25. Oktober 2008
Von Andreas Hadel
Was von genialen Köpfen im ersten Moment gut gemeint ist, kann sich im Nachhinein als zweischneidiges Schwert entpuppen. Das trifft auf viele Entwicklungen zu, die uns der technische und wirtschaftliche Fortschritt gebracht hat, aber auf keines so sehr wie die Ernährung.

Gesunde Lebensmittel finden Sie vor allem auf dem Wochenmarkt
Verglichen mit anderen Gebieten, hat sich kaum eines so drastisch und nachhaltig verändert, wie unsere Ernährung. Nach und nach haben uns Wissenschaftler, Mediziner und nicht zuletzt die Werbeindustrie davon überzeugt, dass es mitunter Sinn macht, auf naturbelassene Speisen zu verzichten und stattdessen stark industrialisierte Nahrungsmittel zu sich nimmt. Die künstlichen Stoffe sind jedoch bei weitem nicht so unbedenklich, wie lange Zeit geglaubt wurde.
Zum Beispiel Süßstoff. Aspartham sollte als Zuckeraustauschstoff das Leben von Diabetikern und Abnehmwilligen erleichtern. Wie neuere Studien jedoch zeigen, stimuliert Aspartham eine ähnliche Hormonausschüttung wie Zucker und regt zudem den Appetit an. Hinzu kommt, dass nicht jeder Magen die Zuckeraustauschstoffe ohne Widerspruch hinnimmt. Ein weiteres Beispiel sind Farb- und Konservierungsstoffe, die zu Allergien führen können.
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