Wellness- und Sporturlaub in Deutschland - Reiseziele und Tipps

Einen Wellness- und Sporturlaub in Deutschland zu verbringen, ist in vielen Regionen möglich. Das Land hat zahlreiche Landschaften zu bieten, in denen Erholungssuchende voll auf ihre Kosten kommen. Natürlich gehören auch unzählige Wellnesseinrichtungen dazu. Gleichzeitig kann man sich deutschlandweit in Wäldern, Bergen oder am Wasser sportlich verausgaben und auf diese Weise seine Erholung finden. In sämtlichen Bundesländern gibt es das passende Angebot. Holen Sie sich Tipps für einen Wellness- und Sporturlaub in Deutschland.

Wellness und Sport in Deutschland

Wellness und Sport - Was hat Deutschland zu bieten?

Wellness und Sport gehen für viele Menschen gemeinsam einher. Wer sich körperlich betätigt, fühlt sich danach deutlich wohler. Gleiches gilt für diverse Wellnessanwendungen. Und ebenso beliebt ist es, beides miteinander zu kombinieren.

Wie auch immer man dabei vorgeht: in Deutschland als Reiseland wird man in jedem Bundesland fündig werden. Dabei kann man sich in der Natur auspowern oder in speziellen Hotels und Einrichtungen.

Ebenso lassen die verschiedenen Jahreszeiten keine Wünsche offen: im Winter auf den Skiern, im Sommer beim Wassersport oder auf dem Mountainbike unterwegs. Deutschland hält für jeden Sportler zahlreiche Angebote parat.

Dies liegt auch an den vielen verschiedenen Naturgegebenheiten. Man findet Berge, Wälder, Seen und das Meer, sodass sowohl im Bereich des Sports als auch in Sachen Wellness jeder Wunsch erfüllt wird.

Wer als Unterkunft ein spezielles Sport- und Wellnesshotel auswählt, findet Gleichgesinnte und zahlreiche Angebote in Form von Kursen, Fitnessgeräten und Wellnessanwendungen. Dabei lohnt sich sowohl ein Kurztrip als auch ein längerer Aufenthalt.

Lohnenswerte Ziele und Reisetipps für einen Wellness- und Sporturlaub in Deutschland

Gründe, um Deutschland als Reiseziel zu wählen, gibt es viele. Besonders gerne wählt man Regionen und Hotels, um einen Wellnessurlaub zu verbringen; dabei werden häufig auch Sportangebote angenommen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die zahlreichen Angebote.

Wellness in Berlin

Historische Stätten, Architektur, Festivals, Großveranstaltungen, eine einzigartige Museumslandschaft sowie beste Einkaufsmöglichkeiten und ein pulsierendes Nachtleben locken die meisten Besucher nach Berlin. Doch auch all jene, die Ruhe und Entspannung suchen, finden in der deutschen Hauptstadt ein breites Angebot vor.

Spezialisierte Wellnesshotels der Extraklasse bieten professionelle

  • Sport-
  • Beauty- und
  • Wellnesseinrichtungen

an - vom Fitnessstudio über den Spabereich bis hin zur Massage. Den idealen Rahmen für einen Wellnessurlaub bieten Berlins Außenbezirke.

An Havel und Spree begegnet man einer idyllischen Landschaft, die zum Wandern und Radfahren einlädt. Ausflüge in die Fluss- und Seenlandschaft des Brandenburger Havellandes bieten sich an.

Die dörfliche Atmosphäre bildet einen Kontrast zum Trubel der Weltstadt. Und doch ist man von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums nur wenige Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt.

Ars Vitalis Schöneberg

Das Ars Vitalis im Bezirk Schöneberg bietet eine großzügige Wellnesslandschaft mit

Außerdem gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Sportkurse von Aquafitness bis Spinning, sowie unterschiedliche Trainingsprogramme auszuführen.

Badeschiff auf der Spree

Ein Badeerlebnis der besonderen Art kann man auf dem Badeschiff in der Spree haben. Der Pool auf dem Schiff lockt im Sommer viele Berliner und Nichtberliner an, besonders in der Dämmerung oder nachts ist die Stimmung einzigartig. Im Winter ist das Schiff überdacht und bietet Sauna sowie Schwimmbecken zur Benutzung an.

Olivin Prenzlauer Berg

Das Olivin im Prenzlauer Berg ist eine Mischung aus Wellness-Tempel, Sauna und Lounge. Hier gibt es unter anderem

  • eine finnische Sauna mit Blick nach draußen
  • Dschungelduschen und
  • einen Bambusgarten.

Außerdem ist ein ganzer Vormittag in der Woche den Familien vorbehalten: während Betreuer sich um die Kleinen kümmern, können Mama und Papa entspannen.

Stadtbad Neukölln

Den Bezirk Neukölln werden die wenigsten zuerst mit Wellness verbinden, doch hier findet sich eine Perle: das Stadtbad Neukölln. Hinter dem recht unspektakulären Namen verbirgt sich eines der schönsten Schwimmbäder der Hauptstadt, das bereits seit 1914 seine Tore für alle Berliner und Touristen öffnet.

Neben der wunderschönen, antik anmutenden Innenarchitektur gibt es hier eine großzügige Saunalandschaft mit

Einmal monatlich wird zur Mitternachtssauna geladen.

Kurbad Tegel

Für die Fans der entspannenden Massage ist das Kurbad Tegel empfehlenswert. In diesem Familienbetrieb werden neben Moorpackungen, Kosmetik und Massagen auch Gasbad, Elektrotherapie und Eisanwendungen angeboten.

Wohlfühler Prenzlauer Berg

Die Wohlfühler im Prenzlauer Berg offerieren besondere Mittagsangebote für gestresste Büroarbeiter und gerade die so genannten Businessmassagen erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Darüber hinaus werden alle Massagearten, sowie verschiedene Trainingsmethoden für alle Altersgruppen geboten, wobei es sich eigentlich bei den Wohlfühlern um eine Praxis für Physiotherapie und alternative Heilmethoden handelt.

Wie man unschwer erkennen kann, bietet die Hauptstadt eine Vielfalt an gesundheitlichen und entspannenden Möglichkeiten, die einen reinen Städteaufenthalt durchaus zu einem Kurztrip in Sachen Kultur und Wellness werden lassen. Empfehlenswert ist ein Abtauchen in die Wellnesswelt von Berlin allerdings nicht nur für Singles oder Pärchen, sondern auch für die komplette Familie.

Wellness in Baden-Württemberg

Auch in Baden-Württemberg muss man nicht auf Wellness verzichten.

Aktiv werden und entspannen auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist eine Urlaubsregion in Baden-Württemberg, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Das etwa 200 Kilometer lange Mittelgebirge erstreckt sich zwischen dem Nördlinger Ries im Nordosten und dem Alpenvorland im Südosten. Geologisch gehört die Schwäbische Alb zum Juragebirge zwischen Coburg und Genf.

Blick auf die Altstadt von Sigmaringen in Baden Württemberg
Blick auf die Altstadt von Sigmaringen in Baden Württemberg
Wanderwege durch die Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb gilt zu Recht als Paradies für Wanderfreunde. Es gibt ein gut ausgebautes Wanderwegnetz, das Rund- und Streckenwanderwege umfasst. Viele Wanderwege führen durch die schönsten Orte der Schwäbischen und an Sehenswürdigkeiten vorbei. Eine echte Augenweide sind die herrlichen Blumenwiesen am Wegesrand.

Den Kern des Wanderwegnetzes bilden die neun Hauptwanderwege. Die ersten beiden haben ihre Ausgangspunkte in Tuttlingen bzw. Donauwörth und ermöglichen eine Umwanderung des kompletten Gebirges.

Der Hauptwanderweg drei von Villingen nach Wertheim passiert die Schwäbische Alb zwischen Villingen und Hechingen. Der Main-Donau-Bodensee-Weg führt von Würzburg an den Bodensee und tritt bei Wasseralfingen in die Schwäbische Alb ein.

Von Reutlingen bis zur Donau führt der fünfte Hauptwanderweg durch die Schwäbische Alb und geht dann ins Allgäu über. Während der siebte Hauptwanderweg die gesamte Schwäbische Alb von Zwiefaltendorf bis Göppingen durchquert, berührt der Heuberg-Allgäu-Weg die Alb zwischen Neuhausen ob Eck und Spaichingen. Alle Wanderwege führen vorbei an Burgen und Burgruinen sowie durch malerische Dörfer.

Aber auch für gut motorisierte hat die Schwäbische Alb einiges zu bieten. Die wald- und kurvenreiche Alpstraße ist eine der beliebtesten Motorradstrecken.

Sportklettern in der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist eine Hochburg des Sportkletterns in Deutschland. Die besten Möglichkeiten zum Sportklettern bieten die Massenkalkfelsen, wobei es sich um Felsformationen handelt, die in der Vorzeit von Schwämmen und Korallen aufgebaut wurde. Die höchsten und am besten geeignetsten Wände gibt es im oberen Donautal.

Vorzügliche Klettergebiete gibt es darüber hinaus

  • bei Blaubeuren
  • im Lenninger Tal
  • im Ermstal und
  • auf der Ostalb.

Dort sind vor allem das Eselsburger Tal und der Rosenstein als Kletterhochburgen zu nennen. Kletterfreunde sollten sich allerdings vorab informieren, an welchen Wänden das Sportklettern zugelassen ist und welcher Schwierigkeitsgrad vorherrscht. Entsprechende Wände sind in Kletterführern ausgewiesen.

Wintersport

Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge mit ausgezeichneten Wintersportmöglichkeiten. Es bestehen ausgezeichnete Abfahrtshänge und gespurte Langlaufloipen. Die Skigebiete liegen zwischen 600 und 1.000 Höhenmeter bieten beste Bedingungen und sind überwiegend schneesicher.

Oberschwaben und der Bodensee für Wellnessurlauber

Oberschwaben bietet seinen Besuchern malerische Städte, eine romantische Landschaft und zahlreiche Kulturdenkmäler entlang der Oberschwäbischen Barockstraße. Die Region zwischen dem Bodensee, der Schwäbischen Alb und dem Lech verfügt außerdem über beste Bedingungen für einen Wellnessurlaub. Gäste haben die Wahl zwischen zahlreichen Kurorten mit Thermalbädern an der Schwäbischen Bäderstraße.

Tourismus in Oberschwaben

Besonders sehenswert sind in Oberschwaben viele malerische Städte mit einer langen Geschichte und traditionellen Architektur. So unter anderem die historischen Altstädte von Ulm, Biberach, Ravensburg und Memmingen. Von großer Bedeutung für den Tourismus in Oberschwaben sind darüber hinaus kulturhistorische Straßen, die zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Region führen.

Auf mehreren Routen durch Schwaben gelangt man auf der 1966 angelegten Oberschwäbischen Barockstraße bis zum Bodensee. Entlang der 500 Kilometer langen Strecke kann man einzigartige weltliche und sakrale Bauwerke aus der Epoche des Barock entdecken.

Die Deutsche Fachwerkstraße verläuft zwischen Bad Urach und dem Bodensee auf dem Gebiet Oberschwabens. Besonders sehenswerte Orte an der Fachwerkstraße sind

  • Pfullendorf
  • Meersburg
  • Riedlingen
  • Blaubeuren und
  • Biberach.

Erst 2005 wurde die Oberschwäbische Mühlenstraße eröffnet, die zu mehr als 100 traditionellen Mühlen der Region führt.

Aussichtspunkte in Oberschwaben

Den besten Ausblick auf die malerische Landschaft Oberschwabens hat man von einigen Aussichtspunkten im Mittelgebirge, die man über Wanderwege erreichen kann. Eine perfekte Aussicht bietet der Gehrenberg bei Markdorf, wo man von einem 30 Meter hohen Turm freien Blick auf die Alpen und den Bodensee hat. Auf dem Höchsten hat man von westlicher Seite aus eine herrliche Aussicht auf den Bodensee.

Zwischen Bad Wurzach und Bad Waldsee kann man von der Grabener Höhe aus die Aussicht auf das Wurzacher Ried, das größte europäische Hochmoor, genießen. Besonders weit schweifen lassen kann man seinen Blick über Schwaben und das Allgäu vom Schwarzen Grat, dem höchsten Berg Oberschwabens, aus.

Der Bodensee

Trotz Barockstraße, Voralpen und abwechslungsreichen Landschaften ist natürlich ist der Bodensee das eigentliche touristische Zentrum Oberschwabens. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den See zu entdecken, indem man ihn auf ausgedehnten Rad- und Wanderwegen umrundet oder per Schiffstour den See und die schönsten Orte am Ufer kennenlernt.

Beste Bedingungen bietet der Bodensee auch zum Baden, Segeln und für Wassersport. Einen ganz neuen Blick auf den See gewinnt man bei einer Seilbahnfahrt auf einen der ufernahen Voralpengipfel oder bei einem Zeppelinrundflug um das Gewässer.

Entspannung und Wellness im nördlichen und mittleren Schwarzwald

Im Südwesten Baden-Württembergs erstreckt sich Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge. Der Schwarzwald ist ein traditionelles und nach wie vor beliebtes Urlaubsziel. Er bietet zahlreiche touristische Ziele und eine herrliche unberührte Naturlandschaft, in der man perfekt entspannen kann.

Tourismus im Schwarzwald

Jedes Jahr verzeichnet der Schwarzwald über 30 Millionen Übernachtungen, so dass er mit Deutschlands Haupturlaubsregionen an Nord- und Ostsee und in den Alpen mithalten kann. In der sonnigen Jahreshälfte steht Besuchern ein großes Netz an Rad- und Wanderwegen zur Verfügung, die zur Erkundung der malerischen Landschaft des Schwarzwaldes einladen. Im Winter gibt es auch im nördlichen und mittleren Schwarzwald gute Bedingungen für Wintersport.

Ausflugsziele im nördlichen und mittleren Schwarzwald

Zu den beliebtesten Ausflugs- und Urlaubszielen im nördlichen und mittleren Schwarzwald gehören der Schluchsee und der Titisee. Die beiden Seen stehen für beliebte Wassersportarten wie Surfen und Tauchen offen und können auf schönen Wegen umwandert werden. Schluchsee und Titisee erreicht man von Freiburg aus durch das Höllental, wobei man die Oswaldkapelle und des Hirschsprung-Denkmal, zwei Wahrzeichen des Schwarzwalds, passiert.

Für Wellnessurlauber bietet sich ein Aufenthalt in der mondänen Kurstadt Baden-Baden an. Sie ist für ihre

  • Thermalbäder
  • die Spielbank und
  • die Festspiele

bekannt. Mit Bad Krozingen, Bad Bellingen, Bad Liebenzell, Bad Wildbach, Badweiler und Bad Herrenalb stehen weitere Thermalbäder im nördlichen und mittleren Schwarzwald zur Auswahl.

Besichtigen sollte man unbedingt die malerischen Ortschaften an der deutschen Fachwerkstraße, wie

  • Haslach
  • Schiltach und
  • Gengenbach.

Sehenswert sind außerdem

  • das Wein- und Blumendorf Sasbachwalden
  • Dornstetten
  • Gernsbach
  • Altensteig
  • Villingen und
  • Freiburg mit ihren historischen Altstädten.

Besichtigt werden können des Weiteren prächtig ausgestaltete Klöster wie Sankt Blasien, Sant Peter, Sankt Märgen und Alpirsbach.

Naturparks im Schwarzwald

Im Schwarzwald gibt es zwei Naturparks. Der Naturpark Mitte/Nord ist mit einer Fläche von 375.000 Hektar der größte seiner Art in ganz Deutschland. Er grenzt an den Naturpark Südschwarzwald an und umfasst den gesamten nördlichen Teil der Region.

Viele Nah- und Fernwanderwege führen durch den Naturpark Mitte/Nord und führen die Wanderer zu den wichtigsten Natur- und Kulturdenkmälern des Schwarzwaldes. Die besten Touren kann man

  • auf dem Westweg zwischen Pforzheim und Basel
  • auf dem Ostweg zwischen Pforzheim und Schaffhausen
  • auf dem Querweg von Rottweil nach Lahr
  • auf dem Mittelweg von Pforzheim nach Waldshut
  • auf dem Rundweg Hansjakob und
  • auf der Gernsbacher Runde

unternehmen.

Wellnesstipps für Reisen in den südlichen Schwarzwald

Die schöne Natur im Schwarzwald genießen
Die schöne Natur im Schwarzwald genießen

Der Südschwarzwald ist eine ideale Urlaubsregion zum Wandern und Entspannen. Das baden-württembergische Mittelgebirge zeigt sich landschaftlich vielseitig und bietet ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten. Fern- und Nahwanderwege erschließen zahlreiche Kultur- und Naturdenkmäler, und im Winter kommen sogar Wintersportler auf ihre Kosten.

Der Naturpark Südschwarzwald

Große Teile des südlichen Schwarzwalds sind in einem Naturpark mit einer Fläche von 3.700 Quadratkilometern zusammengeschlossen. Im zweitgrößten Naturpark Deutschlands gibt es eine herrliche und unberührte Naturlandschaft zu entdecken, die von Malern wie Hans Thomas und Adolf Hildenbrand sowie von Dichtern wie Johann Peter Hebel und Joseph Victor von Scheffel künstlerisch verewigt worden ist. Der Naturpark Südschwarzwald ist Besuchern durch ein dichtes Netz an Wanderwegen erschlossen.

Beliebte Ziele für eine gute Aussicht über den Schwarzwald sind die Berge auf dem Gebiet des Naturparks, die eine Höhe zwischen 1.000 und 1.500 Metern aufweisen. So

  • der Belchen
  • der Feldberg
  • das Herzogenhorn und
  • der Hochblauen.

Weitere sehenswerte Naturdenkmäler sind

  • die Erdmannshöhe
  • der Feldsee
  • der Schluchsee
  • der Titisee sowie
  • die Triberger Wasserfälle.

Des Weiteren lohnen sich Ausflüge ins Albtal von Sankt Blasien, in die Wutachschlucht zwischen Neustadt und Waldshut und zu den Stromschnellen des Rheins bei Ettikon.

Die Triberger Wasserfälle

Mit einer Fallhöhe von 163 Metern sind die Triberger Wasserfälle die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Gespeist werden sie aus dem Gebirgsfluss Gutach, der sein Wasser aus vielen Muldentälern auf der Schönwalder Hochfläche bezieht.

Über Granitstufen stürzen die Triberger Wasserfälle in einen waldreichen Talkessel. Dabei teilen sich die Wasserfälle in drei Hauptstufen auf.

Gut ausgebaute Wanderwege führen zu den Triberger Wasserfällen. Von zwei Holzbrücken aus kann man die bei Dunkelheit beleuchteten Fälle aus nächster Nähe bewundern.

Museen im Südschwarzwald

Der Südschwarzwald zeichnet sich durch eine reichhaltige Museumslandschaft aus. Die Museen vermitteln einen Eindruck von der Geschichte der Region und bieten Einblicke in Natur, Kultur und Technik.

Besonders sehenswert ist das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof bei Gutach. Mit seinen traditionellen Schwarzwaldhäusern, die im Original wiederaufgebaut wurden, vermittelt es den Besuchern einen Eindruck vom bäuerlichen Leben im 16. Und 17. Jahrhundert.

In Furtwangen gibt es ein großes Uhrenmuseum, das die Geschichte der Uhrmacherei von den Anfängen bis in die Gegenwart behandelt. In Sankt Georgen gibt es ein Phonomuseum und in Haslach ein Trachtenmuseum.

Wellness in Bayern

In Bayern kann man Wellness in ganz besonderer Umgebung genießen.

Eine Auszeit mit 5 Sternen Superior

Luxus-Hotels haben oft einen mondänen Charakter. Für viele ist es eine Kragenweite zu hoch, und man hat Berührungsängste mit dem noblen Erscheinungsbild des Hotels.

Dabei haben gerade diese Dienstleister die Absicht, Ihren Gästen einen anspruchsvollen Service in einem eleganten Rahmen ans Herz zu legen und schätzen Menschlichkeit wie Individualität. Außerhalb der Stoßzeiten kann man hier richtige Schnäppchen machen.

Genießen für Fortgeschrittene

Unter der Woche ist in vielen 5-Sterne-Hotels die Rush Hour im Spa vorbei. Businessgäste sind nach dem Frühstück meist in Konferenzen, und für individuelle Wellnessfans ist der richtige Zeitpunkt für eine Erholungsphase zu günstigen Preisen im Wohlfühl-Areal gekommen.

Wer einmal überfüllten Thermen den Rücken zudrehen möchte, ist in einem authentischen Wellnesshotel gut aufgehoben, zum Beispiel in einem Hotel in Oberbayern. Hier kümmert man sich um das Wohl des Gastes und vergibt Verwöhneinheiten im Spa mit täglich wechselnden Angeboten. Amethyst-Dampfbad und Erlebnisduschen beflügeln die Sinne, bei Veda Me spürt man wie sich Schlacken und seelischen Blockaden innerhalb 90 Minuten verflüchtigen.

Wonnestunden im Dayspa

Es muss nicht immer ein Urlaub sein, man kann auch zwischendurch Energien tanken. Herrlich ist eine Kurzreise in die Aqua- und Sauna-Welt.

Ein Aufenthalt im Dayspa schenkt innere wie äußere Mobilisierung und Inspiration. Wer sich neu erfinden will, bekommt im Dayspa eine Frischzellenkur für Körper, Geist und Seele.

Ein kulinarischer Spaziergang

Auch die Küche ist geprägt von persönlicher Kompetenz. Hier schafft man den Spagat zwischen französischen Delikatessen und regionalen Spezialitäten.

Und das Dessert gewährt einen einzigartigen Einblick ins Dolce Vita. Süße Sünden werden hier geradezu zelebriert.

Auf den Geschmack gekommen? Viele süddeutsche Hotels haben solch reizvollen Angebote.

Susi und Strolch in love

Überraschung: Hunde sind inzwischen gern gesehene Gäste in vielen gehobenen Hotels. Da gibt es schon einmal ein kuscheliges Kissen statt des legendären Teppichs und feinste Leckerlis. Die Kür sind das beliebte Dogwalking und Dogsitting.

Die Seele baumeln lassen im Bayerischen Wald

Ländliche Gebiete in Bayern
Ländliche Gebiete in Bayern

Eine der beliebtesten Regionen für einen Wellnessurlaub in Deutschland ist der Bayerische Wald. Das Mittelgebirge, das sich vom bayerischen Osten bis nach Tschechien erstreckt, überzeugt nicht nur durch seine einzigartige Naturschönheit, sondern auch durch zahlreiche Kultur- und Sportangebote.

Nationalpark und Naturpark Bayerischer Wald

Der Bayerische Wald erstreckt sich auf einer Länge von ca. 100 Kilometern entlang der Grenze zwischen Tschechien und Bayern. Auf beiden Seiten der Grenze wurden große Teile des Gebirgszuges zum Nationalparky erklärt.

Auf dem Gelände des Nationalparks Bayerischer Wald hat sich mittlerweile eine einzigartige naturbelassene Urwaldlandschaft herausgebildet, durch die man auf markierten Wegen wandern kann. Auf tschechischem Gebiet setzt sich die atemberaubende Naturlandschaft im Nationalpark Böhmerwald fort.

In Neuschönau und Ludwigsthal gibt es Informationszentren zum Nationalpark Bayerischer Wald. Die Region nördlich der Donau ist in einem Naturpark zusammengefasst.

Dort gibt es nochmals ein ausgedehntes Wanderwegnetz mit ca. 7.000 Kilometern Gesamtlänge, darunter auch viele grenzüberschreitende Fernwanderwege. Hinzu kommen 30 Naturerlebnispfade und ausgeschilderte Radwanderwege mit einer Gesamtlänge von 3.000 Kilometern.

Großer Arber

Ein Highlight des Bayerischen Waldes sind natürlich seine Berge. Die meisten von ihnen sind zwischen 1.000 und 1.400 Metern hoch und sind zum Bergsteigen und Bergwandern erschlossen.

Der höchste und bekannteste Gipfel des Bayerischen Waldes ist der Große Arber mit einer Höhe von 1.455 Metern. Der Berg liegt in den Landkreisen Regen und Cham und wird auch König des Bayerischen Waldes genannt, weil er majestätisch über dem Tal thront.

Auf den Großen Arber gelangt man über gut gepflegte Wanderwege oder mit der ganzjährig betriebenen Bergbahn. Am Großen Arber befindet sich auch ein beliebtes Wintersportgebiet, auf dessen Pisten Skiweltcuprennen ausgetragen werden.

Natur und Kultur erleben

Die Gebirgswelt des Bayerischen Waldes hat einzigartige Naturlandschaften zu bieten. Besonders spektakulär sind die verschiedenen Felsformationen. Der 150 Kilometer lange Pfahl zieht sich als Quarzformation durch den Nordosten des Bayerischen Waldes.

Auf dem Kamm des Pfahls liegt unter anderem die malerische Burgruine Weißenstein. Einer der beliebtesten Wanderwege führt auf den so genannten Teufelstisch bei Bischofsmais, wo man herrliche Ausblicke genießen kann.

Die Region des Bayerischen Waldes ist zudem reich an Kulturgütern. Es gibt eine Fülle interessanter Museen, Schlössern und Kirchen. Gesehen haben sollte man

  • das Museumsdorf Dreiburgensee
  • das Freilichtmuseum Finsterau
  • das Schloss Wolfstein und
  • die Kirche Maria Himmelfahrt in Frauenau.

Idylle pur genießen im Allgäu

Das Allgäu bietet mit seiner idyllischen Natur ideale Bedingungen für einen Wellnessurlaub. Die Region im Süden Deutschlands kann auf eine lange touristische Tradition zurückgreifen. Gediegene Wellnesshotels, ein breites Kunst-, Kultur und Sportangebot sowie der Anschluss an zahlreiche Ferienstrassen, die von Landschafts- und Kulturdenkmälern gesäumt werden, locken Jahr für Jahr tausende Urlauber an.

Geographische Lage

Zum Allgäu gehören

  • der Südosten Baden-Württembergs bis hinab zum Bodensee
  • Teile Bayerisch-Schwabens und
  • einige Grenzgebiete auf österreichischer Seite.
Nesselwang Stadtbild im Herbst, Ostallgäu
Nesselwang Stadtbild im Herbst, Ostallgäu

Das Allgäu zählt zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass viele berühmte Ferienstraßen durch die Region verlaufen:

  • die oberschwäbische Mühlenstraße
  • die oberschwäbische Barockstraße
  • die Deutsche Alpenstraße
  • die schwäbische Bäderstraße und
  • das südliche Ende der romantischen Straße.
Tourismus im Allgäu

Besucher schätzen vor allem die Vielseitigkeit des Allgäus. Vom Wintersport in den Alpen bis hin zum Wassersport auf dem Bodensee sind vielfältige Aktivitäten möglich, die sich nicht nur auf eine Saison beschränken. Vielmehr ist das Allgäu zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Als Wintersportzentrum bietet das Allgäu ein gut ausgebautes Loipennetz und spektakuläre Abfahrten. Im Frühling und Sommer bietet es sich an, das ausgedehnte Rad- und Wanderwegsnetz der Region zu nutzen.

Aktivitäten wie Sportklettern oder Mountainbiken werden im Allgäu angeboten. Entspannung und Wohlbefinden findet man in der idyllischen Landschaft, die sich mit Bergen, Naturdenkmälern und Seen sehr vielfältig zeigt.

Sehenswerte Naturdenkmäler im Oberallgäu sind beispielsweise:

  • die Starzlachklamm bei Burgberg
  • die Breitachklamm bei Oberstdorf
  • der Illerursprung
  • der Blender bei Kampten und
  • die Sturmannshöhle nahe Obermeiselstein.

Im westlichen Allgäu sind

  • die Scheidegger Wasserfälle
  • der Schwarze Grat
  • das Wurzacher Ried und
  • der Eistobel

besonders sehenswert.

Kunst und Kultur

Im Allgäu gibt es zudem viele kunstgewerbliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Das Schloss Neuschwanstein ist nur das bekannteste einer Vielzahl von Schlössern und Burgen. Zudem lohnt sich ein Blick in die gut erhaltenen historischen Altstädte von

  • Wangen
  • Memmingen
  • Kaufbeuren
  • Füssen
  • Ottobeuren und
  • Isny.

Besichtigen kann man in Schwaben darüber hinaus auch Hinterlassenschaften aus der Römerzeit wie die Via Claudia Augusta und die Siedlung am Tegelberg.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Region gehört die mittelalterliche Burgruine Falkenstein bei Pfronten. Die höchstgelegene Burg Deutschland befindet sich auf einem Felsplateau in 1.268 Metern Höhe.

Urlaub auf Fränkisch - von der Rhön bis zum Seenland

Zu den Landschaften in Franken, die sich am besten für einen Wellnessurlaub eignen, gehören die Rhön und das Seenland. Während die Rhön perfekte Bedingungen für Wanderfreunde bietet, gibt es im Seenland im nordbayerischen Main-Donau-Gebiet beste Voraussetzungen zum Baden und für den Wassersport.

Die Rhön

Die Rhön ist ein 1.500 Quadratkilometer umfassendes Mittelgebirge, das sich im Grenzgebiet der Bundesländer Hessen, Thüringen und Bayern erstreckt. In der Rhön gibt es mehrere Skigebiete, und der höchste Berg, die 950 Meter hohe Wasserkuppe, eignet sich hervorragend zum Bergsteigen.

Die herrliche Naturlandschaft der Rhön kann man am besten im Wildpark Klaushof erleben. Der 1971 eröffnete Wildpark liegt in der Nähe von Bad Kissingen und bietet auf einer Gesamtfläche von 30 Hektar einen besonders artenreichen Mischwald, durch den einige schöne Wanderwege führen.

Wildtiere wie

  • Wildschweine
  • Luchse
  • Biber
  • Rotwild und
  • Dammhirsche

sind auf dem Gebiet des Wildparks Klaushof ebenso heimisch wie Fasane, Pfaue, Eulen und Heckrinder. Besonders sehenswert sind das Luchsgehege und die Geiervoliere. Im Eingangsbereich des Naturparks gibt es einige Volieren mit exotischen Vogelarten.

In weiten Teilen ist die Rhön eine Moorlandschaft. Während auf hessischer Seite das Rote Moor liegt, erstreckt sich in der bayerischen Rhön das Schwarze Moor.

Das Moorgebiet ist 66 Hektar groß und befindet sich an der Wasserscheide von Rhein und Weser. Auf abgesicherten Wegen kann man die einzigartige Moorlandschaft mit ihren seltenen Pflanzenarten erkunden.

Zum Bergwandern eignet sich die Wasserkuppe am besten. Zahlreiche Wanderwege führen durch die Gebirgslandschaft und vorbei an den über 30 Bächen die an der Wasserkuppe entspringen.

Das Seenland

Zu einem entspannten Aktivurlaub in Franken lädt das Seenland ein. Es handelt sich um ein künstlich geschaffenes Seengebiet im Umfeld der Main-Donau-Überleitung südlich von Nürnberg. Die Seen trugen dazu bei, die Wasserverteilung zwischen dem wasserarmen Nordbayern und dem wasserreichen Süden auszugleichen.

Mit dem fränkischen Seenland ist ein äußerst beliebtes Fremdenverkehrs- und Naherholungsgebiet entstanden. Es stehen

zur Verfügung. Auf den Seen ist Wassersport angesagt, vor allem in Form von Segeln, Wind- und Kitesurfen. Rund um die Seen führen ausgedehnte Rad- und Wanderwege.

In vielen Uferbereichen können Angler ihre Ruten auswerfen. Aber nicht nur zum Wandern, Entspannen und Wassersport treiben ist das Seenland attraktiv, sondern auch für Geschichts- und Kulturinteressierte, denn es liegt auf dem Gebiet des fränkischen Limes.

Oberbayern - Entspannen rund um München und am Chiemsee

Wer im Umland von München einmal so richtig entspannen möchte, für den bietet sich ein Ausflug zum Chiemsee an. Das "bayerische Meer" ist mit fast 80 Quadratkilometern der größte See ganz Bayerns und der drittgrößte See Deutschlands. Der See liegt eingebettet in die idyllische Landschaft des Chiemgaus, die zu Wanderungen und Spaziergängen einlädt.

Der Chiemsee und der Chiemgau

Der Chiemsee wird aus der Tiroler Achen, einem Abfluss der Alz, gespeist. Der Fluss spült vom Hochgebirge kommend auch Geröll und Sand in den See, so dass er langfristig verlandet.

Zurzeit bietet der See aber noch exzellente Bedingungen für Wassersport, Bootsausflüge und Wanderungen in seinen malerischen Uferbereichen. Besonders beliebt ist die Bootsüberfahrt zu den Inseln Herren- und Frauenchiemsee und Krautinsel.

Der Chiemgau zählt zu den beliebtesten Ausflugsregionen in Bayern. Verantwortlich ist hierfür vor allem die Nähe des alpinen Hochgebirges, woraus sich ein herrliches Alpenpanorama ergibt. Zu sehen sind unter anderem der Hochgern, die Hochplatte, die Kampenwand und der Hochfelln.

Herren- und Frauenchiemsee
Idyllischer Bootsausflug auf dem Chiemsee
Idyllischer Bootsausflug auf dem Chiemsee

Zu den beiden größten Inseln des Chiemsees kann man mit dem Boot hinüberfahren. Auf der Fraueninsel gibt es ein Nonnenkloster und einen schönen Landschaftsgarten. Auf der Herreninsel kann man zwei Schlösser besichtigen.

Inmitten des Landschaftsparks befindet sich das Alte Schloss, bei dem es sich um ein ehemaliges Kloster handelt. Das Neue Schloss wurde von Ludwig II. nach dem Vorbild von Versailles erbaut.

Nördlich der Herreninsel gliedert sich der Uferbereich des Chiemsees in zahlreiche kleine Buchten auf, die man per Ruderboot entdecken kann. Im Kailbacher Winkel, Mühlner Winkel und Schafwaschener Winkel ragen Halbinseln in den See.

Freizeit und Sport am Chiemsee

Auf und rund um den Chiemsee werden Freizeit und Sport groß geschrieben. An vielen Stellen ist der Badebetrieb möglich, und es wurden Strände aufgeschüttet.

Eine lange Tradition auf dem Chiemsee haben

  • Segeln
  • Tretboot- und
  • Ruderbootfahren.

Besucher haben eine reiche Auswahl an Anlegestellen und Segelschulen. Rund um den kompletten Chiemsee führt ein Uferweg, der unmittelbar am Wasser verläuft und herrliche Ausblicke auf den See gestattet.

Am Wegesrand stehen zahlreiche Restaurants und Gaststätten zur Einkehr für Spaziergänger und Radfahrer zur Verfügung. In der bayerischen Kultur ist der Chiemsee tief verankert. Unzählige Landschaftsmaler haben ihn auf Leinwand verewigt und auch heute ist er noch ein begehrtes Motiv.

Wellness in Brandenburg

Im Folgenden zeigen wir Ihnen Möglichkeiten für einen Wellnessaufenthalt in Brandenburg.

Barnim und Teltow - Relaxen zwischen Havel und Spree

Im Norden Berlins zwischen Havel und Spree liegt eine idyllische Landschaft, die sich für einen Wellnessurlaub ganz besonders eignet. Der Barnim erstreckt sich über das mittlere und nordöstliche Brandenburg. Es handelt sich um eine eiszeitlich geprägte Landschaft mit zahlreichen Mooren, Seen, Dünengebieten und urzeitlichen Fließtälern.

Wandern und die unberührte Landschaft genießen

Zum Barnim gehören neben den brandenburgischen Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Barnim und Oberhavel auch die Berliner Stadtbezirke Pankow, Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Während man im Stadtgebiet Berlins erste Anzeichen der typischen Barnimer Landschaft erkennen kann, kommt sie erst im Nordosten der Hauptstadt voll zur Geltung.

Hier lädt ein gut ausgebautes Wander- und Radwegnetz dazu ein, die Umgebung durch Wanderungen und Radtouren zu erkunden. Besonders empfehlenswert sind zu diesem Zweck

  • die Rieselfelder bei Hohbrechtsfelde
  • der Finowkanal und
  • das Wandlitzer Seengebiet.
Museen und Kirchen

Zur einmaligen Naturlandschaft des Barnim gesellt sich ein reiches Erbe ländlicher Kultur. Diese lässt sich am besten an Hand der zahlreichen Museen und Kirchen erkunden.

Die Heimatmuseen in Biesenthal und Liebenwalde sowie das Agrarmuseum Wandlitz präsentieren spektakuläre Exponate aus der Arbeits- und Lebenswelt vergangener Zeiten. Sehenswert sind außerdem das internationale Artistenmuseum und das Heidekrautbahn-Museum.

Typisch für das märkische Landschaftsbild sind kleine Dorfkirchen, von denen viele den Jahrhunderten getrotzt haben. In architektonischer Hinsicht sind die Fachwerk- und Feldsteinkirchen besonders beeindruckend. Gesehen haben sollte man

  • die Kirche von Biesenthal
  • die Dorfkirche von Prenden
  • die Büttner-Kirche in Sophienstädt
  • die Ziegelfachwerkkirche in Zerpenschleuse und
  • die Fachwerkkirche von Tuchen.
Teltow und die Buschwiesenlandschaft

Teltow zählt zu den ältesten und schönsten Städten im Barnimer Land. Das Wahrzeichen der historischen Altstadt von Teltow ist die Stadtkirche Sankt Andreas aus dem 12. Jahrhundert. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Turm und Innenraum der Kirche von dem berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel umgestaltet.

Kleiner, aber nicht minder beeindruckend, ist die Dorfkirche des nahe gelegenen Ruhlsdorf. Der Felssteinbau stammt aus dem Jahr 1250 und weist an einigen Stellen noch mittelalterliche Ausmalungen auf.

Ein beliebtes Naherholungsgebiet im Süden von Teltow sind die Buschwiesen. Die Wiesen und angrenzende Pappelwälder sind nicht nur ein Biotop für Rehe, Rebhühner, Hasen, Wildschweine und Füchse, sie bieten auch ausgiebige Gelegenheit zum Wandern und Entspannen in idyllischer Natur.

Wunderschöner Spreewald - Wellness am Wasser

Hervorragende Bedingungen für einen Wellnessurlaub bietet Brandenburgs grüne Lunge, der Spreewald. Die einzigartige Kulturlandschaft im Südosten Brandenburgs bietet ausgedehnte Wälder, Moor- und Auenlandschaften sowie das weit verzweigte Kanalsystem der Spree, auf dem traditionelle Kahnfahrten angeboten werden. Daneben können die beschaulichen Städte und Dörfer der Region mit einigen sehenswerten Kulturdenkmälern aufwarten.

Die Landschaft des Spreewalds

Typische für den Spreewald ist die Flussverzweigung der Spree, die sich quer durch eine einzigartige und naturbelassene Waldlandschaft erstreckt. Ergänzt wurde die Flussverzweigung durch ein dichtes Netz künstlich angelegter Kanäle, die ähnlich wie die holländischen Grachten zu Fortbewegungs- und Transportzwecken genutzt werden. Noch heute wird im Spreewald die Post über die Kanäle mit dem Kahn zugestellt.

Im Uferbereich der Spree erstreckt sich eine vielfältige Moor- und Auenlandschaft, die als Biosphärenreservat unter Schutz steht. Sie bietet die Heimat für eine artenreiche Flora und Fauna.

Die dünn besiedelte Spreewaldregion ist stark von der sorbischen Kultur geprägt worden. Neben dem Tourismus stützt sich die Region auf Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau. Weltweite Bekanntheit erlangte die Spreewaldgurke.

Sehenswürdigkeiten im Spreewald
Die typische Landschaft des Spreewaldes ist unverkennbar
Die typische Landschaft des Spreewaldes ist unverkennbar

Die Wendisch-deutsche Doppelkirche ist ein alter Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, der 1690 zu einer einzigartigen Doppelkirche erweitert wurde. In ihr fanden bis ins 20. Jahrhundert Gottesdienste in sorbischer und deutscher Sprache statt.

In Lübbenau bildet die Schlossinsel den kulturellen Mittelpunkt. Aus fantasievoll angelegten Wanderwegen kann man Erlebnisbereiche wie Klanggarten, Labyrinthe oder den Wasserspielplatz entdecken.

Beliebte Veranstaltungen wie die Lübbener Kahnnächte, das Terrassen Atelier oder der Inselmusiksommer finden auf der Schlossinsel statt. Natürlich sollte man auch das Schloss selbst besuchen.

Der klassizistische Bau war einst der Sitz der Grafen von Lynar und beherbergt heute ein Hotel. Ebenso ein Meisterwerk des Klassizismus ist die Schinkelkirche, die 1832 nach den Plänen Karl Friedrich Schinkels fertig gestellt wurde.

Kahnfahrten im Spreewald

Eine Kahnfahrt auf den Kanälen der Spree sollte man sich nicht entgehen lassen. Von den Booten aus kann man die idyllischen und naturbelassenen Uferbereiche entdecken und passiert manche beschauliche Ortschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Erfahrene Spreewaldschiffer bietet ein breites Angebot verschiedener Routen, beispielsweise

  • Rundfahrten von 3-4 Stunden Länge
  • Grillkahnfahrten
  • ökologische Kahnfahrten mit sachkundiger Führung
  • romantische Abendfahrten und
  • Spaßfahrten für Vereine und Betriebsausflüge.

Wiesen, Wälder und Wellness im Havelland

Das Havelland ist eine perfekte Urlaubsregion für alle, die auf der Suche nach Wellness und Entspannung sind. Das Havelland erstreckt sich U-förmig zwischen Rhinow im Westen und Oranienburg im Osten Brandenburgs. Dieses Gebiet wird von der Havel umflossen, während im Norden der Rhinkanal den Abschluss bildet.

Tourismus im Havelland

Das Havelland ist mehr als nur das nördliche Umland der Großstädte Berlin und Potsdam. Es hat auch selbst einige Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler zu bieten.

Zur Bekanntheit des Havellandes hat der Dichter Theodor Fontane entscheidend beigetragen durch seine Ballade Herr Ribbeck im Havelland, den Roman "Effi Briest" und die "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Fortan entdeckten immer mehr Menschen die Schönheit der Natur des Havellandes mit seinen Wiesen, Wälder und Flussauen.

Darüber hinaus kann das Havelland mit eine breiten Auswahl an Freizeit-, Kultur- und Sportaktivitäten aufwarten. Außerdem gibt es zahlreiche Schlösser und Museen zu entdecken.

Die Landschaft des Havellandes

Die Havel bestimmt das Landschaftsbild der Region. Das Havelland, so wie es sich heute präsentiert, entstand zur Zeit der Weichsel- und Saaleeiszeit, als sich einzigartige Urstromtäler und Endmoränen bildeten.

Auf dem sandigen Boden des Havellandes gedeihen ausgedehnte Wiesen und Wälder. Besonders sehenswert ist die Osthavelniederung im Süden der Nauener Platte, die sich durch kleine Moränenhügel und malerische Havelseen auszeichnet.

Im Norden der Region verlaufen zahlreiche künstlich angelegte Kanäle, die seit 1700 angelegt wurden. Im Westen erstreckt sich der Naturpark Westhavelland zwischen Premnitz und Rhinow. Er bildet das größte Feuchtgebiet Westeuropas.

Freizeit, Sport und Kultur im Havelland

Im Havelland gibt es in den beschaulichen Städten und Dörfern etliche Kulturdenkmäler zu entdecken. Herrliche Parkanlagen, alte Kirchen sowie prächtige Herrenhäuser und Schlösser können besichtigt werden.

Die berühmtesten Schlösser im Havelland sind

  • Paretz
  • Nennhausen
  • Kleßen und
  • Ribbeck, der Schauplatz von Fontanes Gedicht.

Außerdem locken Ausstellungen, Museen und traditionelle Feste Besucher an.

Sport wird im Havelland groß geschrieben. Auf der Havel und den Havelseen bieten sich ausgiebige Wassersportmöglichkeiten. Außerdem werden beste Bedingungen für Golf, Reiten und Radfahren geboten.

Auf einem Radwegenetz von 200 Kilometern Länge kann man die Sehenswürdigkeiten und schönsten Flecken des Havellandes auf zwei Rädern erkunden. Von besonderer landschaftlicher Schönheit ist der Naturpark Westhavelland, bei dem es sich um ein riesiges Feuchtgebiet mit einer vielfältigen Flora und Fauna handelt.

Wellness in Bremen

In Bremen lässt es sich sehr gut entspannen. Hier kann man es so richtig gutgehen lassen.

Die Hansestadt Bremen gehört zu den beliebtesten Ausflugs- und Urlaubszielen in Norddeutschland. Bremen ist die zehntgrößte Stadt Deutschlands und ist in ihrer Geschichte vor allem durch den Überseehandel geprägt worden. Dementsprechend zeichnet sich das Bild der historischen Altstadt durch viele prachtvolle Kaufmannshäuser aus.

Der Marktplatz und Umgebung

Das Zentrum Bremens bildet der Marktplatz. In seiner Mitte befindet sich eine Rolandsfigur, der Schutzpatron und das Wahrzeichen der Stadt. Gegenüber der Rolandfigur erhebt sich der Dom Sankt Petri, in dem man das Dommuseum und den Bleikeller besuchen kann.

Im Bleikeller werden jahrhundertealte Leichname ausgestellt, die bei Ausgrabungen gefunden wurden und sensationell gut konserviert wurden. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Rathaus, in dem es einen berühmten Weinkeller gibt. In einer Nische der Außenmauer trifft man auf die aus dem Grimmschen Märchen bekannten Bremer Stadtmusikanten.

Auf der anderen Seite des Marktplatzes steht das Haus "Schütting" der Kaufmannsgilde. An der Westseite gibt es ein schönes Ensemble von Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, während sich auf der Ostseite das Haus der Bremischen Bürgerschaft befindet. Zwischen der Baumwollbörse und dem Schütting gelangt man in die berühmte Böttchergasse, die in den 1920er Jahren gestaltet wurde.

Kirchen in der Altstadt

Die älteste erhaltene Kirche Bremens ist die gotische Ansgarkirche. Der Bremer Dom ist in architektonischer Hinsicht eine Mischung aus romanischen und gotischen Elementen und war vor der Reformation der Sitz der Bremer Erzbischöfe.

Unmittelbar neben dem Rathaus entstand 1229 die Liebfrauenkirche. Das frühgotische Gotteshaus diente als Ratskirche. Durch die Böttchergasse gelangt man zur Martinikirche an der Weser. Es handelt sich um einen spätgotischen Backsteinbau, der im 14. Jahrhundert zur Hallenkirche erweitert wurde.

Sehenswert ist außerdem die Propsteikirche Sankt Johann. Die ehemalige Klosterkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. In demselben Jahrhundert entstand die Pfarrkirche Sankt Stephani im gotischen Stil mit einem 75 Meter hohen Turm.

Das Weserufer

In jedem Fall lohnt sich ein Bummel über die Weserpromenade. Die historische Uferpromenade wurde in den 1990er Jahren saniert und weist zahlreiche gastronomische Angebote auf. Über die Promenade ist der Teerhof zu erreichen, wo sich eine Kunstgalerie und das Museum Weserburg befinden.

Auch dem Schnoorviertel sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Mit seinen engen Gassen bildet es den ältesten mittelalterlichen Siedlungskern Bremens.

Wellness in Hamburg

Hamburg, die Stadt an Alster und Elbe, ist der ideale Ort für einen Wellnessurlaub. Es steht nicht nur ein großes Angebot an erstklassigen Wellnesshotels zur Verfügung, es gibt auch jede Menge Gelegenheiten für Sightseeing und Shopping.

Sehr empfehlenswert sind die Alster- und Hafenrundfahrten, bei denen man Hamburg vom Wasser aus kennenlernen kann. Interessant ist des Weiteren das reiche kulturelle Angebot der Stadt mit unzähligen Theatern und Musicals.

Hafen und Stadt

Hamburg hat einen der größten Überseehäfen Europas. Wer sich davon ein Bild machen möchte, sollte unbedingt eine Hafenrundfahrt buchen. Von den Landungsbrücken aus geht es mit einer kleinen Barkasse durch den Hafen und durch die kleinen Kanäle der Speicherstadt.

Hamburgs Innenstadt bietet in der Mönckebergstraße und auf dem Jungfernstieg zahlreiche große Einkaufszentren und kleine edle Boutiquen, in denen man ausgiebig shoppen kann. Besonders sehenswert sind das Rathaus und die Alsterpromenaden.

Vollauf überzeugend ist in Hamburg das kulturelle Angebot. Es gibt 60 Museen, 100 Musikclubs, 60 Theater und 30 Kinos. Für Unterhaltung und Abwechslung ist also gesorgt.

Tipps für Hamburgurlauber

Neben den üblichen Touristenzielen gibt es in Hamburg einige Geheimtipps für Naturfreunde. Im Stadtteil Boberg gibt es einen großen See und viele Wanderwege. Außerdem kann man auf dem Segelflugplatz von Boberg Flüge buchen und dabei einen herrlichen Blick auf Hamburg aus der Luft genießen.

Eine Attraktion der besonderen Art ist natürlich Sankt Pauli mit der Reeperbahn, dem traditionellen Hamburger Amüsierviertel. Besuchen sollte man auch den nahe gelegenen Dom, der größte europäische Jahrmarkt auf dem Heiligengeistfeld.

Spaziergänge in Hamburg

Vor allem im Bereich der Alster kombiniert Hamburg Großstadtflair mit einer schönen Naturlandschaft. Daher bietet es sich an, die Sehenswürdigkeiten und schönen Ecken der Stadt auf Spaziergängen zu erkunden. Besonders empfehlenswert sind die Wege rund um die Alster.

Von der Kennedybrücke hat man einen herrlichen Rundblick sowohl über die Außen-, als auch über die Binnenalster. Anschließend passiert der Rundweg

  • das Kriegerdenkmal bei Fontenay
  • Bootsanleger bei der Alten Rabenstraße
  • die Krugkoppelbrücke und
  • auf dem Rückweg die Außenalster.

Auf einem Spazierweg vom Hafen nach Övelgönne kann man Hamburg von der Elbseite aus kennenlernen. Entlang der Elbe geht es von der Hafen City über die Elbphilharmonie zu den Landungsbrücken. Von dort aus gelangt man zum traditionellen Fischmarkt und zum Museumshafen Övelgönne.

Wellness in Hessen

In Hessen gibt es mehrere Regionen, in denen Wellness großgeschrieben wird.

Natur pur erleben im hessischen Taunus und Westerwald

Die deutschen Mittelgebirge Taunus und Westerwald im rheinhessischen Raum erfreuen sich großer Beliebtheit bei Wanderfreunden. In ihren Naturparks kann man ein unberührtes Naturidyll genießen. Gut ausgebaute Wanderwege durchziehen beide Gebirge und führen an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Der Taunus

Der Taunus zählt zum rheinischen Schiefergebirge. Sein größter und bekanntester Berg ist der Große Feldberg mit 880 Metern Höhe. Die waldreichen und dünn besiedelten Gebirgszüge des Taunus werden von Wanderfreunden und Naturliebhabern sehr geschätzt und stellen ein beliebtes Ausflugsziel der Rhein-Main-Region dar.

Im Taunus wurden drei Naturparks eingerichtet, die die landschaftliche Vielfalt der Region widerspiegeln. Vom Weilburger Lahntalgebiet im Norden bis zum Taunushauptkamm im Osten mit dem Großen Feldberg erstreckt sich der Naturpark Hochtaunus. Währenddessen fasst der Naturpark Nassau den Hintertaunus zusammen und der Naturpark Rhein-Taunus den westlichen Teil des Mittelgebirges.

Quer durch den Taunus führt ein weit verzweigtes Wanderwegnetz, das sowohl für Fernwanderungen, als auch für Tagesausflüge genutzt werden kann. Am beliebtesten ist der Aufstieg über den Taunushauptkamm zum Großen Feldberg. Mit dem Weiltalweg steht außerdem ein 48 Kilometer langer Radwanderweg zur Verfügung.

Auf dem Gipfel des Feldbergs kann man einen Aussichtsturm besteigen und einen herrlichen Ausblick über den gesamten Taunus bis hin nach Frankfurt genießen. Daneben gibt es weitere Aussichtstürme auf

  • dem Atzelberg
  • dem Schläferskopf
  • dem Herzberg und
  • dem Winterstein.

Besonders sehenswert sind die geologischen Besonderheiten des Taunus. Dazu zählen unter anderem die Eschbacher Klippen. Es handelt sich um 12 Meter hohe Quarzfelsen.

Besuchen sollte man außerdem die Kubacher Kristallhöhle bei Weilburg. Es ist die einzige begehbare Kristallhöhle in Deutschland.

Der Westerwald
Verschneiter Altkönig im Taunus im Winter
Verschneiter Altkönig im Taunus im Winter

In seiner Naturschönheit steht der Westerwald dem Taunus in nichts nach. Das Mittelgebirge liegt im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz auf der rechten Seite des Rheins.

Der höchste Berg ist die 656 Meter hohe Fuchskaute. Begrenzt wird der Westerwald im Norden durch die Sieg, im Süden durch die Lahn, im Westen durch den Rhein und im Osten durch den Dill.

Der Westerwald hat sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet der Rhein-Main-Region entwickelt. Ausgezeichnet sind vor allem die Wandermöglichkeiten, die durch den 2008 eröffneten Westerwaldsteig erweitert wurden.

Hinzu kommen umfangreiche kulturelle Angebote und zahlreiche Sportmöglichkeiten wie

Spessart und Odenwald - Waldidylle in Hessen

Wer nach den schönsten Urlaubsregionen in Deutschland Ausschau hält, kommt am Spessart und am Odenwald nicht vorbei. Die beiden Mittelgebirge bieten idyllische Waldlandschaften und ausgiebige Möglichkeiten zum Wandern und für weitere Freizeitbeschäftigungen.

Der Spessart

Der Spessart liegt in Südwestdeutschland zwischen Rhön und Vogelsberg auf dem Gebiet der Bundesländer Hessen und Bayern. Die höchste Erhebung der waldreichen Region ist der 585 Meter hohe Geiersberg.

Neben seiner schönen Landschaft kann der Spessart auch mit einer Fülle spektakulärer Kulturdenkmäler aufwarten. Das bekannteste unter ihnen ist das Schloss Mespelbrunn. Der Sitz der Grafen von Ingelheim ist ein exzellent erhaltenes romantisches Wasserschloss.

Ebenso sehenswert ist die gotische Wallfahrtkirche in Hessenthal, die mit Werken berühmter Sakralkünstler wie Tilman Riemenschneider prachtvoll ausgestattet ist. Die älteste Kirche im Spessart ist die Vierungskirche in Neustadt, die noch aus karolingischer Zeit stammt. Besichtigen sollte man außerdem

  • das Schloss Luitpoldshöhe
  • das Jagdschloss des bayerischen Prinzregenten Luitpold, sowie
  • das ehemalige Kupferbergwerk Wilhelmine.

Wer über Geschichte und Kultur des Spessarts mehr erfahren möchte, sollte das Spessartmuseum in Lohr besuchen. Darüber hinaus gibt es in Biebergemünd das Biebergrundmuseum, das sich der langen Bergbaugeschichte des Spessarts mit interessanten Exponaten zuwendet.

Quer durch den Spessart führt ein dichtes Netz an gut ausgebauten Wanderwegen. Der berühmte Eselsweg führt über den Hauptkamm des Spessarts und ist wohl bereits vor über 2.000 Jahren angelegt worden. Heute ist er der bedeutendste Fernwanderweg, der die Region von Norden nach Süden durchquert.

Sehr zu empfehlen ist außerdem die Birkenhainer Straße, ein alter Handelsweg aus dem Mittelalter, der auf 71 Kilometern Länge zwischen Ostfranken und Rheinfranken verläuft. Darüber hinaus gibt es über 60 Kulturwanderwege, die die Kulturdenkmäler des Spessarts untereinander verbinden.

Der Odenwald

Wandern und Kultur lassen sich auch im Odenwald exzellent miteinander verbinden. Von Höchst aus führt ein Märchenpfad durch den Odenwald, vorbei an zahlreichen Mühlen, Burgen und Schlössern durch die Täler des Mittelgebirges.

Die Felsformationen des Odenwaldes wurden früher als Steinbrüche genutzt. Heute dienen sie Kletterfreunden als Wände. Die größte Ansammlung an erschlossenen Kletterwänden befindet sich in Hainstadt im Mümlingtal.

Das weit verzweigte Wanderwegnetz ist insgesamt über 10.000 Kilometer lang. Besonders beliebt ist der Nibelungensteig, der von der Bergstraße bis nach Freudenberg am Main führt. An den Kulturdenkmälern des Odenwalds vorbei.

Nordhessen zum Relaxen - Habichtswald und Kellerwald

Nordhessen zeichnet sich durch eine bewaldete Mittelgebirgslandschaft aus. Sie bietet ausgiebige Gelegenheiten zum Spazierengehen, Wandern und Entspannen in einer idyllischen Natur. Die schönsten Naturlandschaften Nordhessens findet man im Habichtswald und im Kellerwald.

Der Habichtswald

Im Landkreis Kassel befindet sich der insgesamt 40 Quadratkilometer umfassende Habichtswald. Inmitten des bewaldeten Höhenzugs erhebt sich der 614 Meter hohe Berg Hohes Gras. Weite Teile des Habichtswaldes sind in einem Naturpark zusammengefasst, in dem ein weit verzweigtes Netz an Wanderwegen zu Touren einlädt.

Weltweit bekannt ist der Habichtswald vor allem durch den großen Bergpark Wilhelmshöhe, wo mit

  • dem Kasseler Herkules
  • der Löwenburg
  • dem Schloss Weilhelmshöhe und
  • dem Aussichtsturm Elfbuchen

gleich mehrere Sehenswürdigkeiten aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern sind.

Im Zentrum des Bergparks liegt das Schloss Wilhelmshöhe, das zwischen 1606 und 1610 von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel als Jagdschloss erbaut wurde. Zwischen 1786 und 1798 wurde das Schloss erweitert.

Heute sind dort eine Antikensammlung und eine Gemäldeausstellung Alter Meister zu sehen. Auf dem östlichen Bergkamm steht der 1717 erbaute Herkules. Das 71 Meter hohe Bauwerk gilt als Wahrzeichen Kassels.

Im Süden des Bergparks schließt sich das Schloss Löwenburg an, das zwischen 1793 und 1800 erbaut wurde. Das Bauwerk ist ganz im Stile einer mittelalterlichen Ritterburg gehalten. Weitere sehenswerte Gebäude auf dem Gelände des Bergparks sind

  • das Ballhaus
  • das große Gewächshaus und
  • die Kaskaden.
Der Kellerwald

Der Kellerwald liegt im westhessischen Bergland und schließt sich an die Ausläufer des Rothaargebirges an. Es handelt sich um eine Schiefergebirgslandschaft, in der sich ein urzeitlicher Buchenwald erstreckt.

Der Kellerwald gehört zum Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die dicht bewaldete Landschaft zeichnet sich durch eine reichhaltige Flora und Fauna aus.

Der Buchenbestand des Kellerwaldes wurde jahrhundertelang nicht forstwirtschaftlich genutzt, weil er das Jagdrevier der hessischen Fürsten war. Daher hat sich eine einzigartige urwaldartige Landschaft bis heute erhalten.

Der Kellerwald zeichnet sich vor allem durch das Vorkommen unzähliger Vogelarten aus. Heimisch sind unter anderem

  • Kolkrabe
  • Schwarzstorch
  • Schwarzmilan
  • Waldfalke
  • Rotmilan
  • Wespenbussard
  • mehrere Spechtarten
  • Uhu und
  • Raufußkauz.

Die idyllische Natur des Kellerwaldes kann man auf zahlreichen Wanderwegen genießen. Besonders empfehlenswert sind der 156 Kilometer lange Rundwanderweg und der Urwaldsteig, der auf 68 Kilometern Länge den Edersee umrundet.

Wellness in Mecklenburg-Vorpommern

Strand, Sonne und gute Meeresluft? Klingt nach Wellness in Mecklenburg-Vorpommern.

Urlaubsfeeling auf Usedom

Usedom ist die sonnenreichste Gegen ganz Deutschlands
Usedom ist die sonnenreichste Gegen ganz Deutschlands

Eines der schönsten Ziele für einen Wellnessurlaub an der Ostsee ist die Insel Usedom. Breite Strände und eine herrliche Dünenlandschaft locken ebenso viele Besucher an wie das angenehme Klima und die vielen Sehenswürdigkeiten auf der Insel. Zahlreiche renommierte Kur- und Badeorte bieten auf deutscher wie auf polnischer Seite die Garantie für einen erholsamen Urlaub.

Geographische Lage und Tourismus
Wellness an der Ostseeküste ist sehr entspannend
Wellness an der Ostseeküste ist sehr entspannend

Die Insel Usedom erstreckt sich vor dem Stettiner Haff. Während der größere Teil im Westen zu Mecklenburg-Vorpommern gehört, gehört der Osten um die Hafenstadt Swinemünde zu Polen. Weiter Richtung Osten schließen sich die Inseln Kaseburg und Wollin an Usedom an.

Der Tourismus hat auf Usedom eine lange Tradition. Schon früh entdeckte der deutsche Adel die Insel als Erholungsdomizil.

Im 19. Jahrhundert entstanden die international bekannten Ostseebäder

  • Zinnowitz
  • Koserow
  • Karlshagen
  • Zempin
  • Zinnowitz
  • Ückeritz und
  • Kölpinsee.

Die außergewöhnliche Dichte an erstklassigen Badeorten wird durch die drei berühmten Kaiserbäder Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf komplettiert. Auch Swinemünde auf polnischer Seite ist ein moderner Kur- und Badeort der Extraklasse.

Neben den ausgedehnten Sandstränden lockt daher auch die außergewöhnliche Bäderarchitektur viele Besucher nach Usedom. Weitere Attraktionen sind

  • traditionelle Handwerksbetriebe und Bauernhöfe
  • eine Schmetterlingsfarm
  • verschiedene Meerwasserbäder sowie
  • viele weitere Kulturangebote.

Im Hinterland gibt es auf Wanderungen oder Fahrradtouren viele beschauliche Dörfer, alte Windmühlen und Schlösser zu entdecken. In den Badeorten und entlang der Küste steht eine Fülle von

zur Auswahl.

Die drei Kaiserbäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck auf Usedom

Hochburgen des Fremdenverkehrs sind die drei Kaiserbäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck mit ihrer berühmten Bäderarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Die liebevoll renovierten klassizistischen Villen entlang der Strandpromenaden sind für die Kaiserbäder ebenso typisch wie ihre großen Seebrücken. Sie führen mehrere hundert Meter in die See und zeichnen sich durch ihre historische Bausubstanz aus.

Peenemünde

Ganz im Norden Usedoms befindet sich bei Peenemünde ein ganz außergewöhnliches Museum. Es umfasst das Gelände der 1936 eingerichteten Heeresversuchsanstalt, wo während des Zweiten Weltkriegs erste Versuche mit Raketen und Düsenflugzeugen durchgeführt wurden.

Hier wurden auch unter Wernher von Braun die Raketen V1 und V2 entwickelt. In einer umfangreichen Ausstellung widmet sich das Museum heute der Technik- und Militärgeschichte des Zweiten Weltkriegs.

Relaxen auf Rügen

Der berühmte Kurort Sellin auf der Insel Rügen
Der berühmte Kurort Sellin auf der Insel Rügen

Rügen ist die beliebteste deutsche Urlaubsinsel. Berühmte Kurorte wie Sellin, Binz, Göhren und Sassnitz locken die Besucher ebenso an wie die idyllische Landschaft der Insel und die Kreidefelsen um Kap Arkona.

Geografische Lage und Tourismus

Rügen liegt an der pommerschen Ostseeküste und ist über den 2 Kilometer langen Rügendamm von Stralsund aus zu erreichen. Mit einer Fläche von 926 Quadratkilometern und einer Ausdehnung von maximal 41 Kilometern in der Breite und 52 Kilometern in der Länge ist Rügen die größte Insel Deutschlands.

Charakteristisch für Rügen ist die zerklüftete Küste mit zahlreichen Buchten, Landzungen und Halbinseln. Auf der Halbinsel Jasmund erstreckt sich ein einmaliger Buchenwald, der mitsamt den Klippen von Kap Arkona zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört.

Rügen ist mit zahlreichen renommierten Kur- und Badeorten sehr gut für Wellnessurlauber ausgerüstet. Schon seit dem 19. Jahrhundert zählen

  • Sellin
  • Göhren
  • Binz und
  • Sassnitz

zu den ersten Adressen an der Ostseeküste. Besonders beliebt ist es, die Insel zu Fuß, mit dem Rad, zu Pferd oder auch mit dem Segelboot zu erkunden. Es steht ein gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz zur Verfügung, aber auch die Deutsche Alleenstraße.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rügens sind

  • das Jagdschloss Granitz
  • das Seebad Prora
  • die Kreidefelsen
  • Kap Arkona und
  • die klassizistische Architektur von Putbus.

Das alljährlich kulturelle Highlight auf Rügen sind die Störtebekerfestspiele von Ralswiek.

Das Seebad Prora

Zwischen 1935 und 1939 wurde zwischen Binz und Sassnitz damit begonnen, eine gigantische Ferienanlage für die Organisation "Kraft durch Freude" zu errichten. An der ausgedehnten Meeresbucht Prorer Wiek mit großen Sandstränden sollten Feriendomizile für 20.000 Urlauber entstehen.

Die Reste der nicht fertig gestellten aber dennoch imposanten Anlage können heute besichtigt werden. Mehrere Museen informieren über die Geschichte Proras.

Putbus

Putbus wurde 1810 als fürstliche Residenzstadt gegründet. Die repräsentative Architektur aus dem 19. Jahrhundert imponiert noch heute mit ihren zahlreichen weißen klassizistischen Bauten. Besonders sehenswert sind der historische Stadtkern mit Hafen und Inseltheater und das fürstliche Schloss mit Wildgehege und Park.

Seebäder und Kreidefelsen

An der Ostküste Rügens liegen die beiden berühmten Seebäder Binz und Sellin. Sie weisen die wohl schönste Bäderarchitektur an der gesamten Ostseeküste auf.

Das Wahrzeichen der Insel sind aber die Kreidefelsen von Kap Arkona. Von der Seeseite aus hat man auf sie einen besonders guten Blick. Im Fischerdorf Vitt legen Ausflugsboote ab, die Kap Arkona umschiffen.

Urlaub mit Ausblick - Die Mecklenburgische Seenplatte

Für einen erholsamen Urlaub inmitten einer idyllischen Natur bietet die Mecklenburgische Seenplatte optimale Bedingungen. Das Seengebiet im Nordosten zählt mit der Pommerschen Seenplatte und der Masurischen Seenplatte zu der großen Seenlandschaft südlich der Ostsee. Die Mecklenburgische Seenplatte verfügt über Naturparks mit einer herrlichen Flora und Fauna sowie viele bekannte Seen, die zum Baden und Wassersport einladen.

Geographische Lage

Die Mecklenburgische Seenplatte erstreckt sich im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns und grenzt an Brandenburg. Dort setzt sich die Seenplatte in die Ruppiner Schweiz und die Uckermark fort.

Die unter den Bedingungen der Eiszeit entstandene Seenplatte gliedert sich in fünf verschiedene Seengebiete:

  • Die Feldberger Seenlandschaft
  • das Mecklenburgische Großseengebiet mit Kölpinsee, Plauer See und der Müritz
  • das Neustrelitzer Kleinseengebiet
  • das Rheinsberger Seengebiet und
  • der Tollensesee in der Mecklenburgischen Schweiz.

Die wichtigsten Ortschaften und Zentren des Fremdenverkehrs in der Region sind Waren, Malchow, Plau, Röbel und Neustrelitz. Die schönsten Naturräume mit einer urtümlichen Ufervegetation und zahlreichen seltenen Vogelarten (unter anderem Fisch- und Seeadler) sind

  • der Nationalpark Müritz und die Naturparks Mecklenburgische Schweiz
  • die Nossentiner Heide und
  • die Gebiete rund um den Feldberger See und den Kummerower See.
Der Nationalpark Müritz

Westlich und östlich des Stadtgebiets von Neustrelitz erstreckt sich der Nationalpark Müritz, der auch Teile der Feldberger Seenlandschaft umfasst. Er zeichnet sich durch eine einmalige Flora und Fauna aus. Besonders spektakulär ist die Möglichkeit, von Aussichtskanzeln Fisch- und Seeadler beim Jagen und bei der Brut zu beobachten.

Die dichte Ufervegetation und die umliegenden Feuchtgebiete sind der Lebensraum von zahlreichen seltenen Vogelarten wie

  • Teichrohrsänger
  • Rotschenkel und
  • Zwergstrandläufer.

Kraniche und Schwarzstörche nutzen den Nationalpark Müritz als Brutgebiet.

Mecklenburgische Schweiz

Auch im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte kann man Natur pur erleben. Zwischen den Städten Demmin, Dargun, Malchin, Waren und Teterow erstreckt sich der 1997 gegründete Naturpark Mecklenburgische Schweiz mit einer Gesamtfläche von 673 Quadratkilometern. Charakteristisch für die Mecklenburgische Schweiz sind

  • die großen Seen
  • uralte Eichenwälder
  • malerische Flusslandschaften sowie
  • sehenswerte Gutshäuser
  • Schlösser und
  • Parkanlagen.

Die drei großen Seen der Region, der Kummerower See, der Malchiner See und der Teterower See bieten perfekte Bedingungen zum Baden und Segeln. Ein dichtes Wegenetz ermöglicht es, die Mecklenburgische Schweiz zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden.

Die zauberhafte Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns

Die Mecklenburgische Ostseeküste gehört zu den schönsten Küstenstreifen Deutschlands. Sie erstreckt sich von Grevesmühlen im Westen bis Fischland im Osten und zeichnet sich durch ausgedehnte Sandstrände, malerische Buchten und renommierte Badeorte aus.

Tourismus an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Die Zentren des Tourismus an der Mecklenburgischen Ostseeküste sind die Boddenregion mit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und Seebäder Bad Doberan und Warnemünde. Beliebte Urlaubsziele sind des Weiteren die Orte Rerik und Kühlungsborn sowie Heiligendamm, das erste Seebad Deutschlands.

An den ausgedehnten Stränden herrschen beste Bedingungen zum Baden und Wassersport. Die Urlaubsorte können mit modernen Freizeiteinrichtungen aufwarten, und ein ausgedehntes Netz von Rad- und Wanderwegen lädt dazu ein, die Küstenlandschaft Mecklenburgs zu erkunden.

Aber auch im Hinterland der Küste hat die Landschaft ihre Reize. So lohnt sich ein Abstecher zur Mecklenburger Seenplatte.

Warnemünde

Das Seebad Warnemünde liegt nördlich von Rostock und gehört zu den beliebtesten Zielen an der Mecklenburger Ostseeküste. Dafür sorgt der mit 150 Metern breiteste Sandstrand der Ostseeküste.

Im Sommer ist Warnemünde der Austragungsort der Hanse Sail und der Warnemünder Woche. Die spektakulären Segelschiffparaden ziehen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher in die Region. Zudem hat Warnemünde selbst einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der 37 Meter hohe Leuchtturm. Er kann zwischen April und Oktober besichtigt werden und bietet von seiner Plattform aus einen herrlichen Ausblick über Warnemünde. Neben dem Leuchtturm fällt ein ungewöhnliches Gebäude mit einem muschelförmigen Betondach auf.

Am so genannten "Teepott" beginnt die Strandpromenade, die sich entlang der Dünen erstreckt. Bis zur Steilküste Soltera ist der drei Kilometer lange Strand von Warnemünde über die Promenade zu erreichen.

Bad Doberan und Heiligendamm

Bad Doberan ist ein mondäner Kur- und Badeort an der Mecklenburger Ostseeküste. Im Ortskern des beschaulichen Städtchens gibt es beispielsweise mit dem Möckelhaus und dem Ehm-Welk-Haus einige historische Sehenswürdigkeiten. Heiligendamm, das älteste Seebad Deutschlands, ist ein Stadtteil Bad Doberans und ist wegen seiner weißen Strandbauten als "weiße Stadt am Meer" bekannt.

Fischland-Darß-Zingst

Wer abseits des Trubels der Badeorte entspannen will, findet dazu auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst Gelegenheit. Die Halbinsel ist 45 Kilometer lang und erstreckt sich parallel zur Küste zwischen Stralsund und Rostock. Besucher genießen die beeindruckende Boddenlandschaft auf der einen und den Ostseestrand auf der anderen Seite der Halbinsel.

Wellness in Niedersachsen

Auch Niedersachsen hat in Sachen Wellnessangebote einiges zu bieten.

Entspannen und kuren im norddeutschen Weserbergland

Das Weserbergland ist eine Mittelgebirgslandschaft in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, durch deren Flusstal sich die Weser schlängelt. Die Höhenzüge laden auf ausgedehnten Wegen zum Wandern und Entdecken der herrlichen Landschaft ein. Auf dem Weserradweg kann man per Rad dem Flussverlauf in Ufernähe bis nach Norddeutschland folgen.

Geografische Lage und markante Punkte

Das Weserbergland erstreckt sich zwischen Hannoversch Münden und Porta Westfalica zu beiden Seiten des Flusses, der hier durch ein enges Tal fließt. Auch außerhalb dieser Region werden einige Höhenzüge dem Weserbergland zugerechnet.

Die höchsten Erhebungen sind von Süden nach Norden der Bramwald mit 408 Metern, der Reinhardswald mit 472 Metern, der Solling mit 527 Metern, der Vogler mit 460 Metern, die Ottensteiner Hochfläche mit 376 Metern, der Süntel mit 440 Metern und das Wesergebirge mit 326 Metern.

Auf dem Solling erstreckt sich die größte Waldfläche des Weserberglandes, die sich bis an Werra und Fulda fortsetzt und nur durch das Wesertal und das Uslarer Becken unterbrochen wird Zum Wandern und Entspannen bietet in dieser Region der Naturpark Solling-Vogler gute Gelegenheiten.

Zum erweiterten Weserbergland zählen auch Berge und Höhenzüge in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen, die an den Teutoburger Wald grenzen. Zu nennen sind hier unter anderem die Amtsberge, der Bückeberg, der Deister, der Holzberg, der Nesselberg und das Lipper Bergland.

Geprägt wurde die Landschaft des Weserberglandes durch Gletschervorstöße während der Eiszeiten. Endmoränen der Gletscher hinterließen die schmalen Flusstäler und die steilen Erhebungen zu beiden Seiten.

Tourismus im Weserbergland

Für einen Wellnessurlaub bietet das Weserbergland beste Bedingungen. Es gibt in der Region zahlreiche anerkannte Kurorte. Malerisch gelegene Ortschaften wechseln sich mit einer einmaligen Naturlandschaft ab.

Mit vielen Naturdenkmälern und einer reichen Flora und Fauna können die Naturparks Solling-Vogler und Schaumburg-Hameln aufwarten. Sehr beliebt ist der Weserradweg, der über 500 Kilometer dem Fluss bis nach Norddeutschland folgt.

Auch Motorradfahrer schätzen das Weserbergland wegen seiner Hügellandschaft und schönen Strecken. Als Ziel von Motorradtouren wird vielfach der Köterberg angefahren, der eine sensationelle Aussicht bietet. Besuchen sollte man im Weserbergland zudem

  • die Tonenburg bei Höxter
  • die Schillat-Höhle
  • den Weserstein in Hannoversch Münden und
  • den Wildpark Neuhaus.

Die interessantesten Museen der Region sind

  • das Motorradmuseum in Wickensen
  • das Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen und
  • das Agrartechnische Museum bei Börry.

Die Lüneburger Heide als norddeutsches Erholungsziel

Für einen Wellnessurlaub in Norddeutschland bietet sich die Lüneburger Heide besonders an. Diese einzigartige historische Kulturlandschaft zeichnet sich durch üppige Geest-, Heide- und Waldflächen aus, die einst durch Überweidung sandiger Böden im Geestbereich Norddeutschlands entstanden sind. Die Lüneburger Heide erstreckt sich zwischen dem Städtedreieck Bremen, Hamburg und Hannover und ist das beliebteste Naherholungsgebiet im Norden Deutschlands.

Naturparks und Tourismus

Weite Teile der Lüneburger Heide werden in Naturschutzgebieten und Naturparks geschützt. Der größte Naturpark befindet sich im Nordwesten der Region und umfasst ein Gebiet von 1.130 Quadratkilometern. Den Mittelpunkt der Wald- und Heideflächen des Parks bildet der Wilseder Berg. Zählt man die Truppenübungsplätze Munster und Bergen hinzu, erfasst der Naturpark Lüneburger Heide die größte geschlossene Heidefläche Europas.

Einen Besuch lohnen außerdem die Naturparks

  • Elbufer-Drawehn
  • Südheide und
  • Harburger Berge.

Die schöne Heidelandschaft zieht jedes Jahr über 4 Millionen Besucher in ihren Bann. Sie ist dabei nicht nur ein Naherholungsziel für die umliegenden Großstädte Bremen, Hamburg und Hannover, sondern wird zunehmen auch vom überregionalen Fremdenverkehr entdeckt.

Schon von dem berühmten Dichter Hermann Löns wurde die Naturschönheit der Lüneburger Heide beschrieben, die noch heute von Wanderfreunden gerne aufgesucht wird. Es steht ein gut ausgebautes Wegenetz für Wanderer und Radfahrer zur Verfügung.

Besonders beliebt ist es, die Heide auf dem Freudenthalweg zu durchqueren. Auf speziellen Wegen werden auch Reittouren und Kutschfahrten durch die Lüneburger Heide angeboten, während in den Naturschutzgebieten kein Autoverkehr zugelassen ist. Das macht aus der Lüneburger Heide einen Ort der Entspannung und des Naturerlebnisses.

Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide

Am besten kann man die vielfältige Flora und Fauna der Region im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide kennenlernen. Es handelt sich um eines der größten und ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, das bereits 1921 eingerichtet wurde. Ein Charakteristikum der Lüneburger Heide ist die Beweidung mit Heidschnucken, die den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft erst möglich macht.

Wer die traditionelle Kultur der Bauern und Schäfer im Heidegebiet kennenlernen möchte, sollte unbedingt das Freilichtmuseum "Dat ole Huus" in Wilsede besuchen. Das älteste Freilichtmuseum Deutschlands widmet sich dem Leben und Arbeiten der alten "Heidjer", die im 19. Jahrhundert in der Lüneburger Heide lebten. Sehenswert sind außerdem

  • die alten Heidekirchen in Undeloh und Egestorf
  • das Heidegebiet Totengrund
  • der Emhof in Elsede und
  • die Naturinformationshäuser in Undeloh, Döhle und Niederhaverbeck.

Meer und Moor - Durchatmen in Ostfriesland

Idyllisches Ostfriesland
Idyllisches Ostfriesland

Als Urlaubsregionen im nördlichen Niedersachsen werden zumeist nur die ostfriesischen Inseln und einige wenige Küstenorte wie Cuxhaven wahrgenommen. Dabei hat Ostfriesland, die Region zwischen Moor und Meer, für Wellnes- wie Aktivurlauber viel mehr zu bieten.

Geographische Lage

Ostfriesland liegt im äußersten Nordwesten Niedersachsens, einschließlich der Nordseeküste mit den ostfriesischen Inseln Juist, Borkum, Baltrum, Norderney, Spiekeroog und Langeoog. Auf dem Festland zählen die Landkreise Lee, Wittmund und Aurich sowie die Stadt Emden zu Ostfriesland.

Das dünn besiedelte Ostfriesland ist in weiten Teilen auch heute noch von Landwirtschaft und Fischerei geprägt. Durch Eindeichungen und Trockenlegungen wurden viele Marsche und Moore fruchtbar gemacht. Dabei ist die heute typische ostfriesische Landschaft mit vielen Kanälen und Deichen entstanden.

Es gibt in Ostfriesland mit Aurich, Emden, Norden, Leer und Wittmund aber auch städtische Zentren, die mit vielen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten aufwarten können.

Sehenswürdigkeiten in Ostfriesland

Ostfriesland kann eine Fülle sehenswerter historischer Baudenkmäler bieten, darunter viele im landestypischen roten Backsteinstil. Viele Kirchenbauten Ostfrieslands stammen noch aus dem Mittelalter und wurden im gotischen oder romanischen Stil erbaut.

In den größeren Städten sind

  • die Ludgerkirche in Norden sowie
  • die Große Kirche und
  • die Neue Kirche in Emden

die größten und schönsten Sakralbauten. Eine Besonderheit ist die Suurhuser Kirche, deren schiefer Turm es ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat.

Besonders sehenswert sind in den ostfriesischen Städten auch die historischen Profanbauten, beispielsweise in Leer, Aurich und Emden. Vor allem die Rathäuser, Kontore und historischen Hafenanlagen zeugen von Macht und Reichtum der Hanse, für die Ostfriesland einer der wichtigsten Umschlagplätze des Nordseehandels war.

Auf dem Land begegnet man vielen Hollandwindmühlen. Die größte ihrer Art in ganz Deutschland steht im ostfriesischen Hage. An der Küste wie quer durchs Land verläuft ein ausgedehntes Netz an Rad- und Wanderwegen.

Museen und Veranstaltungen

In Ostfriesland gibt es viele Museen von überregionaler Bedeutung. Dazu gehören

  • das Landesmuseum in Emden
  • die dortige Kunsthalle und
  • die Teemuseen in Leer und Norden.

In Leer und Emden kann man Museumshäfen mit alten Schiffen und Hafenanlagen besichtigen. Auch

  • das Moormuseum in Moordorf
  • das Landwirtschaftsmuseum in Campen und
  • das historische Museum in Aurich

sind einen Besuch wert. Größere Kulturveranstaltungen finden in Ostfriesland zumeist in der Ostfrieslandhalle in Leer, der Stadthalle in Aurich und der Nordseehalle in Emden statt.

Wellness in Nordrhein-Westfalen

Zu den beliebten Zielen für einen Wellnessaufenthalt zählen beispielsweise das Sauerland, der Teutoburger Wald, das Bergische Land sowie das Münsterland.

Der perfekte Urlaub im malerischen Münsterland

Felsen der Externsteine im Teutoburger Wald spiegeln sich in einem See
Felsen der Externsteine im Teutoburger Wald spiegeln sich in einem See

Für einen Wellnessurlaub gibt es kaum eine bessere Region als das Münsterland im Nordwesten Nordrhein-Westfalens. Im Zentrum des Münsterlandes liegt die Großstadt Münster, die mit ihren verwinkelten Gassen und berühmten Kirchen sowie einem reichhaltigen kulturellen Angebot Besucher anzieht. Das dünn besiedelte Umland ist sehr flach und bietet gute Gelegenheiten für Wanderungen und zum Radfahren.

Lage des Münsterlandes

Das Münsterland wird vom Teutoburger Wald im Osten, von der Grenze zu den Niederlanden im Westen und der Lippe im Süden eingerahmt. Die historische Region ist vom Hochstift Münster geprägt und wurde lange Zeit von einem Fürstbischof regiert. Noch heute vermischen sich im Münsterland katholische und regionale Traditionen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur im Münsterland

Das Münsterland verfügt über eine Vielzahl an Klöstern, Kirchen und Schlössern in gut erhaltenem Zustand. Viele befinden sich noch in Privatbesitz und werden als Höfe oder Hotels bewirtschaftet.

Das sehr flache Gelände lädt zu Fahrradtouren ein. Hierfür steht ein dichtes regionales und überregionales Radwegnetz zur Verfügung.

Im so genannten Radelpark Münsterland sind einige gut beschilderte Routen zusammengefasst, zum Beispiel der Europaradweg R1 oder die 100-Schlösser-Tour. Die Wege führen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei, so dass es sich lohnt, das Münsterland auf zwei Rädern zu erkunden.

Sogar in Münster hat das Zweirad Vorfahrt, denn Münster gilt als fahrradfreundlichste Großstadt. Äußerst sehenswert sind die vielen Garten- und Parkanlagen im Münsterland, das zudem über eine Vielzahl an Naturdenkmälern und Naturparks verfügt. Zu den schönsten Naturlandschaften zählen

  • die Baumberge zwischen Coesfeld und Havicbeck
  • das Riesfelder Münster zwischen Ems und Aa oder
  • der Naturpark Hohe Mark im Süden des Münsterlandes.
Schlösser und Burgen im Münsterland

Das Münsterland ist eine der Regionen in Deutschland, wo man besonders viele Klöster, Burgen und Schlösser antrifft. Viele sind in perfektem Zustand oder werden gar noch bewirtschaftet. Eine Besichtigung lohnt sich. Typisch für die flache Landschaft sind die Münsterländer Wasserburgen, die in malerischer Lage an Märchenschlösser erinnern.

Auf der 100-Schlösser-Tour kann man alle Burgen und Schlösser des Münsterlandes mit dem Fahrrad erkunden. Zu den bedeutendsten und schönsten Bauwerken zählen

  • das Wasserschloss von Ahaus
  • das Kloster Bentlage
  • die Burg Anholt
  • das Schloss Burgsteinfurt
  • das Schloss Buldern
  • das Schloss Cappenberg
  • das Wasserschloss Darfeld.

Wohlfühlen in der "Toskana des Nordens": der Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald ist das Erholungs- und Urlaubsgebiet von Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen. Ausgedehnte Wälder und Hügellandschaften laden zum Wandern ein.

Entlang der Weser, die sich durch die Bergtäler zieht, gibt es gute Möglichkeiten zum Radfahren oder für eine Schiffstour. Weltbekannt ist der Teutoburger Wald als Ort der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr., an die das monumentale Hermannsdenkmal bei Detmold erinnert.

Tourismus

Zur Tourismusregion Teutoburger Wald gehören unterschiedliche Regionen: im Süden der ostwestfälische Raum um Bielefeld, daran anschließend das Lipperland, Teile des Weserberglandes und schließlich das Osnabrücker Land in Niedersachsen. Jede Region kann man ihren eigenen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Reizen aufwarten.

Alle Regionen des Teutoburger Waldes eignen sich aber ganz vorzüglich für ausgedehnte Wanderungen. Die bewaldeten Berge sind mit einem ausgedehnten Wanderwegnetz erschlossen. Besonders beliebt ist der Hermannsweg, ein Fernwanderweg, der auf 156 Kilometern Länge die Stationen der Varusschlacht im Teutoburger Wald erschließt.

Zwischen der Grotenburg im Osten und den Bielsteiner Bergen im Westen verläuft das landschaftlich schöne Heidebachtal. Außerdem stehen an der Weser zahlreiche Rad- und Wanderwege zur Verfügung, die in Flußnähe verlaufen.

Die beliebtesten Ziele von Wanderern sind das Hermannsdenkmal und die Externsteine im Extertal. Der Teutoburger Wald eignet sich bestens für einen Wellnessurlaub. Es gibt in der Region nicht weniger als sieben Kur- und Heilbäder mit einem breiten Angebot an Kur-, Reha- und Wellnessmaßnahmen.

Sehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald

Die Liste der Kultur- und Naturdenkmäler im Teutoburger Wald ist unendlich lang. Besonders spektakulär sind die Dörenther Klippen, eine skurrile Sandsteinformationen bei Ibbenbüren.

Bei Detmold kann man die Ruine der 1194 Burg Falkenberg besichtigen und dies mit einem Besuch bei der benachbarten Adlerwarte kombinieren. Von ausgesprochener landschaftlicher Schönheit sind die Donoperteiche zwischen Pivitsheide und Hiddesen sowie das Eggegebirge im Südosten des Teutoburger Waldes.

Das Hermannsdenkmal

Bei Detmold erhebt sich auf einer Anhöhe im Teutoburger Wald das Hermannsdenkmal. Die Kolossalstatue wurde 1875 nach dem Entwurf Ernst von Bandels errichtet. Das Denkmal erinnert an den Cheruskerfürsten Arminius, der im Jahre 9 n. Chr. die Römer im Teutoburger Wald besiegte.

Die Eindeutschung "Hermann" ist falsch, hat sich aber eingebürgert. Die Gesamthöhe des Hermannsdenkmals beträgt 53 Meter, die Figurenhöhe 26 Meter.Bis 1886 war das Hermannsdenkmal die höchste Statue der Welt.

Das Sauerland: Wellness rund um den Winterberg

Für Wellness- wie Aktivurlauber hat das Sauerland einige attraktive Angebote zu bieten. Die Mittelgebirgsregion im südlichen Westfalen zeichnet sich durch malerische Städte und erstklassige Kurorte aus.

Ausgedehnte Feld- und Waldgebiete sind ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Zudem ist das Sauerland die nördlichste Wintersportregion Deutschlands.

Zahlreiche Pisten stehen auf den höchsten Erhebungen des Mittelgebirges zur Verfügung. Wintersport hat im Sauerland Tradition und ist vor allem durch das Skispringen in Willingen und die Bobbahn in Winterberg weltbekannt.

Geographische Lage und Tourismus

Zum Sauerland zählen der Nordosten des Rheinischen Schiefergebirges, das südlich der Möhne befindliche kölnische Sauerland und das märkische Sauerland südlich der Ruhr. Landschaftlich ist die dünn besiedelte Region durch zahlreiche Waldgebiete und Stauseen gekennzeichnet.

Geprägt wurde das Sauerland auch durch eine lange Tradition der Erz- und Eisengewinnung. Die höchsten Gipfel und die beliebten Wintersportgebiete befinden sich im Rothaargebirge.

Winterberg, Hochsauerland, St.-Georg Sprungschanze
Winterberg, Hochsauerland, St.-Georg Sprungschanze

Vor allem im Hochsauerland gibt es zahlreiche renommierte Kur- und Fremdenverkehrsorte wie

  • Neuastenberg
  • Winterberg
  • Usseln
  • Willingen
  • Altastenberg und
  • Bruchhausen.

Die Kurorte zeichnen sich durch ein gesundes Klima und reine Luft aus.

Während das Sauerland im Sommer vor allem Wanderer und Naturliebhaber anziehen, boomt im Winter der Wintersport. In diesen Bereichen wurde der Sauerlandtourismus in den letzten Jahren stark ausgebaut. Mit der schneesicheren Wintersportarena Sauerland und einer Mountainbikearena entstanden zwei neue Anziehungspunkte.

Darüber hinaus steht ein weitläufiges Rad- und Wanderwegnetz zur Verfügung. So kann man beispielsweise auf dem 154 Kilometer langen Rothaarsteig oder dem 251 Kilometer langen Höhenflug das Siegerland Richtung Lahn-Dill-Bergland durchqueren oder auf einer Bergtour den Kahlen Asten besteigen. Dabei kann man die unberührte Natur der Wälder des Sauerlands erleben.

Freizeitparks und Erlebnisbäder im Sauerland

Ein Besuchermagnet der besonderen Art sind die Freizeitparks im Sauerland. Spaß und Erlebnisse für Jung und Alt bieten zum Beispiel der Wildwald Voßwinkel, der eine Fläche von 200 Hektar umfasst, sowie der Panoramapark von Kirchhundem mit Attraktionen auf einer Fläche von 80 Hektar.

Der bekannteste und beliebteste Freizeitpark im Sauerland ist Fort Fun bei Bestwig mit rund 400.000 Besuchern im Jahr. Einen Besuch wert sind zudem die Erlebnisbäder in Bad Fredeburg, Arnsberg, Iserlohn, Finnentrop, Plettenberg, Warstein und Olpe.

Gerne genutzt werden außerdem die Sommerrodelbahnen in Bestwig, Winterberg und Olsberg. Für Unterhaltung und Abwechslung ist im Sauerland also gesorgt.

Wandern und Wellness im Bergischen Land

Für einen Wellnessurlaub ist das Bergische Land in Nordrhein-Westfalen die richtige Wahl. Die Region im Südosten des Bundeslandes kann mit einer Vielzahl an Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten aufwarten. Historische Altstädte und malerische Schlösser und Burgen kann man ebenso erkunden, wie eine herrliche Naturlandschaft, die zum Wandern und Radfahren einlädt.

Geographische Lage

Das Bergische Land umfasst das Städtedreieck Solingen- Remscheid- Wuppertal, den Oberbergischen Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie die Städte Leverkusen und Mettmann samt Umgebung. Auch der Rhein-Sieg-Kreis zählt teilweise zum Bergischen Land.

Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich um eine Mittelgebirgsregion. Sie weist unzählige Hügel, aber auch ausgedehnte Berge und Täler auf. Der Homert bildet mit 519 Metern den höchsten Punkt des Bergischen Landes, Bergisch Gladbach den tiefsten Punkt mit einer Höhe von 51 Metern über dem Meeresspiegel.

Sehenswürdigkeiten im Bergischen Land

Das Bergische Land hat einige spektakuläre Naturdenkmäler zu bieten, die als Folge der Eiszeiten entstanden sind. Zu nennen sind vor allem

  • die Wiehler Tropfsteinhöhle
  • die Aggertalhöhle bei Rüderoth
  • der Zeittunnel und
  • die Tillmannsdorfer Falte bei Wülfrath.

Die historischen Altstädte des Bergischen Landes verfügen über eine traditionelle und gepflegte Bausubstanz. Vor allem die Fachwerkbauten in Velbert, Lennep, Hückeswagen, Remscheid, Solingen-Gräfrath und Bergneustadt sollte man gesehen haben.

Wuppertal als frühes industrielles Zentrum verfügt zudem über eine sehenswerte Gründerzeitarchitektur. Auch Ratingen ist eine frühe Industriestadt, und dennoch sind in ihr zahlreiche Bauten aus dem Mittelalter erhalten geblieben, so die Überreste der Stadtbefestigung, die älteste gotische Hallenkirche im Rheinland und viele alte Bürgerhäuser.

Charakteristisch für das Bergische Land ist die Vielzahl an Burgen und Schlössern. Eine Besichtigung lohnen das Schloss Burg in Solingen sowie die Schlösser Gimborn, Hardenberg, Heiligenhoven und Ehreshoven. Auch die Burgruine Herrenbröl und die Burg Windeck sind einen Abstecher wert.

Die Aggertalhöhle und das Schloss Burg

Im Naturschutzgebiet Altenberg in der Nähe von Engelskirchen liegt die Aggertalhöhle. Das über 1.000 Meter umfassende Höhlensystem ist durch Gesteinsauswaschungen entstanden und überbrückt einen Höhenunterschied von 30 Metern.

In der Höhle gibt es viele Versteinerungen und fossile Ablagerungen zu sehen. Auf einer Länge von 270 Metern kann die Aggertalhöhle mit einer Führung besichtigt werden.

Ein weiterer Besuchermagnet des Bergischen Landes ist das Schloss Burg der Herzöge von Berg. Die Burganlage befindet sich in Solingen an der Wupper und beherbergt heute das Museum des Bergischen Landes.

Wellness in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz kommen vor allem auch Weinfreunde auf ihre Kosten.

Wellness für Weinfreunde - Urlaub machen im Moseltal

Das Moseltal in Rheinland-Pfalz ist nicht nur eines der besten Weinanbaugebiete Deutschlands, sondern zeichnet sich auch durch eine herrliche Landschaft aus. Steile Hänge fallen zur Mosel hin ab und beherbergen Weinberge in exzellenter Lage wie malerische Orte mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten.

Geografische Lage

Das Moseltal erstreckt sich dem Verlauf der Mosel folgend von der deutschen Westgrenze in Richtung Nordosten, wo es in das Mittelrheingebiet und das Koblenzer Lahntal übergeht. Somit umfasst das Moseltal die Region zwischen der Saarmündung in Konz und Münden im Landkreis Cochem-Zell.

Außerdem zählen die Wittlicher Senke und das Saartal von Serring zum Moseltal. Angrenzende Regionen sind die Osteifel und das Hunsrück.

Die Moselschleife

Am besten lässt sich die Landschaft des Moseltals auf einem Ausflugsschiff erkunden. Die Fahrt geht durch ausgedehnte Weinanbaugebiete, die über die Hänge bis ans Ufer reichen. Zudem gibt es einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands an der Mosel zu bestaunen, wie das Deutsche Eck und die Loreley.

Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die Moselschleife bei Bremm. Die beste Aussicht kann man vom Calmont aus genießen, der sich 400 Meter über die Moselschleife erhebt und bis zu 65 Prozent zum Ufer hin abfällt. An der Moselschleife gibt es viele gut ausgebaute Wander- und Radwege.

Bernkastel-Kues

Einer der schönsten Orte an der Mosel ist das Städtchen Bernkastel-Kues, das sich zu beiden Seiten des Flusses erstreckt. Die historische Altstadt kann rund um den Marktplatz mit zahlreichen Fachwerkhäusern aufwarten, darunter das berühmte Spitzenhäuschen von 1416. Die Altstadt von Bernkastel-Kues ist auch wegen der vielen erstklassigen Weinlokale und Weinkellereien beliebt.

Trier

Neben Koblenz ist Trier die bedeutendste Stadt an der Mosel. Mit

  • dem Dom
  • der Konstantinbasilika und
  • der Liebfrauenkirche

gibt es in Trier viele Gotteshäuser aus unterschiedlichen Epochen. In der Konstantinbasilika residierte der erste christliche Kaiser Roms. Sie ist das größte erhaltene Hallenbauwerk der Spätantike.

Der Dom zu Trier beherbergt mit dem Heiligen Rock eine der bedeutendsten Reliquien. Trier ist eine alte Römerstadt, was man noch heute im Stadtbild sehr gut erkennen kann.

  • Die Porta Nigra
  • die Kaiserthermen und
  • das Amphitheater

vermitteln einen guten Eindruck von Erbe römischer Kultur und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Eine Sehenswürdigkeit aus der Neuzeit ist das Geburtshaus von Karl Marx mit einer umfangreichen Ausstellung.

Urig und idyllisch: Der Hunsrück in Rheinland-Pfalz

Für einen Erholungs- und Wellnessurlaub eignet sich der Hunsrück ganz besonders. Das Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz verfügt über eine einmalige Naturlandschaft, die zum Wandern, Radfahren und zum Besichtigen zahlreicher architektonischer Sehenswürdigkeiten einlädt.

Geografische Lage

Der Hunsrück gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und ähnelt landschaftlich daher dem Taunus und Westerwald sowie der Eifel, die ebenfalls zu dieser Gebirgsformation zählen. Seinen Kern bilden die Simmerner Mulde und die Hunsrückhochfläche. Die natürlichen Grenzen des Hunsrücks sind der Rhein im Osten und die Mosel im Nordwesten.

Während das Deutsche Eck den nördlichen Zipfel des Hunsrücks bildet, wird er im Süden vom Soonwald, Lützelsoon und Binger Wald begrenzt. Im Westen schließen sich an den Hunsrück die Saar, der Osburger Hochwald, der Schwarzwälder Hochwald und die Ruwer an.

Früher durchquerte eine alte Römerstraße den Hunsrück und verband die Städte Bingen und Trier. Heute verläuft an ihrer Stelle die Hunsrückhöhenstraße zwischen Saarburg und Koblenz.

Die Landschaft des Hunsrücks

Landschaftlich präsentiert sich der Hunsrück vielfältig. Es gibt bewaldete Höhenzüge wie

  • den Hochwald
  • den Idarwald und
  • den Soonwald,

aber auch ausgedehnte Kulturlandschaften unterhalb der Höhenrücken. In den Bachtälern trifft man Wiese- und Weidelandschaften an, während die Hänge der Flusstäler von Mosel, Rhein, Saar und Nahe dicht bewaldet sind.

Der höchste Berg im Hunsrück und zugleich von ganz Rheinland-Pfalz ist der Erbeskopf mit 816 Metern. Obwohl große Flächen des Hunsrücks intensiv land- und forstwirtschaftlich genutzt werden, zeichnet sich die Region durch eine Flora und Fauna mit einer großen Artenvielfalt aus.

Tourismus im Hunsrück

Im Gegensatz zu den Ufern von Rhein und Mosel gibt es im Hunsrück keinen Massentourismus. Dennoch mangelt es nicht als erstklassigen Hotels, Restaurants und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Besonders beliebt ist der Hunsrück bei Wanderfreunden, denn er wird von zahlreichen Fernwanderwegen durchzogen.

Der Ausoniusweg folgt der alten Römerstraße von Bingen nach Trier auf 118 Kilometern. Der Soonwaldsteig verläuft von Kirn über das Hahnenbachtal, den Soonwald bis zum Binger Wald und zum Rheinufer bei Bingen.

Auch auf den Fernwanderwegen Keltenweg, Saar-Hunsrück-Steig, Sponheimer Weg und Sirona Weg kann man den Hunsrück entdecken. Darüber hinaus gibt es im Hunsrück ein dichtes Radwegenetz. Gerne genutzt wird der 40 Kilometer lange Schinderhannes-Radweg von Simmern nach Emmelshausen.

Die rheinland-pfälzische Eifel - ein Ort der Entspannung

Um einmal die Seele baumeln zu lassen und herrliche Naturlandschaften zu genießen, ist ein Urlaub in der rheinland-pfälzischen Eifel genau das richtige. Der Südrand der Eifel berührt den Norden von Rheinland-Pfalz und zeichnet sich durch eine einmalige, von vulkanischer Aktivität geprägte Landschaft aus.

Geografische Lage

Die Eifel ist eines der größten Mittelgebirge in Westdeutschland nördlich der Alpen. Sie gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und verläuft durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie durch den Westen Luxemburgs und Belgiens.

Durch ihre große Ausdehnung beinhaltete die Eifel ganz unterschiedliche Landschaften und Regionen zwischen Aachen im Norden und Koblenz im Süden. Während die Eifel im Westen in die Ardennen übergeht, wird sie im Süden vom Mosel- und Rheintal begrenzt. Die Landschaft der südlichen Eifel in Rheinland-Pfalz wurde durch vulkanische Aktivität geprägt, was sich in Form der vielen so genannten Maare offenbart.

Sehenswürdigkeiten der rheinland-pfälzischen Eifel

In jedem Fall lohnt sich eine Wanderung durch die Landschaft der Maare. Hier wechseln sich

  • fruchtbare Wiesen
  • einmalige Vulkanseen
  • Wälder und
  • interessante Felsformationen

ab. Insgesamt acht wasserbefüllte Maare bieten ein vielfältiges Freizeitangebot vom Baden bis hin zum Wassersport.

Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege durchqueren die Vulkaneifel und geben den Blick auf eine einmalige Naturlandschaft frei. Auf dem Weg kann man viele malerische Dörfer entdecken, deren historische Dorfkerne von der langen Geschichte der Eifel künden.

Ähnliches gilt für viele am Wegesrand gelegene Burgen und Ruinen. Auf Wandertouren durch die rheinland-pfälzische Eifel kann man einmal richtig die Seele baumeln lassen.

Weniger beschaulich geht es auf dem Nürburgring zu. Die ehemalige Formel-Eins-Strecke wird auch heute noch für den Motorsport genutzt und kann auch von Laien mit echten Sportwagen befahren werden. Der Nürburgring wurde zu einem Freizeitgelände mit Angeboten für die ganze Familie ausgebaut.

Unterwegs mit der Eifelquerbahn

Wer möglichst viel von der rheinland-pfälzischen Eifel sehen will, sollte eine Fahrt mit der Eifelquerbahn unternehmen. Auf der Strecke zwischen Gerolstein und Andernach verkehren noch echte Dampflokomotiven wie vor über 100 Jahren. Zwischen Mayen und Andernach ist die Strecke sogar zweigleisig ausgebaut und wird im Stundentakt befahren.

Bei Kaisersesch beginnt die Vulkan-Eifel-Bahn, die den Freizeitverkehr nach Gerolstein zwischen Mai und Oktober im Zweistundentakt bedient. Es ist geplant, die Eifelquerbahn zukünftig ganzjährig im Regelverkehr zu betreiben.

Wellness im Saarland

Die Saarschleife mit ihrer wunderschönen Landschaft
Die Saarschleife mit ihrer wunderschönen Landschaft

Das Saarland bietet Entspannung in vielfältiger Natur.

Wunderschönes Saarland rund um Merzig und die Saarschleife

Zu den schönsten Naturlandschaften des Saarlands gehört die Saarschleife zwischen Mettlach und Merzig. Sie bildet den Durchbruch der Saar durch den Quarzitfels des Taunus.

Die Ufer sind durch kleine Schluchten, steile Felswände und Schutthalden gekennzeichnet. Den spektakulärsten Blick auf die Saarschleife bietet der Aussichtspunkt Cloef bei Mettlach. Darüber hinaus gibt es im Umkreis der Saarschleife zahlreiche Wander- und Radwege, auf denen man die herrliche Landschaft erkunden kann.

Geographische Lage und Sehenswürdigkeiten

Die Saarschleife umfasst den Flussabschnitt zwischen Merzig und Mettlach. Luftlinie beträgt die Strecke lediglich einen Kilometer; allerdings muss die Saar hier die Gesteinsschichten des Taunus überwinden und schlängelt sich daher rund 10 Kilometer durch die Mittelgebirgslandschaft. Daher wechseln sich an der Saarschleife tiefe Schluchten und bewaldete Bergrücken ab und verleihen der Landschaft ihr typisches Gesicht.

Auf einem Bergrücken innerhalb der Saarschleife liegt die Kirche Sankt Gangolf. Der Teil einer ehemaligen Klosteranlage kann ebenso besichtigt werden, wie die Burgruine Montclair.

Direkt am Ufer der Saarschleife liegt der malerische Ort Dreisbach, zu dem man mit einer Fähre gelangt. Im Westen schließt sich das 100 Hektar große Naturschutzgebiet Steinbachtal an die Saarschleife an. Für Wanderer und Radfahrer steht ein an der Außen- und Innenschleife ein durchgehender Weg zur Verfügung.

Der Aussichtspunkt Cloef

Der beste und berühmteste Aussichtspunkt an der Saarschleife ist Cloef bei Mettlach. Es handelt sich um eine in den Fluss vorspringende Felsformation des Taunus mit einem über dem Fluss thronenden Plateau. Von dort aus kann man den gewundenen Verlauf der Saar in beide Richtungen verfolgen.

Merzig

Merzig gilt als Ausgangspunkt der Saarschleife. Es erstreckt sich nicht nur am Saarufer, sondern bis in die umliegenden Seitentäler und Höhen des Saargaus. Merzig ist ein idyllisch gelegenes Städtchen mit vielen Sehenswürdigkeiten inmitten einer idyllischen Landschaft.

Besonders sehenswert ist die Kirche Sankt Peter, eine dreischiffige Basilika aus dem 13. Jahrhundert. Im Inneren der bedeutendsten romanischen Kirche des Saarlandes kann man zahlreiche Malereien und ein gotisches Pestkreuz bewundern.

Das historische Stadthaus ist das Wahrzeichen Merzigs. Das frühere kurfürstliche Jagdschloss aus dem 17. Jahrhundert ist ein sechsachsiges Gebäude mit markanten Ecktürmen.

Das Stadtbild Merzigs ist durch prachtvolle Barockbauten und gepflegte Parkanlagen gekennzeichnet. Besonders sehenswert sind der Stadtpark mit Saline und der Bürgerpark Besseringen.

Saar-Nahe-Bergland und Saarländischer Hunsrück

Das Mittelgebirge Hunsrück ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Es liegt in Rheinland-Pfalz, zum kleineren aber auch im Saarland. Zwar ist das Hunsrück in der Rhein-Mosel-Region der eigentliche Touristenmagnet, doch sollte man auch die schöne Naturlandschaft des Naturparks Saar-Hunsrück kennenlernen.

Der Saar-Hunsrück-Steig

Die beste Gelegenheit, den saarländischen Hunsrück zu erleben, ist eine Wanderung auf dem Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig. Er erstreckt sich auf 218 Kilometern Länge auf dem Gebiet des Naturparks Saar-Hunsrück zwischen Perl an der Mosel und Idar-Oberstein an der Nahe. Dabei passiert der Saar-Hunsrück-Steig die Saarschleife bei Mettlach und Hermeskeil. Wahlweise kann man einen Abzweig nehmen, der in Richtung Mosel nach Trier führt.

Der Saar-Hunsrück-Steig ist einer der jüngsten Fernwanderwege Deutschland. Er wurde erst 2007 eröffnet und 2012 erweitert.

Das Besondere an diesem Wanderweg ist, dass er zu 70 Prozent über Naturwege führt. Zudem ist er ausgezeichnet ausgeschildert und bietet einzigartige Ausblicke, vor allem an der Saarschleife. Der Saar-Hunsrück-Steig zählt zu den am besten bewerteten Wanderwegen Deutschlands.

Der Verlauf des Saar-Hunsrück-Steigs

Startpunkt des Saar-Hunsrück-Steigs ist Perl nahe Luxemburg an der Mosel. Zunächst geht es auf die Moselhöhen, wo die römische Villa Borg direkt am Steig zu sehen ist.

Von Hellendorf geht es weiter nach Tünsdorf, wo ein Barockkloster mit schönen Gärten besichtigt werden kann. Danach gelangt man ins Steinbachtal und Orschol, wo es einen Märchenpark gibt. Von dort aus erreicht man schließlich die Saarschleife bei Cloef.

Über die Mettlacher Saarhöhen geht es weiter nach Britten. Es folgt eine 11 Kilometer lange Etappe nach Losheim am Stausee.

Dann kommt der Aufstieg nach Scheiden, von wo aus man über Waldhölzbach Weiskirchen erreicht. Auf einer 18 Kilometer langen Etappe geht es von Weiskirchen auf den Steinberg durch den Hochwald zum Grimburger Hof. Von dort erreicht man durch das Madrilltal Reinsfeld, wo man in Richtung Mosel abbiegen und über Kell am See Trier erreicht.

Alternativ kann man dem Nonnweiler und dem keltischen Ringwall von Otzenhausen folgen und den Erbeskopf, den höchsten Berg des Hunsrücks, erreichen. Die letzte Etappe führt von Moorbach über die Deutsche Edelsteinstraße nach Idar-Oberstein im Nahetal.

Der Saar-Hunsrück Steig kann in 8 bis 10 Etappen zwischen 10 und 25 Kilometern Länge erwandert werden. Zu Aussichtspunkten oder Sehenswürdigkeiten im Umfeld des Wanderweges führen die so genannten Traumschleifen.

Wellness in Sachsen

Sachsen wartet sowohl mit entspannenden als auch mit sportlichen Angeboten.

Wandern, klettern und entspannen in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist für ihre bizarren Felsformationen bekannt, die sich entlang der Elbe erstrecken und eine der eigenartigsten und schönsten Naturlandschaften Deutschlands bilden. Geografisch erstreckt sich die Sächsische Schweiz in südöstlicher Richtung von Dresden aus zu beiden Seiten der Elbe und umfasst weite Teile des Elbsandsteingebirges. Besonders für Wander- und Kletterfreunde ist diese Region eine Hochburg.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz

Um den Naturraum der Sächsischen Schweiz zu schützen, wurde 1990 ein Nationalpark gegründet, der insgesamt eine Fläche von 93 Quadratkilometern umfasst. Zum Nationalpark gehören verschiedene, räumlich getrennte Gebiete wie

  • der Uttewelader Grund
  • Brand
  • Rathen
  • die Bastei mit dem Polenztal und
  • die hintere Sächsische Schweiz bis zur tschechischen Grenze.

Dort liegen der Große Zschand, das Kirnitzschtal, der Große Winterberg und die Schrammsteine. Es lohnt sich, den Nationalpark Sächsische Schweiz auf ausgedehnten Wanderwegen zu erkunden.

Felsklettern in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz gilt als internationales Mekka des Felskletterns. Die zerklüftete Mittelgebirgslandschaft ist von zahlreichen hoch aufragenden Sandsteinfelsen geprägt, die sich zum Sport- und Freizeitklettern vorzüglich eignen.

In Sachsen wurden anfangs des 20. Jahrhunderts die Regeln des Klettersports entwickelt, die festlegen, dass Haken und Seile nur zur Sicherung, aber nicht zur Fortbewegung im Fels eingesetzt werden dürfen. Dies ist bis heute der entscheidende Unterschied zwischen Klettern und Bergsteigen.

In der Sächsischen Schweiz gibt es über 1.100 ausgewiesene Kletterfelsen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Für Wanderer und wenig geübte Kletterer gibt es zudem die so genannten Stiegen. Sie führen über Leitern, Treppen, Griffe und Tritte einzelne Felsen hinauf.

Besonders beliebt sind

  • die Rübezahlstiege
  • die Häntzschelstiege und
  • die Rotkehlchenstiege.

Außerhalb markierter Kletterrouten, Stiege und Wege sind Klettern und Aufstiege aus Sicherheits- und Naturschutzgründen verboten.

Die Bastei

Die spektakulärste Naturlandschaft der Sächsischen Schweiz ist ohne Zweifel die Bastei. Es handelt sich um eine 305 Meter hohe Felsformation am rechten Elbeufer zwischen den Städten Wehlen und Rathen. Die Aussichtsplattform auf dem Gipfel bietet einen herrlichen Blick über das Elbsandsteingebirge und das Elbtal.

Über die Basteibrücke erreicht man die Felsenburg Neurathen. Die Burgruine, deren in den Fels gehauene Elemente gut erhalten sind, kann besichtigt werden. Von der Bastei aus führen schöne Wanderwege durch die Felslandschaft und das Elbtal.

Oberlausitz und Zittauer Gebirge - Inmitten von sächsischen Seen und Bergen

Die Oberlausitz ist eine schöne Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten, die in Sachsen, Südbrandenburg und zum kleineren Teil in Polen liegt. Typisch für die Oberlausitz sind die vielen kleinen Orte und Dörfer mit ihrer traditionellen Architektur.

Sehenswürdigkeiten in der Oberlausitz

Besonders markant für die Oberlausitz sind die traditionellen Umgebindehäuser. Diese Bauweise gibt es nur in der Oberlausitz zu sehen und wird in vielen kleineren Orten bis heute gepflegt.

Auch die Städte der Oberlausitz lohnen mit ihren historischen Altstädten einen Besuch. Bautzen und Görlitz sind die bekanntesten städtischen Zentren dieser Region.

Die Oberlausitz zeichnet sich durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Neben dem sächsischen Dialekt sind hier vier weitere Mundarten im Gebrauch.

Die Oberlausitz ist die Heimat der Sorben, die als slawischer Volksstamm ihre kulturelle Eigenständigkeit bis heute bewahrt haben. In der Oberlausitz gibt es viele lohnenswerte Ausflugsziele, die über ein dichtes Netz an Rad- und Wanderwegen erreicht werden können.

Bautzen, Görlitz und Zittau

Mit dem Namen Bautzens verbinden viele als erstes das berühmte Gefängnis, das heute als Gedenkstätte besichtigt werden kann. Aber Bautzen hat noch mehr zu bieten: Es verfügt über eine sehenswerte historische Altstadt und ist das Zentrum sorbischer Kultur.

Görlitz ist eine der am besten erhaltenen historischen Zentren Sachsens. Es gibt zahlreiche prachtvolle Baudenkmäler aus den Epochen der Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil zu sehen.

Zittau kann mit zahlreichen prunkvollen Baudenkmälern aus dem 19. Jahrhundert aufwarten. Außerdem sollte man die Dampfloks der Zittauer Schmalspurbahn für eine Fahrt ins Zittauer Gebirge nutzen.

Saurierpark in Kleinwelka und König-Friedrich-August-Turm in Löbau

In Kleinwelka gibt es einen Saurierpark mit über 200 Plastiken von urzeitlichen Geschöpfen, die nach exakten wissenschaftlichen Vorgaben gestaltet wurden. Saurier wie der Brachiosaurus und der Tyrannosaurus Rex können hier in Originalgröße bewundert werden.

Wer eine gute Aussicht über die Oberlausitz erhalten will, sollte den König-Friedrich-August-Turm in Löbau besteigen. Es handelt sich um einen 28 Meter hohen gusseisernen Aussichtsturm, der 1854 erbaut wurde. Er ist in ganz Europa der älteste und einzige erhaltene Aussichtsturm dieser Art. Somit ist der König-Friedrich-August-Turm zugleich ein technisches Denkmal.

Das Zittauer Gebirge

Das Zittauer Gebirge erstreckt sich entlang der sächsisch-böhmischen Grenze und verfügt über Gebirgskämme mit bis zu 800 Metern Höhe. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist das Zittauer Gebirge eine Hochburg für Fans des Klettersports.

Von Burgen und Heilbädern - Das Erzgebirge in Sachsen

Das Erzgebirge zählt zu den schönsten Naturlandschaften in Sachsen. Das Mittelgebirge an der deutsch-tschechischen Grenze ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Eine Fülle an Museen und Besucherbergwerken erinnert an die montanidustrielle Tradition dieser Region. Sehenswert sind darüber hinaus die kleinen Bergstädte mit ihren alten Schlössern, Klöstern und Kirchen.

Geografische Lage und Naturraum

Das Erzgebirge erstreckt sich auf dem Gebiet von Sachsen und Böhmen entlang der deutsch-tschechischen Grenze. Die höchsten Erhebungen des Mittelgebirges sind der Fichtelberg mit 1.215 Metern Höhe und der Keilberg mit 1.244 Metern Höhe. Der westliche Teil des Erzgebirges bildet den Naturpark Erzgebirge-Vogtland, während der östliche Teil im Landschaftsschutzgebiet Osterzgebirge zusammengefasst ist.

Die Landschaft des Erzgebirges ist schon seit dem Mittelalter stark von Menschen geformt worden. Der frühe Bergbau führte zu Rodung und Waldsterben. Viele Fichten-Monokulturen, die die Bergrücken und Hänge prägten, sind heute verschwunden und mit weniger anfälligen Mischwäldern aufgeforstet worden.

Dennoch zeichnet sich das Erzgebirge durch eine Kulturlandschaft aus, die ihres Gleichen sucht. Es sind einzigartige Biotope, wie

  • Berg- und Feuchtwiesen
  • Hochmoore und
  • Steinrückenlandschaften,

entstanden. Besonders im Westen des Erzgebirges gibt es umfangreiche geschlossene Waldgebiete in hohen Lagen.

Seltene Pflanzen sind hier heimisch, wie die Feuerlilie, der Alpenflächenbärlapp sowie verschiedene Orchideen- und Enzianarten. Auch seltene Vogelarten finden im Erzgebirge einen Rückzugsraum, so der Eisvogel und Sperlingskauz.

Das Erzgebirge zeichnet sich durch eine vielfältige alpine Tier- und Pflanzenwelt aus, darunter viele Arten, die erfolgreich wiederangesiedelt werden konnten, so der Schwarzstorch und der Uhu.

Tourismus im Erzgebirge

Schon im 19. Jahrhundert wurde das Erzgebirge nach dem Bau von Straßen und Eisenbahnlinien als Tourismusregion entdeckt. Es wurden Wanderwege angelegt und auf den Höhen Aussichtstürme und Berggasthäuser erbaut.

Heute wie damals schätzen Wintersportler die schneesicheren Kammlagen des Erzgebirges. Es gibt zahlreiche exzellente Abfahrtspisten und Loipen und mit Oberwiesenthal existiert ein überregional bekanntes Wintersportzentrum.

Die aus den Anfängen des Tourismus stammenden Dampflokomotiven werden heute noch als Museumsbahnen auf vielen Schmalspurstrecken betrieben. Wanderwege und eine Schwebeseilbahn führen auf den Fichtelberg, von dem aus man eine herrliche Aussicht über das gesamte Erzgebirge genießen kann.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges gelangt man über eine neu angelegte Touristenstraße. Besonders sehenswert sind die Besucherbergwerke und die mittelalterlichen Zentren der kleinen Bergstädte.

Wellness in Sachsen-Anhalt

Tolle Natur und charmante Fachwerkbauten findet man in Sachsen-Anhalt.

Fachwerk und Wiesen: Die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts

Die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts wird zunehmend als Urlaubsregion entdeckt. Zum Wandern, Radfahren und Reiten bietet eine ausgedehnte historische Kulturlandschaft hier optimale Möglichkeiten. Viele Fernwanderwege führen durch die Altmark vorbei an malerischen Dörfern mit einem reichen architektonischen und kulturellen Erbe.

Geografische Lage

Die Altmark erstreckt sich von der Elbe im Osten bis zum Drawehn im Westen. Im Süden grenzt sie an die Magdeburger Börde und im Norden an das Wendland.

Obwohl westlich der Elbe gelegen, gilt die Altmark als preußisches Kernland. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte sie zur Markgrafschaft Brandenburg.

Das städtische Zentrum der Altmark ist Stendal. In den letzten Jahren hat der Fremdenverkehr in der Altmark an Bedeutung zugenommen.

Besonders beliebt bei Touristen ist der Arendsee. Zudem bieten ein weit verzweigtes Wegenetz und die flache Landschaft beste Bedingungen für

  • Wandern
  • Radfahren und
  • Reiten.

Regionale Rad- und Wanderwege, wie der Altmarkrundkurs und der Elberadweg, sind ebenso vorhanden wie überregionale Routen, die die Altmark durchqueren. Zu letzteren gehören

  • die Deutsche Fachwerkstraße
  • die Straße der Romantik
  • das Grüne Band und
  • der Jakobsweg.
Der Arendsee

Das beliebteste Naherholungsgebiet der Altmark ist der Arendsee. Es handelt sich um einen rundlich-ovalen See, der durch Einbrüche im Felsuntergrund entstanden ist.

Heute wird der 5 Quadratkilometer große See als Badegewässer genutzt. Am nordöstlichen Ufer gibt es ein großes Strandbad.

Der Arendsee kann zudem mit Segel- und Ruderbooten befahren werden. Im Sommer kann man zudem eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer unternehmen. Außerdem ist der See bei

beliebt.

Der Elberadweg

Der Elberadweg ist der beliebteste Fernwanderweg Deutschlands. Er erstreckt sich auf 1.220 Kilometern Länge zwischen Spindlermühle in Tschechien und Cuxhaven an der Nordsee. Somit folgt er dem Verlauf der Elbe fast von der Quelle bis zur Mündung.

Vom Elbsandsteingebirge aus biegt der Elberandweg nach Norden ab und passiert die Altmark. Am Rande des Weges gibt es viele kleine sehenswerte Städte wie Mühlberg und Jerichow.

Der Altmarkrundkurs

Die Altmark und das Jerichower Land kann man am besten auf dem Altmarkrundkurs kennenlernen. Der 460 Kilometer lange Rad- und Wanderweg durchquert die charakteristischen Landschaften wie

  • das Land Schollene
  • den Elb-Havel-Winkel
  • den Naturpark Drömling
  • die Hellberge und
  • die Colbitz-Letzlinger Heide.

Der Harz in Sachsen-Anhalt - Natur pur rund um den Brocken

Der Brocken ist das beliebteste Urlaubsziel im Harz. Dort gibt es auf ausgedehnten Wanderwegen eine idyllische Natur zu entdecken. Neben der Besteigung des Brockengipfels und seiner Nebenkuppen bietet sich auch ein Besuch in den malerischen Harzorten wie Wernigerode, Schierke und Torfhaus an.

Geografische Lage

Der Brocken bildet das Zentrum des Harzer Nationalparks im Bundesland Sachsen-Anhalt. Mit 1.141 Metern ist der Brocken der höchste Berg in ganz Norddeutschland.

Er befindet sich auf der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Brockengipfel, der zu den beliebtesten Ausflugszielen in ganz Deutschland gehört, eröffnet einen herrlichen Ausblick bis zum Petersberg, zum Großen Inselsberg und bis ins Weserbergland.

Auf der unbewaldeten Kuppe gibt es verschiedene Sendeanlagen und ein Restaurant. Seit der Wiedervereinigung kann man den Brocken wieder mit der Harzer Schmalspurbahn erreichen. Am Fuße des Brockens liegen Wernigerode und der Kurort Schierke.

Harzer Schmalspurbahn

Die 1899 begründete Harzer Schmalspurahn fährt bis zum Brockengipfel und verkehrt ansonsten zwischen Schierke, Drei Annen Hohne und Wernigerode. Die Strecke führt durch die herrliche, nadelwaldbewachsene Landschaft des Harzes. Die Bahnstrecke wird traditionell mit Dampflokomotiven befahren.

Auf dem Gipfel befinden sich Restaurants und das Brockenhotel. Darüber hinaus informiert ein Museum über die Geschichte des Berges. In einem Brockengarten sind typische Pflanzen der Region zu sehen.

Wandern am Brocken
Die ursprünglichen Wanderwege des ganzen Harzer Gebietes können wieder genutzt werden
Die ursprünglichen Wanderwege des ganzen Harzer Gebietes können wieder genutzt werden

Schon seit Goethes Zeiten ist der Brocken bei Wanderern äußerst beliebt. Beliebt ist der Harzer Hexenstieg, der vom Brocken in östlicher Richtung nach Thale und in westlicher Richtung nach Altenau und Torfhaus führt.

Über den so genannten Teufelsstieg erreicht man Bad Harzburg. Außerdem gibt es am Brocken viele ausgezeichnete Mountainbikestrecken.

Der Goetheweg

Der berühmteste Brockenwanderweg ist zweifelsohne der Goetheweg. Er soll von dem berühmten Dichter im Jahre 1777 höchstpersönlich zurückgelegt worden sein.

Der acht Kilometer lange Goetheweg führt von Torfhaus zum Brockengipfel und überwindet etwa 300 Höhenmeter. Der Goetheweg folgt zunächst dem Abbegraben am Torfhausmoor nach Südosten. Später umrundet er beim Quitschenberg das Brockenfeldmoor.

Dann führt der Weg den Wanderer in Richtung Nordosten an den Hirschhornklippen vorbei zum Berggipfel. Seit 1991 folgt der neu gestaltete Weg der Eisenbahnstrecke bis zum Gipfel. Zwischen 2008 und 2009 wurde der Weg verbreitert, so dass auf ihm der Schnee geräumt werden kann und eine Begehung im Winter gefahrlos möglich ist.

Wellness in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein lässt sich Wellness mit feiner Meeresluft verbinden.

Algenpower und Badekultur - die modernen Wellness-Orte in der Lübecker Bucht

Für einen Bade- und Wellnessurlaub an der Ostsee bietet sich die Lübecker Bucht ganz besonders an. Einige der schönsten und beliebtesten Seebäder Deutschlands befinden sich hier. Rund um Grömitz, Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Dahme und Niendorf findet man die besten Bedingungen vor, um Wellness- und Erlebnisurlaub miteinander zu verbinden.

Geografische Lage und Badeorte

Geografisch betrachtet bildet die Lübecker Bucht den südwestlichsten Abschnitt der Ostsee. Von der Mündung der Trave aus erstreckt sich die Bucht bis zum Klützer Winkel und zur Insel Poel. Im Norden liegen die Insel Fehmarn und die Halbinsel Wagrien.

Zahlreiche Hafen- und Badestädte befinden sich in der Lübecker Bucht. Auf schleswig-holsteinischer Seite gibt es allein elf mondäne Seebäder: Haffkrug, Sierksdorf, Grömitz, Pelzerhaken, Kellenhusen, Dahme, Scharbeutz, Großenbrode, Niendorf, Timmendorfer Strand und Travemünde.

Auch die Halbinsel Priwall ist ein beliebtes Reiseziel. Auf der Seite Mecklenburg-Vorpommerns befindet sich zudem noch das Seebad Boltenhagen.

Segeln in der Lübecker Bucht

Die Lübecker Bucht bietet mit zahlreichen Segel- und Sportboothäfen beste Bedingungen für Segler. Jedes Jahr im Juni findet die Travemünder Woche statt, eines der größten Segelsportevents der Welt.

Timmendorfer Strand

Traditionell gehört Timmendorfer Strand zu den beliebtesten Ostseebädern Deutschlands. Dafür sorgen nicht nur ausgedehnte Strände der Spitzenklasse, sondern auch viele Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote.

Schöne Strände an der Ostsee
Schöne Strände an der Ostsee

Die vielfältige Tierwelt der Ostsee kann man im Vogelpark Niendorf und im Meeresaquarium "Sea Life Centre" kennenlernen. Besonders sehenswert sind die Windmühle von 1846 und der traditionsreiche Fischerei- und Yachthafen im Ortsteil Niendorf. Zur Freizeitgestaltung stehen in Timmendorfer Strand

  • Golf- und Minigolfplätze
  • ein Eissport- und Tenniszentrum sowie
  • ein Netz an ausgedehnten Wanderwegen

zur Verfügung. 2007 wurde in Timmendorfer Strand ein großer Sportstrand mit reichhaltigem Sport- und Freizeitangebot eröffnet. Entspannung findet man im Alten und Neuen Kurpark. Im Alten Kurpark gibt es ein Freilichtbühne, eine Minigolfanlage und das Kurmittelhaus.

Zwischen Strand- und Kurpromenade liegt der Neue Kurpark im Zentrum von Timmendorfer Strand. Sehenswert sind hier die Trinkkurhalle und der Seepferdchenbrunnen.

Scharbeutz

Scharbeutz bietet seinen Besuchern 6,5 Kilometer feinsten Sandstrand. Neben Schwimmen und Sonnenbaden bestehen auch beste Möglichkeiten zum Surfen, Segeln und Tauchen.

Landschaftlich reizvoll ist das Hinterland von Scharbeutz mit dem Kurgebiet Pönitzer Seenplatte und der Scharbeutzer Heide. Für Regentage bietet sich das Erlebnisbad Ostsee-Therme an.

Nordfriesisch genießen mit Wellness auf Sylt

Urlaub auf Sylt genießt auch heute noch Kultstatus. Mondäne Seebäder, erstklassige Bedingungen zum Baden, Surfen, Segeln und Tauchen und nicht zuletzt ein rund 40 Kilometer langer Sandstrand machen die nordfriesische Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele an der Nordseeküste.

Strand und Meer

Die Insel Sylt erstreckt sich vor der Westküste Schleswig-Holsteins und ist durch den Hindenburgdamm vom Festland aus erreichbar. Geschätzt wird sie für ihre erstklassigen Strände und die traditionsreichen Kurorte wie Kampen, Westerland, List und Wenningstedt.

Schon im 19. Jahrhundert kamen Kur- und Wellnessaufenthalte auf Sylt in Mode, dessen Reizklima und schon damals reichhaltiges Unterhaltungsprogramm das Publikum begeisterten. Der Ruf Sylts als Insel des Jet-Sets ist allerdings schon angesichts von fast sieben Millionen Übernachtungen jährlich nicht gerechtfertigt.

Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen
Sylt ist eines der beliebtesten Ziele der Nordseeküste
Sylt ist eines der beliebtesten Ziele der Nordseeküste

Das größte Kapital Sylts ist seine geografische Lage. Der 40 Kilometer lange Sandstand an der Westküste der Insel bietet beste Bedingungen zum Baden und Sonnen.

Hier findet man die größte Dichte an Strandkörben in ganz Deutschland. Einsamere Flecken der Insel entdeckt man auf Spaziergängen über ausgebaute Wanderwege, auf denen man die Insel umrunden kann.

Eine Wattführung gehört auf Sylt geradezu zum Pflichtprogramm. An der Strandpromenade von Westerland befindet sich das beliebte Meerwasserwellenbad "Sylter Welle". Neuere Attraktionen sind das Erlebniszentrum Naturgewalten in List, der Tierpark in Tinnum und das 2004 entstandene Sylter Aquarium.

Auf Sylt gibt es vier Golf- und zahlreiche Minigolfplätze. Jährliche Veranstaltungshighlights sind das Meerkabarett in Rantum und der Syltlauf, bei dem etwa 1.500 Läufer eine Marathondistanz quer über die Insel zurücklegen.

Vor der Küste Sylts finden darüber hinaus zahlreiche Regatten statt. Vor allem der Weststrand gilt als Mekka für Surfer und ist alljährlich der Austragungsort für Weltcups in mehreren Disziplinen.

In Kampen der Natur auf der Spur

Als Kontrast zum eher städtisch geprägten Westerland bietet Kampen Besuchern viele Gelegenheiten, der Natur auf die Spur zu kommen. Drei Kilometer nördlich des Ortes befindet sich die Kampener Vogelkoje.

Dieses Naturschutzgebiet ist der Lebensraum zahlreicher seltener Wasservögel. Ein 700 Meter langer Naturlehrpfad und ein Informationszentrum bieten Wissenswertes zur Sylter Vogelwelt.

Landschaftliche Highlights bei Kampen sind das 30 Meter hohe Rote Kliff und die 52 Meter hohe Uwe Düne. Im Osten Kampens beginnt der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Die kleinen aber feinen Wellness-Oasen Nordfrieslands

Nordfriesland mit seinen zahlreichen Küstenbadeorten und den nordfriesischen Inseln ist eines der beliebtesten Ziele für einen Wellnessurlaub. Das gesunde Reizklima eignet sich vorzüglich zum Auskurieren von Atemwegs- und Kreislauferkrankungen. Besonders geschätzt wird Nordfriesland aber auch für seine außergewöhnliche und einzigartige Landschaft: die zerklüftete Küste, die Deiche, die Marschen und Wiesen im Hinterland und das Wattenmeer als UNESCO Weltnaturerbe.

Wellness in Nordfriesland

Allein die landschaftliche Struktur Nordfrieslands sorgt für Wellness und Entspannung pur.

  • Malerische Kur- und Badeorte an der Küste
  • der rhythmische Wellenschlag der Nordsee und
  • das weit ausgedehnte Hinterland, das zu Wanderungen und Radtouren einlädt,

garantieren eine erholsame Wirkung auf Körper und Seele.

Auf jeden Fall lohnt es sich, die einzigartige Insel- und Halligenwelt Nordfrieslands zu erkunden. Die Inseln Föhr, Amrum und Sylt gehören zu den Wellnesshochburgen der Region. Aber auch auf dem Festland gibt es sehenswerte Bade- und Kurorte, in denen man Wellness mit einem Bade- und Aktivurlaub verbinden kann.

Baden und Relaxen an ausgedehnten Sandstränden, beim Radfahren, Reiten oder Wandern das saftige Grün der Landschaft hinter dem Deich entdecken, eine geführte Wattwanderung unternehmen, Sport- und Freizeitangebote wahrnehmen oder einfach mal die frische Nordseeluft schnuppern - das sind nur einige von zahlreichen Möglichkeiten, die sich in Nordfriesland bieten.

Die Badeorte an der Küste

Unzählige Ortschaften an der nordfriesischen Nordseeküste haben sich auf den Bade- und Wellnesstourismus optimal eingestellt. Attraktive Ferienangebote findet man in traditionsreichen Fremdenverkehrsorten wie

  • Haselund
  • Hörnum
  • Bredstedt
  • Goldelund
  • Cuxhaven
  • Mildstedt
  • Achtrup
  • Büsum
  • Husum
  • Niebüll
  • Wyk auf Föhr
  • Westerland auf Sylt oder
  • Sankt Peter-Ording.
Sankt Peter-Ording, Büsum und das Wattenmeer

Zu den beliebtesten Ferienorten an der Nordsee gehört Sankt Peter-Ording, das über ein großes Gesundheits- und Wellnesszentrum verfügt und mit seinen malerischen reetgedeckten Häusern und Katen die Besucher immer wieder verzaubert.

Auch Büsum ist ein sehr beliebtes Ziel an der Küste. Von dort aus kann man geführte Tageswanderungen durch das Watt unternehmen.

In dieser einzigartigen Landschaft, die wie keine andere von den Gezeiten geprägt wird, gibt es viel zu entdecken. Ziele von Wanderungen sind unter anderem die Hallig Nordstrandischmoor und das Naturschutzgebiet Rickelbüller Koog. Von dort aus hat man einen sensationellen Blick über das Wattenmeer bis zur Insel Sylt.

Wellness in Thüringen

Wellness in Thüringen: Entspannung an Seen, in Wäldern und Co.

Erholung zwischen Seen und Spielkarten: Das Altenburger Land

Die Stadt Altenburg und der gleichnamige Landkreis liegen im Osten Thüringens an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen. Das Altenburger Land ist traditionell landwirtschaftlich geprägt und verfügt über eine sehenswerte Kulturlandschaft mit vielen ursprünglichen Dörfern.

Das Altenburger Land wird von dem Fluss Sprotte durchquert, der in die Pleiße mündet. Das Altenburger Land bietet für seine Gäste viele historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Ausspannen im Dreiländereck

Das idyllische Altenburger Land im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen garantiert erholsame Urlaubstage inmitten einer der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands. Rund um die alte Skatstadt Altenburg gibt es viele Naturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Wander- und Radwege führen durch ursprüngliche Dörfer, die von den imposanten Vierseithöfen geprägt sind. Die fruchtbaren Böden im Altenburger Land machten die Bauern wohlhabend.

Bis heute werden viele bäuerliche Traditionen gepflegt, beispielsweise die farbenfrohen Bauerngärten. Urlaub auf dem Bauernhof ist daher im Altenburger Land besonders angesagt.

Die Altenburger Seen und der Erholungspark Pahna

Aber auch

  • für einen Badeurlaub
  • zum Segeln oder
  • zum Angeln

bietet das Altenburger Land hervorragende Bedingungen. Dafür sorgen die Seen im Altenburger Land, allen voran der Haselbacher See.

Viele spannende Freizeitangebote gibt es im Erholungspark Pahna. Bei einer Fahrt mit der Kohlebahn durch das Altenburger Land kann man viel entdecken.

Unter anderem geht es durch die ehemalige Bergbaulandschaft Wismut. 2007 fand dort die Bundesgartenschau statt.

Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist das Wasserschloss Windischleuba. Von dort aus gelangt man über Wanderwege zum Naherholungszentrum Pahna und zum Stausee Fockendorf, wo es ein großes Vogelschutzgebiet gibt.

Im Erholungspark Pahna stehen Campingplätze und ein Badesee zur Verfügung. Darüber hinaus sind

vorhanden. Es können ganzjährig Ferienhäuser für zwei bis fünf Personen gebucht werden.

Die Residenzstadt Altenburg und regionale Spezialitäten

Altenburg ist eine prachtvolle Residenzstadt mit einer über 1.000-jährigen Geschichte. Besichtigen sollte man das Altenburger Schloss, wo die Fürsten von Sachsen-Altenburg residierten.

Bekannt geworden ist Altenburg als Deutschlands Spielkartenstadt. Davon kündet das Spielkartenmuseum mit zahlreichen Exponaten. Wertvolle Kunstsammlungen gibt es im renommierten Museum Lindenau zu sehen.

Lohnenswert ist ein Rundgang durch die Altstadt mit ihren engen Gassen, Plätzen, Parks und barocken Bauten. Viele Gasthäuser laden dazu ein, Spezialitäten der Region kennenzulernen. Empfehlenswert sind

  • der Schmöllner Mutzbraten
  • Hugglkuchen
  • schmackhafte Bauernkuchen und
  • der Altenburger Likör.

Entspannen im Thüringer Wald und Schiefergebirge

Mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft ziehen der Thüringer Wald und das Schiefergebirge immer mehr Besucher an. Die traditionsreiche Urlaubsregion verfügt über zahlreiche erstklassige Kurorte, gut ausgebaute Wanderwege und viele Sehenswürdigkeiten. Berühmt ist der Rennsteig, der auf 170 Kilometer Länge durch das Schiefergebirge, den Thüringer Wald und den Frankenwald führt.

Geografische Lage

Das Thüringisch-Fränkische Mittelgebirge teilt sich in den Thüringer Wald im Nordosten und das Schiefergebirge im Südosten auf. Der Thüringer Wald deckt ein etwa 35 Kilometer breites und 150 Kilometer langes Gebiet ab, das auf bis zu 900 Metern Höhe liegt.

An das Kammgebirge des Thüringer Waldes schließt sich auf der Linie Schönbrunn - Lichtenau - Gießübel und Altenfeld das Thüringer Schiefergebirge an. Das Schiefergebirge reicht bis zum oberen Saaletal.

Sportliche Aktivitäten im Thüringer Wald

Die Kammlinie des Thüringer Waldes von Blankenstein bis nach Hörschel bildet einmal im Jahr den Schauplatz des Rennsteiglaufs. Im Thüringischen Oberhof befindet sich die größte Biathlonarena Deutschlands. Hier werden alljährlich Skisprung- und Biathlonwettbewerbe abgehalten.

Sehenswürdigkeiten im Thüringer Wald

Schon im 18. Jahrhundert wurde der Thüringer Wald zur beliebten Urlaubsregion. Seit Goethes Zeiten ist das Urlaubs- und Freizeitangebot im Thüringer Wald und im Schiefergebirge auf Wandern und Kuren abgestimmt. Traditionsreiche Kurorte wie Bad Liebenstein und Friedrichroda bieten zahlreiche Anwendungen und ein ausgezeichnetes Klima.

Für Wanderfreunde ist der Thüringer Wald seit jeher eine Hochburg. Entlang des Rennsteigs gibt es viele bekannte Wanderorte wie

  • Schmidefeld
  • Frauenwald und
  • Oberhof.

Von dort aus kann man zum Rennsteig aufbrechen, der über den Kamm des Thüringer Waldes führt und eine herrliche Aussicht über die Region ermöglicht.

Auch der Aufstieg zu den Gipfeln des Thüringer Waldes, dem Adlersberg, dem Großen Inselsberg, dem Schneekopf und dem Kickelhahn, bietet sich an. Für Abwechslung und Abkühlung sorgen moderne Spaßbäder wie in Masserberg und in Tabarz. Ein Abstecher nach Eisenach und zur nahe gelegenen Wartburg ist immer eine gute Idee.

Der Rennsteig

Die wichtigste Attraktion im Thüringer Wald und im Schiefergebirge ist der Rennsteig, Deutschlands berühmtester Wanderweg. Der einzigartige Kammweg wird jedes Jahr von über 100.000 Wanderern genutzt.

Die 170 Kilometer lange Strecke beginnt in Eisenach am Werraufer und führt bis zur Saale nach Blankenstein. Der gut beschilderte Rennsteig durchquert den Thüringer Wald in sechs Etappen.

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Quellenangaben
  • foot care © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de
  • strand in bansin © detlef menzel - www.fotolia.de
  • Wandern © Oliver Weber - www.fotolia.de
  • Sigmaringen: Blick über die Altstadt © kue63 - www.fotolia.de
  • Tall im Schwarzwald © mikey - www.fotolia.de
  • Scenic landscape in Bavarian Alps, Berchtesgaden, Germany © JFL Photography - www.fotolia.de
  • Nesselwang © picfabrik - www.fotolia.de
  • chiemsee segelboote © martin - www.fotolia.de
  • Spreewald © T. Lieder - www.fotolia.de
  • Altkönig.Taunus.Jan. 2006 © Stephan Jakob - www.fotolia.de
  • Möwe © refresh(PIX) - www.fotolia.de
  • Deutschland / Rügen / Seebrücke Sellin © doris oberfrank-list - www.fotolia.de
  • Ausflug an die Küste © Otmar Smit - www.fotolia.de
  • Die Externsteine mit See vor dem Teutoburger Wald © mojolo - www.fotolia.de
  • St.-Georg Sprungschanze Winterberg (Hochsauerland) © ErnstPieber - www.fotolia.de
  • saarschleife © manolito - www.fotolia.de
  • Ostsee7 © DeVIce - www.fotolia.de
  • LT1 © DeVIce - www.fotolia.de
  • Holzsteg durch das Hohe Venn © rcfotostock - www.fotolia.de
  • Herbst im Moor © Rebel - www.fotolia.de
  • Steg im Herbst © Heinz - www.fotolia.de
  • Hohes Venn im Herbst © Rebel - www.fotolia.de

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