Erinnern Sie sich an die Essgewohnheiten eines normal aufwachsenden Kindes? Kinder essen für gewöhnlich dann, wenn man sie zum Essen ruft und dann auch nur so viel, wie sie tatsächlich brauchen.

Ein Erwachsener hat diesen natürlichen Zugang zum Essen verloren und so gilt es sich bewusst zu machen, dass der Überfluss an Nahrung eine Überforderung darstellt und sich selbst zu erforschen, welche Mengen an Nahrung man in welchen Zeitabständen wirklich benötigt. Dieses Vorgehen hilft Ihnen, Ihren Körper besser zu spüren, auf die Signale des Körpers besser zu hören und mit der Zeit zu fühlen, wenn Sie satt oder hungrig sind.
Die Kontrolle über den Kopf wird im Laufe der Zeit nachrangig und Sie verstehen sich auf Ihre körpereigene Intuition zu verlassen. Sie haben dann gelernt, sich nach Ihren Bedürfnissen zu ernähren und begriffen, dass Sie das ungesunde Essen nicht brauchen. Wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, dann sind Sie auch davor sicher, wieder in die Falle des Übergewichts zu geraten.
Ihr Körper gibt Ihnen rechtzeitig das Signal, wenn er sich unwohl fühlt, durch mangelnde Bewegung oder durch schweres und für die Verdauung unter Anstrengungen zu verwertendes Essen.
Lernen Sie sich auf die Stimme Ihres Körpers einzulassen und hören Sie Ihr so lange aufmerksam zu, bis Sie im Spiegel den Menschen sehen, der Sie in Ihrem Inneren sind. Es ist ein wundervolles Gefühl, wenn sich das Äußere eines Menschen mit dem Inneren deckt.
Beschäftigen Sie sich also mit Ihren aktuellen Ernährungsweisen, übernehmen Sie die Verantwortung für sich und beginnen Sie zeitnah mit der Veränderung Ihrer Verhaltensmuster. Es ist immer eine Fallgrube, wenn Sie körperlich oder psychisch geschwächt sind und Sie dann an Süßigkeiten denken. In nahezu allen Fällen endet der Beginn mit einer Süßigkeit in einer wahren Essattacke. Ihr Gewissen und Ihr Körper sind in den folgenden Stunden schachmatt gesetzt.
Leider können Sie nie wissen, ob dieses Verhalten im nächsten Zustand Ihrer Schwäche nicht wieder auftritt. Machen Sie sich daher Gedanken darüber, wenn Sie nicht geschwächt sind. Entscheiden Sie für sich, welche Süßigkeiten unbedingt in Ihrem Haushalt sein müssen und verringern Sie die Menge mindestens um die Hälfte. Packen Sie die Süßigkeiten dann in eine Schachtel, die Sie auf den Küchenschrank stellen.
Als nächstes gehen Sie auf den nächsten Wochenmarkt oder in einen Supermarkt und beschäftigen sich mit dem Obst- und Gemüsesortiment. Es ist unvorstellbar, wie süß Früchte sein können – eine gute Alternative zu ungesunden Süßigkeiten.
Wählen Sie vier bis fünf Früchte und Gemüsesorten aus und platzieren Sie diese in greifbarer Nähe und appetitlich angerichtet in Ihrer Küche. Einerseits werden Sie beim Anblick animiert einen kleinen, fruchtigen Snack zu sich zu nehmen, was dem Aufbau von Heißhunger entgegenwirkt.
Andererseits wird sich für Sie mit der Zeit ein Gefühl entwickeln, das Ihnen beim Verzehr von Apfel, Melone und Co. signalisiert, dass Sie sich gesund ernähren und Ihrem inneren Wunsch, Süßigkeiten zu essen, überlegen wiedersprechen konnten. Von Ihrem Körper werden Sie mit der Zeit die Nachricht bekommen, dass er sich leichter fühlt und bewegungsfreudiger ist.
Genießen Sie das neue Gefühl des Bewegungswunsches und suchen Sie sich eine Bewegungsform, die Ihnen Freude macht. Für den Anfang kann es sich auch um energiegeladenen Hausputz handeln oder um Arbeiten im Garten oder das Herrichten der Inneneinrichtung. Bewegung ist Bewegung und allemal besser als Herumsitzen.
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13.05.13 | |
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03.05.13 | |
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02.05.13 | |
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29.04.13 | |
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02.04.13 | |
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