Akne Artikel
Was macht eine effektive Anti-Akne-Diät aus?
Von Andreas Hadel
Der Zweck einer Akne-präventiven Diät ist naturgemäß das Eindämmen von Akne-Ausbrüchen im Gesicht, der Schulter und dem Rücken. Geht man von der üblichen Ernährung des Otto-Normal-Verbrauchers aus, so muss in der Regel zu der Diät nichts hinzugefügt werden. Im Gegenteil, es müssen bestimmte Dinge weggelassen werden, um die Haut vor Rötungen und Mitessern zu bewahren.
Fette und Öle sind zum Beispiel Elemente, die Sie nicht zur Basis ihrer Ernährung machen sollten, wenn Sie zu Akne und unreiner Haut neigen. Der Grund dafür ist, dass diese Nahrungskomponenten die hauteigene Fettproduktion verstärken und so das Verstopfen von Poren begünstigen können. Gelangt zudem etwas Schmutz oder Schweiß in die verstopften Poren, können in einer Folgereaktion heftige Entzündungen und großflächige Akneausbrüche entstehen.
Studien haben gezeigt, dass Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index, beispielsweise Weintrauben, Orangen, Schokolade und Trockenobst, Akne und die Bildung von Mitessern unterstützen. Diese Beobachtung hängt mit der starken Insulinausschüttung zusammen, die durch solche zuckerreiche Lebensmittel provoziert wird. Im Gegenzug scheinen Kohlenhydratquellen, die einen niedrigen glykämischen Index haben, Akne eindämmen zu können. Linsen, Nudeln aus Vollkornschrot, Pilze, Porree, Rosenkohl, Rüben und Sauerkraut sind nur einige Beispiele an zahlreichen Produkten, die aufgrund ihrer niedrigen glykämischen Wertigkeit ein reines Hautbild unterstützen können.
Um die Regeneration der Hau zu unterstützen sollten Sie möglichst auf fettarme Proteinquellen zurückgreifen. Legen Sie eher Geflügel und Fisch in ihren Einkaufskorb, als fettarme Milchprodukte, da diese zu Wassereinlagerungen unter der Haut führen können und so ebenfalls das Verstopfen von Poren begünstigen. Die u.a. in Fischen vorkommende Omega-3-Fettsäure ist als Ausnahme von der obigen Empfehlung zu verstehen. Omega-3 wirkt sogar heilend bei entzündlichen Prozessen und hilft so bei der Eindämmung von Akne. In Absprache mit einem Arzt ist vielleicht auch eine gesonderte Supplementierung von Omega-3 sinnvoll.