Grundlagen einer gesunden Ernährung und welche Lebensmittel sich auf welche Art auswirken

Was man über eine ausgewogene Ernährung wissen sollte: Nahrungsmittel mit unterschiedlicher gesundheitlicher Wirkung

Gesunde Ernährung ist das A und O, wenn man ein langes beschwerdefreies Leben führen möchte. Die wenigsten Menschen wissen allerdings, wie genau eine gesunde Ernährung aussieht und welche Lebensmittel sich auf welche Art und Weise auf unsere Gesundheit auswirken.

Frisches Obst und Gemüse

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Mythos oder Wahrheit?

Dass Obst und Gemüse gesund sind, weiß jeder. Nur wie viel man täglich davon essen sollte und ob tiefgekühlte Früchte genauso gut sind wie frische, das wissen die wenigsten.

  • Soll man nun viel Reis und Nudeln essen oder lieber nicht?
  • Sind fünf kleine Mahlzeiten täglich besser als drei große?
  • Welche Lebensmittel darf man essen, wenn man schlank bleiben möchte?

Diese und ähnliche Fragen hat sich vermutlich jeder schon einmal gestellt. Und wenn man die Menschen fragt, gibt fast jeder an, sich gesund und ausgewogen ernähren zu wollen. Die wenigsten tun es allerdings. Dabei ist eine gesunde Ernährung eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man weiß, was gesund ist und wie man das Essen auf seinen Tag verteilen soll.

Die vielen Facetten gesunder Ernährung

Dazu sollte man grundsätzlich wissen, wie viel Fleisch, Fisch, Fett und andere Stoffe aus der Nahrung der Körper wirklich braucht, wie man die Lebensmittel am schonendsten zubereitet und wie dann alles auch noch lecker schmeckt.

Denn gesunde Ernährung muss nicht "nur" gesund schmecken. Gesunde Lebensmittel können durchaus so zubereitet werden, dass sie richtig lecker sind und dass es Spaß macht, sich gesund zu ernähren.

Wer seine Ernährung umstellt und sich gesund ernährt, leidet erwiesenermaßen deutlich seltener an Krankheiten wie:

Der richtige Anteil an Fleisch, Fetten, Salz und Zucker

Wie viel Fleisch sollte man pro Woche essen und wie viele Fette, Salz und Zucker dürfen wir zu uns nehmen, wenn wir uns gesund ernähren wollen? Die gesunde Ernährung ist eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Fleisch

Fleisch in Maßen ist gesund und enthält viel Eisen und gesunde B-Vitamine. Doch der tägliche Verzehr von Fleisch und/oder Wurst ist für den menschlichen Körper alles andere als gesund.

Pro Woche sollte man maximal 600 Gramm Fleisch und/oder Wurst verzehren, diese Menge ist für den Körper vollkommen ausreichend. Im Zweifel sollte man fettarmes Fleisch und fettarme Wurstsorten bevorzugen.

Fisch

Fisch hingegen sollte zwei- oder dreimal wöchentlich gegessen werden. Hier unterscheidet man zwischen den fettarmen und fettreichen Fischsorten. Vom fettreichen Fisch (z.B. Makrele) sollte man nur etwa 70 Gramm essen, vom fettarmen Fisch (z.B. Seelachs) bis zu 150 Gramm pro Portion.

Fette

Jeder, der auf seine Ernährung achtet, will immer besonders fettarm essen. Dabei sind "gute" Fette sehr gesund für unseren Körper, allerdings auch diese nur in Maßen. Ohne Fette könnten wir uns nicht gesund ernähren. Pflanzliche Öle wie z.B. Rapsöl enthalten ungesättigte Fettsäuren und diese sind deutlich gesünder als Fettsäuren, die sich oft versteckt in den unterschiedlichsten Lebensmitteln befinden.

Pro Tag sollte ein Erwachsener nicht mehr als 80 Gramm Fett über die Nahrung zu sich nehmen.

Salz und Zucker

Sowohl Salz als auch Zucker sollten nur spärlich verwendet werden, wenn man auf eine gesunde Ernährung achten möchte. Zuckerhaltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Kuchen oder Süßigkeiten, sowie zuckerhaltige Getränke, wie Limonade oder Cola, sollten die Ausnahme sein und nicht regelmäßig verzehrt bzw. getrunken werden, wenn man sich ausgewogen ernähren möchte.

Unser Körper braucht Salz, allerdings auch nur in Maßen, nicht in Massen. Beim Kochen sollte man so wenig Salz wie möglich verwenden und stattdessen das Essen lieber mit Gewürzen oder auch mit frischen und aromatischen Kräutern "aufpeppen".

Trinken, Zubereitung, Portionsgröße und Zeit

Wenn man sich gesund ernähren möchte, gehören eine ausreichende Trinkmenge, eine schonende Zubereitung der Lebensmittel, die richtige Portionsgröße und ein wenig Zeit dazu. Eigentlich ist es aber gar nicht so kompliziert, sich ausgewogen zu ernähren, wenn man sich ein wenig mit dem Thema befasst.

Flüssigkeit

Die perfekte Ernährung kann dem Körper nicht helfen, wenn man nicht genug trinkt. Trinken ist für uns lebenswichtig, und die meisten Menschen trinken chronisch zu wenig. Mindestens 2 Liter sollte man täglich trinken. Zu dieser Menge zählt alles, was wir trinken.

Jedoch sollte man überwiegend Mineralwasser, Fruchtschorlen und Kräutertees trinken, wenn man sich gesund ernähren möchte.

Ob man lieber kohlensäurehaltige Getränke oder Getränke ohne Kohlensäure bevorzugt, ist Geschmackssache. Gesüßte Getränke sollte man weitestgehend meiden, da diese nicht nur Dickmacher sind, sondern auch die Zähne schädigen. Aber ein Gläschen Wein darf's zwischendurch natürlich auch mal sein.

Je mehr man sich bewegt, desto mehr muss getrunken werden. Gleiches gilt auch im Hochsommer bei großer Hitze. Auch wenn man keinen Durst verspürt, sollte man sich zwingen, regelmäßig zu trinken.

Tipps für die Zubereitung

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte die Finger von Fertiggerichten lassen. Diese enthalten teilweise nicht nur überflüssige Zusatzstoffe, sondern auch viel zu viel Salz. Die Lebensmittel haben wesentlich mehr Geschmack und Vitamine, wenn man sie selbst frisch zubereitet.

Beim Kochen sollte man darauf achten, möglichst wenig Fett zu verwenden und die Lebensmittel schonend zu garen. Die Garzeit sollte dabei so lange wie nötig, aber so kurz wie möglich sein.

Das fertig gekochte Essen sollte anschließend schön auf Tellern angerichtet werden - schließlich isst auch das Auge mit. Nicht immer müssen es riesengroße Portionen sein. Wer auf gesunde Ernährung achten möchte, sollte auch die Portionsgrößen berücksichtigen.

Zeitfaktor

Zu guter Letzt braucht ein gutes Essen nicht nur hochwertige und gesunde Zutaten sowie eine schonende Zubereitung, sondern auch Zeit zum Essen. Man sollte nicht hastig essen und sein Essen herunterschlingen, sondern sich bewusst die Zeit nehmen, in Ruhe zu essen und das Essen gut zu kauen.

So hat der Magen anschließend nicht mehr so viel zu tun, und man ist zusätzlich schneller satt. Auf diese Weise werden auch nur die Mengen gegessen, die der Körper wirklich benötigt.

Vielfalt, Energie und Vitamine

Damit essen Spaß macht, muss es vielseitig sein. Genauso wichtig sind aber auch enthaltene Vitamine und Energie, die unser Körper zum Leben braucht.

Abwechslung

Viele Menschen essen immer wieder die gleichen Lebensmittel. Dabei bietet die Natur so viele unterschiedliche Pflanzen und Früchte, dass man seinen Speiseplan täglich abwechslungsreich gestalten kann.

Je vielfältiger wir einkaufen und kochen, desto mehr Spaß macht das Essen. Bei den vielen Produkten, die wir essen, sollte ein Gleichgewicht entstehen zwischen Produkten, die relativ energiearm sind und Produkten, die viele Nährstoffe enthalten.

Energie

Wenn wir zu wenige Produkte essen, die Energielieferanten sind, fühlen wir uns müde und schlapp. Viel Energie bekommt unser Körper, wenn wir

essen. In diesen Produkten sind viele Kohlenhydrate aber wenig Fett enthalten, was sie somit sehr gesund macht. Allerdings sollte man sich nicht ausschließlich davon ernähren, auch wenn die Getreideprodukte Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten.

Mit diesen Energielieferanten sollte man fettarme Produkte kombinieren. Auch wenn vielen Menschen die Produkte aus Weißmehl besser schmecken, so sind doch Vollkornprodukte deutlich gesünder, weil sie aus dem vollen Korn stammen, wie der Name bereits sagt.

Vitamine

Last but not least sind auch Vitamine absolut notwendig, wenn man auf eine gesunde Ernährung Wert legt. Viele Vitamine sind in Obst und Gemüse enthalten. Die meisten dieser Vitamine führt man seinem Körper zu, wenn man die Produkte ganz frisch und ungekocht verzehrt.

Die Gemüsesorten, die nicht roh gegessen werden können, sollten so kurz und schonend wie möglich gegart werden, damit die meisten Vitamine erhalten bleiben. Langes Kochen des Gemüses zerstört viele Vitamine, und auch der Geschmack leidet darunter.

Obst und Gemüse sind Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Fünfmal täglich sollte man zugreifen. So kann man beispielsweise morgens einen Apfel essen, vormittags ein Glas Saft trinken, mittags als Beilage gedünstetes Gemüse, nachmittags frisches Obst wie zum Beispiel Kiwis oder Pfirsiche und abends Rohkost wie zum Beispiel Karotten oder Tomaten.

Wer zum Kochen lieber tiefgefrorenes Gemüse verwendet, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Tiefkühlgemüse ist besser als sein Ruf. Lieber verwendet man das zeitsparende Gemüse aus der Tiefkühltruhe, als dass gar kein Gemüse gegessen wird.

Und wer öfter am Tag kleinere Portionen isst, der isst insgesamt weniger, weil er keinen Heißhunger mehr hat. Also lieber drei Mahlzeiten mit zwei Zwischenmahlzeiten als drei große Mahlzeiten mit Heißhunger.

Im Folgenden gehen wir auf unterschiedliche Nahrungsmittel und Speisen ein und zeigen, inwieweit und auf welche Art sich diese auf unsere Gesundheit auswirken.

Das richtige Essen für einen gesunden und leistungsstarken Körper

Gesünder Leben ist kein komplizierter Vorsatz, sondern ein Thema, bei dem es um einfaches agieren geht. Entwickeln Sie Lust und Freude sich mit Ihrem Ernährungsplan zu beschäftigen, lernen Sie mehr darüber, welche Effekte Nahrungsmittel auf Gesundheit und Leistungsvermögen haben können.

Suppen und Chili-con-Carne

Zu einer ebenfalls gesunden Ernährungsweise kann der Verzehr von Suppen gezählt werden. Vor allem in den Wintermonaten bietet es sich an, als Mahlzeit zwischendurch oder als Hauptmahlzeit eine Suppe zu gönnen.

Suppen, in denen Bohnen enthalten sind, führen zu einer verstärkten Fettverbrennung. Bei Männern ist der Verzehr von Suppen nachweislich ein Garant dafür, dass sie Gewicht halten oder überflüssige Pfunde besser verlieren können.

Chili con Carne wird ebenfalls zur Familie der Suppen gezählt. Die Kidney-Bohnen bieten eine gute Eiweißquelle und können Kohlenhydrate darin hemmen, sich in Zucker umzuwandeln. Auf diese Weise können die Kohlenhydrate nicht als Fettpolster abgelagert werden.

Joghurt gegen Bauchspeck

Neben dem Verzehr von Suppen stellt das Essen von Joghurt eine gute Unterstützung der Fettverbrennung dar. Die Bestandteile im Joghurt helfen bei der Fettverbrennung, auch bezeichnet als Lipolyse.

Wenn Sie Joghurt in Ihren täglichen Ernährungsplan integrieren, genügen bereits drei Portionen Joghurt pro Tag, um die körpereigene Fettverbrennung verbessern zu können.

Eine Studie belegte, dass Männer, die im Rahmen einer fettarmen Ernährung Joghurt aßen, 80 Prozent mehr an Bauchfett verloren, als Männer, die sich nur an eine fettarme Ernährung hielten.

Die Bestandteile des Joghurts, die dafür verantwortlich sind, sind Kalzium und Eiweiß. Magnesium aktiviert die körpereigenen Enzyme, die wiederum die zu verarbeitenden Eiweiße und Kohlenhydrate schneller verwerten können. Zudem ist Magnesium lebenswichtig, um die täglichen Energiereserven freizusetzen.

Milch macht stark

Neben Joghurt ist Magnesium auch in Milch enthalten, allerdings nur in kleinen Mengen. Milch ist einer der stärksten Eiweißlieferanten und wird vor allem in der Kraftsportszene gerne als wesentlicher Bestandteil der Ernährungspläne verstanden.

Einer Studie nach nahmen Männer, die pro Tag zwei Eiweiß-Shakes zu sich nahmen, 200 Kalorien weniger zu sich als Männer, die keine Shakes zu sich nahmen. Männer, die in ihrem Ernährungsplan regelmäßig Milch zu sich nahmen, erhöhten ihre Muskelmasse um mehr als 5 Prozent und verloren mehr als 2 Prozent Fett.

Nun stellt sich bei Milch schnell die Frage nach fettarmer oder Vollmilch. Wenn Sie nicht daran interessiert sind Muskeln aufzubauen, dann kann es passieren, dass Sie beim regelmäßigen Verzehr von Vollmilch unnötig Fett ansetzen.

Kombinieren Sie zum Müsli und zum Kaffee keine Vollmilch, sondern greifen Sie zur fettarmen Milch. Auf diese Weise haben Sie versteckte Kalorien im Griff und können das Völlegefühl umgehen, das sich nach einem Kaffee mit Vollmilch einstellen kann.

Müsli und Haferflocken

In Müsli sind gewöhnlich Getreide und Trockenfrüchte enthalten. Wenn Sie ein Fan von Frühstückscerealien sind, dann können Sie auf diese Weise leicht Ihr Gewicht halten. Getreide setzt Energie langsam frei, was bedeutet, dass Sie kaum Appetit auf Snacks haben.

Haferflocken gehören ebenfalls in die Familie der Getreide und stehen auf dem glykämischen Index an unterster Stelle. Das heißt, dass Haferflocken einen großen Anteil an Ballaststoffen beinhalten und dem Körper demnach Energie langsam dosiert und nicht sofort zukommen lassen.

Neben dem hohen Anteil an Ballaststoffen besitzen Haferflocken das Vitamin B, das auf den Körper stressreduzierend wirken kann und Kohlenhydrate in verwertbare Energieschübe umwandelt.

Ebenfalls an der untersten Stelle des glykämischen Indexes steht das Vollkornbrot, Naturreis sowie ballaststoffreiches Müsli mit Kleie.

Beginnen Sie bereits mit einem gesunden Frühstück den gesunden Tag und kurbeln Sie bereits in der frühen Morgenstunde Ihre Fettverbrennung an und nutzen Sie Ihre Energiequellen.

Lebensmittel für eine schöne Haut

Gesunde und schöne Haut zu haben, ist der Traum vieler Menschen. Dabei vergessen wir aber sehr oft, dass richtige Ernährung einer der größten Faktoren ist, um zu einem frischen und gesunden Aussehen zu erlangen.

Neben reichlich Wasser braucht unsere Haut auch Vitamine, Enzyme und Fruchtsäuren, die vor allem in frischem Obst und Gemüse vorhanden sind. Dabei werden sie nicht nur verzehrt, sondern dienen auch zu einem sehr großen Teil zur Reinigung, Erfrischung und Besänftigung der Haut.

Finden Sie heraus, welche wohltuende Wirkung Obst und Gemüse auf Ihren Körper haben.

Äpfel

Im asiatischen Raum sind Äpfel seit Jahren für ihre heilenden Kräfte auf die Haut bekannt. Ein Glas frischer Apfelsaft zum Badewasser reinigt nicht nur die Haut, sondern macht sie spürbar weicher. Nach dem Haarewaschen angewendet kann es sogar Schuppenbildung vorbeugen.

Zitronen

Zitronen sind ein klassischer Inhaltsstoff vieler Beautyprodukte. Zitronen sind bekannt für ihre reinigende und erfrischende Wirkung auf Haut und Haar.

Zitronenscheiben werden gegen raue Stellen an Ellebogen und Fußsohlen angewendet. Einige Teelöffel Zitronensaft im Badewasser wirken wie ein leichtes Deodorant.

Aprikosen

Zerriebene und mit Naturjoghurt vermischte Aprikosen ergiben eine sehr erfrischende Maske für empfindliche und trockene Haut.

Gurken

Eine der bekanntesten Masken für die Haut ist die Gurkenmaske. Dabei werden Gurkenscheiben auf die Gesichtshaut aufgetragen und haben eine beruhigende und erfrischende Wirkung auf die empfindliche Gesichtshaut, was vor allem auf den hohen Wassergehalt zurückzuführen ist.

Orientierung an der Mittelmeerdiät

Eine führende Wissenschaftlerin der Universität von Tel Aviv schreibt in der erwähnten Fachzeitschrift, dass eine Ernährungsweise, die viele Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren berücksichtige - so wie es zum Beispiel bei der Mittelmeerdiät der Fall ist - das Risiko an Hautkrebs zu erkranken deutlich verringern kann und ferner dem Hautbild eine jüngere Optik verleihen kann.

Es wird empfohlen, die Essgewohnheiten der Griechen zu befolgen und die eigene Ernährung auf typischen Mittelmeererzeugnissen umzustellen. Diese Ernährungsweise umfasst beispielsweise:

  • Olivenöl
  • Fisch
  • Joghurt
  • komplexe Kohlenhydrate
  • Bohnen
  • Obst
  • Gemüse
  • viel Wasser
  • hin und wieder ein Glas Wein
Mit gezieltem Sonnenschutz gegen die Hautalterung ankämpfen

Ausgestattet mit dieser Basis könne unsere Haut die schädliche Wirkung der täglichen Sonneneinstrahlung besser verkraften, so die Ernährungsexpertin. Dennoch sollte man gerade im Sommer natürlich nie auf angemessene Kleidung wie Hüte oder lockere Strandkleider sowie einen ausreichenden Sonnenschutz verzichten.

Die Haut vor zu intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen ist zudem ein Weg, Anzeichen des Alterns vorzubeugen.

Ernährungstipps für ein jugendliches Hautbild

Nachfolgend geben wir Ihnen eine detailliertere Liste an Lebensmitteln zur Hand, die dabei helfen können, Ihnen ein junges und schönes Hautbild so lange wie möglich zu garantieren.

Konsumieren Sie täglich:

  1. Eine Portion Blaubeeren, um Falten und Mimiklinien in Schach zu halten.

  2. Eine Tasse grünen Tee, um Sommersprossen und Leberflecken nicht dunkler werden zu lassen.

  3. Einen Esslöffel Olivenöl, um die Haut mit den Nährstoffen zu versorgen, die sie samtig und elastisch sein lassen.

Konsumieren Sie wöchentlich:

  1. Drei Tassen Spinat oder Grünkohl, um eine straffe Haut zu bewahren und den körpereigenen Schutz vor Sonnenstrahlen zu optimieren.

  2. Zwei Portionen Fisch wie Sardinen, Lachs oder Makrele, um Rötungen der Haut zu reduzieren.

  3. Drei Portionen Wassermelone, um Ihre Haut frisch aussehen zu lassen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Grundsätzlich sollten Sie über den Tag verteilt eine hohe Menge an wasserreichen Früchten und Gemüsesorten essen. Es gibt keinen besseren Weg, um unsere Haut mit den nötigen Nährstoffen und Flüssigkeit zu versorgen.

Diese Lebensmittel sollten Sie vermeiden

So wie es Lebensmittel gibt, die unserer Haut helfen, gibt es auch Nahrungsmittel, die unserem Hautbild eher schädlich sind. Gemieden werden sollten:

  • rotes Fleisch
  • Fertigessen
  • große Mengen an Alkohol

Anti-Aging in der Küche - Wie Sie essen müssen, um jung zu bleiben

Das Leben hat viele schöne Dinge zu bieten. Zu schöne, als dass man ihnen mit Runzeln und Gebrechen begegnen sollte. Mit den folgenden - einfach einzuhaltenden - Ernährungsweisen können Sie ihr biologisches Alter sichtbar und spürbar so lange wie möglich jung halten.

1. Essen Sie Fett - aber ausgesucht und in Maßen

Ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper schwerer in Depotfett umzuwandeln, als ihre sogenannten gesättigten Gegenstücke. Verwenden Sie deshalb zum Kochen, Backen und Braten bevorzugt pflanzliche Öle und keine Butter.

Fisch essen

Die in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren halten Ihre Gefäße und Ihr Herz jung. Ein Grund mehr, mindestens zwei Fisch-Tage pro Woche einzulegen.

Zu viel Fett ist immer schlecht

So gesund die erwähnten Fettsäuren auch sein mögen, addieren Sie trotzdem schädliche Zentimeter auf Hüfte und an Bauch, wenn man zuviel davon isst.

Auch wenn Anti-Aging nicht in erster Linie auf eine Gewichtsabnahme hinauslaufen muss, sollten Sie jedoch wissen, dass Fettzellen ab einer bestimmten Größe unseren Hormonhaushalt negativ beeinflussen und Entzündungen fördern sowie den Alterungsprozess beschleunigen können.

2. Ernähren Sie sich ausgewogen

Wenn Sie nicht bereits im mittleren Alter vorschnell an Pigmentstörungen und ergrauten Haaren leiden wollen, sollten Sie sich von extremen Diätformen fernhalten.

Haut und Haare sind ein präziser Spiegel unserer Essgewohnheiten. Und je radikaler diese ausfallen, um so stärker sind sie auch in Ihrem Gesicht abzulesen. Sofern Sie kein Wettkampfathlet sind und zielgerichtet Ihren Metabolismus manipulieren müssen, besteht keine Notwendigkeit eine extrem fettreiche, aber kohlenhydratarme Diät zu befolgen.

Ausgewogenheit lautet das oberste Gebot für alle, die jung aussehen wollen.

Anteil an Makronährstoffen für gesunde Haut

Unsere Haut braucht von allen drei Makronährstoffen einen bestimmten Anteil, um sich optimal präsentieren zu können. In den gängigen Empfehlungen von Hautärzten ist häufig eine Richtlinie zu finden:

  • 40 Prozent Kohlenhydrate
  • 35 Prozent Eiweiß
  • 25 Prozent Fett

3. Wählen Sie die gesunden Kohlenhydrate

Um Ihren täglichen Bedarf an Kohlenhydraten zu decken, sollten Sie auf die gesunden Quellen zurückgreifen. Raffinierter Zucker, Weißmehlprodukte wie Nudeln und Brötchen sind Kohlenhydratquellen ohne nennenswerten Mehrwert. Sie liefern weder Vitamine noch Mineralien und halten Sie zudem auch nicht lange satt, da sie relativ schnell verdaut werden können.

Auf Vollkorn und frisches Obst und Gemüse setzen

Vollkornprodukte, Obst und Gemüse stellen Ihnen nicht nur Energie zur Verfügung, sondern auch eine Reihe an nützlicher kleiner Helfer wie Folsäure, Vitamin C und anderen Vitaminen, die Sie sich jung und dynamisch fühlen lassen.

4. Halten Sie ihre Eiweißzufuhr hoch

Protein ist der Grundbaustoff unserer Zellen und in jeder Lebensphase von essentieller Bedeutung. Während man in der Vergangenheit davon ausgegangen ist, dass man mit zunehmenden Alter weniger Eiweiß brauche, weiß man es heute besser.

Eiweiß kann Ihnen dabei helfen, den altersbedingten Rückgang von Muskelmasse zu verlangsamen. Ferner reduziert es die Wahrscheinlichkeit an Insulinresistenz zu erkranken.

Magerquark, Fisch und eiweißreiche pflanzliche Erzeugnisse wie Nüsse und Bohnen sind hervorragende Proteinlieferanten.

Sechs Lebensmittel, die gute Laune machen

Dass man bei Ausdauerläufen ein so genanntes Runner's High erleben kann, hat sich nun schon seit Längerem herumgesprochen. Wenn Sie eher ein Typ für kürzere Trainingseinheiten sind, aber trotzdem hin und wieder einen Booster für gute Laune brauchen, sollten Sie einen Blick in ihren Kühlschrank riskieren. paradisi.de kennt sechs Lebensmittel, die Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

1. Sardinen

Die kleinen schwimmenden Gesellen bringen Sie nicht nur in gute Stimmung, sondern erhöhen auch Ihre spürbar geistige Leistungsfähigkeit. Sie sind außerdem reich an Vitamin D und zählen zu den Fischsorten, die in der Regel kaum von Quecksilber verunreinigt sind.

Aber warum verschaffen Sardinen uns ein Stimmungshoch? Weil die Burschen einen beachtlichen Anteil von Omega-3-Fettsäuren in ihren Körpern haben. Fette allgemein, aber Omega-3- insbesondere, sind für die Bildung des Gute-Laune-Hormons Acetylcholin sehr wichtig.

Acetycholin wirkt nicht nur stimmungsaufhellend, sondern fördert auch alle neuralen Funktionen unseres Körpers.

2. Entrahmte Milch

Zu wenig Folsäure und Vitamin B ist laut der modernen Medizin eine der wahrscheinlichsten Ursachen für häufige Depressionen. Eier sowie entrahmte Milch und alle Erzeugnisse, die aus ihr entstehen, also

sind perfekte Garanten für ein gesundes Niveau an Folsäure und B-Vitaminen im Blut.

3. Edamame

Wenn Sie das nächste mal Sushi essen gehen, sollten Sie unbedingt Edamame ausprobieren. Diese vorzügliche Speise aus jungen Sojabohnen hat ihren Ursprung in Japan und China.

Edamame enthält außergewöhnlich viel Protein und bemerkenswert wenig Fett. Diese Kombination macht es zu einer perfekten Mahlzeit für jede Diät und hilft darüberhinaus Ihren Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Und das wiederum sorgt für gute Laune.

4. Brombeeren

Himbeeren und Blaubeeren sind reich an Polyphenolen, die eine Untergruppe der Flavonoiden bilden. Forschungen haben ergeben, dass Beeren das altersbedingte Nachlassen des Gedächtnisses mindern und teilweise sogar beheben können.

Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Flavonoide unseren Organismus unterstützen, Vitamin C optimal zu verwerten und keinen Großteil auszuscheiden. Beeren haben offenbar auch einen vorbeugenden Effekt gegen Makulardegeneration, einige Krebsarten und bremsen den Abbau von Gehirnzellen.

Die positive Wirkung, die die Beeren auf unser neurales System hat, mündet letztendlich in einem ausgeglichenen Gemüt.

5. Bohnen, Gemüse und Soja

Schwarze Bohnen, Sojabohnen, Erbsen, Tofu und andere Vertreter der großen Bohnen- und Erbsenfamilie haben eine nachgewiesenen positiven Effekt auf unser Immunsystem.

Bohnen sind reich an Thiamin, ein B-Vitamin, das für die Bildung von gesunden Gehirnzellen zuständig ist, und kognitive Funktionen unseres Hirns unterstützt. Sie sind außerdem voll mit löslichen Fasern, die die Verdauung von Zucker verlangsamen und in der Endkonsequenz Stimmungsschwankungen reduzieren können.

6. Leinsamen

Leinsamen regt die Produktion von Serotonin an. Ein Hormon, das unsere Sinne schärft und uns ein gutes Gefühl verschafft.

Leinsamen hält sich länger, wenn er in einem Kühlschrank gelagert wird. Gemahlen kann er nicht nur besser verdaut werden, sondern auch vielfältiger verarbeitet werden.

Leinsamen ist als Mehlzugabe für diättaugliche Muffins oder als herzhafte Ergänzung für Ihr Frühstücksmüsli ideal geeignet.

Früchte als gesunde Blutdrucksenker

Neben genügend Bewegung und der Senkung des Übergewichtes kann man mit der Ernährung zu gesunden Blutdruck-Werten gelangen. Milchprodukte, Fisch und Gemüse sind hierbei ebenso wichtig als auch Obst. Und genau beim Obst sollte man auf fünf bestimmte Früchte zugreifen, die sich als wahre Blutdrucksenker auszeichnen können.

1. Feigen

Feigen enthalten zahlreiche Ballaststoffe, die sowohl im frischen als auch getrockneten Zustand zur einer Senkung des Cholesterinspiegels verhelfen können.

Die Arterienwände hingegen profitieren von dem hohen Vorkommen an Kalium, das zudem für eine verstärkte Natrium-Ausschwemmung sorgt und durch die Balance im Flüssigkeitshaushalt den Blutdruck auf einem gesunden Niveau halten kann.

Mindestens drei Feigen pro Tag sollten deshalb täglich auf dem Speiseplan stehen.

2. Avocado

  • Viel Kalium
  • Ballaststoffe
  • ungesättigte Fettsäuren und
  • Folsäure

zeichnen die Avocado aus. Etwa eine halbe Avocado täglich kann somit einen positiven Einfluss auf den Blutdruck ausüben und somit auch einem Schlaganfall präventiv entgegenwirken.

3. Artischocke

Die Pflanzenfasern der Artischocke, auch als Ballaststoffe bekannt, sorgen für die raschere Ausscheidung von Cholesterin und Toxinen, da sie sowohl das Volumen als auch das Gewicht des Stuhls vergrößern. Reich an dem Mineral Magnesium entwickelt sich dadurch eine blutdrucksenkende Wirkung.

Diesen Effekt kann man bereits mit dem Verzehr von einer mittelgroßen Artischocke pro Tag oder auch 125g Artischockenherzen erzielen.

4. Bananen

Als natürliche Kaliumquelle lässt sich mit dem Verzehr von Bananen ebenfalls ein Bluthochdruck reduzieren bzw. vermeiden. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht scheinen die Bananen Kalkablagerungen an den Wänden der Gefäße zu unterbinden und eine Oxidation des negativen LDL-Cholesterins (Low Density Lipoprotein) verhindern.

Schon eine Banane am Tag führt dem Körper rund 400 mg Kalium zu, was etwa 11% des Tagesbedarfs entspricht.

5. Chili

Capsaicin findet sich zuhauf in den roten Chili-Schoten. Des Weiteren sind die scharfen Schoten voller Vitamin C und auch Provitamin A (Beta-Carotin), was sich sowohl auf die Senkung des Bluthochdrucks als auch auf die Reduzierung von negativem Cholesterin positiv auswirkt.

Bereits eine rote Schote enthält 40% des Tagesbedarfs an Beta-Carotin, dem nachgesagt wird, dass es sich sehr günstig auf die Vorbeugung von Schlaganfällen, Krebs und Arthritis auswirken kann.

Mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko senken

Neben einer genetischen Prädisposition und zahlreichen Umweltfaktoren wurde in zahlreichen Untersuchungen die tägliche Ernährung als wichtiger Parameter für das Entstehen von bösartigen Tumoren ausgemacht. Wir geben Ihnen einen verständlichen Leitfaden, wie Sie in der Küche Ihr Risiko zu erkranken aktiv senken können.

Ernährung während einer krebspräventiven Diät

Eine Diät, die eine krebspräventive Ausrichtung haben soll, ist einer Ernährungsweise, die Herzkrankheiten und andere Beschwerden verhindern soll, im Wesentlichen sehr ähnlich. Es gelten dabei die Regeln, die bei jeder gesunden Diät zu befolgen sind:

  1. Essen Sie frische Produkte.

    Reduzieren Sie den Konsum von industriell verarbeiteten Esswaren oder vermeiden Sie sie weitestgehend komplett. Gleiches trifft auf Lebensmittel zu, die künstliche Farb- und Geschmackstoffe enthalten und/ oder stark frittiert sind.

  2. Fisch ist besonders gesund.

    Essen Sie mindestens jeden zweiten Tag eine Portion Fisch oder Meeresfrüchte.

  3. Essen Sie das richtige Fleisch.

    Konsumieren Sie nur wenige Mengen Schweinefleisch.

  4. Essen Sie die richtigen Kohlenhydrate.

    Nutzen Sie Bohnen, Kürbisse, Erbsen und Kartoffeln als bevorzugte Kohlenhydratquellen.

  5. Obst und Gemüse gehört auf den täglichen Speiseplan.

    Essen Sie jeden Tag mindestens fünf frische oder gegarte Stücke Obst, Früchte oder Gemüse.

  6. Setzen Sie auf ungesättigte Fettsäuren.

    Reduzieren Sie den Genuss von gesättigten Fettsäuren (z.B. Milchprodukte, Fleisch) und Transfetten (z.B. häufig in Fertigessen und Schnell-Imbiss-Produkten) auf ein absolutes Minimum.

    Wählen Sie stattdessen Pflanzenöle, Nüsse, Samen und Fisch als Quellen für ungesättigte Fettsäuren aus, die Ihrer Gesundheit förderlich sind.

  7. Meiden Sie Soja.

    Nehmen Sie nur moderate Mengen an Soja-Erzeugnissen zu sich. Trotz der vielen gesunden Eigenschaften steht Soja im Verdacht, bei exzessiven Genuss das Entstehen bestimmter Krebsarten zu begünstigen.

  8. Raffinierter Zucker wird zur Ausnahme.

    Verbannen Sie soweit wie möglich Einfachzucker und weißes Mehl aus Ihrer täglichen Ernährung.

  9. Genussmittel sollten nicht länger konsumiert werden.

    Beruhigungsmittel und Stimulanzien wie Alkohol und Koffein sollten ebenfalls nur eine untergeordnete Stellung in Ihrer Ernährung einnehmen.

Brustkrebsrisiko durch gesunde Ernährung verringern

Brustkrebs gehört zu den schlimmsten Erkrankungen unserer Gegenwart. Viele Frauen gehen daher regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung. Dennoch hat sich die Erkenntnis noch nicht durchgesetzt, dass 25% aller Brustkrebsfälle durch die Umstellung der Essgewohnheiten präventiv verhindert werden können. Aber wie kann die Umstellung Ihrer Ernährung dazu führen, dass sich das Risiko für Brustkrebs verringert?

1. Ernähren Sie sich gesund

Adipositas ist eine der bekannten Risikofaktoren für Brustkrebs. Demnach macht es Sinn eine gesunde Ernährung zu befolgen, die Ihr Gewicht auf einem gesunden Niveau hält. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Ernährung und betrachten Sie Ihre Fettzufuhr.

Gesunde Öle zum Kochen verwenden

Wechseln Sie zu gesünderen Fetten wie Olivenölen, aber denken Sie auch daran, dass - wie alle Fette - auch Olivenöl reich an Kalorien ist. Verwenden Sie das "gesündere" Fett demnach ebenfalls in Maßen.

Hohen Konsum an gesättigten Fetten vermeiden

Eine Studie deutet auf einen Zusammenhang zwischen Diäten mit hohem Anteil an gesättigten Fetten und einem erhöhten Risiko an Brustkrebs hin. Solange es keine schlüssigen Beweise gibt, wird davon ausgegangen, dass eine Ernährungsweise mit hohem Fettanteil nicht als Diät mit langfristigen, positiven Folgen für die Gesundheit und das Wohlbefinden angesehen werden kann.

Begrenzen Sie die Aufnahme von rohem Fleisch, das einen hohen Anteil an gesättigten Fetten in sich trägt, auf maximal zwei Portionen pro Woche.

2. Achten Sie auf Ihr Grillgut

Zu gut gebratenes und gegrilltes Fleisch ist nachweislich ein großer Risikofaktor für das Eintreten von Brustkrebs. Seien Sie daher mit wachen Augen am Grill und nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig vom Feuer oder sorgen Sie dafür, dass die Holzkohle nicht so sehr rußt.

Begrenzen Sie die Entwicklung von krebsbildenden Chemikalien in Fleisch und Fisch, indem Sie das Fleisch oder den Fisch vor dem Grillen marinieren.

3. Essen Sie mehr Milchprodukte

Milchprodukte sind reich an Kalzium. Für Frauen macht es Sinn reichlich Kalzium zu sich zu nehmen, um das Risiko an Osteoporose zu erkranken zu minimieren. Es gibt Hinweise darauf, dass Frauen mit einem hohen Kalziumanteil in Ihrer Ernährung ein geringeres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken.

Dass das Essen von fettarmen Milchprodukten das Risiko von Brustkrebserkrankungen mindert, ist forschungsseitig noch nicht ausreichend belegt.

4. Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum

Einige Studien zeigen auf, dass selbst niedriger Alkoholkonsum mit einem erhöhten Risiko an Brustkrebs einhergeht. Andere Studien wiederum zeigen auf, dass ein mäßiger Alkoholkonsum vor Herzkrankheiten schützen kann.

Sofern es in Ihrer Familie genetisch bedingt ein erhöhtes Risiko gibt, an Brustkrebs zu erkranken, ist das ein Grund, warum Sie keinen Alkohol außerhalb der medizinischen Absprache konsumieren sollten.

5. Essen Sie viel frisches Gemüse

Die Vitamine und Antioxidantien, die in Gemüse enthalten sind, sind bekannt dafür alle Arten von Krebs zu verhindern. Jüngste Untersuchungen legen nahe, dass das Essen von grünem Gemüse wie

den Körper dazu veranlasst, eine weniger starke Form des Östrogens zu produzieren, welches die Produktion von Brustkrebs verringern kann.

Rotes Gemüse wie

sind reich an Beta-Carotin und Lycopin, die bekannt für ihre Eigenschaft der Krebsprävention sind.

Fazit

Wie Sie sehen, dienen diese Ernährungstipps einerseits zur Brustkrebs-Prävention, andererseits tragen sie auch insgesamt zu einer bewussten Ernährung bei und sind somit der Schlüssel für ein gesundes Leben. Eine allgemein gesunde Ernährung schützt gegen viele Krankheiten, wie auch der Erkrankung an Brustkrebs.

Natürlich gibt es Menschen, die trotz aller präventiven Maßnahmen an Brustkrebs erkranken, aber im Zuge einer gesunden Lebensweise geben Sie sich selbst die bestmögliche Chance, um Krankheiten besser zu überstehen.

Im Folgenden wir Ihnen zudem ein paar konkrete Nahrungsmittel mit krebspräventiven Eigenschaften vor.

Als Faustregel können Sie sich merken, dass Pflanzen und Früchte mit einer auffallend intensiven Farbe und einem starken Geschmack einen krebspräventiven Effekt haben. Das liegt darin begründet, dass solche Pflanzen häufig einen hohen Gehalt an Bioflavoniden und anderen Anti-Oxidanten haben, die die im Körper vorkommenden freien Radikale binden.

Kohlgemüse, Zwiebeln und Knoblauch

Brokkoli, Senf, Grünkohl, Blumenkohl und Weißkohl sind hingegen wegen ihres hohen Gehalts an Indol-3-Carbinol als krebsvorbeugende Nahrungsmittel bekannt geworden.

Zwiebeln und Knoblauch werden die gleichen Eigenschaften zugeschrieben.

Vollkornprodukte

Studien deuten daraufhin, dass das Darmkrebsrisiko durch den Genuss von Vollkornprodukten und der damit verbundenen Zufuhr von Ballaststoffen reduziert werden kann.

Wenn Vollkornprodukte bei Ihnen Verdauungsprobleme verursachen, können Sie auf Haferflocken, Brokkoli und andere Lebensmittel ausweichen, die ebenfalls einen hohen Ballaststoffgehalt haben.

Roter Pfeffer und Omega-3-Fettsäuren

Es liegen ebenfalls wissenschaftlich gesicherte Beweise dafür vor, dass roter Pfeffer und Omega-3-Fettsäuren eine schützende Wirkung gegen Prostatakrebs haben.

Grüner Tee

Weniger gut abgesichert sind bisher der präventive Nutzen von grünem Tee. Zwar deuten einige Studien auf einen positiven Effekt hin, allerdings waren die Ergebnisse nicht immer reproduzierbar oder die Studien waren wissenschaftlich nicht valide genug.

Möhren sind gut für die Augen - aber was noch?

Eine Umfrage hat ergeben, dass die meisten Deutschen nicht genau wissen, welche Lebensmittel gut für ihre Augen sind. Die meisten tippen spontan auf die Möhre, wissen aber nicht um die Kraft von anderen Gemüsesorten.

Warum die Möhre die Sehkraft fördert

"Von Möhren bekommt man gute Augen" - das haben offensichtlich viele Mütter ihren Kindern erzählt, denn 83 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage tippten auf die Karotte als Helferlein für gute Augen. Das ist auch nicht ganz falsch, denn das in der Rübe enthaltene Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A, welches die Sehkraft fördert. Allerdings sind Möhren nicht die einzigen Lebensmittel für Adleraugen.

Natürliche Alternativen zur Möhre

Blattgemüse

Besonders günstig für die Sehgesundheit ist auch grünes Blattgemüse. Spinat und Brokkoli enthalten reichlich Lutein - das schützt das Auge vor schädlichen Strahlen. Das wusste allerdings die Hälfte der Studienteilnehmer nicht.

Butter

Noch weniger Menschen (14 Prozent) trauten Butter eine sehkraftfördernde Wirkung zu. Dabei ist diese dank ihres hohen Anteils an Vitamin E sehr gesund für die Netzhaut.

Kiwis und weitere Zitrusfrüchte

Auch Kiwis und diverse Zitrusfrüchte werden häufig verkannt. Hier ist vor allem das Vitamin C ausschlaggebend.

Fazit

Allgemein kann man mit einer ausgewogenen Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse einiges für seine Gesundheit und die der Augen tun - dieser Aussage stimmten immerhin 87 Prozent der Befragten zu.

Sechs Nahrungsmittel zur Prävention von Erkrankungen oder zur Unterstützung bei Beschwerden

Dass der Mensch mit der richtigen und ausgewogenen Auswahl von unterschiedlichen Nahrungsmitteln seine Gesundheit und Fitness deutlich unterstützen kann, weiß man nicht erst seit den zahlreichen wissenschaftlichen Studien im Zusammenhang mit Diäten oder einem Übergewicht. Gerade Ernährungswissenschaftler sind davon überzeugt, dass besonders auch zur Prävention und der heilenden Unterstützung bei bestehenden Beschwerden und Erkrankungen bestimmte Lebensmittel das A und O sind. Die Favoriten unter den Nahrungsmitteln können Sie nun im Folgenden erfahren.

1. Pflanzenfette

Pflanzenfette wirken gleich in mehrerer Hinsicht äußerst positiv auf den menschlichen Organismus. Oliven- und Rapsöl sind besonders wertvoll, wenn es darum geht Thrombosen vorzubeugen oder auch das schädliche LDL-Cholesterin in Schach zu halten.

Verantwortlich für die gesunden Effekte der Pflanzenfette sind die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, und hier unter anderem die effektive zweifach ungesättigte Linolsäure, die Gefäßablagerungen entgegenwirken und gleichzeitig auch die Fließeigenschaft des Blutes positiv beeinflussen können.

2. Nüsse

Als kleine Kraftpakete, gefüllt mit wichtigen Nährstoffen, erweisen sich Nüsse. Neueste Studien belegen den Nüssen vorbeugende Eigenschaften gegen:

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, kaum gesättigte Fettsäuren und zahlreiche Vitalstoffe lassen Nüsse zu einer sehr gesunden Nahrungskomponente werden. Ob Walnüsse, Haselnüsse oder eine andere Nussart - hier sollte man täglich eine Handvoll zu sich nehmen.

3. Fetter Fisch

Fetter Fisch schützt das Herz. Zu einer der beliebtesten Sorten in Deutschland zählt der Lachs und angesichts seiner enthaltenen Vitamine A und E wird aus einem klasse Geschmack gleichzeitig auch noch ein äußerst gesunder.

Omega-3-Fettsäuren halten auch bei dem Verzehr von diesem und vielen weiteren "fetten" Fischen die Adern geschmeidig und können somit das Risiko für einen Herzinfarkt deutlich absenken. Optimal ist ein Verzehr von zwei Fischmahlzeiten in der Woche, wobei man selbstverständlich jedes Mal zu einer anderen Seefischsorte greifen kann.

4. Haferkleie

Möchte man aktiv einer Fettstoffwechselstörung vorbeugen oder besteht bereits eine, dann hilft der regelmäßige Verzehr von Haferkleie entweder vorzubeugen oder eben eine neue Regulierung im Organismus zu unterstützen.

Besonders wirksam erweist sich die Haferkleie gegen LDL-Cholesterin, zudem hilft sie der Leber dabei, Fettsäuren und Zucker besser umwandeln zu können.

Bereits täglich drei bis vier Esslöffel in Saft eingerührt und vor oder nach einer Mahlzeit getrunken, lässt den Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent absenken.

5. Geflügel

Geflügel hingegen bewährt sich bei einer bestehenden Blutarmut oder ebenfalls einer Vorbeugung der selbigen. In Hähnchenfleisch steckt kaum Fett (die knusprige Haut weglassen!), dafür viel wertvolles Eiweiß, das bekanntlich der Baustein des Lebens ist.

Außer dem Eiweiß findet sich zudem unter vielen weiteren gesunden Nährstoffen auch Vitamin K (gut für die Blutgerinnung), sowie Eisen im Geflügel. Letzteres ist besonders im Bezug auf eine konstante Blutbildung wichtig, da Eisen der Powerstoff für den wichtigen Sauerstofftransport im Blut ist.

6. Rohkost

Abschließend bleibt noch die Rohkost, die ebenfalls gleich mehrere positive Aspekte für die Gesundheit hat. Regelmäßig Kohlrabi, Karotten und Co. zu sich genommen, unterstützt die Leber bei der Entgiftung, reguliert die Verdauung und kann somit einem Darmkrebs vorbeugen.

Kombiniert mit Knoblauch wird zudem einer Arterienverkalkung präventiv begegnet und das Cholesterin in einem gesunden Bereich gehalten. Da Rohkost kaum Kalorien enthält, ist diese natürlicherweise auch noch ein schlanker Sattmacher mit viel Vitalpower.

Frühlingsfit dank einer vitalstarken Ernährung

Der Winter hat ja so seine Tücken: Einmal davon abgesehen, dass der Organismus regelrecht auf Sparflamme läuft, zeigt sich immer wieder auch die Tatsache, dass man zu vielen Leckereien greift, ohne dass diese wirklich reich an Vitalstoffen sind. Als Ergebnis kneifen dann nicht nur Rock und Hose, sondern die Haut strahlt eine fahle Blässe aus und die körperliche sowie seelische Müdigkeit nimmt auch den letzten Krümel an Elan. Wem das ähnlich geht, sollte nun zu einer Frischzellenkur mittels ausgewählter Power-Lebensmittel greifen und der persönlichen Frühlingsfitness einen kräftigen Schub geben.

Weißes Fleisch

Top-Lebensmittel Nummer Eins in Sachen "Kampf der Frühjahrsmüdigkeit" ist das weiße Fleisch von Huhn oder Pute. Reich an Eiweiß und Eisen zeigen sich diese Fleischsorten. Dabei sind sie richtig kalorienarm und unterstützen den Körper dabei auf eine leichte und gesunder Art und Weise, das eine oder andere Winterpfund schmelzen zu lassen.

Optimal wird eine Geflügelmahlzeit, wenn man auf die beliebte "Knusperhaut" und cremige Soßen verzichtet, und anstelle dessen zur Sättigung Reis und einen gemischten Salat dazu isst.

Vollkorn

Den müden grauen Zellen lässt sich mit Vollkornprodukten auf die Sprünge helfen. Tauschen Sie Weißbrot oder eine andere von Ihnen gegessene Brotsorte gegen Vollkornbrot aus, bringen Sie mehrmals in der Woche Vollkornnudeln auf den Tisch und starten Sie ihren Tag doch einmal mit Pumpernickel. Auf diesen passt Magerquark und Radieschen, was zu einer leichten Mahlzeit mit gleich mehreren Vitalstoffen führt.

Generell verbirgt sich hinter dem Vollkorn viel

  • Zink
  • Phosphor oder auch
  • Kupfer
  • Ballaststoffe
  • Vitamine und
  • Mineralstoffe,

die für den Geist ebenso perfekt sind als auch für den Körper selbst.

Bananen

Ein tiefer und ruhiger Schlaf ist einer der Faktoren für die persönliche Fitness. Kommt er dauerhaft zu kurz, dann sinken sämtliche vitalisierende Funktionen im Organismus; man wird gereizt und erst recht alles, nur nicht munter.

Aminosäuren, B-Vitamine und auch das Hormon Serotonin in Bananen machen nicht nur eine gute Laune, sondern fördern nachweislich auch den Schlaf.

Doch Bananen können zudem das Gegenteil bewirken: Hat man morgens keinen großen Hunger, ist aber ständig müde, so bewirkt eine Banane einen gesunden Schub an neuer Energie, was nicht zuletzt an dem in ihr enthaltenen Fruchtzucker liegt.

Kartoffeln

Werden Sie oft von einer Lustlosigkeit und Kopfschmerzen geplagt? Dann könnte es durchaus an einer Übersäuerung Ihres Körpers liegen.

Eine effektive und sehr bekömmliche Möglichkeit hier wieder ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen, ist die Wahl von Kartoffeln als Beilage. Kalium und Chrom sind hier die hervorragenden Gegenspieler bei einem übersäuerten Organismus.

Wählt man die kalorienarme Variante als Salz- oder Pellkartoffel, dann unterstützen die Kartoffeln auch gleich noch eine Diät oder Entschlackungskur.

Weitere Tipps für mehr Schwung

Ergänzend sollten Sie zu diesen Nahrungsmitteln zusätzlich:

  1. viel frisches Obst und Gemüse essen
  2. Milch und Milchprodukten einen täglichen Platz auf dem Speiseplan einräumen
  3. zu Chili, Ingwer, Knoblauch oder auch Paprika greifen

Die zuletzt genannten Gewürze treiben unnötige Bakterien aus dem Körper, pushen den Organismus aufgrund der scharfen Inhaltsstoffe und geben neue Power auf dem Weg in den Frühling.

Flüssigkeitszufuhr nicht vergessen

Sorgen Sie bei Ihrer Frischzellenkur dafür, dass Sie jeden Tag mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Tee ohne Zucker zu sich nehmen. Idealerweise entscheiden Sie sich für grünen Tee, dieser unterstützt den Körper hervorragend beim Abnehmen der angesammelten winterlichen Schlemmerpfunde.

Nervenfutter für starke Nerven

Stress gilt inzwischen als einer der Gesundheitskiller schlechthin. Diesem zu begegnen lässt sich einerseits durch Entspannungsmethoden und Sport und anderseits durch die Wahl bestimmter Nahrungsmittel erzielen. Lesen Sie bei uns, wie Sie Ihren Nerven Kraftfutter geben und gleichzeitig auch noch den Abwehrkräften zu einer gesteigerten Aktivität verhelfen können.

Kann sich Nahrung auf den Körper auswirken?

Neben positiven Gedanken, einer regelmäßigen Bewegung, der Reduzierung von Stressauslösern und so manch einer weiteren sinnvollen Maßnahme gehört besonders in stressigen Zeiten eine gesunde und ausgewogene Ernährung zum Gegenfahrplan, wenn die Nerven regelrecht blank liegen.

Bestimmte Nahrungsmittel enthalten eine hohe Konzentration von Vitalstoffen, die sich tatsächlich auf die Nerven auswirken können. Diese Produkte sollten folgerichtig auf keinem Speiseplan fehlen.

Vollkornprodukte

Vollkornprodukte sind als Nervennahrung wahre Alleskönner, denn neben komplexen Kohlenhydraten liefern diese dem Körper wichtiges Vitamin B und regen die Serotonin-Produktion an.

Letztere verhilft dazu, dass im Gehirn die Glückshormone ausgeschüttet werden und gleichzeitig sich nicht nur die Stimmung hebt, sondern auch dem Stress die Stirn geboten werden kann.

Besonders wirksam sind Vollkornbrot, Vollkornbrötchen oder weitere Nahrungsmittel mit einem hohen Bestandteil an Vollkorn, wenn man diese gleich zum Frühstück zu sich nimmt, zumal die Kohlenhydrate dabei helfen in Schwung zu kommen.

Spinat

Zarte Blätter und eine grüne Farbe sind nur zwei der Attribute von Spinat. Ergänzt werden diese durch den Inhalt von Magnesium, welches dabei hilft, die Nervenstärke anzuheben und gleichzeitig auch noch dem schädlichen Kortison entgegenzutreten.

Gerade ein Mangel an Magnesium kann zu flatternden Nerven führen und sollte durch regelmäßiges Spinatessen etwas reguliert werden.

Nüsse und schwarzer Tee

Pistazien und Mandeln sind ebenfalls wahres Nervenfutter, die durch viel Vitamin E und B glänzende und gut schmeckende Stressgegner sind. Eine kleine Schale mit den Nüssen neben sich auf den Tisch gestellt und immer wieder einmal in diese gegriffen, wirkt sich direkt auf das strapazierte Nervensystem aus.

Ähnlich verhält es sich mit schwarzem Tee, der ebenfalls dem Kortison entgegenwirken kann, das bekanntlich bei Stress erhöht ausgeschüttet wird.

Fisch

Zeigt sich der Stress als massiv, kann der zweimal wöchentliche Verzehr von Lachs und Hering dabei unterstützen, diesen abzumildern. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren wirken einem Anstieg des Stresshormonspiegels entgegen und helfen ganz gezielt dabei, auch das Herz zu schützen, das außer durch ein Herzrasen auf Dauer tatsächlich einen Schaden durch negativen Stress nehmen kann.

Gemüse

Viele wichtige Vitalstoffe verstecken sich unter anderem in:

  • Karotten
  • Radieschen
  • Kohlrabi
  • Paprika
  • Avocados

Neben einem hervorragenden Schutz für die Abwehrkräfte wirken vor allem herzschützende Fettsäuren oder auch Kalium Stressangriffen auf den Organismus entgegen.

Kleines Plus: Bei Stress wird zumeist der Kiefer zusammengepresst, was nicht nur dort zu Schmerzen führen kann, sondern auch im Kopf oder im Nacken. Das Knabbern von Karotten und weiterer Rohkost lockert den Kiefer und folglich auch die verspannte Muskulatur und ermöglicht auch beim Denken ein entspanntes Gefühl.

Essen Sie sich gesund - diese Nahrungsmittel halten die Grippe fern

Während tagsüber noch die Sonne mit der ganzen Kraft des Sommers strahlt, fallen die Temperaturen in der Nacht häufig deutlich in eine unbehagliche Tiefe. Und wer dieser Tage früh morgens Joggen geht, verspürt den Duft der nahenden kalten Jahreszeit in der Nase. Der Sommer ist auf seiner Abschiedstour und überlässt damit das Feld den Viren und Bakterien.

Gerade in der Übergangszeit, in der es noch warm genug für kurze Kleidung ist, man aber hin und wieder doch mit ziemlichen Temperaturumbrüchen überrascht wird, muss das Immunsystem über die Ernährung stark gehalten werden. Die folgenden fünf Nahrungsmittel helfen dabei, Attacken von Grippe-Viren und Konsorten abzuwehren.

1. Vollkornprodukte

Vollkornprodukte wie

  • ungeschälte Haferflocken
  • Vollkornbrot
  • brauner Reis oder
  • Pumpernickel

sind bis zum Bersten voll mit Zink. Dieses Mineral spielt eine große Rolle für die Schlagkraft Ihres Immunsystems.

2. Bananen

Neben Magnesium versteckt sich in dem süßlichen Fleisch der exotischen Frucht eine hohe Menge an Vitamin B6. Dieses B-Vitamin hilft unserem Organismus Infektionen einzudämmen und schneller bekämpfen zu können.

Sie können die Banane einfach so essen oder sie in Scheiben geschnitten in Ihr Frühstücksmüsli geben. Bananen eignen sich außerdem wunderbar, um einen Milch-Shake ohne Sahne schön cremig werden zu lassen.

3. Cayennepfeffer

Cayennepfeffer enthält aktive Substanzen, die unsere Atemwege frei halten und Verstopfungen der Nasenhöhle abbauen können.

Nutzen Sie Cayennepfeffer wie ein normales Gewürz und verfeinern Sie Ihre Mahlzeiten damit, wann immer der Geschmack es erlaubt.

4. Süßkartoffeln

Die orangene Version unserer Nationalknolle bringt einen hohen Anteil an Beta-Karotin auf den Teller. Das Karotin nutzt unser Körper für die Herstellung neuer Blutzellen und kann so besser gegen Krankheitserreger vorgehen.

Die Süßkartoffel hat gegenüber der hellen Kochkartoffel noch den weiteren Vorteil, dass sie reich an Ballaststoffen ist und Sie dadurch länger satt hält.

5. Knoblauch

In frisch geschnittenem Knoblauch befindet sich mit Allicin ein Wirkstoff, der die Enzyme von Viren abblockt und damit die Wahrscheinlichkeit einer Infektion reduziert. Allicin kommt nicht in getrocknetem Knoblauch vor, weshalb Sie es sich im Winter zur Angewohnheit machen sollten, frische Zehen für das Kochen zu verwenden.

Welche Nahrungsmittel Sie vermeiden sollten

So wie es Nahrungsmittel gibt, die das Immunsystem stärken, gibt es auch Speisen, die das Gegenteil bewirken. Raffinierter Zucker und weißes Mehl sind für unseren Organismus alles andere als zuträglich.

Reduzieren Sie daher

  • Süßigkeiten
  • Weißbrotprodukte
  • Kuchen
  • Nudeln

und ähnliche Speisen auf ein Minimum. Studien haben gezeigt, dass unser Körper für die Verdauung von Mehl und raffinierten Zucker weiße Blutkörperchen verwendet. Diese stehen dann nicht dem Immunsystem zur Verfügung, wodurch Sie anfälliger für Krankheitserreger werden.

Schützen Sie sich mit der richtigen Ernährung vor Herzerkrankungen

Neben Diabetes gehören Erkrankungen des Herzens zu den schlimmsten Beschwerden westlicher Gesellschaften. So dramatisch ein Herzanfall auch in seinen Folgen ausfallen kann, so einfach ist er auch zu vermeiden.

Regelmäßiges Fitness-Training ist einer der Schlüssel zu einem gesunden Herzen bis ins hohe Alter. Ein weiterer und viel wichtigerer Aspekt ist jedoch die richtige Ernährung.

Die folgenden Ernährungs-Strategien können Ihnen helfen, das Risiko einer Herzerkrankung niedriger zu halten.

1. Kaufen Sie ein Multivitamin

Suchen Sie nach einem Multivitaminpräparat mit:

  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Niacin
  • Vitamin B6
  • Folsäure
  • Vitamin B12

Wählen Sie eine Formel, die die empfohlenen Tagesdosis für B6 (1,3 bis 1,7 mg), B12 (2,4 mcg) und Folsäure (400 Mikrogramm) zu 100 Prozent abdeckt.

Achten Sie zudem auf die Mineralien:

  • Chrom
  • Kupfer
  • Eisen
  • Magnesium
  • Selen
  • Zink

Frauen vor den Wechseljahren sollten ein Multivitaminpräparat mit 10 bis 18 mg Eisen, postmenopausale Frauen und Männer sollten ein Präparat mit nicht mehr als fünf bis 10 Milligramm Eisen zu sich nehmen.

2. Wählen Sie ungesättigte Fette

Ungesättigte Fette in Pflanzenölen, Avocados und Mandeln können niedrigeres LDL-Cholesterin ("schlechtes" Cholesterin) und Triglyzeride (Blutfette) bewirken und HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) erhöhen und somit dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren.

Minimieren Sie die Aufnahme von gesättigten Fetten und Transfettsäuren, die das LDL-Cholesterin erhöhen können.

Wählen Sie mageres Fleisch, Geflügelbrust und fettarme Milchprodukte (1 Prozent Milchfett oder weniger). Lesen Sie Nährwertangaben auf verpackten Lebensmitteln und wählen Sie Lebensmittel mit wenig oder gar keinen Transfettsäuren.

3. Essen Sie fetten Fisch

  • Lachs
  • Forelle
  • Sardinen
  • Hering und
  • Seesaibling

enthalten DHA und EPA. Zusätzlich stehen Omega-3-Fettsäuren zum Schutz vor einem Herzinfarkt bereit.

Essen Sie fetten Fisch zweimal pro Woche. Wenn Sie keinen Fisch mögen, nehmen Sie eine Fischölergänzung, die 500 bis 600 Milligramm EPA und DHA (kombiniert) liefert.

4. Reduzieren Sie die Aufnahme von Natrium

Im Übermaß genossen, kann Natrium den Blutdruck erhöhen und die Hypertonie verschlechtern. Erwachsene müssen nicht mehr als 1.300 bis 1.500 Milligramm Natrium pro Tag zu sich nehmen. Die sichere tägliche Obergrenze beträgt 2.300 Milligramm.

Begrenzen Sie die Aufnahme von Mahlzeiten in Restaurants und verarbeitetes Fleisch wie Schinken, Wurst und Wurstwaren. Verlassen Sie sich weniger auf Lebensmittel wie Suppen aus der Konserve, gefrorenes und verpacktes Essen.

Lesen Sie Nährwertangaben auf Lebensmitteln und wählen Sie die Lebensmittel mit einem niedrigeren Tageswert (DV) für Natrium. Lebensmittel mit einem DV von 5 Prozent oder weniger enthalten wenig Natrium.

5. Wechseln Sie zu Vollkornprodukten

Menschen, die Vollkornprodukte essen, vermindern Ihr Risiko Herzkrankheiten zu erleiden um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zu Menschen, die hauptsächlich Weißmehlprodukte verzehren.

Ziel sind mindestens drei Portionen an Vollkornprodukten pro Tag, vorzugsweise mehr. Eine Portion Vollkorn ist gleichbedeutend mit einer Scheibe Vollkornbrot, 1/2 Tasse gekochten Haferflocken oder 1/2 Tasse gekochtem braunen Reis oder Vollkornnudeln.

Wählen Sie Brot, Müsli und Kekse aus 100 Prozent Vollkorn, probieren Sie beispielsweise:

6. Essen Sie Hülsenfrüchte und Nüsse

Essen Sie mehr Hülsenfrüchte, zum Beispiel:

Diese können den Blutdruck senken, LDL-Cholesterin reduzieren und den Blutzuckerspiegel in Schach halten.

Achten Sie darauf, das Sie mindestens viermal pro Woche Hülsenfrüchte und Nüsse in Ihrer Ernährung enthalten haben. Fügen Sie Hülsenfrüchte zu Suppen, Salaten, Chili und Tacos hinzu.

Werten Sie Ihr Wok-Gericht durch Nüsse auf oder genießen Sie sie als gesunden Snack.

Gesunde Ernährung verbessert Gehirnleistung

Eine gesunde Ernährung kann viele Schwierigkeiten im Alltag verringern. Sie kann Stress mindern, Gewichtszunahme kontrollieren und im besten Fall für ein verbessertes Lebensgefühl sorgen und das Auftreten von Krankheiten unterbinden. Aktuelle Forschungen belegen, dass eine Ernährung, die speziell die Gesundheit des Herzens unterstützt, ebenfalls förderlich für die Gehirnleistung und den Schutz vor Erkrankungen am Gehirn ist.

Herzerkrankungen stellen sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine häufige Erkrankung dar. Sie können demnach in keinem Alter früh genug damit beginnen, Ihre derzeitigen Ernährungsrichtlinien zu überdenken, zu hinterfragen und durch gesunde Lebensmittel zu verbessern.

1. Viel buntes Obst und Gemüse

Greifen Sie in Ihrem alltäglichen Menüplan zu Obst und Gemüse, das die Farben dunkelgrün, rot, orange und lila besitzt. Wählen Sie zum Beispiel:

  • Mohrrüben
  • Tomaten
  • Paprikaschoten
  • Aprikosen
  • Spinat
  • grünen Blattsalat

Je dunkelgrüner das Gemüse, desto besser.

2. Gesunde Vollkornprodukte

Ergänzen Sie vor allem Ihr Frühstück mit Vollkornprodukten wie:

  • Hafer
  • Reis
  • Vollkornbrot

3. Gesundes Fleisch und besonders viel Fisch

Mindern Sie die Menge an rotem Fleisch und essen Sie eher weißes Fleisch und Hühnchen. Legen Sie den Schwerpunkt auf Fisch, wie beispielsweise:

So bereichern Sie Ihre tägliche Nahrung mit den in Fisch enthaltenen gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Fit durch Fisch

Eine Studie zeigte auf, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch dazu führt, dass eine graue Substanz im Gehirn aufgebaut wird. Diese graue Substanz lagert sich in den Bereichen des Gehirns ab, in denen die Spuren von Alzheimer gefunden werden.

Der Studie nach dient die graue Substanz als Schutzwand und ist schwierig zu durchbrechen. Daher liegt die Aussage nahe, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch, von mindestens einem Mal in der Woche, dazu beitragen kann, dass der Körper körpereigene Abwehrmechanismen aufbauen kann, die das Eintreten von Alzheimer verzögern können.

4. Milchprodukte

Nehmen Sie fettarme Milch und weitere Milchprodukte wie Magerquark oder Joghurt zu sich und lassen Sie diese Lebensmittel zu einem festen Bestandteil Ihrer alltäglichen Ernährung werden.

5. Hülsenfrüchte und Nüsse

Bereichern Sie Ihr Mittag- und Abendessen mit Nüssen und Samen, sowie Bohnen und Kichererbsen. Variieren Sie Ihren Ernährungsplan auf dieser Basis so oft wie möglich und achten Sie auf die Einhaltung von ungefähr regelmäßigen Essenszeiten.

6. B12 und Gewürze

Neben dem Verzehr von Fisch hat sich besonders der Verzehr des Gewürzes Kurkuma ebenfalls als gesundheitsförderlich erwiesen. Eine Studie belegte, dass Kurkuma das Auftreten des Amloidplaques mindert, die wiederum Bestandteil der Alzheimererkrankung sind. Eine weitere Studie der Gehirnforschung belegte, dass die Personen, die mit ihrer täglichen Nahrung viel Curry zu sich nahmen, eine hohe Gehirnleistung verzeichnen konnten.

Der Verzehr von Vitamin B12-haltigen Lebensmitteln wird ebenfalls als förderlich verstanden. Vitamin B12 ist in nahezu allen tierischen Produkten zu finden, wie in Fleisch, Milch oder Eiern enthalten. Das Vitamin B12 wird vor allem für lebenswichtige Funktionen im menschlichen Gehirn eingesetzt.

Bei erwachsenen Personen, die eine geringe Gedächtnisleistung besitzen und sich einfach artikulieren, wurde ein geringer Anteil an Vitamin B12 gemessen.

Gesund zu leben ist nicht schwer

Eine Veränderung des Ernährungsverhaltens ist in kleinen Schritten und ohne Zeitdruck ein für jeden Menschen umsetzbares Ziel, das zu einer gravierenden Verbesserung Ihres Vitalgefühls führen kann und Sie vor allem gegen Herzerkrankungen schützt und Ihre aktuellen Gehirnleistungen unterstützt und verbessert.

Nehmen Sie sich daher einen Augenblick Zeit, blicken Sie in Ihren Küchenschrank und sortieren Sie die ungesunden Nahrungsmittel aus. Schreiben Sie sich eine Liste der Lebensmittel, die Sie gesund für Sie sind und die Sie bei Ihrem nächsten Einkauf mitbringen wollen.

Zahngesunde Ernährung - worauf kommt es dabei an?

Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt und eine gute Zahnhygiene sind das A und O für gesunde Zähne. Doch man kann seine Zähne auch mit der richtigen Ernährung gesund erhalten.

Der Zusammenhang von Nahrung und Zahngesundheit

Es muss wohl heute niemandem mehr erklärt werden, dass zu viel Zucker den Zähnen schadet. Und viele gesundheitsbewusste Menschen verzichten ihren Zähnen zuliebe auch schon ganz bewusst auf Süßigkeiten.

Leider verbergen sich aber auch in vermeintlich gesunden Joghurts oder Müsliriegeln sowie beispielsweise Ketchup und Senf oft große Zuckermengen. Selbst das als gesund geltende Obst kann sich mitunter schädlich auf die Gesundheit der Zähne auswirken, da es größere Mengen an Fruchtzucker enthält. Auf die Zähne hat Fruchtzucker jedoch genauso schädliche Auswirkungen wie gewöhnlicher Zucker.

Doch es ist nicht der Zucker allein, der der Zahnsubstanz schadet. Auch Säuren greifen den Zahn bzw. den Zahnschmelz an.

Die Verstoffwechselung von Zucker (Haushaltszucker, Fruchtzucker, Traubenzucker oder Milchzucker) im Mund entsteht ein saures Mundklima. Das führt dazu, dass die schützende Hartsubstanz der Zahnoberfläche angegriffen wird.

Das Ganze kann man sich in etwa so vorstellen, dass aus einer festen Struktur einzelne Mineralien herausgelöst werden. Dieser Vorgang wird durch die Aufnahme von sauren Lebensmitteln (Früchten, Fruchtsäften oder Wein) noch unterstützt.

Und hat sich die Zahnhartsubstanz erst einmal aufgelöst, dann ist Karies vorprogrammiert. Doch es gibt nicht nur Lebensmittel, die den Zähnen schaden. Es gibt auch Lebensmittel, die den Zähnen wichtige Nährstoffe zuführen.

Zahngesunde Ernährung

Je mehr auf Zucker verzichtet wird, desto besser ist dies für die Gesundheit der Zähne. Trotzdem muss man deswegen nicht gänzlich auf Zucker verzichten, genauso wenig auf seine Banane als Energielieferanten. Und auch das gesunde Zitrusobst muss nicht vom Speiseplan gestrichen werden.

  • Allerdings empfiehlt es sich, den Zucker stets zu festgelegten Zeiten zu konsumieren, wie zum Beispiel nach der Hauptmahlzeit.
  • Außerdem ist es wichtig, sich nach zuckerhaltigen Mahlzeiten die Zähne zu putzen und danach keinen Zucker mehr zu sich zu nehmen.

Durch geregelte Zeiten beim Zuckerkonsum lässt sich das Kariesrisiko erheblich reduzieren. Neben den Lebensmitteln, die dem Zahn wertvolle Mineralien entziehen, gibt es auch die Lebensmittel, die den Zähnen diese Mineralien wieder zuführen. So ist zum Beispiel Kalzium ein wesentlicher Bestandteil der Zähne.

Zur zahngesunden Ernährung können auch Lebensmittel wie Gemüse und Vollkornbrot beitragen, denn diese Nahrungsmittel sind reich an Fasern und Ballaststoffen. So bildet sich beim Essen Speichel, der einen reinigenden Effekt auf die Zähne hat.

Das Gleiche gilt für die Nahrungsfasern. Außerdem enthalten Vollkornbrot und Gemüse wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die einen positiven Einfluss auf Zähne und Zahnfleisch haben. Neben Kalzium gehören dazu vor allem Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E

Kalzium

Kalzium wird den Zähnen durch die Aufnahme zuckerhaltiger oder saurer Speisen entzogen. Doch man kann es den Zähnen auch wieder zuführen, indem man zum Beispiel Milchprodukte in ausreichender Menge zu sich nimmt.

Zu diesen sollte auch Käse gehören; so enthält er Proteine und Mineralstoffe, die zu einer raschen Remineralisierung des Zahnschmelzes beitragen.

Aber auch

  • grünes Gemüse
  • Mandeln und
  • so manches Mineralwasser

enthalten viel Kalzium.

Fluorid

Neben Kalzium ist das Fluorid sehr wichtig für die Zähne, und zwar deshalb, weil es das Bakterienwachstum hemmt und so zum Beispiel die Entstehung von Plaque verhindert.

Zudem bildet Fluorid am Zahn praktisch eine Art Schutzschild für die darunter liegende Hartsubstanz. Ist der Zahn also ausreichend mit Fluorid versorgt, ist er auch besser vor "Säureangriffen" geschützt.

Damit das so bleibt, sollte dem Körper regelmäßig Fluorid zugeführt werden. Hier kann man zum Beispiel Fisch als natürlichen Fluorid-Lieferanten zu sich nehmen. Das benötigte Fluorid kann dem Körper auch durch fluoridiertes Salz sowie schwarzen Tee zugeführt werden.

Zudem ist Fluorid auch in unterschiedlich hohen Dosen in Zahncremes und Mundwassern enthalten.

  • Allerdings sollte Fluor nicht überdosiert werden, da dies Verfärbungen der Zähne und die Bildung von weißen Flecken zur Folge haben kann.
  • Darüber hinaus wird der betroffene Zahn kariesanfälliger.
Ausgiebiges Kauen

Übrigens trägt auch das Kauen selbst zur Zahngesundheit bei. Natürlich kommt es immer darauf an, was man seinen Zähnen zum Kauen gibt. Besonders gesund ist es für die Zähne, wenn man auf festen, faserhaltigen Lebensmitteln kaut.

Das intensive Kauen, das für das Zerkleinern von Vollkornprodukten, Äpfeln oder Möhren notwendig ist, regt zunächst einmal den Speichelfluss an. Und der Speichel ist nicht nur für die Verdauung der Lebensmittel wichtig, er neutralisiert auch die Säuren im Mund, die nun einmal bei der Nahrungsaufnahme entstehen. Zudem umspült der Speichel die Zähne und trägt so zu deren Reinigung bei.

Das Kauen auf faserhaltigen, festen Lebensmitteln hat aber auch noch einen weiteren Vorteil. Denn die ballaststoffreiche Kost wirkt ebenfalls zahnreinigend. Deshalb bieten sich Äpfel oder ähnliches auch so wunderbar als Snack für zwischendurch an.

Wer zwischendurch nichts essen möchte, aber dennoch seinen Speichelfluss anregen möchte, der kann einen zuckerfreien Zahnpflegekaugummi kauen.

Xylit

Wer seine Ernährung durch süße aber zuckerfreie Speisen bereichern möchte, der findet heute zahlreiche Süßigkeiten, die Zuckeraustauschstoffe wie Xylit enthalten. Aber auch diese Produkte sollten nur in Maßen genossen werden, da diese Lebensmittel ansonsten zu unschönen Begleiterscheinungen wie Durchfall führen können.

Vorsicht beim Zähneputzen

Grundsätzlich ist es wichtig, sich nach einer Mahlzeit gleich die Zähne zu putzen. Hat man jedoch süße bzw. saure Speisen oder Getränke verzehrt, sollte man mindestens zehn Minuten mit dem Zähneputzen warten, da die Zähne von den Säuren dieser Nahrungsmittel in Mitleidenschaft gezogen wurden.

In diesem Fall schadet das Putzen mehr als es nutzt. Besser ist es, den Mund erst einmal nur mit Wasser auszuspülen, um die Säuren zu neutralisieren. Als hilfreich gelten auch spezielle Zahnpflegekaugummis ohne Zucker sowie Milch oder Käse.

Fazit

Die richtige Ernährung kann also wesentlich dazu beitragen, dass die Zähne gesund bleiben. Ist ein Zahn allerdings erst einmal von Karies befallen, dann kann man auch mit der besten Ernährung nichts mehr ausrichten. In diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Zahnarzt.

In Sachen gesunde Ernährung kommt es auch auf die richtige Kombination von Nahrungsmitteln an...

Acht traumhafte Lebensmittelkombinationen für die Gesundheit

Jogurtdressing zum Pilzsalat als Stärkungsmittel für die Knochen, Orangensaft und Spinat zur besseren Aufsplittung von Eisen. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass man mit der richtigen Kombination unterschiedlicher Lebensmittel eine Steigerung in Sachen gesunder Ernährung erreichen kann.

1. Spinat + Orangensaft = mehr Power

Für ein Mehr an Power sorgt die Kombination aus Orangensaft und Spinat. Im Spinat selbst befindet sich das wertvolle Eisen, das für einen verbesserten Sauerstofftransport innerhalb des Blutes sorgt.

Beim Essen des Spinates sollte man am besten ein Glas Orangensaft dazu trinken, denn das darin enthaltene Vitamin C erlaubt es, dass das Eisen besser im Organismus aufgenommen werden kann. Weitere Eisenlieferanten gegen Müdigkeit und Blutarmut sind übrigens:

  • grünes Blattgemüse
  • Eier
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Hafer

Die reinsten Eisenkiller dagegen sind:

Diese Produkte sollte man daher separat voneinander zu sich nehmen.

2. Eier + Kartoffeln = Steigerung der Eiweißproduktion

Damit man das körpereigene Eiweiß besser aufbauen kann, bewährt sich die Kombination aus Eiern und Kartoffeln. Tolle weitere Verbindungen sind:

  1. Quark und Eier
  2. Bohnen, Mais und Eier
  3. Mais, Milch und Eier

3. Erdbeeren + Nüsse = gesteigerter Zellschutz

Um einen besseren Zellschutz zu erreichen lohnt es sich Erdbeeren mit Nüssen zu kombinieren. Das enthaltene Vitamin E und auch Vitamin C fangen die freien Radikalen ein, die nachweislich für die Zerstörung der Zellen mitverantwortlich sind.

Hervorragend kombinieren lassen sich diese beiden Nahrungsmittel im Müsli.

4. Zitrone + Hering = ein starkes Immunsystem

Für ein gestärktes Immunsystem sollte man dagegen zu Zitrone und Hering greifen. Das enthaltene Zink wird durch das Vitamin C wiederum verstärkt. Wichtige zusätzliche Lieferanten für Zink sind:

Hering, Makrele und Sardine erfüllen ebenfalls als Vitamin D-Lieferant einen gesunden Effekt.

5. Pilze + Joghurt = starke Knochen

Starke Knochen bekommt man besonders dann, wenn man zum Beispiel einen Pilzsalat mit einem Jogurtdressing anmacht. Ein schmackhaftes Gericht, das sehr gut einer Osteoporose vorbeugen kann.

Viel Vitamin D befindet sich in den Kulturpilzen, wie etwa Champignons, dass mit Kalzium aus dem Milchprodukte eine starke Kombination abgibt.

6. Kohl + Kümmel = weniger Verdauungsprobleme und Blähungen

Wer unter Verdauungsbeschwerden leidet, kann mit Kohl und Kümmel Blähungen ebenso präventiv begegnen als auch den Appetit anregen und die Verdauung fettiger Gerichte unterstützen.

7. Apfel + Hafer = Senkung des Cholesterinspiegels

Der Cholesterinspiegel ist zu hoch? Apfel und Hafer in einer Mahlzeit zusammengebracht senken das ungesunde Cholesterin, wobei das Pektin aus dem Apfel die Ballaststoffe des Hafers binden. Im Müsli kobiniert ist man gleich morgens gut versorgt.

8. Möhren + Olivenöl = eine bessere Sehkraft

Zu guter Letzt noch zu der Lebensmittel-Kombination für eine bessere Sehkraft. Das wertvolle Provitamin A, auch als Beta-Carotin bekannt, findet sich vor allem in Karotten.

Da das "Seh-Vitamin" fettlöslich ist, sollte man etwas Fett beim Verzehr dazugeben. Olivenöl ist ein genialer Begleiter und schmeckt in der Kombination mit Möhren zum Beispiel als gedünstete Gemüsepfanne sehr gut und ist zudem für die Verdauung bekömmlich.

Zivilisationskrankheiten, denen man durch eine gesunde Ernährung vorbeugen kann

Vielen Zivilisationskrankheiten kann man vorbeugen, wenn man sich gesund ernährt. So könnten Krankheiten wie z.B. Herzinfarkte, Diabetes, Bluthochdruck oder Arterienverkalkung deutlich minimiert werden.

Mit einer gesunden, ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung kann man eine Vielzahl von Krankheiten verhindern. Leider ernähren sich viele Menschen trotz dieses Wissens nicht oder nur gelegentlich gesund, so dass Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Fettleibigkeit (Adipositas) auf dem Vormarsch sind. Welchen Krankheiten kann man durch eine gesunde Ernährung vorbeugen?

Krankheiten bedingt durch Übergewicht

Viele Krankheiten entstehen durch Übergewicht. Erstes Ziel ist also, Gewicht abzubauen und so zum Normalgewicht zu kommen.

Durch eine gesunde Ernährung nimmt man zwar nicht so rasch ab wie bei einer Power-Diät, dafür ist der Erfolg aber von Dauer. Fettleibigkeit aufgrund Ernährungsfehler könnte somit der Vergangenheit angehören.

Bluthochdruck

Dieses Übergewicht ist bei vielen Menschen auch die Ursache für einen zu hohen Blutdruck, der Arzt spricht von einer Hypertonie. Mit jedem Kilo, das diese Menschen abnehmen, kann man meist schon eine Besserung des Blutdrucks feststellen.

Daran sieht man, dass man an seiner eigenen Gesundheit doch viel selbst bewirken kann. Sowohl positiv als auch negativ.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Neben dem Bluthochdruck kann man mit gesunder Ernährung aber auch weiteren Erkrankungen aus dem Bereich Herz-Kreislauf vorbeugen. Dazu gehören Krankheiten wie zum Beispiel:

  • Herzinfarkte
  • Schlaganfälle
  • Arterienverkalkung (Arteriosklerose)

Stoffwechselerkrankungen

Aber auch die Stoffwechselerkrankungen könnten deutlich minimiert werden, wenn wir uns alle gesund ernähren würden.

Zu den Stoffwechselerkrankungen zählt man zum Beispiel die Gicht oder die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Jedoch kann mit einer gesunden Ernährung nur der im Volksmund als Altersdiabetes bekannte Diabetes Typ II minimiert werden, der Diabetes Typ I ist meist angeboren.

Rückenbeschwerden

Etliche Kilos zu viel verursachen aber auch Rückenschmerzen, die bis zum Bandscheibenvorfall gehen können. Unsere Wirbelsäule ist nicht dafür ausgelegt, ein massives Übergewicht zu tragen.

Früher oder später rächt sich der Körper dann und aus den gelegentlichen Rückenschmerzen werden derart massive Schmerzen, dass oft nur eine Operation an der Wirbelsäule helfen kann. Doch auch diese ist nur erfolgversprechend, wenn der Auslöser, also das Übergewicht, beseitigt wird.

Mangelerscheinungen und Schilddrüsenerkrankungen

Weitere Erkrankungen, die durch eine ausgewogene Ernährung minimiert werden können, sind zum Beispiel auch der Jodmangel oder diverse Schilddrüsenerkrankungen. Wer regelmäßig jodhaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Fisch ist, kann einem Jodmangel sehr gut vorbeugen.

Von Asthma bis Rheuma - Erkrankungen, vor denen Obst und Gemüse schützen können

Eine gesunde Ernährung ist wichtig, das wissen inzwischen die meisten Menschen. Dass man jedoch so viele unterschiedliche Krankheiten vermeiden kann, wenn man sich gesund und vitaminreich ernährt, das ist den wenigsten bewusst.

Asthma und Bluthochdruck

Geht man alle Krankheiten nach dem Alphabet geordnet durch, so steht ganz am Anfang das Asthma. Wer regelmäßig viel Obst isst, hat ein geringeres Risiko, an Asthma zu erkranken, so einige Studien.

Dass man Asthma durch gesunde Ernährung möglicherweise verhindern kann, wissen die wenigsten. Deutlich bekannter ist es jedoch, dass der hohe Blutdruck durch falsche Ernährung entsteht. Dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse diese Volkskrankheit verhindern kann, gilt als erwiesen.

Natürlich reicht es nicht aus, einmal pro Woche einen Obst- und Gemüsetag einzulegen. Die komplette Ernährung muss umgestellt werden, so dass Obst und Gemüse täglich auf dem Speiseplan stehen.

Krebserkrankungen

Selbst Krebserkrankungen kann man möglicherweise verhindern, wenn man täglich Obst und Gemüse isst.

Darmkrebs

Ein Beispiel dafür ist der Darmkrebs. Regelmäßiger Verzehr von Gemüse bietet eine gewisse Schutzwirkung gegen diese aggressive Krebserkrankung.

Daneben kann, ebenso wie der schon erwähnte Bluthochdruck, auch die koronare Herzerkrankung (KHK) wesentlich minimiert werden, wenn die Ernährung auf Obst und Gemüse umgestellt wird.

Lungenkrebs

Eine Erkrankung, die ebenso durch den regelmäßigen Verzehr von Obst möglicherweise verhindert oder zumindest deutlich reduziert werden kann, ist der Lungenkrebs. Natürlich ist die gesunde Ernährung bei dieser Krankheit alleine nicht ausreichend, um sie zu verhindern. Höchster Risikofaktor ist eindeutig das Rauchen.

Weitere Krebserkrankungen

Weitere Krebserkrankungen treten seltener auf, wenn man viel Obst isst und natürlich, wenn man auf das Rauchen verzichtet, wie:

Rheuma und Schlaganfall

Nachweislich kann eine gesunde Ernährung das Schlaganfallrisiko deutlich senken. Im Gegensatz dazu nimmt man bisher lediglich an, dass eine gesunde Ernährung auch Rheuma verhindern kann, nachgewiesen konnte dies bisher jedoch noch nicht werden.

Grundinformationen und Hinweise zu gesunder Ernährung

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