Wasserspielplätze - Merkmale, Angebote und Tipps für den Ausflug

Wer im Sommer mit seinem Nachwuchs einen Spielplatz besuchen möchte, sollte sich überlegen, ob die Variante im bzw. am Wasser nicht vielleicht die beste wäre - Wasserspielplätze bieten den Kleinen ausreichend Möglichkeiten zum Austoben, und das kühle Nass sorgt an heißen Tagen für die nötige Abkühlung. Lesen Sie über die Merkmale und Angebote eines Wasserspielplatzes und holen Sie sich Tipps für den Ausflug.

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion

Wasserspielplätze - Generelle Merkmale

Unter einem Wasserspielplatz versteht man einen Spielplatz, bei dem das Element Wasser im Vordergrund steht. Er kann in Form eines abgetrennten Bereiches Bestandteil eines herkömmlichen Spielplatzes, aber beispielsweise auch direkt im oder am Wasser, etwa einem See oder im Schwimmbad, angelegt sein.

Wasserspielplätze können ganz unterschiedlich konzipiert sein. Es gibt jedoch einige Merkmale und Spielgeräte, die typisch sind. So finden die Kinder hier zum Beispiel

  • Wasserpumpen
  • Rinnen
  • Springbrunnen
  • Wasserfontänen
  • Labyrinthe
  • Wasserbecken
  • Wasserläufe
  • kleine Inseln
  • Duschen
  • Floße
  • Spritzen
  • Wasserräder
  • Dämme
  • Schleusen

und Vieles mehr. Diese laden zum Plantschen ein. Natürlich darf man sich hier auch mal etwas schmutzig machen - es werden Sandburgen und Staudämme gebaut; und das Spielen im Matsch kommt besonders bei den Kleinen sehr gut an.

Je nach Größe und Lage gibt es neben den Spielmöglichkeiten auch weitere Angebote, sodass auch die Eltern gut versorgt sind. So findet man beispielsweise

So können sowohl Klein als auch Groß ein paar schöne Stunden hier verbringen.

Natürlich sollte beim Nachwuchs der Spaß im Vordergrund stehen - Eltern machen sich hingegen vor allem auch Gedanken um die Sicherheit...

Kriterien eines sicheren Wasserspielplatzes

Viele Eltern staunen heute über die Vielzahl an Freizeitangeboten, denen sich ihre Kinder gegenüber sehen, und denken wehmütig an ihre eigene Kindheit zurück. Damals konnte man sich schon glücklich schätzen, wenn es im eigenen Dorf überhaupt einen Spielplatz gab.

Rutsche, Wippe, Schaukel - mehr erwartete man gar nicht. Heute hingegen reicht das Angebot an Spielplätzen von der traditionellen Variante über den Abenteuerspielplatz bis hin zum Wasserspielplatz, den viele Kinder als ihr absolutes Lieblingsmodell angeben.

Das Element Wasser bietet den Kindern allerhand Möglichkeiten, die es auf einem normalen Spielplatz nicht gibt. Sie können zum Beispiel

  • Dämme und Schleusen bauen
  • sich über dem Wasser abseilen oder
  • waghalsige Klettermanöver starten

ohne sich beim Sturz zu verletzen.

Unterschiedliche Arten von Wasserspielplätzen

Hierbei ist jedoch wichtig, zwischen zwei verschiedenen Arten von Wasserspielplätzen zu unterscheiden. Bei der einen Variante wurde einfach ein Stück öffentlicher Grund, wie ein Park beispielsweise, mit Pumpen, Wasserspeiern, Gräben und ähnlichen Installationen ausgestattet.

Die andere Variante von Wasserspielplatz befindet sich meist am Rand eines Badesees oder Schwimmbades. Hier stehen die Geräte direkt im Wasser; beim See zum Beispiel befindet man sich nach ein paar Schwimmzügen schon in tieferen Bereichen.

Sicherheitskriterien

Einen sicheren Wasserspielplatz, der nicht in ein Gewässer integriert wurde, zeichnet sich dadurch aus, dass die verschiedenen Geräte gut in Schuss gehalten werden und keine scharfen Kanten abstehen. Rost ist immer ein Zeichen dafür, dass Verletzungsgefahr besteht. Auch die übrige Umgebung, wie zum Beispiel Felsen oder Baumstämme, ist nicht zu hoch und weist keine herausstehenden Nägel oder ähnliches auf.

Sicherheit am See

Viel schwieriger ist die Entscheidung, wenn die Kinder am Baggersee auf den Wasserspielplatz möchten. Kann der Nachwuchs schon schwimmen, so reicht es, in der Nähe zu bleiben, falls doch einmal ein kleiner Unfall passiert.

Ist der Wasserspielplatz jedoch besonders für Kleinkinder ausgelegt, so muss er unbedingt durch ein Netz oder eine ähnliche Absperrung vom Schwimmerbereich abgetrennt sein.

Damit ist nicht nur eine sichtbare Barriere gemeint, sondern eine, die von den Kindern unter keinen Umständen überwunden werden kann. Am optimalsten ist es natürlich, wenn der Spielplatz in einem separaten Becken mit sehr flachem Wasser untergebracht ist.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen

Leider kommt es immer häufiger vor, dass Pädophile und andere Kriminelle sich auf Spielplätzen ihre Opfer aussuchen. Man kann seine Kinder schützen, indem man sie nur auf solchen Wasserspielplätzen spielen lässt, die von allen Seiten frei überschaubar sind und sich nicht etwa an einen Waldrand anschmiegen. So läuft man nicht Gefahr, seinen Nachwuchs im Zwielicht aus den Augen zu verlieren.

Junge kommt mit erhobenen Daumen aus einer bunten Wasserrutsche gerutscht
Junge kommt mit erhobenen Daumen aus einer bunten Wasserrutsche gerutscht

Tipps für den Ausflug

Es ist kein Geheimnis, dass Spielekonsolen, Computer und Co. die Fantasie von Kindern verkümmern lassen. Darüber hinaus kann ein Leben vor dem Bildschirm verheerende Auswirkungen auf die soziale und emotionale Entwicklung haben. Verantwortungsbewusste Eltern bieten ihrem Nachwuchs daher die Möglichkeit, sich aktiv draußen in der freien Natur zu entfalten und hier vor allem auch mit anderen Kindern spielen zu können.

Ab einem gewissen Alter wird jedoch der obligatorische Spielplatzbesuch bald zu einer recht öden Aktivität. Unter der Woche ist allerdings meist nicht die Zeit, um in einen Freizeitpark zu fahren oder andere spannende Unternehmungen einzuschieben. Manchen Familien fehlt für so etwas auch schlichtweg das Geld.

Spiel, Spaß und Gesellschaft

Glücklich darf sich deshalb schätzen, wer in der Nähe eines Wasserspielplatzes wohnt. Solche Anlagen ziehen auch ältere Kinder noch in ihren Bann und bieten vor allem an warmen Sommertagen den ganzen Tag über Spiel, Spaß und vor allem Gesellschaft. Auf einem Wasserspielplatz macht das Spielen in der Gruppe nämlich gleich doppelt soviel Spaß.

Maßnahmen gegen Erkältung

Angst um die Gesundheit ihrer Kinder brauchen sich begleitende Eltern nicht zu machen. Wasserspielplätze sind so angelegt, dass die kleinen Besucher keinesfalls ertrinken oder sich anderweitig in Gefahr begeben können.

Das Schlimmste, was dem Nachwuchs widerfahren kann, ist eine schlimme Erkältung. Dieser kann man jedoch vorbeugen, indem man ausreichend Kleidung zum Wechseln einpackt.

Mindestens jede Stunde sollten die Kinder für 30 Minuten aus dem Wasser kommen, etwas anderes anziehen und sich richtig aufwärmen. Eine Thermoskanne mit heißem Tee kann daher auch nicht schaden.

Verpflegung

Durch das viele Toben im kalten Wasser verbrennen die Kinder enorm viel Energie, weshalb sich auch immer eine kleine Brotzeit im Gepäck befinden sollte. Neben einem gesund belegten Brötchen und einem Stück Obst, darf es auf dem Wasserspielplatz auch ruhig mal ein Schokoriegel sein. Der enthaltene Zucker macht schnell wieder fit und ist nach ein paar Stunden auf dem Spielplatz schnell wieder verbrannt.

Schuhe und Sonnenschutz

Um die teuren Kinderschuhe nicht zu ruinieren, empfiehlt es sich, ein paar Badeschuhe für den Nachwuchs einzupacken. Hierbei ist es wichtig, auf ein geschlossenes Modell zurückzugreifen, damit die Kleinen beim Toben auf den glitschigen Steinen nicht ausrutschen. Flip-Flops sind zum Beispiel prädestiniert dafür, dass man in ihnen besonders leicht umknickt oder stolpert.

Knallt die Sonne so richtig vom Himmel, so dürfen auch eine Mütze und eine Sonnencreme mit hohen Lichtschutzfaktor nicht fehlen. Dass die Lotion wasserfest sein sollte, versteht sich fast von selbst.

Kleines Mädchen in buntem Bikini und mit Schwimmbrille auf der Stirn planscht in einem bunten Plans
Kleines Mädchen in buntem Bikini und mit Schwimmbrille auf der Stirn planscht in einem bunten Planschbecken mit Rutsche

Empfehlenswerte Wasserspielplätze

Deutschlandweit wird man in vielen Städten Wasserspielplätze vorfinden. Zu den empfehlenswerten Zielen zählen dabei beispielsweise

  • der Wasserspielplatz im Bochumer Stadtpark
  • der Wasserspielplatz im Revierpark Wischlingen in Dortmund
  • der Wasserpark Wedau in Duisburg
  • der Wasserspielplatz im Düsseldorfer Südpark
  • der Sauerlandpark Hemer
  • der Wasserspielplatz in der Olga (Oberhausen)
  • der Wasserspielplatz am Nippeser Tälchen in Köln
  • der Wasserspielplatz Plansche Plänterwald in Berlin
  • der Wasserspielplatz am Rodelberg in Ratingen
  • der Wasserspielplatz am Westpark in München
  • der Wasserspielplatz in Schmallenberg
  • der Wasserspielplatz im Gartenschaupark Rietberg