30. Juni 2008
Von K. Schumann
Die gewöhnliche Akne (Acne vulgaris) tritt vorwiegend in der Pubertät auf. Besonders in dieser Zeit, wo das Selbstwertgefühl noch nicht so weit entwickelt ist, leiden die betroffenen Jugendlichen oft sehr unter ihren Hautproblemen.

Jugendliche empfinden Pickel meist als besonders störend
Die genaue Ursache der Akne ist immer noch ungeklärt. Eine Rolle spielen jedoch genetische und hormonelle Faktoren sowie bestimmte Bakterienarten. Auch eine vermehrte Talgproduktion kann Akne verursachen. Bei den Betroffenen sind die Poren verstopft, so dass der Talg nicht richtig abfließen kann. Der Talg staut sich an und es bildet sich ein Pfropf, auch bekannt als Mitesser. Dieser Mitesser bietet einen idealen Nährboden für Bakterien, so dass oft Entzündungen und somit die unbeliebten, großen, roten Pickel die Folge sind.
Neben der vom Hautarzt verordneten Therapie (meist Benzoylperoxid) kann man auch einiges selbst unternehmen, um die lästigen Pickel und Mitesser loszuwerden.
Eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Akne spielt die Ernährung. Betroffene sollten sehr fetthaltige und süße Speisen meiden. Überwiegend basische Kost wie Obst und Gemüse hingegen, sollten bevorzugt verzehrt werden. Zudem sollten zinkreiche Lebensmittel bevorzugt werden, da Zink die Hautheilung unterstützt. Unter bestimmten Umständen kann auch eine Einnahme von Zink als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, dabei sollte jedoch die Tageshöchstdosis von 30 mg nicht überschritten werden.
Zur innerlichen Anwendung empfiehlt sich auch ein Entgiftungstee aus Bärlapp, Walnussblättern, Zinnkraut, Brennnessel, Erdrauch oder Ackerstiefmütterchen. Das Ackerstiefmütterchen eignet sich auch zur äußerlichen Anwendung. Dafür einfach einen starken Aufguss zubereiten und für Waschungen oder Umschläge verwenden.
Äußerlich aufgetragen kann auch eine Mischung aus fettem Jojobaöl und ätherischem Lavendel-, Rosen-, Kamillen- und Manukaöl Linderung bringen.
Eine weitere Möglichkeit ist sowohl der äußerliche als auch der innerliche Einsatz von Schüssler-Salzen. Bei Pubertätsakne können Ferrum phosphoricum, Kalium chloratum, Natrium chloratum, Natrium phosphoricum und Calcium fluoratum hilfreich sein. Treten häufig Entzündungen auf sollten zusätzlich Silicea und Calcium sulfuricum eingenommen werden. Die Schüssler-Salze sind auch als Salbenherstellung erhältlich, so dass auch eine äußerliche Anwendung möglich ist. Dies ist besonders bei Silicea empfehlenswert.
Da aber eine Aknebehandlung meist nicht sofort Erfolge zeigt, ist es wichtig sich in Geduld zu üben und den Umgang mit der Hauterkrankung zu lernen. Die Akne sollte nicht das komplette Denken und Handeln bestimmen, sondern als momentane Situation akzeptiert werden.
Also das sollte man doch bitte schnellstens berichtigen:
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass "fetthaltige" bzw. "süße" Speisen NICHT...
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