8. Juli 2008
Wer seine Zähne regelmäßig beim Zahnarzt untersuchen lässt, braucht bei der Entstehung von Karies im Normalfall keine Angst vor einer schmerzhaften Behandlung mit Bohrer zu haben.
Den meisten Zahnärzten liegt es natürlich am Herzen, ihren Patienten die Behandlungen so angenehm wie möglich zu machen. Minimalinvasive Eingriffe, welche eine schonende Therapie versprechen, sind hierbei also das A und O. Werden Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen, kann auch im Fall der Kariesentstehung darauf zurück gegriffen werden.
Die Zahnsubstanz bei einer Kariesbehandlung soll natürlich so gut es geht erhalten bleiben. Ganz wichtig bei einer schonenden Behandlung ist, die Karies in einem frühen Stadium zu erkennen. Dafür können entweder Laser- oder Röntgenaufnahmen helfen. Vor allem in Zahnzwischenräumen ist Karies mit bloßem Auge oftmals schwer zu diagnostizieren, weshalb die modernen Verfahren hierbei eine große Stütze sind. Der Zahnarzt erkennt die Tiefe der Zahnerkrankung und kann dann abwägen, welche Behandlungsmethode für den Patienten am besten geeignet ist.
Wird Karies früh erkannt, gilt es das Fortschreiten zu stoppen, bevor ein Loch im Zahn entstehen kann und diese Maßnahme gelingt natürlich ohne Bohrer. Ein beliebtes Verfahren ist es, Mineralien und Fluoride auf die betroffene Zahnoberfläche aufzutragen. Dies kann zum einen in der Zahnarztpraxis erfolgen, doch auch für Zuhause kann dem Patient ein fluoridhaltiges Präparat mitgegeben werden. Als Vorbehandlung könnte sich das Abtöten der Karies verursachenden Bakterien durch Ozon eignen; diese Methode muss allerdings noch genauer auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
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