14. Juli 2010
Von Andreas Hadel
Wie viel Gedanken machen Sie sich um Ihre Ernährung? - Hoffentlich jeder Menge. Ernährungsexperten und Sportwissenschaftler sind sich darin einig, dass Fitness-Training allein nicht zu einer schlanken und leistungsfähigen Figur führt. Mitunter lässt die Fachwelt sogar verlauten, dass die Ernährung mehr als 70 Prozent des Fitness-Erfolgs ausmacht. Wenn Sie sich also nicht umsonst auf dem Fahrradergometer abstrampeln wollen, sollten Sie Ihre Ernährung mit genauso viel Eifer verfolgen, wie Sie es im Spinning-Kurs auch tun.
Dabei müssen Sie keineswegs zum Diätspezialisten avancieren und sich durch etliche Bücher kämpfen oder hunderte von Websites zum Thema Ernährung durchscrollen. Wenn Sie alle Nahrungsmittel aus ihrer Küche verbannen, die eine oder mehrere der folgenden fünf Zutaten beinhalten, können Sie fast gar nichts mehr falsch machen und sind per Express auf dem Weg zu Ihrer Traumfigur.
Glukose-Fruktose-Sirup ist ein künstlich hergestellter Zucker, der häufig von genmanipuliertem Mais stammt. Das süße Erzeugnis moderner Wissenschaft kann Heißhungerattacken auslösen und zu einer ungewöhnlich hohen Insulinausschüttung führen, wodurch der Einlagerung von Körperfett der Weg geebnet wird. Wie Statistiken zeigen, stieg in der US-amerikanischen Bevölkerung der Anteil an Diabetikern seit der Einführung von Glukose-Fruktose-Sirup um 47 Prozent an. Der Sirup wird von Lebensmittelproduzenten für die Herstellung von Dressings, Saucen, Joghurt, Limonaden, Säften, Kräckern, Cornflakes und Süßigkeiten verwendet.
Transfette sind Fette, denen künstlich der Wassergehalt entzogen wurde. Dabei unterläuft das Fett so viele Prozesse, dass es seine ursprüngliche chemische Struktur verändert. Wie aktuelle Studien zeigen, kann der menschliche Organismus daher Transfette nicht als Fette erkennen. Sie werden daher ähnlich wie ein Fremdkörper behandelt. Das heißt es werden Prozesse ausgelöst, die unseren Organismus schädigen können. Die Beweise der Wissenschaft sind so eindeutig, dass in Amerika die Bundeststaaten New York und Kalifornien die Verwendung von Transfetten in Restaurants verboten haben. In Fertiggerichten, die zum Beispiel in Supermärkten vertrieben werden, können sie dennoch verwendet werden.
Aspartam ist ein künstliches Süßungsmittel, das häufig in Diät-Schokolade, Diät-Limonade und anderen light-Produkten zu finden ist. Ein interessanter Fakt ist, dass Aspartam von der amerikanischen Gesundheitsbehörde achtmal abgelehnt wurde, bevor es schließlich 1973 doch zugelassen wurde. Aspartam steht in dem Verdacht Heißhungerattacken auszulösen und das Verlangen nach kohlenhydratreichen Speisen zu steigern. Obwohl Aspartam keine Kalorien hat, löst es die Ausschüttung von Insulin aus. Insulin hat, stark vereinfacht ausgedrückt, die Aufgabe, Zucker aus unserer Blutbahn in die Muskel- oder Fettzellen zu transportieren. Nun ist aber Aspartam gar kein Zucker, was also dazu führt, dass durch die künstlich herbeigeführte Insulinreaktion es zu einer Unterzuckerung und starken Hungergefühlen kommen kann. Das klingt nicht gerade nach einem Erfolgsrezept für Fettabbau.
Raffinierter Zucker wird aus dem Saft der Zuckerrübe hergestellt. Bei der industriellen Verarbeitung verliert das süße Weiß jegliche Enzyme, Vitamine und Mineralien, die man im Saft der Zuckerrübe eigentlich finden kann. Was übrig bleibt, sind jede Menge leerer Kalorien, die für unseren Organismus keinen weiteren Zweck als der Fettspeicherung erfüllen.
Ähnlich wie weißer Zucker ist weißes Mehl ein industrielles Produkt, dass bei seiner Herstellung jeglichen Nährgehalt verliert und zur einer reinen kalorischen Verdichtung reduziert wird. Weißes Mehl löst in unserem Organismus die gleichen Prozesse wie weißer Zucker aus und ist deshalb mit der gleichen Konsequenz zu meiden.
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