Grundsätze für Ihr Fitnesstraining

Junge, blonde Joggerin im Sportoutfit mit Wasserflasche macht Pause im Wald
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  • von Paradisi-Redaktion

Dieser kleine Leitfaden richtet sich an alle Fitness-Neulinge, die nach einer leicht verständlichen und praktischen Übersicht suchen, um Ihre ersten Schritte in der Welt von Ergometern, Hanteln und Pulsmessern zu einem Beginn für einen neuen Lebensstil zu machen.

Ziele und Prinzipien sind wichtig, um auch langfristig motiviert bei der Sache zu sein
Ziele und Prinzipien sind wichtig, um auch langfristig motiviert bei der Sache zu sein

Setzen Sie sich ein klar definiertes Ziel

Ziele helfen uns dabei den Weg nicht zu verlassen. Wer sich ohne konkrete Vorstellung ins Studio schleppt, was er damit eigentlich erreichen will, wird nicht nur keinen guten Trainingsplan erstellen können, sondern auch recht bald das Handtuch werfen. Definieren Sie Kurzzeitziele, die Sie immer näher an Ihr Endziel bringen. Wenn Sie 10 Kilogramm Gewicht verlieren wollen, macht es Sinn, sich als erstes Vorzunehmen nur noch jeden zweiten Tag in das Eisfach ihres Kühlschranks zu greifen. Ein weiteres Ziel könnte das Laufen über eine Dauer von 15 Minuten sein.

Gehen Sie zur Sporteignungsuntersuchung

Wenn Sie über 35 Jahre alt sind und lange Jahre keinen regelmäßigen Sport mehr betrieben haben, ist es von elementarer Bedeutung, dass Sie sich vor dem ersten Besuch im Fitness-Studio ärztlich untersuchen lassen. Es wäre fatal, wenn sich unentdeckte Gelenkschäden im Laufe des Trainings verschlimmern, obwohl man sie bei angepasstem Training hätte beheben können.

Definieren Sie, was Fitness für Sie bedeutet

Um zu wissen, wie Sie trainieren sollten, muss Ihnen zuerst klar sein, was Sie eigentlich unter den Begriff Fitness verstehen. Jeder Trainierende hat seine eigenen Vorstellungen davon und seine Workouts dementsprechend gestalten. Was verbinden Sie mit Fitness? Deutlich sichtbare Bauchmuskeln? - Eine gute Ausdauer, damit Sie den Jungs beim Kicken den Rang ablaufen? Was auch immer Ihnen wichtig ist, notieren Sie es und planen Sie ihr Training entlang dieser Definition.

Das Wissen um die Grundlagen

Fitness zu betreiben beschränkt sich nicht ausschließlich auf das Trainieren. Wer das beste aus seinen Körper machen will, muss sich auch geistig bemühen, wenn es darum geht grundlegende Zusammenhänge zwischen Training und Körperreaktion zu verstehen. Überlassen Sie nicht die gesamte Arbeit den Trainern in den Studios. Immerhin ist es Ihr Körper und Sie sollten wissen, was darin vorgeht.

Eine Frage von Prinzipien

Wählen Sie die richtigen Übungen und Techniken aus, um den wesentlichen Prinzipien der Fitness gerecht zu werden. Zu den Prinzipien gehören:

  • Spezifität – Trainieren Sie Übungen, die zu Ihrer Zielstellung passen. Step Aerobic nutzt Ihnen wenig, wenn Sie an mehr Oberarmmasse interessiert sind.
  • Überlastung – Zwingen Sie ihren Körper zur Anpassung, indem Sie ihn an und über seine Grenzen führen.
  • Regelmäßigkeit – Um ein akzeptables Niveau an körperlicher Fitness zu erreichen, sind mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten notwendig.
  • Progression – Erhöhen Sie immer wieder die Intensität. Sie setzen keinen Anpassungsreiz, wenn Sie mit Gewichten trainieren, an denen sich Ihr Körper schon längst gewöhnt hat.

Planen Sie das Training im voraus

Es fällt Ihnen leichter, Ihrem Trainingsprogramm treu zu bleiben, wenn Sie es klar strukturiert haben und genau wissen, wann Sie was tun müssen. Bei der Planung können Sie auch frühzeitig über mögliche Alternativen nachdenken, falls Sie beispielsweise wegen Überstunden zu spät zum Studio kommen und das Workout in seiner ursprünglich angedachten Form nicht durchziehen können.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Pretty young girl runner in the forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Pretty young girl runner in the forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

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