7. April 2010
Ein Kind durchlebt unterschiedliche Entwicklungsphasen, dabei entwickelt es verschiedene Fertigkeiten und Fähigkeiten. Je nach Alter und Entwicklungsphase unterscheidet sich auch seine Auffassungsgabe. Daher muss die Erziehung immer kind- und altersgerecht sein.
Kleine Kinder lernen vor allen Dingen durch Nachahmung und Belehrungen und Diskussionen haben hier wenig Sinn. Dabei neigen Eltern oft dazu das Kind entweder zu unter- oder überfordern. Die Erziehung muss den Entwicklungsphasen angepasst werden, damit das Kind damit umgehen kann. Es gibt bestimmte Zeitfenster in denen das Kind spezielle Fähigkeiten ausbildet. Dabei gliedert sich Erziehung immer in verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel Förderung der Persönlichkeit, Sozialerziehung, Sprachschulung und das Erlernen kognitiver Fähigkeiten, Bewegung, Gesundheits- und Ernährungserziehung, Medienerziehung oder auch eine moralische und religiöse Erziehung. Bei einem kleinen Kind will die Wahrnehmung spielerisch gefördert werden. Die körperliche und die geistige Entwicklung verlaufen in verschiedenen Phasen und diesen muss die Erziehung angepasst sein. Damit ist sie nie statisch, sondern sich immer wieder wandelnd und verändert. Es ist sinnvoll, dass sich Eltern pädagogisch schulen und mit den einzelnen Entwicklungsphasen des Kindes beschäftigen. Wenn sie genau verstehen was mit dem Kind gerade passiert und auf was das Kind reagiert können sie dementsprechend erzieherisch einwirken. Das Kind meldet seine Bedürfnisse immer an und ermöglicht den Eltern damit darauf einzugehen. Dabei ist jedes Kind eine kleine Persönlichkeit und die Entwicklungsphasen verlaufen unterschiedlich. Bewusste Elternschaft bedeutet, das Kind in seinen Bedürfnissen wahrzunehmen und mit Aufmerksamkeit, Liebe, Wärme und Zuwendung auf das Kind einzugehen.
Egal in welcher Phase bedeutet Erziehung nie starre Regeln und Vorschriften einzuhalten. Vielmehr ist es wichtig in das Kind hineinspüren zu können und eine individuelle und dem Kind angepasste Erziehung zu gestalten. Die Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind ist in den ersten Lebensjahren die Grundlage für das Wohlbefinden des Kindes. Es ist auf die Erwachsenen angewiesen und auch ausgeliefert. Darum muss Erziehung auch immer in allen Phasen einen Schutzraum bieten in dem sich das Kind frei entfalten kann. Vom ersten Laut, den ersten Milchzähnen, den ersten Schritten über das Einschulungsalter bis hin zur Pubertät durchlebt das Kind innere Prozesse und stellt die Erziehung der Eltern immer wieder vor neue Herausforderungen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
22.05.12 | |
![]() | KINDERERZIEHUNG |
18.05.12 | |
![]() | KINDERERZIEHUNG |
26.04.12 | |
![]() | KINDERERZIEHUNG |
13.04.12 | |
![]() | KINDERERZIEHUNG |
08.04.12 | |
![]() | KINDERERZIEHUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Kindererziehung Forum


Seit Jahren ist der Erfolg dieses Erziehungsklassikers ungebrochen. Kinder fordern uns heraus ist ein kompetente...