24. Juli 2009
Als Faustregel können Sie sich merken, dass Pflanzen und Früchte mit einer auffallend intensiven Farbe und einem starken Geschmack einen krebspräventiven Effekt haben. Das liegt daran, weil solche Pflanzen häufig einen hohen Gehalt an Bioflavoniden und anderen Anti-Oxidanten haben, die die im Körper vorkommenden freien Radikale binden.
Brokkoli, Senf, Grünkohl, Blumenkohl und Weißkohl sind hingegen wegen ihres hohen Gehalts an Indol-3-Carbinol als krebsvorbeugende Nahrungsmittel bekannt geworden. Zwiebeln und Knoblauch werden die gleichen Eigenschaften zugeschrieben.
Studien deuten daraufhin, dass das Darmkrebsrisiko durch den Genuss von Vollkornprodukten und der damit verbundenen Zufuhr von Ballaststoffen reduziert werden kann. Wenn Vollkornprodukte bei Ihnen Verdauungsprobleme verursachen, können Sie auf Haferflocken, Brokkoli und anderen Lebensmitteln ausweichen, die ebenfalls einen hohen Ballaststoffgehalt haben.
Es liegen ebenfalls wissenschaftlich gesicherte Beweise dafür vor, dass roter Pfeffer und Omega-3-Fettsäuren eine schützende Wirkung gegen Prostatakrebs haben.
Weniger gut abgesichert sind bisher der präventive Nutzen von grünem Tee. Zwar deuten einige Studien auf einen positiven Effekt hin, allerdings waren die Ergebnisse nicht immer reproduzierbar oder die Studien waren wissenschaftlich nicht valide genug.
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