Ein Ratgeber rund ums Abnehmen: Möglichkeiten, wichtige Faktoren und einfache Tipps und Tricks

Frühstück aus Glas Milch, Apfel, Müsli und Brot

Wir geben Tipps zur erleichterten Gewichtsreduktion und zeigen z.B., welche Sportarten am besten zum Abnehmen geeignet sind

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  • von Paradisi-Redaktion

Gewichtsverlust ist keine neue Idee: Ärzte sagen ihren Patienten seit unzähligen Jahren, dass Sie überschüssige Fettdepots abtrainieren müssen. Nach dem Arztbesuch ist man auch noch eine Zeit lang motiviert, doch irgendwie verpufft der Elan schon nach wenigen Tagen wieder und man kann sich an die mahnenden Worte des Herrn Doktor nur noch wage erinnern. Leider ist es unmöglich, im Nu einen rapiden Fettverlust in die Tat umzusetzen. Wir haben jedoch die passenden Tipps, um langfristige Erfolge feiern zu können.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Die Set-Point-Theorie

Als "Set-Point" bezeichnet man ein bestimmtes Gewicht, das bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Gemäß dieser Theorie pendelt sich das Gewicht immer wieder ungefähr bei diesem Set-Point ein. Dabei ist es egal, ob Diäten gemacht werden oder im Urlaub geschlemmt wird. Wenige Zeit später steigt bzw. fällt das Gewicht wieder bis zum magischen Set-Point.

Der individuelle Set-Point

Diese Theorie würde auch erklären, weshalb manche Menschen große Mengen essen können und trotzdem nicht nennenswert zunehmen, während die anderen extrem auf ihr Gewicht achten und die Waage jedes Schlemmen sichtbar macht. Verantwortlich dafür, dass sich das Gewicht immer wieder ähnlich einpendelt, ist der körpereigene Stoffwechsel. Nur wenn das Gewicht am Set-Point ist, fühlt sich – gemäß der Theorie – der Mensch wohl und leistungsfähig.

Der Set-Point, der bei jedem Menschen unterschiedlich hoch ist, ist wohl angeboren. Will man das Gewicht mit Gewalt beeinflussen, so ergeben sich gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Schlafstörungen oder Magen-Darm-Probleme.

Wie der Körper seinen Grundumsatz anpasst

Nach der Set-Point-Theorie verändert der menschliche Körper seinen Grundumsatz, um das Gewicht konstant zu halten. So arbeitet der Körper beispielsweise auf Hochtouren, wenn man über längere Zeit hinweg mehr isst als sonst.

Auf diese Weise verbraucht der Körper dann mehr Kalorien, und die Gewichtszunahme fällt nur gering aus. Isst man hingegen viel zu wenig, so läuft der Körper auf Sparflamme, um nicht zu viel abzunehmen.

Kritik an der Set-Point-Theorie

Fraglich ist in diesem Zusammenhang jedoch die Tatsache, warum es Menschen gibt, die nach einer Diät viel Gewicht verloren haben und dieses Gewicht aber halten können. War ihr Set-Point vielleicht schon immer niedriger?

Und wieder andere Menschen machen eine Diät, nehmen kurzzeitig Gewicht ab, durch den JoJo-Effekt dann aber mehr zu, als sie vorher gewogen haben. Eigentlich müsste sich deren Gewicht ja bei ihrem Set-Point einpendeln - nicht darüber.

Aber richtig ist definitiv, dass es viele Menschen gibt, die sich nur bei einem bestimmten Gewicht wohlfühlen, egal ob sie mit diesem Gewicht schlank sind oder nicht.

Fit und schlank - spezielle Bakterien im Darm helfen Ihnen dabei

Anatomie - Grafik des menschlichen Darms
menschlicher darm © sebastian kaulitzki - www.fotolia.de

Normalerweise hat man mit dem Wort Bakterien eine eher fiese Assoziation, doch die kleinen Organismen können auch durchaus hilfreich für das leibliche Wohl sein. Im menschlichen Dickdarm leben spezielle Bakterien, die dem Körper dabei unterstützen, ein gesundes Gewicht zu erreichen oder zu halten. An der medizinischen Fakultät der Universität Groningen haben Mediziner die genaue Funktion der Dickdarmbakterien erforscht.

Die kleinen Organismen helfen im Darm die ankommenden Lebensmittel in seine Bestandteile zu spalten. Sie spalten vor allem die Stoffe, die unser Körper für sich selbst nicht nutzen kann. Durch die Spaltung regen die Bakterien den Körper an, Sättigungshormone ins Blut abzugeben. Wir fühlen uns schneller und länger satt und neigen zu weniger Schlemmersünden.

Die Bakterien fördern zudem einen ausgeglichenen Insulinspiegel, so die Ärzte. Wir müssen also für ihre Hilfe sehr dankbar sein.

Besteht der Wunsch, abzunehmen, sollte dieser auf gesunde Art und Weise erfüllt werden - im Folgenden finden Sie eine ganze Reihe unterschiedlicher Tipps, um Ihr Wunschgewicht zu erlangen...

Auf gesunde Art Gewicht verlieren

Für viele ist es ein großer Wunsch, sich im Alltag mehr zu bewegen und gesünder zu essen. Die Gedanken gehen oft mit harten Trainingsprogrammen und dem verbissenem Befolgen von Ernährungsplänen einher. Tatsächlich ist es viel einfacher, an Gewicht zu verlieren und sich gesünder zu fühlen.

Bereits regelmäßiges und bewusstes Essen kann dazu führen, dass Sie wöchentlich Gewicht verlieren und sich besser fühlen. Der körperliche Effekt und das regelmäßige Einhalten von Essensplänen und kleinen Trainingseinheiten führt zudem zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl.

Kalorien zählen

Sie werden sich ganzheitlich gesünder fühlen. Auf diese Art werden Sie mehr Energie haben, dadurch leistungsfähiger und wacher sein und Ihr gesundheitliches Wohlbefinden wird sich zusehends verbessern.

Achten Sie in erster Linie auf die täglich von Ihnen aufgenommene Menge an Kalorien. Jede Gewichtsreduktion geht mit einer verminderten Anzahl an Kalorien einher. Zählen Sie daher täglich die Kalorien, bis Sie ein Gefühl dafür bekommen und halten Sie die Zufuhr von Fetten und einfachen Kohlenhydraten so niedrig wie möglich.

Vermeiden Sie es aber stets, ganz auf Mahlzeiten zu verzichten, weil dies über die Zeit zum einen zu Hungergefühlen führt und zum anderen den Körper durch fehlende Energiezufuhr schwächt.

Achten Sie des Weiteren darauf, dass Sie mehr Kalorien verbrennen, als Sie täglich zu sich nehmen. Auf diese Weise ist Ihnen der konstante Gewichtsverlust sicher.

Kohlenhydrate und Fette

Sollte sich Ihr bisheriger Ernährungsplan hauptsächlich aus Kohlenhydraten zusammensetzen, ändern Sie die Zusammenstellung so schnell wie möglich. Verringern Sie die Zufuhr von sich in der Gesellschaft eingebürgerten Lebensmitteln, die allerdings alles andere als gesund sind.

Verringern Sie die Aufnahme von Butter oder Margarine und ersetzen Sie diese durch Erdnussbutter oder leichten Frischkäse. Lassen Sie die Finger von zuckerhaltigen Getränken und großen Mengen an Alkohol.

Erste Schritte zu einem regelmäßigen Training

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie allein durch die Änderung Ihres Ernährungsplans Gewicht verlieren und sich besser fühlen. Zu einer guten Ernährungsumstellung gehört auch regelmäßige Bewegung. Suchen Sie die für Sie besten Übungen und achten Sie darauf, dass Sie diese täglich in einem zeitlichen Rahmen von 30 Minuten praktizieren.

Nehmen Sie sich ruhig etwas länger Zeit, um die für Sie richtigen Übungen zu finden, damit Sie auch motiviert bleiben die Übungen regelmäßig durchzuführen und sich bei der Durchführung freuen. Es ist in Ordnung, wenn Sie anfänglich mit einem 10-minütigen Trainingsprogramm beginnen. Steigern Sie sich innerhalb der kommenden Wochen auf ein mindestens 30-minütiges Trainingsprogramm.

Fertigprodukte meiden

Versuchen Sie mehr zu Hause zu essen, um sicher zu sein, dass Sie gutes, gesundes Essen zu sich nehmen. Die Lebensmittelindustrie muss schnell und günstig arbeiten, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Zu große Portionen sind zudem eine weitere Folge des auswärtigen Essens. Auch wenn Sie sonst immer gesund essen, ist das Essen in einem Restaurant mitunter eine Überforderung an Ihren Körper.

In den meisten Fällen werden die schlechten Kohlenhydrate, Zucker und Fette als Körperfett abgelagert.

Kalt baden

Nehmen Sie regelmäßig ein Bad, in dem die Temperatur unter 37 Grad liegt. Unser Körper ist versucht, die körpereigene Temperatur, die bei 37 Grad liegt, regelmäßig herzustellen. Wenn Sie ein Bad nehmen, das unter 37 Grad hat, ist der Körper animiert, Kalorien aufzubrauchen, um wieder auf die 37 Grad Körpertemperatur zu kommen.

Achtung vor Kalziummangel

Durch den einsetzenden Gewichtsverlust kann es zudem vor allem bei Frauen dazu kommen, dass sie zu viel Kalzium verlieren. Fragen Sie daher Ihren Arzt, wie viel an Kalzium Sie Ihrem Körper zusätzlich geben müssen, damit Sie ein ausgewogenes Verhältnis haben.

Einen bedeutenden Stellenwert nimmt also zum einen der Faktor Ernährung ein...

Essen Sie wöchentlich fetten Fisch

Fettiger Fisch, wie zum Beispiel

versorgt Ihren Organismus mit Omega-3-Fettsäuren, die Ihr Herz und Ihre Gefäße stärken und zudem Ihre Gelenke und Ihr Gehirn in Form halten.

Obwohl diese Fischsorten mit etwas mehr Kalorien zu Buche schlagen, als die weißen Fischarten, sollten Sie sie mindestens einmal pro Woche genießen.

Vertrauen Sie auf Milchprodukte

Kalziumreiche Milchprodukte sorgen nicht nur für starke Knochen, sondern auch für schnelle und größere Diäterfolge. Offenbar beeinflusst Kalzium laut neueren Studien in positiver Hinsicht den Fettstoffwechsel.

Wählen Sie fettarme Alternativen wie entrahmte Milch, Magerquark oder fettreduzierten Joghurt.

Falls Sie an Laktose-Intoleranz leiden oder aus anderen Gründen keine Milchprodukte zu sich nehmen möchten, wäre mit Kalzium angereichertes Soja die richtige Option für Sie.

Übertreiben Sie das Salzen nicht

Ein reduzierter Salzkonsum schlägt sich meistens auch in einen verringerten Blutdruck nieder und lässt Sie auch allgemein weniger aufgedunsen erscheinen. Tatsächlich können Sie 1-1,5 kg Körpergewicht allein durch weniger Salz verlieren.

Achten Sie auch auf Fertigprodukte aus dem Supermarkt. Mehr als 1,5g Salz auf 100g ist eine ziemlich große Menge. Solche Produkte sollten Sie lieber im Regal stehen lassen.

Schnappen Sie sich ein paar Nüsse

Zugegeben, die kleinen Leckersteinchen in harter Schale kommen mit relativ vielen Kalorien daher, allerdings auch mit jeder Menge essentiellen Fettsäuren, die wichtig für eine gesundes Hautbild und einem ausgeglichenen Hormonhaushalt sind. Umfragen zufolge ist ein Diät zudem leichter zu befolgen, wenn in moderater Form Fette zugeführt dürfen, als wenn sie gänzlich verteufelt werden.

Nüsse sind auch ideale Appetitzügler und eignen sich hervorragend als gesunder Snack.

Lassen Sie Farben sprechen

Verschieden gefärbte Früchte und Gemüsesorten tragen auch verschiedene Vitamine, Mineralien und Antioxidanten in sich.

Wählen Sie deshalb immer die größtmögliche Breite des Farbspektrums, wenn Sie auf dem Wochenmarkt die gesunden Pflanzenprodukte kaufen, um einen maximalen Schutz vor Infektionen und Krankheiten zu erhalten.

Richtig und gesund abnehmen

Achtsamkeit statt Jo-Jo-Effekt – Essen, worauf man Appetit hat und Übergewicht vermeiden

Älteres Paar beim Essen, schauen sich lachend in die Augen
Elderly Couple Enjoying Healthy meal,mealtime Together © Monkey Business - www.fotolia.de

Abnehmen gestaltet sich für viele von uns als ein dauerhaftes Vorhaben, welches schlussendlich immer wieder daran scheitert, dass wir in unsere alten Essgewohnheiten zurück fallen und – wir nennen es den Jo-Jo-Effekt – wieder zunehmen. Und schnell ist somit jede noch so hoch gelobte Diät für den Eimer; dabei haben wir uns wochenlang bemüht, auf Leckereien und Co. zu verzichten.

Abzunehmen kann ein ständiger Kampf gegen sich selbst sein, welcher nicht selten mit großem Frust und einer Menge Stress endet. Klar, dass man sein Essen auf diese Weise nicht mehr besonders genießen kann.

Doch angeblich ist es gar nicht nötig, Verzicht als wichtigsten Aspekt anzusehen, man kann auch anders zu seiner Wunschfigur kommen – und zwar mit Achtsamkeit.

Bewusst essen und ein Zuviel vermeiden

In der heutigen Zeit neigen wir dazu, hin und wieder schnell etwas in uns hineinzuschlingen, weil wir von Termin zu Termin hetzen oder noch so viel Arbeit auf dem Schreibtisch liegen haben, dass wir die Mittagspause ausfallen lassen. Wie hat’s denn geschmeckt? Kann man nicht genau sagen, die Hauptsache ist doch, man kann ohne knurrenden Magen weiterarbeiten.

Genau hier setzt des Prinzip des achtsamen Essens ein. Eines, welches aus der buddhistischen Meditation stammt und darauf basiert, noch so kleine Momente – in diesem Fall die der Nahrungsaufnahme - bewusst wahrzunehmen und auf seine inneren Bedürfnisse zu achten.

Zudem ist es hilfreich, auf hochwertigere Produkte zu setzen. Denn diese können das Bewusstsein stärken, Essen zu genießen, anstatt es eilig hinunter zu schlucken.

Die richtige Wahl, der richtige Ort

Anwenden lässt sich dieses Prinzip schon vor dem Essen: es fängt damit an, die Nahrung bewusst auszuwählen, das heißt, ohne sich von neuen Produkten, die in der Werbung angepriesen werden, oder von aktuellen Schnäppchen, beeinflussen zu lassen.

Des Weiteren ist es wichtig, auf das Drumherum zu achten: Wo und auf welche Weise essen wir? Wer während des Fernsehens oder eines Gesprächs etwas zu sich nimmt, wird diesem weniger Beachtung schenken und es in den meisten Fällen wieder nur zügig verschlingen.

Einen garantierten Abnehmerfolg gibt es beim achtsamen Essen nicht, doch Befürworter sind der Ansicht, dass die innere Zufriedenheit, die dabei entsteht, sich auf Dauer auch auf das Gewicht auswirken kann – wenn wir bewusst schmecken, riechen und genießen, werden wir auch nur das zu uns nehmen, was uns guttut.

Kleine Unterbrechung vor einem Nachschlag hilft beim Abnehmen

Viele Menschen, die abnehmen möchten, haben ihr Sättigungsempfinden verloren. Sie können nicht so recht einschätzen, ob sie noch Hunger haben oder nur Appetit. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät daher vor einem eventuellen Nachschlag einen Moment inne zu halten und sich selbst zu beobachten. Oft reicht diese Pause schon aus, um herauszufinden, dass nur der Appetit, jedoch nicht der Hunger zu einer weiteren Portion führt.

Darüber hinaus sollte man regelmäßig essen. Damit beugt man dem gefürchteten Heißhunger vor, der immer dann eintritt, wenn der Blutzuckerspiegel zu schnell absinkt. Gegen eine solche Fressattacke hilft ebenfalls, weniger Süßes zu essen. Denn auch dabei gibt es überschießende Reaktionen des Stoffwechsels. Ganz wichtig beim Abnehmen ist Bewegung. Mehr Kalorien zu verbrauchen, als man zu sich nimmt ist das A und O einer Gewichtsreduktion.

Abnehmen ist schwer – Ein Amerikanischer Psychologe hat Tricks, damit es leichter fällt.

Laut Brain Wansink ist es leichter in seinem Umfeld etwas zu ändern als an Gewohnheiten

Abnehmen - Füße auf der Waage, umgeben von Obst und Gemüse
Diet © doug Olson - www.fotolia.de

Wer alleine auf seinen Magen hört, kann beim Abnehmen durchaus in die Irre geführt werden. Das sagt der amerikanische Psychologe und Wissenschaftler Brian Wansink. Zusätzlich zum eigenen Sättigungsgefühl gibt es nach seinen Erkenntnissen eine Menge Faktoren, die die Menge des Essens regulieren können. Für Abnehmwillige erleichtern sie das Vorhaben.

Kleine statt große Teller und kein Fernsehen neben den Mahlzeiten

Eine grundlegende Hilfe ist, beim Essen nur noch kleine Dessertteller zu verwenden. Sie täuschen das Gefühl üppiger Fülle vor und haben jedoch deutlich weniger Kalorien gesammelt, als auf den gängigen Esstellern. Man hat den Eindruck eine große Portion verspeist zu haben und trickst damit auch das Sättigungsgefühl aus.

Außerdem sollte man bei den Mahlzeiten auf keinen Fall fernsehen. Jede Ablenkung führt dazu, dass man mehr in sich hineinstopft, als man merkt und eigentlich möchte. Wansink nennt es „zurück an den Tisch“.

Dickmacher außer Sichtweite aufbewahren

Alles, was ungesund, süß oder ein Dickmacher ist, sollte man nach seinem Rat so aufbewahren, dass es nicht in Augenhöhe ist. Das gilt sowohl für den Kühlschrank, als auch für Vorratsregale.

Bei Getränken empfiehlt er schmale, hohe Gläser den bauchigen vorzuziehen. Auf diese Weise kommt man weniger in Gefahr, hochvoll einzugießen. Laut Brian Wansink steckt die heimische Küche voller Fallen, die das Abnehmen schwer machen. Er weist darauf hin, dass es leichter ist, etwas im Umfeld zu ändern, als in den eigenen Gewohnheiten.

Testpersonen, bei denen unbemerkt Suppe nachfließt, essen 73 Prozent mehr

Wansink betreibt zusammen mit anderen Wissenschaftlern ein Restaurant in dem das Essverhalten der Menschen untersucht wird. Bei einem Versuch wurde 54 Testpersonen Suppe abgeboten. Die Hälfte der Gruppe bekam sie aus ganz gewöhnlichen Tellern. Bei den übrigen ließ eine unmerkliche Vorrichtung stetig Suppe nach fließen.

Es stellte sich heraus, dass die zweite Gruppe 73 Prozent mehr aß, als die erste. Die Probanden selbst hatten dies nicht bemerkt und ihre Speisemenge völlig falsch eingeschätzt. Die Ergebnisse von Brian Wansink sieht er selbst in einem Zusammenhang mit dem schon bestehenden Wissen, dass nur der abnehmen kann, der weniger isst und sich dabei auch viel bewegt.

Ganz in Ruhe zur alten Form

Eigentlich fühlt sich alles an, wie immer. Aber wenn man dann ein Kleidungsstück anziehen möchte, dass schon lang im Schrank vergessen wurde, wird deutlich, dass sich einige Pfunde auf die Hüften geschlichen haben. Es nützt nichts, sich dann auf ungesunde Radikalkuren zu stürzen. Diese haben mehrere Nachteile. Zum einen wird durch die starke Reduktion der Nahrung ein Hungernotstand signalisiert, sodass der Körper alles als Notreserve speichert. Zum anderen treten Heißhunger-Attacken auf, die dazu führen, viel zu viel zu essen. Der dritte Nachteil ist der Jo-Jo-Effekt, der sehr vielen Frauen zu schaffen macht. Statt einer schnellen Abnahme, ist also nur Misserfolg und Verzweiflung zu verzeichnen.

Um die Sache richtig anzugehen, sollte man die Ernährung Schritt für Schritt umstellen. Kalorienreiche Nahrungsmittel werden einfach durch gesunde Lebensmittel ersetzt. Süßigkeiten werden durch Obst oder Joghurt ersetzt, das Croissant gegen gesunde Vollkornprodukte. So wird die Kalorienzufuhr gesenkt und schon bald wird das Gewicht wie von Geisterhand reduziert.

Die tolle Versorgung mit Vitaminen und Mineralien sorgt für eine strahlendes Aussehen. Auch werden alle Energie-Speicher aufgetankt. Es gibt also durchaus einen gesunden Weg zur Traumfigur. Man muss sich nur genügend Zeit lassen.

Obst und Gemüse helfen beim gesunden Abnehmen - Ausschließlich aber zu einseitig

Rothaarige Frau in grünem Outfit mit Obst-und-Gemüse-Korb in der Hand in einem Supermarkt
fruit basket © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Die Vorteile von Obst und Gemüse sind bekannt. Wer bei einer Diät ausschließlich auf Äpfel, Möhren und Salat setzt, ernährt sich jedoch zu einseitig. Neben einem Mangel an Nährstoffen reagiert der Körper nach der Umstellung auf normale Kost meist mit dem befürchteten Jojo-Effekt.

Ernährungswissenschaftler empfehlen deshalb, Obst und Gemüse nur als Basis für die Diät zu nutzen. Dazu kommen Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten sowie eiweißreiche Lebensmittel wie Milchprodukte oder mageres Fleisch. Je näher man an den alten Essgewohnheiten bleibt, desto größer sind die Chancen, eine Diät auch dauerhaft durchzuhalten.

Obstsorten mit hohem Gehalt an Fruchtzucker sollte man außerdem nur in geringen Mengen verzehren. Aktuelle Studien zeigen, dass Fructose den Insulinspiegel stärker beeinflusst als bisher angenommen. Wer abnehmen möchte, achtet deshalb auf Obst mit niedrigem Zuckergehalt wie Beeren oder Äpfel.

Beim Gemüse spielen Kohlenhydrate eine geringere Rolle. Um möglichst viele Vitamine und Mineralien zu bekommen, sollte man jedoch genau auswählen. Spinat enthält etwa viel Folsäure und B-Vitamine, Paprika ist ein hochwertiger Vitamin C-Lieferant, Tomaten versorgen den Organismus mit Magnesium, Eisen und Jod.

Auf lange Sicht abnehmen und somit das Gewicht halten, ist für Frauen besser

Dunkelhaarige, lächelnde Frau hält grünen Apfel und ein Glas Milch
ich lebe gesund © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Wenn Frauen eine Diät beginnen, sollte diese langfristig durchgeführt werden und darauf abzielen, dass Gewicht zu halten. Das gab eine aktuelle US-amerikanische Studie bekannt. Das ist in erster Linie nicht nur gut für die Figur, sondern vielmehr für die Gesundheit.

Wird das Gewicht dauerhaft reduziert, verringern sich die Risikofaktoren für Herz- und Kreislauferkrankungen, als auch für Diabetes und Gefäßerkrankungen. Frauen die bis zu zehn Prozent ihres Körpergewichtes reduzierten, profitierten laut Studie am meisten aus gesundheitlicher Sicht.

Ihre Blutfettwerte, wie Cholesterin, Glukose und Insulin lagen in einem deutlich besseren Bereich, als vor der Gewichtsreduzierung.

Öfteres Festlegen einer Gewichtsgrenze und andauernde Diäten nicht gesund

Es gibt verschiedene Ursachen, weshalb Frauen ab einem bestimmten Alter unter der schleichenden Gewichtszunahme leiden. Vor allem sind es Schwangerschaften und sitzende Tätigkeiten, die dazu führen.

Oftmals gibt es für Frauen eine Gewichtsgrenze, an der sie beginnen, eine Diät durchzuführen. Diese Erfolge sind meist nicht von langer Dauer. Der bekannte JoJo-Effekt setzt ein. Das Abnehmen über einen langen Zeitraum zu planen, um eben dauerhaft das Gewicht zu halten ist für Frauen der beste Weg.

Essen Sie mehr Ballaststoffe

Versuchen Sie mindestens die Hälfte Ihrer Speisen, die auf Getreide basieren, aus ballaststoffreichen Pflanzenerzeugnissen herzustellen, zum Beispiel Vollkornhaferflocken anstelle von normalen Kornflakes. Speisen, die viel Ballaststoffe enthalten, verfügen in der Regel auch über mehr Zink, Eisen und anderen Mineralien, die wichtig für ein starkes Immunsystem sind.

Genießen Sie Alkohol in angemessenen Mengen

Wenn Sie das vierzigste Lebensjahr überschritten haben, kann Alkohol in Form von ein bis zwei Gläsern Wein eine gesunde Wirkung auf Ihr Herz haben. Zuviel Alkoholkonsum kann jedoch

  • Brustkrebs
  • brüchige Knochen und
  • vorzeitiges Hautaltern

begünstigen. Betrachten Sie Alkohol daher immer als Genussmittel und nie als Konsumgut.

Alkohol ist ein Genussmittel und sollte immer in Masser genossen werden
Alkohol ist ein Genussmittel und sollte immer in Masser genossen werden

Verpassen Sie nie das Frühstück

Studien haben wiederholt gezeigt, dass gute Frühstücker eher schlank und gesund sind, als Personen, die in der morgendlichen Hektik auf die erste Mahlzeit des Tages verzichten. Falls Sie so früh am Morgen schlicht nichts herunter bekommen, trinken Sie einen selbstgemixten Smoothie oder knabbern Sie einen zuckerfreien Müsliriegel.

Kann ich eine Mahlzeit ausfallen lassen, wenn ich nicht hungrig bin?

Auf der einen Seite macht dieser Gedanke natürlich Sinn. Wenn Sie nichts essen, dann veranlassen Sie Ihren Körper dazu, bestehendes Fettgewebe zu verbrennen, um an die für den Tag notwendige Energie zu gelangen. Leider fällt unser Körper nicht auf diesen Trick herein.

Wenn Sie regelmäßig Mahlzeiten auslassen, dann greift der Körper oft auf seine Hormone zurück und kann sehr langsam und sparsam werden und seine Soffwechselprozesse herunterfahren. Wir gehen zudem das Risiko ein, dass wir die nächste Mahlzeit bereits ausgehungert erwarten und eher mit unseren Augen als mit unserem Magen essen – demzufolge mehr Nahrung zu uns nehmen als unser Körper eigentlich benötigt.

Ernährungsumstellung statt Hungerkur

Wenn Sie auf Diäten schwören, die Ihnen innerhalb weniger Zeit die Pfunde vom Leib reißen, dann verlieren Sie dabei mit hoher Sicherheit auch gesundes Muskelgewebe. Am Ende sehen Sie dann zwar etwas dünner, aber kein bisschen fitter aus.

Ein Austricksen des Körpers ist nicht möglich. Der Körper findet immer einen Weg, sich zur Wehr zu setzen und bei schlechter Behandlung, wie zum Beispiel ungesunden Trainingsmethoden oder Nahrungsverzicht, seinen Widerwillen zum Ausdruck zu bringen.

Eine simple Ernährungsumstellung kann bereits einen gesunden Abbau von Körperfett einleiten.

Sollte man die Aufnahme von Kohlenhydraten bewusst reduzieren?

Es kann sehr hilfreich sein, wenn Sie einmal einen Blick darauf haben, was Sie täglich im Durchschnitt essen und durch welche Nahrungsmittel Sie wie viele Kalorien zu sich nehmen. Ein Muffin ist nicht einfach nur ein Muffin: einige Muffinsorten können kalorisch betrachtet mit einer bis zwei kompletten Mahlzeiten gleich gesetzt werden.

Gleiches gilt für die in Deutschland immer beliebter werdenden Bagels, die durch Käse und Speck zu Kaloriengiganten aufgebläht werden.

Nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Die weißen und flockigen Formen der Kohlenhydrate können dem Körper schnell zugeführt werden und eine Gewichtszunahme bewirken. Zusätzlich benötigen wir vollkornhaltige Nahrungsmittel, weil diese die Hauptquelle unserer Energie, Vitamin B und Ballaststoffe darstellen.

Wenn Sie die Aufnahme der Kohlenhydrate zu sehr reglementieren, dann riskieren Sie

Kein Ausblick auf einen gesunden Alltag!

Sollte man mehr von den fett- und zuckerfreien Produkten zu sich nehmen?

Zunächst macht es natürlich Sinn, wenn man die Menge an Kalorien, Zucker und Fett reduziert. Sie können den fettfreien Joghurt essen, allerdings tritt dann oft der Fall ein, dass man sich nicht genügend gesättigt fühlt und die nächste Mahlzeit bereits ersehnt.

Natürliche und wenig behandelte Produkte, in denen Sie nahezu alle Zutaten selbst zubereiten können, sind die wesentlich weisere Wahl. Für einen langfristigen Erfolg müssen Sie ihren Nahrungsplan so auswählen, dass die Nahrungsaufnahme auf verschiedenen Ebenen für ihren Körper funktioniert. Geschmack und Frische sowie Verarbeitungsgrad sind entscheidend.

Verlassen Sie sich nicht auf Lebensmittel, die eine light-Bezeichnung aufweisen oder mit fettarm markiert sind. Viele dieser Lebensmittel beinhalten aufgrund des starken Verarbeitungsprozesses Transfette, gesättigte Fette und künstliche Süßungsmittel.

Vertrauen Sie lieber auf weitestgehend unveredelte Lebensmittel und naschen und knuspern Sie diese mit einem besseren Gewissen Ihrem Körper gegenüber.

Die größte Zahl der Abnehmwilligen ist wohl weiblich. Vor allem diejenigen, die zum ersten Mal eine Diät machen, sollten genau wissen, worauf zu achten ist...

Fünf Abnehm-Tipps für Anfängerinnen

Sie sind fest entschlossen eine Diätikerin zu werden und Reiterhosen und Bauchröllchen für immer auf Lebewohl zusagen, wissen aber nicht so genau, auf was alles zu achten ist? Wir geben Ihnen eine Starthilfe.

Tipp 1: Sport gehört dazu

Unser erster Abnehm-Tipp ist so einfach wie mühsam: Beginnen Sie damit, regelmäßig Sport zu treiben. Obwohl der Nutzen eines beständigen Fitness-Trainings selbst für Unbedarfte offensichtlich ist, hören nur rund 45 Prozent der Frauen auf den Rat ihres Arztes und gestalten 30 Minuten ihres Alltags körperlich aktiv.

Sie sollten mindestens an vier Tagen in der Woche Sport treiben, um ihre Diätziele zu unterstützen und ihren Körper zu formen. Untersuchungen haben belegt, dass Diätikerinnen, die während der Abnehmphase keinen Trainingsplan befolgen, bereits nach vier Wochen messbare Einbußen in ihrer Leistungsfähigkeit haben.

Um den Körper davon abzuhalten, in der Zeit der Kalorienverknappung auf Muskelzellen als Energielieferanten zurückzugreifen, sind sportliche Aktivitäten unerlässlich.

Tipp 2: Schneller Gewichtsverlust ist ungesund

Konzentrieren Sie sich nicht zu sehr auf einen möglichst schnellen Gewichtsverlust. Richten Sie ihr Augenmerk eher auf den langfristigen Erfolg.

Obwohl die Versprechungen von aktuell im Trend liegenden Radikaldiäten und Abnehmpillen durchaus verlockend sind, müssen Sie sich bewusst machen, dass eine schnelle Gewichtsabnahme nicht gerade eine gesunde Angelegenheit ist.

Abgesehen davon, dass Sie ihren Stoffwechsel empfindlich aus den Takt bringen können und so nach einer Radikaldiät noch schneller Körperfett aufbauen, stellt eine rapide Gewichtsabnahme auch eine hohe Belastung für ihre Organe dar.

Zudem taugen Extremdiäten nicht dazu, einen gesunden Lebenswandel zu durchlaufen, der jedoch schlicht die Grundvorraussetzung für eine dauerhafte Gewichtsabnahme ist.

Tipp 3: Obst und Gemüse geht immer

Viel Obst und Gemüse essen
Viel Obst und Gemüse essen

In ihrem Bestreben, möglichst viele Kalorien zu meiden, verzichten viele Diät-Anfängerinnen auch auf die tägliche Ration an frischen Obst und Gemüse. Tun Sie das auf gar keinen Fall. Die in den pflanzlichen Erzeugnissen Vitamine und Mineralien sind wesentlich für viele Stoffwechselprozesse unseres Körpers.

Außerdem wäre es doch grotesk, wenn Sie abnehmen möchten, um Ihre Gesundheit zu schonen und gleichzeitig auf gesunde Kost verzichten. Darüber hinaus beinhalten viele Früchte Inhaltsstoffe, die als Neurotransmitter fungieren und unsere Stimmung heben - ein gutes Gimmick, falls Sie vom Diät-Blues heimgesucht werden sollten.

Verzichten Sie lieber auf möglichst viele Kalorien, also Nahrungsmittel, die außer Energie keine weiteren Nährstoffe liefern. Zucker und alle Weißmehlprodukte sollten deshalb auf Ihrer Don't-Do-It-List ganz oben stehen.

Tipp 4: Verfolgen Sie die Forschung

Halten Sie sich stets auf dem Laufenden was aktuelle Erkenntnisse zum Abnehmen und Fitness allgemein betrifft. In kaum einer anderen Branche wird so intensiv geforscht und soviel kreative Energie gebündelt, wie in der Diät-Industrie und der Sportwissenschaft. Wenn Sie regelmäßig Fitness-Publikationen lesen, gehen Ihnen die grundlegenden Diät-Weisheiten, die von allen Fitness-Autoren Mantra-artig immer wieder vorgebetet werden, ins Fleisch und Blut über.

Ziehen Sie auch in Erwägung, sich einen persönlichen Trainer zu gönnen. Machen Sie hierfür ruhig einen Kosten-Nutzen-Vergleich. Von was haben Sie mehr für den Rest ihres Lebens? - Von einer zweiwöchigen Fernreise oder von einem Fitness-Trainer, den Sie für den gleichen Betrag für fast drei Monate buchen können.

Tipp 5: Erholsamer und ausgiebiger Schlaf ist wichtig

So ambitioniert Sie im Beruf auch sein mögen oder so gern Sie auch lange Abende mit ihren Freundinnen verbringen, achten Sie immer auf ausreichend Schlaf.

Forscher fanden heraus, dass der Körper bei Schlafmangel Leptin und Ghrelin ausschüttet. Hormone, die unseren Appetit anregen und Hunger entfachen.

Richtig und gesund abnehmen

Tipps und Tricks: So purzeln die Pfunde

Mandarinen und Maßband auf Kalender: Abnehmen, Vorsatz
Ab heute gesund! © Kathrin39 - www.fotolia.de

Die Temperaturen werden milder, der Frühling steht bereits in den Startlöchern.

Und als wäre das noch nicht Anlass genug, sich wieder mehr zu bewegen und fit zu halten, hat auch noch soeben die Fastenzeit begonnen - also die 40-tägige Zeit bis zum christlichen Osterfest, in dem man ohnehin auf die ein oder andere Sünde verzichten könnte.

Direkte Umsetzung des Abnehmplans über eine Ernährungsumstellung

Es gibt also gleich mehrere gute Gründe, lang gehegte Abnehmvorhaben endlich in die Tat umzusetzen. Denken Sie nicht "Vielleicht in zwei Wochen", sondern fangen Sie gleich jetzt an!

Statt Crash-Diät und Hungerkur fängt man am besten gleich vernünftig an: Mit einer stetigen Ernährungsumstellung und einigen Sporteinheiten pro Woche. Und wenn der innere Schweinehund allein einfach nicht zu bändigen ist, dann holt man sich fachkundige Unterstützung - in einer Abnehmgruppe vor Ort, mit einer Mitgliedschaft im Sportverein oder einfach durch die beste Freundin, die ab jetzt zwei Mal pro Woche mitkommt zur Walking-Runde.

Gesundheitscheck bei großem Übergewicht

Wichtig: Bei starkem Übergewicht und gesundheitlicher Vorbelastung sollte vorab ein ärztlicher Check durchgeführt werden. Ansonsten kann man aber gleich loslegen.

Ebenfalls wichtig: Obwohl eine rapide Gewichtsabnahme meist mit starkem Jo-Jo Effekt verbunden ist, kann das schnelle Minus auf Waage und Hüften doch die nötige Motivation zum Durchhalten bringen. Für einige Tage dürfen Sie daher ruhig eine sogenannte Formula-Diät oder ein ähnliches Diätkonzept durchführen.

Wenn die ersten Pfunde gepurzelt sind, sind wir gleich viel motivierter für die kommenden Wochen bis Monate!

Versteckte Kalorien in Säften und süßen Kaffeegetränken

Sie gehören zur Kategorie "Eigentlich esse ich doch gar nichts"? Dann führen Sie ein Ernährungstagebuch und notieren Sie ehrlich, was Sie wann zu sich nehmen. Meist sind es nämlich die kleinen, scheinbar unbedeutsamen Dinge, die als echte Kalorienbomben zuschlagen.

Besonders heikel: Heißgetränke wie Latte Macchiato mit viel Milch und Zuckersirup, Fruchtsäfte, Nektare und Softdrinks. Schon durch Umsteigen auf völlig kalorienfreies Wasser plus eventuell Tee lassen sich so pro Tag ganz leicht 500 Kalorien oder sogar mehr einsparen.

Diättipps von Hugh Jackman

Eigentlich hört man solche Sachen immer nur von Frauen. Jetzt hat auch ein männlicher Schauspieler aus dem Nähkästchen geplaudert. Die Rede ist von Hugh Jackman. Er hat verraten, wie er sich fit hält.

Sein Geheimnis ist aber leider nicht wirklich machbar, für die meisten anderen Menschen auf dieser Welt. Seit er jeden Abend ein Broadway-Musical zum Besten gibt, nimmt er ab. Scheinbar ist das Tanzen so anstrengend, dass das Fett von alleine wegschmilzt. Männer stellen sich bekanntlich nicht so oft auf die Waage. Jackman hat es anhand seiner Hosen bemerkt. Diese waren am Anfang des Musicals noch viel enger. Nach und nach mussten sie dreimal enger gemacht werden. Die Tanzchoreografien sind hart. Normalos müssen nicht unbedingt Musicalstars werden. Aber wie wäre es mit tanzen?

Grüne Kaffeebohnen bringen Fettpolster zum Schmelzen

Ganze Kaffeebohnen im Sack mit kleiner Schaufel
coffee © April D - www.fotolia.de

Auf der Suche nach dem ultimativen Wundermittel gegen überflüssige Pfunde haben US-amerikanische Wissenschaftler jetzt die Wirkung von grünen Kaffeebohnen untersucht. Die ungerösteten Bohnen werden bereits heute in verschiedenen Präparaten zur Gewichtsreduktion verwendet. Im Rahmen einer Studie konnte die positive Wirkung des Kaffeeextrakts jetzt bestätigt werden.

Hierzu wurden 16 Probanden mit deutlichem Übergewicht über einen Gesamtzeitraum von fast einem halben Jahr untersucht. Einige der Probanden nahmen spezielle Präparate mit grünen Kaffeebohnen ein, die anderen Probanden bekamen ein wirkungsloses Placebo. Keiner wusste, welcher Gruppe er jeweils zugeordnet war. Hierdurch sollten mögliche Fehlerquellen auf ein Minimum reduziert werden.

Das Ergebnis zum Studienende bestätigte die These: Der Extrakt aus grünen Kaffeebohnen brachte die Fettpolster tatsächlich zum Schmelzen. Rund 8 Kilo leichter waren die Probanden jetzt im Durchschnitt. Dabei ernährten sie sich ausgewogen und bewegten sich regelmäßig - ohne diese Maßnahmen bringt bekanntlich auch das beste Wundermittel nichts.

Jetzt noch schnell bikinifit!

Blonde Frau in weißem T-Shirt trinkt am Strand aus einer Wasserflasche
Woman drinking water on beach. © iofoto - www.fotolia.de

Klar, bei gleich mehreren Kilos zu viel helfen keine Crash-Diäten und Notfallpläne - hier sollte man genügend Zeit einplanen, um dem Körper einen langsamen Gewichtsverlust zu erlauben. Doch wer nur einige kleinere Pölsterchen auf den Rippen hat oder seiner Figur einfach den letzten Schliff verpassen möchte, der hat gute Karten: Aktuell liegen die Temperaturen noch im Keller, die Badesaison wird vermutlich erst in einigen Wochen so richtig losgehen. Perfekt also, um jetzt noch bikinifit zu werden!

Der wichtigste Schritt zu schönen, straffen Konturen: Bewegen Sie sich! Steigern Sie einfach das Pensum, das Sie für gewöhnlich an den Tag legen. Für echte Couchpotatoes bedeutet das zum Beispiel, mehrmals wöchentlich eine halbe Stunde Ausdauertraining einzulegen. Nordic Walking, Jogging oder Schwimmen sind hier eine gute Wahl. Kleine Krafteinheiten helfen, die Muskelgruppen zu stärken und der Figur somit den letzten Feinschliff zu verleihen. Wer bereits öfter sportlich unterwegs ist, der steigert sein Pensum entsprechend.

Wichtig: Mit zunehmender Dauer Ihres Bikini-Programms steigt selbstverständlich auch die eigene Fitness. Deshalb sollten Sie Ihren Körper immer wieder vor neue Herausforderungen stellen und stetig intensiver trainieren - nur so haben Sie den gewünschten Effekt.

In puncto Ernährung empfiehlt sich eine entspannte Grundhaltung: Kalorienzählen ist out, stattdessen legen Sie einfach ein paar fleischlose Tage ein! Klar, dass hiermit nicht Schoko und Co. gemeint sind, sondern zum Beispiel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Schlemmen ist nur noch an zwei Tagen die Woche erlaubt - so wird der JoJo-Effekt vermieden, und die letzten Pölsterchen schmelzen trotzdem nach und nach dahin...

Gewichtsabnahme ohne Schwitzen - geht das überhaupt?

Abnehmen - Speckfalte vom Bauch zwischen den Fingern
Kleine Speckfalte © Stefan Redel - www.fotolia.de

Ganz egal, welchen Experten man über das ideale Abnehmkonzept befragt, in einem Punkt sind sich nahezu alle einig: Ohne Sport geht es nicht. Regelmäßige Workouts bringen den gesamten Körper in Schwung, kurbeln Kreislauf und Stoffwechsel an und sorgen somit nicht zuletzt auch für eine kurzfristig erhöhte Kalorienverbrennung. Gleichzeitig jedoch gibt es viele Menschen, denen schweißtreibende Bewegung deutlich schwerer fällt als anderen. Gerade bei Übergewicht ist dies mehr als verständlich - doch kann eine Gewichtsabnahme ganz ohne Schwitzen funktionieren?

Die Antwort auf diese Frage lässt sich pauschal selbstverständlich kaum formulieren. Denn natürlich ist regelmäßige Bewegung wichtig - nicht nur für den Abnehmerfolg, sondern auch zur generellen Gesunderhaltung. Öfter mal ein strammer Spaziergang, eine schöne Radtour und der Wille zum Treppensteigen (statt Aufzug) sollten deshalb auch für Sportmuffel eine Selbstverständlichkeit sein. Insgesamt aber kommt es, so weiß man heute, ausschließlich auf die negative Kalorienbilanz an. Und die kann auch mit einer kalorienreduzierten, aber ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse und (weniger, da zuckerhaltig) Obst, Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen erreicht werden. Zum Durststillen sollte man Wasser oder ungesüßte Tees verwenden.

Wer sich so bewusst ernährt und dabei stets auch den individuellen Grundumsatz im Auge behält (drunter sollte man über einen längeren Zeitraum nicht fallen!), der hat gute Chancen darauf, dass die Kilos auch ohne stärkere Anstrengungen dahinschmelzen. Und wer weiß: Sind erst einmal die ersten Pfunde gefallen, dann fällt sicherlich auch der Sport wieder leichter...

Warum ist das Abnehmen so schwer?

Nach einer Diät will der Körper wieder Fettdepots für schlechte Zeiten anlegen

Abnehmen - Speckfalte vom Bauch zwischen den Fingern
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Manche Menschen quälen sich wochenlang mit einer Diät um ein paar Pfunde abzunehmen und kaum haben sie ihre Diät beendet sind die alten Pfunde schon wieder da.

"Vorrat für schlechte Zeiten"

Wie Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erklärt, ist der menschliche Körper so konstruiert, dass er für sogenannte "schlechte" Zeiten einen gewissen Vorrat anlegt, was manchmal auch von Vorteil ist, beispielsweise bei einem längeren Krankenhausaufenthalt wegen einer Operation.

Dadurch können wir auch nicht in Null Komma Nichts unsere überflüssigen Pfunde loswerden und die meisten "Blitzdiäten" sind Mogelpackungen, denn wer sich dabei einseitig mit nur wenig Kalorien ernährt, der hat danach die verlorenen Pfunde schnell wieder zurück und manchmal sogar noch mehr.

Bei einer Diät benötigt der Körper weniger an Energie und der Stoffwechsel wird zurückgefahren. Aber nach der Diät will der Körper, wenn er die Gelegenheit bekommt, so schnell wie möglich wieder die verlorenen Fettpolster anlegen.

Doch hauptsächlich wird sich zu wenig bewegt und so zu wenig Kalorien verbrannt.

Weniger Hunger und niedriger Blutzucker durch Mandel-Snack

Mandeln enthalten reichlich Kalorien. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass der fett- und kalorienreiche Snack beim Abnehmen helfen kann. In einem Experiment ließen die Forscher vier Teilnehmergruppen zu unterschiedlichen Tageszeiten Mandeln essen. Eine fünfte Gruppe ernährte sich zum Vergleich mandelfrei. Erstaunliches Ergebnis: Trotz zusätzlicher 250 Kilokalorien nahmen die "Mandelesser" nicht zu.

Wer die weißen Energiepakete zwischen den Mahlzeiten aß, berichtete sogar von weniger Hunger als gewöhnlich. Ursache ist vermutlich der hohe Eiweißgehalt der Mandeln. Neben dem Fett liefern Mandeln außerdem zahlreiche Ballaststoffe und Vitamin D, das für den Zellschutz zuständig ist.

Für Diabetiker interessant: Der Verzehr von Mandeln kann offenbar den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit drosseln. Wie neuere Forschungen ergeben haben, kann der Körper die Energie aus Mandeln zudem nicht komplett verwerten. Statt einer Kalorienzahl von 160 für eine Portion Mandeln von 28 Gramm berechnet die amerikanische Landwirtschaftsbehörde deshalb nur noch 129 Kilokalorien für einen Mandelsnack.

In Intervallen fasten soll Wunschgewicht ermöglichen

Schön angerichtetes Fischfilet mit Schnittlauch auf buntem Gemüse
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Wenige Menschen sind mit ihrer Figur wunschlos glücklich und wollen nichts an ihren Maßen verändern. Das überflüssige Gewicht soll durch eine Diät verbrennen und dies möglichst schnell.

Immer interessanter wird eine neuere Diät, welche auch unter 5:2 Diät bekannt ist. Im Vergleich zu anderen Diäten, ist laut Studien der Gewichtsverlust deut

Was ist das Prinzip dieser vielversprechenden Diät?

Zwei Tage in der Woche dürfen täglich nur fünfhundert Kalorien aufgenommen werden. Für Männer gelten sechshundert Kalorien. Zwischen den Mahlzeiten beim Fasten mit Intervallen, müssen unbedingt zwölf Stunden liegen.

Gemüse, Fisch, Schinken und Eier sind an den Fastentagen erlaubt. Fünf Tage ist jedoch auch das Schlemmen von Gerichten aus dem Mittelmeerraum erlaubt. Die Tage sind nach eigenem Wunsch festlegbar.

Woher kommt die neue Diät und was bewirkt sie?

Einst war diese Diät für Menschen mit einer Krebserkrankung gedacht. Vorbeugend soll sie angeblich auch gegen Erkrankungen des Herzens und Alzheimer wirken. Der Gesundheitsdienst NHS in Großbritannien sieht jedoch auch die Nachteile dieser Diät.

Angst, Nervosität, Schlafstörungen und Probleme mit der Atmung, können dieses Fasten nachteilig sein lassen. Ebenfalls gibt es hier noch keine Forschungen, die Aufklärung über die Folgen und den Langzeitwirkungen an das Tageslicht bringen könnten.

Natürlich haben wir auch für die Männerwelt passende Tipps auf Lager...

Fünf Abnehmtipps für Männer - so bügeln Sie die Vatertagsvöllerei wieder aus

So, Sie haben sich in den frühen Stunden des Vatertags vorgenommen, nur ein Glas Bier zu trinken, eine Bockwurst und eine halbe Brezel und vom Bienenstich nur ein ganz kleines Stück zu essen und fragen sich nun, nachdem Sie in der geselligen Runde den eisernen Willen zugunsten der Sozialverträglichkeit doch ins Wochenende geschickt haben, ob der Schaden, den Sie diätisch angerichtet haben, noch zu beheben ist? - Er ist es. Wenn Sie diese fünf Hinweise beachten.

1. Schmachten Sie nicht

Gerade das starke Geschlecht neigt dazu, vermeintliche Fehler mit brachialer Pragmatik auszugleichen. In puncto Diät nimmt diese Taktik die Gestalt eines oder mehrerer Null-Kalorien-Tage an. In der Hoffnung, das Energieplus der Völlerei zu neutralisieren, wird zunächst erstmal solange gar nichts zu sich genommen wie es das schlechte Gewissen dem männlichen Tatendrang befiehlt.

Was auf den ersten Blick nach einer sinnvoll erscheinenden und durchaus nachvollziehbaren Strategie aussieht, kann Ihren Diät-Bemühungen jedoch mehr langfristig schaden, als es der durchzechte Vatertag getan hat. Schon wenige Tage radikales Fasten können Ihren Stoffwechsel deutlich verlangsamen und Ihren Abnehmerfolg unnötig hinauszögern.

2. Verlassen Sie sich auf Proteine sowie faserreiches Obst und Gemüse

Egal auf welchen Diät-Pfad (Low-Fat oder Low-Carb) Sie sich anfänglich begeben haben, essen Sie am Tag nach dem großen Gelage eher eiweiß- und faserreich. Konkret bedeutet das:

Die Kombination von Protein und Ballaststoffen kurbelt Ihre Verdauung und den Metabolismus an und helfen außerdem, die aufgenommenen "Giftstoffe" wie Alkohol und Nikotin schneller wieder aus den Organismus zu entfernen.

3. Ackern Sie

Ein anstrengendes Training ist nicht nur die angemessene Strafe für das Versagen Ihres eisernen Willens, sondern hilft Ihnen auch schnell und zuverlässig, das lästige Völlegefühl loszuwerden und einem Teil der angefutterten Kalorien den Gar auszumachen.

Falls Sie nicht zu stark verkatert sind und Kopfschmerzen kurze Sprints unmöglich machen, sollten Sie 6-10 Intervall-Läufe absolvieren. Pausieren Sie zwischen den Läufen drei bis vier Minuten und sprinten Sie anschließend so schnell Sie können für ein bis zwei Minuten. So verpassen Sie Ihrer Fettverbrennung einen echten Kick-Start.

4. Bleiben Sie sauber

Um nach einen oder mehreren Schlemmertagen nicht vollkommen vom Diätpfad abzukommen, ist es wichtig, dass Sie in den nächsten drei bis vier Tagen jeden noch so kleinen Ausrutscher vermeiden und sich konsequent an eine gesunde und den eigenen Zielen angepasste Ernährung ohne jede Art von schmutzigen Tricks halten.

Falls Sie doch ein unbändiges Verlangen nach Süßigkeiten oder Desserts haben, können Sie sich mit süßen Beeren, einer Banane oder einer Handvoll Trockenfrüchte über den Tag retten.

5. Spülen Sie einmal gründlich durch

Neben Training und dem Essen müssen Sie nach dem kalorischen Supergau haltlos trinken. Schütten Sie alles an kalorienarmen Flüssigkeiten in sich, die nicht schnell genug verdunsten können. Der exzessive Genuss von Alkohol sowie stark gesalzenem und fettigen Essen kann Ihren Wasserhaushalt ins Wanken bringen und Sie für mehrere Tage etwas benebelt lassen.

Viel Wasser und grüner Tee holen Sie aus dem Energietief wieder heraus und machen Sie für Ihr Diät-Comeback wieder frisch.

Diätstrategien bei Männern und Frauen - gibt es Unterschiede beim Abnehmen?

Maßband auf Waage, Übergewicht, Diät, Abnehmen
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Frauen sind figurbewusst und probieren gerne verschiedene Diäten aus. Doch wie ist das bei den Männern? Verfolgen sie eine andere Diätstrategie oder gibt es zwischen beiden Geschlechtern keine Unterschiede beim Abnehmen?

Männer ziehen erst spät die Essbremse

Gesundheitsexperten zufolge ist es egal, mit welchen Diätmethoden Männer und Frauen abnehmen. Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind bei beiden Parteien die besten Mittel, um überflüssige Pfunde loszuwerden. Allerdings existieren sehr wohl Unterschiede hinsichtlich der Motivation.

Schuld sind die alten Rollenklischees. Während Frauen schnell als dick gelten, sind Männer allenfalls stattlich. Frauen beschäftigen sich intensiver mit dem Thema Ernährung und betrachten sich kritischer. Männer ziehen oft erst die Essbremse, wenn der Arzt ihnen unmissverständlich die Folgen verdeutlicht oder wenn Nachteile im Job entstehen.

Frauen probieren Diäten, Männer stehen auf Sport

Damen probieren gerne alle möglichen Diäten und setzen auf abwechslungsreiche Kost. Auch bei Abnehmgruppen wie den Weight Watchers lassen sich weitaus mehr Frauen blicken als Männer. Die Herren der Schöpfung stehen auf Sport. Sie wollen die Kilos so schnell wie möglich abtrainieren und bestenfalls gleich ein Sixpack dazu.

Generell lassen sich Männer nicht so schnell zum Abnehmen motivieren, sondern kaufen stattdessen die Hose erst einmal eine Nummer größer. Frauen ärgern sich, wenn sie nicht mehr in ihr Lieblingskleid passen und starten häufig sofort mit dem Abnehmprogramm.

Jo-Jo-Effekt seltener beim starken Geschlecht

Ob durch ein Diätprogramm oder durch sportliche Aktivitäten – Frauen und Männer verbuchen gleich große Erfolge bei ihrer gewählten Strategie. Haben Männer erst einmal den Entschluss gefasst, den Pfunden den Kampf anzusagen, sind sie oft konsequenter als Frauen und erleben seltener den gefürchteten Jo-Jo-Effekt.

Um Heißhungerattacken und die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol zu vermeiden, sollten besonders Damen auf Stressabbau achten. Crash-Diäten sind für beide Geschlechter ungeeignet – nur der Mix aus kalorienarmer Ernährung, Bewegung und Disziplin führt dauerhaft zum Erfolg.

Andere - ob Frau oder Mann - wiederum meinen, alles übers Abnehmen zu wissen - doch die folgenden Ratschläge könnten dies möglicherweise widerlegen...

Fünf überraschende Ratschläge zum Abnehmen

Sie glauben sich sattelfest in Sachen Fitness und Diät? paradisi.de gibt Ihnen fünf Abnehm-Tpps zur Hand, die Sie wahrscheinlich verblüffen werden.

1. Überschätzen Sie die Rolle des Trainings nicht

Sport zu treiben ist sehr wichtig, hat aber nicht unbedingt einen signifikanten Einfluss darauf, wie schnell Sie an Gewicht verlieren. Körperliches Training birgt vielerlei Nutzen in gesundheitlicher und emotionaler Hinsicht, aber es ist nicht der entscheidende Unterschied, ob man erfolgreich sein Körperfett reduzieren kann oder eben nicht.

Obwohl in vielen Fitness-Publikationen Sport als Allzweckwaffe für das Abspecken propagiert wird, ist die Ernährung der ausschlaggebende Faktor. Machen Sie sich bewusst, dass Sie über die Nahrungsmittelaufnahme pro Tag zwischen 500 bis 1.000 Kalorien einsparen können.

Es bedarf eines sehr sehr langen Trainings, um diese Menge durch Sport zu verbrennen. Zu lang, um es als tägliche Routine zu betreiben. Schenken Sie deshalb Ihre Ernährung die höchste Aufmerksamkeit, wenn Sie abnehmen möchten und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das Workout.

Dennoch kann ein tägliches Workout von 20 Minuten natürlich Ihren Körper stärken, straffen und formen. Ebenso verbrennt mehr Muskelmasse auch mehr Fett - sie wiegt dafür aber auch mehr. Lassen Sie sich bei regelmäßigen ausgiebigen Sporteinheiten also nicht von einem langsam fallenden Gewicht verunsichern, mehr Muskelmasse ist nämlich immer als positiv zu bewerten.

2. Glauben Sie nicht an den einen wahren Diätplan

Keines der bekannten und populären Diätsysteme ist wirklich den anderen überlegen. Weight Watchers, Trennkost oder South-Beach-Diät basieren alle auf Ernährungskonzepten, die auf ihre Art zum Ziel führen. Erfolgreiche Diätiker suchen sich deshalb einen Ernährungsplan aus, der sich gut in ihren Alltag integrieren und an ihren Bedürfnissen anpassen lässt.

3. Wiegen Sie sich regelmäßig

Die Waage, einst ein anerkanntes Messinstrument aller Abnehmwilligen, wurde in der letzten Zeit häufig als ungenau und als unsicher machend verunglimpft. Sofern man jedoch weiß, dass unser Körpergewicht wegen unseres Wasserhaushaltes und unserer Verdauungsvorgänge täglich schwanken kann, kann man eine Waage als solides und sicheres Hilfsmittel verwenden, um einen Trend zu erkennen und so rechtzeitig zu wissen, ob die Diät Sie auch wirklich in die richtige Richtung bringt.

Deshalb sind auch Ernährungstagebücher sehr wichtig, in denen Sie eintragen, was Sie essen und so ihre tägliche Kalorienaufnahme festhalten. Es gibt keinen sichereren Weg, um festzustellen, ob man auch wirklich ein Kaloriendefizit einhält. Machen Sie sich in diesem Zusammenhang auch bewusst, dass laut Studien Personen, die regelmäßig frühstücken, mehr Erfolg beim Abnehmen haben, als jene, die sich auf der Hast zur Bushaltestation hektisch einen Kaffee in den Hals schütten.

4. Hören Sie nach sechs Monaten mit dem Diäten auf

Wenn Sie eine Diät, egal welche (Siehe Tipp 2), für sechs Monate befolgt haben, müssen Sie sichtbare Erfolge erzielt haben. Falls nicht, so sollten Sie die Diät stoppen und die möglichen Ursachen ausfindig machen.

Auch wenn Sie mit einer Diät Erfolg haben, aber nach sechs Monaten immer noch einige Pfunde zu verlieren haben, sollten Sie eine kurze Verschnaufspause vom Kalorienzählen einlegen. Was jedoch nicht heißt, dass Sie wieder alten Essgewohnheiten verfallen sollen, die Sie erst in diese Misere gebracht haben.

5. Sie haben es erst nach drei Jahren geschafft

Auch wenn Sie ihre Diätziele schon nach drei Monaten erreicht haben, wissen Sie erst nach drei Jahren, ob dies wirklich von Dauer war. Statistiken haben gezeigt, dass Menschen, die Ihr neues Gewichtsniveau über drei Jahre halten konnten, dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch darüber hinaus schaffen werden. Diätiker, die ihr Wohlfühlgewicht erst vor kurzer Zeit erreicht haben, besitzen eine deutlich höhere Rückfallquote.

Darmröhrchen helfen beim Abnehmen - neuer Therapieansatz für Übergewichtige

Anatomie - Grafik des menschlichen Darms
menschlicher darm © sebastian kaulitzki - www.fotolia.de

Ein schmales Röhrchen im Dünndarm könnte Übergewichtigen bald beim Abnehmen helfen. Bisher hat das deutsch-amerikanische Forscherteam sein neu entwickeltes "duodenal-endoluminal sleeve" (DES) nur im Tierversuch getestet. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass Körpergewicht und Körperfettanteil nach der Einlage deutlich abnehmen. Auch der Zuckerstoffwechsel verbessert sich.

Im Gegensatz zu risikoreichen und unumkehrbaren Operationen wie dem Magenbypass ist die Anwendung des Darmröhrchens unkompliziert. Wenn sich der erwünschte Gewichtsverlust eingestellt hat, lässt es sich jederzeit wieder entfernen.

Bevor das "DES" für die Behandlung zugelassen wird, wollen die Forscher seine Wirkungsweise und mögliche Nebeneffekte genauer prüfen. Bislang ist etwa unklar, wie das flexible Kunststoffröhrchen den Stoffwechsel und die hormonelle Steuerung im Detail beeinflusst.

Dort wo das Röhrchen an der Darmwand anliegt, ist die Nahrungsaufnahme blockiert. Neben diesem lokalen Effekt führt der eingelegte Schlauch aber auch zu Schleimhautveränderungen in anderen Darmabschnitten. Dadurch lässt sich die Nahrung besser verwerten. Wenn der Wirkmechanismus des Röhrchens vollends bekannt ist, könnte er womöglich noch verstärkt oder auf andere Weise nachgeahmt werden.

Generell gilt bei einer Diät immer...:

Ohne Hektik beim Abnehmen klappt es auch mit der Diät und Wunschfigur

Allein das Wort "Diät" führt bei vielen Menschen schon zu einer schlechten Laune. Assoziiert wird zumeist mit diesen vier Buchstaben Kasteiung, Sport bis zum Geht-nicht-mehr und leidvolles Verzichten auf all die schönen essbaren Genüsse.

Statt am Braten kaut man dann brav an der Karotte und schweren Herzens anstatt am Obstkuchen dann eben an den Vollkornkeksen ohne Zuckerzusatz. Aber aufgeben geht nicht, weil man ja abnehmen "muss". Muss man? Müssen Sie?

Allein dieses Wort wiederum setzt einen unter Druck und somit unter Stress und genau der ist laut Studien mit dafür verantwortlich, dass zahlreiche Menschen trotz Diät nicht abnehmen. Gehören Sie auch zu dieser Menschengruppe, die solch einen Diätstress aufweist?

Dann sollten Sie sich vielleicht einen der folgenden Tipps etwas zu Herzen nehmen und erst einmal tief durchatmen, den Stress beiseite schieben und nochmals ganz entspannt an das Thema Abnehmen herangehen.

Ich esse nun gesund vs. ich darf dies und das nun nicht mehr essen

Das Gehirn ist sehr anfällig auf die Wörter "muss" und "soll". Wer sich vorgenommen hat, nun in Zukunft weniger wiegen zu wollen, sollte sich vor genau diesen Wörtern hüten. Viel besser ist es anstatt ab sofort nur noch Vollkornprodukte, Obst und Gemüsestifte zu essen, sich zu sagen "ab heute esse ich gesund".

Eine sanfte Ernährungsumstellung auf

  • viel frisches Obst
  • Gemüse
  • Salat
  • Fisch oder
  • weiße Fleischsorten
  • Milchprodukte und
  • Lebensmittel auf der Basis von Vollkorn und Soja

sind hier eine gute und schlanke Wahl. Ernährt man sich grundsätzlich zucker- und fettarm und greift zu etwa zwei Litern zuckerfreien Getränken, dann sind sogar kleinere "Sünden" erlaubt. Denn je mehr man sich sagt "nein, das darf ich nicht essen", desto mehr Lust bekommt man darauf und wird in einem passenden Moment auch noch doppelt zu den scheinbar verbotenen Nahrungsmitteln greifen.

Ich muss Sport treiben, um abnehmen zu können

Hier sind wir auch schon beim nächsten Stress-Faktor. Sicherlich nimmt man mit regelmäßiger Bewegung leichter ab, hält besser sein neues Gewicht oder verhilft seinem Körper insgesamt dabei, fitter zu bleiben.

Allerdings: Bewegen Sie sich nur aus einem schlechten Gewissen heraus, bringt das alles nichts! Der selbst gemachte Stress bewirkt dann genau das Gegenteil dessen, was Sie eigentlich damit erreichen möchten. Besser ist es sich zu sagen "jetzt kommt der Sport und der tut mir gut".

Sind Sie ein Sportmuffel, dann zwingen Sie sich nicht in die Aerobic-Stunde oder zu schweißtreibenden Joggingrunden im Park. Selbst ein täglicher flotter Spaziergang von dreißig Minuten bewirkt schon viel. Lässt man dann noch das Auto stehen und fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit (falls kilometertechnisch machbar), benutzt die Treppe statt den Lift und legt beim Staubsaugen ein paar Ausfallschritte aufs Parkett, hat man bereits viel gesunde Bewegung in das Leben gebracht, ohne sich unter Stress zu setzen.

Den Sport sollte man geniessen können
Den Sport sollte man geniessen können

Ich muss einfach schlank werden

Toll! Wirklich klasse der Vorsatz, aber leider geht das so nicht. Auch hier ist wieder das Wörtchen "muss" und der äußere Druck der ausschlaggebende Punkt, dass der Bauch eher noch wachsen, denn flacher wird.

Wollen Sie für andere Menschen abnehmen, für eine neue Stelle oder weil Sie glauben mit ein paar Pfund mehr auf den Rippen mag Sie keiner, dann wird das ebenso wenig funktionieren, als wenn Ihr Nachbar sagt, Sie sollen sofort mit dem Rauchen aufhören. Was passiert bei solch einem Befehl? Akute Verweigerung und genau das macht auch Ihr Gehirn, wenn Sie sich sagen "ich muss abnehmen".

Viel effektiver erweisen sich da die Worte "ich will oder darf schlank sein". Zudem gibt es nicht nur schlanke Menschen auf der Welt und jedes Individuum hat sein ganz persönliches Idealgewicht.

Liegt dieses fünf Kilo über dem "Normalgewicht" und Sie fühlen sich damit wohl: Wunderbar, dann bleiben Sie so wie Sie sind und überlassen anderen Menschen den Zwang sich in die "Kleidergröße Zero" zu hungern.

Richtig und gesund abnehmen

Der Traum vom schlanken Leben: Ohne dauerhafte Ernährungsumstellung geht es nicht

Salat mit Hähnchenstreifen in hoher, quadratischer Schale mit Unterteller und grüner Serviette
Salad © Elena Elisseeva - www.fotolia.de

Viele Menschen quälen sich über Jahre immer wieder mit unterschiedlichen Diäten herum, die jedoch nur eines gemeinsam haben: Kurze Zeit später ist das abgenommene Gewicht schon wieder drauf.

Ernährungsberater wiederholen seit Jahren gebetsmühlenartig, dass nur eine komplette Umstellung der Ernährungsgewohnheiten wirklich sinnvoll ist. Wer drei Wochen für eine Diät auf Schokolade verzichtet und anschließend wieder zur Pralinenschachtel greift, wird sich die Pfunde logischerweise schnell wieder anfuttern.

Salat für die Erwachsenen, Pommes für die Kinder

Hilfreich ist es, die größten Störfaktoren für eine echte Umstellung zu identifizieren, zum Beispiel die eigene Familie, die am liebsten deftige Hausmannskost oder fettiges Fast Food isst. Wer da gezwungenermaßen immer wieder zu Koteletts und Pommes greift, kann natürlich nicht dauerhaft abnehmen.

Hier muss die Familie um Unterstützung und Verständnis gebeten werden. So können die Kinder weiterhin Pommes zu den Fischstäbchen essen, doch für die Erwachsenen steht Salat auf dem Tisch.

Sinnvoll ist es auch, sich nicht zu viel vorzunehmen: Selbst wer nur ein Kilogramm pro Monat abnimmt, hat nach einem Jahr 12 Kilogramm weniger auf den Rippen. Die langsame Gewöhnung des Körpers an weniger Gewicht führt jedoch zu einem dauerhafteren Erfolg als eine Crash-Diät, bei der sich anschließend unweigerlich der Jojo-Effekt einstellt.

Gewichtsreduktion – überschätzter Einfluss eines erhöhten Obst- und Gemüseverzehrs

Laut einer Forschungsarbeit aus den USA, basierend auf sieben Studienergebnissen, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, führt ein erhöhter Verzehr von Obst und Gemüse nicht automatisch zu einem Gewichtsverlust.

Die Annahme, dass die enthaltenen Ballaststoffe die Zufuhr anderer Lebensmittel reduzieren, konnte nicht aufgezeigt werden. Wer abnehmen möchte, ist auf eine Reduktion der Kalorienaufnahme angewiesen.

Dennoch weisen die Forscher daraufhin, dass eine ballaststoffreiche Ernährung mit einem hohen Anteil an vitaminreichem Obst und Gemüse einem gewünschten Gewichtsverlust keinesfalls im Wege steht und gesundheitliche Vorteile bietet.

Gesund und nachhaltig zur Strandfigur: So wird man vor dem Hochsommer noch einige Pfunde los

Frau mit Strohhut im Bikini liegt am Strand und blickt auf blaues Wasser, mit dem Rücken zur Kamera
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Für eine umfassende Sommerdiät ist es nun schon fast zu spät, doch einige Pfunde kann man in jedem Fall noch gut machen. Wer jetzt mit Training anfängt, das sowohl Kardio-Einheiten für die Kondition als auch Krafttraining für den Muskelaufbau beinhaltet kann bis zum Hochsommer noch gut zwei Kilo Muskelmasse aufbauen. Voraussetzung ist, dass man mindestens zweimal, besser dreimal die Woche trainiert. Wer sich zusätzlich reich an Eiweiß und fettarm ernährt, der kann auf diesem Wege gesund und nachhaltig circa zwei Kilo Gewicht im Monat einbüßen.

Und das ist noch nicht alles, denn Muskelmasse wiegt bekanntlich mehr als Fett. Wer also keine Wahnsinnserfolge auf der Waage verzeichnet, der hat unter Umständen dennoch einen sehr viel besser geformten Bikini-Body als vorher zu zeigen.

Nicht geeignet sind hingegen Crash-Diäten. Wer sich mit Ananas und Molke in den Hochsommer kämpft, der hat das verlorene Gewicht schnell wieder drauf.

Basics für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme

Abnehmen - Frau misst sich mit Maßband den Bauchumfang
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Eigentlich ist es gar nicht so schwer, sollte man meinen: Wer einige Pfunde abspecken möchte, der muss lediglich Kalorien einsparen, ohne unter den individuellen Grundumsatz zu fallen.

Denn seit immer mehr Experten der Meinung sind, dass das "Was" eine sehr viel geringere Rolle spielt als das "Wie viel", könnte eigentlich ein wenig Entspannung einkehren: Keine strikten Ernährungspläne und Verbotslisten mehr, lediglich ein bewusster Umgang mit kalorienreichen Nahrungsmitteln!

Dass die Umsetzung leider nicht immer ganz so einfach ist, beweisen zahlreiche Menschen, die trotz bester Absichten nicht den gewünschten Abnehmerfolg verbuchen können. Einige Basics können helfen, dem Wunschziel ein entscheidendes Stück näher zu kommen.

Dazu gehört auch die Einsicht, dass strikte Plandiäten langfristig betrachtet oft weniger erfolgsversprechend sind als eine richtige Ernährungsumstellung. Dabei sollte gesundes Eiweiß, zum Beispiel in Form von Fisch, magerem Fleisch oder Milchprodukten ebenso auf dem Speiseplan stehen wie gute Kohlenhydrate, die lange satt machen und somit dem Heißhunger vorbeugen helfen.

Überhaupt sind feste Hauptmahlzeiten wichtig, um dem Snacken vorzubeugen - das dem Abnehmerfolg oftmals im Wege steht. Ebenso wichtig ist es, auf die täglichen Trinkgewohnheiten zu achten: Wasser ist noch immer die beste Lösung, den eigenen Flüssigkeitsbedarf zu decken, ohne zusätzliche Kalorien (zum Beispiel in Saft, Alkohol, gesüßtem Kaffee, Eistee, Milchgetränke) zu sich zu nehmen.

Und auch wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sollten immer dabei sein - hier bitte nicht am falschen Ende (Fett) sparen! Schließlich sollten auch das richtige Maß an Bewegung und natürlich die Einstellung stimmen: Wer Essen nicht als Feind betrachtet, sondern einfach rundherum genießt, der hat deutlich bessere Chancen, langfristig nicht nur schlank, sondern auch zufrieden zu werden...

Wer Kaugummi kaut nimmt nicht leichter ab

Zwei Wissenschaftlerinnen der University at Buffalo fanden heraus, dass Kaugummi keinen positiven Einfluss auf die Gewichtsabnahme hat.

Dafür untersuchten sie 44 Probanden und ließen sie Kaugummis mit verschiedenen Geschmäckern kauen. Die Geschmacksrichtung hatte keinen Einfluss auf die Kalorienaufnahme, allerdings auf ihr Essverhalten bezüglich Obst: Sie hatten weniger Lust darauf, wenn sie Minzgeschmack Kaugummi kauten.

Beim Kaugummikauen vor der Mahlzeit mit Geschmacksrichtungen, deren Stoffe bei der Fettverbrennung helfen sollen, kam ebenfalls heraus, dass weniger Obst gegessen wurde.

Kaugummis sind also keine Hilfe beim Abnehmen, sondern eher schädlich bezüglich der Gesundheit.

Warum das Gehirn einen entscheidenden Einfluss auf die Diät hat

Grafik eines Röntgenbilds des menschlichen Schädels mit hervorgehobenem Gehirn auf schwarzem Hintergrund
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Jeden Tag werden die Kalorien gezählt. Unzählige Diäten versprechen immer wieder Wunder, wenn man auf das eine oder andere verzichtet. Die Pfunde purzeln, das Glücksgefühl setzt ein und dann kommt es doch wieder ganz anders: Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt setzt ein. Immer wieder müssen Menschen diese bittere Erfahrung machen und immer wieder scheinen die gleichen Fehler begangen zu werden.

Die Anzahl fettleibiger Menschen steigt dramatisch und Diäten sind schon lange kein Irrsinn von mageren Models. Forscher wollen nun herausgefunden haben, woran das eigentlich liegt, dass so oft der Jo-Jo-Effekt einsetzt und sie scheinen eine ganz plausible Erklärung dafür gefunden zu haben. Als den Studienteilnehmern, die eine erfolgreiche Diät hinter sich hatten, verschiedene Bilder mit verführerischen, kalorienreichen Nahrungsmitteln gezeigt wurden, so konnten Reaktionen im Gehirn festgestellt werden, die für das Belohnungszentrum verantwortlich sind.

Unter dem Strich ist es wohl immer noch das Beste, einfach weniger, ausgewogener und abwechslungsreicher zu essen, als radikal für einen Zeitraum auf alles zu verzichten. Eine kleine Sünde sorgt schließlich auch für ein kleines Glücksgefühl.

Abnehmen bei Fettleibigkeit – Hilfe für stark übergewichtige Menschen

Nahaufnahme Bauch mit Übergewicht, Hemd spannt
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Ein paar überschüssige Pfunde loszuwerden, ist mithilfe einer Diät in der Regel recht simpel, zumindest wenn man sich im Diätendschungel die richtige Variante herausgesucht hat, denn nicht jede der heutzutage angebotenen Diäten hält, was sie verspricht. Wer jedoch von starkem Übergewicht bis hin zur Fettleibigkeit betroffen ist, hat mitunter sehr große Probleme beim Abnehmen. Häufig wurden über Jahre hinweg die unterschiedlichsten Methoden ausprobiert und jedes Mal ist man gescheitert.

Abnehmen mit professioneller Unterstützung

Stark übergewichtige Menschen sollten sich bei ihrem Abnehmziel medizinisch unterstützen lassen. Der Bund Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) hat ein Programm auf die Beine gestellt, welches den Namen „Doc Weight“ trägt und Abnehmwilligen mit einem extrem hohen Body-Mass-Index auf ihrem Weg begleitet. Einfach weniger zu essen stellt sich bei Betroffenen als sehr schwierig dar und zudem sind oft auch bestimmte Erkrankungen vorhanden, die die Situation erschweren. Das Konzept des BDEMS basiert auf einer Mischung aus Ernährungsberatung, Verhaltenstherapie und Bewegung. Es gilt, den Patienten einen dauerhaft realisierbaren Lebensstil aufzuzeigen, der dabei hilft, ein gesundes Gewicht zu halten.

Bei so einem Abnehmkonzept ist es wichtig, dass die Kursteilnehmer sich nicht zu hohe Ziele setzen, denn ein zu schneller Gewichtsverlust ist nicht gesund und würde auf lange Sicht hin auch nicht effektiv sein. Stattdessen gewinnen sie in kleinen Schritten immer mehr an Lebensqualität.

Operation als letztes Mittel

Ist von einem BMI von über 50 die Rede, so ist eine Gewichtsabnahme auf normalem Wege nahezu unmöglich. In einem solchen Fall ist eine Operation meist der letzte Ausweg. In diesem Bereich gibt es mittlerweile zahlreiche verschiedene Techniken, die angewandt werden können. Vor dem chirurgischen Eingriff sind viele ausführliche Gespräche notwendig, um letztendlich die passende Methode zu wählen und die möglichen Risiken so gering wie möglich zu halten.

Doch für viele Menschen kann es in Sachen Abnehmen auch gar nicht schnell genug gehen...

So verlieren Sie in Windeseile an Gewicht

Eine schnelle und leichte Gewichtsreduktion ist der Wunsch vieler unsportlicher und übergewichtiger Menschen. Allzu oft haben diese Menschen den Jojoeffekt kennengelernt und sind mit einem Ernährungsplan nach dem anderen gescheitert. Der Wunsch nach einem endlich erfolgreichen Ernährungsplan ist demnach sehr groß.

Einen Diätplan, der schnelle und nachhaltige Ergebnisse liefern kann, gibt es in dem Sinne nur in Verbindung mit ausreichender und regelmäßiger körperlicher Bewegung und einem immer wieder sich anpassenden Ernährungsplan, der aus fettarmen und gesunden Lebensmitteln besteht.

Den Tag mit einem gesunden Frühstück beginnen

Wenn Sie das Ziel haben, eine Gewichtsreduktion zu erzielen und möglichst schnell Ergebnisse Ihrer Ernährungsumstellung erfahren möchten, dann bietet sich an, dass Sie als Grundlage Ihrer Ernährung auf frisches Obst und Gemüse setzen. Ergänzen Sie die Ernährung um Ballaststoffe und fettarme Lebensmittel.

Das gesündeste Frühstück beginnt mit einem Müsli oder ungezuckerten Cornflakes. Hierbei ist es wichtig, dass Sie auch den versteckten Zuckern auf die Schliche kommen und im Müsli kein Trockenobst haben.

Fügen Sie Ihrem ungezuckerten Müsli am besten frisches Obst hinzu und seien Sie sich sicher, dass Sie keine versteckte Kalorienfalle vor sich haben.

Den Tag mit einem Frühstück beginnen und auf Touren kommen
Den Tag mit einem Frühstück beginnen und auf Touren kommen

Suppen und Brühen als Abnehmhelfer

Grundsätzlich gilt es, in einem guten Ernährungsplan die Kalorienmenge im Blick zu haben. Zumindestens für den Beginn des neuen Ernährungsplanes. In Ihr Mittagsgericht können Sie sich gerne auf Zwiebeln als Unterstützer Ihres Verdauungssystems verlassen. Trinken Sie vor der Hauptmahlzeit eine Suppe.

Suppen basieren zum Großteil auf Wasser. Auf diese Weise füllen Sie Ihren Magen, so dass Sie beim Verzehr der Hauptmahlzeit weniger essen werden.

Reichern Sie Ihre Mahlzeiten, wenn es passt, mit Hühnerbrühe an. Hühnerbrühe trägt ebenfalls dazu bei, dass sich Ihr Hunger reduziert und auch Ihr Appetit sinkt.

Salate und Brombeeren

Achten Sie bei allen Lebensmitteln auf die Kalorienanzahl, bis Sie ein Gefühl dafür haben und Sie nicht mehr mitzählen müssen. Gönnen Sie sich auch ein kalorienarmes Dessert und genießen Sie dieses. Es ist wichtig, dass Sie sich nicht so vorkommen, als wenn Sie gar nichts Ungesundes mehr zu sich nehmen dürfen.

Setzen Sie auf kleine Salate ohne viel und fettreiches Dressing und wählen Sie bei allen Fleisch- und Geflügelwaren stets die magersten Stücke aus. Mit Hilfe von Brombeeren können Sie zudem die körpereigene Fettverbrennung unterstützen und ankurbeln. Wählen Sie Brombeeren zum Nachtisch oder machen Sie sich eine kalorienarme Sauce zu Ihrem Hauptgericht.

Kreatives Kochen

Lassen Sie Ihrer Phantasie bei der Gestaltung Ihrer Mahlzeiten keine Grenzen. Konzentrieren Sie sich auf kalorienarme, gesunde und frische Lebensmittel und experimentieren Sie in der Zusammensetzung. Mittlerweile gibt es unzählige Rezepte für kalorienarme Gerichte, die den kalorienreichen Gerichten in der Geschmacksintensität und –vielfalt selten nachstehen.

Sehen Sie das Essen von kalorienarmen Gerichten nicht als Maßregelung, sondern vielmehr als Weg zu einer besseren Lebensqualität und nachhaltigen Gesundheit. Gewürze, wie getrockneter Oregano, haben neben einer Geschmacksverbesserung des jeweiligen Gerichtes auch eine unterstützende Wirkung der Fettverbrennung.

Gesunde Snacks und Bewegung

Bei allem, was Sie sich für Ihren Ernährungsplan aussuchen, ist es wichtig, dass Sie kalorien- und fettarm bleiben. Wählen Sie zwischen den Mahlzeiten gesunde Snacks und suchen Sie sich zu der Ernährungsumstellung mindestens eine sportliche Betätigung.

Ein gesunder Ernährungsplan lässt in Kombination mit sportlicher Betätigung die Kilos nur so dahin purzeln. Bleiben Sie langfristig bei einer gesunden Ernährung und Sie werden sich an der Gewichtsreduktion nachhaltig erfreuen können.

Schnell 10 Kilo abnehmen - auch das ist möglich

Es ist gar nicht schwierig, etwas tatsächlich zu erreichen, wenn man sich in Form einer ungefähren Planung damit auseinandersetzt. Als weitere Unterstützung hat sich das gemeinsame Durchführen eines Projektes erwiesen.

Das Thema der Gewichtsabnahme kann auf diese Weise erfolgreicher und vor allem konsequent durchgeführt werden. Nehmen Sie sich einen Augenblick und gehen Sie Ihren Bekanntenkreis danach durch, wer in Frage kommt, wenn es um die Themen Gewichtsabnahme oder regelmäßige, sportliche Bewegung geht.

Einen Mitstreiter finden

Im nächsten Schritt lohnt es sich zum Telefonhörer zu greifen und den oder die Betreffende anzurufen. Verabreden Sie sich zu einem Kaffee oder einem Orangensaft und sprechen Sie die Details gemeinsam durch.

Für Sie ist wichtig zu klären, dass Sie entscheiden, wie viel Zeit pro Woche Sie für Sport aufbringen wollen und ob Sie zusammen mit Ihrem Trainingspartner nicht nur zusammen Sport machen, sondern sich auch in der Umstellung und dem Durchhalten der Ernährungsveränderung gegenseitig unterstützen wollen.

Sowohl beim Training als auch der Ernährung ist es nicht erforderlich, dass Sie beide dieselben Zielmaßstäbe haben. Ein Zusammenarbeiten ist ebenfalls möglich, wenn Sie Gewicht abnehmen wollen, Ihr Trainingspartner aber nur regelmäßig Sport machen möchte, wieder fit werden möchte und keine sonderlichen Gewichtsprobleme hat.

Verabredungen treffen

Nachdem Sie sich für eine oder mehrere Sportarten entschieden haben, legen Sie die Zeiten fest, in denen Sie sich in der Woche treffen wollen. Wenn einem von Ihnen bereits die Trainingsorte bekannt sind, dann legen Sie auch diese fest.

Sollten Sie noch keine festen Orte kennen, dann nehmen Sie sich einen gemeinsamen Nachmittag, hierbei bietet sich auch das Wochenende an, da fast alle Trainingsstätten auch am Wochenende geöffnet sind. Lernen Sie einfach die Möglichkeiten in Ihrer nahen Umgebung kennen.

Sobald Sie Ihren Trainingsplan weitestgehend formuliert haben, die wesentlichen Änderungen der Ernährung geklärt sind, können Sie sich daran machen, Ihren Alltag zusätzlich und zunehmend agiler zu gestalten.

Bewegung in den Alltag bringen

Partys:

Sind Sie der Typ für kleinere Partys zu Hause? Dann laden Sie sich ein paar Freunde ein, drehen Sie die Musikanlage etwas lauter und tanzen Sie. Bereits 30 Minuten tanzen erhellen die Stimmung und lassen vor allem die Pfunde purzeln.

Vergessen Sie bei der kleinen Party aber bitte nicht, dass es ums Tanzen geht und nicht um die Snacks und den Alkohol nebenbei. Halten Sie Ihren Ernährungsplan im Auge.

Haushalt:

Jede Art von zusätzlicher Bewegung kann Ihnen Verbesserungen in Ihrer Ausdauer und Ihrem Ziel, Gewicht abzunehmen, bieten. Räumen Sie ein Zimmer oder Ihre Wohnung um. Putzen Sie Ihre Wohnung regelmäßig und gründlich und nutzen Sie die dafür erforderlichen Bewegungen dafür, dass Sie Ihren Körper bewusst einsetzen und ab und an eine Muskelpartie anspannen.

Schwimmen:

Gehen Sie mit Ihren Kindern oder Freunden für 2-3 Stunden ins Schwimmbad, statt vor dem Fernseher zu sitzen. Mittlerweile haben sich in fast allen Städten und auch Dörfern kleinere Schwimmgruppen gebildet, in denen es einfach darum geht, sich an einem Tag zu einer festen Uhrzeit zu treffen.

Sollte ein Freund mal keine Zeit haben oder Ihr Kind nicht zu motivieren sein, dann gesellen Sie sich ab und an zu einer Schwimmgruppe dazu, schwimmen Sie Ihre Bahnen, haben Sie Ihren Spaß und lassen Sie nebenher die Kilos weichen.

Renovieren und Shoppen:

Neben dem Umstellen der Möbel und Putzen der Wohnung bietet sich auch die Renovierung eines Zimmers als Möglichkeit, sich frischer zu fühlen, mit alten Gewohnheiten und Themen abzuschließen und Kalorien zu verbrennen.

Selbst ein bewusstes Einkaufen kann bis zu 200 Kalorien verbrennen, denn sowohl das Laufen durch die Gänge, Tragen der Tüten und Kisten bis zum Wagen oder direkt in die Wohnung und zu guter Letzt das Einräumen der Einkäufe in die Schränke und die Wohnung, sind wahre Kalorienverbrenner.

Mannschaftssport:

Spielen Sie mehr mit Ihren Freunden im Freien, statt sich in einer Bar zum Billard zu treffen. Holen Sie die Badmintonschläger, den Fußball oder den Frisbee und bewegen Sie sich. Sie werden erstaunt sein, wie viel Spaß alle haben und wie gut Sie sich alle an der frischen Luft, während und nach der Bewegung, fühlen werden.

Richtig und gesund abnehmen

Abnehmen kann man auch ohne professionelle Hilfe

Abnehmen - Frau misst sich mit Maßband den Bauchumfang
waist measurement © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Menschen, die unter Adipositas (Fettleibigkeit) leiden, müssen nicht unbedingt, wenn sie abnehmen wollen, auch eine professionelle Hilfe, den sogenannten Health Coaches, in Anspruch nehmen, wie jetzt eine Studie in den USA zeigte.

Besonders in den USA gibt es viele Menschen, die unter Adipositas leiden, doch ist dieses Problem nur schwer in den Griff zu bekommen. So wurde auch das vom Center for Disease Control and Prevention (CDC) gesteckte Ziel die Zahl der betroffenen Personen zu halbieren deutlich verfehlt. So hat man versucht mit professioneller Hilfe, wie sie beispielsweise in vielen Sportarten üblich ist, der Fettleibigkeit entgegenzuwirken. In der Studie wollte man prüfen, ob auch Laien diese Funktion des Trainers und Betreuers übernehmen könnten. Als Ergebnis kam heraus, dass nach einem halben Jahr bei den teilnehmenden Personen ein gleicher Gewichtsverlust registriert wurde, egal ob die Teilnehmer von einem Profi oder Laien betreut wurden.

Als dritte Alternative war ein ehemaliger Patient als Trainer eingesetzt worden, der aber nicht ganz so erfolgreich war.

Diäten helfen beim Abnehmen nicht langfristig

Teller mit Erbsen, die das Wort Diät formen
Diät © Eisenhans - www.fotolia.de

Dass die meisten Diäten keinen langfristigen Nutzen haben, sagen nicht nur Diätgegner. Auch eine Studie hat dies nun bewiesen. Im Umfrag des Ernährungswissenschaftlers Uwe Knop befragte die Gesellschaft für Konsumforschung mehr als 1.000 Frauen. 953 von ihnen haben schon mindestens einmal eine Diät gemacht.

Bei der Frage, wie viel sie rund ein Jahr nach der Diät auf die Waage brachten, zeigte sich: nur 27% der Frauen wogen noch immer weniger als vor der Diät. 50% waren genauso schwer wie vor der Diät und 23% wogen sogar noch mehr.

Der Grund für die Ineffizienz vieler Diäten liegt in dem abrupten Nahrungsentzug. Der Körper fährt dadurch den Stoffwechsel herunter und stellt sich auf die Unterversorgung ein indem er die Energie der Nahrung für kommende Engpässe als Fettreserven anlegt.

Die einzige Lösung für eine langfristige Gewichtsreduktion ist daher eine dauerhafte Ernährungsumstellung in Verbindung mit mehr Bewegung, so Knob.

Idealgewicht ist auch ohne intensiven Sport zu erreichen

Damit überflüssige Kilos verloren werden, ist dazu nicht automatisch ein extremes Sportprogramm von Nöten. Ausreichende Bewegung und ein ausgewogener Speiseplan helfen auf sanfte Weise dem Traumgewicht immer näher zu kommen.

Obst, Gemüse und Vollkornprodukte können leicht die Pfunde zum Schmelzen bringen. Solch eine Ernährungsumstellung bewahrt vor dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt! Damit die Muskulatur dabei nicht schwindet, empfiehlt es sich ausreichend Eiweiß in die Ernährung zu integrieren. Mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und fettreduzierte Milchprodukte sind die perfekten Lieferanten.

Damit Essen zu einer guten Sättigung führen kann, darf es nicht hastig und fast nebenbei in den hungrigen Magen wandern. Auf ein gründliches Kauen und einer entspannten Atmosphäre sollte zu allen Mahlzeiten großer Wert gelegt werden. Sehr wichtig ist immer genügend Wasser zu trinken und dies gilt nicht nur bei Diäten.

Kohlenhydrate in den Morgenstunden, fettreduzierte Gerichte zu Mittag und am Abend und Proteine machen das Abnehmen leicht. Bewegung ist mühelos in den Alltag einzubauen. Hausarbeit, Treppensteigen und der Verzicht auf den fahrbaren Untersatz lassen Kalorien automatisch verbrennen.

Werden im Sommer mehr Kalorien verbraucht als im Winter?

Diese Frage kann man nicht unbedingt pauschal beantworten, denn jeder Mensch hat einen anderen Kalorienverbrauch und einen unterschiedlichen Grundumsatz. Dies ist der Kalorienverbrauch in Ruhe, der bei unterschiedlichen Menschen sehr variieren kann.

Der Körper selber verbraucht im Sommer durch das Schwitzen nicht unbedingt mehr Kalorien, der Kalorienverbrauch hängt vielmehr mit der Lebensweise des Menschen im Sommer und Winter zusammen. Im Sommer bewegt man sich automatisch mehr: Radeln, Spazieren gehen, Schwimmen oder Gartenarbeit verbrauchen Kalorien.

Im Winter hingegen sind wir meist etwas fauler und genießen auch lieber deftiges Essen, während man im Sommer eher zu leichteren Speisen greift. Der Kalorienverbrauch hängt also nicht per se von der Jahreszeit ab, sondern von unserem jeweiligen Lebenswandel.

So durchschaut man die Kalorienfallen während der Feiertage und umgeht sie

Gänsebraten mit Rotkohl auf Teller, daneben Glas Rotwein: Weihnachtsbraten
gänsebraten © foodinaire - www.fotolia.de

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Weihnachtsfeiertage stehen an. Traditionell wird an Weihnachten hierzulande ordentlich aufgetischt und vor allem die Frauenwelt bekommt schon jetzt wieder Angst vor den zusätzlichen Kilos, die nach den Feiertagen auf der Waage stehen.

Untersuchungen zufolge liegt die Gewichtszunahme während der Feiertage aber sogar im Rahmen. Demnach nehmen selbst Personen, die sich beim Buffet überhaupt nicht zurückhalten konnten, über Weihnachten im Schnitt höchstens 500 Gramm zu. Wem aber selbst das zu viel ist, der muss lernen die Kalorienfallen der Feiertage zu erkennen und bewusst zu vermeiden.

Von allem eine kleine Portion

Dabei ist es nicht einmal nötig auf die ganzen Leckereien und Kalorienbomben zu verzichten. Schließlich kommt es immer auf die Menge an. Achtet man darauf, dass man bei jedem Gang nur eine Kleinigkeit zu sich nimmt, kann man alles probieren worauf man Lust hat und muss nicht einmal den Nachtisch sausen lassen.

Eine kleine Denkstütze, um sich zu merken, wie oft man schon am Buffet war, können Servietten sein. Nimmt man sich bei jedem Gang eine Serviette mit und behält diese am Tisch oder in der Hand fällt es leichter zu erkennen, wann Schluss sein sollte. Um beim Weihnachtsessen nicht allzu sehr zuzuschlagen, kann es auch hilfreich sein eine halbe Stunde vor dem Essen bereits eine kleine Mahlzeit zu sich zu nehmen. So kann schonmal ein Sättigungsgefühl einsetzen.

Feststehendes Silvester-Outfit und viel Schlaf

Wer sich schon das heiße Outfit für Silvester raussucht, hat ebenfalls einen Vorteil. Sitzt das Outfit nämlich schon vor den Feiertagen wie angegossen, hat man einen zusätzlichen Ansporn beim Weihnachtsessen nicht ungehemmt zuzugreifen. Hat man das Glück, dass einem das Weihnachtsessen nicht die ganze Zeit vor der Nase steht, etwa dank eines Buffets, das in einem anderen Raum untergebracht ist, kann man sich der Versuchung ganz einfach entziehen, indem man den Raum verlässt.

Auch wenn es sich wie ein Scherz anhört, kann ausreichend Schlaf an den Feiertagen ebenfalls eine Gewichtszunahme verhindern. Wer mindestens acht Stunden pro Nacht schläft, produziert nämlich deutlich mehr Leptin, das dafür sorgt, dass so schnell keine Hungergefühle entstehen.

Die Vorsätze, ein wenig abzuspecken, häufen sich vor allem vor der Sommersaison - um nur wieder ein wenig in Form zu kommen, reichen schon kleine Maßnahmen aus...

Weg mit den Pfündchen - kurz und schmerzlos

Der Sommer. Keine andere Jahreszeit verführt so sehr zu der kritischen Auseinandersetzung mit dem körperlichen Selbst. Und auch wenn in den Medien und Politikerreden immer wieder von den stetig wachsenden Anteil der übergewichtigen Bevölkerung die Rede ist, so wollen die meisten von uns doch eigentlich nur hier und da ein Pfund verlieren, damit das Leinenkleid wieder so gut sitzt wie beim letzten Toskana-Urlaub.

Wenn es nur darum geht, ein paar Pfunde loszuwerden, die sich in den träge machenden Wintermonaten angesammelt haben, muss man zu keiner rigeros geplanten Diätstrategie greifen. Im Wesentlichen ist Ihr Lebensstil ausgeglichen genug, sonst müssten Sie sich um größere Gewichtsprobleme sorgen machen.

Die folgenden Tipps lassen sich auf jeden hektischen Tagesablauf anwenden und sorgen innerhalb von 3-5 Wochen für den erhofften Erfolg.

Ersetzen Sie eine Portion Kohlenhydrate durch Salate, Früchte oder Gemüse

Die meisten von uns essen unter Woche jeden Tag die gleiche Art von Mittag. Also zum Beispiel Schnitzel mit Kartoffeln am Montag, Gulasch mit Reis am Dienstag, Spiegeleier mit Spinat und Nudeln usw. Sie sehen, dass die Makronährstoffverteilung in der Regel auf eine Proteinquelle und Kohlenhydrate hinausläuft.

Wenn Sie kohlenhydratreiche Lebensmittel durch

  • einen Salat
  • Kohl
  • Brokkoli oder
  • einer Früchteauswahl

ersetzen, können Sie nicht nur an Kalorien sparen, sondern vermeiden auch das so genannte Nachmittagstief.

Freunden Sie sich mit Spaziergängen an

Dieser Tipp ist so alt wie simpel und trotzdem wird er häufig belächelt. Wer seine Mittagspause nicht in der Kantine verbringt, sondern sie zum Spazierengehen und abschalten nutzt und dabei sein Mittag an einer ruhigen Stelle zu sich nimmt, isst Studien zufolge nicht nur gesünder, sondern kehrt auch mit mehr Energie und Kreativität an seine Wirkungsstelle zurück.

Genauso praktisch ist es auch, eine oder zwei Stationen früher aus der U-Bahn zu steigen. Die zusätzlichen 10-15 Minuten Fußweg auf dem Heimweg eignen sich ideal, um mit den Arbeitstag gedanklich abzuschließen und sich auf den Feierabend zu freuen.

Letztendlich sind es solche kleinen Alltagsfußwege, die für alle die Lösung für eine körperliche Betätigung bieten, die sich nicht mit den Gedanken anfreunden können, mehrmals in der Woche in ein Fitness-Studio oder Sportverein zu gehen.

Seien Sie schlau, wenn es zu Snacks kommt

Snacks gehören zum Alltag dazu. Auch eine noch so ausgeklügelte Ernährungsstrategie kommt nicht ohne die kleinen Minimahlzeiten für Zwischendurch aus.

Unser Körper reagiert auf die vielen Belastungen des Tages nicht immer gleich, so dass hier und da auch ein Hungergefühl auftreten kann, obwohl man eigentlich eine ausreichend große Mahlzeit zu Mittag hatte.

Snacks halten unsere Aufmerksamkeit und Motivation hoch. Trotz ihrer unbestreitbaren Wichtigkeit müssen Snacks nicht immer gleich in Schokoladenorgien oder Kuchenkrümelvertilgungen enden. Nüsse und Trockenfrüchte sind relativ kalorienarm und liefern dazu noch wichtige Vitamine und Fette.

Nüsse und Trockenfrüchte als gesunde Snacks
Nüsse und Trockenfrüchte als gesunde Snacks

Vermeiden Sie flüssige Kalorienbomben

Der Grund Nummer eins für ein Kalorienüberschuss am Ende des Tages sind in der westlichen Welt extrem fette und gezuckerte Getränke wie Milchkaffees, Eistees oder Limonaden. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Durst mit einfachem Wasser beenden können. Natürlich spielt das Geschmackserlebnis eine Rolle, aber dann sollten Sie den doppelten Latte auch genauso genießen wie ein Glas Wein - und natürlich auch genauso selten.

Strandfit mit Last Minute-Tipps

Kurz vor dem Urlaub geht alles drunter und drüber? Überstunden sind ebenso angesagt wie die ständigen Einladungen zur Grillparty oder der große Sommerputz? Zeit ist dann Mangelware, besonders auch hinsichtlich des persönlichen Sommer-Fitprogramms. Aber keine Panik, denn mit wenigen Tipps macht man eine glänzende Figur am Strand.

Da hat sich doch glatt das eine oder andere Pfund auf den Bauch und die Hüfte gemogelt. Für eine konsequente Diät bleibt weder die Zeit noch ist sie eigentlich nötig.

Keine zu hohen Ziele stecken

Weshalb geht eine Diät oder auch ein simples Abnehmen oftmals daneben? In der Regel deshalb, weil man sich selbst unter Druck setzt und auch die angestrebte Zahl für den Gewichtsverlust zu hoch angesetzt wird.

Es ist allerdings demotivierend, wenn man innerhalb zwei Wochen zehn Kilo abnehmen möchte und dann feststellt, dass es gerade mal ein bis drei Kilos geworden sind. Die Folge: Man macht nicht mehr weiter und der Frust ist groß. Hier ist das Erfolgsgeheimnis in kleinen Schritten sein Ziel zu erreichen, will heißen, heute weniger naschen und morgen mehr bewegen.

Sich nur zwei bis vier Kilo an Ziel zu setzen, ist dem Abnehmen und damit dem Erfolg mehr als förderlich.

Von Dickmachern trennen

Als nächster Schritt zur Wunschfigur, sollte man einmal seine Schränke oder die Vorratskammer näher betrachten. Stapelt sich da Konserve um Konserve, Leberwurst, Sahnejoghurt oder auch Chips und Co.? Dann am besten einen großen Korb nehmen und erst einmal aussortieren.

All die Dickmacher gegen schlanke Kost ersetzen verführt nicht zum Naschen. Damit man diese Nahrungsmittel aber nicht einfach wegwerfen muss, kann man zu Beginn der Diät eine Party mit Freundinnen veranstalten.

Toller Effekt: Das Gehirn sieht darin den Start zum Wunschgewicht.

Obsttag einplanen
1 Obsttag pro Woche macht schlank
1 Obsttag pro Woche macht schlank

Wer doch zwei oder drei Pfund abnehmen möchte, sollte mindestens einmal die Woche einen Obsttag machen. Je nach Ausgangsgewicht und gleichzeitigem Bewegungsprogramm, kann man mit solch einem Obsttag bis zu zwei Pfund verlieren.

Frische Früchte, etwa 1,5 kg, werden über den Tag verteilt gegessen. Das super Extra: Die Haut bekommt einen Frischekick und das Immunsystem eine gewaltige Stärkung.

Ballast einwerfen

Damit die Verdauung so richtig in Schwung kommt und ein kleines Bäuchlein verschwindet, heißt es zu Ballaststoffen greifen. Diese legen den Turbogang der Verdauung ein und dämpfen einen ständigen Hunger.

Täglich

  • ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot
  • eine Portion Gemüse
  • drei Portionen Obst und
  • eine Portion Salat

ergeben in etwa 30g Ballaststoffe und somit die optimale Versorgung des Körpers und des Verdauungssystems.

Stellt sich immer wieder der kleine Hunger ein, dann sollte man also stets einen Teller mit Obst- oder Gemüsestücken bereithalten. Ist es mehr ein Hipper auf Süßigkeiten, dann helfen Studentenfutter oder auch Gummibärchen auf eine schlanke Weise.

Besonders die Nüsse bieten dem Gehirn auch einen Leistungsschub, allerdings ohne dabei die Diät zu unterbinden. Ergänzt man diese wenigen Tipps mit viel Trinken und mindestens dreimal wöchentlich Sport oder einem strammen Spazierengehen, dann klappt es wunderbar bis zum Sommerstart mit der Wunschfigur.

Einen festen Ernährungsplan aufstellen und Heißhunger bekämpfen

Auf dem Weg zur Sommerfigur sollte man sich angewöhnen, nicht ständig etwas im Mund zu haben. Besser ist es, sich auf drei möglichst regelmäßige Mahlzeiten zu konzentrieren und vormittags oder nachmittags kleine, leichte Snacks zu essen.

Obst, Gemüsestifte oder auch Trockenfrüchte sind hierbei die geniale Wahl, weil sie fit halten, aber sich nicht auf die Hüften setzen.

Hilfreich ist es zudem bei einem Heißhunger, sich entweder der zwei Akupressurpunkte gegen Hunger zu bedienen oder auch viel Wasser zu trinken. Meistens lässt dann innerhalb weniger Minuten die Lust zum Essen nach.

Ein Diättagebuch führen

Gerade am Anfang des persönlichen Diätprogramms zeigt sich ein Tagebuch als wirksamer Unterstützer. Darin schreibt man täglich, was man wie viel alles gegessen und getrunken hat.

Solch ein Tagebuch bringt gleich mehrere Vorteile: Zum einen wird offensichtlich, wie man sich ernährt und weshalb sich die Pfunde entwickelt haben und zum anderen isst man automatisch weniger und vor allem anders, denn was schwarz auf weiß geschrieben steht, lässt einen doch eher Hemmungen beim Essen entwickeln. Außerdem kann man dann stolz nachlesen, wie umsichtig und gesund man sich ernährt hat.

Kälte gegen Fett

Lässt das Bindegewebe an den Beinen, dem Bauch, dem Po und an den Oberarmen etwas zu wünschen übrig, dann heißt es, die Kälte zum Einsatz zu bringen. Täglich mit einem Eiswürfel über die Problemzonen reiben - das zieht die Haut zusammen und regt die Durchblutung an.

Gleiches gilt für Wechselduschen mit warmem und kaltem Wasser, wobei man den Duschgang mit einem kalten Abduschen beenden sollte.

Peeling und Aromawickel

Optimal ist diese Kälte-Prozedur, wenn man zuvor den ganzen Körper mit einem Salz-Olivenöl-Peeling von alten Hautschuppen entfernt und somit eine streichelzarte Haut vorbereitet. Gleiches gilt zudem für Aromawickel, die den Stoffwechsel ebenso in Schwung bringen als auch eine Cellulite das Fürchten lernen.

Die Aromawickel an den Beinen, Bauch und dem Po bewirken zudem dass der Körper entschlackt, gestraft und entgiftet wird, was sich natürlich wiederum auf das Hautbild auswirkt und einen rosigen Teint zaubert.

Akupressur

Als kleinen Abschluss-Tipp geht es zum alten Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Aus der Akupressur gibt es einen Punkt am Bauch, der dazu verhilft, den Stoffwechsel zu pushen. Dieser befindet sich jeweils zwei Fingerbreit links und rechts vom Bauchnabel und gilt als Schlank-Akupressur-Punkt.

Beide Punkte werden gleichzeitig mit den Fingerspitzen des Zeigefingers für 15 Sekunden gedrückt. Mehrmals täglich wiederholt, unterstützt man effektiv die anderen Strandfit-Tipps.

Je nach Lebenssituation und zum Beispiel Beruf kommt es zu Situationen, die das Abnehmen schwieriger machen - doch auch für diese Fälle haben wir die passenden Ratschläge...

Abnehmen im Job - mit diesen Tipps gelingt es garantiert

Viele Diäten sind darauf ausgelegt, tagsüber bestimmte Gerichte zu verzehren. Doch wie soll man diese Diät durchhalten, wenn man tagsüber im Büro ist?

Auch im Büro auf die Ernährung achten

Wer eine Diät macht und auch Erfolg sehen möchte, der muss diese konsequent durchziehen. Das bedeutet natürlich, dass man nicht nur morgens und abends gemäß den Diätvorschriften isst, sondern auch tagsüber - während man an seinem Arbeitsplatz ist.

Doch in der Regel hat man im Job nicht die Möglichkeit und auch nicht die Zeit, sich sein warmes Diät-Mittagessen zuzubereiten. Trotzdem können auch Berufstätige eine Diät durchhalten. Nachfolgend erhalten Sie einige Tipps, wie man im Job abnehmen kann.

Einfache Gerichte wählen

Kaltes Mittagessen

Oft sind bei Diäten ein kaltes Frühstück, ein warmes Mittagessen und kaltes Abendessen vorgesehen. In diesem Fall können Mittag- und Abendessen auch ausgetauscht werden, so dass man in die Arbeit das kalte Essen mitnehmen kann und abends zu Hause in Ruhe das warme Gericht kochen kann.

Im Büro kochen

Eine andere Möglichkeit ist, sich spezielle Diäten auszusuchen, die Gerichte mit kurzer Zubereitungszeit beinhalten. Wer im Job eine voll ausgestattete Küche hat, kann sich die Zutaten von zu Hause mitbringen und in der Mittagspause schnell sein Essen kochen. Besonders rasch geht die Zubereitung, wenn man die Zutaten bereits morgens schon geputzt und kleingeschnitten hat.

Vorkochen

Idealerweise kocht man bereits am Vorabend sein Diätgericht und nimmt es mit zur Arbeit - in der Mikrowelle erwärmt schmeckt es mindestens genau so gut wie frisch zubereitet.

Gesunde Snacks

Und wenn einmal die Zeit oder die Lust zum Kochen fehlen oder der kleine Hunger zwischendurch auftritt, so sollte man am Arbeitsplatz nicht zu Schokoriegeln o.ä. greifen, sondern lieber eine Dose mit gesunden Knabbereien wie z.B. Gurken oder Karottenstückchen von zu Hause mitnehmen, dann klappt auch das Abnehmen am Arbeitsplatz!

Bewegung und Trinken nicht vergessen!

Während einer Diät - aber auch sonst! - ist Bewegung von entscheidender Bedeutung für unseren Körper. Die Bewegung darf also keinesfalls fehlen, auch wenn man sich kalorienarm ernährt.

Wenn nach dem Mittagessen noch etwas Zeit übrig ist, sollte man die Mittagspause nutzen und sich bewegen. Joggen, Walken oder zumindest Spazierengehen sind ideal geeignet, um den Diäterfolg zu unterstützen und Sauerstoff zu tanken.

Wieder zurück am Arbeitsplatz sollte man zudem auch ausreichend trinken. Dazu stellt man sich am besten eine Flasche Wasser mit einem Glas auf den Tisch, so wird man immer daran erinnert.

Vorsicht vor Abzocken durch Abnehmprodukte

Besonders, wer Abnehmprodukte im Internet kauft, sollte auf einige Dinge achten

Tastatur eines Computers, in der Mitte rote Taste mit Aufschrit Shop
ecommerce © Falko Matte - www.fotolia.de

Ein Großteil der deutschen Bevölkerung leidet unter Übergewicht und es werden ständig mehr. Dadurch hat sich Herstellern und Anbietern verschiedenster Abnehmprodukte ein riesiger Markt eröffnet. Sie müssen nichts weiter tun als das Produkt regelmäßig einzunehmen und Sie werden den Erfolg schon nach wenigen Tagen spüren und auch sehen, das versprechen viele Anbieter, doch kaum ein Produkt kann diese Versprechung halten.

Online gibt es besonders viele schwarze Schafe

Gerade im Internet tummeln sich unseriöse Anbieter, die ihre angeblichen Wunderprodukte zu überteuerten Preisen verscherbeln. Hier sollte man besonders vorsichtig sein, bevor man sich zum Kauf eines dieser Produkte entscheidet.

Deutscher Firmensitz und Kontaktmöglichkeiten

Zunächst sollte man nachsehen wo sich die Firma befindet. Achten Sie darauf, dass ihr Sitz in Deutschland liegt, denn bei ausländischen Anbietern kann es mit dem Geld-Zurück-Versprechen zu Problemen kommen.

Die Angaben zur Firma sollte man normalerweise im Impressum der Seite finden. Neben Name und Anschrift sollte der Anbieter auch eine Telefonnummer und eine Emailadresse angegeben haben, damit man bei eventuellen Rückfragen auch einen Ansprechpartner hat.

Produktbeschreibung und Geld-Zurück-Garantie

Außerdem sollte man sich zuvor einmal die Beschreibungen der Produkte durchlesen, denn oft werden Worte erfunden, die sich besonders fachsprachlich anhören, die aber eigentlich garnicht existieren, nur damit dem Kunden vorgetäuscht werden kann, dass das Produkt eine medizinische Wirkung hat.

Achten Sie außerdem immer auf eine Geld-Zurück-Garantie und erfragen Sie bei Unklarheiten den genauen Preis, der ihnen in einem solchen Fall erstattet werden würde, denn auch wenn dort steht, dass der Preis bis zu 100% erstattet wird, heißt das noch lange nicht, dass sie den vollen Preis zurück erhalten.

Kaufpreis

Achten Sie auch auf unrealistische Rabattaktionen. Wenn ein Anbieter sein Produkt, das eigentlich regulär 120 Euro kostet, für einen begrenzten Zeitraum für gerade einmal 30 Euro anbietet, können Sie davon ausgehen, dass der Anbieter entweder einen gehörigen Verlust in Kauf nimmt oder das Produkt zum regulären Preis einfach gnadenlos überteuert ist oder aber, dass es wahrscheinlich keinerlei Wirkung zeigt.

Tipps zum Abnehmen nach der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft achten viele Frauen nicht in der Weise auf das, was und wie viel sie essen, wie sie dies sonst tun. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie nach der Geburt rasch Ihr altes Gewicht wiederbekommen.

Richtige Ernährung während der Schwangerschaft

Keinesfalls sollte man in der Schwangerschaft Diät halten, es sei denn, medizinische Gründe erfordern dies. Anderenfalls soll sich eine schwangere Frau gesund und vitaminreich ernähren.

Kalorienzählen ist in der Schwangerschaft tabu, zumindest, wenn damit eine Gewichtszunahme verhindert werden soll. Es ist nämlich wichtig, dass eine Schwangere genügend isst. Anderenfalls kann das Baby nicht richtig versorgt werden und sich demzufolge nicht gut entwickeln.

Keine Angst vor der Gewichtszunahme

Beim Blick auf die Waage haben jedoch die meisten schwangeren Frauen die Sorge, wie sie die vielen zusätzlichen Kilos wieder wegbekommen sollen. So sehr die Vorfreude auf das Baby überwiegt, so sehr haben doch viele Frauen auch Angst, die zusätzlichen Kilos könnten bleiben. Doch diese Ängste sind meistens völlig unbegründet.

Das Baby stillen

Frauen, die ihr Baby nach der Geburt voll stillen, haben in der Regel nach relativ kurzer Zeit ihr Ausgangsgewicht wieder. Das Stillen lässt die Pfunde ganz von alleine purzeln.

Hinzu kommt noch der Stress mit einem Baby. Alles ist ungewohnt und umständlich, da vergisst man schon mal das Mittagessen.

Mit dem Baby Sport machen

Frauen, die trotz Stillen noch einige Kilos mehr auf den Rippen haben, müssen sich damit natürlich nicht abfinden. Man kann auch mit Baby Sport machen. Dabei sollte man lediglich beachten, dass der Sport erst einige Wochen nach der Geburt begonnen werden darf.

Tägliches Spazierengehen steht sowieso auf dem Terminkalender jeder frischgebackenen Mutter. Dieses Spazierengehen kann problemlos mit dem Fitnessprogramm kombiniert werden.

So kann man durchaus joggen oder walken, während man den Kinderwagen schiebt. Die Kinder finden den schnellen Gang sogar oft einschläfernder als normales Spazierengehen.

Viele Hebammen oder Volkshochschulen bieten auch Kurse für Mütter mit Babys an. Hier ist es ganz normal, die Kinder mit zum Trainingsprogramm zu bringen. Meist werden die Babys in die Turnübungen miteinbezogen.

Inzwischen sind auch schon Fitnessstudios auf Mütter mit Babys eingerichtet. Hier wird teilweise sogar schon eine Babybetreuung für die Zeit angeboten, in der die Mütter ihre Schwangerschaftskilos abtrainieren.

Richtige Ernährung nach der Entbindung

Neben der körperlichen Bewegung ist aber auch die richtige Ernährung wichtig, besonders dann, wenn noch gestillt wird. Täglich sollten frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen, am besten fünfmal pro Tag.

Wer sich daran hält, hat schon den ersten Weg in Richtung Gewichtsabnahme genommen.

Neben diesen frischen Lebensmitteln sollte man darauf achten, Vollkornprodukte zu essen. Diese sättigen lange und sind verdauungsanregend. Und auch die ausreichende Trinkmenge ist wichtig, damit die Pfunde schnell purzeln.

Obst statt Süßigkeiten

Gerade Frauen, die stillen, haben oft Heißhunger nach etwas Süßem. Gesunde Nährstoffe sind wichtig in der Stillzeit, deshalb sollte man versuchen, diesen Heißhunger mit süßem Obst zu stillen.

Obst enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und weniger Kalorien als eine Tafel Schokolade.

Aber natürlich sollte man sich kleine Sünden nicht komplett verbieten. Wer sich vornimmt, keinerlei Süßigkeiten mehr zu essen, der wird dies sowieso nicht durchhalten. Besser ist es, sich jeden Tag eine Kleinigkeiten zu "genehmigen" und die Schokolade, den Riegel oder eine Handvoll Chips nicht heimlich und mit schlechtem Gewissen zu essen.

Wo bleibt die Haut nach dem Abnehmen?

Abnehmen bei Adipositas - überschüssige Haut muss häufig chirurgisch entfernt werden

Seitenansicht männlicher Oberkörper mit dickem Bauch, Übergewicht
Übergewicht © PeJo - www.fotolia.de

Viele Menschen, die an Übergewicht leiden und den Entschluss gefasst haben radikal abzunehmen, fragen sich zu Recht, wo eigentlich die überschüssige Haut bleibt. Nun, im Zweifelsfall ist das dann ein Problem mit dem sich ein plastischer Chirurg befassen muss. Aber dies ist auch nach einer Magenoperation, bei der dieser verkleinert wird um das Gewicht radikal zu verringern, nur selten der Fall, wie auch der Präsident der Deutschen Adipositas Gesellschaft in München, Professor Hans Hauner erläutert.

Vor Entfernung überschüssiger Haut mindestens ein Jahr abwarten

Bei etwa 15 bis 20 Prozent steht somit eine eventuelle Nachoperation an, wenn der Patient durch die Magenoperation 50 bis 70 Prozent des Übergewichtes verloren hat. Deshalb sollten sich alle Betroffenen darüber im Vorfeld informieren, denn dies ist ja auch eine Kostenfrage.

Doch bevor diese kosmetischen "Feinheiten" durchgeführt werden, sollte aber wenigstens ein Jahr nach der Gewichtsabnahme vergangen sein, denn viele werden wieder schwach und legen an Gewicht zu, so dass dann das neue Fett auf die Narben drücken könnte. Wie groß der "Hautüberschuss" ist, das hängt von verschiedenen Faktoren ab, so spielt hier auch das Alter ein große Rolle.

Die Ernährung haben wir als wichtigen Faktor bereits genannt, weiter geht es mit der Bewegung...

Sportarten, die sich am besten zum Abnehmen eignen

Wer abnehmen möchte, sollte nicht nur seine Ernährung umstellen, sondern auch viel Sport treiben. Doch welche Sportarten sind am besten zum Abnehmen geeignet? Sport, egal ob

  • Joggen
  • Walken
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Fußballspielen o.ä.,

ist bestens geeignet, um eine Diät oder eine gesunde Ernährung zu unterstützen.

Doch nicht bei jeder Sportart verbraucht man gleich viele Kalorien. Wer also Sport macht, um abzunehmen, der sollte wissen, welche Sportart am effektivsten ist.

Trotzdem sollte Sport auch Spaß machen. Wenn man ausschließlich darauf achtet, viele Kalorien zu verlieren, so wird man bald aufgeben, wenn man keine Freude an der Sportart hat.

Laufen

Laufen als geeignete Ausdauersportart
Laufen als geeignete Ausdauersportart

Die meisten Kalorien verliert man beim Laufen. Diese Sportart kann man das ganze Jahr über ausführen. Wer untrainiert ist, darf jedoch nicht von einem Tag auf den anderen mit einem persönlichen Marathon beginnen.

Die Laufstrecke sollte langsam gesteigert werden. Da die Beinmuskulatur beim Laufen stark beansprucht wird, empfiehlt es sich, auch noch etwas für die Muskulatur im Bereich des Rumpfes zu tun, um so einen Ausgleich zu schaffen.

Nordic Walking

Auf Platz zwei der effektivsten Sportarten zum Abnehmen steht das Nordic Walking. Was so einfach aussieht, verbrennt erstaunlich viele Kalorien. Gerade für diejenigen, denen das Joggen zu anstrengend ist, ist Nordic Walking perfekt. Es handelt sich um eine Ausdauersportart, die für alle Altersklassen geeignet ist.

Wer Probleme mit seinen Gelenken hat, für den ist dieser Sport perfekt. Durch die Benutzung der Walking-Stöcke tut man zudem etwas für seine Schultermuskulatur.

Schwimmen

Schwimmen - die gelenkschonende Sportart
Schwimmen - die gelenkschonende Sportart

Ebenfalls sehr gelenkschonend ist das Schwimmen. Allerdings verbraucht man hier nicht so viele Kalorien wie beim Joggen und Walking. Die Schwimmbewegungen kräftigen unsere Muskulatur und steigern die Ausdauer.

Natürlich muss man für diese Sportart häufig Eintritt (z.B. im Schwimmbad) bezahlen, Joggen und Walking sind – bis auf die Ausrüstung – kostenlos.

Radfahren, Skaten, Walken

Wer den Sport mit Sightseeing oder mit nützlichen Dingen wie Einkaufen verbinden möchte, der kann das Fahrrad benutzen. Zügiges Strampeln verbraucht ebenfalls einige Kalorien, wenn auch nicht ganz so viele wie die bereits genannten Sportarten.

Auf den letzten beiden Plätzen sind das Skaten und Walken gelandet. Obwohl man hier nicht so viele Kalorien verbrauchen kann, sind diese Sportarten doch wesentlich effektiver als das faule Sitzen auf der Couch und somit ebenfalls gut geeignet, wenn man abnehmen möchte. Ideal ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining.

Beste Sportarten zum Abnehmen

Abnehmen durch sanftes Ankurbeln des Stoffwechsels

Frauenfüße auf einer Waage
Weighing Scales Isolated © Paul Maguire - www.fotolia.de

Spätestens, wenn die Lieblingshose zu eng geworden ist, dann denken die meisten Menschen über eine Diät nach. Um jedoch die Kaloriensünden der letzten Tage auszugleichen, muss man nicht sofort eine Crash-Diät starten.

Schon ein „Kalorienspartag“ reicht aus, um der schlanken Linie wieder näher zu kommen und die unerwünschten Pölsterchen zu verlieren. Denn durch den Diät-Tag wird der Stoffwechsel angeregt und die Verbrennung des Körperfetts in Gang gebracht. Wer außerdem noch Sport treibt und darauf achtet, in den Tagen danach nicht über die Strenge zu schlagen, der kann damit effektiv abnehmen, ohne auf kleine Sünden verzichten zu müssen.

Damit der „Kalorienspartag“ den gewünschten Erfolg erzielt ist es wichtig, dass der Körper mehr Energie verbraucht, als er zugeführt bekommt. Auf diese Weise greift der Körper auf die Fettreserven zu und die lästigen Pölsterchen schmelzen dahin. Die Ernährung sollte an diesem Tag sehr eiweißhaltig sein, um den Körper mit dem benötigten Eiweiß zu versorgen und zu vermeiden, dass während der Fettverbrennung Muskeleiweiß abgebaut wird.

Ebenfalls wichtig ist die Aufnahme von Ballaststoffen in Form von zum Beispiel Vollkornprodukten. Denn so werden Heißhungerattacken verhindert und der Gewichtsreduktion steht nichts mehr im Wege.

Sportprofessor klär über Mythen zum Thema Abnehmen auf

Sportliche Frau mit Sonnenbrille, die Straße hoch joggend
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Wer nachhaltig überschüssige Pfunde loswerden will, muss durchgehend auf seine Ernährung achten und sich regelmäßig ausreichend bewegen. Einem Medienbericht zufolge warnt ein Professor der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) aber ausdrücklich davor, sich morgens direkt nach dem Aufstehen mit leerem Magen sportlich zu betätigen.

Zwar hätte durch Studien nachgewiesen werden können, dass Sport am frühen Morgen auf leeren Magen tatsächlich mehr Fettkalorien als zu jedem anderen Zeitpunkt verbrenne. Allerdings drohe bei Frühsport auf nüchternen Magen eine Unterzuckerung. Außerdem könne man mit leerem Magen nicht so intensiv wie nach einer Mahlzeit mit hohem Kohlehydratanteil trainieren. Eine hohe Intensität sei aber elementar, um das Leistungsvermögen des Herzkreislaufsystems signifikant zu steigern, was nicht nur in puncto Körpergewichtsreduktion wichtiger als die eine Fettverbrennung wäre.

Ungeachtet dessen spiele beim Abnehmen ohnehin nicht bloß die Fettverbrennung alleine, sondern der gesamte Kalorienverbrauch eine zentrale Rolle. Wobei noch anzumerken ist, dass man seine Trainingsintensität fortlaufend variieren sollte, da es schlichtweg ein Irrglaube sei, dass man in einem bestimmten Pulsbereich trainieren müsse, um abzunehmen. Tatsächlich würde sogar deutlich mehr Fett verbrannt, wenn man regelmäßig in stark fluktuierenden Belastungsbereichen trainiere.

Fitness ganz nebenbei – Der Alltag bietet viele Möglichkeiten, um sich zu bewegen

150 Minuten Bewegung pro Woche sind notwendig um fit zu bleiben

Beine einer Läuferin mit Laufschuhen auf grauem Asphalt
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Sport ist gesund für Körper und Seele. Darum fühlen sich Menschen mit regelmäßiger Bewegung deutlich besser. Wer allerdings immer wieder am inneren Schweinehund scheitert, wenn es heißt zum Fitnessclub oder ins Schwimmbad zu gehen, hat genug Möglichkeiten, sich im Alltag sportlich zu betätigen. Professor Wolfgang Schlicht von der Uni Stuttgart weist darauf hin, dass 150 Minuten Bewegung pro Woche für die Gesundheit nötig sind, um fit zu bleiben. Dabei hilft schon die gezielte Aktivität im normalen Tagesablauf.

Ob Schreibtisch, Auto oder Sofa – der moderne Mensch bewegt sich zu wenig, weil er viel zu häufig sitzt. Das zeigt sich am schnelleren Verschleiß der Gelenke und auch an Problemen mit Herz und Kreislauf. Schlicht untersucht seit einiger Zeit, den Einfluss eines bewegungsfreudigeren Tagesablaufs auf den Gesundheitszustand. Jede noch so kleine Aktivität ist laut seinen Studien von Nutzen. Mindestens jede halbe Stunde vom Sitzen aufstehen und kurz herumlaufen – das rät Professor Wolfgang Schlicht, um zumindest einen Anfang zu machen.

Mehr Bewegung in den Alltag integrieren

Darüber hinaus solle man seinen Alltag etwas komplizierter gestalten. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln könne man eine Station später ein- oder früher aussteigen. Treppe statt Lift ist eine weitere Variante, sich ohne besonderen Aufwand mehr zu bewegen. Selbst die Zeit beim Zähneputzen kann man für seine Gesundheit verwenden. Auf einem Bein stehend, stärkt man die Muskulatur.

Wer vor dem Essen erst einmal eine Runde um den Block dreht, oder beim Telefonieren hin und her geht, bewegt sich in der Summe deutlich mehr. Dies gilt in verstärktem Masse für Menschen über 50. Einmal angefangen, ist die Aktivität bald ein normaler Bestandteil des Alltags und lässt jeden mit besserer Gesundheit durchs Leben gehen.

Schwimmen oder Joggen - Abnehmen klappt am besten mit Ausdauertraining

Wer langfristig abnehmen will, sollte auf klassisches Ausdauertraining wie Joggen oder Schwimmen setzen. Diese Sportarten sind ebenso wie Nordic Walking effektiver als Kraftsport wie Hanteltraining im Fitness-Studio.

Dies ergab eine Studie des Duke University Medical Center in den USA, die insgesamt 119 übergewichtige Erwachsenen an einem Test teilnehmen ließ. Ein Drittel der Teilnehmer wurde zum Ausdauertraining geschickt und absolvierte jede Woche eine Laufstrecke von insgesamt 19 Kilometern. Ein Drittel wurde dagegen zum Krafttraining geschickt und absolvierte dreimal wöchentlich drei Trainingseinheiten. Die letzte Gruppe absolvierte beide Arten des Trainings.

Die Ausdauergruppe verlor nicht nur mehr Körperfett als die Kraftsportgruppe, sie benötigte auch weniger Zeit dazu: Im Schnitt trainierte sie 133 Minuten pro Woche, während die Kraftsportler 180 Minuten benötigten. Die Gruppe, die beides absolvierte, brauchte entsprechend länger - verlor aber auch nicht mehr Körpermasse als die Ausdauergruppe.

Jüngeren, die vor allem abnehmen wollten, sollten daher auf jeden Fall eine Ausdauersportart betreiben, raten die Forscher. Ältere dagegen können auch vom Kraftsport profitieren, da der Körper mit zunehmendem Alter automatisch an Muskelmasse verliert, die durch das Hanteltraining wieder aufgebaut wird.

Feiertagspfunde? Sportliche Tipps zum Abspecken

Mal unter uns: Haben Sie vielleicht auch über die Feiertage das ein oder andere Pfund zugelegt? Das ist angesichts von wahren Schlemmerorgien, die man regelmäßig zwischen Heiligabend und Neujahr einlegt, ja auch kein Wunder. Und klar, zu einem gelungenen Weihnachtsfest gehören sowohl das Festmahl wie auch die selbst gebackenen Plätzchen einfach dazu. Um trotzdem nicht an Fitness zu verlieren, sollte man im Neuen Jahr einige zusätzliche Sporteinheiten einplanen.

So geht´s: Am besten tut jetzt Bewegung an der frischen Luft - wenn die Minustemperaturen anzeigt, bitte unbedingt wetterfest einpacken! Besonders hilfreich, um schnell ein paar Pfunde zu verlieren, sind längere Ausdauereinheiten. Weniger Sportliche können auch ausgedehnte, aber stramme Spaziergänge zur Sporteinheit umfunktionieren.

Wichtig ist, dass Sie sich mindestens zwei, besser drei Mal oder öfter pro Woche bewegen. Kraftübungen wie Crunches (gut gegen Bauchspeck!), aber auch Hanteltraining oder Bauch-Beine-Po Workout formen den Körper, sind allein aber nicht ausreichend, um dem Speck an den Kragen zu gehen.

Als ganz besonders effektiv gilt übrigens Wasser in all seinen Formen: Als Schnee bietet das nasse Element jede Menge Sportmöglichkeiten, vom Langlauf bis zum Schneeschuhwandern - verbrennt viele Kalorien und macht zudem noch Spaß! Wer gerade nicht im Wintersportgebiet urlaubt, der kann sich zum Beispiel beim Aqua-Jogging verausgaben. Wirkt ebenfalls sehr intensiv und schont noch zudem die Gelenke!

Doch was man immer hört, ist wahr: erst die Kombination von gesunder Ernährungsform und Bewegung lässt die Pfunde schmelzen...

Sport allein reicht für die Traumfigur nicht aus

Einen gut aussehenden und gesunden Körper aufzubauen, ist ein echter Knochenjob, der neben der physischen Belastung vor allem eine große Herausforderung an die Psyche darstellt. Insbesondere, wenn es um die Ernährung geht, ist ein eiserner Wille gefragt, der sich durch keine deftige Bratwurst oder duftenden Cupcake erweichen lässt.

Eine gesunde Ernährung ist unumgänglich

Während sich viele Abnehmwillige im Angesichts eines stressigen Berufsleben die Stunde Training pro Tag abringen können, bleibt die Entschlusskraft in puncto Diät nicht selten auf der Strecke. Denn im Gegensatz zum Workout, bei dem man die Zähne für knapp eine Stunde zusammenbeißen muss, ist bei der Diät jeder wacher Augenblick ein Kampf gegen die Verführung und gegen den berstenden Appetit, der einen immer wieder auf den alten Pfad der kalorischen Genüsse leiten will.

Es ist keine Frage - Abnehmen ist eine knifflige Angelegenheit. Und wenn das nicht so wäre, dann gäbe es keinen Milliarden schweren Markt, der von Woche zu Woche eine neues System präsentiert, das quasi ohne jegliche Anstrengung das begehrte Waschbrettbauch an den zahlungswilligen Herren und den so sehr gewollten Knackpo an die solvente Dame bringt.

Sport und gesunde Ernährung: ein unzertrennliches Team

Wer sich für einen gesunden und aktiven Lebensstil entscheidet, trägt dauerhaft einen Kampf an zwei Fronten aus. Nur zu trainieren, aber nicht die Ernährung entsprechend anzupassen, ist ein Ansatz, der zwar nicht zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, aber dennoch werden die Resultate alles andere als berauschend sein.

Nur wenn in beiden Bereichen der entscheidende Wille vorhanden ist, können synergistische Effekte entstehen, die in kurzer Zeit ihren Körper radikal transformieren können. Wer das nicht glauben will, lässt sich vielleicht von der Wissenschaft überzeugen.

Studie zur Kombination von Sport und einer Ernährungsumstellung

Eine neue Studie, die im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht wurde, untersuchte die Wirksamkeit eines 12-wöchigen Trainingsplans in Zusammenhang mit einer sportgerechten Ernährung.

Die Untersuchungsergebnisse belegten, dass das Fehlen einer geeigneten Diät den potentiellen Nutzen der vier Workouts pro Woche vereitelte. Es zeigte sich ebenfalls, dass durch die falsche Ernährung auch nicht die nach dem Training üblicherweise erhöhte Kalorienverbrennung eintrat. Während die Probanden trainierten, war ihr Verbrauch natürlich erhöht, aber der gewollte kalorische Nachbrenneffekt blieb aus, wodurch sich ihre Erfolgschancen den erhofften Beach-Body rechtzeitig für die Badesaison zu bekommen, auf ein Minimum reduzierte.

Fettverbrennung

Ein weiterer Faktor der Abnehmformel ist die Fettverbrennung. Die Forscher stellten fest, dass sich ohne eine entsprechende Diät die Menge an verbrannten Fettsäuren trotz Training nicht änderte.

Vielmehr verbrannten die diätlosen Probanden nur jene Kalorien, die sie aufgenommen haben, ohne dabei jedoch ihren Körper zu zwingen, auf seine Fettreserven zurückzugreifen.

Fazit

Natürlich ist es möglich, auch ohne eine Ernährungsumstellung abzunehmen, indem man lang und hart trainiert. Allerdings stellt man sich dabei selbst ein Bein, da man zum einen nur relativ kleine Fortschritte macht und zum anderen soviel trainieren muss, dass man tatsächlich allein über die Workouts ein Kaloriendefizit generiert.

In Kombination mit einer angepassten Diät würden die Resultate nicht nur schneller eintreten, sondern auch von dauerhafter Natur sein. Im Endeffekt ist ein fitter Körper das Produkt des Fitness-Lebensstils. Und dieser bedingt regelmäßiges Training genauso wie eine ausgewogene Ernährung.

Wie man beides durch den so genannten Schlanktag miteinander kombinieren kann, zeigen wir Ihnen im Folgenden...

Abnehmen mit einem Schlanktag pro Woche

Wer abnehmen will, sollte einen Schlanktag pro Woche einlegen. Dieser löst weniger Stress aus als eine mehrwöchige Radikaldiät und verspricht außerdem langfristige Erfolge. Wird der Schlanktag mit dem richtigen Verhältnis von Bewegung und Erholung kombiniert, baut der Körper nach und nach Fettdepots ab, ohne dass dabei Stress entsteht.

Problem des Jojo-Effekts

Die meisten Abnehmwilligen, die verschiedene Diäten ausprobiert haben, werden den typischen Kreislauf von Gewichtsabnahmen und –zunahmen kennen: Während der Radikaldiät wird der Körper für einige Wochen auf Sparflamme gesetzt, in deren Folge purzeln die Pfunde. Isst der Betroffene wieder normal, zeigt die Waage das selbe Ergebnis wie vor der Diät an. Oft wiegt der Abnehmwillige sogar noch mehr.

Nicht nur, dass beim Hungern ohnehin Frust entsteht. Dieser steigert sich sogar noch, wenn der Betroffene die Erfolglosigkeit der Diät erkennt.

Häufig isst er dann noch mehr, das Gewicht steigt weiter. Irgendwann wird die nächste Diät ausprobiert.

Lebensgewohnheiten umstellen

Um diesen gesundheitsschädigenden Kreislauf zu unterbrechen, ist es sinnvoll, die Ernährung langfristig umzustellen und den Körper durch einen Schlanktag pro Woche zum Fettabbau zu bewegen. Zwar lassen sichtbare Ergebnisse etwas länger auf sich warten, aber der Körper muss nicht auf lebenswichtige Energien verzichten. Der Abnehmwillige fühlt sich fit.

Übergewichtige verfügen über zu große Fettdepots. Grundsätzlich kann der Fettabbau in den Zellen erst beginnen, wenn der Kalorienumsatz die Kalorienzufuhr übersteigt.

Genauer formuliert bedeutet dies, dass der Mensch sich bewegen muss, um Kalorien zu verbrauchen. Gleichzeitig muss er weniger essen, damit die Kalorienzufuhr sinkt.

Insgesamt geht es also um eine Umstellung der bisherigen Lebensgewohnheiten, die möglichst dauerhaft erfolgen sollte. Nun könnte so manch Abnehmwilliger schon wieder frustriert sein, weil er an seinem Durchhaltevermögen zweifelt.

Das Abnehmen mit einem Schlanktag pro Woche ist aber gar nicht so schwer umzusetzen, weil es lediglich an einem von sieben Tagen um das Zählen von Kalorien geht. Selbst an diesem kann der Körper seinen Grundbedarf decken. An den restlichen Tagen isst man wie gewohnt.

Kombination von gesunder Ernährung und Sport ist wichtig

Natürlich würde das Abnehmen funktionieren, wenn auf Bewegung gänzlich verzichtet wird. Doch erstens dauert es länger, bis die Pfunde purzeln, weil der Körper bei sitzender Tätigkeit nur wenig Kalorien verbrennt.

Und zweitens würde der Körper trotz der Gewichtsabnahme einen eher traurigen Anblick bieten. Das Bindegewebe hinge schlaff herunter, die Haut würde Falten werfen.

Ohne eine entsprechende Muskulatur wirkt ein Mensch schwach und krank. Tatsächlich trägt Bewegung dazu bei, dass der Mensch sich fit fühlt.

Deswegen hat es viele Vorteile, die Umstellung der Ernährung mit sportlicher Betätigung zu kombinieren. Diese sorgt nicht nur dafür, dass sich der Kalorienverbrauch erhöht. Immerhin wird durch sportliche Betätigung die Muskulatur aufgebaut, diese verbrennt Fett.

Sport verbessert aber auch die Beweglichkeit, stärkt Herz und Kreislauf sowie das Immunsystem. Wer sich bewegt, sieht jünger aus und fühlt sich dynamisch.

Vorzüge des Schlanktags und für wen sich diese Methode eignet

Das Abnehmen mit einem Schlanktag pro Woche ist im Gegensatz zu Radikaldiäten mit weniger gesundheitlichen Risiken behaftet. Ärztlichen Rat sollten allerdings diejenigen einholen, die an Stoffwechselerkrankungen, an schweren Immunerkrankungen oder an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden. Ansonsten eignet sich der Schlanktag für jeden.

Während der Fettabbau bei anderen Diäten häufig mit einem Verlust der Fitness und des Wohlbefindens einhergeht, wird man beim Abnehmen mit einem Schlanktag in der Woche das genaue Gegenteil feststellen können. Durch die sportliche Betätigung nimmt die Leistungskraft zu. Auch eine psychische Stabilisierung ist bemerkbar.

Und nicht zuletzt führt die Kombination von gezielter Ernährung und Sport zu einem vermehrten Abbau von Schlacken, so dass der Körper schneller entgiftet wird. Wer sich fit fühlt und auf seine Figur stolz sein kann, der gewinnt an Selbstvertrauen.

Dieses motiviert den Menschen, das Abnehmprogramm mit einem Schlanktag pro Woche auf Dauer durchzuhalten.

Und so geht's:

Effektiver Ernährungsplan

Das Prinzip des Abnehmens mit einem Schlanktag pro Woche ist einfach. Am Schlanktag wird ein hoher Kalorienverbrauch provoziert, den die nachfolgenden Tage nicht wieder ausgleichen können. Hungern muss der Abnehmwillige an diesem Tag dennoch nicht.

Wer nach dem Schlanktag auf die Waage steigt, wird staunen. Immerhin kann man bis zu zwei Kilogramm in nur 24 Stunden abgenommen haben. Der Körper hat in dieser Zeit bis zu 300 Gramm Fett verbrannt.

Andere Diäten würden den Körper weiterhin auf Sparflamme setzen, so dass er auch am folgenden und darauffolgenden Tag immer weiter an Gewicht verliert. Doch diese Diäten sind utopisch. Irgendwann muss der Mensch wieder normal essen, unterversorgt ist er während der Diät ohnehin.

Beim Abnehmen mit einem Schlanktag pro Woche hingegen nimmt der Körper an den nachfolgenden Tagen wieder etwas zu, weil es zur normalen Kalorienzufuhr kommt. Dass er das ursprüngliche Gewicht zurückerlangen wird, ist allerdings nicht zu befürchten.

Am Schlanktag geht es darum, den Körper zu einem möglichst hohen Kalorienverbrauch zu provozieren. Dies gelingt durch sportliche Betätigung und eine gezielte Ernährung, bei welcher lediglich der Grundbedarf aufgenommen wird. Dieser beträgt bei Männern 1.000 Kalorien; Frauen benötigen 800 Kalorien am Tag.

Viele Proteine

Dieser Bedarf wird auf drei Mahlzeiten aufgeteilt, wobei es darum geht, auf tierische Fette zu verzichten. Grundsätzlich sollte das Essen eiweißhaltig sein. Am Morgen dürfen Kohlenhydrate aufgenommen werden, damit die Zeit bis zum Mittag nicht so lang erscheint.

Das Abendessen besteht größtenteils aus Proteinen. Sie sind in

  • hellem Fleisch
  • Fisch
  • Eiern und
  • Milchprodukten

zu finden. Eiweiße unterstützen den Körper dabei, während der Nacht Kalorien abzubauen.

Viel trinken
Viel trinken ist wichtig
Viel trinken ist wichtig

Damit der Stoffwechsel angekurbelt wird, sollten über den Tag verteilt zwischen 2,5 und 3 Liter stilles Wasser getrunken werden. Der Effekt der Entschlackung lässt sich durch spezielle Kräutertees unterstützen, beispielsweise Brennnessel- oder Schachtelhalmtee.

Zuckerhaltige Getränke sind tabu. Auch Kaffee und schwarzer Tee sollten nur in Maßen getrunken werden. Dennoch schadet eine Tasse Kaffee nach dem Mittagessen nicht, weil Koffein und das im Kaffee enthaltene Niacin den Stoffwechsel ankurbeln.

Scharfe Gewürze

Wer die Fettverbrennung zusätzlich anheizen will, verwendet scharfe Gewürze. Pfeffer und Chili beinhalten den Wirkstoff Capsaicin.

In abgeschwächter Form ist dieser auch im Paprika enthalten. Einen ähnlichen Effekt können die Gewürze Piment und Ingwer erzielen. Langweilig muss das Essen am Schlanktag also keinesfalls sein.

Effektiver Trainingsplan

Das sportliche Training ist am Schlanktag besonders intensiv. Um genau zu sein, beginnt es bereits am Vorabend. Schließlich geht es darum, möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Dabei wird mit mittleren bis hohen Belastungen trainiert.

Wer unter gesundheitlichen Problemen leidet oder über 40 Jahre alt und untrainiert ist, sollte vorher den Arzt konsultieren.

Da die Trainingseinheiten auf den Vor- und Nachmittag verteilt werden, empfiehlt es sich, den Schlanktag am Wochenende durchzuführen. Dann gibt es keine Ausreden und keinen Stress.

Ausdauertraining am Vorabend

m Vorabend des Schlanktages wird ein mindestens halbstündiges Ausdauertraining durchgeführt. Welche Sportart betrieben wird, bleibt dem Abnehmwilligen selbst überlassen.

Besonders effektiv sind das

  • Walken
  • Joggen
  • Radfahren oder
  • Schwimmen.

Das Ausdauertraining hilft dabei, den Körper auf die Fettverbrennung vorzubreiten.

Ausdauer- und Krafttraining am Schlanktag

Am Schlanktag selbst wird am Vormittag eine weitere Trainingseinheit im Ausdauersport absolviert, die auf das intensive Training am Nachmittag vorbereitet. In Letzterem geht es darum, den Körper durch diverse Workout-Übungen zu kräftigen.

Insgesamt sollten es fünf sein, die in jeweils drei Durchgängen mit etwa 15 Wiederholungen durchgeführt werden.

Ideale Workout-Übungen

Zu den Workout-Übungen zählen unter anderem:

Das Trainingsprogramm kann selbstverständlich nach Bedarf erweitert und unter Zuhilfenahme von Gewichten intensiviert werden. Zwischen den Übungen können Lockerungsübungen die Muskulatur entspannen.

Worauf in der restlichen Woche zu achten ist

Ist der Schlanktag absolviert, darf normal weitergegessen werden. Bei der Kalorienzufuhr ist allerdings auf ein vernünftiges Maß zu achten. Außerdem sorgt der Wechsel zwischen Erholung und sportlicher Betätigung dafür, dass sich die Muskelmasse kräftigen kann und das Wohlbefinden aufrecht erhalten bleibt.

Weiterhin auf die Kalorienzufuhr achten

Der Schlanktag hat eine Menge Kalorien verbrannt und den Körper ausgepowert. Am Folgetag ist deshalb Erholung angesagt.

Es darf wieder normal gegessen werden. Wichtig ist jedoch, dass bei all der Entspannung die Kalorienzufuhr nicht über dem üblichen Maße liegt. Ansonsten wäre der Effekt des Schlanktages aufgehoben.

Dass das Gewicht in den Folgetagen leicht ansteigt, ist normal. Dennoch wird es nicht das Ausgangsgewicht erreichen, so dass nach mehreren Wochen ein deutlicher Gewichtsrückgang zu verzeichnen sein wird.

Ernährungstipps für die restliche Woche

Nach Möglichkeit sollte auch an den anderen Tagen das Grundprinzip des Ernährungsplans für den Schlanktag eingehalten werden. Das bedeutet, zum Frühstück sind Kohlenhydrate erlaubt, mittags sollten sie eingeschränkt werden und am Abend vollständig vermieden.

Tierische Fette werden durch pflanzliche Fette ersetzt, was allerdings keinen totalen Verzicht auf Fleisch und Wurst bedeuten muss.

Weißes Fleisch wird bevorzugt, doch auch rotes gehört ab und an auf dem Speiseplan. Fisch ist ebenfalls ein wichtiger Eiweißlieferant. Er sollte mehrfach in der Woche gegessen werden. Wer auf Gewürze nicht verzichtet, kurbelt den Stoffwechsel zusätzlich an.

Auch an den restlichen Tagen in der Woche sollte viel Wasser getrunken werden - man geht von ungefähr zwei Litern aus.

Trainingstipps für die restliche Woche

Auf sportliche Betätigung sollte nicht verzichtet werden. Wer jeden zweiten Tag ein Ausdauertraining durchführt, wird nicht nur beweglicher, sondern auch schlanker.

Bewegung lässt sich auch perfekt in den Alltag einbauen. Das Treppensteigen, der Hausputz sowie die Gartenarbeit verbrennen jede Menge Kalorien.

Sitzende Tätigkeiten sollten nach spätestens einer Stunde für eine Pause unterbrochen werden. Dies ist auch im Büro möglich, beispielsweise können Akten einsortiert, Briefe zur Post gebracht oder leichte gymnastische Übungen absolviert werden.

Wer ein Problem mit seinem Gewicht hat, sieht sich beinahe Tausenden Möglichkeiten gegenüber, die alle das Eine versprechen: Viel Gewicht verlieren in kurzer Zeit. Das scheint verlockend, doch bedeutet Diät in den meisten Fällen auch Einseitigkeit, Verzicht und Hunger. Nach den Diäten kann das Gewicht oft nicht gehalten werden.

Abnehmen ohne Diät und JoJo-Effekt

Abnehmen ohne Diät? Ohne Hungergefühl und JoJo-Effekt? Es ist sogar besser und gesünder, ohne eine Diät abzunehmen. Denn die meisten Diäten beruhen auf bestimmten Nahrungsmitteln oder Wirkstoffen, was bedeutet, dass man sich über den Zeitraum der Diät an einen strengen Plan halten muss.

Damit haben viele Menschen Probleme und es ist auch nicht hilfreich. Denn der so verursachte Mangel im Körper wird nach der Diät (oder auch schon währenddessen) mit Heißhunger bestraft.

Die Ernährung umstellen

Viel besser und effektiver bei Übergewicht ist eine langfristige Ernährungsumstellung kombiniert mit einer Umstellung der Lebensweise. Dafür ist Selbstreflexion vonnöten und Ehrlichkeit zu sich selbst.

Wer sich vor jeder Mahlzeit und jedem Snack überlegt, warum er genau jetzt genau das essen will, wird oftmals feststellen, dass es eher Langeweile oder Frust sind, die den vermeintlichen Hunger auslösen. Darum ist es sinnvoll, feste Essenszeiten einzurichten.

Bei jeder Mahlzeit sollte man sich satt essen, aber dann sollte Schluss sein. Wer satt ist, kann den Rest getrost auf dem Teller lassen.

Bewusst und langsam genießen

Die Vorfreude auf ein Essen mit bewusstem Genuss hilft dabei, sich kleine Sünden wie Fastfood zu verkneifen. Kleinere Teller lassen kleinere Portionen größer wirken und eine blaue Farbe auf dem Teller suggeriert dem Gehirn nicht nur eine Beruhigung, sondern unterstützt auch die Suggestion des Sattseins.

Jeder Bissen sollte gut gekaut werden. Denn zum einen beginnt die Verdauung bereits in der Mundhöhle, zum anderen verlängert sich so die Zeit, die man zum Essen benötigt.

Bis der Magen dem Kopf meldet, dass er voll ist, vergeht einige Zeit, diese kann man so überbrücken. Empfohlen wird hier von Experten, jeden Bissen mindestens 20x zu kauen, so dass auch der Speichel richtig in Fluss kommt und die Vorverdauung bereits im Mund beginnen kann.

Schokolade und Chips sind kein Tabu. Wer sich die kleinen Genüsse versagt, entwickelt einen Heißhunger auf diese. Allerdings sollte es nicht gleich die ganze Tüte Chips oder die ganze Tafel Schokolade sein.

Auf Vollkorn und Bewegung setzen

Vollwertiges Essen macht schneller satt. Vollkornprodukte statt Toastbrot, Geflügel statt Salami - leere Kalorien, also solche, die mehr Brennwert bringen, als ihre Verdauung verbraucht, kann man leicht umgehen.

Im Alltag lässt sich viel Bewegung einbauen. Öfter mal die Treppen benutzen statt den Fahrstuhl, mit dem Fahrrad oder zu Fuß ins Büro statt mit dem Auto, in der Mittagspause spazieren gehen statt in der Kantine zu sitzen – all das hilft.

Das Durchhalten einer Diät sowie die lange Dauer, bis man erste Erfolge sieht, bereiten den meisten Abnehmwilligen Probleme - im Folgenden geben wir Tipps, wie man typische Schwierigkeiten in den Griff bekommen kann...

Wie man das Gewicht nach der Diät halten kann

Gewicht nur mit Sport halten? Mindestens eine Stunde Training täglich nötig

Sportliche Frau mit Sonnenbrille, die Straße hoch joggend
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Zwei- oder dreimal in der Woche Sport zu treiben, kann die Wahrscheinlichkeit für Diabetes und andere Krankheiten senken. Zum Abnehmen sind das jedoch deutlich zu wenig Trainingseinheiten. Wissenschaftler der Harvard Medical School in Boston haben über insgesamt 15 Jahre hinweg eine Studie mit mehr als 34.000 Amerikanerinnen durchgeführt. Keine der Probanden hielt eine spezielle Diät. Dokumentiert wurde der Gewichtsverlauf sowie die sportlichen Aktivitäten der Teilnehmerinnen.

Ergebnis: Wer sein Gewicht ausschließlich mit Sport halten will, muss mindestens eine Stunde täglich trainieren. Und das gilt auch nur für schlanke Frauen. Bei Übergewichtigen mit einem BMI über 25 kg/m2 reicht selbst dieses verhältnismäßig intensive Training alleine nicht aus, um eine Gewichtszunahme zu stoppen. In solchen Fällen muss zusätzlich eine Form der Ernährungsumstellung vorgenommen werden.

Den Jojo-Effekt ausbremsen: Sport machen, um das Gewicht zu halten

Junges Paar beim Joggen am Strand
Young couple jogging on beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Generell gilt: Wer seinem Körper weniger Energie zuführt, als er verbraucht, der nimmt ab. Doch wer diesen Effekt nur über das Reduzieren von Fett und Zucker zu erreichen sucht, dessen Körper wehrt sich irgendwann. Der berühmte Jojo-Effekt tritt ein, das Gewicht geht wieder rauf.

Dauerhaft - da sind sich Ernährungsexperten mittlerweile einig - kann man nur Gewicht verlieren, wenn man auch an der anderen Stellschraube dreht. Soll heißen, dass man auch die Verbrennung ankurbeln muss. Das geht am besten über den Aufbau von Muskelmasse und Kondition. Wer Sport mache, greife gezielter die Fettpolster an, so Professor Ingo Froböse vom Kölner Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule. Ziel einer jeden erfolgreichen Diät oder Nahrungsumestellung sei die dauerhafte Energieumsatzsteigerung. Da Muskeln Energie verbrauchen, ließe sich dies nur so nachhaltig bewerkstelligen.

Auch ohne Sport die Figur halten

Alle Sportmuffel können jetzt so richtig aufatmen: Auch ohne Sport kann man richtig schlank bleiben. Bis jetzt dachte man, dass man erst abnimmt wenn mehr Kalorien verbraucht als zugeführt werden. Doch dem ist nicht wirklich so. Es darf nur der tägliche Kalorienbedarf nicht überschritten werden. Das ist das einzige Geheimnis.

Man muss nur wissen, wie viele Kalorien man zu sich nehmen darf. 70 Prozent der Kalorien braucht der Körper täglich um überhaupt zu überleben. Der Grundbedarf hängt natürlich vom Alter, Größe, Gewicht und Muskelmasse ab. Wenn also ein Mann 80 Kilo wiegt, braucht er täglich um die 1920 Kalorien. Dieser Bedarf sollte dann nicht überstiegen werden. Eine Frau braucht natürlich weniger.

Es kommt auch immer darauf an, welcher Tätigkeit man täglich nachgeht, ob im Job viel gelaufen wird oder gar nicht. Je nachdem kann dann der individuelle Bedarf ausgerechnet werden.

Anti-Diät-Tag: Gegen den Jo-Jo

Teller mit Erbsen, die das Wort Diät formen
Diät © Eisenhans - www.fotolia.de

Es gibt viele gute Gründe, keine Diät zu machen. Moment mal, haben wir da eben "keine" gesagt? Ja, richtig gehört: Denn langfristig betrachtet sind Diäten oftmals nicht nur ineffektiv, sie können sogar mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen. Der soeben zu Ende gegangene "Anti-Diät-Tag", der weltweit am 6. Mai zelebriert wird, bietet Anlass, sich noch einmal die Nachteile einer Hungerkur vor Augen zu führen.

Auf kurzfristige Radikaldiäten folgt der Jo-Jo-Effekt

Punkt 1: Der Jo-Jo Effekt. Diäten bringen den Stoffwechsel vollends durcheinander - je radikaler und je geringer die Kalorienzahl, desto schlimmer. Und, glauben Sie uns: Kurzfristige Gewichtsabnahmen bestehen in der Regel lediglich aus Wasser.

Nur, wer die Radikaldiät sehr viel länger durchsteht, verliert irgendwann auch die hartnäckigen Fettpölsterchen. Bis dahin ist es aber ein weiter - und vor allem auch: ein ungesunder - Weg. Danach ganz normal weiter zu essen, ist ebenfalls unmöglich: Weil der Organismus sich auf Sparflamme eingestellt hat, wird er anschließend selbst bei ausgewogener Ernährung wieder zunehmen.

Natürlich gibt es Möglichkeiten, den Jo-Jo Effekt zumindest einzudämmen. Eine schnelle Radikalkur zu Beginn, eine langfristige Ernährungsumstellung danach, das kann eine Möglichkeit sein. Doch wir wollen heute schließlich keine Argumente für, sondern gegen die Diät anführen - und die gibt es wirklich zu Genüge.

Schlechtes Gewissen und Schuldgefühle führen zur Gewichtszunahme

Punkt 2 nämlich lautet: Diäten machen unglücklich - und führen auch hierdurch wieder zur Gewichtszunahme. Fast alle Abnehmkuren, einschließlich jener mit einem vernünftigen Ernährungskonzept, basieren auf dem schlechten Gewissen seiner TeilnehmerInnen. Schuldgefühle, wenn man doch einmal zugeschlagen hat, "verbotene" und "erlaubte" Lebensmittel - wer glaubt noch ernsthaft, dass man auf diese Weise einen gesunden Umgang mit Lebensmitteln lernen kann?

Ein erhöhter Stresspegel kann übrigens ebenso dazu beitragen, dass die Pfunde einfach nicht purzeln wollen oder sogar weiter in die Höhe schnellen. Eine Diät ist hier sicherlich der falsche Ansatz.

Essen als Selbstverständlichkeit

Essen sollte Spaß machen, Genuss bringen - vor allen Dingen aber: wieder selbstverständlich werden. Für viele Dauer-Diätlerinnen und Menschen, die sich auf Grund ihres Gewichts mit Vorurteilen und Schuldgefühlen konfrontiert sehen, ist es manchmal ein enorm weiter Weg dorthin. Denn wo bestimmte Dinge verboten sind, man einfach nicht "willensstark" genug sein soll, dort wird Essen gleichzeitig zu etwas Hochheiligem - und mit Emotionen und Erwartungen überlastet.

Schnitzel, Burger, aber auch Salat und Co. sind aber definitiv nicht geeignet, emotionale Probleme zu überwinden - weder beim Essen noch beim Verzicht hierauf. Deshalb: Denken Sie nicht nur an Ihr Gewicht, sondern auch an Ihr Wohlbefinden! Wer das allein nicht schafft, der sollte sich professionelle Unterstützung suchen.

Warum erreiche ich mein Wunschgewicht nicht?

Sie achten auf Ihre Ernährung und der Fitness-Studio-Besitzer sieht Sie häufiger als seine eigene Mutter, aber trotzdem werden Sie das unliebsame Hüftgold einfach nicht los? Die Gründe dafür können sowohl in der Ernährung, als auch im Training liegen. Häufig ist es eine Kombination aus beidem.

Manchmal ist sogar einfach so, dass wir von anderen Problemen übermannt werden. Wenn wir den Job verlieren oder ein Familienmitglied ernsthaft erkrankt, können wir uns noch so sehr um eine "saubere" Ernährungsweise bemühen und trotzdem keine Ergebnisse sehen, weil wir mit den Gedanken doch woanders sind.

In den meisten Fällen ist jedoch die Ursache für den ausbleibenden Diäterfolg einer der folgenden Gründe.

1. Ihr Stoffwechsel ist zu langsam

Ein langsamer Stoffwechsel ist nicht unbedingt etwas, womit nur ältere Menschen zu kämpfen haben. Wissenschaftliche Studien haben zwar gezeigt, dass sich unser Metabolismus mit jedem Lebensjahrzehnt um rund drei Prozent verlangsamt und wir daher im Alter eher zu Gewichtsproblemen neigen. Dennoch kann ein träger Stoffwechsel auch bei jungen Personen vorkommen.

Denn neben dem Alter ist die Stoffwechselgeschwindigkeit vor allem von unserer körperlichen Aktivität und unserer Körperzusammensetzung abhängig. Prüfen Sie daher kritisch, ob Sie im Fitness-Studio tatsächlich hart zur Sache gehen und ordentlich Kalorien verbrennen.

Machen Sie sich klar, dass das Lesen von Illustrierten auf dem Ergometer kein Workout ist. Machen Sie außerdem nicht den Fehler, nur Ausdauer und in der ominösen Fettverbrennungszone zu trainieren.

Vernachlässigen Sie um keinen Preis das Widerstandstraining. Nur so können Sie dauerhaft Ihre Stoffwechselrate erhöhen und Minute um Minute mehr Kalorien verbrennen.

2. Sie brauchen mehr Mineralien und Vitamine

Nicht selten haben wir während unserer Diät ausschließlich das Kaloriendefizit im Blick. Und das versuchen wir um jeden Preis zu erreichen. Dass beim Vermeiden etlicher Nahrungsmittel aber auch häufig jede Menge Vitamine und Mineralien weggelassen werden, daran denken wir nicht.

Selbst wenn wir darauf achten, jeden Tag genügend Obst und Gemüse zu essen, muss das noch keine Garantie für eine ausreichende Versorgung an den wertvollen Mikronährstoffen sein, denn internationale Transportwege, überdüngte Erde und industrielle Verarbeitsungsmethoden tragen dafür Sorge, dass die Mengen an Vitaminen und Mineralien in den pflanzlichen Rohstoffen sinken.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie daher lieber mit Multivitamin- und Mineralpräparaten nachhelfen.

3. Sie versuchen zu viele unterschiedliche Dinge

Jeden Tag lesen wir im Internet und in den Magazinen am Kiosk von einer anderen völlig neuen sensationellen Diät, die uns schneller als jedes andere Ernährungsprogramm ans Ziel unserer Strandfigurträume bringt. Das Gleiche lässt sich auch über Trainingsprogramme sagen.

Problematisch hierbei ist, dass wir aber eine Diät oder ein Workout-Plan mindestens vier bis sechs Wochen lang befolgen müssen, um zu erkennen, ob der eingeschlagene Weg für uns funktioniert oder nicht. Wenn Sie von Woche zu Woche auf ein anderes Diätsystem wechseln oder eine neue Trainingsmethode ausprobieren, bekommen Sie keine Konstanz in ihren Fitness-Lebensstil. Und ohne Konstanz lässt sich nun mal kein Traumkörper bilden.

Problem des konstanten Gewichts

Vielleicht haben auch Sie sich schon mehrfach darüber gewundert, dass beim Ändern Ihres Ernährungsplans mit dem Ziel der Gewichtsverringerung eines Tages das Gewicht konstant bleibt. Es gibt unterschiedlich Gründe, die hierfür verantwortlich sind.

Wenn Sie beispielsweise damit begonnen haben immer weniger zuckerhaltige Snacks zu sich zu nehmen, dann kann es schnell passieren, dass Sie ein immer stärkeres Bedürfnis verspüren jene Snacks zu sich zu nehmen. Wesentlich dafür verantwortlich ist der Zucker, der in einem unüberlegten Konsumverhalten schnell süchtig machen kann.

Kalorien im Auge behalten

Um dem Verlangen nach zuckerhaltigen Snacks und Lebensmitteln besser widerstehen zu können und die Versuchung zu neutralisieren, suchen Sie sich aus der Gemüse- und Obstfamilie Vertreter, die süß schmecken und Ihrer Gesundheit wesentlich besser tun.

Wenn Sie Mahlzeiten zu sich nehmen, gewöhnen Sie sich an, dass Sie sich einen Überblick über die Anzahl und die Menge der hinzugeführten Kalorien verschaffen. Denken Sie nicht, dass nur weil Sie sich stets für einen Salat oder leichtes Essen entscheiden automatisch in Ihrem Ernährungsplan liegen und Sie weiterhin Gewicht verlieren.

Die Anzahl der insgesamt über den Tag aufgenommenen Kalorien ist für eine gezielte Gewichtsreduktion entscheidend. Verschaffen Sie sich daher einen Überblick über die bereits aufgenommenen Kalorien und halten Sie am besten bereits am Morgen des Tages eine Auswahl an gesunden Snacks bereit, die Sie über den Tag verteilt zu sich nehmen können.

Kann man Essen durch Sport kompensieren?

Ein viel verbreiteter Glaube ist, dass wenn man viel trainiert auch dementsprechend viel essen darf. Bedenken Sie die Regel, dass eine Gewichtsreduktion nur dann eintritt, wenn Sie mehr Kalorien verbrennen als Sie zu sich nehmen.

Das heißt, Sie müssen den Anteil der Kalorien, die Sie am Tag zu sich nehmen innerhalb Ihres Trainings verbrennen, die Kalorien, die Sie nach dem Training zu sich nehmen und darüber hinaus noch eine Menge an Kalorien, damit Sie tatsächlich an Gewicht verlieren können.

Ein regelmäßiges und erfolgreiches Training bedeutet demnach keinen Freibrief alles essen zu können, was man möchte. Vielmehr ist es weiterhin erforderlich, dass Sie vor, während und nach dem Training im Blick behalten, wie kalorienhaltig die Lebensmittel sind, die Sie zu sich nehmen.

Ein bewussteres Essen und gezieltes Training erlauben ab und an ein unausgewogeneres und zuckerhaltiges Essen, allerdings sollte dies eine Ausnahme und etwas Besonderes bleiben. Anderenfalls stellen Sie sich und Ihrem Ziel der Gewichtsreduktion selbst ein Bein.

So durchbrechen Sie Ihr Diät-Plateau

Sie verschlingen alle Artikel zum Thema Fettabbau und straffe Bauchmuskeln, haben auch schon sein längerer Zeit eine strikte Diät und ein forderndes Trainingsprogramm befolgt und trotzdem bleibt der erhoffte Erfolg aus? So verzweifelt die Situation auch aussehen mag, so leicht ist sie häufig zu beheben.

Der gewünschte Erfolg bleibt meist aus, weil bei der Diät kleine Fehler gemacht werden. Hierbei handelt es sich meist um Unachtsamkeiten, die für sich genommen eigentlich wenig ins Gewicht fallen, aber in der Summe eben den Diäterfolg vereiteln können.

Änderungen im Kalorienverbrauch

So wie Ihre Muskeln auf das regelmäßige Hantel-Workout mit Wachstum reagieren, so reagiert auch Ihr Stoffwechsel auf die veränderte Ernährungsweise.

Wenn unser Organismus merkt, dass wir ihm weniger Energie zuführen als er braucht, um sein aktuelles Körpergewicht zu halten, glaubt er, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist. Deshalb tut er alles, um die Kalorienverbrennung zu reduzieren.

Daher ist es extrem wichtig, dass Sie bei der Kalorienreduktion keine radikalen Sprünge machen, sondern von Woche zu Woche in kleinen Schritten voranschreiten. Verringern Sie die Kalorienanzahl auf Anhieb um nicht mehr als 300. Wenn Sie merken, dass Ihr Körper auf die Reduktion nicht mehr reagiert, können Sie ihre Zufuhr um weitere 100 Kalorien senken.

Sinken des Kalorienbedarfs beachten

Bei der Berechnung Ihres Kalorienbedarfs dürfen Sie auch nicht vergessen, dass Sie mit fortschreitender Diät auch faktisch weniger Kalorien verbrauchen. Je geringer Ihr Körpergewicht ist, um so weniger Kalorien müssen Sie pro Tag zu sich nehmen. Der Energieverbrauch steht immer in einem engen Zusammenhang mit dem aktuellen Körpergewicht.

Insofern macht es Sinn, den Kalorienbedarf während einer Diät alle zwei Wochen neu zu berechnen und den Mahlzeitenplan gegebenenfalls entsprechend anzupassen. Das trifft auch auf den Kalorienverbauch beim Training zu.

Fehlende Detailtreue

Häufig lügen sich Diäthaltende in das eigene Fäustchen. Indem Sie beim Mittagessen zur gegrillten Putenbrust mit Salat greifen, machen Sie sich vor, eine gute Diät zu befolgen. Dass Sie aber dabei zwei Gläser Cola trinken und beim Frühstückskaffee auch zwei Löffel Zucker in die Tasse geben, wird wohlwollend ignoriert.

Der Punkt ist jedoch der, dass Sie nur halbherzige Resultate erzielen werden, wenn Sie eine Diät nur halbherzig befolgen. Ganz oder gar nicht, lautet die Devise, wenn Sie wirklich an schnellen Ergebnissen interessiert sind.

Das trifft auch auf das Training zu. Wie häufig kann man im Fitness-Studio Menschen sehen, die auf dem Fahrradergometer gemütlich Zeitung lesen anstatt bei hohen Tempo ins Schwitzen zu geraten? - Es gilt auch hier: Ohne Schweiß kein Preis!

Fazit

Es gibt kein leichtes Training, das zu nennenswerte Erfolge führt. Wenn Sie das Beste aus sich machen wollen, müssen Sie auch Ihr Bestes geben. Ein Trainingspartner kann dabei helfen, dass Sie kein Alibi-Workout absolvieren, sondern wirklich hart zur Sache gehen.

Diät-Mythen

Die häufigsten Diät-Mythen

Glas Wasser, Maßband, Ausschnitt Zeitschrift "Diät"
diät © bilderbox - www.fotolia.de

Jeden Monat findet man in so ziemlich jeder Frauenzeitschrift neue Super-Diäten, die einen schnellen und einfachen Gewichtsverlust versprechen, doch die meisten Tipps, die dort genannt werden, machen das Abnehmen einfach nur unnötig schwer.

Gesunde vs. ungesunde Fette

Bestes Beispiel ist die Annahme, dass Fett generell dick macht und deswegen vermieden werden soll. Dabei muss zwischen gesunden und ungesunden Fetten unterschieden werden. Ungesunde Fette, die beispielsweise zu Hauf in Snacks wie Chips vorkommen, sollten tatsächlich nur in sehr geringem Maße auf dem Speiseplan stehen, aber gesunde Fette, die etwa in Lachs, Nüssen und Avocados enthalten sind, sind sehr gesund und wertvoll für den Körper.

Eiweiß und Eigelb

Erwähnenswert dazu ist auch die falsche Weisheit, vom Ei nur das Eiweiß zu essen, da das Eigelb hauptsächlich aus Fett besteht. Da es sich dabei aber um gesunde Fette handelt und das Eigelb zudem noch zahlreiche andere wichtige Vitamine und Nährstoffe enthält, darf und sollte man ruhig das ganze Ei essen.

Nährstoffangaben wichtiger als Kalorienangaben

Ein weiterer Fehler ist, sich beim Abnehmen allein auf die aufgenommene Kalorienmenge zu verlassen, denn auch bei den Kalorien muss zwischen gut und schlecht, beziehungsweise leer unterschieden werden. Die Kalorienangabe auf den Verpackungen der Lebensmittel sollte nur als Richtwert dienen. Viel wertvollere Informationen liefern die übrigen Nährstoffangaben. Während eine kleine Portion Käsekuchen nämlich genauso viele Kalorien enthält wie eine ordentliche Portion Spinat, liefert sie deutlich weniger Nährstoffe.

Verarbeitete vs. unverarbeitete Kohlenhydrate

Ein anderer Mythos ist die Annahme, dass Kohlenhydrate dick machen, denn das stimmt auch nur zur Hälfte. Es setzen nämlich nur die verarbeiteten Kohlenhydrate an, die etwa in Weißbrot enthalten sind. Unverarbeitete Kohlenhydrate aus Mehrkornbrot oder Hülsenfrüchten dagegen dürfen auch während einer Diät bedenkenlos gegessen werden. Der Tipp sich während einer Diät bezüglich seiner Lieblingsleckereien im völligen Verzicht zu üben, ist ebenfalls Quatsch, denn Verbote fördern nur Heißhungerattacken und sind somit letztendlich kontraproduktiv.

Smoothies und Süßstoff

Um der Empfehlung von Ernährungsexperten, fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen, gerecht zu werden, empfehlen viele Frauenzeitschriften diese zu Smoothies zu verarbeiten. Dies ist an sich ein guter Tipp, doch beim Entsaften sollte man beachten die essbaren Schalen mit zu verarbeiten, denn diese enthalten viele Balaststoffe, die den Blutzuckerspiegel regulieren und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Auch den Tipp jeglichen Zucker durch Süßstoffe zu ersetzen, kann man getrost vergessen, denn wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können Süßstoffe Heißhungerattacken fördern.

Die Gluten-Diät

Bei einer der neusten Super-Diäten wird der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel gepredigt. Sogar Stars wie Gwyneth Paltrow oder Miley Cyrus schwören auf die Gluten-Diät, doch der strikte Verzicht auf das sogenannte Klebeeiweiß ist völliger Humbug. Gluten macht nämlich nicht dick. Die meisten glutenhaltigen Lebensmittel enthalten zudem zahlreiche andere wichtige Nährstoffe. Glutenfreie Produkte sind dagegen oft richtige Kalorienbombem.

Verzicht auf das Frühstück hilft nicht beim Abnehmen

Viele Menschen essen morgens aus Gewohnheit, Faulheit oder Zeitmangel gar nichts. Zudem wird häufig angenommen, dass der Verzicht auf das Frühstück zu einer Gewichtsabnahme führt.

Ernährungsexperten weisen darauf hin, dass ohne Frühstück der Stoffwechsel nicht in Gang kommt. Besonders Kinder sollten morgens ihre Energiereserven auffüllen, da sonst die Eiweißreserven in den Muskeln angegriffen werden und es durch das veränderte Essverhalten zusammen mit wenig Bewegung sogar zu Übergewicht kommen kann.

Mit einem kleinen fettarmen Frühstück wie ein Vollkornbrötchen mit fettarmem Käse oder ein Müsli mit Magermilch sollte der Tag begonnen werden.

Fitness-Saison: Mediziner entlarvt Lügen über Sport und Abnehmen

Pünktlich zur Fitnesssaison schießen die Ratschläge zum Thema Sport und Abspecken wie Pilze aus dem Boden. Der Großteil der gegebenen Ratschläge sei so jedoch nicht korrekt, erklärte jetzt Professor Martin Halle vom Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden. So lassen sich Fettpolster beispielsweise nicht gezielt wegtrainieren. Wer Sit-Ups oder andere Übungen mache, tut seinem Körper zwar etwas Gutes, Bauchfett wird dadurch aber nicht abgebaut. Auch in der Sauna schmelzen die Pölsterchen nicht - der Körper verliert lediglich Wasser und Mineralien.

Wer dauerhaft abnehmen wolle, muss weniger Energie zu sich nehmen, als er verbrennt, so der Mediziner. Einen anderen Weg gebe es schlichtweg nicht. Ideal für den Abbau von Körperfett sind mindestens 20 Minuten Ausdauersport pro Tag. Wer auf nüchternen Magen trainiert und dann erst eine Stunde später etwas zu sich nimmt, bringt seinen Körper dazu, an die Fettreserven zu gehen.

Frauen würden Sexleben für ein Jahr aufgeben, wenn es sie schlank machen würde

Frauen haben Probleme mit ihrem Selbstwertgewühl und dem Körper

Glas Wasser, Maßband, Ausschnitt Zeitschrift "Diät"
diät © bilderbox - www.fotolia.de

Das amerikanische "Fitness Magazine" fragte 2.400 Frauen, ob diese ein Jahr lang auf Sex verzichten würden, um schlank zu bleiben - und 51 Prozent antworteten mit "Ja". Dies war ein Ergebnis der Umfrage, welche die Probleme der heutigen Frauen, bezogen auf Selbstwertgefühl und ihren Körper, unterstreichen wollte.

Schönheitsideale der Medien beeinflussen Frauen

Weiterhin kam heraus, dass 43 Prozent der Befragten regelmäßig eine Mahlzeit auslassen um abzunehmen; 39 Prozent haben schonmal Diätpillen genommen und 40 Prozent machten ihre erste Diät, noch bevor sie auf eine weiterführende Schule gingen. Wie Psychologin Dr. Jennifer Hartstein sagt, würden diese Ergebnisse eine Menge über das heutige Image eines Frauenkörpers aussagen.

In einer anderen Studie, so Hartstein, zeigte sich, dass über 60 Prozent der Frauen daran denken, wie ihr Körper wohl aussieht, während sie Sex haben. Ihrer Meinung nach sollten sie sich nicht so sehr von den Schönheitsidealen der Medien beeinflussen lassen und - wenn sie sich selbst nicht sehr sexy finden - herausfinden, was ihre Stärken sind, um sich auf eine andere Weise sicher und wohl zu fühlen.

Diätenwahn - Frauen liegen ganz klar vorne

Diät - Zwei Hände mit Messer und Gabel an Teller, auf Teller liegt eine Erbse
Dieting. © Viktors Neimanis - www.fotolia.de

Wie eine Umfrage der Zeitschrift „Baby und Familie“ ergeben hat, sind Frauen die Spezialisten, wenn es ums Abnehmen geht.

Jede siebte Frau, das entspricht über 14 Prozent, hatte demnach im vergangenen Jahr zumindest einen Abnehmversuch gestartet. Bei den befragten Männern dagegen waren es nur 5 Prozent, die sich an eine Diät gewagt hatten.

Warum übergewichtige Frauen bei Diäten eher versagen als Normalgewichtige

Übergewichtige Frau macht Übungen am Gymnastikball
Workout With Fitness Ball © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Übergewichtigen wird die Schuld an ihrer Körperfülle meist selbst zugesprochen, doch ein großes Forscherteam aus Deutschland und den USA geht nun Hinweisen nach, dass das übermäßige Essen bei Frauen eventuell sogar von ihrer Veranlagung herrührt.

Studien haben gezeigt, dass es übergewichtigen Frauen deutlich schwerer fällt weniger zu essen und auf kleine Sünden zu verzichten als normalgewichtigen Frauen. Bei Männern ist dieser Unterschied dagegen nicht aufgefallen.

Untersuchungen des Gehirns haben gezeigt, dass die Hirnregion, die für Belohnungen zuständig ist bei übergewichtigen Frauen anders strukturiert ist als bei normalgewichtigen Frauen. Außerdem ist sie auch größer als bei übergewichtigen Männern.

Ob die andere Strukturierung und die Größe des Belohnungszentrums bei übergewichtigen Frauen erst durch das übermäßige Essen entstanden oder ob dies genetisch bedingt ist, wollen die Forscher nun in einer groß angelegten Untersuchung klären.

Diäten und andere Veränderungen - so lösen Sie sich von alten Lastern

Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, zu einem besseren Lebensgefühl zu kommen und gesünder und bewusster zu leben.

1. Obst und Gemüse - möglichst saisonal und naturbelassen

Wann immer es Ihnen möglich ist, achten Sie darauf, dass Sie so große Mengen wie möglich biologische Nahrungsmittel zu sich nehmen. Bei Gemüse und Obst aus der Saison können Sie auch getrost auf die normalen Lebensmittel zurückgreifen.

Wichtig ist es, dass Sie bei nichtsaisonalen Produkten und Produkten, die nicht in Ihrem Land hergestellt werden, auf die biologische Herkunft achten. Es macht keinen Sinn, wenn Sie bei der Ernährung darauf achten, gesund zu leben, wenn Sie nicht auch dafür sorgen, dass Ihre Leber und Lymphdrüsensysteme durch ausreichende Bewegung gut arbeiten können und Gifte schneller aus dem Körper transportiert werden können, wenn Sie unbedacht Lebensmittel zu sich nehmen und diese mit Pestiziden und anderen Giftzusätzen versehen sind.

2. Keine Schadstoffe für Ihren Körper

Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass Ihr Körper einem geringeren Schadstoffanteil ausgesetzt ist und Sie mehr von Ihren gesundheitlichen Bestrebungen haben.

Trinken Sie gefiltertes Wasser und wenn Sie unterwegs sind, nehmen Sie reinigungsfähige Getränkeflaschen mit sich, so dass Sie keine Plastikflaschen verwenden müssen und damit die Müllproduktion erhöhen. Achten Sie für eine ausreichende Hygiene und trinken Sie nicht ohne weiteres Wasser aus dem Wasserhahn.

Waschen Sie Ihre Hände, vor allem, wenn Sie den Tag über unterwegs waren, sich auf öffentlichen Toiletten befinden oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Waschen Sie Ihre Hände auch bevor Sie mit dem Essen beginnen. Dies gilt für die Zubereitung wie auch für das Essen der Mahlzeit selbst.

3. Lösen Sie sich von der Vergangenheit

Verschaffen Sie sich einen Überblick über das, was Sie bisher gut an sich finden und über das, was Sie im nächsten Jahr ändern wollen. Halten Sie ungefähr fest, wann Sie welche Ziele erreicht haben wollen und wie Sie sich die Umsetzung der neuen Ziele im Ansatz vorstellen.

Werden Sie sich klar darüber, dass Sie im Augenblick leben und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Es ist wichtig zu verstehen, dass zu viele Gedanken, die in die Vergangenheit oder die Zukunft gehen, die Energie für die Gegenwart und die darin steckenden Erlebnisse und Aufgaben nehmen.

Gehen Sie diesen Schritt auch wenn das für Sie bedeutet, dass Sie für sich schmerzhafte und wichtige Erlebnisse und Erfahrungen aus Ihrer Vergangenheit stark in den Hintergrund treten müssen.

Die Kraftanstrengung die Vergangenheit abzuschließen wird sich für Sie definitiv als Lebensverbesserung erweisen. Wenn Sie diese Phase überwunden haben, werden Sie verstehen, dass das Festhalten an der Vergangenheit Ihre Energie verbraucht hat und Sie nur bedingt in der Gegenwart anwesend waren.

Sie werden Ihre Sinne und Ihre Umgebung und Ihre Gefühle intensiver wahrnehmen können und sich reicher und freier fühlen. Sie werden wieder ein besseres Leistungsvermögen mit Ihrem Kopf haben und sich grundsätzlich mehr an Dingen im Alltag erfreuen können.

Lassen Sie sich auf das Leben in der Gegenwart an und erlauben Sie der Vergangenheit ein Bestandteil in Ihnen zu sein, allerdings einer, der keinen aktiven Einfluss auf Sie im Hier und Jetzt nimmt.

Fazit

Erfreuen Sie sich im Laufe des Jahres Monat um Monat an den Etappenzielen, die Sie erreichen und nehmen Sie immer wieder Ihre Notizen zur Hand, um zu sehen, was Sie sich vorgenommen haben, was Sie bereits geschafft haben und was Sie mittlerweile gar nicht mehr schaffen wollen oder müssen. Freuen Sie sich daran, dass Sie sich verändern, körperlich und geistig.

Abnehmen und das Alter

Hormone und Stoffwechsel machen das Abnehmen ab 40 schwer – aber es kann klappen

Nahaufnahme übergewichtige Frau kneift sich seitlich in Bauch
Uebergewicht © bilderbox - www.fotolia.de

Der Stoffwechsel wird langsamer, der Hormonspiegel sinkt: ab 40 ändert der Organismus sein Programm. Statt Muskeln aufzubauen, speichert er Energie in Fettreserven. Und was einmal in den Speckröllchen gelandet ist, gibt der Körper nur ungern wieder her. Meist führen auch Diäten nicht mehr zum gewünschten Ziel. Übergewicht ist aber kein Schicksal, dem man hilflos ausgeliefert ist.

Die beste Methode, um wachsenden Pfunden Einhalt zu gebieten, ist körperliche Bewegung. Neben Ausdauertraining für Herz und Kreislauf sollten Ältere gezielt ihre Muskeln kräftigen. Das verbraucht nicht nur Energie, sondern hält auch den Rücken fit. Wenn der BMI bereits kritische Werte erreicht hat, bietet sich zum Einstieg Wasser-Gymnastik an.

Schon regelmäßige Spaziergänge oder Radtouren wirken auf der Waage Wunder. Noch besser ist es allerdings, mehrmals pro Woche richtig ins Schwitzen zu kommen. Wer dann noch seinen Speiseplan entrümpelt und auf eine langfristig gesündere Ernährung umstellt, kann problemlos mehrere Kilo abnehmen. Der Körper lässt sich im Alter nur etwas mehr Zeit damit.

Ältere übergewichtige Menschen sollen beim Abnehmen unbedingt auch Sport treiben

Wer im Alter abnehmen möchte, sollte nicht nur seine Ernährung umstellen, sondern sich gleichzeitig auch mehr bewegen. Nur mit Diät geht Muskelmasse verloren, was im Alter besonders gefährlich ist, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Das wiesen Forscher der Universität von Pittsburgh (USA) nach, die übergewichtige Senioren beobachteten, die über vier Monate entweder Diät hielten, sich regelmäßig bewegten oder beides kombinierten. Nur Diät ließ zwar Pfunde schwinden, aber eben auch die Muskulatur. Mit begleitendem Sport passierte das nicht. Über 70 Prozent der Unfälle von Senioren geht auf Kräfteverfall zurück.

Menschen ab 65 sollten auf Diäten verzichten

Senioren sollten ab dem Alter von 65 Jahren nur in Ausnahmefällen eine Diät vornehmen

Älteres Paar mit weißen Handtüchern über den Schultern im Fitness-Studio
Seniorenpaar im Fitnesscenter © Robert Kneschke - www.fotolia.de

Am 30. April 2011 beginnt der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Der Präsident dieses Kongresses ist Professor Hendrik Lehnert. Er wies in einem Eröffnungstext darauf hin, dass Menschen, die ab dem 65. Lebensjahr übergewichtig werden, in der Regel lieber ihr Gewicht halten sollten, als sich mit Diäten zu quälen.

Empfehlung einer Gewichtsreduktion nur in bestimmten Fällen

Abnahme in diesem Alter brächte nur dann Vorteile, wenn Knochen und Gelenke erkrankt sind, die körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist oder ein Mensch unter Diabetes-Typ-2 leide. Allen anderen empfiehlt Lehnert, nicht abzunehmen. Er fügt als Grund eine Studie aus dem Jahr 2006 an.

Darin wurden 48 Übergewichtige im Alter um die 57 Jahre beim Abnehmen beobachtet. Wer auf Kalorien verzichtete, nahm zwar ab, allerdings verloren auch die Knochen an Dichte. Wer mit Hilfe von Sport abnahm, hatte keine Verluste bei der Knochendichte, nahm aber auch insgesamt nicht so viel ab, wie diejenigen mit der Diät. Daher empfiehlt es sich, ab einem gewissen Alter, wenn überhaupt, nur mit Sport und Bewegung abzunehmen, so Lehnert.

Tipps für Abnehmwillige über 60

Zwei Senioren oder älteres Ehepaar von hinten in Sportdress im Park beim Nordic Walking mit Stöcken
nordic walking © Otmar Smit - www.fotolia.de

Den Wunsch abzunehmen, haben wohl Menschen jeden Alters. Doch im Laufe der Jahre fällt dieses Vorhaben deutlich schwerer, denn mit über 60 Jahren sollte man es mit dem Sport nicht übertreiben. Wie schafft man es effektiv, unnötige Pfunde zu verlieren?

Nach Ansicht von Ernährungsmedizinern ist besonders das Bauchfett für Blutdruck und Stoffwechsel gefährlich; daran sollte man arbeiten. Männer über 60 Jahre sollten höchstens einen Bauchumfang von 102cm haben, Frauen bis zu 88. Wer abnehmen möchte, sollte am Tag 1200 Kalorien zu sich nehmen; auf diese Weise sind ein Pfund Gewichtsverlust pro Woche möglich.

Obst, Gemüse und Vollkornprodukte kann man jederzeit zu sich nehmen, auf zu viel Fett sollte man verzichten. Eiweiß ist ein guter Begleiter, um das erreichte Wunschgewicht länger halten zu können. Generell sollte man jedoch bedenken, dass es im Alter länger dauert, an Gewicht zu verlieren.

Doch nicht nur die Ernährung spielt eine Rolle; Bewegung ist ebenfalls wichtig. Wenn dies vom Arzt abgesegnet ist, eignen sich beispielsweise Schwimmen und Radfahren sehr gut. Auch etwas Krafttraining nebenbei ist hilfreich, am besten empfiehlt sich dabei ein Gymnastikkurs.

Wie man seinem gesetzten Ziel schrittweise immer näher kommt

Stehen Sie sich nicht mehr selbst im Weg und kümmern Sie sich um sich, Ihre Ziele, der Umsetzung und der damit verbundenen Verbesserung und Entfaltung Ihrer einzigartigen Persönlichkeit. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, mit einem Trainings- und Ernährungsplan anzufangen.

Wenn Sie sich in den Kopf gesetzt haben Gewicht verlieren zu wollen, dann ist es schwierig, dieses Ziel nicht zu einem alles in Ihrem Alltag beeinflussenden Fokus werden zu lassen. Es gestaltet sich dann nicht mehr so einfach,

wenn man nicht felsenfest von dem Vorhaben des Abnehmens überzeugt ist und einen Ernährungsplan gefunden hat, der seine Grundbedürfnisse auf gesunde Weise erfüllt, so dass man keine Mangel- und Verzichterscheinungen bekommt.

So wird das Abnehmen zur Selbstverständlichkeit

Das kleinste Angebot an ungesundem Essen oder einer größeren Menge an Essen als in Ihrem Ernährungsplan angesetzt, kann für Sie zu einer nervlichen und körperlichen Zerreißprobe werden. Lassen Sie sich nicht von dem Thema der Gewichtsreduktion kontrollieren, auch wenn das einfacher gesagt als getan ist.

Es ist für Sie und die Menschen in Ihrem nahen Umfeld, die entweder von Ihrem Rückfall durch Ihre entmutigte Erzählung erfahren oder Ihr Zusammenreißen erleben, wenn Sie ein Essen ablehnen oder entgegen der ungesunden Bestellungen der anderen eher um einen Salat bitten, besser, wenn Sie es schaffen, das Thema Abnehmen in Ihren Alltag zu integrieren, ohne dass Sie für großes Aufsehen sorgen.

Beweisfotos

Beginnen Sie in erster Linie damit, den Istzustand Ihrer körperlichen und gesundheitlichen Verfassung festzuhalten. Ziehen Sie sich etwas Hautenges an und machen Sie ein Foto vor dem Spiegel oder fragen Sie Ihren Partner, ob er das kurzerhand übernehmen kann.

Hierbei ist es sinnvoll, wenn Sie sich trauen und mindestens drei Perspektiven aufnehmen: die Vorderseite, eine Seitenansicht und eine Rückenansicht. Wenn Sie wollen, könne Sie auch Ihre Schwerpunktzonen fotografieren und zum Beispiel Fotos von Ihrem Bauch, Po, Brustkorb Rücken oder Oberschenkel machen.

Lassen Sie sich beim Ansehen der Fotos nicht demotivieren. Die Fotos sollen Ihnen den aktuellen Zustand vor Augen führen und helfen Ihnen Ihre Motivation deutlich zu machen und nachhaltig wirken.

Persönliche Beweisfotos sind wichtig
Persönliche Beweisfotos sind wichtig

Ihr persönliches Erfolgsbuch

Beschäftigen Sie sich nun mit dem zukünftigen Aussehen, mit dem also, was Sie aus Ihrem Körper machen wollen. Sie können Sie Fotos je zwei Mal ausdrucken. Kleben Sie den einen vollständigen Fotosatz in ein Notizbuch, das für die folgenden Wochen Ihr Trainingsbuch und engster Begleiter und Zeuge Ihrer Erfolge sein wird.

Mit dem anderen Satz Fotos machen Sie folgendes: Sie nehmen sich einen Stift und beginnen die Stellen an Ihrem Körper zu übermalen, an denen Sie arbeiten möchten beziehungsweise, an denen Sie im Rahmen Ihrer Ernährungsumstellung Änderungen sehen möchten. Wenn Sie fertig sind, kleben Sie die Fotos ebenfalls in Ihr Notizbuch.

Planen Sie die Veränderung

Im nächsten Schritt, um sich Ihre Motivation noch klarer vor Augen zu führen, schreiben Sie sich neben die Fotos - hierbei ist es egal, ob Sie das neben den ersten oder zweiten Fotosatz schreiben - was Sie an Verhaltensänderungen von sich und von Ihrer Umwelt durch Ihre körperliche und innere Veränderung denken.

Lesen Sie sich das Geschriebene noch einmal durch und überlegen Sie, was dabei wirklich mit Ihrem Abnehmziel erreichbar ist und vor allem, was von Ihnen in Ihrem Verhalten und Ihrem Auftreten realistisch geändert werden kann.

Fragen Sie sich, ob Sie die Veränderungen wirklich wollen, oder ob es sich um Dinge handelt, die Ihnen nur oft genug von außen als nicht gut genug benannt wurden. Entscheiden Sie nun für sich selbst, was Sie für sich selbst an sich ändern wollen und heben Sie diese Ziele mit einem Textmarker sichtlich hervor.

Ziele realistisch formulieren

Der Schritt der Zielfestlegung ist entscheidend, damit Sie sich im Laufe des Ernährungs- und Trainingsplans angreifbar für eine sinkende Motivation sind, weil die Ziele zu hoch gesteckt sind oder nicht die Ihren sind.

Andererseits ist es wichtig, die Ziele so klar und greifbar zu stecken und zu formulieren, so dass Sie mitbekommen, ob Sie sich noch auf der Zielgeraden befinden und ob Sie das Ziel nicht schon längst erreicht haben.

Oft ist der Alltag ein ungnädiger, unberechenbarer und unfairer Gegner und kann aus dem Nichts kommend eine Phase an Trainings- und Ernährungsplänen zu Fall bringen. Daher ist es wichtig, dass Sie einen Anker haben, in Form Ihres Notizbuches, und sich in schwierigen und überfordernden Zeiten wieder Ihr eigenes Ziel vor Augen halten und vor allem die Wichtigkeit, an sich zu arbeiten und seine Bedürfnisse und wichtigen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Tipps, um Ihrem Diätplan treu zu bleiben

Wertvolle Tipps können Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen, so dass Sie sich bei der Gewichtsabnahme weniger stressen, durch Konsequenz zum Erfolg kommen und kleine Schritte zu Ihrem großen Ziel zu schätzen lernen.

Stellen Sie sich der Herausforderung

Freuen Sie sich auf die kommenden Wochen und denken Sie dabei nicht an eine entbehrungsreiche Zeit. Der Plan, sein Gewicht zu reduzieren kann auch von Anfang an Spaß machen. Natürlich kosten die ersten vier bis fünf Überwindung dem Plan erst einmal zu vertrauen und dann treu zu bleiben.

Es ist wichtig, dass Sie sich Ihr Ziel bei mangelndem Glauben an das Erreichbare stets vor Augen führen können. Ob Sie das nun mit einem Foto von sich machen, auf dem Sie sich in Ihrer Traumfigur sehen oder ob es sich um etwas anderes greifbares handelt, das Sie sich ansehen oder berühren können und womit Sie Ihr Ziel plastisch vor sich haben.

Viele nehmen sich an Silvester oder zu Beginn des Frühjahrs vor, ihr Gewicht (endlich) um das eine oder andere Kilo zu erleichtern. Voller Motivation wird dann damit begonnen weniger zu essen.

Die Mahlzeiten werden in Anzahl und Umfang reduziert und diverse Lebensmittel werden vom Speiseplan gestrichen.

Doch der Verzicht auf liebgewonnene Lebensmittel und Zutaten führt häufig zu einer Unzufriedenheit. Und die wiederum führt alsbald zum Verzicht auf den Verzicht. Die guten Vorsätze werden also genauso schnell über den Haufen geworfen, wie sie gefasst wurden.

Auch zu hohe Erwartungen lassen uns schnell scheitern. Eine Gewichtsreduktion von mehreren Kilogramm pro Woche ist nun einmal nicht realistisch und schon gar nicht gesund.

Wer also gesund und dauerhaft abnehmen möchte, der sollte seine Diät gut planen. Als voll berufstätiger Mensch ist es zum Beispiel kaum möglich, sich drei Mal pro Tag eine Mahlzeit aus frischen Zutaten zu kochen. Man sollte seine Diät also unbedingt auf ihre Alltagstauglichkeit prüfen.

Der individuelle Ernährungsplan

Der Ernährungsplan kann so zum Beispiel auf Gerichten basieren, die gut am Vortag vorbereitet werden können. Doch so gut der Ernährungsplan auch ausgearbeitet wurde, man wird seine Diät nur dann durchhalten, wenn man die Speisen auch gerne isst.

Man sollte daher beim Ausarbeiten des Diätplans nicht nur darauf achten, dass die Lebensmittel gesund sind, sondern dass sie auch schmecken. Nur so wird man seine Diät auf Dauer durchhalten.

Bleiben Sie dran

Sie selbst müssen an Ihr Ziel glauben. Ab und an finden Sie einen Mitstreiter, der ebenfalls an Sie und die Erreichung des Zieles glaubt. Mit der Zeit beziehungsweise in der Regel werden Sie selbst Ihr Fels in der Brandung sein müssen und konsequent an sich und Ihr Ziel glauben.

Das ist der wesentliche Schritt zum erfolgreichen Abnehmen. Der zweite Schritt folgt, indem Sie in die praktische Umsetzung gehen und konsequent an Ihrem Trainings- und Ernährungsplan bleiben. Lassen Sie nicht nach und Sie werden sehen und fühlen, dass die Kilos regelrecht purzeln werden.

Bleiben Sie inspiriert

Behalten Sie Bilder von Personen, deren Körper Sie bewundern, oder motivierende Zitate immer in Sichtweite. Laden Sie sie auf ihr Handy, packen Sie sie in Ihren Kalender, kleben Sie sie an ihre Zimmerwand oder auf die Kühlschranktür – an Stellen, die Sie mehrfach am Tag sehen. Wenn Sie stets an das erinnert werden, was Sie erreichen wollen, verlieren Sie nie den Kontakt mit Ihren Zielen und sind weniger anfällig vom Pfad der Fitness-Tugenden abzukommen.

Den Körper verstehen

Wer bei seiner Diät auf reinen Verzicht setzt oder wer plötzlich nur noch "Grünzeug" zu sich nimmt, der wird mit Sicherheit erst einmal mit einer Gewichtsreduktion "belohnt". Doch wer zu wenig Nahrung zu sich nimmt oder wer sich zu einseitig ernährt, der versetzt seinen Körper in einen Mangelzustand.

Und ein Mangel an bestimmten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Auch das kann zum vorzeitigen Abbruch einer Diät führen.

Daher ist es wichtig, sich vor dem Beginn einer Diät darüber zu informieren, welche Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe der Körper unbedingt braucht, um einwandfrei zu funktionieren.

Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte mit Fotos

Machen Sie Bilder von sich im Status quo und platzieren Sie sie so, dass diese häufig sehen. So bleibt Ihnen auch nach einigen Diät-Wochen immer bewusst, wo Sie gestartet sind und was Sie bisher erreicht haben. So fällt es Ihnen leichter, Plateaus, die sich beim Fettabbau unweigerlich einstellen werden, zu überstehen ohne das Handtuch zu werfen.

Knipsen Sie jeden Monat Fotos von sich, um ein ganzes Fotoalbum über Ihren Diät-Erfolg zu haben. Nichts ist mehr motivierender als das vor Augen halten, der eigenen Willenskraft und was man dank dieser erreicht hat.

Schrittweise umstellen

Wenn Sie sich etwas zu essen machen, dann müssen Sie nicht gleich auf Ihre Lieblingsgerichte verzichten. Gehen Sie mit der Nahrungsumstellung schrittweise vor.

Verbessern Sie Ihre bisherigen Gerichte, indem Sie die ungesunden Komponenten durch gesunde Nahrungsmittel austauschen. Das Gericht wird sich in Nuancen verändern, im Wesentlichen aber den Geschmack beibehalten und Sie werden nicht auf die Vorfreude auf das Gericht verzichten müssen.

Verzichten Sie bei Fleischgerichten auf fettes Fleisch. Greifen Sie eher zu Putenfleisch, Geflügel, Rindfleisch oder besser noch Fisch. Achten Sie bei Geflügel und Rindfleisch darauf, dass das Fleisch mager ist.

Nehmen Sie Brokkoli mit in Ihren Nahrungsplan auf und kombinieren Sie das Gericht mit fetthaltigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Nüssen. Durch das Fett werden die in Brokkoli enthaltenen Antioxidantien freigesetzt, so dass der Körper eine höhere Fettverbrennung umsetzen kann.

Obst und Süßes

Verzichten Sie im Rahmen Ihrer Ernährung nicht auf ein Dessert. Nehmen Sie hierbei nicht zu süße Gerichte. Auch hier liegt das Augenmerk auf dem gesunden Anteil und der Bedarf eines geringen Zuckeranteiles. Der süße Happen am Ende der Hauptmalzeit wird Ihrem Kopf signalisieren, dass Sie satt sind.

Versehen Sie Ihren Nahrungsplan mit so viel Obst und Gemüse wie möglich. Nehmen Sie Schokolade und andere Süßigkeiten mit der Zeit gänzlich aus Ihrer Nahrung und essen Sie die Dinge nur, wenn Sie sich für einen langen Zeitraum des gesunden Essens belohnen wollen.

Einmal sündigen alle vier Wochen ist absolut erlaubt und empfohlen. Achten Sie stets darauf, dass Sie sich mit Ihrem Ernährungs- und Trainingsplan wohlfühlen. Ansonsten werden Sie nicht lange durchhalten oder recht früh damit beschäftigt sein, sich motiviert zu halten. Gehen Sie mit Freude in diesen Zeitabschnitt und setzen Sie sich nicht selbst unter Druck.

Crash-Diäten führen häufig zu Mangelerscheinungen

Gerade bei Crash-Diäten, bei denen man fast gänzlich auf Nahrung verzichtet, kann es zu gefährlichen Mangelerscheinungen kommen. Da der Körper nach einiger Zeit des Verzichts nicht nur auf seine Fettreserven zurückgreift, sondern auch Muskeln abbaut, kann es in schlimmen Fällen sogar zu Herzrhythmusstörungen kommen.

Doch auch einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Diese äußern sich unter anderem durch:

Sport, Sport, Sport

Wer sein Gewicht erfolgreich und dauerhaft reduzieren möchte, der erreicht das nicht nur durch eine verminderte Aufnahme an Kalorien. Damit die Pfunde purzeln, muss man auch zusätzliche Kalorien verbrennen. Viele verlieren jedoch auch beim Sporttreiben schnell die Motivation.

Schließen Sie sich einer Gruppe an

Um das zu verhindern, sollte man sich einer Gruppe anschließen. So macht zum Beispiel das trendige Zumba-Training in einer Gruppe viel mehr Spaß, als alleine vor dem heimischen Fernseher zu trainieren. Auch der Anschluss an eine Laufgruppe (oder Nordic-Walking, Radfahren, Schwimmen) hilft, Motivationstiefs zu vermeiden.

Umgeben Sie sich online und in der realen Welt mit positiven Einflüssen, die sich unterstützend auf Ihre Motivation auswirken. Treten Sie beispielsweise einer Facebook-Gruppe bei, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigt. Oder verabreden Sie sich mit Freunden zu einer regelmäßigen Fahrrad-Tour in das Umland ihrer Stadt.

Je größer und engmaschiger ihr eigenes Fitness-Netzwerk wird, um so mehr werden Sie davon getragen. Negative Gedanken und Zweifel am Erreichen der Abnehmziele kommen dann erst gar nicht mehr auf.

Vorteile von regelmäßigem Sport

Darüber hinaus bringt der Sport selbst jede Menge Vorteile mit sich, die durchaus motivierend wirken. Zunächst einmal lässt regelmäßiger Sport die Pfunde purzeln, weil überflüssiges Fett abgebaut wird.

Zusätzlich werden Muskeln aufgebaut. Und die wiederum sorgen dafür, dass der Körper auch im Ruhezustand (selbst im Schlaf) viel mehr Energie verbraucht. Muskeln verbrauchen im Ruhezustand nämlich etwa 30 Mal mehr Energie als Fettgewebe.

Wer sein Gewicht also dauerhaft niedrig halten möchte, und dabei nicht auf alles verzichten möchte, der sollte seine Diät durch ein Sportprogramm ergänzen, dass den Fettstoffwechsel so richtig in Fahrt bringt.

Schnelle, intensive Trainingseinheiten und Trainingseinheiten, bei denen Muskeln aufgebaut werden, sollten hier in ergänzender Weise ausgeübt werden.

Finden Sie die perfekte Motivationsmusik

Egal ob Fitness-Anfänger oder Elite-Sportler, jeder, der regelmäßig trainiert, wird Ihnen bestätigen, wie stark Musik die Qualität einer Trainingseinheit beeinflussen kann. Musik kann Sie bei Laune halten oder vollkommen herunterziehen.

Musik ist ein mächtiges Werkzeug, um konzentriert und engagiert im Fitness-Studio, auf dem Rad oder der Laufbahn zur Sache zu gehen. Stellen Sie sicher, dass Sie ihre Playlist mit Titeln bestücken, die Sie tatsächlich antreiben und zum weitermachen motivieren - selbst dann, wenn der Schmerz einsetzt oder die aufkommende Erschöpfung übermächtig erscheint.

Bilden Sie sich weiter

Noch vor ein paar Jahren wäre eine fettreiche Diät undenkbar gewesen. Nun gelten Kohlenhydrate als die dringenden Tatverdächtigen, wenn es um Übergewicht geht. Surfen Sie deshalb regelmäßig auf Webseiten, die sich mit den Themen Fitness und Gesundheit beschäftigen, um immer auf den aktuellen Stand der Diät-Dinge zu bleiben.

Sie werden nebenbei außerdem jede Menge Ideen und Anregungen hinsichtlich ihrer Trainingsplanung und Ernährungsweise finden, wodurch Sie auf lange Sicht Monotonie und Langeweile vermeiden können.

Belohnen Sie sich selbst

Ein Lebensstil, der auf Fitness und Gesundheit ausgerichtet ist, muss nicht ausschließlich aus Selbstkasteiung bestehen. Verknüpfen Sie das Erreichen eines Zieles mit einer Belohnung, die Sie daran erinnert, warum Sie die Reise zu einem fitten, gesunden und schlankeren Selbst angetreten haben.

Das Körpergewicht schwankt innerhalb einer Woche, weil es einen Gewichtszyklus gibt

Füße auf einer weißen, digitalen Waage
feet on white scale © fred goldstein - www.fotolia.de

Der Schlafzyklus ist vielen bekannt. Nun haben Forscher aus Finnland und den USA herausgefunden, dass Menschen auch einem Zyklus bei der Gewichtszunahme und bei der Gewichtsreduzierung haben. So nehmen Menschen mit einem normalen Gewicht mit dem Beginn einer neuen Woche kontinuierlich an Gewicht ab und nehmen über das Wochenende hin wieder etwas zu. Danach beginnt der Zyklus wieder von vorn.

Auswirkung bei Übergewichtigen

Leiden Menschen an Übergewicht arbeitet dieser Zyklus ebenfalls, allerdings recht unregelmäßig. Auch Übergewichtige nehmen am Wochenende an Gewicht zu, nur reduziert es sich im Laufe der Woche nicht mehr so eindeutig, wie bei Normalgewichtigen. Hier schwanken die Zahlen sehr. Diese Erkenntnis könnte Menschen Hoffnung machen, den Erfolg einer Diät nicht ausschließlich anhand des täglich ermittelten Gewichts auf der Waage zu beurteilen.

Schlemmen am Wochenende wäre demnach keine Sünde, so lang man sich unter der Woche wieder einer gesunden und kalorienarmen Ernährung zuwendet. Denn dann arbeitet der Gewichtszyklus wieder so, dass man abnimmt.

Auch das Abnehmen zu zweit kann sehr motivierend sein...

Gemeinsam schlank - sechs Abnehmtipps für Paare

Abnehmen ist alles andere als einfach. Denn wenn das Unterfangen erfolgreich in einer strammen und knackigen Strandfigur münden soll, muss neben einer strikten Diät auch ein mühsamer Trainingsplan befolgt werden.

Ohne zu übertreiben kann man also sagen, dass das Diäten eine einschneidende Wirkung auf Ihren Lebensstil hat. Da ist es gut, wenn man jemanden an seiner Seite hat, mit dem man nicht nur das Leben, sondern auch die Fitnessziele teilt.

Psychologische Studien haben gezeigt, dass Paare, die gemeinsam an einem Projekt arbeiten, weitaus schneller und stressfreier mit einander umgehen, als wenn sich nur einer von ihnen mit einer bestimmten Aufgabe befassen muss. Dies gilt erst recht bei einer Diät.

Auch wenn nur einer von Ihnen beiden abnehmen muss, ist es eine Aufgabe, die man als Paar gemeinsam deutlich erfolgreicher erledigen kann. Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, wie es geht.

1. Gehen Sie es gemeinsam an

Wenn Sie sich als Paar zusammenschließen, ist der erste Erfolgsstein für Ihre Diät bereits gelegt. Es macht viele Dinge unglaublich einfacher, wenn Sie gemeinsam am gleichen Strang ziehen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn Sie zusammen in einer Wohnung leben und den Haushalt gemeinsam führen.

2. Setzen Sie sich Ziele

Überlegen Sie sich gemeinsam, was Sie eigentlich genau erreichen wollen. Einfach nur sagen, dass Sie fit und sportlich werden wollen, ist nicht konkret genug.

Um langfristig motiviert zu bleiben, brauchen Sie spezifische Ziele, die messbar sind, damit Sie ihren Erfolg auch greifbar machen können. Messen Sie jedes Wochenende Ihren Bauch-, Hüft-, Arm- sowie Beinumfang und halten Sie alles gemeinsam in einem Erfolgstagebuch fest.

3. Legen Sie Verantwortlichkeiten fest

Für Sie beide gilt, dass Sie gemeinsam für das Erreichen der Diätziele verantwortlich sind. Überlassen Sie es also nicht nur einem von Ihnen, sich Ernährungswissen und Fitness-Know-how anzueignen. Dennoch spricht nichts dagegen, wenn Sie strategisch die anfallenden Arbeiten verteilen.

Einer von Ihnen kann beispielsweise die Grundlagen für eine sogenannte Low-Carb-Diät erarbeiten, während der andere eher klassische fettarme Diäten unter die Lupe nimmt. Gemeinsam können Sie dann entscheiden, welcher Diätansatz für Sie eher in Frage kommt.

4. Seien Sie ein Vorbild

Diät machen ist hart, das weiß jeder. Machen Sie sich trotzdem immer wieder bewusst, dass Sie nun auch für den Diäterfolg Ihres Partners mitverantwortlich sind. Wenn Sie sich beim Frühstück gesund ernähren, fällt es auch Ihrem Herzblatt leichter, sich an die Diät zu halten.

5. Trainieren Sie gemeinsam

Nehmen Sie sich vor, dass Sie als Paar regelmäßig Sport treiben. Das muss nicht unbedingt so zu verstehen sein, dass Sie alle Übungen gemeinsam ausführen. Wichtig ist, dass Sie gemeinsam zur gleichen Zeit ins Fitness-Studio gehen. So motivieren Sie sich gegenseitig, auch tatsächlich mit dem Workout zu beginnen.

6. Bleiben Sie auch im Restaurant das Diät-Paar

Wenn Sie gerne mit Freunden ausgehen, ist die diätische Paar-Strategie perfekt für Sie. Zum einen fühlen Sie sich im Restaurant nicht so komisch, weil nicht nur Sie allein danach fragen, ob man die Kartoffeln durch Brokkoli austauschen könnte.

Und zum anderen können Sie das Dessert mit Ihrem Herzblatt teilen, wodurch Sie ohne große Kaloriensünde die Naschkatze in Ihnen besänftigen können.

Fazit

Sie werden sehen, dass das Diäten als Paar um einiges leichter ist, als wenn man es als Einzelkämpfer versucht. Sie unterstützen sich nicht nur in der Küche beim Kalorienzählen, sondern auch psychisch und moralisch. So tragen Sie den jeweils anderen beinahe mühelos dem Wunschgewicht entgegen.

Alleine abnehmen klappt nur selten: Diät-Tipps für Paare

Wer in einer Beziehung ist und ernsthaft abnehmen will, sollte mit dem Partner gemeinsame Sache machen

Junges Paar an Wand gelehnt, Gymnastikmatte und Wasserflasche für Sport in Händen
Couple at gym © iofoto - www.fotolia.de

Eine Scheibe Schwarzbrot mit Magerquark zum Abendessen, während der Partner Currywurst mit Pommes futtert? Da ist der Diätfrust nicht weit.

Auch die Lust an der abendlichen Joggingrunde geht schnell verloren, wenn die Partnerin ständig auf kuschelige DVD-Abende auf dem Sofa drängt. Da ist es kein Wunder, dass Menschen in einer neuen Beziehung schnell die Pfunde anhäufen - sie müssen sich ja nicht mehr auf dem Singlemarkt behaupten.

An einem Strang ziehen

Wer trotz Beziehung schlank bleiben oder überflüssige Pfunde wieder verlieren will, sollte deswegen mit dem Partner an einem Strang ziehen, raten Experten. Dazu gehört

  • das gemeinsame Einkaufen und
  • das Zubereiten von leichten Mahlzeiten und
  • das gemeinsame Sporterlebnis.

Am besten ist es dann, eine neue Sportart zu finden, die beiden Spaß macht, statt den Jogger zum Tango tanzen überreden zu wollen oder die Couchpotatoe zu stundenlangen Radtouren.

Gewohnheiten hinterfragen

Hocken beide abends am liebsten mit Chips und Rotwein auf der Couch vor dem Fernsehen, sollte diese Gewohnheit hinterfragt werden. Dürfen es auch mal alkoholfreie Getränke und leichte Snacks sein oder gar eine körperlich aktive Alternative zum Fernsehabend gefunden werden?

Wer das Gespräch anstoßen will, sollte dabei mit "wir" anfangen und nicht den Partner aus heiterem Himmel mit "Du bist zu dick" überfallen. Wer sich bevormundet fühlt, reagiert meist mit Verweigerung.

Abnehmen in bester Gesellschaft

In der Gruppe fällt Abnehmen leichter

Rückansicht drei Sportler beim Joggen im Regen mit Regenjacken
Running sotto la pioggia © Dario Airoldi - www.fotolia.de

Ein gezieltes Abnehmen sollte immer mit ärztlicher Hilfe erfolgen, denn bevor man sich plötzlich sportlich betätigen will, sollte vorher eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Es kann nämlich zu Herzrhythmusstörungen kommen oder auch Gallensteine könnten durch zu starken Gewichtsverlust ausgelöst werden. Wie auch Jutta Dick, eine Allgemeinmedizinerin aus Wallerfangen, empfiehlt, fällt den Betroffenen das Abnehmen in einer Gruppe Gleichgesinnter leichter, weil man dann eine Diät besser und länger durchhält.

Anstelle von sogenannten Crash-Fastenkuren sollte man lieber zusehen, dass man kontinuierlich bis zu einem Kilogramm wöchentlich abnimmt, was eigentlich aus medizinischer Sicht das Maximum darstellt. Zusätzlich sollte man in dieser Zeit auch einmal monatlich den Arzt aufsuchen.

Neue Umfrage - Diäten nerven oft die Partner

In einer neuen Studie der GfK-Marktforschung wurde jetzt festgestellt, dass sich durch Diäten oft die Partner genervt fühlen. Dreiviertel der Deutschen, nämlich 75 Prozent sind das. Etwa 9 Prozent, und damit jeder Zehnte Deutsche, findet es störend, dass bei einer Diät des Partners man sich dann oft etwas eigenes kochen oder die Diät-Mahlzeiten mitessen muss.

Was aber erstaunlich ist: Etwa jeder Fünfte würde für seinen Partner abnehmen. 2 Prozent der Frauen würden sich sogar einer Schönheitsoperation oder einer Fettabsaugung unterziehen.

Abnehmen ist in der Gemeinschaft erfolgreicher

Joggen mit Baby - Frau beim Laufen schiebt Kleinkind im Sport-Buggy
Woman pushing her toddler while running in nature with friends © julief514 - www.fotolia.de

Was viele bereits aus eigener Erfahrung kennen, haben jetzt amerikanische Wissenschaftler belegt: Wer zusammen mit anderen abnehmen möchte, erzielt bessere Resultate, als ein Einzelkämpfer. Der Grund ist der Gruppendruck, der entsteht, sobald man mit anderen gemeinsame Sache macht.

Bei der Studie hatten die Forscher drei Gruppen von Abnehmwilligen gebildet. Insgesamt waren 3330 Menschen beteiligt, die einen Body-Maß-Index von mehr als 31,2 hatten. Bei einem Team stand das Abnehmen im Vordergrund, bei einem anderen die sportliche Ertüchtigung und beim Dritten die Anzahl der zurückgelegten Schritte. Das Ergebnis war klar. In der Abspeckgruppe purzelten die Pfunde sehr viel mehr, als in den anderen beiden Mannschaften.

Der soziale Druck war in der ersten Gruppe größer und motivierte zu gezielterem Abnehmen.

Das Abnehmen in einer Gruppe fällt leichter

Beine eines joggenden Paares
Sportler © Juliane herwig - www.fotolia.de

Wie Forscher nun herausgefunden haben, könnnen diejenigen, die abnehmen möchten und dies in Form eines Gruppenprojekts durchziehen, größere Erfolge erzielen, da die Motivation dann viel größer ist.

Während einer Studie, bei der drei Gruppen von übergewichtigen und fettleibigen Menschen unterschiedliche Ziele hatten, nur innerhalb der eigenen Gruppe schneller Erfolge hatten. Diejenigen, die in der "Gewichtsverlust-Gruppe" waren, nahmen schneller ab als diejenigen der Gruppe, die sich mit der allgemeinen körperlichen Aktivität befasste.

Abnehmen ist also ansteckend, so das Fazit dieser Untersuchung. In einer Gruppe kann man sich gegenseitig motivieren und dazu ermutigen, nicht aufzugeben.

In der Gemeinschaft lässt es sich mit Sport leichter abnehmen

Junges Paar beim Joggen am Strand
Young couple jogging on beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wenn nur der innere Schweinehund nicht wäre! Das denken viele, die durch Sport gezielt abnehmen möchten. Immer wieder untergräbt er die guten Absichten und lässt das Ziel in weite Ferne rücken. Doch man kann ihn überlisten. Mit anderen Mitstreitern ist der Antrieb größer und damit auch der Erfolg gesichert.

Wichtig dabei ist, nicht mit irgendjemandem Sport zu treiben. Die anderen sollten aus der gleichen Motivation heraus sportlich aktiv sein. Das empfiehlt Korinna Ruthemann von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, die in Saarbrücken beheimatet ist. Wer gemeinsam mit ebenfalls Übergewichtigen trainiert, fühlt sich angenommener und besser verstanden. Außerdem kann man sich dann gegenseitig Tipps geben.

Genauso wichtig ist es, die geeignete Sportart zu finden. Zum einen soll die Bewegung natürlich Spaß machen. Zum anderen muss auch die Anstrengung angepasst sein. Es ist anzuraten, sich vorher einmal beim Arzt vorzustellen. Ein Mediziner kann bei der Auswahl der Sportart beratend zur Seite stehen. Er kennt die körperliche Verfassung und die Belastbarkeit des Patienten. Da viele Moppelchen Probleme mit den Gelenken haben, sind bestimmte Sportarten weniger geeignet. Dazu gehören Tennis oder Badminton ebenso, wie Fußball.

Damit man nicht vorhersehbare Ausreden nutzt, um dem inneren Schweinhund Angriffsfläche zu geben, sollte man sich diverse Pläne bereitlegen, sagt Korinna Ruthemann. Babysitter oder zeitliche Abläufe, die beruflich vereinbar sind, können verhindern, sich vor dem Sport zu drücken.

Wer sich Ziele setzt, bleibt besser am Ball. Diese können ganz klein sein. Beim Laufen beispielsweise einen bestimmten Punkt zu erreichen, oder eine kleine Zeitspanne zu überstehen, steigert die Motivation gewaltig.

Gemeinsam geht es besser – Gewichtsreduktion mit der ganzen Familie

Eltern mit jungem Mädchen beim Joggen
Familie joggt © Kzenon - www.fotolia.de

In vielen Familien macht sich das Essverhalten nicht nur bei einem Mitglied pfundsmäßig bemerkbar. Oft sind neben den Eltern auch schon die Kinder übergewichtig. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass es besser ist, gemeinsam abzunehmen.

Zudem hat eine Studie der Universität von Kalifornien gezeigt, dass Eltern, die abnehmen, auch ihre Kinder mitziehen. Während die Eltern einen Punkt beim BMI verloren, reduzierten die Kinder beinahe automatisch um 0,25, also um einen Viertelpunkt auf dem Bodymass-Index.

Abnehmen sollte demnach immer als ein Projekt für die gesamte Familie angesehen werden.

Wie Ehemänner am besten Gewicht verlieren

Sanfte Motivation und gutes Zureden sind besser als Kritik und Kontrolle - oder? Zumindest bei Ehemännern, die ordentlich Pfunde verlieren möchten, scheint dieses Motto von der sanften Erziehung eher kontraproduktiv.

So zumindest die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie: Hierbei hatte ein Team aus Psychologen verschiedener Universitäten 163 Paare über einen längeren Zeitraum begleitet. Ziel war es herauszufinden, auf welche Weise jeweils die Ehemänner am leichtesten abnehmen konnten - tatsächlich legten einige von ihnen nach der Eheschließung an Gewicht zu.

Verblüffend: Liebevolle Worte helfen den Herren der Schöpfung offenbar weniger als Kritik und, ja, auch kleine Gemeinheiten. Frauen, die sich so verhielten, konnten ihre Männer letztendlich stärker zum Abnehmen motivieren als jene, die besonders verständnisvoll mit ihren Partnern umgingen. Der umgekehrte Schluss treffe übrigens nicht zu, so die Forscher.

Erfolgreich Abnehmen mit Unterstützung des Arbeitgebers

Frau sitzt unglücklich am Tisch vor Teller mit grünem Apfel zur Diät
Dieting. © Viktors Neimanis - www.fotolia.de

Die meisten Diäten scheitern im Alltag – Stress im Beruf, keine Zeit zum Kochen und zwischendurch schnell etwas essen. Wesentlich einfacher wäre das Abnehmen hingegen, wenn der Arbeitgeber die Gewichtsreduktion mit einem entsprechenden Programm unterstützen würde.

Das Jean Mayer USDA Human Nutrition Research Center on Aging (HNRCA) untersuchte die Wirksamkeit eines solchen Programms im Rahmen einer Pilot-Studie und kam zu dem Ergebnis, dass dies ein vielversprechender Ansatz sei, um das Gewicht und die damit verbundenen Erkrankungen zu reduzieren.

Für die Studie wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten 133 übergewichtige Arbeitnehmer von einem Berater begleitet, der Empfehlungen und Ratschläge zum Thema kalorienarme und ballaststoffreiche Ernährung erteilte und die Teilnehmer zudem auch verhaltenstherapeutisch unterstützte. Als Umfeld für die Studie dienten jeweils zwei verschiedene Firmen in Boston, in denen es eine Interventions- und eine Kontrollgruppe gab.

Ingesamt führten 89 Prozent der Teilnehmer die Gewichtsreduktion bis zum Ende durch. Die Interventionsgruppe konnte eine Abnahme von acht Kilogramm verzeichnen, während das Gewicht bei der Kontrollgruppe ein Kilogramm anstieg. Auch das gesundheitliche Risiko, das durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes bestand, konnte gesenkt werden. 40 Probanden nahmen im Anschluss daran optional an einer Gewichtserhaltungsphase teil und konnten ihr Gewicht über einen Zeitraum von sechs Monaten erfolgreich halten.

Abnehmen fällt mit Unterstützung der Familie leichter

Der Kampf gegen die Pfunde ist schwer. Wer auf sich allein gestellt ist oder sogar gegen den Widerstand der Familie seinen Speiseplan umstellen muss, verliert schnell die Motivation.

Laut einer aktuellen Umfrage stehen die Chancen für Abnehmwillige jedoch gut: mehr als die Hälfte der Partner und Familien ist bereit, die Diät zu unterstützen. Weitere Hilfe bieten Online-Communitys und Entspannungskurse. Jeder zehnte Abspeckwillige bespricht seine Pläne und Erfolge mit dem Arzt. Geld für Diät-Produkte und Appetitzügler geben rund 13 Prozent der Befragten aus.

Motivation durch digitale Selbsthilfegruppen - Soziale Medien helfen beim Abnehmen

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scale libra measurement tape diet © picsfive - www.fotolia.de

Soziale Medien können beim Abnehmen helfen: Die Gruppendynamik in digitalen Netzwerken funktioniert ebenso gut wie in klassischen Selbsthilfegruppen. Der Austausch mit anderen fördert die Motivation und setzt einen positiven Wettbewerb in Gang.

Immer mehr Nutzer loggen sich deshalb bei Facebook, Twitter und Co. ein, um sich dort Tipps abzuholen oder vom Fortschritt ihrer Diät zu berichten. In einer Studie haben amerikanische Forscher den Erfolg sogar berechnet: nach jeder zehnten Meldung bei Twitter sinkt das Gewicht um 0,5 Prozent.

Ganz aussagekräftig ist diese Statistik sicher nicht. Die Wissenschaftler betonen auch, dass sie bisher zu wenig Daten sammeln konnten. Die Ergebnisse bestätigten jedoch, wie hilfreich der Herdentrieb beim Abnehmen sein kann. Ohne Sport und eine Umstellung der Ernährung bringt allerdings auch die digitale Selbsthilfegruppe wenig.

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Quellenangaben

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Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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