Für die meisten Frauen ist es schwierig, einfach abzuschalten. Eine Sorge kreist immer latent in ihrem Kopf umher. So zum Beispiel die Sorge um das eigene Gewicht. Ob eine Frau nun übergewichtig ist oder nicht – nahezu 70% aller Frauen bestätigen, dass sie gerade eine Ernährungsumstellung durchführen oder in absehbarer Zeit planen.

Frauen sind auch bei einem Normalgewicht oft skeptisch und hinterfragen mal mehr, mal weniger sorgenvoll ihren eigenen Körper, ihre Ausstrahlung und ob ihr Partner sie noch immer anziehend findet. Auch zahlreiche Zusicherungen der Freundinnen und Freunde oder Komplimente von Fremden können selten das leicht angreifbare Selbstbewusstsein stabilisieren.
Für Frauen ist es daher ratsam, sich in einer gewisse Phase ausgiebig mit ihrem Körper auseinanderzusetzen, Ernährungsumstellungen und Sportprogramme auszuprobieren und ein Gefühl dafür zu bekommen, was der Körper annimmt und worauf er wie reagiert. Lernen Sie als Frau mindestens alle fünf bis zehn Jahre Ihren Körper neu kennen.
Fordern Sie ihn heraus und verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, welche Aktivitäten und Ernährungsweisen Ihnen zu einem bewussten und schönen Körpergefühl verhelfen, auf dass Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen können und die Sorgen um Ihr Aussehen zumindest für einen Zeitraum fallen lassen können.
Eine ebenfalls bei Frauen stark verbreitete Sorge ist die Sorge um die Eltern. Meist handelt es sich hier um den Blick auf die eigenen Eltern und dem Wunsch, das zurückgeben zu können, was man selbst in Kindheit und Teenageralter von seinen Eltern an Liebe und Fürsorge bekommen hat.
Nicht immer ist es Frauen möglich dieses Thema, das mitunter ein Zusammenziehen mit den Eltern bedeutet oder eine monatliche oder vierteljährliche finanzielle Unterstützung, dem Partner so mitzuteilen, dass dieser mit der Veränderung der Lebensplanung einverstanden ist. Frauen können sich bei diesem Thema meist erst dann entspannen, wenn Entscheidungen getroffen sind, regelmäßig Kontakt mit den Eltern gehalten wird und die Eltern den eigenen Vorstellungen entsprechend versorgt sind.
Sollten Sie sich in dieser Situation befinden, überlegen Sie sich, welche Entscheidungen im Hinblick auf Ihre Familiensituation und die finanziellen Mittel der Familie als realistisch und von allen Beteiligten als tragbar gelten. Versuchen Sie vor allem bei Ihrem Partner nicht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern planen Sie mehrere Gespräche ein und räumen Sie vor allem Ihrem Partner seine eigene Meinung und seine Gefühle ein.
Als drittes Sorgenthema ist das Problem des Ja-Sagens zu benennen. Kaum eine Frau kennt den Konflikt nicht, sobald eine Frage an sie gerichtet wird, in der eine Bitte enthalten ist. Frauen tendieren eher dazu ja zu sagen als Männer und so sind Frauen eher in der Situation, Dinge aufgedrängt zu bekommen, die sie eigentlich nicht übernehmen wollten.
Nehmen Sie sich Zeit für sich und überlegen Sie, welche Themen Sie weiterhin mit einem Ja beantworten wollen und bei welchen Themen Sie eher mit einem Nein reagieren möchten. Nutzen Sie gleich die kommende Gelegenheit und testen Sie das bewusste Ja- oder Nein-Sagen. Sie werden von dem Effekt überrascht sein. Wenn Sie ein Nein nicht einfach so stehen lassen wollen, dann geben Sie dem Fragenden Lösungsvorschläge an die Hand, so dass dieser einen Rat von Ihnen bekommt und Ihrem Gefühl nach nicht im Stich gelassen wurde.
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