Phytotherapie

Behandlung und Prophylaxe von Krankheiten mit Hilfe von Heilpflanzen

In der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) werden Erkrankungen mit Hilfe von Heilpflanzen bzw. deren Wirkstoffen behandelt oder Krankheiten vorgebeugt. Dabei werden die Heilpflanzen in Form von Salben, Tees, Kapseln, Tinkturen oder Tropfen verabreicht.

Handfläche unter weißen Blumen, die im Wasser stehen
flowers © V. Yakobchuk - www.fotolia.de

Die Pflanzenkunde ist ein weit gefächertes Gebiet, das intensive Auseinandersetzung mit der Natur und den sich darin befindlichen Lebewesen verlangt.

Pflanzliche Inhaltsstoffe

Jede Pflanze hat spezielle Inhaltsstoffe, die in erster Linie dazu dienen, ihr Leben zu verlängern. Das sind Stoffe, die für Insekten und andere Pflanzen unangenehm bis giftig sind und auch solche, die die Pflanze vor schädlichen Wettereinflüssen schützen.

  • Terpine
  • Saponine und
  • Harze

zum Beispiel geben der Pflanze Stabilität und Sicherheit.

Prinzip und Nutzung der Phytotherapie

Im Laufe der Evolution hat der Mensch festgestellt, dass alle Pflanzen, die nicht giftig sind, seinem Körper bei der Überwindung von Krankheiten helfen oder sogar dafür sorgen, dass sie gar nicht erst entstehen. Diese Lehre bezeichnet man als Phytotherapie.

Durch die Erfolge der Schulmedizin, die ebenfalls die Wirkmechanismen von Pflanzen als Grundlage für ihre Medikamente nutzt, wurde die Phytotherapie ins Abseits gedrängt.

Derzeit verzeichnet sie wieder große Erfolge, besonders wenn es um die Erforschung neuer Wirkstoffe im Kampf gegen bislang unheilbare Krankheiten, wie Krebs, geht. Dafür werden Studien in den Restbeständen des Regenwaldes durchgeführt, denn dort befindet sich die natürliche Apotheke der Erde.

Anwendungsgebiete

Die Wirkstoffe der Heilpflanzen können bei unterschiedlichen Beschwerden helfen. Typische Anwendungsgebiete sind beispielsweise

Anwendungsart

Ein einfaches Beispiel für die Anwendung der Phytotherapie ist das Trinken von Kräutertee. Fast jeder hat schon einmal bei einer Magenverstimmung eine Tasse

getrunken.

eignet sich hervorragend zum Gurgeln bei Halsentzündungen und wer unter Blähungen leidet, sollte es mit einem Tee aus

versuchen. Neben den

  • Frischpflanzen,

die in der besagten Teeform verwendet werden, verabreicht man Phytopharmaka zudem

  • als Extrakt (Pflanzenteile eingelegt in bestimmten Lösungen) sowie
  • als "Droge" (getrocknete Pflanzenteil oder Öle, Harze etc.).

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Phytotherapie

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