Grundlagen einer gesunden Ernährung und welche Lebensmittel sich auf welche Art auswirken

Was man über eine ausgewogene Ernährung wissen sollte: Nahrungsmittel mit unterschiedlicher gesundheitlicher Wirkung

Gesunde Ernährung ist das A und O, wenn man ein langes beschwerdefreies Leben führen möchte. Die wenigsten Menschen wissen allerdings, wie genau eine gesunde Ernährung aussieht und welche Lebensmittel sich auf welche Art und Weise auf unsere Gesundheit auswirken.

Frisches Obst und Gemüse

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Mythos oder Wahrheit?

Dass Obst und Gemüse gesund sind, weiß jeder. Nur wie viel man täglich davon essen sollte und ob tiefgekühlte Früchte genauso gut sind wie frische, das wissen die wenigsten.

  • Soll man nun viel Reis und Nudeln essen oder lieber nicht?
  • Sind fünf kleine Mahlzeiten täglich besser als drei große?
  • Welche Lebensmittel darf man essen, wenn man schlank bleiben möchte?

Diese und ähnliche Fragen hat sich vermutlich jeder schon einmal gestellt. Und wenn man die Menschen fragt, gibt fast jeder an, sich gesund und ausgewogen ernähren zu wollen. Die wenigsten tun es allerdings. Dabei ist eine gesunde Ernährung eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man weiß, was gesund ist und wie man das Essen auf seinen Tag verteilen soll.

Lügen über die Ernährung

Nicht alles was man uns weismachen möchte, ist wahr - ein kleiner Überblick in Sachen Ernährung

Milch in Glasflasche und Glas, daneben Milchprodukte wie Butter und Käse
lacteos © pinoquio_9 - www.fotolia.de

Glauben Sie bloß nicht alles, was Sie hören! Es gibt Aussagen über die Ernährung, die von großen Lebensmittelherstellern unter das Volk gebracht werden und die schlicht erlogen sind. Ernährungswissenschaftler beobachten dieses Marketingverhalten schon länger und raten den Menschen wirklich nur das zu glauben, was in wissenschaftlichen Laboren bestätigt wurde.

Olivenöl und Zucker

Produzenten von Olivenöl schwören zum Beispiel auf deren gesunde Inhaltsstoffe. In Wahrheit ist Olivenöl ein eher minderwertiges Produkt, das von anderen weit überflügelt wird.

Und ist Zucker wirklich die Wurzel allen Übels? Die Unternehmen, die sich auf Ersatzsüßstoffe spezialisiert haben, sind davon natürlich überzeugt. Wissenschaftler sehen das anders. Zucker in Maßen ist sogar lebensnotwendig.

Margarine und Butter

Und wie sieht es mit Margarine aus? Angeblich ist die besser als Butter, denn sie hält die Gefäße gesund. Die nüchterne Wahrheit: Butter und Margarine haben etwa gleich viel Kalorien und obwohl Margarine tatsächlich besser für den Cholesterinspiegel ist, ist der Unterschied zur Butter nicht so groß, wie oft behauptet wird. Margarine ist definitiv keine Therapie gegen zu hohe Cholesterinwerte.

Heilfasten

Und da wäre da noch das Heilfasten. In den Medien als Gesundheitstipp verschrien, schütteln Ernährungswissenschaftler nur den Kopf. Tagelang keine Vitamine, Mineralien und Proteine zu sich zu nehmen, kann niemals gesund sein.

Ernährungsmythen: Was stimmt denn nun wirklich?

Schnaps zur Verdauung, kein Essen nach 18 Uhr? Wir klären auf

Junge Frau beisst lächelnd in Karotte, weißer Hintergrund
karotte © Simon Ebel - www.fotolia.de

Man hört immer wieder, dass Möhren einen besser sehen lassen, Spinat stark und Essen nach 18 Uhr dick macht. Doch eigentlich weiß niemand so richtig, was an den Mythen um unsere Ernährung dran ist. Hier die Aufklärung der berüchtigten Mythen:

Über Möhren und Kaffee

Auch wenn Möhren ausreichend Beta-Carotin enthalten, welches am Sehvorgang beteiligt ist, schützen sie weder vor Weit-, noch vor Kurzsichtigkeit.

Ein weiteres Gerücht, dass sich seit Ewigkeiten über Wasser hält, ist, dass Kaffee stark entwässert. Viele sagen, dass auf eine Tasse Kaffee mindestens ein Glas Wasser folgen sollte, um den Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten. Doch das Ganze ist längst überholt und Kaffee mit zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme gezählt.

Über Verdauungsschnaps und Spinat

Auch der Schnaps nach dem Essen ist ein Mythos. Zwar helfen Kräuter dem Magen-Darm-Trakt bei der Verdauung, unterstützt von Alkohol ist er jedoch wirkungslos. Ein Tee dagegen kann wahre Wunder bewirken.

Spinat macht stark? Falsch gedacht. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln enthält er nämlich relativ wenig Eisen.

Über spätes Essen und vieles Trinken

Der Mythos um das späte Essen ist ebenfalls völlig an den Haaren herbeigezogen, denn das Verdauungssystem schaltet sich über Nacht nicht ab. Viel wichtiger ist, wie viele Kalorien man über den ganzen Tag verteilt zu sich nimmt.

Der wohl am häufigsten auftretende Mythos ist der des vielen Trinkens. Mindestens zwei Liter sollten es am Tag sein. Dabei ist niemals nachgewiesen worden, dass eine hohe Wasseraufnahme tatsächlich gesundheitsförderlich ist.

Ernährungs-Mythen entlarvt: von Butter bis Zitrone

Frischer Blattspinat
Spinach © Pefkos - www.fotolia.de

Falsch berechnet oder missverstanden – manche Irrtümer über die Ernährung halten sich hartnäckig. Dass weiße Flecken auf den Fingernägeln nicht durch Kalziummangel entstehen, dürfte sich herumgesprochen haben. Aber Zitrusfrüchte gelten immer noch als Vitamin-C-Bomben. Und Butter hat einen schlechteren Ruf als Margarine. Was ist wirklich dran an den Mythen?

Eisen im Spinat

Keine Frage, wer fleißig Spinat isst, nimmt gesunde Vitamine und Mineralstoffe zu sich. Mit einem Gehalt von drei bis vier Milligramm Eisen pro 100 Gramm Gemüse steht Spinat jedoch nicht besser da als Rote Beete oder Hülsenfrüchte. Außerdem: Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird vom Körper schlechter verwertet. Wer regelmäßig Fleisch isst, kann seinen Bedarf besser decken – am besten in Kombination mit Vitamin C.

Vitamin-C in Zitrusfüchten

Nicht nur zu besseren Aufnahme von Eisen brauchen wir Vitamin C. Viele Menschen greifen auch zur Zitrone, wenn sie eine Erkältung bekämpfen wollen. Ob das nutzt, ist fraglich. Außerdem sollten Vitamin-Fans eher nach anderen Lebensmitteln Ausschau halten: rote Paprika liefert die dreifache Menge Vitamin C, Acerolakirschen bringen es sogar auf das Dreißigfache.

Margarine ist gesünder als Butter

Bei manchen Erkrankungen sind tierische Fette tatsächlich nachteilig. Damit die pflanzlichen Fette in der Margarine streichfähig bleiben, müssen sie jedoch gehärtet werden. Dabei entstehen sogenannte Transfettsäuren, die wiederum den Gehalt an ungesundem LDL-Cholesterin im Blut erhöhen.

Pilze nicht aufwärmen

Früher mag das richtig gewesen sein. Denn bei zu warmer Lagerung bilden sich in Pilzen schnell giftige Amine, Ammoniak und Harnsäure. Wer das Pilzgericht im Kühlschrank aufbewahrt, kann es aber am nächsten Tag bedenkenlos wieder erhitzen. Es sollte nur heißer als 70 Grad werden.

Passend zum Thema

    Gluten im Brot, Eisen und Nitrate im Spinat - Mythos und Wahrheit über Lebensmittel

    Mehl in Schüssel, Weizenkörner, frisch gebackenes Brot
    flour © Ewa Brozek - www.fotolia.de

    Nicht nur der Comic-Seemann Popeye weiß, dass Spinat gesund ist. Das grüne Blattgemüse enthält Nitrate, die die Fähigkeit der Muskeln verbessern. So ist es ihnen möglich, mit weniger Sauerstoff die gleiche Leistung zu erbringen. Lange Zeit galten diese Stickstoffverbindungen als gesundheitsschädlich oder gar krebserregend.

    Nitrat ist eventuell schädlich

    Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die Salze sogar mehrere positive Effekte auf die Gesundheit haben können. Für Kleinkinder kann das Salz aber durchaus schädlich sein. Daher sollte man unbedingt geltende Höchstmengen für Nitrate in Lebensmitteln beachten. Den bis heute noch gelegentlich behaupteten, außergewöhnlich hohen Eisenanteil weist Spinat jedoch nicht auf.

    Gesundheitsschädlich nur bei Allergikern

    Gluten, das Klebereiweiß, das für die Backeigenschaften eines Mehls von zentraler Bedeutung ist, besitzt bei vielen gesundheitsbewussten Menschen keinen guten Ruf. Zu Unrecht, denn wer auf die Substanz nicht allergisch reagiert, muss auf keine Getreideprodukte mit Gluten verzichten.

    Anders sieht es jedoch bei Personen aus, die eine entsprechende Veranlagung haben. Bestandteile des Proteins können bei ihnen zu Zöliakie, einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, führen.

    Schluss mit den Märchen - fünf Ernährungsmythen auf dem Prüfstand

    Stück Butter in Herzform auf Scheibe Toast, weißer Hintergrund
    butter loves bread. © Nguyen Thai - www.fotolia.de

    Kaffee und Salz sollte man meiden, Blattsalate und Margarine sind gut für die Gesundheit? Um das Thema Ernährung ranken sich zahlreiche Märchen. Wir räumen mit einigen der populärsten Mythen auf.

    Light-Limonade macht schlank

    Das Gegenteil könnte stimmen. Viele Studien zeigen, dass künstliche Süßstoffe den Hunger auf Süßes erst richtig anheizen. Da Light-Esser sich kalorientechnisch in Sicherheit wiegen, greifen sie außerdem häufiger zu. Am Ende zeigt die Waage mehr Kilo als zuvor.

    Margarine ist gesünder als Butter

    Beweise für diese These gibt es nicht. Wer seinen Cholesterinspiegel senken und Kalorien sparen möchte, sollte beim Brotaufstrich auf Halbfett-Produkte achten. Führt die Inhaltsliste "gehärtete Öle" auf, heißt es: Finger weg! Dahinter verbergen sich Transfette, die vermutlich das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen.

    Bier schwemmt auf

    Leider richtig. Das beliebte Hopfengetränk liefert reichlich Kalorien, und die enthaltenen Phyto-Östrogene sorgen zusätzlich für eine ungesunde Verteilung des Fetts: es lagert sich vornehmlich an Bauch und Brüsten an.

    Kaffee schadet der Gesundheit

    Falsch! In Maßen genossen kann Kaffee sogar oxidative Schäden an den Zellen reduzieren und damit das Krebsrisiko senken. Daneben kurbelt er den Stoffwechsel an und erhöht – zumindest kurzfristig – das Konzentrationsvermögen.

    Salz treibt den Blutdruck hoch

    Stimmt nicht ganz. Im Tierversuch konnte zwar nachgewiesen werden, dass Salz den Blutdruck erhöht. Dafür müsste der Mensch jedoch umgerechnet ein Pfund Salz täglich essen. Rund ein Teelöffel pro Tag ist von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen.

    Margarine oder Butter - Was hinter den gängigsten Alternativen bei Lebensmitteln steckt

    Nahaufnahme Brotscheiben auf schwarzem Teller, darauf Messer mit Butter
    bread and butter © Beata Wojciechowska - www.fotolia.de

    Wir alle wollen uns gesund ernähren, doch die Qual der Wahl macht es nicht leicht. Bei nahezu allen Mahlzeiten stellen sich Fragen. Ist Margarine gesünder als Butter? Hält Müsli länger satt?

    Im Laufe der Jahre haben Ernährungswissenschaftler immer mehr Wissen über unsere Nahrung zusammengetragen. Neue Erkenntnisse gibt es beispielsweise über das Cholesterin in Eiern. Drei Eier pro Woche halten Experten demnach für in Ordnung. Wer etwas für seinen Omega-3-Haushalt tun will, sollte zu Fisch greifen.

    Um Kalorien zu reduzieren lieber selbermachen

    Weiter geht es bei den Kohlehydraten. Generell ist Müsli die bessere Wahl als ein Weißbrot oder Brötchen. Doch Fertigmüslis enthalten oft soviel Zucker, dass sich der Effekt gleich selbst vernichtet. Also entweder selber mischen oder zu einem Vollkornbrot greifen.

    Die Wahl zwischen Butter und Margarine ist ebenfalls vor allem Geschmackssache. Margarine enthält sogenannte Transfettsäuren, die wichtig für den Körper sind. Butter-Fans können diese über Nüsse dem Körper zuführen.

    Übrigens ist es ein Irrtum, das Honig gesünder sei als Zucker. Im Gegenteil, er enthält zu 80 Prozent Zucker. Allerdings ist er süßer, so dass man insgesamt weniger davon braucht.

    Die am weitesten verbreiteten Ernährungsmythen

    Tüte mit Mix aus frischem Gemüse wie Tomaten, Auberginen, grüne Paprika
    sac de légumes © Valérie Edern - www.fotolia.de

    Was DIE richtige und gesündeste Ernährungsweise angeht, darüber streiten sich bekanntlich die Geister. Die Einen setzen ausschließlich auf pflanzliche Kost, die anderen vermeiden Kohlenhydrate und wieder andere achten einfach nur penibel auf die Anzahl an Kalorien, die sie zu sich nehmen.

    Unterscheidung von gesunden und ungesunden Fetten

    Welche Ernährungsweise für einen persönlich am besten geeignet ist, hängt von der eigenen gesundheitlichen Verfassung ab. Von einigen fälschlichen und weit verbreiteten Behauptungen bezüglich Ernährung sollte man sich stattdessen eher nicht beeinflussen lassen. Dazu gehört definitiv die Aussage, dass Fett ungesund ist und dick macht.

    Jedenfalls lässt sich diese Behauptung nicht verallgemeinern, denn es gibt gesunde und es gibt ungesunde Fette. Die gesunden Fette sind die ungesättigten Fettsäuren, die beispielsweise in Fisch und in pflanzlicher Kost enthalten sind.

    Mehr Vitamine in Tiefkühlobst-und gemüse

    Auch die Aussage, dass frisches Obst und Gemüse viel gesünder ist als Tiefkühlware, kann man so nicht stehenlassen. Es gibt tiefgekühltes Obst und Gemüse, das aufgrund seiner raschen Weiterverarbeitung sogar mehr Vitamine enthält als die frische Variante. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Tiefkühlware reif gerntet und sofort nach der Ernte schockgefrostet wurde.

    Frische Ware wurde dagegen häufig noch unreif gerntet und hat meist eine lange Reise hinter sich, bevor sie überhaupt in den Supermarktregalen liegt, wodurch viele Vitamine verlorengehen.

    Gesundheitswerte von Carotin

    Ebenfalls ein Mythos ist die Annahme, dass der regelmäßige Verzehr von Karotten die Augen gesund hält. Karotten enthalten zwar haufenweise Beta Carotin, das vom Körper in Vitamin A ungewandelt wird, was wiederrum bei Nachtblindheit hilft. Aber vor Augenkrankheiten schützen oder die Sehschärfe verbessern kann Vitamin A nicht.

    Dosis von Koffein ist ausschlaggebend

    Die letzte Behauptung, die man immer wieder zu hören bekommt, ist die angeblich schädliche Wirkung von Kaffee. Kaffee ist ein Genussmittel und enthält Koffein, das den Kreislauf anregt, den Blutdruck erhöht und daher auch als Wachmacher bezeichnet wird.

    Zu viel Koffein kann daher bekanntlich zu Schlafstörungen, Magenbeschwerden und Konzentrationsschwäche führen. Bis zu 250 Milligramm Koffein kann ein Mensch im Schnitt aber pro Tag problemlos verkraften und das wären bei normal starkem Kaffee in etwa vier Tassen pro Tag.

    Die vielen Facetten gesunder Ernährung

    Dazu sollte man grundsätzlich wissen, wie viel Fleisch, Fisch, Fett und andere Stoffe aus der Nahrung der Körper wirklich braucht, wie man die Lebensmittel am schonendsten zubereitet und wie dann alles auch noch lecker schmeckt.

    Denn gesunde Ernährung muss nicht "nur" gesund schmecken. Gesunde Lebensmittel können durchaus so zubereitet werden, dass sie richtig lecker sind und dass es Spaß macht, sich gesund zu ernähren.

    Wer seine Ernährung umstellt und sich gesund ernährt, leidet erwiesenermaßen deutlich seltener an Krankheiten wie:

    Der richtige Anteil an Fleisch, Fetten, Salz und Zucker

    Wie viel Fleisch sollte man pro Woche essen und wie viele Fette, Salz und Zucker dürfen wir zu uns nehmen, wenn wir uns gesund ernähren wollen? Die gesunde Ernährung ist eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man weiß, worauf es ankommt.

    Fleisch

    Fleisch in Maßen ist gesund und enthält viel Eisen und gesunde B-Vitamine. Doch der tägliche Verzehr von Fleisch und/oder Wurst ist für den menschlichen Körper alles andere als gesund.

    Pro Woche sollte man maximal 600 Gramm Fleisch und/oder Wurst verzehren, diese Menge ist für den Körper vollkommen ausreichend. Im Zweifel sollte man fettarmes Fleisch und fettarme Wurstsorten bevorzugen.

    Fisch

    Fisch hingegen sollte zwei- oder dreimal wöchentlich gegessen werden. Hier unterscheidet man zwischen den fettarmen und fettreichen Fischsorten. Vom fettreichen Fisch (z.B. Makrele) sollte man nur etwa 70 Gramm essen, vom fettarmen Fisch (z.B. Seelachs) bis zu 150 Gramm pro Portion.

    Fette

    Jeder, der auf seine Ernährung achtet, will immer besonders fettarm essen. Dabei sind "gute" Fette sehr gesund für unseren Körper, allerdings auch diese nur in Maßen. Ohne Fette könnten wir uns nicht gesund ernähren. Pflanzliche Öle wie z.B. Rapsöl enthalten ungesättigte Fettsäuren und diese sind deutlich gesünder als Fettsäuren, die sich oft versteckt in den unterschiedlichsten Lebensmitteln befinden.

    Pro Tag sollte ein Erwachsener nicht mehr als 80 Gramm Fett über die Nahrung zu sich nehmen.

    Salz und Zucker

    Sowohl Salz als auch Zucker sollten nur spärlich verwendet werden, wenn man auf eine gesunde Ernährung achten möchte. Zuckerhaltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Kuchen oder Süßigkeiten, sowie zuckerhaltige Getränke, wie Limonade oder Cola, sollten die Ausnahme sein und nicht regelmäßig verzehrt bzw. getrunken werden, wenn man sich ausgewogen ernähren möchte.

    Unser Körper braucht Salz, allerdings auch nur in Maßen, nicht in Massen. Beim Kochen sollte man so wenig Salz wie möglich verwenden und stattdessen das Essen lieber mit Gewürzen oder auch mit frischen und aromatischen Kräutern "aufpeppen".

    Zu viel Salz im Essen

    Weniger Krankheiten, weniger Kosten - was man durch einen moderaten Salzkonsum bewirken könnte

    Topf mit Gemüse auf dem Herd wird aus Salzstreuer gesalzen
    Woman is making vegetable soup © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

    Wenn die Menschen täglich weniger Salz zu sich nehmen würden, so haben amerikanische Wissenschaftler errechnet, könnten jährlich zwischen 44.000 und 92.000 Menschen noch leben. Durch etwas weniger Salz könnte man dem entgegenwirken, denn maximal sollte man täglich nicht über 6 Gramm Salz konsumieren, aber im Durchschnitt liegt der Verbrauch bei den Frauen in Amerika bei 7,3 Gramm und bei den Männern sogar noch höher mit 10,4 Gramm Kochsalz täglich.

    Weniger Herzerkrankungen durch geringeren Salzkonsum

    Durch eine Reduzierung, so eine Rechnung der Wissenschaftler, würden 60.000 bis 120.000 Menschen weniger an chronischen Herzkrankheiten erkranken, zwischen 50.000 und 100.000 an akuten Herzinfarkten und schließlich zwischen 32.000 und 66.000 weniger Schlaganfälle wären das Ergebnis.

    Kostenersparnis

    Umgerechnet in Kosten würden im Jahr zwischen 10 bis 24 Milliarden Dollar, das sind zwischen 7 und 17 Milliarden Euro, eingespart werden können. Auch in Deutschland ist der Salz-Verbrauch zu hoch, zwar nicht in dieser Höhe, aber vor allem durch das Fast-Food-Essen und Fertigprodukte. Durch zu viel Salz besteht neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch ein höheres Risiko für eine Erkrankung an den Nieren, Osteoporose, aber auch für Magenkrebs.

    Kinderarzt warnt, zu viel Salz ist schädlich

    75% der benötigten Salzmenge nehmen die Kinder über die alltägliche Nahrung auf

    Pizza Italiano oder Diabolo mit Oliven, Zwiebeln, Tomaten, Chilischoten auf Holzbrett vor weißem Hintergrund
    italian pizza © khz - www.fotolia.de

    Ulrich Fegeler vertritt den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Er sagt, Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nicht zu viel Salz essen, denn auch bei Kindern erhöhe das den Blutdruck.

    Vor allem männliche Jugendliche zwischen 15 und 18 seien gefährdet. Sie essen im Schnitt 10 Gramm Salz pro Tag, 6 Gramm wären allerdings schon die Grenze. Kinder zwischen 7 und 10 Jahren sollten sogar nur 5 Gramm Salz pro Tag essen, das entspricht etwa einem Teelöffel.

    Salz in alltäglichen Lebensmitteln

    75 Prozent dieser Menge nimmt man durch die Produkte auf, die es im Supermarkt gibt:

    Fegeler weist auf eine Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch hin, die vor allem in Kinder-Wurstprodukten und Fast Food zu viel Salz gefunden habe.

    Die Produkte im Supermarkt haben auf dem Etikett eine Kennzeichnung: 0,6 Gramm Natrium (Na+) sei die Grenze. Bei Kochsalz (Natriumchlorid: NaCl) sei die Grenze bei 1,5 Gramm pro 100 Gramm erreicht.

    Wie viel Salz ist gesund? Tipps zur richtigen Dosierung

    Salz- und Pfefferstreuer auf weißem Hintergrund
    sal y pimienta no. 3 © Juan Jose Gutierrez Barrow - www.fotolia.de

    Das Salz ist ein Gewürz, welches in jeder noch so schlecht ausgestatteten Küche zu finden ist. Schmeckt ein Essen fad, wird es zunächst gesalzen. Neben der Funktion als Gewürz ist Salz jedoch auch lebensnotwendig, damit unsere Körperzellen richtig funktionieren, zum Beispiel verschiedene Transportzellen, die ohne Natrium nicht in der Lage sind, wichtige Nährstoffe zu befördern. Auch für den richtigen Druck von Blut und Gewebe ist Kochsalz unerlässlich. Doch ebenfalls kennt man die Meldung, dass zu viel Salz gesundheitsschädlich wirken kann – wie sieht denn nun die richtige Dosierung aus?

    Die Risiken von zu hohem Salzkonsum

    Experten zufolge ist unser Körper nicht dafür ausgelegt, hohe Mengen an Salz problemlos aufnehmen zu können. In den Nieren wird das Salz gespeichert, wenn zu viel davon aufgenommen wird, kann es zu Bluthochdruck kommen und zudem sind Wassereinlagerungen möglich – für Menschen mit Herzinsuffizienz kann dies gefährlich werden. Neben selbst zubereiteten Mahlzeiten gibt es viele Fertigprodukte, die eine Menge Salz enthalten.

    Das Problem ist, dass diese meist auch mit viel Fett und Kalorien daherkommen, was sich letztendlich auch negativ auf die Gesundheit auswirkt. Erst ab 2016 wird der Salzgehalt in den Lebensmitteln auf deren Verpackung aufgelistet sein, bislang kann man nur den Natriumgehalt einsehen. Um daraus die enthaltene Salzmenge abzuleiten, multipliziert man einfach die Natriumangabe in Gramm mit 2,5.

    Empfohlene Tagesdosis

    Hat man den Salzgehalt errechnet, muss man jetzt nur noch wissen, wie viel davon eigentlich problemlos konsumiert werden kann. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Jugendliche und Erwachsene sechs Gramm täglich nicht überschreiten; das gleicht in etwa einem gehäuften Teelöffel.

    Statt Salz mehr Kräuter und andere Gewürze beim Kochen verwenden

    Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, sollte der tägliche Richtwert von sechs Gramm Salz nicht überschritten werden.

    Dies ist etwa ein Teelöffel voll, doch dieser Wert wird in den meisten Fällen deswegen schnell erreicht, weil Salz auch in Brot, Wurst, Käse und vor allem in vielen Fertiggerichten vorhanden ist, so dass man beim zusätzlichen Salzen zurückhaltender sein sollte.

    Aber auch in den Chips, Salzstangen & Co ist reichlich Salz enthalten. Doch deshalb muss nicht auch das Essen gleich fade schmecken, denn es gibt noch andere Gewürze, wie Kräuter oder Knoblauch sowie auch Curry. Bei den Kräutern bieten sich dabei Rosmarin, Thymian und Dill sowie natürlich die Petersilie an.

    Weniger Salzkonsum durch luftiges Brot - simpler Trick zur gesünderen Ernährung

    Eine veränderte Konsistenz beeinflusst auch den Geschmack von Lebensmitteln. In einem Test konnten Forscher nachweisen, dass luftige Brote salziger schmecken - selbst wenn sie weniger Salz enthalten. Wer aus gesundheitlichen Gründen salzarm essen muss, sollte also zu lockeren Teigen greifen.

    Da Brot zu den am weitesten verbreiteten Grundnahrungsmitteln gehört, ließe sich durch verbesserte Rezepturen der Salzgehalt in der Nahrung deutlich verringern. Vor allem in den Industrienationen essen die Menschen doppelt soviel Salz wie gesundheitlich empfehlenswert. Rund ein Viertel davon entfällt auf Brot.

    Zucker verführt zum Essen, auch wenn man gar keinen Hunger hat

    Wer sehr zuckerhaltig isst, nimmt schneller überflüssige Kalorien zu sich, als jemand, der eher fette Lebensmittel bevorzugt. Das ist das Ergebnis einer Studie anhand des Verhaltens von 106 Schülern.

    Der Shake-Test

    Ihnen wurden für die Studie zwei verschiedene Shakes zum Trinken gegeben. Der zuckerhaltige Shake sorgte dafür, dass das Belohnungszentrum und das Zentrum für Wohlbefinden im Gehirn aktiviert wurde. Wer viel Zucker isst, möchte immer mehr davon. Zucker sei ein wahrer Verführer, so die Wissenschaftler. Denn es sind vor allem die stark zuckerhaltigen Speisen, die gegessen werden, ohne das man wirklich Hunger hat.

    Haben Zucker und Fett Suchtpotential?

    In wie weit Zucker und Fett tatsächlich ein ernstes Suchtverhalten auslösen können, ist bislang noch nicht bewiesen. Es könnte allerdings eine Erklärung für die ständig scheiternden Diäten vieler Menschen sein.

    Zu viel Salz hat verheerende Folgen - auch für junge Menschen

    Seesalz in Leinensack
    Sea salt in a burlap sack © Viktor - www.fotolia.de

    Seit langem warnen Ernährungsexperten, dass wir täglich viel zu viel Kochsalz zu uns nehmen. Besonders industriell verarbeitete Fertigprodukte enthalten Salz in rauen Mengen. Welchen Effekt dies schon auf junge Menschen haben kann, erforschten US-amerikanische Wissenschaftler jetzt in einer Studie.

    Salzhaltige Ernährung und übergewicht fördern Alterungsprozess der Zellen

    Dabei untersuchte das Forscherteam rund um Haidong Zhu von der Universität in Augusta die Zellalterung von rund 760 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt auf dem Kongress der Amerikanischen Herzstiftung in San Francisco vorgestellt. Bei jenen Probanden, die deutliches Übergewicht aufwiesen und sich stark salzhaltig ernährten, wiesen die Zellstrukturen bereits deutliche Alterungsspuren auf. Bei normalgewichtigen Jugendlichen mit salzarmen Ernährungsgewohnheiten war dies nicht der Fall.

    Eine erhöhte Kochsalz-Aufnahme wird tatsächlich unter anderem auch mit der Entstehung von Übergewicht in Zusammenhang gebracht. Umgekehrt weisen viele kalorien- und fetthaltige Fertigprodukte schon automatisch viel Kochsalz auf - diese Nahrungsmittel zu meiden und stattdessen frische Lebensmittel zu sich zu nehmen, kann daher schon einen wichtigen Schritt zur Gesunderhaltung gerade auch bei Kindern und Jugendlichen leisten. Schließlich wird Kochsalz noch für eine ganze Reihe weiterer Erkrankungen verantwortlich gemacht - insbesondere das Herz-Kreislauf-System kann durch einen hohen Salzkonsum geschädigt werden.

    Gefährliches Salz: Sowohl zu viel als auch zu wenig Natrium erhöht die Sterblichkeit

    Seesalz in Leinensack
    Sea salt in a burlap sack © Viktor - www.fotolia.de

    Die meisten Deutschen nehmen viel zu viel Salz über die Nahrung auf. Über die Gefährlichkeit dieses Überangebotes wird immer wieder gesprochen. Der aktuelle Konsumdurchschnitt von drei bis sechs Gramm Natrium am Tag ist vielen Ärzten noch viel zu hoch.

    Das Salz als unberechenbarer Gesundheitsfaktor

    Mehrere Leitlinien sprechen von einer Grenze von drei Gramm Natrium am Tag. Diesen Wert erreichen aber gerade einmal vier Prozent der Menschen weltweit. Salz ist schlicht und ergreifend überall und oft versteckt in Wurst oder Fertigprodukten.

    Doch nicht nur ein Überangebot von Salz stellt ein Gesundheitsrisiko dar, sondern auch der Mangel. Genau das macht Natrium so gefährlich, denn nur wer eine gute Balance hat, ist wirklich auf der sicheren Seite.

    Eine aktuelle Studie hat nun ermittelt, in welchen Grenzen man sich im Idealfall bewegen sollte. Dafür analysierten die Forscher Urinproben von rund 100.000 Freiwilligen. Durch den Morgenurin konnte man erkennen, wie viel Natrium ausgeschieden wird und entsprechend berechnen, wie viel über die Nahrung aufgenommen wurde.

    Kalium als Schutz gegen Salz

    Zugleich bestimmte man den Kaliumwert. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff, der für die Zellgesundheit entscheidend ist. Im Schnitt scheidet laut der Studie jeder Erwachsene 2,12 Gramm Kalium und ganze 4,93 Gramm Natrium aus.

    Dabei stellten die Forscher ferner fest, dass die hohen Salzmengen unmittelbar mit dem Blutdruck zusammenhingen. Je mehr Salz vorhanden war, desto höher stieg der Blutdruck. Im Durchschnitt kletterte der systolische Blutdruck um 2,11 mm Hg und der diastolische und 0,78 mm Hg mit jedem weiteren Gramm an Salz. So stieg auch die Sterblichkeit mit den Jahren.

    Die Rate an Herz-Kreislauf-Problemen stieg aber auch, wenn weniger als 3 Gramm Salz ausgeschieden wurden. Interessant war, dass die Gefahr für den Blutdruck umso größer war, je niedriger zugleich der Kaliumwert lag. Hohes Kalium diente dagegen als Schutz.

    Zu viel Salz ist ungesund, doch zu wenig auch

    Auch wer zu wenig Natrium zu sich nimmt, hat ein erhöhtes Sterberisiko

    Topf mit Gemüse auf dem Herd wird aus Salzstreuer gesalzen
    Woman is making vegetable soup © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

    Viele Menschen wissen, dass man mit dem Salzen von Speisen vorsichtig sein sollte. Wer zu viel Salz zu sich nimmt, der schadet damit der eigenen Gesundheit. Regelmäßig zu viel Natrium im Körper regt den Blutdruck übermäßig an und kann daher zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Doch sollte man dann aus Angst lieber so wenig Salz wie möglich konsumieren? Auf keinen Fall, sagen die Mediziner und warnen vor einer Überreaktion.

    Wer nämlich zu wenig Salz zu sich nimmt, der schadet ebenfalls der Gesundheit, denn ohne Natrium kann der Mensch gar nicht leben. Die richtige Balance ist also entscheidend.

    Eine aktuelle US-Studie hat versucht, das perfekte Mittelmaß zu finden und dafür eine Langzeituntersuchung mit 2.600 Freiwilligen durchgeführt. In den USA geht die Angst vor zu viel Salz so weit, dass die Empfehlung der American Heart Association bei gerade einmal 1,5 Gramm Natrium pro Tag liegt. Zum Vergleich: der durchschnittliche Erwachsene in Deutschland nimmt zwischen neun und zwölf Gramm Kochsalz pro Tag zu sich.

    Ideal ist ein Konsum von 1,5 bis 2,4 Gramm Natrium pro Tag

    Die Studienteilnehmer hatte man in drei Gruppen aufgeteilt. Ein Salzkonsum bis zu den empfohlenen 1,5 Gramm Natrium schafften nur elf Prozent. In Gruppe zwei befanden sich alle, die bis 2,3 Gramm blieben (30 Prozent) und die große Mehrheit von 59 Prozent war mit über 2,3 Gramm in Gruppe drei. Nach zehn Jahren der Laufzeit zeigt die Studie nun, dass zu wenig Salzkonsum alles andere als positiv ist.

    Gruppe eins und Gruppe drei hatten ein ähnlich hohes Sterberisiko (34 und 35 Prozent), während es in der gemäßigten Natrium-Gruppe nur bei 31 Prozent lag. Auch die Gefahr für ein Herz-Kreislaufleiden war in Gruppe zwei am geringsten. Demnach sind 1,5 Gramm bis 2,4 Gramm Natrium am Tag ideal. Das entspricht 3,81 bis 6,1 Gramm Kochsalz.

    Salz bremst das Immunsystem

    Zu viel Salz ist schädlich für den Organismus und wirkt sich dabei unmittelbar auf die Wundheilung aus

    Salz auf Steinen auf weißem Hintergrund
    salz © foto.fred - www.fotolia.de

    Viele Menschen würzen ihre Speisen gern besonders stark. Selbst wer es nicht so intensiv mag, der legt zumindest auf die berühmte Prise Salz Wert. Doch ein salzhaltiger Lebenswandel ist alles andere als gesund, wie Studien immer wieder zeigen. Dabei gehen die meisten Untersuchungen darauf ein, dass Salz dem Herz-Kreislauf-System schadet. Vielen jedoch nicht bewusst ist die Tatsache, dass Salz noch mehr Schaden anrichtet und dabei unmittelbar auf das Immunsystem wirkt.

    Salz bremst Wundheilung

    Die Wirkung von Salz auf das Immunsystem ist erst seit wenigen Jahren bekannt. Dabei konnte man bisher aber nur beobachten, dass es einen Effekt gibt. Wie dieser im Detail aussieht und wie er funktioniert, blieb zunächst im Dunkeln. Deutsche Forscher haben nun ein wenig Licht in die Sache gebracht und zeigen dabei, dass die Wundheilung bei hohem Salzkonsum deutlich verzögert wird. Dies zeigte sich im Versuch mit Labortieren.

    Warum hat Salz diese bremsende Wirkung?

    Die Forscher sehen in den Makrophagen die zentrale Ursache. Makrophagen sind Bestandteil des Immunsystems und arbeiten dort als "Fresszellen". Sie nehmen also

    • körperfeindliche Stoffe und
    • kranke Zellen

    in sich auf und verdauen diese. So werden Eindringlinge und schädliche Zellen beseitigt. Das Salz in der Nahrung wirkt direkt auf diese Makrophagen und schwächt sie. Die Zellen können ihrer Funktion nicht mehr ausreichend nachgehen, was das gesamte Immunsystem ausbremst.

    Die Haut als Speicherort

    Eine weitere Erkenntnis der Studie bezieht sich auf den Speicherort des Salzes. Lange nahm man an, es reichere sich im Blut an, doch die Forscher zeigen, dass überschüssiges Salz in den Zwischenräumen der Muskelzellen und der Hautzellen abgelagert wird.

    Die Haut als Speicherort erklärt damit auch, warum besonders die Heilung von Wunden in der Haut im Tierexperiment langsamer wurde, wenn die Nager zu viel Salz konsumiert hatten. Die Makrophagen wurden hier am stärksten ausgebremst.

    Trinken, Zubereitung, Portionsgröße und Zeit

    Wenn man sich gesund ernähren möchte, gehören eine ausreichende Trinkmenge, eine schonende Zubereitung der Lebensmittel, die richtige Portionsgröße und ein wenig Zeit dazu. Eigentlich ist es aber gar nicht so kompliziert, sich ausgewogen zu ernähren, wenn man sich ein wenig mit dem Thema befasst.

    Flüssigkeit

    Die perfekte Ernährung kann dem Körper nicht helfen, wenn man nicht genug trinkt. Trinken ist für uns lebenswichtig, und die meisten Menschen trinken chronisch zu wenig. Mindestens 2 Liter sollte man täglich trinken. Zu dieser Menge zählt alles, was wir trinken.

    Jedoch sollte man überwiegend Mineralwasser, Fruchtschorlen und Kräutertees trinken, wenn man sich gesund ernähren möchte.

    Ob man lieber kohlensäurehaltige Getränke oder Getränke ohne Kohlensäure bevorzugt, ist Geschmackssache. Gesüßte Getränke sollte man weitestgehend meiden, da diese nicht nur Dickmacher sind, sondern auch die Zähne schädigen. Aber ein Gläschen Wein darf's zwischendurch natürlich auch mal sein.

    Je mehr man sich bewegt, desto mehr muss getrunken werden. Gleiches gilt auch im Hochsommer bei großer Hitze. Auch wenn man keinen Durst verspürt, sollte man sich zwingen, regelmäßig zu trinken.

    Tipps für die Zubereitung

    Wer sich gesund ernähren möchte, sollte die Finger von Fertiggerichten lassen. Diese enthalten teilweise nicht nur überflüssige Zusatzstoffe, sondern auch viel zu viel Salz. Die Lebensmittel haben wesentlich mehr Geschmack und Vitamine, wenn man sie selbst frisch zubereitet.

    Beim Kochen sollte man darauf achten, möglichst wenig Fett zu verwenden und die Lebensmittel schonend zu garen. Die Garzeit sollte dabei so lange wie nötig, aber so kurz wie möglich sein.

    Das fertig gekochte Essen sollte anschließend schön auf Tellern angerichtet werden - schließlich isst auch das Auge mit. Nicht immer müssen es riesengroße Portionen sein. Wer auf gesunde Ernährung achten möchte, sollte auch die Portionsgrößen berücksichtigen.

    Zeitfaktor

    Zu guter Letzt braucht ein gutes Essen nicht nur hochwertige und gesunde Zutaten sowie eine schonende Zubereitung, sondern auch Zeit zum Essen. Man sollte nicht hastig essen und sein Essen herunterschlingen, sondern sich bewusst die Zeit nehmen, in Ruhe zu essen und das Essen gut zu kauen.

    So hat der Magen anschließend nicht mehr so viel zu tun, und man ist zusätzlich schneller satt. Auf diese Weise werden auch nur die Mengen gegessen, die der Körper wirklich benötigt.

    Vollwerternährung für bessere Gesundheit

    Eine gesunde Ernährung zeichnet sich vor allem durch ihre Ausgewogenheit und die richtigen Bestandteile aus

    Rechte Hand einer Frau dippt Möhre von einem Gemüseteller mit Möhre und Gurke in Joghurtdip
    vegetable platter © Graça Victoria - www.fotolia.de

    Wer vollwertig isst, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Vollwertkost bedeutet, dass man sich am besten ausschließlich von naturbelassenen Lebensmitteln ernährt. Dazu gehören vor allem

    Das Kochen des Gemüses sollte schonend vorgenommen werden, um möglichst viele gesunde Inhaltsstoffe zu bewahren. Auch rohes Gemüse, wie zum Beispiel Karotten, Gurken oder Paprika, gehören zu einer gesunden Vollwertkost.

    Ausgewogenheit in der Ernährung

    Wer mit Vollwertkost abnehmen möchte, sollte auf ein ausgewogenes Verhältnis an Kalorien sowie den Hauptnahrungsbestandteilen

    achten. Nudeln und Brotprodukte sollten aus Vollkornmehl bestehen, um langanhaltend zu sättigen und Heißhungerattacken zu vermeiden.

    Wer den Fettstoffwechsel zusätzlich anregen möchte, kann sich einiger hilfreicher Kräuter bedienen. Anregend und gleichzeitig lecker sind zum Beispiel Beifuß und Dill.

    Diätshakes sind kein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung

    Moderne Vitalkost in Pulverform kann eine Diät zwar unterstützen, sollte die eigentliche Ernährung aber nicht ersetzen. Entsprechende Shakes können ein Sättigungsgefühl verstärken und die Fettverbrennung fördern. Sie sind aber niemals ein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

    Sich vollwertig ernähren

    Der Begriff "vollwertig" ist in Sachen für diejenigen interessant, die bei dem Thema gesunde Ernährung den Überblick verloren haben und sich nicht länger nach verschiedenen Diäten und Ernährungspyramiden richten wollen. Sich wohlfühlen und gesunde Lebensmittel zu sich nehmen, deren Zubereitung unkompliziert ist, dies könnte man als vollwertige Ernährungsweise zusammenfassen. Doch wie sieht diese genau aus?

    Das A und O der vollwertigen Ernährung ist es, naturbelassene Lebensmittel zu essen - frisches Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, die unverarbeitet sind und deren Vitaminhaushalt damit am höchsten ist. Möchte man diese kochen, sollte auf ein schonendes Garen geachtet werden. Auch Vollkornprodukte spielen eine große Rolle und können in Form von Brot, Reis oder Nudeln verzehrt werden.

    Milchprodukte stehen ebenfalls auf dem Plan, allerdings ist auch hierbei darauf zu achten, Fertigprodukte wie beispielsweise zuckerhaltige Fruchtjoghurts zu vermeiden.

    Durch die vollwertige Ernährungsweise führen wir dem Körper alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe zu, die er benötigt, weiterhin beugen wir Erkrankungen wie Diabetes und Übergewicht vor.

    Vielfalt, Energie und Vitamine

    Damit essen Spaß macht, muss es vielseitig sein. Genauso wichtig sind aber auch enthaltene Vitamine und Energie, die unser Körper zum Leben braucht.

    Abwechslung

    Viele Menschen essen immer wieder die gleichen Lebensmittel. Dabei bietet die Natur so viele unterschiedliche Pflanzen und Früchte, dass man seinen Speiseplan täglich abwechslungsreich gestalten kann.

    Je vielfältiger wir einkaufen und kochen, desto mehr Spaß macht das Essen. Bei den vielen Produkten, die wir essen, sollte ein Gleichgewicht entstehen zwischen Produkten, die relativ energiearm sind und Produkten, die viele Nährstoffe enthalten.

    Energie

    Wenn wir zu wenige Produkte essen, die Energielieferanten sind, fühlen wir uns müde und schlapp. Viel Energie bekommt unser Körper, wenn wir

    essen. In diesen Produkten sind viele Kohlenhydrate aber wenig Fett enthalten, was sie somit sehr gesund macht. Allerdings sollte man sich nicht ausschließlich davon ernähren, auch wenn die Getreideprodukte Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten.

    Mit diesen Energielieferanten sollte man fettarme Produkte kombinieren. Auch wenn vielen Menschen die Produkte aus Weißmehl besser schmecken, so sind doch Vollkornprodukte deutlich gesünder, weil sie aus dem vollen Korn stammen, wie der Name bereits sagt.

    Kartoffeln versorgen den Körper mit Energie durch Kohlenhydrate
    Kartoffeln versorgen den Körper mit Energie durch Kohlenhydrate

    Vitamine

    Last but not least sind auch Vitamine absolut notwendig, wenn man auf eine gesunde Ernährung Wert legt. Viele Vitamine sind in Obst und Gemüse enthalten. Die meisten dieser Vitamine führt man seinem Körper zu, wenn man die Produkte ganz frisch und ungekocht verzehrt.

    Die Gemüsesorten, die nicht roh gegessen werden können, sollten so kurz und schonend wie möglich gegart werden, damit die meisten Vitamine erhalten bleiben. Langes Kochen des Gemüses zerstört viele Vitamine, und auch der Geschmack leidet darunter.

    Obst und Gemüse sind Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Fünfmal täglich sollte man zugreifen. So kann man beispielsweise morgens einen Apfel essen, vormittags ein Glas Saft trinken, mittags als Beilage gedünstetes Gemüse, nachmittags frisches Obst wie zum Beispiel Kiwis oder Pfirsiche und abends Rohkost wie zum Beispiel Karotten oder Tomaten.

    Wer zum Kochen lieber tiefgefrorenes Gemüse verwendet, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Tiefkühlgemüse ist besser als sein Ruf. Lieber verwendet man das zeitsparende Gemüse aus der Tiefkühltruhe, als dass gar kein Gemüse gegessen wird.

    Und wer öfter am Tag kleinere Portionen isst, der isst insgesamt weniger, weil er keinen Heißhunger mehr hat. Also lieber drei Mahlzeiten mit zwei Zwischenmahlzeiten als drei große Mahlzeiten mit Heißhunger.

    Im Folgenden gehen wir auf unterschiedliche Nahrungsmittel und Speisen ein und zeigen, inwieweit und auf welche Art sich diese auf unsere Gesundheit auswirken.

    Das richtige Essen für einen gesunden und leistungsstarken Körper

    Gesünder Leben ist kein komplizierter Vorsatz, sondern ein Thema, bei dem es um einfaches agieren geht. Entwickeln Sie Lust und Freude sich mit Ihrem Ernährungsplan zu beschäftigen, lernen Sie mehr darüber, welche Effekte Nahrungsmittel auf Gesundheit und Leistungsvermögen haben können.

    Suppen und Chili-con-Carne

    Zu einer ebenfalls gesunden Ernährungsweise kann der Verzehr von Suppen gezählt werden. Vor allem in den Wintermonaten bietet es sich an, als Mahlzeit zwischendurch oder als Hauptmahlzeit eine Suppe zu gönnen.

    Suppen, in denen Bohnen enthalten sind, führen zu einer verstärkten Fettverbrennung. Bei Männern ist der Verzehr von Suppen nachweislich ein Garant dafür, dass sie Gewicht halten oder überflüssige Pfunde besser verlieren können.

    Chili con Carne wird ebenfalls zur Familie der Suppen gezählt. Die Kidney-Bohnen bieten eine gute Eiweißquelle und können Kohlenhydrate darin hemmen, sich in Zucker umzuwandeln. Auf diese Weise können die Kohlenhydrate nicht als Fettpolster abgelagert werden.

    Joghurt gegen Bauchspeck

    Joghurt hilft bei der Fettverbrennung
    Joghurt hilft bei der Fettverbrennung

    Neben dem Verzehr von Suppen stellt das Essen von Joghurt eine gute Unterstützung der Fettverbrennung dar. Die Bestandteile im Joghurt helfen bei der Fettverbrennung, auch bezeichnet als Lipolyse.

    Wenn Sie Joghurt in Ihren täglichen Ernährungsplan integrieren, genügen bereits drei Portionen Joghurt pro Tag, um die körpereigene Fettverbrennung verbessern zu können.

    Eine Studie belegte, dass Männer, die im Rahmen einer fettarmen Ernährung Joghurt aßen, 80 Prozent mehr an Bauchfett verloren, als Männer, die sich nur an eine fettarme Ernährung hielten.

    Die Bestandteile des Joghurts, die dafür verantwortlich sind, sind Kalzium und Eiweiß. Magnesium aktiviert die körpereigenen Enzyme, die wiederum die zu verarbeitenden Eiweiße und Kohlenhydrate schneller verwerten können. Zudem ist Magnesium lebenswichtig, um die täglichen Energiereserven freizusetzen.

    Milch macht stark

    Neben Joghurt ist Magnesium auch in Milch enthalten, allerdings nur in kleinen Mengen. Milch ist einer der stärksten Eiweißlieferanten und wird vor allem in der Kraftsportszene gerne als wesentlicher Bestandteil der Ernährungspläne verstanden.

    Einer Studie nach nahmen Männer, die pro Tag zwei Eiweiß-Shakes zu sich nahmen, 200 Kalorien weniger zu sich als Männer, die keine Shakes zu sich nahmen. Männer, die in ihrem Ernährungsplan regelmäßig Milch zu sich nahmen, erhöhten ihre Muskelmasse um mehr als 5 Prozent und verloren mehr als 2 Prozent Fett.

    Nun stellt sich bei Milch schnell die Frage nach fettarmer oder Vollmilch. Wenn Sie nicht daran interessiert sind Muskeln aufzubauen, dann kann es passieren, dass Sie beim regelmäßigen Verzehr von Vollmilch unnötig Fett ansetzen.

    Kombinieren Sie zum Müsli und zum Kaffee keine Vollmilch, sondern greifen Sie zur fettarmen Milch. Auf diese Weise haben Sie versteckte Kalorien im Griff und können das Völlegefühl umgehen, das sich nach einem Kaffee mit Vollmilch einstellen kann.

    Müsli und Haferflocken

    In Müsli sind gewöhnlich Getreide und Trockenfrüchte enthalten. Wenn Sie ein Fan von Frühstückscerealien sind, dann können Sie auf diese Weise leicht Ihr Gewicht halten. Getreide setzt Energie langsam frei, was bedeutet, dass Sie kaum Appetit auf Snacks haben.

    Haferflocken gehören ebenfalls in die Familie der Getreide und stehen auf dem glykämischen Index an unterster Stelle. Das heißt, dass Haferflocken einen großen Anteil an Ballaststoffen beinhalten und dem Körper demnach Energie langsam dosiert und nicht sofort zukommen lassen.

    Neben dem hohen Anteil an Ballaststoffen besitzen Haferflocken das Vitamin B, das auf den Körper stressreduzierend wirken kann und Kohlenhydrate in verwertbare Energieschübe umwandelt.

    Ebenfalls an der untersten Stelle des glykämischen Indexes steht das Vollkornbrot, Naturreis sowie ballaststoffreiches Müsli mit Kleie.

    Beginnen Sie bereits mit einem gesunden Frühstück den gesunden Tag und kurbeln Sie bereits in der frühen Morgenstunde Ihre Fettverbrennung an und nutzen Sie Ihre Energiequellen.

    Die richtige Ernährung für mehr Leistungsvermögen

    Für mehr Leistungsvermögen zählen Lebensmittel wie Müsli, Joghurt und Obst

    Drei Gläser mit Joghurt, Trauben, Müsli auf Tisch
    light breakfast © Monika Adamczyk - www.fotolia.de

    Um sich wohlzufühlen braucht unser Körper Energie. Vor allem diejenigen, die tagsüber gefordert sind, wie beispielsweise Studenten in der Uni, sollten bei ihrer Ernährung darauf achten, solche Nahrungsmittel zu wählen, die viel Energie spenden und den Hunger lange stillen. Doch dies ist nicht immer einfach.

    Aufnahme von komplexen Kohlehydraten in Form von Obst und Müsli

    Generell heißt es, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit um fit in den Tag zu starten. Doch gerade früh morgens haben viele Menschen keinen Hunger und trinken lediglich einen Kaffee. Doch dauert es nicht lange, bis der Magen zu knurren anfängt und dann wird schnell der nächste Bäcker angelaufen. Perfekt für das Frühstück eignet sich jedoch ein Müsli mit Milch oder Joghurt und dazu frisches Obst. Die komplexen Kohlenhydrate werden nur langsam verdaut und ins Blut abgegeben und der Fruchtzucker im Obst ist gut für das Denkvermögen.

    Anstatt sich zwischendurch am Imbissstand zu bedienen und Fast Food zu sich zu nehmen, empfiehlt sich als Zwischenmahlzeit beispielsweise Studentenfutter, also Nüsse und Trockenobst, welches ebenfalls lange satt macht und dem Organismus Energie spendet und nicht wie das schnelle fettreiche Essen die Fettpolster wachsen lässt.

    Leichtes Essen vor dem Sport

    Auch das Abendessen sollte nicht allzu mächtig sein, wer jedoch nach Uni oder Job noch Sport treibt, der benötigt logischerweise auch mehr Energie.

    Glücklich durch Obst und Gemüse - eine neue Studie bringt es ans Licht

    Der hohe Gehalt an Vital- und Mineralstoffen in Obst sorgt für ein gesteigertes Wohlbefinden

    Junge Frau trägt Teller mit frischem Obst, lacht in Kamera
    junges, schönes Mädchen hält einen Teller voller Früchte © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    In England wurde eine Studie durchgeführt, für die 80.000 Engländer bezüglich ihres Essverhaltens befragt wurden. Außerdem sollten die Teilnehmer angeben, wie es um ihre Lebenszufriedenheit steht. Wer regelmäßig Obst und Gemüse verspeist, fühlt sich nicht nur physisch besser, sondern ist auch deutlich zufriedener.

    Wohlbefinden durch Obst steigern

    Die Untersuchung wurde von Medizinern und Ökonomen von der University of Warwick durchgeführt und das Ergebnis ist überraschend. Das Glücksgefühl eines Menschen kann durch den Verzehr von einem guten Pfund Obst und Gemüse täglich deutlich gesteigert werden. Am effektivsten ist das Wohlbefinden laut Andrew Oswald, Mitautor und Ökonom, wenn das Obst auf sieben kleinere Mahlzeiten mit jeweils 80 Gramm verteilt wird.

    Die positive Wirkung ist auf den hohen Gehalt an Vital- und Mineralstoffen zurückzuführen. Außerdem wird durch den erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse, der Anteil der fett- und kohlehydratreichen Nahrung reduziert. Die enthaltenen Ballaststoffe sind ebenfalls ein Garant für mehr Wohlbefinden.

    So schnell deckt man den Tagesbedarf

    Empfohlen werden 560 Gramm Obst und Gemüse, die schnell erreicht sind, wenn man weiß, dass eine Banane schon 150 Gramm, eine Tomate ca. 100 Gramm und ein Apfel ungefähr 150 Gramm wiegen. Eine Salatgurke bringt es sogar auf 400 Gramm. Das sind doch leckere Aussichten.

    Futter fürs Gehirn: Die richtigen Lebensmittel um die grauen Zellen in Schwung zu bringen

    Viele Menschen schlucken Pillen, die angeblich die Gedächtnisleistung verbessern oder das Konzentrationsvermögen steigern. Dabei lässt sich das Gehirn auch mit gewöhnlichen Lebensmitteln zu mehr Leistung anspornen. Diese werden als "Brain Food" bezeichnet und kosten weitaus weniger.

    Wichtig ist vor allem, dass das Gehirn mit viel Flüssigkeit und komplexen Kohlenhydraten "gefüttert" wird um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und so konzentriertes Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg zu ermöglichen.

    Dazu gehört zum Beispiel ein Frühstück mit Vollkornbrot und Haferflocken, die diese sogenannten Mehrfachzucker enthalten. Im Laufe des Tages sollten frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln und Vollkornreis auf dem Speiseplan stehen. Auch Omega-3-Fettsäuren sind gut fürs Gehirn: Sie sind in nicht nur in fetten Fischen wie Lachs erhalten, sondern auch in Nüssen und Trockenfrüchten. Nicht umsonst werden solche Knabbereien auch als "Studentenfutter" bezeichnet. Als Snack zwischendurch ist auch die Banane ein hervorragender Lieferant von Nährstoffen.

    Ganz wichtig ist auch ausreichendes Trinken: Dadurch produziert der Körper mehr Sauerstoff und sorgt für eine bessere Durchblutung des Gehirns. Ideal sind etwa zwei bis drei Liter Wasser im Laufe des Tages. Statt Wasser sind auch ungesüßte Tees und Saftschorlen eine gesunde Alternative.

    Wasser statt Fast Food: So bringen Sie Ihre grauen Zellen auf Trab

    Eine Glasflasche füllt ein Glas Wasser bis zum Anschlag
    Sauberes Trinkwasser wird eingegossen © bilderbox - www.fotolia.de

    Wenn Sie immer wieder nach dem Autoschlüssel suchen müssen oder vergessen, dass Sie eigentlich noch abends die Freundin anrufen wollten, muss es sich nicht unbedingt um Besorgnis erregende erste Anzeichen für eine frühe Demenz handeln: Oft ist eine falsche Ernährung Schuld daran, dass die Gehirnzellen ihren Dienst nicht gut verrichten können.

    Ausreichend Wasser trinken

    Wer zum Beispiel tagsüber zu wenig trinkt, sorgt dafür, dass das Gehirn austrocknet und die grauen Zellen schrumpfen und träge werden. Daher sollte zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser getrunken werden.

    Fast Food meiden

    Auch falsche Nahrung kann die Gehirnzellen beeinflussen: Gerade Fastfood wie die geliebten Pommes mit Mayo oder der Hamburger stecken voller Farbstoffe und Geschmacksverstärker, die der Körper ab einer bestimmten Konzentration nicht mehr neutralisieren kann. Dadurch stören sie die Stoffwechselvorgänge in den Zellen - auch im Gehirn.

    Zucker und Kohlehydrate können träge machen

    Ähnlich verhält es sich mit kohlenhydratreichen und zuckrigen Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen lassen: Der Körper produziert dann mehr Insulin, das den Fettstoffwechsel beeinflusst und so auch die Gehirnleistung absinken lässt - das berüchtigte "Ess-Koma" nach einer üppigen Mahlzeit.

    Freie Radikale schädigen bei Vitamin C-Mangel

    Dass Alkohol die Gehirnzellen schrumpfen lässt, ist bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass sich auch Sport negativ auswirken kann: Und zwar wenn ein Vitamin C-Mangel verhindert, dass der Körper die bei intensivem Training freigesetzten freien Radikalen einfängt. Diese schädlichen Verbindungen können dann das Gehirn negativ beeinflussen.

    Lebensmittel für eine schöne Haut

    Gesunde und schöne Haut zu haben, ist der Traum vieler Menschen. Dabei vergessen wir aber sehr oft, dass richtige Ernährung einer der größten Faktoren ist, um zu einem frischen und gesunden Aussehen zu erlangen.

    Neben reichlich Wasser braucht unsere Haut auch Vitamine, Enzyme und Fruchtsäuren, die vor allem in frischem Obst und Gemüse vorhanden sind. Dabei werden sie nicht nur verzehrt, sondern dienen auch zu einem sehr großen Teil zur Reinigung, Erfrischung und Besänftigung der Haut.

    Finden Sie heraus, welche wohltuende Wirkung Obst und Gemüse auf Ihren Körper haben.

    Äpfel

    Im asiatischen Raum sind Äpfel seit Jahren für ihre heilenden Kräfte auf die Haut bekannt. Ein Glas frischer Apfelsaft zum Badewasser reinigt nicht nur die Haut, sondern macht sie spürbar weicher. Nach dem Haarewaschen angewendet kann es sogar Schuppenbildung vorbeugen.

    Äpfel für Haut und Haare
    Äpfel für Haut und Haare

    Zitronen

    Zitrone mit Reinigungseffekt
    Zitrone mit Reinigungseffekt

    Zitronen sind ein klassischer Inhaltsstoff vieler Beautyprodukte. Zitronen sind bekannt für ihre reinigende und erfrischende Wirkung auf Haut und Haar.

    Zitronenscheiben werden gegen raue Stellen an Ellebogen und Fußsohlen angewendet. Einige Teelöffel Zitronensaft im Badewasser wirken wie ein leichtes Deodorant.

    Aprikosen

    Zerriebene und mit Naturjoghurt vermischte Aprikosen ergiben eine sehr erfrischende Maske für empfindliche und trockene Haut.

    Aprikose für trockene Haut
    Aprikose für trockene Haut

    Gurken

    Beruhigende & erfrischende Gurken
    Beruhigende & erfrischende Gurken

    Eine der bekanntesten Masken für die Haut ist die Gurkenmaske. Dabei werden Gurkenscheiben auf die Gesichtshaut aufgetragen und haben eine beruhigende und erfrischende Wirkung auf die empfindliche Gesichtshaut, was vor allem auf den hohen Wassergehalt zurückzuführen ist.

    Orientierung an der Mittelmeerdiät

    Eine führende Wissenschaftlerin der Universität von Tel Aviv schreibt in der erwähnten Fachzeitschrift, dass eine Ernährungsweise, die viele Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren berücksichtige - so wie es zum Beispiel bei der Mittelmeerdiät der Fall ist - das Risiko an Hautkrebs zu erkranken deutlich verringern kann und ferner dem Hautbild eine jüngere Optik verleihen kann.

    Es wird empfohlen, die Essgewohnheiten der Griechen zu befolgen und die eigene Ernährung auf typischen Mittelmeererzeugnissen umzustellen. Diese Ernährungsweise umfasst beispielsweise:

    • Olivenöl
    • Fisch
    • Joghurt
    • komplexe Kohlenhydrate
    • Bohnen
    • Obst
    • Gemüse
    • viel Wasser
    • hin und wieder ein Glas Wein
    Mit gezieltem Sonnenschutz gegen die Hautalterung ankämpfen

    Ausgestattet mit dieser Basis könne unsere Haut die schädliche Wirkung der täglichen Sonneneinstrahlung besser verkraften, so die Ernährungsexpertin. Dennoch sollte man gerade im Sommer natürlich nie auf angemessene Kleidung wie Hüte oder lockere Strandkleider sowie einen ausreichenden Sonnenschutz verzichten.

    Die Haut vor zu intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen ist zudem ein Weg, Anzeichen des Alterns vorzubeugen.

    Ernährungstipps für ein jugendliches Hautbild

    Nachfolgend geben wir Ihnen eine detailliertere Liste an Lebensmitteln zur Hand, die dabei helfen können, Ihnen ein junges und schönes Hautbild so lange wie möglich zu garantieren.

    Konsumieren Sie täglich:

    1. Eine Portion Blaubeeren, um Falten und Mimiklinien in Schach zu halten.

    2. Eine Tasse grünen Tee, um Sommersprossen und Leberflecken nicht dunkler werden zu lassen.

    3. Einen Esslöffel Olivenöl, um die Haut mit den Nährstoffen zu versorgen, die sie samtig und elastisch sein lassen.

    Konsumieren Sie wöchentlich:

    1. Drei Tassen Spinat oder Grünkohl, um eine straffe Haut zu bewahren und den körpereigenen Schutz vor Sonnenstrahlen zu optimieren.

    2. Zwei Portionen Fisch wie Sardinen, Lachs oder Makrele, um Rötungen der Haut zu reduzieren.

    3. Drei Portionen Wassermelone, um Ihre Haut frisch aussehen zu lassen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

    Grundsätzlich sollten Sie über den Tag verteilt eine hohe Menge an wasserreichen Früchten und Gemüsesorten essen. Es gibt keinen besseren Weg, um unsere Haut mit den nötigen Nährstoffen und Flüssigkeit zu versorgen.

    Diese Lebensmittel sollten Sie vermeiden

    So wie es Lebensmittel gibt, die unserer Haut helfen, gibt es auch Nahrungsmittel, die unserem Hautbild eher schädlich sind. Gemieden werden sollten:

    • rotes Fleisch
    • Fertigessen
    • große Mengen an Alkohol

    Haut und Haare schön essen

    Schöne Frau mit geschlossenen Augen vor einem leuchtend grünen Hintergrund fasst sich mit den Händen ans Kinn
    Beautiful young woman applying organic cosmetics to her skin © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

    Für unsere Gesundheit ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Eine besondere Ernährung kann auch der Haut und den Haaren etwas Gutes tun.

    Beide benötigen viele Vitamine und Mineralstoffe, wie zum Beispiel das Vitamin E, welches in Körnern und Nüssen vorhanden ist. Die Haut benötigt Vitamin A, das in Eigelb und fettem Fisch enthalten ist. Obst und Gemüse liefern Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A.

    Obst und Gemüse verleihen der Haut einen frischeren Teint

    Bad - Schöne Frau bis zur Schulter im Wasser
    woman in water © Kurhan - www.fotolia.de

    Man kann sich tatsächlich schön essen, wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews in einer Studie mit hellhäutigen Menschen herausgefunden haben. Die Probanden sollten vermehrt Obst und Gemüse zu sich nehmen.

    Zu Beginn der Studie, nach drei und nach sechs Wochen wurde der Teint der Studienteilnehmer bewertet. Bereits der Verzehr von zwei Portionen frischem Obst und Gemüse zusätzlich pro Tag lasse den Teint frischer und gesünder wirken, so das Fazit.

    Gesunde Hautfarbe durch Obst und Gemüse

    Gesichtsportrait junge schöne Frau mit weißer Lilie an Gesicht
    Healthy skin of beautiful woman face with a flower © Valua Vitaly - www.fotolia.de

    Wie eine britische Studie zeigt, kann eine gesunde Ernährung sich auch auf eine gesündere Hautfarbe auswirken. So braucht man sich nicht stundenlang in die Sonne oder auf eine Sonnenbank zu legen, sondern Obst und Gemüse sorgen für einen schönen Teint. Besonders zu empfehlen sind Möhren und Tomaten, die beide viele Carotinoide enthalten.

    Aber auch andere Obst- und Gemüsesorten enthalten diese Inhaltsstoffe, so auch der Kürbis und die Aprikosen. Ebenso sind auch die grünen Gemüsesorten, wie Spinat und Brokkoli, reich Carotinoiden. Doch man sollte es natürlich auch nicht übertreiben, denn ansonsten kann es zu einer sogenannten Carotinämie kommen, was aber nur eine harmlose Gelbfärbung der Haut ist.

    Schön durch Carotinoide - Gelblicher Teint wird unbewusst als attraktiver wahrgenommen

    Untere Gesichtshälfte einer jungen Frau, lächelnd mit weißen Zähnen, rechte Hand an der Wange, vor weißem Hintergrund
    Half face with arm. Isolated on white © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

    Obst und Gemüse, das den Pflanzenfarbstoff Carotin enthält, sorgt bei regelmäßigem und großzügigem Verzehr für eine leichte Gelbfärbung des Teints, weil sich der Farbstoff in den Hautzellen ablagert. Britische Forscher haben nun herausgefunden, dass diese Gelbfärbung der Haut Menschen offenbar untereinander unbewusst attraktiver macht.

    Um herauszufinden, ob Menschen Gelbtöne generell oder nur in Bezug auf die Hautfarbe bevorzugen, haben die Forscher Portraits von Gesichtern und abstrakte Bilder farblich bearbeitet. Sie veränderten die Hautfarbe auf den gleichen Portraits einmal zu einem gelblich-rötlichen Ton hin, wie er durch den Konsum carotinhaltiger Lebensmittel entsteht und einmal zu einem natürlichen blass-bläulichen Ton.

    Die Portraits zeigten sie anschließend mehreren Probanden, die die Gesichter bezüglich ihrer Attraktivität bewerten sollten. Anschließend verwendeten die Forscher die gleichen Farbnuancen für Bilder, die lediglich abstrakte Formen zeigten. Auch diese sollten die Probanden hinsichtlich ihrer Schönheit bewerten.

    Der gelbliche Hautton signalisiert Gesundheit

    Während die Probanden bei den Portraits die Gesichter als attraktiver bewerteten, die einen gelblich-rötlichen Hautton hatten, zeigte sich die Präferenz für Gelbtöne bei den abstrakten Bildern jedoch nicht. Den Forschern zufolge, betrifft die Gelbpräferenz bei Menschen demnach ausschließlich den Hautton.

    Dass Menschen offenbar gelblichere Hauttöne als attraktiver empfinden, liegt den Forschern zufolge vermutlich daran, dass die Menschen am Hautton unbewusst den Gesundheitszustand des Anderen erkennen. Carotinoide verbessern nachweislich die Gesundheit, indem sie dem Körper Vitamine und Antioxidantien liefern und ihn so vor zahlreichen Krankheiten schützen.

    Gleichzeitig wurde auch nachgewiesen, dass Menschen, die eine schwere Krankheit haben, weniger Carotinoide im Blut haben. Die gelbliche Hautfarbe signalisiert den Menschen also vermutlich unbewusst, dass jemand bei guter Gesundheit ist.

    Anti-Aging in der Küche - Wie Sie essen müssen, um jung zu bleiben

    Das Leben hat viele schöne Dinge zu bieten. Zu schöne, als dass man ihnen mit Runzeln und Gebrechen begegnen sollte. Mit den folgenden - einfach einzuhaltenden - Ernährungsweisen können Sie ihr biologisches Alter sichtbar und spürbar so lange wie möglich jung halten.

    1. Essen Sie Fett - aber ausgesucht und in Maßen

    Ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper schwerer in Depotfett umzuwandeln, als ihre sogenannten gesättigten Gegenstücke. Verwenden Sie deshalb zum Kochen, Backen und Braten bevorzugt pflanzliche Öle und keine Butter.

    Fisch essen

    Die in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren halten Ihre Gefäße und Ihr Herz jung. Ein Grund mehr, mindestens zwei Fisch-Tage pro Woche einzulegen.

    Zu viel Fett ist immer schlecht

    So gesund die erwähnten Fettsäuren auch sein mögen, addieren Sie trotzdem schädliche Zentimeter auf Hüfte und an Bauch, wenn man zuviel davon isst.

    Auch wenn Anti-Aging nicht in erster Linie auf eine Gewichtsabnahme hinauslaufen muss, sollten Sie jedoch wissen, dass Fettzellen ab einer bestimmten Größe unseren Hormonhaushalt negativ beeinflussen und Entzündungen fördern sowie den Alterungsprozess beschleunigen können.

    2. Ernähren Sie sich ausgewogen

    Wenn Sie nicht bereits im mittleren Alter vorschnell an Pigmentstörungen und ergrauten Haaren leiden wollen, sollten Sie sich von extremen Diätformen fernhalten.

    Haut und Haare sind ein präziser Spiegel unserer Essgewohnheiten. Und je radikaler diese ausfallen, um so stärker sind sie auch in Ihrem Gesicht abzulesen. Sofern Sie kein Wettkampfathlet sind und zielgerichtet Ihren Metabolismus manipulieren müssen, besteht keine Notwendigkeit eine extrem fettreiche, aber kohlenhydratarme Diät zu befolgen.

    Ausgewogenheit lautet das oberste Gebot für alle, die jung aussehen wollen.

    Anteil an Makronährstoffen für gesunde Haut

    Unsere Haut braucht von allen drei Makronährstoffen einen bestimmten Anteil, um sich optimal präsentieren zu können. In den gängigen Empfehlungen von Hautärzten ist häufig eine Richtlinie zu finden:

    • 40 Prozent Kohlenhydrate
    • 35 Prozent Eiweiß
    • 25 Prozent Fett

    3. Wählen Sie die gesunden Kohlenhydrate

    Um Ihren täglichen Bedarf an Kohlenhydraten zu decken, sollten Sie auf die gesunden Quellen zurückgreifen. Raffinierter Zucker, Weißmehlprodukte wie Nudeln und Brötchen sind Kohlenhydratquellen ohne nennenswerten Mehrwert. Sie liefern weder Vitamine noch Mineralien und halten Sie zudem auch nicht lange satt, da sie relativ schnell verdaut werden können.

    Auf Vollkorn und frisches Obst und Gemüse setzen

    Vollkornprodukte, Obst und Gemüse stellen Ihnen nicht nur Energie zur Verfügung, sondern auch eine Reihe an nützlicher kleiner Helfer wie Folsäure, Vitamin C und anderen Vitaminen, die Sie sich jung und dynamisch fühlen lassen.

    4. Halten Sie ihre Eiweißzufuhr hoch

    Protein ist der Grundbaustoff unserer Zellen und in jeder Lebensphase von essentieller Bedeutung. Während man in der Vergangenheit davon ausgegangen ist, dass man mit zunehmenden Alter weniger Eiweiß brauche, weiß man es heute besser.

    Eiweiß kann Ihnen dabei helfen, den altersbedingten Rückgang von Muskelmasse zu verlangsamen. Ferner reduziert es die Wahrscheinlichkeit an Insulinresistenz zu erkranken.

    Magerquark, Fisch und eiweißreiche pflanzliche Erzeugnisse wie Nüsse und Bohnen sind hervorragende Proteinlieferanten.

    Zellalterung kann mit gesunder Lebensweise vorgebeugt werden

    Junge, rothaarige Frau in weißer Kleidung macht Sit-ups
    sit-up © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Es braucht also doch keinen Jungbrunnen, um die Zellen frisch und jung halten zu können. Zu dieser Erkenntnis kamen nun amerikanische Forscher, die nachweisen konnten, das ein gesunder Lebenswandel der Zellalterung vorbeugt.

    Im Fokus der Untersuchung standen die sogenannten Telomere. Das sind Schutzkappen in Form von Proteinstrukturen, die sich auf dem Ende der Chromosomen befinden und das Erbgut der Zelle bei Teilung schützen. Je länger diese Telomere sind, um so langlebiger ist auch die Zelle.

    Die Forscher hatten zehn Männer über einen Zeitraum von fünf Jahren zu einer besonders gesunden Lebensweise aufgefordert. Die Teilnehmer aßen sehr viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Darüber hinaus gab es tägliche Bewegung und Yoga. Sogar Stressbewältigung wurde angeboten.

    Nun untersuchten die Forscher die Telomere der Teilnehmer und konnten feststellen, dass diese sich durchschnittlich um zehn Prozent verlängerten. Bei jenen Teilnehmern, die sich besonders strikt an diese Vorgaben hielten, wurden die Telomere sogar noch länger.

    Vergleichsweise wurden diese bei 25 anderen Männern ebenfalls untersucht, die ihren Lebenswandel nicht änderten. Hier verkürzten sich die Telomere sogar um bis zu drei Prozent. Eine gesunde Lebensweise hat also einen deutlichen Einfluss auf das Altern!

    Längeres Leben durch kalorienarme Ernährung

    Reife Frau, Seniorin, Rentnerin, graue kurze Haare, blaue Augen, sieht fröhlich in die Kamera, trägt schwarzes Oberteil
    Charmante ältere Frau © tbel - www.fotolia.de

    Eine streng kalorienarme Ernährung kann nachweislich eine lebensverlängernde Wirkung haben. Dies haben amerikanische Forscher bei Untersuchungen an Ratten festgestellt.

    Das Team um Tongijan You stellte anhand unterschiedlicher Futterexperimente fest, dass Ratten auf Diät ihre Muskeln bis ins hohe Alter aufrecht erhalten konnten. Bei gemästeten Ratten hingegen baute sich im Alter das Fett- und Muskelgewebe gleichzeitig ab. Darüber hinaus ist hohes Körperfett ein Nährboden für Entzündungsstoffe, die Krankheiten begünstigen und die Agilität beeinträchtigen. Bereits geringe Reduzierungen der Kalorien könnten beim Menschen ein ähnliches Anti-Aging bewirken, so Tongijan You.

    Richtig essen: Längeres Leben durch fünf Portionen am Tag

    Schön angerichtetes Fischfilet mit Schnittlauch auf buntem Gemüse
    Pangasius Filet © arthurdent - www.fotolia.de

    Die Ernährungsberaterin Gertrude Korber rät zum normalen Essen zusätzlich zu fünf handgroßen Portionen Obst und Gemüse am Tag. Auf diese Weise soll man 14 Jahre länger leben.

    Dazu sollen aber noch andere Tipps beherzigt werden, unter anderem sollen Alkohol und Nikotin vermieden werden, man soll sich stets ausreichend bewegen und diese fünf Portionen sollen täglich verzehrt werden: Zuerst ein Apfel, Salat und zwei Kartoffeln zu Mittag, später eine Orange und abends zwei Tomaten. Darüber hinaus geben die britischen Forscher den Hinweis auf die Prophylaxe von Herz-Kreislauferkrankungen und einigen Krebserkrankungen.

    Korber rät Büroleuten einen kleinen Apfel, eine Tomate, eine halbe Paprika, eine Banane, vier Aprikosen und eine Handvoll Trauben.

    Mediterrane Küche ist gut für das Älterwerden

    Wer länger leben will, sollte eine mediterrane Küche bevorzugen, wobei frisches Gemüse, ein gutes Öl und viel Fisch statt der üblichen Fertigkost einfach dazugehören. Auch wenn jemand chronisch krank ist, so ist dies die richtige Kost.

    Italienische Mediziner kamen aufgrund einer Analyse von zwölf internationalen Studien zu diesem Ergebnis. Bei den Untersuchungen wurden die Ernährungsgewohnheiten von 1,5 Millionen Menschen erfasst und über einen Zeitraum von drei bis zu 18 Jahren aktualisiert. Bei den Studien gab es Punkteskalen, die das Ernährungskonzept der Teilnehmer überwachte.

    Dabei stellten Wissenschaftler der Universität Florenz fest, dass die Menschen, die der mediterranen Ernährung folgten, ein durchschnittlich 9 Prozent geringeres Sterbe-Risiko hatten. Das gleiche galt auch für Herz-Kreislauf-Patienten und bei den an Parkinson oder Alzheimer Erkrankten wurde das Risiko sogar um 13 Prozent gesenkt, aber auch bei Krebspatienten wurden noch sechs Prozent registriert.

    "14 Jahre länger leben" durch den Verzehr von weniger Fleisch

    Weniger Fleisch essen und gesund bleiben - Krankenkasse stellt Präventionsprogramm auf die Beine

    Ladentheke in Metzgerei mit Auswahl an verschiedenen Fleischsorten
    Ladentheke in deutscher Metzgerei mit Leberkäse, Blutwurst, ... © anweber - www.fotolia.de

    Die Krankenversicherung BKK24 hat die Initiative "14 Jahre länger leben" ins Leben gerufen. Damit soll den Versicherten nahe gelegt werden, dass durch den Konsum von weniger Fleisch und Wurst die Lebenserwartung deutlich positiver ausfällt.

    Erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen

    Experten zufolge wird das Risiko, an Magen- oder Darmkrebs zu erkranken, durch 100 Gramm Fleisch am Tag um 50 Prozent angehoben und auch ist die Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben, 31 Prozent höher.

    Laut Forscherteam aus Harvard lassen sich folgende Maximalgrenzen definieren: für Frauen sind 300 Gramm Fleisch und für Männer die doppelte Menge wöchentlich noch in Ordnung.

    Tatsächlicher Konsum ist höher

    Doch tatsächlich wird viel mehr konsumiert. Wie eine Umfrage ergab, halten sich 38 Prozent nicht an die Warnungen der Experten. Und doch steigt das Interesse an dem Präventionsprogramm der BKK24 stetig an.

    Diejenigen, die sich dort eingeschrieben haben, werden laufend über eine gesunde Ernährungsweise informiert. Zusätzlich werden Koch- und Bewegungskurse angeboten und gleichzeitig kann man sich ein persönliches Trainingsprogramm zusammen stellen lassen.

    Eine ausgewogene Ernährung sorgt für ein langes Leben und Gesundheit im Alter

    Wer sich ein langes Leben wünscht und auch im Alter noch fit und gesund sein will, sollte vielleicht besser auf eine ausgewogene Ernährung achten. Wie eine US-Studie herausstellte, scheint die Ernährung auch langfristig einen sehr großen Einfluss auf die Gesundheit zu haben.

    Im Rahmen der Studie beobachteten die Forscher zehn Jahre lang die Essgewohnheiten von über 2.500 Probanden zwischen 70 und 79 Jahren. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer, die sich regelmäßig gesund ernährten und viel Gemüse, Obst, Fisch und Vollkornprodukte zu sich nahmen, die beste Lebensqualität und die geringste Sterberate hatten.

    Durch die richtige Ernährung im Alter vital bleiben und körperlichen Beschwerden vorbeugen

    Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
    Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de

    In den letzten hundert Jahren haben sich die Lebenserwartungen in Österreich verdoppelt. Das ist auf der einen Seite erfreulich, auf der anderen Seite treten neue Probleme im höheren Lebensalter auf.

    Um im Alter gesund und vital zu sein, ist es wichtig auf die Ernährung zu achten. Denn häufig sind Mangel- und Unterernährung für einen frühzeitigen körperlichen Abbau verantwortlich. Ab dem 60. Lebensjahr beginnt bei vielen Menschen der Abbau von Körpergewebe, meistens in Form von Muskelmasse. Neben Bewegungsmangel gehört eine Mangel- und Unterernährung zu den Hauptgründen.

    Hält die Mangelernährung an, kommen altersbedingte Behinderungen, Gleichgewichtsstörungen, erhöhte Sturzgefahr und eine verstärkte Knochenbrüchigkeit hinzu. Mit einer gesunden vollwertigen Ernährung im Alter lässt sich solchen Erscheinungen vorbeugen

    Länger jung bleiben mit der richtigen Ernährung

    Seniorin mit langen grauen Haaren hat die Augen geschlossen und cremt ihr Gesicht ein
    Seniorin cremt ihre Haut ein © Robert Kneschke - www.fotolia.de

    Es ist eigentlich jedem bekannt, dass sich unausgewogene Ernährung mit vielen Kohlenhydraten, Fetten und Zucker negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Eine französische Studie untersuchte jetzt den Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und dem Alterungsprozess genauer.

    Unter die Lupe genommen wurden über 5.000 Erwachsene und ihre Essgewohnheiten in Großbritannien. Die Forscher kamen zu alarmierenden Ergebnissen. Ungesunde Ernährung wirke sich demzufolge aus auf den Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System. Auch in anderen Studien stellte sich heraus, dass die Teilnehmer in einem wesentlich besseren physischen und psychischen Gesamtzustand waren, wenn sie sich gesund mit viel Rohkost, Fisch und Gemüse ernährten.

    Die Chance von Vergleichsgruppen auf gesundes Altern, die sich mit viel Fett, Zucker und rotem Fleisch ernährten, war deutlich reduziert.

    Sechs Lebensmittel, die gute Laune machen

    Dass man bei Ausdauerläufen ein so genanntes Runner's High erleben kann, hat sich nun schon seit Längerem herumgesprochen. Wenn Sie eher ein Typ für kürzere Trainingseinheiten sind, aber trotzdem hin und wieder einen Booster für gute Laune brauchen, sollten Sie einen Blick in ihren Kühlschrank riskieren. paradisi.de kennt sechs Lebensmittel, die Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

    1. Sardinen

    Die kleinen schwimmenden Gesellen bringen Sie nicht nur in gute Stimmung, sondern erhöhen auch Ihre spürbar geistige Leistungsfähigkeit. Sie sind außerdem reich an Vitamin D und zählen zu den Fischsorten, die in der Regel kaum von Quecksilber verunreinigt sind.

    Aber warum verschaffen Sardinen uns ein Stimmungshoch? Weil die Burschen einen beachtlichen Anteil von Omega-3-Fettsäuren in ihren Körpern haben. Fette allgemein, aber Omega-3- insbesondere, sind für die Bildung des Gute-Laune-Hormons Acetylcholin sehr wichtig.

    Acetycholin wirkt nicht nur stimmungsaufhellend, sondern fördert auch alle neuralen Funktionen unseres Körpers.

    2. Entrahmte Milch

    Zu wenig Folsäure und Vitamin B ist laut der modernen Medizin eine der wahrscheinlichsten Ursachen für häufige Depressionen. Eier sowie entrahmte Milch und alle Erzeugnisse, die aus ihr entstehen, also

    sind perfekte Garanten für ein gesundes Niveau an Folsäure und B-Vitaminen im Blut.

    3. Edamame

    Wenn Sie das nächste mal Sushi essen gehen, sollten Sie unbedingt Edamame ausprobieren. Diese vorzügliche Speise aus jungen Sojabohnen hat ihren Ursprung in Japan und China.

    Edamame enthält außergewöhnlich viel Protein und bemerkenswert wenig Fett. Diese Kombination macht es zu einer perfekten Mahlzeit für jede Diät und hilft darüberhinaus Ihren Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Und das wiederum sorgt für gute Laune.

    4. Brombeeren

    Brombeeren für gute Laune
    Brombeeren für gute Laune

    Himbeeren und Blaubeeren sind reich an Polyphenolen, die eine Untergruppe der Flavonoiden bilden. Forschungen haben ergeben, dass Beeren das altersbedingte Nachlassen des Gedächtnisses mindern und teilweise sogar beheben können.

    Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Flavonoide unseren Organismus unterstützen, Vitamin C optimal zu verwerten und keinen Großteil auszuscheiden. Beeren haben offenbar auch einen vorbeugenden Effekt gegen Makulardegeneration, einige Krebsarten und bremsen den Abbau von Gehirnzellen.

    Die positive Wirkung, die die Beeren auf unser neurales System hat, mündet letztendlich in einem ausgeglichenen Gemüt.

    5. Bohnen, Gemüse und Soja

    Schwarze Bohnen, Sojabohnen, Erbsen, Tofu und andere Vertreter der großen Bohnen- und Erbsenfamilie haben eine nachgewiesenen positiven Effekt auf unser Immunsystem.

    Bohnen sind reich an Thiamin, ein B-Vitamin, das für die Bildung von gesunden Gehirnzellen zuständig ist, und kognitive Funktionen unseres Hirns unterstützt. Sie sind außerdem voll mit löslichen Fasern, die die Verdauung von Zucker verlangsamen und in der Endkonsequenz Stimmungsschwankungen reduzieren können.

    6. Leinsamen

    Leinsamen regt die Produktion von Serotonin an. Ein Hormon, das unsere Sinne schärft und uns ein gutes Gefühl verschafft.

    Leinsamen hält sich länger, wenn er in einem Kühlschrank gelagert wird. Gemahlen kann er nicht nur besser verdaut werden, sondern auch vielfältiger verarbeitet werden.

    Leinsamen ist als Mehlzugabe für diättaugliche Muffins oder als herzhafte Ergänzung für Ihr Frühstücksmüsli ideal geeignet.

    Ausgewogene Ernährung: Ohne Fett, Salz und Zucker geht es nicht

    Welche Mengen der verteufelten Zutaten für eine ausgewogenen Ernährung empfohlen werden

    Fast Food: Pommes, Burger, Cola
    fast food © Foodpics - www.fotolia.de

    Schenkt man allen gutgemeinten Hinweisen zur gesunden Ernährung Glauben, bleibt kaum noch etwas übrig, das gefahrlos konsumiert werden darf. Dabei gehören zu einer ausgewogenen Ernährung auch die so häufig verteufelten Zutaten

    solange sie in Maßen genossen werden.

    Die Fettsäuren

    Fettsäuren können beispielsweise im Übermaß für eine Fettleber sorgen, die wiederum Leberzellkrebs und Leberzirrhosen auslöst, doch ohne Fett geht es auch nicht. Experten raten dazu, täglich etwa 60-80 Gramm Fett zu konsumieren, am besten in Form von ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren und aus Fisch.

    Der Zucker

    Aktuell ist Zucker wieder einmal der Sündenbock für unzählige Probleme, doch auch ohne Kohlenhydrate könnte der Körper nicht funktionieren. Allerdings ist es schwer, auf die empfohlene Höchstmenge von 60 Gramm Zucker am Tag zu kommen, denn in unzähligen Lebensmitteln stecken verdeckte Zuckervarianten wie

    Empfehlenswert ist der Verzicht auf Produkte wie gezuckerte Softdrinks, die außer Zucker keinerlei wertvollen Nährstoffe enthalten. Nicht nur der Hüftspeck wird es danken, auch die Zähne bleiben dann eher von Karies verschont.

    Das Salz

    Auch ohne Salz, bzw. das in ihm enthaltene Natrium ist für den Körper überlebenswichtig. Allerdings reichen 3-6 Gramm Salz am Tag, während die Durchschnittswerte in Deutschland bei 9,5 Gramm täglich liegen.

    Hilfreich ist hier, auf übersalzene Fertigmahlzeiten und Junk Food zu verzichten und stattdessen selbst frisch zu kochen. Salz kann dann häufig durch andere Gewürze wie

    ersetzt werden um den Gerichten Geschmack zu verleihen.

    Essen: Farbenfroh ist für die Ernährung gesund

    Je farbenfroher wir uns ernähren, desto gesünder leben wir. So gibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau die neueste Empfehlung der Ernährungsexperten von der University of California weiter. Rote Kirschen, orangene Möhren, gelbe Honigmelonen, grüner Spinat, blaue Heidelbeeren und violette Auberginen – pro Farbe sollten wir täglich mindestens ein Stück Gemüse und Obst essen. Denn jede Farbe steht für bestimmte Vitalstoffe, die den Körper fit halten.

    Da passt es gut, dass jetzt in der warmen Jahreszeit niemand gern lange am Herd steht, denn kurze Kochzeiten schonen die Vitamine, lassen dem Gemüse Biss und Aroma. Alternative: Die Küche bleibt kalt, es gibt Rohkost von Ackersalat bis Zucchini. Dazu würzige Kräuter – schon ist der herrlichste Sommersalat fertig. Für den Obstsalat danach stehen von Aprikose bis Zwetschge viele süße Früchtchen zur Auswahl. Hauptsache bunt.

    Für ein Blut mit Low Fat mehr High Fat - Nahrung?

    Die Empfehlungen zu der richtigen Ernährungsweise sind mehr als kontrovers diskutiert. Einmal sollte man mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen, ein anderes mal nur fettreduzierte Lebensmittel und eine andere These sieht genau in dem Gegenteil die richtige Methode um gesund zu bleiben oder gegebenenfalls auch abzunehmen.

    Wie nun durch eine weitere Studie ermittelt wurde, scheinen sich gerade die Blutfettwerte durch eine höhere Zufuhr von fetthaltiger Nahrung eher zu regulieren als durch fettreduzierte. Auch eine weitere Studie aus den USA zeigte auf, dass eine fetterhöhte Ernährung weniger Übergewicht verursacht als eine Kohlenhydratgeprägte.

    So seien für die Gesundheit eine Mischung aus hochwertigem Fisch, Fleisch, Ölen, sowie Milchprodukten und ein hoher Anteil an vitaminreichen und stärkearmen Gemüse und Beerenobst empfehlenswert. Eine Ernährungsweise von denen übrigens auch Diabetiker durchaus profitieren könnten.

    Ausgewogene Ernährung, was ist das denn?

    Wie gesunde Ernährung aussieht und warum sie wichtig ist

    Bunter Mix an Zutaten und Lebensmitteln wie Nudeln, Käse, Obst und Gemüse
    gastronomia © giuseppe porzani - www.fotolia.de

    Ernährung ist ein Thema, das sich nicht nur in den Medien bewegt, sondern viele Menschen etwas ratlos werden lässt. Mal soll man mehr Vollkorn essen, dann wieder mehr Fisch statt Fleisch und ein andere rät auf fettfreie Nahrungsmittel zu setzen. Besonders der Begriff ausgewogen hinterlässt vielfach ratlose Gesichtern und damit auch die Frage: "Was ist ausgewogene Ernährung?"

    Die Kombination machts

    Ausgewogen bedeutet zunächst einmal, dass man sich bei der Auswahl der Lebensmittel auf eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Produkten konzentrieren sollte. Mehrmals täglich Obst und Gemüse, ein bis zweimal wöchentlich Fisch, dazu Milchprodukte und vollwertige Nahrungsmittel wie etwa Naturreis, Vollkornbrot oder auch Vollkornnudeln und Kartoffeln, sowie hochwertige Öle in Maßen, versorgen den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen.

    Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe halten damit den Organismus ebenso fit als auch die Haut und sorgen dafür, dass die Stoffwechselvorgänge richtig funktionieren. Grundsätzlich heißt es auf seinen Körper zu hören, der einem mit einem "Hipper" nach salzigem oder süßem Essen mitteilt, dass bestimmte Depots aufgefüllt werden wollen.

    Ernährungsdschungel: wie viel wissen Sie wirklich?

    Junge, blonde Frau auf Gemüsemarkt hält Avocado in den Händen
    Lady holding avocado at market © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Gehören Sie zu den Menschen, die wissen was gesunde Ernährung ist? Oder sind sie hoffnungslos im Ernährungsdschungel verloren? Das Männermagazin Men`s Health befragte rund 1.000 Personen zum Thema Ernährung. Ein Großteil der Teilnehmer tappte dabei in die gängigen Ernährungsfallen.

    Rund 41 % der Befragten glaubte, dass Light Produkte kein Fett enthielten. Dr. Stefanie Gerlach von der Deutschen Adipositas Gesellschaft klärt jedoch auf. Die Bezeichnung Light steht in keinem Zusammenhang mit dem Fettgehalt eines Produktes. Light Produkte haben lediglich weniger Kalorien. Um sicher zu gehen, was man zu sich nimmt, sollte nicht auf den Begriff Light geachtet, sondern die Nährwerttabelle zu Rate gezogen werden. Nicht alle Lightprodukte eignen sich zum abnehmen. Außerdem wird in ihnen häufig künstlicher Süßstoff anstelle von Zucker verwendet. Dies spart zwar Kalorien, kann allerdings keinesfalls als gesünder bezeichnet werden.

    Auch bei den Säften lagen zwei Drittel der Befragten daneben. Ihrer Meinung nach, sei Nektar der gesündeste aller Säfte, da er den höchsten Fruchtanteil enthielte. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Den höchsten Fruchtanteil findet man in reinem Saft. Fruchtnektar hingegen enthält nur zwischen 25 und 50 % Saft. Grundsätzlich gilt, je weniger Saft ein Getränk enthält desto mehr Zucker und Wasser wurde zugesetzt. Auch die Bezeichnung „zuckerfrei“ oder „ohne Zuckerzusatz“ kann irreführend sein. Denn selbst wenn kein künstlicher Zucker hinzugefügt wurde, enthält Fruchtsaft natürlicherweise Fructose.

    Auch bei der Berechnung des täglichen Kalorienbedarfs eines Büroangestellten lagen die meisten der Befragten daneben. Gerade einmal 10 % kannten die Formel zur Berechnung des täglichen Kalorienbedarfs (kg Körpergewicht x 24) x 1,2 für Menschen die sich wenig bewegen oder kg Körpergewicht x 24) mal 1,6 für Menschen die sich viel bewegen).

    Immerhin 50 % der Befragten kannten sich mit dem Kaloriengehalt bei Beilagen aus. Die kalorienärmste Beilage bilden Kartoffeln mit 70 kcal pro 100 g. Erst danach folgen Reis mit 106 kcal und Nudeln mit 120 kcal.

    Bei der Frage, was das Haltbarkeitsdatum aussage, kamen ebenfalls einige der Befragten ins Grübeln. Das auf der Packung abgedruckte Datum bedeutet lediglich, dass die Qualität des Produktes unter Umständen beeinträchtigt sein könnte. Oftmals sind die Lebensmittel aber auch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums immer noch gut genießbar. Gefährlich für die Gesundheit wird es erst, wenn das Produkt schimmelig ist. Meistens reicht es völlig aus, wenn man sich auf seinen natürlichen Instinkt verlässt. Ein einfacher Geruchs- oder Farbtest kann einiges über die Qualität des Produkts verraten.

    Beim Essen auf die Mengen achten: Zu viel Obst gibt es nicht, zu viel Brot sehr wohl

    Zutaten - Frisches Gemüse und Kräuter auf weißem Hintergrund
    Fresh bio vegetables, white background, reflective surface © Diedie55 - www.fotolia.de

    Dass man zu viel essen kann, ist bekannt, dass man zu wenig essen kann, setzt sich ebenfalls immer mehr durch. Denn wer sich nicht ausgewogen ernährt, den holt früher oder später der Jojo-Effekt ein.

    Der Stoffwechsel gewöhnt sich nämlich schnell an das Hungern während einer Diät - das ist ihm evolutionstechnisch betrachtet aus früheren Zeiten des zeitweisen Nahrungsmangels durchaus bekannt. Deswegen glaubt der Körper auch umso mehr, Reserven anlegen zu müssen, wenn man dann wieder etwas mehr isst. Das ist der Grund, warum das Prinzip Diät nicht wirklich funktioniert. Wer von einem täglichen von Bedarf von circa 2000 Kilokalorien ausgeht - dabei muss jedoch für den Einzelnen auch noch auf Alter, Geschlecht sowie Arbeitsbelastung der Person geachtet werden - der ist erstmal auf der richtigen Seite. Hungern muss niemand, der dieses "Guthaben" geschickt auf den Tag verteilt.

    Obst und Gemüse sind ein idealer Snack, weil sie wenig Kalorien haben und damit das Konto nicht belasten. Außerdem enthalten sie zahlreiche Nährstoffe. Für das Frühstück darf man hingegen durchaus den Löwenanteil verbrauchen, damit man gut in den Tag starten kann.

    Mit Kohlenhydraten wie Brot, Nudeln oder Reis sollte man sparsam umgehen. Doch auch hier kann man tricksen: Vollkornprodukte halten viel länger vor als solche mit Weißmehl und sorgen dafür, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt.

    Gesundheitsrisiko Orthorexie - Warum zwanghaft gesunde Ernährung schaden kann

    Frau sitzt an Tisch mit Teller und isst Gemüse, schaut neidisch auf Eisbecher neben sich
    Eine Diät ist für jede Frau schwer © unpict - www.fotolia.de

    Bloß kein Fleisch, keine Eier und erst recht kein Fett! Getreide und Gluten muss auch nicht sein und Milchprodukte gehören auch nicht auf den Speiseplan. Für einen gesunden Menschen alles Lebensmittel, welche im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung durchaus zu sich genommen werden sollten.

    Allerdings gibt es auch Menschen, die sich zwanghaft gesund ernähren wollen und daher auf diese Lebensmittel verzichten. In der Fachsprache spricht man von der Orthorexie. Als Risikogruppe gelten Sportler, Heranwachsende, Menschen, die in der Öffentlichkeit arbeiten, wie Tänzer oder auch Opernsänger, aber auch jene, die beruflich mit Ernährung zu tun haben.

    Der Zwang, sich ausschließlich von vermeidlich gesunden Lebensmitteln zu ernähren, hat seine Schattenseiten und es drohen ernsthafte Gesundheitsschäden. Wer auf die Aufnahme bestimmter Nährstoffe verzichtet, behindert den Körper an lebenswichtigen Funktionen.

    So sind bestimmte Fette notwendig, um Vitamin A oder E zu spalten. Auch Proteine sind lebenswichtig. Sie sind zur Bildung von Muskeln unabdingbar. Fleisch und Eier gelten als wichtigster Lieferant für Vitamin B12.

    Gesund ernähren heißt wirklich nicht, auf all das zu verzichten. Eltern sollten daher hellhörig werden, wenn sich die Essgewohnheiten des Nachwuchses dahingehend verändern. Beratungen und Therapien können helfen, das Kind wieder auf eine ausgewogene Ernährung einzustimmen.

    Ernährungskonzepte für die Zukunft - Mit Mikronährstoffen gegen Hunger und Mangelernährung

    Nahaufnahme Maiskolben
    Freshly harvested yellow corn in close up view © Kenishirotie - www.fotolia.de

    Für eine gesunde Ernährung kommt es nicht auf die Kalorien an – wichtiger ist der Gehalt an Nährstoffen. Um Unter- und Mangelernährung in Entwicklungsländern zu bekämpfen setzen Wissenschaftler deshalb auf ein neues Ernährungskonzept. Auf dem internationalen Science Forum 2013 in Bonn diskutierten sie, wie der "verborgene" Hunger bekämpft werden kann.

    Betroffen sind rund drei Milliarden Menschen weltweit. Mit einseitiger Ernährung aus Grundnahrungsmitteln wie Mais, Hirse oder Reis bekommen sie zwar ausreichend Energie – dem Körper fehlen aber Vitamine, Mineralstoffe und Co. Abhilfe sollen Neuzüchtungen von Nahrungspflanzen bringen, die mehr Mikronährstoffe enthalten.

    Beispiele sind eine Hirsezüchtung aus Indien mit höherem Eisen- und Zinkgehalt sowie Süßkartoffeln mit einem Plus an Vitamin A. In den Agrarforschungsinstituten werden zudem weitere mit Nährstoffen angereicherte Sorten entwickelt. Und die Forscher sind noch in einem weiteren Punkt einig: ohne Frauen ändert sich nichts. Sie sind der Schlüssel für eine bedarfsgerechte Produktion von Nahrungsmitteln und sollen deshalb verstärkt in die internationalen Programme eingebunden werden.

    Ernährungsexperten raten: Diese 5 Lebensmittel besser meiden, wenn man sich gesund ernähren will

    Tüte und Einkaufskorb mit vielen gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse
    grocery © Edyta Pawlowska - www.fotolia.de

    Der hektische Alltag nimmt immer mehr Einfluss auf die Essgewohnheiten. Snacks, Fertigprodukte und ein Besuch am Imbiss stehen bei vielen an der Tagesordnung. Wer wenigsten ein bisschen auf seine Gesundheit achten möchte, sollte auf ein paar Dinge grundlegend verzichten. Denn unter all den schnellen Gerichten verstecken sich teilweise reine Dickmacher, die einfach zu vermeiden sind.

    Falle 1: Das Fertigdressing

    Viele wägen sich in Sicherheit vor der Kalorienfalle, wenn ein frischer Salat und dazu ein Fertigdressing gegessen wird. Oftmals wird dieses als fettreduziert, wenn nicht sogar als fettfrei angepriesen. Dabei verstecken sich gerade in diesen Produkten Dickmacher, an die kaum einer denkt: Zucker, Emulgatoren mit unaussprechlichen Namen und Fructosesirup.

    Besser man bereitet sich ein frisches Dressing aus Öl, Essig und ein paar Kräutern frisch zu. Das schmeckt nicht nur besser, es ist auch viel gesünder, als die künstliche Chemiebombe.

    Falle 2: Reiswaffeln

    Einst wurden diese als das ultimative Diätlebensmittel gefeiert und heute weiß man, dass sich darin Kohlenhydratbomben verstecken, die dafür sorgen, dass übermäßig viel Insulin vom Körper ausgeschüttet wird, der Blutzuckerspiegel steigt und es zur Speicherung von Fetten kommt.

    Falle 3: Limonade und Co

    Wer auf seine Gesundheit achten möchte und sich kalorienbewusst ernähren will, muss Limonaden, Cola und Eistee komplett vom Speiseplan streichen. Diese Softdrinks liefern dem Körper keine Nährstoffe, sondern viel zu viel Zucker und Kalorien. Lieber zu Wasser, ungesüßtem Tee oder Fruchtsaftschorlen greifen.

    Falle 4: Fertigmüslis

    Leider verbergen sich auch in diesen anfänglich als sehr gesund wirkenden Lebensmittel Kalorien, an die niemand denkt. Vor allem Knuspermüsli steckt voller Salz, Zucker und Konservierungsstoffen, damit der geliebte Crunch Effekt entsteht. Besser ist es, sich aus Vollkornhaferflocken und frischem Obst ein Müsli selber zu zaubern.

    Falle 5: Gesalzene Nüsse

    Nüsse sind nur dann ein gesunder Snack, wenn sie unbehandelt und frisch sind. Gesalzene und geröstete Nüsse sind schlicht weg ungesund. Sie enthalten viel zu viel Salz und durch das Rösten entstehen Transfettsäuren, die das schlechte LDL - Cholesterin im Blut ansteigen lassen.

    Früchte als gesunde Blutdrucksenker

    Neben genügend Bewegung und der Senkung des Übergewichtes kann man mit der Ernährung zu gesunden Blutdruck-Werten gelangen. Milchprodukte, Fisch und Gemüse sind hierbei ebenso wichtig als auch Obst. Und genau beim Obst sollte man auf fünf bestimmte Früchte zugreifen, die sich als wahre Blutdrucksenker auszeichnen können.

    1. Feigen

    Feigen enthalten zahlreiche Ballaststoffe, die sowohl im frischen als auch getrockneten Zustand zur einer Senkung des Cholesterinspiegels verhelfen können.

    Die Arterienwände hingegen profitieren von dem hohen Vorkommen an Kalium, das zudem für eine verstärkte Natrium-Ausschwemmung sorgt und durch die Balance im Flüssigkeitshaushalt den Blutdruck auf einem gesunden Niveau halten kann.

    Mindestens drei Feigen pro Tag sollten deshalb täglich auf dem Speiseplan stehen.

    2. Avocado

    • Viel Kalium
    • Ballaststoffe
    • ungesättigte Fettsäuren und
    • Folsäure

    zeichnen die Avocado aus. Etwa eine halbe Avocado täglich kann somit einen positiven Einfluss auf den Blutdruck ausüben und somit auch einem Schlaganfall präventiv entgegenwirken.

    3. Artischocke

    Die Pflanzenfasern der Artischocke, auch als Ballaststoffe bekannt, sorgen für die raschere Ausscheidung von Cholesterin und Toxinen, da sie sowohl das Volumen als auch das Gewicht des Stuhls vergrößern. Reich an dem Mineral Magnesium entwickelt sich dadurch eine blutdrucksenkende Wirkung.

    Diesen Effekt kann man bereits mit dem Verzehr von einer mittelgroßen Artischocke pro Tag oder auch 125g Artischockenherzen erzielen.

    4. Bananen

    Als natürliche Kaliumquelle lässt sich mit dem Verzehr von Bananen ebenfalls ein Bluthochdruck reduzieren bzw. vermeiden. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht scheinen die Bananen Kalkablagerungen an den Wänden der Gefäße zu unterbinden und eine Oxidation des negativen LDL-Cholesterins (Low Density Lipoprotein) verhindern.

    Schon eine Banane am Tag führt dem Körper rund 400 mg Kalium zu, was etwa 11% des Tagesbedarfs entspricht.

    5. Chili

    Chili zur Blutdruck- und Cholesterinsenkung
    Chili zur Blutdruck- und Cholesterinsenkung

    Capsaicin findet sich zuhauf in den roten Chili-Schoten. Des Weiteren sind die scharfen Schoten voller Vitamin C und auch Provitamin A (Beta-Carotin), was sich sowohl auf die Senkung des Bluthochdrucks als auch auf die Reduzierung von negativem Cholesterin positiv auswirkt.

    Bereits eine rote Schote enthält 40% des Tagesbedarfs an Beta-Carotin, dem nachgesagt wird, dass es sich sehr günstig auf die Vorbeugung von Schlaganfällen, Krebs und Arthritis auswirken kann.

    Mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko senken

    Neben einer genetischen Prädisposition und zahlreichen Umweltfaktoren wurde in zahlreichen Untersuchungen die tägliche Ernährung als wichtiger Parameter für das Entstehen von bösartigen Tumoren ausgemacht. Wir geben Ihnen einen verständlichen Leitfaden, wie Sie in der Küche Ihr Risiko zu erkranken aktiv senken können.

    Ernährung während einer krebspräventiven Diät

    Eine Diät, die eine krebspräventive Ausrichtung haben soll, ist einer Ernährungsweise, die Herzkrankheiten und andere Beschwerden verhindern soll, im Wesentlichen sehr ähnlich. Es gelten dabei die Regeln, die bei jeder gesunden Diät zu befolgen sind:

    1. Essen Sie frische Produkte.

      Reduzieren Sie den Konsum von industriell verarbeiteten Esswaren oder vermeiden Sie sie weitestgehend komplett. Gleiches trifft auf Lebensmittel zu, die künstliche Farb- und Geschmackstoffe enthalten und/ oder stark frittiert sind.

    2. Fisch ist besonders gesund.

      Essen Sie mindestens jeden zweiten Tag eine Portion Fisch oder Meeresfrüchte.

    3. Essen Sie das richtige Fleisch.

      Konsumieren Sie nur wenige Mengen Schweinefleisch.

    4. Essen Sie die richtigen Kohlenhydrate.

      Nutzen Sie Bohnen, Kürbisse, Erbsen und Kartoffeln als bevorzugte Kohlenhydratquellen.

    5. Obst und Gemüse gehört auf den täglichen Speiseplan.

      Essen Sie jeden Tag mindestens fünf frische oder gegarte Stücke Obst, Früchte oder Gemüse.

    6. Setzen Sie auf ungesättigte Fettsäuren.

      Reduzieren Sie den Genuss von gesättigten Fettsäuren (z.B. Milchprodukte, Fleisch) und Transfetten (z.B. häufig in Fertigessen und Schnell-Imbiss-Produkten) auf ein absolutes Minimum.

      Wählen Sie stattdessen Pflanzenöle, Nüsse, Samen und Fisch als Quellen für ungesättigte Fettsäuren aus, die Ihrer Gesundheit förderlich sind.

    7. Meiden Sie Soja.

      Nehmen Sie nur moderate Mengen an Soja-Erzeugnissen zu sich. Trotz der vielen gesunden Eigenschaften steht Soja im Verdacht, bei exzessiven Genuss das Entstehen bestimmter Krebsarten zu begünstigen.

    8. Raffinierter Zucker wird zur Ausnahme.

      Verbannen Sie soweit wie möglich Einfachzucker und weißes Mehl aus Ihrer täglichen Ernährung.

    9. Genussmittel sollten nicht länger konsumiert werden.

      Beruhigungsmittel und Stimulanzien wie Alkohol und Koffein sollten ebenfalls nur eine untergeordnete Stellung in Ihrer Ernährung einnehmen.

    Brustkrebsrisiko durch gesunde Ernährung verringern

    Brustkrebs gehört zu den schlimmsten Erkrankungen unserer Gegenwart. Viele Frauen gehen daher regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung. Dennoch hat sich die Erkenntnis noch nicht durchgesetzt, dass 25% aller Brustkrebsfälle durch die Umstellung der Essgewohnheiten präventiv verhindert werden können. Aber wie kann die Umstellung Ihrer Ernährung dazu führen, dass sich das Risiko für Brustkrebs verringert?

    1. Ernähren Sie sich gesund

    Adipositas ist eine der bekannten Risikofaktoren für Brustkrebs. Demnach macht es Sinn eine gesunde Ernährung zu befolgen, die Ihr Gewicht auf einem gesunden Niveau hält. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Ernährung und betrachten Sie Ihre Fettzufuhr.

    Gesunde Öle zum Kochen verwenden

    Wechseln Sie zu gesünderen Fetten wie Olivenölen, aber denken Sie auch daran, dass - wie alle Fette - auch Olivenöl reich an Kalorien ist. Verwenden Sie das "gesündere" Fett demnach ebenfalls in Maßen.

    Hohen Konsum an gesättigten Fetten vermeiden

    Eine Studie deutet auf einen Zusammenhang zwischen Diäten mit hohem Anteil an gesättigten Fetten und einem erhöhten Risiko an Brustkrebs hin. Solange es keine schlüssigen Beweise gibt, wird davon ausgegangen, dass eine Ernährungsweise mit hohem Fettanteil nicht als Diät mit langfristigen, positiven Folgen für die Gesundheit und das Wohlbefinden angesehen werden kann.

    Begrenzen Sie die Aufnahme von rohem Fleisch, das einen hohen Anteil an gesättigten Fetten in sich trägt, auf maximal zwei Portionen pro Woche.

    2. Achten Sie auf Ihr Grillgut

    Zu gut gebratenes und gegrilltes Fleisch ist nachweislich ein großer Risikofaktor für das Eintreten von Brustkrebs. Seien Sie daher mit wachen Augen am Grill und nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig vom Feuer oder sorgen Sie dafür, dass die Holzkohle nicht so sehr rußt.

    Begrenzen Sie die Entwicklung von krebsbildenden Chemikalien in Fleisch und Fisch, indem Sie das Fleisch oder den Fisch vor dem Grillen marinieren.

    3. Essen Sie mehr Milchprodukte

    Milchprodukte sind reich an Kalzium. Für Frauen macht es Sinn reichlich Kalzium zu sich zu nehmen, um das Risiko an Osteoporose zu erkranken zu minimieren. Es gibt Hinweise darauf, dass Frauen mit einem hohen Kalziumanteil in Ihrer Ernährung ein geringeres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken.

    Dass das Essen von fettarmen Milchprodukten das Risiko von Brustkrebserkrankungen mindert, ist forschungsseitig noch nicht ausreichend belegt.

    4. Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum

    Einige Studien zeigen auf, dass selbst niedriger Alkoholkonsum mit einem erhöhten Risiko an Brustkrebs einhergeht. Andere Studien wiederum zeigen auf, dass ein mäßiger Alkoholkonsum vor Herzkrankheiten schützen kann.

    Sofern es in Ihrer Familie genetisch bedingt ein erhöhtes Risiko gibt, an Brustkrebs zu erkranken, ist das ein Grund, warum Sie keinen Alkohol außerhalb der medizinischen Absprache konsumieren sollten.

    5. Essen Sie viel frisches Gemüse

    Die Vitamine und Antioxidantien, die in Gemüse enthalten sind, sind bekannt dafür alle Arten von Krebs zu verhindern. Jüngste Untersuchungen legen nahe, dass das Essen von grünem Gemüse wie

    den Körper dazu veranlasst, eine weniger starke Form des Östrogens zu produzieren, welches die Produktion von Brustkrebs verringern kann.

    Rotes Gemüse wie

    sind reich an Beta-Carotin und Lycopin, die bekannt für ihre Eigenschaft der Krebsprävention sind.

    Fazit

    Wie Sie sehen, dienen diese Ernährungstipps einerseits zur Brustkrebs-Prävention, andererseits tragen sie auch insgesamt zu einer bewussten Ernährung bei und sind somit der Schlüssel für ein gesundes Leben. Eine allgemein gesunde Ernährung schützt gegen viele Krankheiten, wie auch der Erkrankung an Brustkrebs.

    Natürlich gibt es Menschen, die trotz aller präventiven Maßnahmen an Brustkrebs erkranken, aber im Zuge einer gesunden Lebensweise geben Sie sich selbst die bestmögliche Chance, um Krankheiten besser zu überstehen.

    Im Folgenden wir Ihnen zudem ein paar konkrete Nahrungsmittel mit krebspräventiven Eigenschaften vor.

    Als Faustregel können Sie sich merken, dass Pflanzen und Früchte mit einer auffallend intensiven Farbe und einem starken Geschmack einen krebspräventiven Effekt haben. Das liegt darin begründet, dass solche Pflanzen häufig einen hohen Gehalt an Bioflavoniden und anderen Anti-Oxidanten haben, die die im Körper vorkommenden freien Radikale binden.

    Kohlgemüse, Zwiebeln und Knoblauch

    Brokkoli, Senf, Grünkohl, Blumenkohl und Weißkohl sind hingegen wegen ihres hohen Gehalts an Indol-3-Carbinol als krebsvorbeugende Nahrungsmittel bekannt geworden.

    Zwiebeln und Knoblauch werden die gleichen Eigenschaften zugeschrieben.

    Vollkornprodukte

    Studien deuten daraufhin, dass das Darmkrebsrisiko durch den Genuss von Vollkornprodukten und der damit verbundenen Zufuhr von Ballaststoffen reduziert werden kann.

    Wenn Vollkornprodukte bei Ihnen Verdauungsprobleme verursachen, können Sie auf Haferflocken, Brokkoli und andere Lebensmittel ausweichen, die ebenfalls einen hohen Ballaststoffgehalt haben.

    Roter Pfeffer und Omega-3-Fettsäuren

    Es liegen ebenfalls wissenschaftlich gesicherte Beweise dafür vor, dass roter Pfeffer und Omega-3-Fettsäuren eine schützende Wirkung gegen Prostatakrebs haben.

    Grüner Tee

    Weniger gut abgesichert sind bisher der präventive Nutzen von grünem Tee. Zwar deuten einige Studien auf einen positiven Effekt hin, allerdings waren die Ergebnisse nicht immer reproduzierbar oder die Studien waren wissenschaftlich nicht valide genug.

    Krebsrisiko durch gesunde Ernährung senken

    Risiko auf Brustkrebs: Ernährungsweise in der Schulzeit prägt den Körper

    Eine ballaststoffreiche Ernährung in der Jugend senkt das Brustkrebsrisiko im Erwachsenenalter

    Haferflocken in Holzschale auf weißem Hintergrund
    Oats © Barbro Bergfeldt - www.fotolia.de

    Junge Mädchen denken zwar meist noch nicht an Brustkrebs, doch sie bestimmen durch ihre Lebensweise bereits das persönliche Risiko im Erwachsenenalter. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie.

    In den USA wertete man die Daten der bekannten "Nurses’ Health Study II" im Hinblick auf das Brustkrebsrisiko aus. Die Teilnehmerinnen waren zwischen

    • 27 Jahren und
    • 44 Jahren alt

    und wurden im Interview zu ihrer Ernährung befragt. Dabei sollten sie in einem Fragebogen auch angeben, wie sie sich während der Schulzeit (in der Highschool und damit als Jugendliche) ernährt hatten. Die Angaben wurden gesammelt und mit später auftretenden Fällen von Brustkrebs in Verbindung gesetzt.

    Ballaststoffreiche Ernährung senkt das Brustkrebsrisiko

    Dabei zeigte sich, dass die Frauen, die als Schülerinnen oft Ballaststoffe im Ernährungsplan hatten, deutlich seltener Brustkrebs bekamen. Das individuelle Risiko sank

    • um 13 Prozent je zehn Gramm Ballaststoffe am Tag.

    Besah man sich das Risiko für die Ausbildungszeit kam man auf

    • 14 Prozent je zehn Gramm Ballaststoffe am Tag.

    Das bedeutet, dass Teenager und junge Erwachsene durch die Ernährung bedeutend auf das eigene Risiko einwirken können.

    Ballaststoffe beeinflussen die Darmaktivität und damit auch den Hormonspiegel

    Warum ausgerechnet Ballaststoffe diese Wirkung haben, kann die Studie aus Beobachtungen allein nicht ableiten. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass eine ballaststoffreiche Ernährung indirekt über den Hormonspiegel auf das Brustkrebsrisiko wirkt.

    Wer Ballaststoffe zu sich nimmt, verändert damit die Darmaktivität. Die faserreiche Ernährung führt dazu, dass Giftstoffe besser ausgeschieden werden und auch Nährstoffe sowie Hormone bei Überangebot den Körper leichter verlassen.

    Die Ballaststoffe könnten so auf den Östrogenspiegel einwirken. Weniger Östrogen im Blut senkt das Brustkrebsrisiko.

    Auch der Insulinspiegel wird positiv beeinflusst

    Hinzu kommt, dass Ballaststoffe den Insulinspiegel positiv beeinflussen und damit auch insulinähnliche Wachstumsfaktoren im Körper reduzieren. Auch diese gelten als Trigger für Krebs, wenn sie in zu hoher Konzentration vorliegen.

    Vorbeugung gegen Krebserkrankungen durch gesunde Ernährung und Bewegung

    Ratschläge zur Vorbeugung von Krebserkrankungen

    3D Grafik dunkelrote Krebszelle in Blutbahn mit Blutzellen
    blutzellen und krebszelle © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Vor zehn Jahren hat der World Cancer Research Fund (WCRF) seinen ersten Bericht über den Einfluss der Ernährung und der körperlichen Bewegung als Vorbeugung gegen Krebs veröffentlicht. Jetzt liegt der zweite aktualisierte Bericht vor, der bei einem Symposium beim Welt-Krebs-Kongress in Genf vorgestellt wurde.

    Bewegung und Ernährung als Vorbeugung für Krebserkrankungen

    Als Ergebnis sind nachfolgende Ratschläge zu nennen, so sollte das Körpergewicht innerhalb der Norm geringer sein. Täglich sollte man auch wenigstens 30 Minuten flott Gehen oder sich anderweitig bewegen. Vieles Sitzen vor dem Fernseher vermeiden, ebenso zuckerhaltige Getränke, wie beispielsweise Limonaden oder Fruchtsäfte.

    Auch Fast-Food ist nicht empfehlenswert und die Portionen sollten nicht zu groß sein. Auf dem Speiseplan sollen Gemüse und Obst, wenig geräuchertes oder gepökeltes Fleisch stehen. Alkohol sollte nur maßvoll konsumiert werden. Als Krebsvorbeugung sind auch Nahrungsmittelergänzungen nicht empfehlenswert, so verursacht in hohen Dosen Beta-Karotin bei Rauchern eine schädliche Wirkung.

    Bewegung und Ernährung auch als Vorsorge für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Da alle Empfehlungen auch für andere Erkrankung der Vorbeugung dienen, wie beispielsweise von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus, erreicht man einen doppelten Effekt.

    Gesunde Ernährung kann vor Krebs schützen

    Eine gesunde Ernährung wird mit zahlreichen Faktoren verbunden, die für den Menschen einen positiven Effekt geben. Nun konnten US-Wissenschaftler nachweisen, dass eine kalorienreduzierte Ernährung vor der Erkrankung bestimmter Krebsarten schützen kann.

    So ist für den Wachstum und die Zellteilung von Krebs ein bestimmtes Enzym verantwortlich, das unter anderem durch Insulin in eine Aktivität gebracht wird. Werden nun die Kalorien der Ernährung reduziert, wird auch das Insulin in seiner Produktion eingeschränkt.

    Durch diesen Vorgang können sich einige Krebszellen fast selbst vernichten, Tumore wachsen nicht so schnell oder bilden sich sogar zurück. Allerdings kann genau der umgekehrte Effekt entstehen, wenn man diese "Diät" absetzt, was bedeutet, dass der Tumor dadurch schneller wachsen kann.

    Grundsätzlich empfehlen jedoch die Experten Krebs aktiv so vorzubeugen, dass man täglich Bewegung in den Tag mit einbringt und auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung ebenso achtet als auch auf die Vermeidung von Übergewicht.

    Man sollte nicht zu viel Wert auf Krebsforschungen im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln legen

    3D Grafik dunkelrote Krebszelle mit Antikörpern
    krebszelle mit antikörpern © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse bezüglich krebsfördernder und -hemmender Substanzen in verschiedenen Nahrungsmitteln, doch diese können nur in den seltensten Fällen ernst genommen werden, weiß Ernährungswissenschaftler Professor Konrad Biesalski von der Universität in Hohenheim.

    Die meisten dieser Ergebnisse wurden aus Versuchen mit Tieren oder gar aus dem Reagenzglas gewonnen und können nicht einfach so auf den Menschen übertragen werden. Was jedoch fest steht, betrifft die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von einseitiger Ernährung.

    Beschränkt sich die Ernährung fast ausschließlich auf Fleisch, steigt das Risiko für zahlreiche Erkrankungen wie Bluthochdruck, Krebs, Herz-Kreislauf-Problemen oder Diabetes. Aber auch wer gänzlich auf tierisches Eiweiß verzichtet und stattdessen ausschließlich pflanzliche Kost zu sich nimmt, setzt seine Gesundheit aufs Spiel, da dem Körper die nötigen Proteine verwehrt bleiben.

    Brokkoli & Co: Mit gesunder Ernährung Krebs vorbeugen

    Brokkoli-Spinat-Kartoffelpüree, Babybrei
    Broccoli and Spinach Baby Food Puree © Monkey Business - www.fotolia.de

    Krebs gehört nach wie vor zu den größten Bedrohungen der menschlichen Gesundheit. Komplett verhindern lassen sich Krebserkrankungen nicht, doch jeder kann selbst einiges dazu beitragen, das Risiko zu mindern.

    Zum Beispiel durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel, deren schützende Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist. Dazu gehören Tomaten, die den Wirkstoff Lycopin enthalten, sowie die meisten Arten grünes Blattgemüse.

    Blattgrün muss nicht immer Müll sein

    Neuen Erkenntnissen zufolge ist gerade das bislang meist weggeworfene Blattgrün von Knollengemüse wie Möhren und Roter Beete ausgesprochen reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

    Das Chlorophyll stärkt außerdem das Immunsystem und wirkt im Körper entzündungshemmend, blutbildend und antioxidant. Gemeinsam mit ebenfalls gesunden Kohlsorten wie Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli, lässt es sich zu köstlichen Grünen Smoothies verarbeiten - DAS Fitnessgetränk des Jahres.

    Gewürze und die Hanfpflanze für Vorsorge und Gesundheit

    Hilfreich bei der Krebsvorbeugung sind auch bestimmte Gewürze wie Knoblauch und das in Indien oft verwendete Kurkuma. Dem auch als Gelbwurz bekannten Gewächs wurde erfolgreich eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Krebszellen und die Bildung neuer Metastasen nachgewiesen.

    Und schließlich wäre da noch die Hanfpflanze: Dass Cannabinoide eine ausgesprochen gesunde Wirkung haben, wissen zwar mittlerweile die meisten, doch noch immer müssen Menschen darum kämpfen, medizinisches Cannabis verwenden zu dürfen.

    Möhren sind gut für die Augen - aber was noch?

    Eine Umfrage hat ergeben, dass die meisten Deutschen nicht genau wissen, welche Lebensmittel gut für ihre Augen sind. Die meisten tippen spontan auf die Möhre, wissen aber nicht um die Kraft von anderen Gemüsesorten.

    Warum die Möhre die Sehkraft fördert

    "Von Möhren bekommt man gute Augen" - das haben offensichtlich viele Mütter ihren Kindern erzählt, denn 83 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage tippten auf die Karotte als Helferlein für gute Augen. Das ist auch nicht ganz falsch, denn das in der Rübe enthaltene Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A, welches die Sehkraft fördert. Allerdings sind Möhren nicht die einzigen Lebensmittel für Adleraugen.

    Natürliche Alternativen zur Möhre

    Blattgemüse

    Besonders günstig für die Sehgesundheit ist auch grünes Blattgemüse. Spinat und Brokkoli enthalten reichlich Lutein - das schützt das Auge vor schädlichen Strahlen. Das wusste allerdings die Hälfte der Studienteilnehmer nicht.

    Butter

    Noch weniger Menschen (14 Prozent) trauten Butter eine sehkraftfördernde Wirkung zu. Dabei ist diese dank ihres hohen Anteils an Vitamin E sehr gesund für die Netzhaut.

    Kiwis und weitere Zitrusfrüchte

    Auch Kiwis und diverse Zitrusfrüchte werden häufig verkannt. Hier ist vor allem das Vitamin C ausschlaggebend.

    Fazit

    Allgemein kann man mit einer ausgewogenen Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse einiges für seine Gesundheit und die der Augen tun - dieser Aussage stimmten immerhin 87 Prozent der Befragten zu.

    Sechs Nahrungsmittel zur Prävention von Erkrankungen oder zur Unterstützung bei Beschwerden

    Dass der Mensch mit der richtigen und ausgewogenen Auswahl von unterschiedlichen Nahrungsmitteln seine Gesundheit und Fitness deutlich unterstützen kann, weiß man nicht erst seit den zahlreichen wissenschaftlichen Studien im Zusammenhang mit Diäten oder einem Übergewicht. Gerade Ernährungswissenschaftler sind davon überzeugt, dass besonders auch zur Prävention und der heilenden Unterstützung bei bestehenden Beschwerden und Erkrankungen bestimmte Lebensmittel das A und O sind. Die Favoriten unter den Nahrungsmitteln können Sie nun im Folgenden erfahren.

    1. Pflanzenfette

    Pflanzenfette wirken gleich in mehrerer Hinsicht äußerst positiv auf den menschlichen Organismus. Oliven- und Rapsöl sind besonders wertvoll, wenn es darum geht Thrombosen vorzubeugen oder auch das schädliche LDL-Cholesterin in Schach zu halten.

    Verantwortlich für die gesunden Effekte der Pflanzenfette sind die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, und hier unter anderem die effektive zweifach ungesättigte Linolsäure, die Gefäßablagerungen entgegenwirken und gleichzeitig auch die Fließeigenschaft des Blutes positiv beeinflussen können.

    2. Nüsse

    Als kleine Kraftpakete, gefüllt mit wichtigen Nährstoffen, erweisen sich Nüsse. Neueste Studien belegen den Nüssen vorbeugende Eigenschaften gegen:

    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, kaum gesättigte Fettsäuren und zahlreiche Vitalstoffe lassen Nüsse zu einer sehr gesunden Nahrungskomponente werden. Ob Walnüsse, Haselnüsse oder eine andere Nussart - hier sollte man täglich eine Handvoll zu sich nehmen.

    3. Fetter Fisch

    Fetter Fisch schützt das Herz. Zu einer der beliebtesten Sorten in Deutschland zählt der Lachs und angesichts seiner enthaltenen Vitamine A und E wird aus einem klasse Geschmack gleichzeitig auch noch ein äußerst gesunder.

    Omega-3-Fettsäuren halten auch bei dem Verzehr von diesem und vielen weiteren "fetten" Fischen die Adern geschmeidig und können somit das Risiko für einen Herzinfarkt deutlich absenken. Optimal ist ein Verzehr von zwei Fischmahlzeiten in der Woche, wobei man selbstverständlich jedes Mal zu einer anderen Seefischsorte greifen kann.

    4. Haferkleie

    Möchte man aktiv einer Fettstoffwechselstörung vorbeugen oder besteht bereits eine, dann hilft der regelmäßige Verzehr von Haferkleie entweder vorzubeugen oder eben eine neue Regulierung im Organismus zu unterstützen.

    Besonders wirksam erweist sich die Haferkleie gegen LDL-Cholesterin, zudem hilft sie der Leber dabei, Fettsäuren und Zucker besser umwandeln zu können.

    Bereits täglich drei bis vier Esslöffel in Saft eingerührt und vor oder nach einer Mahlzeit getrunken, lässt den Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent absenken.

    5. Geflügel

    Geflügel hingegen bewährt sich bei einer bestehenden Blutarmut oder ebenfalls einer Vorbeugung der selbigen. In Hähnchenfleisch steckt kaum Fett (die knusprige Haut weglassen!), dafür viel wertvolles Eiweiß, das bekanntlich der Baustein des Lebens ist.

    Außer dem Eiweiß findet sich zudem unter vielen weiteren gesunden Nährstoffen auch Vitamin K (gut für die Blutgerinnung), sowie Eisen im Geflügel. Letzteres ist besonders im Bezug auf eine konstante Blutbildung wichtig, da Eisen der Powerstoff für den wichtigen Sauerstofftransport im Blut ist.

    6. Rohkost

    Abschließend bleibt noch die Rohkost, die ebenfalls gleich mehrere positive Aspekte für die Gesundheit hat. Regelmäßig Kohlrabi, Karotten und Co. zu sich genommen, unterstützt die Leber bei der Entgiftung, reguliert die Verdauung und kann somit einem Darmkrebs vorbeugen.

    Kombiniert mit Knoblauch wird zudem einer Arterienverkalkung präventiv begegnet und das Cholesterin in einem gesunden Bereich gehalten. Da Rohkost kaum Kalorien enthält, ist diese natürlicherweise auch noch ein schlanker Sattmacher mit viel Vitalpower.

    Frühlingsfit dank einer vitalstarken Ernährung

    Der Winter hat ja so seine Tücken: Einmal davon abgesehen, dass der Organismus regelrecht auf Sparflamme läuft, zeigt sich immer wieder auch die Tatsache, dass man zu vielen Leckereien greift, ohne dass diese wirklich reich an Vitalstoffen sind. Als Ergebnis kneifen dann nicht nur Rock und Hose, sondern die Haut strahlt eine fahle Blässe aus und die körperliche sowie seelische Müdigkeit nimmt auch den letzten Krümel an Elan. Wem das ähnlich geht, sollte nun zu einer Frischzellenkur mittels ausgewählter Power-Lebensmittel greifen und der persönlichen Frühlingsfitness einen kräftigen Schub geben.

    Weißes Fleisch

    Top-Lebensmittel Nummer Eins in Sachen "Kampf der Frühjahrsmüdigkeit" ist das weiße Fleisch von Huhn oder Pute. Reich an Eiweiß und Eisen zeigen sich diese Fleischsorten. Dabei sind sie richtig kalorienarm und unterstützen den Körper dabei auf eine leichte und gesunder Art und Weise, das eine oder andere Winterpfund schmelzen zu lassen.

    Optimal wird eine Geflügelmahlzeit, wenn man auf die beliebte "Knusperhaut" und cremige Soßen verzichtet, und anstelle dessen zur Sättigung Reis und einen gemischten Salat dazu isst.

    Vollkorn

    Den müden grauen Zellen lässt sich mit Vollkornprodukten auf die Sprünge helfen. Tauschen Sie Weißbrot oder eine andere von Ihnen gegessene Brotsorte gegen Vollkornbrot aus, bringen Sie mehrmals in der Woche Vollkornnudeln auf den Tisch und starten Sie ihren Tag doch einmal mit Pumpernickel. Auf diesen passt Magerquark und Radieschen, was zu einer leichten Mahlzeit mit gleich mehreren Vitalstoffen führt.

    Generell verbirgt sich hinter dem Vollkorn viel

    • Zink
    • Phosphor oder auch
    • Kupfer
    • Ballaststoffe
    • Vitamine und
    • Mineralstoffe,

    die für den Geist ebenso perfekt sind als auch für den Körper selbst.

    Bananen

    Ein tiefer und ruhiger Schlaf ist einer der Faktoren für die persönliche Fitness. Kommt er dauerhaft zu kurz, dann sinken sämtliche vitalisierende Funktionen im Organismus; man wird gereizt und erst recht alles, nur nicht munter.

    Aminosäuren, B-Vitamine und auch das Hormon Serotonin in Bananen machen nicht nur eine gute Laune, sondern fördern nachweislich auch den Schlaf.

    Doch Bananen können zudem das Gegenteil bewirken: Hat man morgens keinen großen Hunger, ist aber ständig müde, so bewirkt eine Banane einen gesunden Schub an neuer Energie, was nicht zuletzt an dem in ihr enthaltenen Fruchtzucker liegt.

    Bananen für mehr Vitalität
    Bananen für mehr Vitalität

    Kartoffeln

    Werden Sie oft von einer Lustlosigkeit und Kopfschmerzen geplagt? Dann könnte es durchaus an einer Übersäuerung Ihres Körpers liegen.

    Eine effektive und sehr bekömmliche Möglichkeit hier wieder ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen, ist die Wahl von Kartoffeln als Beilage. Kalium und Chrom sind hier die hervorragenden Gegenspieler bei einem übersäuerten Organismus.

    Wählt man die kalorienarme Variante als Salz- oder Pellkartoffel, dann unterstützen die Kartoffeln auch gleich noch eine Diät oder Entschlackungskur.

    Weitere Tipps für mehr Schwung

    Ergänzend sollten Sie zu diesen Nahrungsmitteln zusätzlich:

    1. viel frisches Obst und Gemüse essen
    2. Milch und Milchprodukten einen täglichen Platz auf dem Speiseplan einräumen
    3. zu Chili, Ingwer, Knoblauch oder auch Paprika greifen

    Die zuletzt genannten Gewürze treiben unnötige Bakterien aus dem Körper, pushen den Organismus aufgrund der scharfen Inhaltsstoffe und geben neue Power auf dem Weg in den Frühling.

    Flüssigkeitszufuhr nicht vergessen

    Sorgen Sie bei Ihrer Frischzellenkur dafür, dass Sie jeden Tag mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Tee ohne Zucker zu sich nehmen. Idealerweise entscheiden Sie sich für grünen Tee, dieser unterstützt den Körper hervorragend beim Abnehmen der angesammelten winterlichen Schlemmerpfunde.

    Nervenfutter für starke Nerven

    Stress gilt inzwischen als einer der Gesundheitskiller schlechthin. Diesem zu begegnen lässt sich einerseits durch Entspannungsmethoden und Sport und anderseits durch die Wahl bestimmter Nahrungsmittel erzielen. Lesen Sie bei uns, wie Sie Ihren Nerven Kraftfutter geben und gleichzeitig auch noch den Abwehrkräften zu einer gesteigerten Aktivität verhelfen können.

    Kann sich Nahrung auf den Körper auswirken?

    Neben positiven Gedanken, einer regelmäßigen Bewegung, der Reduzierung von Stressauslösern und so manch einer weiteren sinnvollen Maßnahme gehört besonders in stressigen Zeiten eine gesunde und ausgewogene Ernährung zum Gegenfahrplan, wenn die Nerven regelrecht blank liegen.

    Bestimmte Nahrungsmittel enthalten eine hohe Konzentration von Vitalstoffen, die sich tatsächlich auf die Nerven auswirken können. Diese Produkte sollten folgerichtig auf keinem Speiseplan fehlen.

    Vollkornprodukte

    Vollkornprodukte sind als Nervennahrung wahre Alleskönner, denn neben komplexen Kohlenhydraten liefern diese dem Körper wichtiges Vitamin B und regen die Serotonin-Produktion an.

    Letztere verhilft dazu, dass im Gehirn die Glückshormone ausgeschüttet werden und gleichzeitig sich nicht nur die Stimmung hebt, sondern auch dem Stress die Stirn geboten werden kann.

    Besonders wirksam sind Vollkornbrot, Vollkornbrötchen oder weitere Nahrungsmittel mit einem hohen Bestandteil an Vollkorn, wenn man diese gleich zum Frühstück zu sich nimmt, zumal die Kohlenhydrate dabei helfen in Schwung zu kommen.

    Spinat

    Zarte Blätter und eine grüne Farbe sind nur zwei der Attribute von Spinat. Ergänzt werden diese durch den Inhalt von Magnesium, welches dabei hilft, die Nervenstärke anzuheben und gleichzeitig auch noch dem schädlichen Kortison entgegenzutreten.

    Gerade ein Mangel an Magnesium kann zu flatternden Nerven führen und sollte durch regelmäßiges Spinatessen etwas reguliert werden.

    Spinat für starke Nerven
    Spinat für starke Nerven

    Nüsse und schwarzer Tee

    Pistazien und Mandeln sind ebenfalls wahres Nervenfutter, die durch viel Vitamin E und B glänzende und gut schmeckende Stressgegner sind. Eine kleine Schale mit den Nüssen neben sich auf den Tisch gestellt und immer wieder einmal in diese gegriffen, wirkt sich direkt auf das strapazierte Nervensystem aus.

    Ähnlich verhält es sich mit schwarzem Tee, der ebenfalls dem Kortison entgegenwirken kann, das bekanntlich bei Stress erhöht ausgeschüttet wird.

    Fisch

    Zeigt sich der Stress als massiv, kann der zweimal wöchentliche Verzehr von Lachs und Hering dabei unterstützen, diesen abzumildern. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren wirken einem Anstieg des Stresshormonspiegels entgegen und helfen ganz gezielt dabei, auch das Herz zu schützen, das außer durch ein Herzrasen auf Dauer tatsächlich einen Schaden durch negativen Stress nehmen kann.

    Gemüse

    Viele wichtige Vitalstoffe verstecken sich unter anderem in:

    • Karotten
    • Radieschen
    • Kohlrabi
    • Paprika
    • Avocados

    Neben einem hervorragenden Schutz für die Abwehrkräfte wirken vor allem herzschützende Fettsäuren oder auch Kalium Stressangriffen auf den Organismus entgegen.

    Kleines Plus: Bei Stress wird zumeist der Kiefer zusammengepresst, was nicht nur dort zu Schmerzen führen kann, sondern auch im Kopf oder im Nacken. Das Knabbern von Karotten und weiterer Rohkost lockert den Kiefer und folglich auch die verspannte Muskulatur und ermöglicht auch beim Denken ein entspanntes Gefühl.

    Essen Sie sich gesund - diese Nahrungsmittel halten die Grippe fern

    Während tagsüber noch die Sonne mit der ganzen Kraft des Sommers strahlt, fallen die Temperaturen in der Nacht häufig deutlich in eine unbehagliche Tiefe. Und wer dieser Tage früh morgens Joggen geht, verspürt den Duft der nahenden kalten Jahreszeit in der Nase. Der Sommer ist auf seiner Abschiedstour und überlässt damit das Feld den Viren und Bakterien.

    Gerade in der Übergangszeit, in der es noch warm genug für kurze Kleidung ist, man aber hin und wieder doch mit ziemlichen Temperaturumbrüchen überrascht wird, muss das Immunsystem über die Ernährung stark gehalten werden. Die folgenden fünf Nahrungsmittel helfen dabei, Attacken von Grippe-Viren und Konsorten abzuwehren.

    1. Vollkornprodukte

    Vollkornprodukte wie

    • ungeschälte Haferflocken
    • Vollkornbrot
    • brauner Reis oder
    • Pumpernickel

    sind bis zum Bersten voll mit Zink. Dieses Mineral spielt eine große Rolle für die Schlagkraft Ihres Immunsystems.

    2. Bananen

    Neben Magnesium versteckt sich in dem süßlichen Fleisch der exotischen Frucht eine hohe Menge an Vitamin B6. Dieses B-Vitamin hilft unserem Organismus Infektionen einzudämmen und schneller bekämpfen zu können.

    Sie können die Banane einfach so essen oder sie in Scheiben geschnitten in Ihr Frühstücksmüsli geben. Bananen eignen sich außerdem wunderbar, um einen Milch-Shake ohne Sahne schön cremig werden zu lassen.

    3. Cayennepfeffer

    Cayennepfeffer enthält aktive Substanzen, die unsere Atemwege frei halten und Verstopfungen der Nasenhöhle abbauen können.

    Nutzen Sie Cayennepfeffer wie ein normales Gewürz und verfeinern Sie Ihre Mahlzeiten damit, wann immer der Geschmack es erlaubt.

    4. Süßkartoffeln

    Die orangene Version unserer Nationalknolle bringt einen hohen Anteil an Beta-Karotin auf den Teller. Das Karotin nutzt unser Körper für die Herstellung neuer Blutzellen und kann so besser gegen Krankheitserreger vorgehen.

    Die Süßkartoffel hat gegenüber der hellen Kochkartoffel noch den weiteren Vorteil, dass sie reich an Ballaststoffen ist und Sie dadurch länger satt hält.

    5. Knoblauch

    In frisch geschnittenem Knoblauch befindet sich mit Allicin ein Wirkstoff, der die Enzyme von Viren abblockt und damit die Wahrscheinlichkeit einer Infektion reduziert. Allicin kommt nicht in getrocknetem Knoblauch vor, weshalb Sie es sich im Winter zur Angewohnheit machen sollten, frische Zehen für das Kochen zu verwenden.

    Mit Knoblauch gegen die Grippe
    Mit Knoblauch gegen die Grippe

    Welche Nahrungsmittel Sie vermeiden sollten

    So wie es Nahrungsmittel gibt, die das Immunsystem stärken, gibt es auch Speisen, die das Gegenteil bewirken. Raffinierter Zucker und weißes Mehl sind für unseren Organismus alles andere als zuträglich.

    Reduzieren Sie daher

    • Süßigkeiten
    • Weißbrotprodukte
    • Kuchen
    • Nudeln

    und ähnliche Speisen auf ein Minimum. Studien haben gezeigt, dass unser Körper für die Verdauung von Mehl und raffinierten Zucker weiße Blutkörperchen verwendet. Diese stehen dann nicht dem Immunsystem zur Verfügung, wodurch Sie anfälliger für Krankheitserreger werden.

    Schützen Sie sich mit der richtigen Ernährung vor Herzerkrankungen

    Neben Diabetes gehören Erkrankungen des Herzens zu den schlimmsten Beschwerden westlicher Gesellschaften. So dramatisch ein Herzanfall auch in seinen Folgen ausfallen kann, so einfach ist er auch zu vermeiden.

    Regelmäßiges Fitness-Training ist einer der Schlüssel zu einem gesunden Herzen bis ins hohe Alter. Ein weiterer und viel wichtigerer Aspekt ist jedoch die richtige Ernährung.

    Die folgenden Ernährungs-Strategien können Ihnen helfen, das Risiko einer Herzerkrankung niedriger zu halten.

    1. Kaufen Sie ein Multivitamin

    Suchen Sie nach einem Multivitaminpräparat mit:

    • Vitamin A
    • Vitamin C
    • Vitamin D
    • Vitamin E
    • Vitamin B1
    • Vitamin B2
    • Niacin
    • Vitamin B6
    • Folsäure
    • Vitamin B12

    Wählen Sie eine Formel, die die empfohlenen Tagesdosis für B6 (1,3 bis 1,7 mg), B12 (2,4 mcg) und Folsäure (400 Mikrogramm) zu 100 Prozent abdeckt.

    Achten Sie zudem auf die Mineralien:

    • Chrom
    • Kupfer
    • Eisen
    • Magnesium
    • Selen
    • Zink

    Frauen vor den Wechseljahren sollten ein Multivitaminpräparat mit 10 bis 18 mg Eisen, postmenopausale Frauen und Männer sollten ein Präparat mit nicht mehr als fünf bis 10 Milligramm Eisen zu sich nehmen.

    2. Wählen Sie ungesättigte Fette

    Ungesättigte Fette in Pflanzenölen, Avocados und Mandeln können niedrigeres LDL-Cholesterin ("schlechtes" Cholesterin) und Triglyzeride (Blutfette) bewirken und HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) erhöhen und somit dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren.

    Minimieren Sie die Aufnahme von gesättigten Fetten und Transfettsäuren, die das LDL-Cholesterin erhöhen können.

    Wählen Sie mageres Fleisch, Geflügelbrust und fettarme Milchprodukte (1 Prozent Milchfett oder weniger). Lesen Sie Nährwertangaben auf verpackten Lebensmitteln und wählen Sie Lebensmittel mit wenig oder gar keinen Transfettsäuren.

    3. Essen Sie fetten Fisch

    • Lachs
    • Forelle
    • Sardinen
    • Hering und
    • Seesaibling

    enthalten DHA und EPA. Zusätzlich stehen Omega-3-Fettsäuren zum Schutz vor einem Herzinfarkt bereit.

    Essen Sie fetten Fisch zweimal pro Woche. Wenn Sie keinen Fisch mögen, nehmen Sie eine Fischölergänzung, die 500 bis 600 Milligramm EPA und DHA (kombiniert) liefert.

    4. Reduzieren Sie die Aufnahme von Natrium

    Im Übermaß genossen, kann Natrium den Blutdruck erhöhen und die Hypertonie verschlechtern. Erwachsene müssen nicht mehr als 1.300 bis 1.500 Milligramm Natrium pro Tag zu sich nehmen. Die sichere tägliche Obergrenze beträgt 2.300 Milligramm.

    Begrenzen Sie die Aufnahme von Mahlzeiten in Restaurants und verarbeitetes Fleisch wie Schinken, Wurst und Wurstwaren. Verlassen Sie sich weniger auf Lebensmittel wie Suppen aus der Konserve, gefrorenes und verpacktes Essen.

    Lesen Sie Nährwertangaben auf Lebensmitteln und wählen Sie die Lebensmittel mit einem niedrigeren Tageswert (DV) für Natrium. Lebensmittel mit einem DV von 5 Prozent oder weniger enthalten wenig Natrium.

    5. Wechseln Sie zu Vollkornprodukten

    Menschen, die Vollkornprodukte essen, vermindern Ihr Risiko Herzkrankheiten zu erleiden um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zu Menschen, die hauptsächlich Weißmehlprodukte verzehren.

    Ziel sind mindestens drei Portionen an Vollkornprodukten pro Tag, vorzugsweise mehr. Eine Portion Vollkorn ist gleichbedeutend mit einer Scheibe Vollkornbrot, 1/2 Tasse gekochten Haferflocken oder 1/2 Tasse gekochtem braunen Reis oder Vollkornnudeln.

    Wählen Sie Brot, Müsli und Kekse aus 100 Prozent Vollkorn, probieren Sie beispielsweise:

    6. Essen Sie Hülsenfrüchte und Nüsse

    Essen Sie mehr Hülsenfrüchte, zum Beispiel:

    Diese können den Blutdruck senken, LDL-Cholesterin reduzieren und den Blutzuckerspiegel in Schach halten.

    Achten Sie darauf, das Sie mindestens viermal pro Woche Hülsenfrüchte und Nüsse in Ihrer Ernährung enthalten haben. Fügen Sie Hülsenfrüchte zu Suppen, Salaten, Chili und Tacos hinzu.

    Werten Sie Ihr Wok-Gericht durch Nüsse auf oder genießen Sie sie als gesunden Snack.

    Richtige Ernährung im Alter wichtig - erfolgreich und gesund zunehmen

    Appetit bei Senioren - es kommt auf die richtige Zubereitung und die Wahl der Speisen an

    Junge Frau bringt alter im Rollstuhl sitzender Dame Tablett mit Essen
    Meals on Wheels © Lisa F. Young - www.fotolia.de

    Auch im Alter sollte man auf die richtige Ernährung achten; damit man auch nicht an Gewicht verliert, sollten Senioren jeden Tag drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen und weil das Sättigungsgefühl schneller eintritt, sollte man die Mahlzeiten sinnvollerweise über den Tag verteilen.

    Tipps zur Zubereitung der richtigen Speisen

    Die Speisen sollten am besten, wie auch das Magazin "Senioren-Ratgeber" schreibt, immer frisch zubereitet werden und nicht einfach Fertiggerichte in die Mikrowelle geschoben werden. Denn beim Kochen kommt auch der Appetit.

    Durch Untergewicht haben nämlich viele ältere Menschen Probleme, denn sie frieren leichter und sind auch anfälliger für Infekte. Auch leiden sie öfters an Osteoporose, das heißt Knochenschwund.

    Um eventuell an Gewicht zuzunehmen, sollten die Betroffenen vielleicht noch ihre Lieblingsgerichte verfeinern, beispielsweise in den Salat noch Käse oder geröstetes Weißbrot geben oder auch in die Suppe etwas Crème Fraîche.

    Eine Quarkspeise vor dem Schlafengehen ist auch zu empfehlen, besser als Süßigkeiten, die zwar Kalorien enthalten, aber kaum wichtige Nährstoffe.

    Gesunde Ernährung verbessert Gehirnleistung

    Eine gesunde Ernährung kann viele Schwierigkeiten im Alltag verringern. Sie kann Stress mindern, Gewichtszunahme kontrollieren und im besten Fall für ein verbessertes Lebensgefühl sorgen und das Auftreten von Krankheiten unterbinden. Aktuelle Forschungen belegen, dass eine Ernährung, die speziell die Gesundheit des Herzens unterstützt, ebenfalls förderlich für die Gehirnleistung und den Schutz vor Erkrankungen am Gehirn ist.

    Herzerkrankungen stellen sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine häufige Erkrankung dar. Sie können demnach in keinem Alter früh genug damit beginnen, Ihre derzeitigen Ernährungsrichtlinien zu überdenken, zu hinterfragen und durch gesunde Lebensmittel zu verbessern.

    1. Viel buntes Obst und Gemüse

    Greifen Sie in Ihrem alltäglichen Menüplan zu Obst und Gemüse, das die Farben dunkelgrün, rot, orange und lila besitzt. Wählen Sie zum Beispiel:

    • Mohrrüben
    • Tomaten
    • Paprikaschoten
    • Aprikosen
    • Spinat
    • grünen Blattsalat

    Je dunkelgrüner das Gemüse, desto besser.

    2. Gesunde Vollkornprodukte

    Ergänzen Sie vor allem Ihr Frühstück mit Vollkornprodukten wie:

    • Hafer
    • Reis
    • Vollkornbrot

    3. Gesundes Fleisch und besonders viel Fisch

    Mindern Sie die Menge an rotem Fleisch und essen Sie eher weißes Fleisch und Hühnchen. Legen Sie den Schwerpunkt auf Fisch, wie beispielsweise:

    So bereichern Sie Ihre tägliche Nahrung mit den in Fisch enthaltenen gesunden Omega-3-Fettsäuren.

    Fit durch Fisch

    Eine Studie zeigte auf, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch dazu führt, dass eine graue Substanz im Gehirn aufgebaut wird. Diese graue Substanz lagert sich in den Bereichen des Gehirns ab, in denen die Spuren von Alzheimer gefunden werden.

    Der Studie nach dient die graue Substanz als Schutzwand und ist schwierig zu durchbrechen. Daher liegt die Aussage nahe, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch, von mindestens einem Mal in der Woche, dazu beitragen kann, dass der Körper körpereigene Abwehrmechanismen aufbauen kann, die das Eintreten von Alzheimer verzögern können.

    4. Milchprodukte

    Nehmen Sie fettarme Milch und weitere Milchprodukte wie Magerquark oder Joghurt zu sich und lassen Sie diese Lebensmittel zu einem festen Bestandteil Ihrer alltäglichen Ernährung werden.

    5. Hülsenfrüchte und Nüsse

    Bereichern Sie Ihr Mittag- und Abendessen mit Nüssen und Samen, sowie Bohnen und Kichererbsen. Variieren Sie Ihren Ernährungsplan auf dieser Basis so oft wie möglich und achten Sie auf die Einhaltung von ungefähr regelmäßigen Essenszeiten.

    6. B12 und Gewürze

    Neben dem Verzehr von Fisch hat sich besonders der Verzehr des Gewürzes Kurkuma ebenfalls als gesundheitsförderlich erwiesen. Eine Studie belegte, dass Kurkuma das Auftreten des Amloidplaques mindert, die wiederum Bestandteil der Alzheimererkrankung sind. Eine weitere Studie der Gehirnforschung belegte, dass die Personen, die mit ihrer täglichen Nahrung viel Curry zu sich nahmen, eine hohe Gehirnleistung verzeichnen konnten.

    Der Verzehr von Vitamin B12-haltigen Lebensmitteln wird ebenfalls als förderlich verstanden. Vitamin B12 ist in nahezu allen tierischen Produkten zu finden, wie in Fleisch, Milch oder Eiern enthalten. Das Vitamin B12 wird vor allem für lebenswichtige Funktionen im menschlichen Gehirn eingesetzt.

    Bei erwachsenen Personen, die eine geringe Gedächtnisleistung besitzen und sich einfach artikulieren, wurde ein geringer Anteil an Vitamin B12 gemessen.

    Gesund zu leben ist nicht schwer

    Eine Veränderung des Ernährungsverhaltens ist in kleinen Schritten und ohne Zeitdruck ein für jeden Menschen umsetzbares Ziel, das zu einer gravierenden Verbesserung Ihres Vitalgefühls führen kann und Sie vor allem gegen Herzerkrankungen schützt und Ihre aktuellen Gehirnleistungen unterstützt und verbessert.

    Nehmen Sie sich daher einen Augenblick Zeit, blicken Sie in Ihren Küchenschrank und sortieren Sie die ungesunden Nahrungsmittel aus. Schreiben Sie sich eine Liste der Lebensmittel, die Sie gesund für Sie sind und die Sie bei Ihrem nächsten Einkauf mitbringen wollen.

    Mandeln gut für die Gesundheit - Blutdruck und Cholesterin sinken

    Nahaufnahme Auswahl ganzer Nüsse in Korb
    Nüsse © mika68 - www.fotolia.de

    Mandeln sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Die Steinfrüchte enthalten Ballaststoffe und wertvolle Fette. Sie zügeln den Appetit, ohne eine Gewichtszunahme zu verursachen. Mandeln sind zudem gut für das Herz, die Haut und den Cholesterinspiegel.

    Nun hat eine Studie britischer Wissenschaftler ergeben, dass die Früchte des Mandelbaums auch Blutzucker-Spitzenwerte nach dem Genuss kohlenhydratreicher Lebensmittel verhindern. Der Blutdruck sinkt und der Blutfluss in den Gefäßen ist verbessert.

    Süße Mandeln als gesunder Snack zwischendurch

    Zudem hemmt der Verzehr von Mandeln die schädigende Wirkung der Freien Radikalen (oxidativer Stress). Der Grund für diesen Schutzeffekt ist der hohe Anteil von Vitamin E. Neben pflanzlichen Ölen sind Mandeln die beste und reichste Quelle an diesem Vitamin, das dafür bekannt ist, koronaren Herzerkrankungen vorzubeugen.

    Der positive Effekt gilt jedoch nur für süße Mandeln, nicht aber für bittere. Diese enthalten in rohem Zustand ein blausäurehaltiges Gift, welches jedoch bei der industriellen Verarbeitung zu Bittermandelöl verloren geht.

    Eine Handvoll Mandeln (rund 30 Gramm) hat 160 Kilokalorien und ist ein exzellenter Vitamin-B-, -E- und Magnesium- sowie ein guter Protein- und Ballaststoff-Lieferant. Aufgrund ihrer vielen Kalorien sollten Mandeln nicht zusätzlich gegessen werden, sondern einen anderen, ungesünderen Snack ersetzen.

    Phosphatarme Ernährung für chronisch Nierenkranke empfohlen

    Menschen mit chronischen Erkrankungen der Nieren müssen ein besonderes Auge auf ihre Ernährungsweise legen. Wie nun der Berufsverband der Deutschen Internisten (BDI) Wiesbaden, mitteilte, sollte man gerade bei den aufgenommenen Phosphaten auf eine Reduzierung achten. Diese belasten die Nieren, die durch ihre eingeschränkte Tätigkeit das Blut nur unzureichend filtern können. Als Folge zeigt sich durch die erhöhte Phosphatbelastung die so genannte Hyperphosphatämie, die unter anderem einen Herzinfarkt, Osteoporose oder auch Arteriosklerose begünstigen kann.

    Hier heißt es gezielt entgegen zusteuern und stark phosphathaltige Lebensmittel deutlich zu reduzieren. Hierzu zählen überwiegend Fertiggerichte, Wurst, Fleisch, Käse, süße Getränke, Backwaren, Milchprodukte oder auch Nüsse und Getreideprodukte. Maximal eine tägliche Aufnahme von 1g Phosphat ist empfehlenswert und wer es durch eine Ernährungsumstellung nicht erreicht, hat die Möglichkeit durch den Arzt Medikamente zu erhalten, die die Phosphate im Darm regelrecht absorbieren können.

    Den Gang zum Arzt mit Antipasti und Co. reduzieren

    Drei verschiedene Antipasti auf Holzlöffeln (getrocknete Tomaten, gefüllte Pepperoni und Oliven)
    Leckeres Büffet mit Antipasti © Floydine - www.fotolia.de

    Gesunde Ernährung ist in der hektischen Zeit immer wieder ein wichtiges Thema. So zeigt sich beispielsweise durch den Griff bestimmter Nahrungsmittel das Herz-Kreislauf-System ebenso gestärkt werden kann als auch das Immunsystem. Zudem führt eine unausgewogene Ernährungsweise oft auch zu einem übermäßigen Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck oder auch Fettstoffwechselstörungen.

    Übrigens tragen diese vier Erkrankungen oder Symptome einen gemeinsamen Namen: Die tödlichen Vier oder das Metabolische Syndrom, das bei einem dauerhaften Zustand durchaus zu einer tödlichen Gefahr werden kann.

    Hier mit Antipasti und Co. aktiv dagegen Prävention zu betreiben, ist nicht nur sinnvoll, sondern unter Umständen auch lebensverlängernd. So belegen bereits zahlreiche Studien, dass die mediterrane Ernährungsweise mit Oliven, frischem Gemüse, Obst, viel Fisch und Kräuter, sowie hochwertige Kaltgepressten Öle und Nüsse, die Gefäße gesund hält, den Blutdruck ebenso senken kann als auch ein vorhandenes Übergewicht und einen positiven Einfluss auf das gesamte Herz-Kreislauf-System ausübt.

    Gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das Gehirn aus

    Grafik Gehirn Neurologie in blau
    the brain © ktsdesign - www.fotolia.de

    Für die Fitness des Gehirns gelten heutzutage das Lösen von Rätseln, Sudoku, aber auch ein verstärktes Sozialleben.

    Was aber eigentlich noch viel wichtiger ist, und wenig Beachtung erfährt, ist die gesunde Ernährung, beziehungsweise auch das Fasten. So stellte man fest, dass weniger Kalorien und viele ungesättigte Fettsäuren, wie sie unter anderem in Fisch oder Leinsamen vorkommen, für das Gehirn gesund sind.

    Eine gesunde Ernährung wirkt sich aber auch positiv auf das Risiko für Schlaganfall, sowie Demenz aus. Diese ganzen Erkenntnisse haben die Wissenschaftler aus etlichen Tierversuchen gewonnen und man glaubt dadurch, dass sich dies auch auf die Menschen übertragen lässt.

    Eine gesunde und kalorienarme Ernährung hält die Hirngefäße elastisch und sorgt somit für eine bessere Durchblutung des Gehirns, was die Denk- und Leistungsfähigkeit erhöht.

    Fisch, Geflügel, Nüsse: Gesunde Ernährung beugt Alzheimer vor

    Grafik menschlicher Kopf mit Gehirn, Migräne
    transparenter schädel mit gehirn und migräneanfall © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann sein Risiko an Alzheimer zu erkranken nachweislich senken.

    Ein Studie, die von Wissenschaftlern der New Yorker Columbia Universität durchgeführt wurde, belegt, dass Nahrungsmittel wie Fisch, Geflügel, Obst, Gemüse und Nüsse die Demenzerkrankung verhindern kann.

    Die Forscher befragten 2150 Probanden über 65 Jahre nach ihren Essgewohnheiten. Zu Beginn der Befragung litt keine der Personen unter Alzheimer. Im Laufe von durchschnittlich 4 Jahren entwickelte sich die Krankheit bei 253 von ihnen. Wer eher fettarme Milchprodukte sowie wenig Rindfleisch, Innereien und Butter zu sich genommen hatte, hatte ein deutlich geringeres Risiko.

    Verschiedene Obst- und Gemüsesorten können Lungenkrebs vorbeugen

    Mit Obst- und Gemüseverzehr das Risiko für ein Plattenepithelkarzinom senken

    3D Grafik Lungen mit Lungenkrebs
    lungenkrebs © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Der tägliche Verzehr von frischem Obst und Gemüse gehört zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu. Eine europäische Langzeitstudie zeigte, dass der regelmäßige Verzehr von vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sogar Lungenkrebs vorbeugen kann.

    Für die European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition-Studie, kurz EPIC-Studie, wurden seit 1992 rund 500.000 Menschen aus verschiedenen Ländern zu ihrer Ernährungsweise und ihren Lebensgewohnheiten befragt, sowie einem Gesundheitscheck unterzogen. Neun Jahre lang beobachteten die Forscher die Probanden und stellten anschließend bei 1.613 Patienten die Diagnose Lungenkrebs.

    23 Prozent weniger Lungenkrebsfälle bei Verzehr von Obst und Gemüse

    Die Forscher verglichen die Diagnosen mit den Fragebögen der Probanden und stellten fest, dass vor allem bei Rauchern, die täglich mehr als acht verschiedene Obst- und Gemüsesorten verzehrten, das Lungenkrebsrisiko im Gegensatz zu den Probanden, die täglich nur weniger als vier verschiedene Sorten verzehrten, um ganze 23% gesunken war.

    Jedoch zeigte sich dieser signifikante Unterschied nur in Bezug auf eine bestimmte Form von Lungenkrebs, dem Plattenepithelkarzinom. Bei anderen Lungenkrebsformen stellte man keinen entscheidenden Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Früchten und Gemüse und dem Krebs fest.

    Ernährungsphysiologen empfehlen viele Mikronährstoffe und Vitamine für ein fittes Herz

    Gesundheit für Herz und Co. - Experten empfehlen einen individuell erstellten Ernährungsplan

    Rotes Herz aus Kunststoff, daneben Stethoskop, weißer Hintergrund
    Heart Care © verinize - www.fotolia.de

    Die richtige Ernährung ist das A und O für ein langes Leben, da sind sich die Ernährungsphysiologen einig. Ein gesunder und fitter Körper braucht täglich verschiedene Nährstoffe, die er selbst nicht bilden kann und daher aus der Nahrung beziehen muss. Besonders das Herz braucht verschiedene Dinge, damit es auch im Alter noch kräftig schlagen kann.

    Um Erkrankungen des Herzens vorzubeugen, ist Fisch die beste Nahrungsgrundlage. Leider landet Fisch immer seltener auf deutschen Mittagstischen, wie Studien ergaben.

    Viele Menschen von Mangel an Nährstoffen betroffen

    2008 zeigte eine Verzehrstudie, dass die wenigstens Deutschen genügend Mikronährstoffe und Vitamine in der Nahrung haben. Auch ein Mangel an Spurenelementen herrscht allgemein vor. So kann der menschliche Stoffwechsel oft nicht ausreichend arbeiten.

    Für das Herz ist das eine echte Gefahr. Wer verantwortungsvoll mit seinem Leben umgeht, sollte vielleicht sogar in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt am Ernährungsplan drehen.

    Eine Überdosierung vermeiden

    Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein, empfehlen sich aber nicht für jeden. Es gibt ebenfalls eine Gefahr der Überdosierung von Vitaminen und co. Wer zu viel Vitamin A zu sich nimmt, kann sein Krebsrisiko steigern.

    Die beste Lösung, so die Ernährungsphysiologen, ist ein individuell erstellter Ernährungsplan, der Bedürfnisse, Aktivität in Sport und Beruf und Faktoren wie Stress, Gewicht und Alter mit einrechnet.

    Im Kampf gegen Demenz spielt die Ernährung eine Rolle - eine Ernährungstherapie kann viel leisten

    Mit einer ausgewogenen, angepassten Ernährung gegen Demenz angehen

    Senioren - Frau mit Brille und grauem Hut neben einem Mann mit weißem Schnurrbart
    Senior couple © Marcin Kempski - www.fotolia.de

    Aktuell gibt es in Deutschland 1, 3 Millionen Demenzkranke. Die Zahl wird sich laut Meinung der Mediziner in den nächsten Jahrzehnten kontinuierlich erhöhen, bis sie sich 2050 verdoppelt hat. Da es für die Erkrankung bisher keine Heilung gibt, ist diese Aussicht alarmierend. Mediziner können bisher nur eine Ernährungstherapie empfehlen.

    Was genau kann man sich davon erhoffen?

    Das Risiko auf Demenz kann tatsächlich mit der richtigen Ernährung verringert werden. Besonders Nüsse können sich positiv auf die gesunde Aktivität des Hirns auswirken. Ungesättigte Fettsäuren und Stoffe, die antioxidativ sind, führen diese Wirkung herbei. Ebenso wichtig ist die Aufnahme der richtigen Nährstoffe.

    Eine Studie zeigte, wie sinnvoll eine tägliche medizinische Aufnahme durch eine speziell gemischte Trinknahrung ist. Die Probanden mit leichten Demenzsymptomen konnten damit stabilisiert werden.

    Zudem kam man zum Schluss, dass eine Mangelernährung ganz entscheidend das Risiko auf Alzheimer in die Höhe treibt. Mediziner haben in Studien festgestellt, dass Menschen mit Alzheimer oft kurz vor dem Auftreten der ersten Systeme deutlich an Gewicht verloren hatten.

    Es ist denkbar, dass der Mangel an wichtigen Nährstoffen ein Faktor beim Verlust der kognitiven Fähigkeiten ist. Der Zustand verstärkt sich zudem, wenn die Erkrankten aufgrund der Gedächtnisausfälle eine regelmäßige Nahrungsaufnahme vergessen.

    Weniger Diabetes durch die richtige Auswahl von Lebensmittel

    Grafische Darstellung einer Diabetes-Typ-2-Erkrankung, mit Beschriftung
    diabetes mellitus typ 2, illustration mit beschreibung deutsch © bilderzwerg - www.fotolia.de

    Wer auf seine Ernährung achtet, der kann sein Risiko an Diabetes zu erkranken, entscheidend mindern. Ernährungsexperten empfehlen täglich fünf Portionen frisches Gemüse und Obst.

    Auf 400 g pro Tag dieser Pflanzenkost sollte man schon kommen. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Teilnehmer, die zwischen 4 bis 7 Portionen Frischkost am Tag zu sich nahmen, das Risiko an Diabetes-Typ-2 zu erkranken um ein Fünftel reduziert werden konnte, im Vergleich zu Probanden, die kaum oder nur wenig Obst und Gemüse in ihren Speiseplan integrierten.

    Dabei fanden die Wissenschaftler aber auch heraus, dass der Verzehr von Gemüse weitaus effektiver das Diabetesrisiko senkte als der Verzehr von Obst. Ebenfalls sei es günstig, auf eine große Vielfalt der Pflanzenkost zu achten.

    Frisches Obst ist gesund und stärkt die Abwehrkräfte

    Rothaarige Frau in grünem Outfit mit Obst-und-Gemüse-Korb in der Hand in einem Supermarkt
    fruit basket © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Wenn die Bundesbürger frösteln und sich vor Erkältungen schützen wollen, essen die meisten mehr vitaminhaltige Lebensmittel. Besonders hoch im Kurs stehen dabei frisches Obst und Gemüse. So hoffen die Deutschen gesund zu bleiben und die kalte Jahreszeit fit zu überstehen. Das Marktforschungsinstitut GFK in Nürnberg befragte im Auftrag der „Apotheken-Umschau“ Menschen zu ihrer persönlichen Erkältungsvorsorge.

    Für 65,8 Prozent ist eine gesunde Ernährung dabei wesentlich. Über die Hälfte der Befragungsteilnehmer erklärten, dass sie außerdem einen Spaziergang unternehmen würden und zwar unabhängig vom Wetter.

    Für 41,4 Prozent ist "schlafen" die beste Vorsorge. Sie setzen auf Entspannung. 12,8 Prozent der Teilnehmer unterstützen die persönliche Entspannung durch einen Saunagang und hofft damit der Erkältungswelle zu entgehen. 8 Prozent der Befragten ergänzen den Saunabesuch mit einer Wechseldusche mit heißem und kalten Wasser.

    Tomatenfarbstoff Lycopin verringert Schlaganfall- und Prostatakrebsrisiko

    Junge Frau, lächelnd, hält zwei frische Tomaten vor ihre Augen
    junge, schöne Frau hält zwei Tomaten zu ihren Augen © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Das rote Früchtchen, das botanisch gesehen eigentlich eine Beere ist, wirkt sich äußerst positiv auf die Gesundheit von Männern aus. Die Tomate ist während ihrer gesamten Reifezeit intensivem Sonnenlicht ausgesetzt, wodurch sie den roten Tomatenfarbstoff Lycopin bildet. Dies ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der sich beim Verzehr auch im menschlichen Körper als durchaus nützlich erweist.

    In Studien konnte bereits nachgewiesen werden, dass durch vermehrte Aufnahme dieses Pflanzenstoffes das Prostatakrebsrisiko deutlich gesenkt wird. In einer weiteren Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem Lycopin-Gehalt im Blut und dem Schlaganfall-Risiko untersucht. Je höher dieser Gehalt, desto geringer war das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden.

    Bereits ein Kilo reife Tomaten enthält dreißig bis vierzig Milligramm Lycopin, die Hälfte der wöchentlich empfohlenen Dosis. Eine optimale Gesundheitsvorsorge ist die Aufnahme von 330 ml Tomatensaft täglich. Damit können Männer vielen Gesundheitsrisiken wirksam begegnen.

    Übergewicht und Diabetes - Abnehmen schützt offenbar nicht vor einem Herzinfarkt

    Ansicht von oben: Mann mit dickem Bauch auf Waage
    Big Belly © Martti - www.fotolia.de

    Während Diabetes des Typ 1 angeboren ist, handelt es sich beim Typ 2 um eine erworbene Krankheit. Oft spielen dabei die Lebensumstände eine Rolle, denn in der Regel erkranken übergewichtige und alte Menschen an dieser Form. Die Mehrheit der Ärzte rät ihren übergewichtigen Patienten mit Diabetes des Typ 2 sofort ihre Lebensgewohnheiten zu ändern. Das Ziel soll eine deutliche Reduktion des Gewichts sein, damit der Körper weniger belastet wird. So soll vor allen Dingen das Risiko auf einen Herzinfarkt sinken.

    Eine aktuelle Studie ist nun aber zu dem erstaunlichen und auch ernüchterndem Ergebnis gekommen, dass Abnehmen den Diabetikern gar nicht hilft. Die Gefahr für einen Herzinfarkt sinkt keineswegs bei einer gesünderen Lebensführung. Die Look AHEAD-Studie hatte 2001 in den USA begonnen, insgesamt 5.145 übergewichtige und adipöse Patienten zu betreuen, die alle an Diabetes des Typ 2 litten. Die Hälfte wurde in Therapien dazu angehalten, nicht mehr als 1.800 Kilokalorien jeden Tag zu sich zu nehmen.

    Zudem sollte der Anteil an Fett pro Tag nicht größer als 30 Prozent sein; dafür jedoch der Anteil der Eiweiße bei mindestens 16 Prozent liegen. Neben dieser Ernährungsumstellung wurden alle angehalten, jede Woche mindestens 175 Minuten in Sport zu investieren. Die übrige Hälfte diente als Kontrollgruppe und bekam nur Infobroschüren über ein gesundes Leben, sie mussten sich jedoch nicht an die strengen Anweisungen halten.

    Die Abnehmerfolge sahen entsprechend aus: Gruppe 1 hatte im Schnitt 8,5 Prozent des Körpergewichts verloren und Gruppe zwei nur 0,7 Prozent. Davon profitierte die ersten Gruppe allerdings nicht, wenn es um das Herzinfarktsrisiko ging. Auch nach zehn Jahren war die Gefahr in beiden Gruppen gleich hoch.

    Tod durch falsche Ernährung? Tatsächlich ist dies eine häufige Todesursache

    Ungesunde (Fast Food) und gesunde Nahrungsmittel (Obst und Gemüse) schweben über den Händen einer sportlichen Frau
    Unhealthy vs healthy food © Tijana - www.fotolia.de

    Geht es um das Versterben von Menschen vor ihrer eigentlichen Zeit, denken viele bei der Frage nach den Ursachen an Krebs oder Unfälle. Den meisten würde nicht einmal im Traum einfallen, dass es auch die Ernährung sein kann, die einen Menschen in den Tod treibt. Tatsächlich hat die WHO aber ermittelt, dass allein in Europa zwei Drittel aller Verstorbenen aufgrund ungünstiger Ernährung dahin geschieden sind.

    Tatsächlich ist es so, dass falsche Nahrungsmittel den Körper derart belasten oder beschädigen können, dass es zu einem verfrühten Tod kommt. Auch der Mangel an bestimmten Stoffen kann dazu führen. Leider ist es so, dass gerade lebenswichtige Nahrungsmittel wie Gemüse oder Obst von den meisten verschmäht werden. Viele Menschen nehmen deutlich weniger zu sich, als der Körper eigentlich benötigt.

    Die Folge ist ein verfrühter Verschleiß wichtiger Systeme. Die Gefäße leiden, sodass das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall steigt. Auch Diabetes kann durch falsche Nahrungsmittel heraufbeschworen werden. Die betroffenen Menschen essen in der Regel zu viel fettige Nahrung und salzen ihre Lebensmittel zu stark.

    Wer immer auf Fertigprodukte zurückgreift, setzt sich dieser Gefahr auch unbewusst aus, denn viele dieser Produkte sind zu stark gesalzen. Lässt man dann auch noch das tägliche Gemüse und das Obst weg, kann der Körper in wenigen Jahren deutliche Spuren davontragen.

    Bei vielen Menschen werden bereits in der Kindheit die Weichen falsch gestellt. So sind bereits 24 Prozent der Kinder zwischen sieben und 14 Jahren schon adipös. Das ebenso schlechte Gegenteil des Untergewichts findet man dagegen bei Senioren. Hier wiegen viele nicht mehr genug, da sie mangelhaft essen.

    Snacks bei Diabetes – mit diesen Vorschlägen Kalorien sparen und seiner Gesundheit Gutes tun

    Rechte Hand einer Frau dippt Möhre von einem Gemüseteller mit Möhre und Gurke in Joghurtdip
    vegetable platter © Graça Victoria - www.fotolia.de

    Jeder kennt das Gefühl, Lust auf etwas Kleines zu Essen zu haben, irgendetwas für den kleinen Hunger zwischendurch. Die Supermarktregale sind voll von Snacks und Knabbereien wie Chips, Schokolade und Co. Doch solche Produkte wirken sich natürlich schnell auf die Figur aus. Diabetiker haben zudem das Problem, dass sie ihre Blutzuckerwerte damit in die Höhe treiben können. Wie wäre es da mit gesunden und zugleich leckeren Alternativen?

    Natürlich ist es erlaubt, zwischendurch mal zur nächsten Imbissbude zu gehen und sich eine Currywurst zu gönnen, es sollte bloß nicht zur Gewohnheit werden. Es gibt zahlreiche gesunde Snacks, die mit den gängigen Werbeangeboten mithalten können.

    Obst und Gemüse

    Zur gesunden und ausgewogenen Ernährung zählen zum einen Obst und Gemüse. Für Diabetiker eignen sich dabei Beeren besonders gut, weiterhin sind Mandarinen, Nektarinen und Äpfel zu empfehlen. An Gemüsesorten sollte man zu Möhren greifen; diesen Snack kann man mit einem leckeren Dip aus Magerquark und einigen Gewürzen deutlich interessanter machen.

    Knabbereien

    Wer abends beim Fernsehen etwas knabbern möchte, sollte es mal mit Nüssen probieren, jedoch nicht unbedingt die überwürzte Variante aus dem Supermarkt; auch pur schmecken die Schalenfrüchte sehr gut. Übertreiben sollte man es bei der Menge aber auch nicht. Gleiches gilt für Popcorn, welches sich jedoch ab und zu als Snack durchaus eignet. Hier gilt: selbst herstellen spart Zucker und Fett.

    Milchprodukte und Vollkornbrot

    Naturjoghurts und –quarks sind sehr gut geeignet, um den kleinen Hunger zu stillen. Wer es etwas süßer mag, schneidet einfach etwas Obst hinzu. Auch Hüttenkäse kann man problemlos verzehren. Vollkornbrot ist ideal als Zwischenmahlzeit, denn durch die enthaltenen Ballaststoffe hält das Sättigungsgefühl lange an. Frische Tomaten, etwas Frischkäse oder fettarmer Käse sind leckere Kombinationsmöglichkeiten.

    Mythos Stoffwechsel: Gibt es wirklich nur die eine, richtige Ernährung? Experten sagen: Nein!

    Auswahl an frischem Obst und Gemüse in einem Korb
    fruta y verduras 1 © Ramón López - www.fotolia.de

    Wenig Zucker, wenig Fett, viel Obst und Gemüse. Abwechslungsreich und ausgewogen sollte die Ernährung sein, damit sich der Mensch nach bisherigen Erkenntnissen gesund ernährt. Im TV versucht man immer wieder, dem Verbraucher über Kochsendungen, Diskussionsrunden und Lebensmitteltests mitzuteilen, was wirklich gut für ihn ist und was nicht.

    Doch dabei habe man völlig übersehen, dass jeder Mensch einen ganz individuellen Stoffwechsel hat und das eigentlich darin der wahre Ansatz zu suchen ist, welche Ernährungsform nun die beste für einen persönlich ist. Katrin Burger, bdw-Autorin, stellt die These auf, dass es die „gesunde Ernährung“ an sich gar nicht gibt.

    Grundlage hierfür war ein Versuch, der nachweisen sollte, dass Menschen ganz unterschiedlich Nährstoffe aufnehmen und verarbeiten. Testpersonen sollten nüchtern eine Zuckerlösung einnehmen. Die Grundvoraussetzung also war bei allen gleich. Der anschließend gemessene Blutzuckerspiegel hingegen war sehr unterschiedlich. Ein sicherer Beweis dafür, dass es genetische Ursachen hat, wie der Körper Nährstoffe aufnimmt und verarbeitet.

    Krankheiten wie Diabetes müssen demnach nicht zwingend mit einer falschen Ernährung in Verbindung gebracht werden. Vielmehr arbeitet der Stoffwechsel bei solchen Patienten offensichtlich nicht immer korrekt. Diäten sollten daher verstärkt auf den individuellen Stoffwechsel eingehen, anstatt ständig zu suggerieren, was gut und was schlecht für den Körper sei.

    Bluthochdruck und Salzkonsum: Weniger Salz lässt die Gefäße aufatmen

    Zwei Hände einer Ärztin checkt oder überprüft den Blutdruck am rechten Arm einer Frau in Praxis
    checking blood pressure © amridesign - www.fotolia.de

    Menschen mit krankhaft erhöhtem Blutdruck werden vom Arzt als Hypertoniker bezeichnet. Durch ihren chronisch zu hohen Blutdruck sind sie eine Risikogruppe für diverse Folgeerkrankungen und werden daher oft gebeten, diverse Therapien mitzumachen. Neben Bewegungsprogrammen und Medikamenten ist auch die Ernährung bei Bluthochdruck sehr wichtig.

    Zu salzhaltige Lebensmittel meiden

    Vor allen Dingen der übermäßige Konsum von salzhaltigen Lebensmitteln muss eingeschränkt werden. Das Salz treibt den Blutdruck nach oben und durch den Verzicht kann er sich nach unten regulieren. Allerdings führt die bewusste Achtung auf den Salzkonsum nur bei jedem dritten Patienten mit Bluthochdruck zu verbesserten Werten. Aktuelle Studienergebnisse zeigen jedoch, dass sich auch bei weiterhin erhöhtem Blutdruck die Gesamtsituation des Patienten verbessert.

    Verringerung des Risikos für Folgeerkrankungen

    Durch weniger Salz können die Blutgefäße aufatmen. Sie sind dann gegen den hohen Blutdruck besser gewappnet und das Risiko für Folgeerkrankungen kann trotz weiterhin erhöhten Druck in den Gefäßen messbar verkleinert werden. Doch wieso geht es den Blutgefäßen besser, wenn man weniger Salz konsumiert? Dies ist der Fall, da Salz im Körper nicht nur auf den Blutdruck als solchen wirkt, sondern auch direkt auf die Gefäße an sich. Anders ausgedrückt: Das Salz kann die Zellen belasten.

    Empfehlung von Ärzten

    Wer ständig zu viel Salz konsumiert, dessen Blutgefäße können schwächeln und werden eher anfällig für Arteriosklerose. Viele Ärzte sind daher inzwischen auch der Meinung, dass selbst Menschen ohne zu hohen Blutdruck deutlich weniger Salz zu sich nehmen sollten. Im Schnitt nimmt jeder Deutsche derzeit zehn Gramm Salz jeden Tag auf. Würde man laut einer Studie diesen Konsum auf fünf Gramm halbieren, würde das die Gefäße schützen und damit für jeden das Risiko für Herz- und Hirninfarkte um bis zu 30 Prozent senken.

    Fünf einfache Regeln schützen vor Demenz, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen

    Tüte und Einkaufskorb mit vielen gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse
    grocery © Edyta Pawlowska - www.fotolia.de

    Eine walisische Langzeitstudie bestätigt: Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, sich regelmäßig bewegt und mit ausgewogener Ernährung das Gewicht hält, kann typische Zivilisationskrankheiten vermeiden. Das Risiko, an Herz-Kreislauf-Problemen, Diabetes oder Demenz zu erkranken, sinkt bis zu 70 Prozent.

    Insgesamt untersuchten die Mediziner 2.235 Männer, deren gesundheitliche Entwicklung sie über einen Zeitraum von 35 Jahren verfolgten. Als die Studie Anfang 1979 startete, war der jüngste Teilnehmer 45 Jahre alt, der älteste 59. Im Abstand von fünf jeweils fünf Jahren kamen die Männer dann erneut zur Untersuchung, inklusive Elektrokardiogramm und Computertomografie.

    Tests nach zehn Jahren erweitert

    Nach zehn Jahren erweiterten die Wissenschaftler die Tests und prüften zusätzlich die kognitiven Fähigkeiten der Probanden. 2004 wurden die kognitiven Tests noch um eine genauere Demenz-Diagnostik vertieft – die Teilnehmer waren nun zwischen 70 und 84 Jahre alt.

    Am Studienende zeigte sich: wer einfache Lebensregeln befolgte, wenig rauchte und selten trank, sich gesund ernährte, körperlich aktiv und schlank blieb, litt seltener unter chronischen Krankheiten. Aber nicht nur Stoffwechsel und Kreislauf blieben stabiler, auch die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln, sank um 60 Prozent. Ein Lebensstil, der gut für das Herz ist, hält also auch das Gehirn fit.

    Eine chronische Übersäuerung kann Diabetes Typ-2 verursachen

    Arzneimittel - Zwei rote Spritzen auf weißem Hintergrund
    two syringes isolated on the white background © Elnur - www.fotolia.de

    Besonders in den Industrieländern der westlichen Welt werden täglich regelmäßig Wurst, Käse und Fleisch gegessen, so dass es dadurch zu einer chronischen Übersäuerung (Azidose) kommen kann. Aber auch Gemüse und Obst können dies auf Dauer nicht immer verhindern. Die Folge dieser chronischen Übersäuerung kann auch die Entstehung von Diabetes Typ-2 sein, wie Forscher feststellten.

    Langzeitstudie mit Säure verursachender Ernährung

    Bei einer europäischen Langzeitstudie, an der 66.485 Lehrerinnen aus Frankreich teilnahmen, hat man die tägliche Säurebelastung 14 Jahre lang kontrolliert. Dabei wurde bei 1.372 Frauen auch Diabetes Typ-2 diagnostiziert. Im Vergleich zwischen der stärkeren Säure verursachenden Ernährung durch Wurst, Käse, Fleisch und auch Süßigkeiten gegenüber einer Ernährung vorzugsweise aus Milchprodukten, Obst, Gemüse sowie Kaffee werden einmal mehr Kalorien dem Körper zugeführt, aber auch mehr Natrium, Kalzium sowie Phosphor und weniger an Magnesium.

    Auswirkungen der Übersäuerung

    Die Folge ist ein höheres Risiko für eine Diabetes Typ-2 Erkrankung sowie eine stärkere Säurebelastung der Nieren. Auffallend war, dass das Risiko bei den schlanken Frauen mit einem BMI von kleiner 25 doppelt so hoch war, wenn der Säurewert zu hoch war (HR 1,96). Im Fazit schreiben die Forscher, dass man somit auf das sogenannte Säure-Basen-Gleichgewicht achten sollte.

    Bislang hatte man immer vermutet, dass Übergewicht der größte Risikofaktor für die Diabetes-Erkrankung sei.

    Langfristig gesehen zahlen sich gesunde Gewohnheiten im Alter aus

    Gesundheit, Vorsorge, Behandlung: Männerhand schreibt mit Kreide Begriffe auf Tafel
    gesundheit © N-Media-Images - www.fotolia.de

    Forscher wollten wissen, in wie weit sich frühe Gewohnheiten auf das Alter auswirken. Tatsächlich kam anhand einer neuen Studie heraus, dass Menschen, die sich bereits in Kindertagen viel bewegt haben und sich gesund ernährten auch 18 Jahre später noch körperlich fit und gesund waren.

    Gesund und fit im Alter durch gesunde Gewohnheiten

    Als Grundlage diente eine Studie anhand von 500 Teilnehmern, welche über einen langen Zeitraum beobachtet wurden. Für die Untersuchung wurden vier verschiedene Modelle herangezogen, die alle bestimmte Faktoren zum Inhalt hatten. Unter anderem der soziale Hintergrund, persönliche Faktoren, wie beispielsweise Stressbewältigungsstrategien, Verhaltensfaktoren, wie Rauchen oder auch die Ernährung und zu guter Letzt die Fitness und Gesundheit.

    Die Auswertung der Untersuchung ergab vor allem, dass Faktoren, wie Ernährung und körperliche Fitness eine lange Auswirkung auf das spätere Leben haben. Wer sich also frühzeitig an gesunde Gewohnheiten hält, wird auch im Alter fit und gesund sein. Es sollen weitere Studien folgen, die dieses komplexe Thema noch detaillierter untersuchen sollen.

    Mit der richtigen Ernährung Krankheiten vorbeugen: Diese Lebensmittel wirken entzündungshemmend

    Tüte und Einkaufskorb mit vielen gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse
    grocery © Edyta Pawlowska - www.fotolia.de

    Den meisten gefürchteten Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Arthritis und Alzheimer liegen entzündliche Reaktionen im Körper zu Grunde: Eingedrungene Viren und Bakterien führen zu Schmerzen, Schwellungen und Hautrötungen , die auf Dauer das Immunsystem überfordern und zu Erkrankungen führen.

    Jeder Mensch kann jedoch mit einer gesunden Ernährung dazu beitragen, dass der Körper in seinem Kampf gegen Eindringliche unterstützt wird - zum Beispiel mit Obst und Gemüse, das entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

    Flavonoide und Vitamine in Obst und Gemüse

    Eine große Rolle spielen dabei Flavonoide, die unter anderem in bestimmten Obstsorten wie Kirschen, Blaubeeren und Papaya stecken, sowie in Gemüsesorten wie Spinat. Ganz nebenbei liefern diese Lebensmittel auch noch viele gesunde Vitamine. Auch Gewürze können eine solche Funktion erfüllen, zum Beispiel das schon lange als Gesundbrunnen bekannte Knoblauch und der in der traditionellen chinesischen Medizin häufig verwendete Ingwer.

    Allerdings ist es mit Obst und Gemüse alleine noch nicht getan: Weitere Elemente, die zu einem gesunden Leben beitragen, sind ausreichende tägliche Bewegung an der frischen Luft, ausreichender Schlaf und die Vermeidung von Stress. Wer dann weitgehend noch auf industriell verarbeitete Lebensmittel mit künstlichen Zusatzstoffen verzichtet, hat bereits viel dafür getan Entzündungen im Körper zu vermeiden - eine Garantie gibt es leider nicht.

    Zahngesunde Ernährung - worauf kommt es dabei an?

    Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt und eine gute Zahnhygiene sind das A und O für gesunde Zähne. Doch man kann seine Zähne auch mit der richtigen Ernährung gesund erhalten.

    Der Zusammenhang von Nahrung und Zahngesundheit

    Es muss wohl heute niemandem mehr erklärt werden, dass zu viel Zucker den Zähnen schadet. Und viele gesundheitsbewusste Menschen verzichten ihren Zähnen zuliebe auch schon ganz bewusst auf Süßigkeiten.

    Leider verbergen sich aber auch in vermeintlich gesunden Joghurts oder Müsliriegeln sowie beispielsweise Ketchup und Senf oft große Zuckermengen. Selbst das als gesund geltende Obst kann sich mitunter schädlich auf die Gesundheit der Zähne auswirken, da es größere Mengen an Fruchtzucker enthält. Auf die Zähne hat Fruchtzucker jedoch genauso schädliche Auswirkungen wie gewöhnlicher Zucker.

    Doch es ist nicht der Zucker allein, der der Zahnsubstanz schadet. Auch Säuren greifen den Zahn bzw. den Zahnschmelz an.

    Die Verstoffwechselung von Zucker (Haushaltszucker, Fruchtzucker, Traubenzucker oder Milchzucker) im Mund entsteht ein saures Mundklima. Das führt dazu, dass die schützende Hartsubstanz der Zahnoberfläche angegriffen wird.

    Das Ganze kann man sich in etwa so vorstellen, dass aus einer festen Struktur einzelne Mineralien herausgelöst werden. Dieser Vorgang wird durch die Aufnahme von sauren Lebensmitteln (Früchten, Fruchtsäften oder Wein) noch unterstützt.

    Und hat sich die Zahnhartsubstanz erst einmal aufgelöst, dann ist Karies vorprogrammiert. Doch es gibt nicht nur Lebensmittel, die den Zähnen schaden. Es gibt auch Lebensmittel, die den Zähnen wichtige Nährstoffe zuführen.

    Die richtige Ernährung für gesunde Zähne
    Die richtige Ernährung für gesunde Zähne

    Zahngesunde Ernährung

    Je mehr auf Zucker verzichtet wird, desto besser ist dies für die Gesundheit der Zähne. Trotzdem muss man deswegen nicht gänzlich auf Zucker verzichten, genauso wenig auf seine Banane als Energielieferanten. Und auch das gesunde Zitrusobst muss nicht vom Speiseplan gestrichen werden.

    • Allerdings empfiehlt es sich, den Zucker stets zu festgelegten Zeiten zu konsumieren, wie zum Beispiel nach der Hauptmahlzeit.
    • Außerdem ist es wichtig, sich nach zuckerhaltigen Mahlzeiten die Zähne zu putzen und danach keinen Zucker mehr zu sich zu nehmen.

    Durch geregelte Zeiten beim Zuckerkonsum lässt sich das Kariesrisiko erheblich reduzieren. Neben den Lebensmitteln, die dem Zahn wertvolle Mineralien entziehen, gibt es auch die Lebensmittel, die den Zähnen diese Mineralien wieder zuführen. So ist zum Beispiel Kalzium ein wesentlicher Bestandteil der Zähne.

    Zur zahngesunden Ernährung können auch Lebensmittel wie Gemüse und Vollkornbrot beitragen, denn diese Nahrungsmittel sind reich an Fasern und Ballaststoffen. So bildet sich beim Essen Speichel, der einen reinigenden Effekt auf die Zähne hat.

    Das Gleiche gilt für die Nahrungsfasern. Außerdem enthalten Vollkornbrot und Gemüse wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die einen positiven Einfluss auf Zähne und Zahnfleisch haben. Neben Kalzium gehören dazu vor allem Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E

    Kalzium

    Kalzium wird den Zähnen durch die Aufnahme zuckerhaltiger oder saurer Speisen entzogen. Doch man kann es den Zähnen auch wieder zuführen, indem man zum Beispiel Milchprodukte in ausreichender Menge zu sich nimmt.

    Zu diesen sollte auch Käse gehören; so enthält er Proteine und Mineralstoffe, die zu einer raschen Remineralisierung des Zahnschmelzes beitragen.

    Aber auch

    • grünes Gemüse
    • Mandeln und
    • so manches Mineralwasser

    enthalten viel Kalzium.

    Fluorid

    Neben Kalzium ist das Fluorid sehr wichtig für die Zähne, und zwar deshalb, weil es das Bakterienwachstum hemmt und so zum Beispiel die Entstehung von Plaque verhindert.

    Zudem bildet Fluorid am Zahn praktisch eine Art Schutzschild für die darunter liegende Hartsubstanz. Ist der Zahn also ausreichend mit Fluorid versorgt, ist er auch besser vor "Säureangriffen" geschützt.

    Damit das so bleibt, sollte dem Körper regelmäßig Fluorid zugeführt werden. Hier kann man zum Beispiel Fisch als natürlichen Fluorid-Lieferanten zu sich nehmen. Das benötigte Fluorid kann dem Körper auch durch fluoridiertes Salz sowie schwarzen Tee zugeführt werden.

    Zudem ist Fluorid auch in unterschiedlich hohen Dosen in Zahncremes und Mundwassern enthalten.

    • Allerdings sollte Fluor nicht überdosiert werden, da dies Verfärbungen der Zähne und die Bildung von weißen Flecken zur Folge haben kann.
    • Darüber hinaus wird der betroffene Zahn kariesanfälliger.
    Ausgiebiges Kauen

    Übrigens trägt auch das Kauen selbst zur Zahngesundheit bei. Natürlich kommt es immer darauf an, was man seinen Zähnen zum Kauen gibt. Besonders gesund ist es für die Zähne, wenn man auf festen, faserhaltigen Lebensmitteln kaut.

    Das intensive Kauen, das für das Zerkleinern von Vollkornprodukten, Äpfeln oder Möhren notwendig ist, regt zunächst einmal den Speichelfluss an. Und der Speichel ist nicht nur für die Verdauung der Lebensmittel wichtig, er neutralisiert auch die Säuren im Mund, die nun einmal bei der Nahrungsaufnahme entstehen. Zudem umspült der Speichel die Zähne und trägt so zu deren Reinigung bei.

    Das Kauen auf faserhaltigen, festen Lebensmitteln hat aber auch noch einen weiteren Vorteil. Denn die ballaststoffreiche Kost wirkt ebenfalls zahnreinigend. Deshalb bieten sich Äpfel oder ähnliches auch so wunderbar als Snack für zwischendurch an.

    Wer zwischendurch nichts essen möchte, aber dennoch seinen Speichelfluss anregen möchte, der kann einen zuckerfreien Zahnpflegekaugummi kauen.

    Xylit

    Wer seine Ernährung durch süße aber zuckerfreie Speisen bereichern möchte, der findet heute zahlreiche Süßigkeiten, die Zuckeraustauschstoffe wie Xylit enthalten. Aber auch diese Produkte sollten nur in Maßen genossen werden, da diese Lebensmittel ansonsten zu unschönen Begleiterscheinungen wie Durchfall führen können.

    Vorsicht beim Zähneputzen

    Grundsätzlich ist es wichtig, sich nach einer Mahlzeit gleich die Zähne zu putzen. Hat man jedoch süße bzw. saure Speisen oder Getränke verzehrt, sollte man mindestens zehn Minuten mit dem Zähneputzen warten, da die Zähne von den Säuren dieser Nahrungsmittel in Mitleidenschaft gezogen wurden.

    In diesem Fall schadet das Putzen mehr als es nutzt. Besser ist es, den Mund erst einmal nur mit Wasser auszuspülen, um die Säuren zu neutralisieren. Als hilfreich gelten auch spezielle Zahnpflegekaugummis ohne Zucker sowie Milch oder Käse.

    Fazit

    Die richtige Ernährung kann also wesentlich dazu beitragen, dass die Zähne gesund bleiben. Ist ein Zahn allerdings erst einmal von Karies befallen, dann kann man auch mit der besten Ernährung nichts mehr ausrichten. In diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Zahnarzt.

    In Sachen gesunde Ernährung kommt es auch auf die richtige Kombination von Nahrungsmitteln an...

    Acht traumhafte Lebensmittelkombinationen für die Gesundheit

    Jogurtdressing zum Pilzsalat als Stärkungsmittel für die Knochen, Orangensaft und Spinat zur besseren Aufsplittung von Eisen. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass man mit der richtigen Kombination unterschiedlicher Lebensmittel eine Steigerung in Sachen gesunder Ernährung erreichen kann.

    1. Spinat + Orangensaft = mehr Power

    Für ein Mehr an Power sorgt die Kombination aus Orangensaft und Spinat. Im Spinat selbst befindet sich das wertvolle Eisen, das für einen verbesserten Sauerstofftransport innerhalb des Blutes sorgt.

    Beim Essen des Spinates sollte man am besten ein Glas Orangensaft dazu trinken, denn das darin enthaltene Vitamin C erlaubt es, dass das Eisen besser im Organismus aufgenommen werden kann. Weitere Eisenlieferanten gegen Müdigkeit und Blutarmut sind übrigens:

    • grünes Blattgemüse
    • Eier
    • Hülsenfrüchte
    • Nüsse
    • Hafer

    Die reinsten Eisenkiller dagegen sind:

    Diese Produkte sollte man daher separat voneinander zu sich nehmen.

    Spinat & Orangensaft für mehr Power

    2. Eier + Kartoffeln = Steigerung der Eiweißproduktion

    Damit man das körpereigene Eiweiß besser aufbauen kann, bewährt sich die Kombination aus Eiern und Kartoffeln. Tolle weitere Verbindungen sind:

    1. Quark und Eier
    2. Bohnen, Mais und Eier
    3. Mais, Milch und Eier

    3. Erdbeeren + Nüsse = gesteigerter Zellschutz

    Um einen besseren Zellschutz zu erreichen lohnt es sich Erdbeeren mit Nüssen zu kombinieren. Das enthaltene Vitamin E und auch Vitamin C fangen die freien Radikalen ein, die nachweislich für die Zerstörung der Zellen mitverantwortlich sind.

    Hervorragend kombinieren lassen sich diese beiden Nahrungsmittel im Müsli.

    4. Zitrone + Hering = ein starkes Immunsystem

    Hering mit Zitrone für ein starkes Immunsystem
    Hering mit Zitrone für ein starkes Immunsystem

    Für ein gestärktes Immunsystem sollte man dagegen zu Zitrone und Hering greifen. Das enthaltene Zink wird durch das Vitamin C wiederum verstärkt. Wichtige zusätzliche Lieferanten für Zink sind:

    Hering, Makrele und Sardine erfüllen ebenfalls als Vitamin D-Lieferant einen gesunden Effekt.

    5. Pilze + Joghurt = starke Knochen

    Starke Knochen bekommt man besonders dann, wenn man zum Beispiel einen Pilzsalat mit einem Jogurtdressing anmacht. Ein schmackhaftes Gericht, das sehr gut einer Osteoporose vorbeugen kann.

    Viel Vitamin D befindet sich in den Kulturpilzen, wie etwa Champignons, dass mit Kalzium aus dem Milchprodukte eine starke Kombination abgibt.

    6. Kohl + Kümmel = weniger Verdauungsprobleme und Blähungen

    Wer unter Verdauungsbeschwerden leidet, kann mit Kohl und Kümmel Blähungen ebenso präventiv begegnen als auch den Appetit anregen und die Verdauung fettiger Gerichte unterstützen.

    7. Apfel + Hafer = Senkung des Cholesterinspiegels

    Der Cholesterinspiegel ist zu hoch? Apfel und Hafer in einer Mahlzeit zusammengebracht senken das ungesunde Cholesterin, wobei das Pektin aus dem Apfel die Ballaststoffe des Hafers binden. Im Müsli kobiniert ist man gleich morgens gut versorgt.

    Apfel & Haferflocken zur Senkung des Cholesterinspiegels

    8. Möhren + Olivenöl = eine bessere Sehkraft

    Zu guter Letzt noch zu der Lebensmittel-Kombination für eine bessere Sehkraft. Das wertvolle Provitamin A, auch als Beta-Carotin bekannt, findet sich vor allem in Karotten.

    Da das "Seh-Vitamin" fettlöslich ist, sollte man etwas Fett beim Verzehr dazugeben. Olivenöl ist ein genialer Begleiter und schmeckt in der Kombination mit Möhren zum Beispiel als gedünstete Gemüsepfanne sehr gut und ist zudem für die Verdauung bekömmlich.

    Zivilisationskrankheiten, denen man durch eine gesunde Ernährung vorbeugen kann

    Vielen Zivilisationskrankheiten kann man vorbeugen, wenn man sich gesund ernährt. So könnten Krankheiten wie z.B. Herzinfarkte, Diabetes, Bluthochdruck oder Arterienverkalkung deutlich minimiert werden.

    Mit einer gesunden, ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung kann man eine Vielzahl von Krankheiten verhindern. Leider ernähren sich viele Menschen trotz dieses Wissens nicht oder nur gelegentlich gesund, so dass Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Fettleibigkeit (Adipositas) auf dem Vormarsch sind. Welchen Krankheiten kann man durch eine gesunde Ernährung vorbeugen?

    Krankheiten bedingt durch Übergewicht

    Viele Krankheiten entstehen durch Übergewicht. Erstes Ziel ist also, Gewicht abzubauen und so zum Normalgewicht zu kommen.

    Durch eine gesunde Ernährung nimmt man zwar nicht so rasch ab wie bei einer Power-Diät, dafür ist der Erfolg aber von Dauer. Fettleibigkeit aufgrund Ernährungsfehler könnte somit der Vergangenheit angehören.

    Bluthochdruck

    Dieses Übergewicht ist bei vielen Menschen auch die Ursache für einen zu hohen Blutdruck, der Arzt spricht von einer Hypertonie. Mit jedem Kilo, das diese Menschen abnehmen, kann man meist schon eine Besserung des Blutdrucks feststellen.

    Daran sieht man, dass man an seiner eigenen Gesundheit doch viel selbst bewirken kann. Sowohl positiv als auch negativ.

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Neben dem Bluthochdruck kann man mit gesunder Ernährung aber auch weiteren Erkrankungen aus dem Bereich Herz-Kreislauf vorbeugen. Dazu gehören Krankheiten wie zum Beispiel:

    • Herzinfarkte
    • Schlaganfälle
    • Arterienverkalkung (Arteriosklerose)

    Stoffwechselerkrankungen

    Aber auch die Stoffwechselerkrankungen könnten deutlich minimiert werden, wenn wir uns alle gesund ernähren würden.

    Zu den Stoffwechselerkrankungen zählt man zum Beispiel die Gicht oder die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Jedoch kann mit einer gesunden Ernährung nur der im Volksmund als Altersdiabetes bekannte Diabetes Typ II minimiert werden, der Diabetes Typ I ist meist angeboren.

    Rückenbeschwerden

    Etliche Kilos zu viel verursachen aber auch Rückenschmerzen, die bis zum Bandscheibenvorfall gehen können. Unsere Wirbelsäule ist nicht dafür ausgelegt, ein massives Übergewicht zu tragen.

    Früher oder später rächt sich der Körper dann und aus den gelegentlichen Rückenschmerzen werden derart massive Schmerzen, dass oft nur eine Operation an der Wirbelsäule helfen kann. Doch auch diese ist nur erfolgversprechend, wenn der Auslöser, also das Übergewicht, beseitigt wird.

    Mangelerscheinungen und Schilddrüsenerkrankungen

    Weitere Erkrankungen, die durch eine ausgewogene Ernährung minimiert werden können, sind zum Beispiel auch der Jodmangel oder diverse Schilddrüsenerkrankungen. Wer regelmäßig jodhaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Fisch ist, kann einem Jodmangel sehr gut vorbeugen.

    Gesunde Ernährung senkt Schlaganfallrisiko um 50 Prozent

    Grafik Herz in blauem Brustkorb, EKG Herzschlag
    herzschlag © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, wird durch ungesunde Ernährung deutlich erhöht, so die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft in Berlin. Eine bewusste Ernährung sowie wenig Alkohol und Zigaretten senken das Risiko hingegen um bis zu 50 Prozent.

    Grundlage dieser Erkenntnisse ist eine Studie, die britische Forscher an mehr als 20.000 Einwohnern der Grafschaft Norfolk durchgeführt haben. Es stellte sich heraus, dass nur 1,7 Prozent der gesundheitsbewussten Teilnehmer einen Schlaganfall erlitten.

    Körperliche und geistige Fitness durch gesunde Ernährung

    Viele Menschen glauben sich durch das Lösen von Kreuzworträtseln oder auch das seit einigen Jahren beliebte Sudoku geistig fit zu halten. Aber, wie neueste Erkenntnisse, die durch Tierversuche bestätigt wurden, zeigen, ist vor allem eine gesunde Ernährung auch für die geistige, neben der körperlichen, Mobilität die Voraussetzung.

    Dabei sind viele ungesättigte Fettsäuren, wie sie im Fisch oder Leinsamen vorkommen, sehr wichtig neben einer Kalorien bewussten Ernährung, wobei manches Mal ein Fasten ebenfalls hilfreich ist. So zeigt sich auch ein positives Ergebnis in den Ländern, wo regelmäßig eine Fastenzeit durch den Ramadan, in diesem Jahr vom 21.8. bis 20.9.2009, vorgeschrieben wird.

    Durch eine Kombination zwischen gesunder Ernährung und weniger Essen lässt sich auch das Risiko eines Schlaganfalls aber auch das Risiko für eine Erkrankung an Demenz verringern, weil die Durchblutung des Gehirns besser ist.

    Geriatrie setzt auf Ernährung - richtiges Essen kann das Gehirn vorm Schrumpfen bewahren

    Grafische Darstellung menschliches Gehirn
    menschliches gehirn © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Die Geriatrie ist eine spezielle Richtung der Medizin. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit den Krankheiten im Alter. Der Alterungsprozess eines Menschen bringt verschiedene Leiden mit sich, die von der Geriatrie untersucht werden. Man versucht, für alternde Menschen speziell angepasste Therapien zu entwickeln, um ihre Probleme zu lösen oder zumindest zu verbessern.

    Aktuell beschäftigt sich die Geriatrie mit dem Thema Ernährung. Im Alter beginnt das Gehirn bei jedem Menschen zu schrumpfen. Dies führt zu Verlusten der geistigen Fähigkeiten, von Konzentrationsproblemen bis zu Gedächtnisproblemen. Aufhalten kann man diesen natürlichen Prozess zwar nicht, aber eventuell kann man ihn verlangsamen. Das richtige Essen soll das Gehirn vorm Schrumpfen bewahren. Eine Studie hat ermittelt, dass eine hohe Plasmakonzentration von Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren das Hirn offenbar stabilisiert.

    Diese Menschen schneiden bei Tests zur kognitiven Fähigkeit deutlich besser ab. Die Studie arbeitete mit 104 Probanden, die im Schnitt 87 Jahre alt waren. Sie zeigten bei den Test sehr verschiedene Leistungen. 42 willigten für eine Kernspintomographie ein und es zeigten sich Unterschiede im Hirn. Diese scheinen eng mit den Essgewohnheiten der Senioren zusammen zu hängen. Die richtige Ernährung im Alter steuert also offenbar mit, wie schnell oder wie langsam das Hirn kleiner wird.

    Diese Lebensmittel fördern die Konzentration und helfen bei Stress

    Nahaufnahme Erdbeere, Himbeere, Brombeere und zwei Heidelbeeren auf weißem Hintergrund
    Frutti di bosco © Comugnero Silvana - www.fotolia.de

    Viele Menschen, die häufig unter Stress stehen und viel leisten müssen, greifen zu zuckerhaltigen Lebensmitteln, um solchen Belastungen Stand halten zu können. Dabei verhelfen solche Nahrungsmittel nur kurzzeitig zu mehr Energie. Schon kurze Zeit später sinkt der Blutzuckerspiegel wieder und damit auch das Energielevel.

    Besser als Nervennahrung geeignet dagegen sind zum Beispiel alle Arten von Beeren. Egal ob Him-, Brom-, Erd- oder Blaubeere, diese kleinen Früchte stecken voller Inhaltsstoffe, die das Gehirn auf Hochtouren laufen lassen. Ebenfalls als wertvolle Energiequelle stehen Nüsse zur Verfügung. Sie liefern wichtige Fettsäuren und fördern die Konzentration. Paprika, Lachs und Bananen sind ebenfalls in Belastungssituationen zu empfehlen.

    Wie man die häufigsten Volksleiden über die Ernährung lindern kann

    Haferflocken auf Holztisch- und löffel
    Heap of oats © Yeko Photo Studio - www.fotolia.de

    Kopfweh, Muskelkater, Müdigkeit - es gibt viele Zipperlein, die einem den Tag verderben können. Wer dagegen allzu häufig zu Medikamenten greift, tut seinem Körper jedoch nichts Gutes und gewöhnt sich unnötig an die Einnahme von Tabletten. Viel besser ist es da, auf die Signale des Körpers zu achten. Oftmals kann man mit einer Extramütze Schlaf und einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung schon viel ausgleichen.

    Auch über die Ernährung lassen sich viele der sogenannten Volksleiden lindern und sogar gänzlich verhindern. So können häufige Kopfschmerzen auf einen Mangel an Magnesium hinweisen, den man mit Reis, Haferflocken und Nüssen gut ausgleichen kann. Kohlenhydrate sind besonders bei den Menschen nicht beliebt, die etwas abnehmen wollen. Wer jedoch gänzlich auf sie verzichtet, riskiert Konzentrationsstörungen.

    Gut ist es, erst gegen Abend auf Kohlenhydrate zu verzichten. Ständige Müdigkeit deutet nicht nur auf Schlafmangel hin, sondern kann auch eine Unterversorgung mit Eisen als Ursache haben. Rotes Fleisch, Vitamin-C-haltiges Obst sowie Spinat geben wieder Aufwind in die richtige Richtung. Gegen Völlegefühl, Übelkeit und Unwohlsein in der Magen-Darm-Gegend hilft übrigens frisch aufgebrühter Ingwer.

    Gesundes Essen: Bestimmte Lebensmittel verbessern Genuss und Gesundheit

    Nahaufnahme frische rote Tomaten mit Wassertropfen
    Nahaufnahme von frischen Tomaten © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de

    Es gibt Lebensmittelkombinationen, die geben nicht nur geschmacklich den richtigen Kick, sondern bringen den Genießer aus gesundheitlich auf Vordermann.

    Tomaten und frische Avocados

    Wer Tomaten gemeinsam mit frischen Avocados auf den Tisch bringt, regt auch das Herz-Kreislaufsystem damit an. Laut US-Forschern der Ohio State University nimmt man in dieser Kombination von dem zellschützenden Farbstoff Lycopin 15-mal so viel in sich auf.

    Gleichzeitig werden Blutdruck und Cholesterinwerte gesenkt. Deshalb sollte dieses Duo zweimal in der Woche auf dem Speiseplan stehen. Genauso gesund sind Tomaten in Kombination mit Olivenöl, dazu Balsamico, Basilikum und ein paar Scheiben Mozzarella. Diese Zutaten machen das Essen geradezu perfekt.

    Vitamin-C in der Kombination Schnitzel und Zitrone

    Auch Schnitzel und Zitrone sind ein ideales Paar. Vitamin-C ist hilfreich, um das Eisen im Fleisch besser verwertbar zu machen. Wer zum Würstchen scharfen Senf mag, der fördert damit seine Verdauung. Das liegt am sekundären Pflanzenstoff Sinigrin, der die Fettverdauung anregt und den Gallensaft in der Leber zur Produktion bringt.

    Neue Erkenntnisse zum Risikofaktor Bluthochdruck in Schwangerschaft: Kochsalz vermindert Blutdruck

    Normalerweise gilt der Rat, möglichst wenig Kochsalz zu verwenden, denn Salz lässt den Blutdruck ansteigen. Nun fanden Forscher in der Schweiz heraus, dass bei bestehender Schwangerschaft beim reichlichen Genuss von Kochsalz der Blutdruck sinkt, statt ansteigt.

    Zweiter Versuch bestätigt überraschendes Ergebnis

    Die Forscher machten gleich noch einen zweiten Versuch und untersuchten 29 schwangere und 25 nicht schwangere Frauen. Auch hier hatten alle getesteten werdenden Mütter nach einer Woche einen niedrigeren Blutdruck beim Genuss von mehr Kochsalz, während nicht schwangere Frauen einen höheren Blutdruck aufwiesen.

    Ursache unbekannt, Vermutung zielt auf Aldosteron

    Den Grund sehen die Forscher im Hormon Aldosteron, auch wenn der genaue Zusammenhang noch nicht klar ist. Der Einfluss von Kochsalz auf den Blutdruck ist wichtig, weil Bluthochdruck zu den Risikofaktoren bei einer Schwangerschaft zählt, denn ein zu hoher Blutdruck kann eine Schwangerschaftsvergiftung begünstigen.

    Grünes Gemüse aufgrund von Chlorophyll gesund für Körper und Seele

    Auswahl an verschiedenem Kohl: Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli
    kohl © Rudolf Ullrich - www.fotolia.de

    Chlorophyll gibt den Pflanzen nicht nur ihre grüne Farbe, sondern unterstützt außerdem auch die Bildung von Blutzellen, wirkt entgiftend und regt die Wundheilung an.

    Enthalten ist das Chlorophyll in allen grünen Gemüsesorten, wie etwa Spinat, Rucola, Kräutern und verschiedenen Kohlarten. Auch Wildgemüse, wie zum Beispiel Löwenzahn, Brennnessel oder Sauerampfer, ist reich an Chlorophyll und damit überaus gesund für Körper und Seele.

    Ein idealer Chlorophyll-Lieferant ist auch die Mikroalge Chlorella. Neben dem hohen Chlorophyll-Gehalt liefert die Alge auch noch Vitamin D, Folsäure, Selen, Vitamin B12 und Eisen. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sind diese Vitamine und Mineralstoffe besonders wichtig für Körper und Seele.

    Wer die Mikroalge nicht in Tablettenform einnehmen möchte, der kann daraus auch grüne Smoothies machen, die neben Früchten auch Chlorella und andere grüne Gemüsesorten enthalten können.

    Lieber mit Salz geizen, um den Blutdruck nicht in die Höhe zu treiben

    Seesalz in Leinensack
    Sea salt in a burlap sack © Viktor - www.fotolia.de

    Wenn es um Gewürze geht, so ist das Salz das erste Mittel, zu dem wir greifen. Schon durch ein bisschen Salz können wir aus einem fad schmeckenden Gericht ein leckeres machen. Wie viel man davon benötigt, empfindet wohl jeder Mensch anders.

    Dies hängt vor allen Dingen mit den unterschiedlichen Essensvorlieben und -gewohnheiten ab. So wird eine Person, die es von Kindheit an gewohnt ist, stark gewürzte Speisen - vor allem Fertiggerichte - zu essen, auch im späteren Leben eher dazu tendieren. Doch wer große Mengen an Salz verzehrt, sollte sich vor Augen halten, dass dieser Konsum der Gesundheit schaden kann.

    Viele Menschen reagieren mit höherem Blutdruck

    Je nach Körpegewicht, Hormonhaushalt, Alter und genetischer Veranlagung kann ein häufiger zu hoher Salzverzehr negative Auswirkungen auf den Blutdruck haben. In den Blutgefäßen wird durch das Salz Wasser gebunden, sodass es zu einem verstärkten Durstgefühl kommt. Auf diese Weise nimmt wird die Flüssigkeit und folglich auch der Druck in den Gefäßen zu. Verzichtet man hingegen auf so viel Salz, kann der Blutdruck unter Umständen - und besonders bei Hochdruckpatienten - wieder gesenkt werden.

    In welchen Lebensmitteln steckt viel Salz?

    Um darauf zu achten, dass der Salzkonsum nicht unnötig in die Höhe treibt, sollte man wissen, in welchen Nahrungsmitteln besonders viel davon enthalten ist. Dazu gehört vor allen Dingen der bei den Deutschen so beliebte Wurst- und Käsebelag, den man morgens und häufig auch abends aufs Brot legt. Doch auch das Brot enthält je nach Sorte recht viel Salz.

    Besonders in industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln - von der Fertigpizza bis zu Snacks wie Chips oder Erdnüssen - tümmelt sich eine Menge davon, sodass man darauf achten sollte, solche Produkte nur in Maßen zu verzehren, und dies nicht nur dem Blutdruck zuliebe.

    Auch bei der Zubereitung bestimmter Speisen kann man Salz sparen, wie beispielsweise beim Kochen von Nudelwasser oder Würzen von Salaten. Was Brot und Brötchen angeht, sollte man beim Bäcker nach Ware mit reduzierter Salzmenge fragen. Und schließlich noch ein Tipp zum Kauf von Lebensmitteln: je länger diese haltbar sind, desto mehr Salz ist in ihnen in der Regel auch enthalten, denn dieses dient unter anderem auch zur Konservierung. Wenn die Salzangaben auf den Nahrungsmitteletiketten in Natrium (Na) angegeben sind, muss man diesen Wert einfach mit 2,5 multiplizieren, um den Kochsalzgehalt zu ermitteln.

    Die empfohlene tägliche Menge an Salz liegt übrigens bei etwa sechs Gramm.

    Von Asthma bis Rheuma - Erkrankungen, vor denen Obst und Gemüse schützen können

    Eine gesunde Ernährung ist wichtig, das wissen inzwischen die meisten Menschen. Dass man jedoch so viele unterschiedliche Krankheiten vermeiden kann, wenn man sich gesund und vitaminreich ernährt, das ist den wenigsten bewusst.

    Asthma und Bluthochdruck

    Geht man alle Krankheiten nach dem Alphabet geordnet durch, so steht ganz am Anfang das Asthma. Wer regelmäßig viel Obst isst, hat ein geringeres Risiko, an Asthma zu erkranken, so einige Studien.

    Dass man Asthma durch gesunde Ernährung möglicherweise verhindern kann, wissen die wenigsten. Deutlich bekannter ist es jedoch, dass der hohe Blutdruck durch falsche Ernährung entsteht. Dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse diese Volkskrankheit verhindern kann, gilt als erwiesen.

    Natürlich reicht es nicht aus, einmal pro Woche einen Obst- und Gemüsetag einzulegen. Die komplette Ernährung muss umgestellt werden, so dass Obst und Gemüse täglich auf dem Speiseplan stehen.

    Krebserkrankungen

    Selbst Krebserkrankungen kann man möglicherweise verhindern, wenn man täglich Obst und Gemüse isst.

    Darmkrebs

    Ein Beispiel dafür ist der Darmkrebs. Regelmäßiger Verzehr von Gemüse bietet eine gewisse Schutzwirkung gegen diese aggressive Krebserkrankung.

    Daneben kann, ebenso wie der schon erwähnte Bluthochdruck, auch die koronare Herzerkrankung (KHK) wesentlich minimiert werden, wenn die Ernährung auf Obst und Gemüse umgestellt wird.

    Lungenkrebs

    Eine Erkrankung, die ebenso durch den regelmäßigen Verzehr von Obst möglicherweise verhindert oder zumindest deutlich reduziert werden kann, ist der Lungenkrebs. Natürlich ist die gesunde Ernährung bei dieser Krankheit alleine nicht ausreichend, um sie zu verhindern. Höchster Risikofaktor ist eindeutig das Rauchen.

    Weitere Krebserkrankungen

    Weitere Krebserkrankungen treten seltener auf, wenn man viel Obst isst und natürlich, wenn man auf das Rauchen verzichtet, wie:

    Rheuma und Schlaganfall

    Nachweislich kann eine gesunde Ernährung das Schlaganfallrisiko deutlich senken. Im Gegensatz dazu nimmt man bisher lediglich an, dass eine gesunde Ernährung auch Rheuma verhindern kann, nachgewiesen konnte dies bisher jedoch noch nicht werden.

    Grundinformationen und Hinweise zu gesunder Ernährung

    War der Artikel hilfreich?

    Fehler im Text gefunden?

    Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

    Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Vegetables and Fruits Arrangement © Denis Pepin - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: baked potatoes. © Yana - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: light breakfast © Monika Adamczyk - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: odd one out © Philip Date - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: lemon © April D - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: apricot © M.studio - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Beautiful Woman at Spa © Stephen Coburn - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: blackberry © April D - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Red Chili Pepper and green bell pepper © Douglas Freer - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: fresh bananas isolated on a white background © yurakp - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: spinach © nata_vkusidey - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Knoblauchpulver © photocrew - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: treat your teeth, periodontal © serdiukov - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Heringsfilet © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Spinach © Nikola Bilic - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gesundes Getränk © Teamarbeit - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: mela © felix - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Oats © Barbro Bergfeldt - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

    Weitere Artikel zum Thema

    Karneval: Gesund ernähren an Karneval

    Gesund ernähren an Karneval

    Musik, Fast Food und Alkohol - an Karneval wird gefeiert; bei Vielen macht sich dies später leider auch am ...