24. Februar 2009
Die Behandlung einer Migräne ist oft langwierig. Einer Migräne kann man nur insoweit vorbeugen, als dass man auslösende Faktoren meidet.
Wie die Therapie einer Migräne aussieht, hängt von den genauen Beschwerden des Patienten ab. Eine vollständige Heilung ist nur in seltenen Fällen möglich. Die Migräne kann immer wieder auftreten.
Meist wird die Einnahme von Medikamenten kombiniert mit verschiedenen Therapieverfahren.
Während eines Migräneanfalles hilft oft ein kalter Lappen auf der Stirn oder dem ganzen Gesicht, um die pochenden Kopfschmerzen zu lindern.
Bei der medikamentösen Therapie eines normalen Migräneanfalles werden zuerst Medikamente gegen Symptome wie zum Beispiel Übelkeit eingenommen. Nach etwa einer Viertelstunde wird ein Schmerzmittel eingenommen.
Es gibt auch Kombinationspräparate aus einem Schmerzmittel und einem Medikament gegen die Begleitsymptome. Wann dieses Medikament genau eingenommen wird, ist unerheblich für die Wirkung. Aufgrund teils starker Nebenwirkungen sind diese Medikamente fast ausschließlich verschreibungspflichtig.
Während eines akuten Migräneanfalles hilft auch Akupunktur. Hier werden feine Nadeln in bestimmte Stellen des Körpers gestochen und hemmen so die Migräneschmerzen.
Auch autogenes Training hilft vielen Betroffenen.
Das erste Auftreten einer Migräne kann man meist nicht verhindern. Migränepatienten können jedoch einiges tun, um einem weiteren Anfall vorzubeugen.
Als erstes muss jeder Migränepatient herausfinden, welche Faktoren bei ihm oder ihr den Migräneanfall auslösen. Dazu ist es hilfreich, ein Kopfschmerztagebuch zu führen und genau festzuhalten, was gegessen wurde, wann und wie viel geschlafen wurde, ob man sich in stressigen Situationen befand usw. Auf diese Weise kann man die individuellen auslösenden Faktoren für eine Migräne herausfinden.
Diese Faktoren sollte man künftig –soweit dies möglich ist- meiden, um einem weiteren Anfall vorzubeugen.
Es gibt auch Medikamente, die in den migränefreien Zeiten eingenommen werden können und so den nächsten Migräneanfall abgeschwächt auftreten lassen.
Auch eine Behandlung mit Akupunktur hilft nicht nur während eines akuten Migräneanfalles sondern auch in der Zeit dazwischen. Bei vielen Betroffenen trägt die Akupunktur dazu bei, die Migräne dauerhaft zu lindern oder gar zu heilen.
Langfristig hilft es auch vielen Migränepatienten, einen geregelten Wach-/Schlafrhythmus einzuführen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
08.02.12 | |
![]() | MIGRäNE |
02.02.12 | |
![]() | MIGRäNE |
19.01.12 | |
![]() | MIGRäNE |
18.01.12 | |
![]() | MIGRäNE |
16.01.12 | |
![]() | MIGRäNE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Migräne Forum


Kopfschmerzen und Migräne plagen etwa jeden zweiten Bundesbürger - ab und zu oder sogar regelmäßig. Viele Betro...