12. Mai 2010
Der Beruf des Arztes setzt ein Hochschulstudium voraus. Für Ärzte gibt es viele unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten.
Das Medizinstudium dauert 12 Semester und drei weitere Monate. Das Studium wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Nach erfolgreicher Prüfung kann der Arzt seine Approbation erlangen und somit als Arzt zugelassen werden.
Die meisten Ärzte arbeiten anschließend als Assistenzarzt und bilden sich in einem Teilbereich der Medizin weiter. Hier kann der Arzt seinen Facharzt z.B. im Bereich Gynäkologie, Urologie, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Dermatologie, Kinderheilkunde oder Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde machen. Dieses Studium zum Facharzt beträgt je nach Fachrichtung erneut mehrere Jahre. Die Facharztausbildung ist auch zwingend notwendig, wenn sich der Arzt selbstständig machen möchte.
Selbstständige Ärzte können gesetzlich Krankenversicherte nur dann behandeln, wenn sie von der Kassenärztlichen Vereinigung eine Zulassung erhalten haben. Anderenfalls dürfen nur Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden.
Neben dem Facharzt kann der Arzt im Rahmen von Weiterbildungen diverse Zusatzqualifikationen erwerben. Je nach Fachgebiet gibt es hier z.B. Zusatzbezeichnungen wie Akupunktur, spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin, Betriebsmedizin, Diabetologie, Naturheilverfahren, Palliativmedizin usw.
Viele Ärzte promovieren nach ihrem Staatsexamen und erhalten dadurch ihren Doktortitel.
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