Typische Anti-Fitness-Gewohnheiten - Verlieren Sie Ihre Fitness-Ziele nicht aus den Augen!

Junger Mann im Wohnzimmer auf Couch eingeschlafen
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  • von Paradisi-Redaktion

Das hehre Ziel einen gesunden Lebensstil zu führen, der uns ein möglichst oft um Krankheiten herum manövriert, unser Spiegelbild ästhetisch formt und uns allgemein mit viel Elan und Energie einem langen Leben entgegen sehen lässt, wird nicht selten durch die Hürden des Alltags in weite ferne gerückt. Und manchmal sind diese Hürden für uns gar nicht sofort sichtbar, weil wir nicht wissen, dass sie kontraproduktiv für das Streben nach atemberaubender Fitness sind.

Wir decken die typischen Verhaltensweisen auf, die sich durch die alltäglichen Belastungen in unsere Gewohnheiten eingeschlichen und alles andere als förderlich für uns sind.

Sie essen kein Frühstück

Wenn Sie sich am Morgen gerade einmal zu einer Tasse Kaffee aufraffen können, müssen Sie sich folgendes bewusst machen: Wenn Sie aufwachen hat Ihr Organismus eine 6-10 stündige Phase des Hungerns und Durstens hinter sich. Wenn Sie ihn in diesen Zustand mit Koffein zu einem künstlichen Energiehoch antreiben, steuern Sie mit Vollgas auf das allseits bekannte Nachmittagsloch zu, dass Ihnen nicht nur im Berufsleben zu schaffen macht, sondern auch direkt in die Arme von Heißhungerattacken treibt.

Kein Wunder, wenn es Ihnen dann nach der Arbeit schwer fällt, sich abgeschlafft und ohne kalorische Grundlage in das Fitness-Studio zu schleppen. Die Ernährungsexperten sind sich in der Ansicht einig, dass das Frühstück die entscheidende Mahlzeit des Tages ist und die Weichen für die kommenden 24 Stunden stellen. Falls Sie keine Frühstücksperson sind, dann werden Sie eine! Es ist eine simple Frage der Gewöhnung.

Und wenn Ihnen die Zeit fehlt, dann können Sie sich am Wochenende auf den vollgepackten Terminkalender vorbereiten. Kochen Sie beispielsweise mehrere Liter Haferbrei und frieren Sie einen Teil davon ein. Unter der Woche können Sie ihn dann mit Joghurt, Früchten und etwas Proteinpulver in ein vollwertiges Frühstück verwandeln ohne dafür viel Zeit aufwenden zu müssen.

Mann schlafend auf der Couch

Sie verschieben das Training, weil Sie müde sind

Würden Sie später zur Arbeit gehen, weil Sie lieber ausschlafen möchten? Mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit müssen Sie auch Ihr Workout betrachten. Und ähnlich wie im Büro müssen Sie nicht gleich mit 100 Prozent in die aktuelle Trainingseinheit einsteigen.

Auf Arbeit fangen Sie auch erst an die Lage zu sondieren und sich mit kleineren Tätigkeiten wie E-Mails beantworten auf Betriebstemperatur zu arbeiten. Und genau das können Sie auch im Fitness-Studio tun. Wenn Ihnen nicht gerade zum Bäume ausreissen ist, können Sie mit einer leichten Cardio-Einheit auf dem Laufband in den richtigen Tritt kommen.

Machen Sie zunächst nur das, was Ihnen im Studio den meisten Spass bringt und erhöhen Sie stufenweise die Intensität. Sobald die Endorphine ausgeschüttet sind, werden Sie nicht mehr zu bremsen sein.

Sie machen kein Stretching vor dem Training

Bereits 5- bis 10-minütiges Dehnen kann das Risiko, sich einen Muskel zu zerren, erheblich verringern. Stretching ist besonders dann unerlässlich, wenn Sie im Beruf hauptsächlich sitzend tätig sind und Ihre Muskeln für acht und mehr Stunden in einer verkürzten Haltung verharren müssen.

Sie trainieren mit zu leichten Gewichten

Mit leichten Gewichten in das Training einzusteigen ist nicht nur vollkommen in Ordnung, sondern sogar Notwendig, um Verletzungen zu vermeiden. Doch solange Sie das Gewicht mit einer sauberen Übungsausführung bewältigen können, können Sie noch etwas mehr draufpacken.

Verschleiern Sie Ihr Unbehagen gegenüber des Muskelkaters nicht mit der Angst vor Verletzungen. Wenn Sie Erfolge erzielen wollen, müssen Sie die Dinge auch erfolgsorientiert angehen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Man asleep on sofa in living room © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Man asleep on sofa in living room © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

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