Migräne

Anfallartige, starke Kopfschmerzen, die auch oft mit Übelkeit und einer Aura einhergehen

Unter Migräne versteht man anfallartige, starke, pochende, pulsierende oder bohrende, in den meisten Fällen halbseitige Kopfschmerzen. Oft wird die Migräne von Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit begleitet.

Dunkelhaarige Frau fasst sich an die Stirn, hat Kopfschmerzen
Stressed businesswoman © Suprijono Suharjoto - www.fotolia.de

Bei der Migräne handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die durch einen

geprägt ist. Dazu kommen meist noch Symptome wie

Im Kindesalter tritt dieser Schmerz meist beidseitig auf. So klagten im letzten Grundschuljahr etwa 80 Prozent aller Kinder über Kopfschmerzen. Die Symptome können auch deutlich komplexer ausfallen und lassen sich in verschiedene Phasen einteilen:

  • Migräne-Vorphase (Prodromalphase)
  • Auraphase
  • Kopfschmerzphase und
  • Rückbildungsphase

Je nach Ausprägungsform und Zeitpunkt unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Formen der Migräne:

  • Migräne mit Aura (Migraine accompagnée)
  • Migraine sans migraine
  • Vestibuläre Migräne
  • Hemiplegische Migräne
  • Basiläre Migräne
  • Retinale Migräne
  • Menstruelle Migräne
  • Chronische Migräne und
  • Abdominelle Migräne

Zwei Formen der Migräne treten bei den Betroffenen am häufigsten auf. Zum Einen gibt es die Migräne ohne Aura, das heißt es treten keine Gesichtsfeldausfälle oder Sensibilitätsstörungen auf. Dabei können bestimmte Anzeichen wie Nervosität oder Erregungszustände einen Migräneanfall einleiten. Eine weitere bekannte Form ist die Migräne mit Aura, bei der vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen neurologische Symptome auftreten.

Ursachen und mögliche Triggerfaktoren

Statistisch gesehen leiden Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren häufiger unter Migräne als Männer. Und die Zahl der Migränepatienten steigt stetig weiter. Jährlich werden in Deutschland etwa 500 Mio. Euro von den betroffenen Patienten und Krankenversicherungen für die Linderung und Therapie der Krankheit ausgegeben.

Als mögliche Ursachen sehen Mediziner

Zudem gibt es einige Triggerfaktoren, die im Verdacht stehen, einen Migräneausfall auslöse zu können, so zum Beispiel

Der behandelnde Arzt diagnostiziert eine Migräne in erster Linie durch eine ausführliche Befragung und durch eine biographische Anamnese des Patienten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Migräne

Formen der Migräne

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