19. Februar 2010
Von Andreas Hadel
Es ist nicht immer mangelnde Willensstärke, die uns von dem Fitness-Studio fern hält. Nicht selten ist es ein Gefühl des Unbehagens. Denn wer sich Abnehmvorsätzen unterwirft, hat in der Regel allen Grund dafür und diese sehen in enger Sportkleidung alles andere als gut aus. Wer zeigt sich schon gern schwitzend und schnaufend, wenn man dabei auch noch jene Problemzonen zur Schau stellen muss, die man ja eigentlich liebend gern loswerden möchte? Aber mit der richtigen Wahl, kann selbst Sportkleidung zum Körperschmeichler werden und dabei helfen, die Komplexe in der Umkleidekabine zu lassen.
Was wir wollen, ist Kleidung, die unsere Problemzonen geschickt kaschiert, aber uns nicht daran hindert, ernsthaft zu trainieren. Frei atmen und sich bequem bewegen können. Das sollte geeignete Sportkleidung liefern können. Ein T-Shirt und Jogginghose können das zwar, aber wenn wir ehrlich sind, sind sie eher für die Gartenarbeit gedacht. Das Fitness-Studio ist ein öffentlicher Ort. Warum sollten wir dort unsere Modeansprüche an der Eingangstür abgeben? Neben dem eigentlichen Schnitt der Kleidung ist der richtige Stoff entscheidend. Er muss Schweiß aufsaugen können und relativ locker sitzen, damit wir nicht wie eine Presswurst aussehen. Synthetische Stoffe eignen sich dafür besser als Baumwolle. Denn Baumwolle beutelt schnell aus und dann sehen wir noch unförmiger aus, als wir es eigentlich sind.
Und so kaschieren Sie...
Ein Shirt mit V-Ausschnitt lenkt den Blick auf die Büste, anstatt der noch wenig strammen Hüften. Wenn so ein Shirt auch noch frontal verlaufende Nähte hat, wirkt der Rumpf optisch schmaler.
Für Frauen mit großer Oberweite gilt seit jeher der Grundsatz: Teilen und Herrsche. Sie wollen nicht, dass Ihre Büste unter dem Shirt wie eine Wölbung aussieht. Ein BH, dessen Körbchen nicht zu eng beieinander angesetzt wurden, verhindert, dass ein großer Busen selbst unter einem Pullover nicht wie ein zweiter Bauchansatz aussieht. Ein Shirt mit einem Muster kann die Oberweite optisch relativieren.
Obwohl sie für Männeraugen eher eine zweitrangige Rollen spielen, sind viele Frauen über ihre Arme unglücklich. Eine leichte Trainingsjacke eignet sich auch bei wärmeren Temperaturen, um die Arme so lange zu kaschieren, bis Sie mit Ihnen zufrieden sind.
Vertikale Linien und eine farblich abgesetzte Taille lenken den Blick auf den Oberkörper und lassen größere Oberschenkel etwas kleiner erscheinen. Trainingshosen, die auf Stiefelhöhe enden, strecken zudem optisch das Bein. Durch das Tragen von Kniestrümpfen können Sie einen ähnlichen Effekt erzielen.
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