Sportbekleidung - Bestandteile, Funktion und Anforderungen

Sportbekleidung muss andere Funktionen erfüllen als Bekleidung für den beruflichen Alltag oder für andere Aktivitäten in der Freizeit. Vor allem kommt es auf Atmungsaktivität, Pflegeleichtigkeit, Passgenauigkeit und ein geringes Gewicht an. Für die Auswahl der Sportbekleidung ist unter anderem die jeweilige Witterung entscheidend. Lesen Sie über die Bestandteile und Funktion von Sportbekleidung, und holen Sie sich Tipps zur Auswahl.

Wissenswertes rund um die Sportbekleidung

Sportbekleidung - Bestandteile und Funktion

Einen gesunden und bewussten Lebensstil zu führen, ist immer mehr Menschen wichtig. Neben einer entsprechenden Ernährungsweise zählt der Sport zu den entscheidenden Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Sportliche Betätigung ist in geworden. Die Hersteller für Sportbekleidung sind diesem Trend gefolgt und bieten eine immense Auswahl an verschiedenen Kleidungsstücken an.

Zu diesen zählen etwa:

  • der Trainingsanzug, der nahezu in jeder Sportart zum Einsatz kommen kann
  • der Jogginganzug, der primär im Ausdauerbereich getragen wird
  • das Sportdress, welches einheitlich von einer Mannschaft, etwa beim Baketball oder Tennis, getragen wird
  • die Sporthose für jegliche Sportarten, die teils spezifische Merkmale mitbringt und in unterschiedlichen Längen angeboten wird
  • die Jogginghose, die mittlerweile oft eher als modisches Accessoire angesehen wird
  • die Fahrradhose, die oft zusätzliche Einsätze im Bereich des Gesäßes aufweisen
  • das Sport-Top, das ebenso unterschiedliche Merkmale aufweisen kann
  • die Sportjacke, die oft bei kühleren Temperaturen zur Anwendung kommt
  • das Trikot, welches bei Mannschaftssportarten getragen wird
  • Sportschuhe mit meist geringem Gewicht und Stabilität
Junge, blonde Joggerin im Sportoutfit mit Wasserflasche macht Pause im Wald
Junge, blonde Joggerin im Sportoutfit mit Wasserflasche macht Pause im Wald

Schlecht sitzende, zu enge oder unbequeme Sportkleidung kann einem nicht nur jede Freude an der Bewegung vermiesen, sie kann sogar ungesund sein. Dabei gibt es für die unterschiedlichsten Sportarten mittlerweile spezielle Kleidung.

So gibt es etwa eigens Yoga-Hosen, die eng am Körper anliegen, und jede Bewegung mitmachen. Beim Joggen, Laufen und Walken kommt es indes eher auf das passende Schuhwerk sowie eine Messuhr für den an.

Wer es gemütlicher mag, der kann Wandern oder Spazieren gehen. Auch hierfür braucht man hochwertige Schuhe sowie Strümpfe und wasserdichte Jacken. Und wem das wiederum zu langsam und langweilig ist, der kann sich aufs Fahrrad schwingen. Aber nur mit einem Sturzhelm sowie schützenden Handschuhen und Hosen, die im Schritt ausgepolstert sind.

Drei Männer mit Rucksack beim Wandern
Drei Männer mit Rucksack beim Wandern

Funktionelle Unterschiede zu normaler Kleidung

Sportbekleidung besteht längst nicht mehr aus reinen Polyacryl- oder Baumwollfasern. Während letztere schweißaufsaugend, aber schlecht trocknend und im nassen Zustand relativ schwer sind, fehlt reinen Polyacryl-Geweben die Atmungsaktivität. Dafür besitzen sie aufgrund ihrer Formbeständigkeit eine lange Lebensdauer.

Feuchtigkeitstransport

Werden mehrere Bekleidungsschichten übereinander getragen, muss es sich bei allen Kleidungsstücken um Funktions- oder Sportbekleidung handeln. Für den besten Feuchtigkeitstransport sorgen

Baumwolle und Viskose sollten gar nicht oder nur in geringen Mengen beigemischt sein.

Junge Joggerin läuft im Park am Gewässer
Junge Joggerin läuft im Park am Gewässer

Materialien für niedrige Temperaturen

Für den Winter haben sich Beimischungen von Wolle bewährt. Fleece-Textilien eignen sich zum Unterziehen bei starker Kälte oder als Oberbekleidung bei windstillem Wetter. Zu warm sollte die Umgebungstemperatur aber nicht sein.

Fleece hat den Vorteil, sehr formbeständig und leicht zu sein. Als ausschließliches Material ist es in Sportbekleidungsartikeln nur bedingt geeignet.

Hersteller setzen inzwischen auf Funktions-Sportbekleidung. Diese schützt den Körper des Sportlers vor Regen-, Schnee- und Windeinflüssen von außen, lässt aber Feuchtigkeit von innen nach außen entweichen, so dass sich kein störender Schweißfilm auf der Haut des Sportlers bilden kann.

Merkmale bestimmter Gewebezusammensetzungen

Möglich ist dies durch unterschiedliche Gewebezusammensetzungen und Herstellungsverfahren, beispielsweise mit Mikroporen ausgestattete Gewebe und Beschichtungen oder durch Textil-Ausrüstungen, die für einen effektiven Luft- und Feuchtigkeitsaustausch sorgen. Man spricht von Klimamembranen.

  • Gore-Tex-
  • Sympatex- oder
  • Soft-Shell-

Ausstattungen machen Sportbekleidung perfekt. Jacken und Hosen bestehen aus mehreren Gewebeschichten, die teils mit feinporigen Lagen, teils mit porenfreien Folien ausgestattet sein können, wodurch sich die Sportbekleidung auf den individuellen Bedarf abstimmen lässt. Zudem sind Gore-Tex-, Sympatex- und Soft-Shell-Materialien sehr hautsympathisch und äußerst warm.

Lange Lebensdauer

Zwar handelt es sich bei diesen Funktionstextilien um relativ preisintensive Bekleidungsstücke, dafür besitzen diese eine lange Lebensdauer. Schmutzabweisende Eigenschaften machen die Pflege einfach.

Antimikrobielle Eigenschaften, die unter anderem durch das Einarbeiten von Silberionen erreicht werden, sorgen selbst bei längerer sportlicher Betätigung und starker Schweißbildung für hygienische Verhältnisse. Soll Sportbekleidung in der Dämmerung oder im Dunkeln getragen werden, sollte sie aus Sicherheitsgründen Leuchtstreifen oder Reflektoren besitzen.

Mann mit Fahrradhelm und Radkleidung schließt sein Rennrad vor einem gläsernen Hochhaus ab
Mann mit Fahrradhelm und Radkleidung schließt sein Rennrad vor einem gläsernen Hochhaus ab

Anforderungen - Tipps zur Auswahl

Bei der Wahl der passenden Sportbekleidung kann man nach unterschiedlichen Ansätzen vorgehen. Generell sollte das Kleidungsstück natürlich stets zur entsprechenden Sportart passen und die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Zudem sollte auf Funktionskleidung gesetzt werden, um den Feuchtigkeitstransport zu gewährleisten und sichergehen zu können, dass das Kleidungsstück schnell trocknet. In Sachen Design und Preis kommt es auf die individuellen Vorlieben an - generell muss nicht unbedingt zu teuren Designerstücken gegriffen werden; auch günstigere Modelle erfüllen ihren Zweck in der Regel sehr gut.

Geschlechsspezifische Unterschiede

Was zieht man für den Sport an? Die Modetrends in Sachen Sportbekleidung wechseln Jahr für Jahr; dabei darf es auch schonmal bunt und sexy zugehen.

Denn lässig ist out und schick ist in. Sportbekleidung von heute ist durchaus alltagstauglich.

Bei den Frauen darf die Bekleidung zum Sport ruhig eng anliegen und sexy wirken, denn wer Sport treibt, will auch zeigen, was er hat. Leggins, Sweatpants oder hauchdünne Tops in bunten und knalligen Farben sind heute unter den Frauen gefragt.

Bei dem männlichen Geschlecht bleibt es aber mehr bei weit geschnittenen Hosen und T-Shirts wissen Modeexperten. Bunt darf es aber auch bei den Männern sein.

So finden sich viele Stücke in einem kräftigen Orange, Gelb oder auch Rot. Auch Neonfarben sind immer wieder angesagt.

Gerne werden solche auffälligen Farben mit Stücken in Schwarz kombiniert und ergeben so einen schicken Kontrast. Doch auch wenn das Aussehen bei Sportbekleidung immer wichtiger wird, steht nach wie vor die Funktionalität im Vordergrund.

Auch das Design muss stimmen

Sportbekleidung ist funktionell; sie ist dehnbar, sodass Sie sich frei bewegen können. Sie ist atmungsaktiv und transportiert den Schweiß nach außen. Doch Funktionalität ist längst nicht mehr die einzige Aufgabe von Sportkleidung, auch stylisch muss sie sein.

Früher hat man sich über sein Sportoutfit wenig Gedanken gemacht. Hauptsache es war bequem. Doch der Freizeitsportler von heute möchte nicht mehr in irgendwelchen schlabbrigen Klamotten umher Joggen oder Turnen.

Dies hat auch die Industrie erkannt, oder hat sie uns erst eingeredet, dass wir auch beim Sport bestmöglich aussehen müssen? Jedenfalls bringen Hersteller von Sportbekleidung immer wieder neue trendige Sportkollektionen heraus. Mit Erfolg.

Die Zielkunden sind überwiegend Frauen, da Männer sich auch heute noch eher weniger Gedanken um ihr Aussehen beim Sport machen und stattdessen eher auf die Funktionen achten. Für den trendbewussten Mann gibt es aber auch einige stylische Teile zu erwerben.

Junge Frau joggt in Stadt, hört Musik über Kopfhörer
Junge Frau joggt in Stadt, hört Musik über Kopfhörer

Prominente Unterstützung

Die Frauenwelt wird neben dem Design an sich zusätzlich mit berühmten Persönlichkeiten geworben. Es gibt Sportbekleidung aus den Bereichen Dance, Yoga, Studio, Running, Tennis und Wintersport.

Die Kleidung ist für die jeweilige Beanspruchung gerüstet und entspricht den allgemeinen Anforderungen an Sportbekleidung (atmungsaktiv, Schweiß wird abtransportiert...), gleichzeitig kann sich jede Frau sicher sein in diesen Kleidungsstücken sehr modisch auszusehen. Das Ziel ist oft, den sportlichen Look mit Glamour zu verbinden.

Teils wird mehr auf die funktionellen Eigenschaften der Sportbekleidung geachtet. Allerdings setzt man auch hier auf ein modernes Design. Innerhalb der aktuellen Kollektionen wird Alltagskleidung im sportlichen Look angeboten.

Der neue Sports-Trend ist auch im Alltag umsetzbar

Sportbekleidung ist also längst nicht mehr nur für das Studio oder zum Joggen geeignet. Ob stylische Sportbekleidung oder sportliche Alltagskleidung, der Sportlook ist in.

Wer nicht so aussehen möchte, als ob er gerade vom Training kommt, kann ein sportliches Teil mit einem etwas schickeren Teil kombinieren. Oder man trägt sein Sporttop einfach zur Jeans, das ist sportlich aber nicht übertrieben.

Wer also auch beim Sport stylisch aussehen möchte oder aber auf der Straße eine sportliche Figur abgeben möchte, hat eine Menge Auswahlmöglichkeiten zwischen den zahlreichen Kollektionen. Das Vermischen der verschiedenen Marken und Kollektionen eignet, sich um einen etwas individuelleren Look zu kreieren.

Trotz Problemzonen gut aussehen - Mode-Tipps fürs Fitness-Studio

Es ist nicht immer mangelnde Willensstärke, die uns von dem Fitness-Studio fern hält. Nicht selten ist es ein Gefühl des Unbehagens. Denn wer sich Abnehmvorsätzen unterwirft, hat in der Regel allen Grund dafür und diese sehen in enger Sportkleidung alles andere als gut aus.

Wer zeigt sich schon gern schwitzend und schnaufend, wenn man dabei auch noch jene Problemzonen zur Schau stellen muss, die man ja eigentlich liebend gern loswerden möchte? Aber mit der richtigen Wahl, kann selbst Sportkleidung zum Körperschmeichler werden und dabei helfen, die Komplexe in der Umkleidekabine zu lassen.

Brünette Frau im pinken Outfit sitzt im Fitnessstudio, zwei weiter Personen trainieren dahinter
Brünette Frau im pinken Outfit sitzt im Fitnessstudio, zwei weiter Personen trainieren dahinter

Was wir wollen, ist Kleidung, die unsere Problemzonen geschickt kaschiert, aber uns nicht daran hindert, ernsthaft zu trainieren. Frei atmen und sich bequem bewegen können.

Das sollte geeignete Sportkleidung liefern können. Ein T-Shirt und Jogginghose können das zwar, aber wenn wir ehrlich sind, sind sie eher für die Gartenarbeit gedacht.

Das Fitness-Studio ist ein öffentlicher Ort. Warum sollten wir dort unsere Modeansprüche an der Eingangstür abgeben?

Neben dem eigentlichen Schnitt der Kleidung ist der richtige Stoff entscheidend. Er muss Schweiß aufsaugen können und relativ locker sitzen, damit wir nicht wie eine Presswurst aussehen.

Synthetische Stoffe eignen sich dafür besser als Baumwolle. Denn Baumwolle beutelt schnell aus und dann sehen wir noch unförmiger aus, als wir es eigentlich sind.

Und so kaschieren Sie...

...einen Bauchansatz

Ein Shirt mit V-Ausschnitt lenkt den Blick auf die Büste, anstatt der noch wenig strammen Hüften. Wenn so ein Shirt auch noch frontal verlaufende Nähte hat, wirkt der Rumpf optisch schmaler.

...eine große Büste

Für Frauen mit großer Oberweite gilt seit jeher der Grundsatz: Teilen und Herrsche. Sie wollen nicht, dass Ihre Büste unter dem Shirt wie eine Wölbung aussieht.

Ein BH, dessen Körbchen nicht zu eng beieinander angesetzt wurden, verhindert, dass ein großer Busen selbst unter einem Pullover nicht wie ein zweiter Bauchansatz aussieht. Ein Shirt mit einem Muster kann die Oberweite optisch relativieren.

...Arme

Obwohl sie für Männeraugen eher eine zweitrangige Rollen spielen, sind viele Frauen über ihre Arme unglücklich. Eine leichte Trainingsjacke eignet sich auch bei wärmeren Temperaturen, um die Arme so lange zu kaschieren, bis Sie mit Ihnen zufrieden sind.

...Oberschenkel

Vertikale Linien und eine farblich abgesetzte Taille lenken den Blick auf den Oberkörper und lassen größere Oberschenkel etwas kleiner erscheinen. Trainingshosen, die auf Stiefelhöhe enden, strecken zudem optisch das Bein. Durch das Tragen von Kniestrümpfen können Sie einen ähnlichen Effekt erzielen.

Tipps für die Auswahl in der kalten Jahreszeit

Die Bäume sind kahl und Sie schmecken den Winter auf der Zunge, wenn Sie ihre Runden drehen? Dann sollten Sie sich spätestens jetzt Gedanken um die passende Laufbekleidung für die kalte Trainingszeit machen.

Die Auswahl des richtigen Outfits kann im Winter schnell zu einer Gradwanderung werden. Auf der einen Seite dürfen Sie nicht frieren, sollen jedoch auch gleichzeitig nicht dick verpackt überhitzen.

Beides ist ungesund und führt zudem bei ambitionierten Läuferinnen und Läufern sowie bei anderen Sportlern schnell zu Leistungseinbußen. Wenn Sie aus der Tür treten und ein leichtes Frösteln verspüren, das sich aber nach einigen Minuten Einlaufen in angenehme Wärme verflüchtigt, sind Sie perfekt fürs Joggen angezogen.

Jogger im Winter
Jogger im Winter

An kalten und nassen Tagen soll Sportbekleidung den Sportler wärmen und ihn vor Regen und Wind schützen. Dennoch muss das Gewebe eine gewisse Atmungsaktivität aufweisen. Während früher nur nach dem "Zwiebel-Prinzip" das Übereinanderziehen mehrerer Bekleidungsschichten empfohlen wurde, stehen heute auch hochwertige Funktionsfasern und Gewebe mit einer Klimamembran zur Verfügung, die den Sportler ausreichend schützen.

Die Auswahl an Sporttextilien für kalte und nasse Tage ist sehr groß. Die Bekleidungsstücke unterscheiden sich nicht nur in den Größen, sondern auch in den Preissegmenten deutlich. Verantwortlich dafür sind die unterschiedlichen Materialien, die bei der Herstellung verwendet werden.

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Zu einer optimalen Laufbekleidung gehören eine leichte Mütze, vorzugsweise aus Fleece, und ggf. ein Halstuch. Der Körper gibt bis zu 40 Prozent an Wärme über den Kopf und Nacken ab. Eine Mütze schützt so nicht nur vor schmerzhaften kalten Ohren, sondern beugt auch Erkältungen vor.

Bei der Wahl der restlichen Kleidung gilt das Zwiebelprinzip. Mehrere dünne Schichten wärmen nicht nur besser als ein dicker Pullover, sondern geben auch schneller den Schweiß nach außen ab.

Verzichten Sie möglichst auf Baumwolltextilien. Baumwolle saugt den Schweiß wie ein Schwamm auf, was dazu führt, dass Sie bereits nach wenigen Minuten mit klatschnassen Klamotten in der Kälte umherlaufen. So genannte funktionelle Sportkleidung transportiert hingegen die Feuchtigkeit von der Körperoberfläche direkt nach außen.

Sportunterwäsche, ein Laufhemd in Kombination mit einer Laufhose (running tights) und eine Funktionsjacke sollten neben den passenden Laufschuhen zu der Grundausstattung einer jeden Läuferin und eines jeden Läufers gehören. Dunkle Farben sind sehr beliebt, machen es jedoch Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern sehr schwer, Sie rechtzeitig in der dunklen Jahreszeit zu erkennen.

Achten Sie daher auf helle Laufkleidung oder tragen Sie zusätzlich reflektierende Leuchtstreifen. Weitere Tipps in Sachen Laufen bei Dunkelheit erhalten Sie hier.

Regenschutz

Für nasse Tage kann Sportbekleidung mit einer Beschichtung ausgestattet sein. Dies trifft auf Jacken und auf Hosen zu.

Hersteller bieten sie unter der Bezeichnung "regendicht" an. Diese Textilien sind nicht besonders teuer, allerdings auch nicht atmungsaktiv, was bei stärkerer sportlicher Betätigung sehr unangenehm werden kann.

Nicht zu verwechseln sind diese Bekleidungsstücke mit regenabweisenden Jacken und Hosen. Diese sind imprägniert. Bei leichten Niederschlägen schützen sie vor eindringender Nässe, bei starkem Regen allerdings weichen sie schnell durch.

Zusätzliche Atmungsaktivität durch Gore-Tex-Gewebe

Qualitativ hochwertige Sportbekleidung hat ihren Preis. Dafür besitzt sie eine ausreichende Atmungsaktivität, auf die auch im Winter nicht verzichtet werden sollte.

Zudem bietet sie einen perfekten Schutz gegen Regen, Schnee und eindringende Winde. Es handelt sich bei dieser hochwertigen Bekleidung um Gewebe, die eine Gore-Tex-Ausstattung besitzen.

Gore-Tex-Gewebe können sehr individuell verarbeitet sein. Unter den verschiedenen Gore-Tex-Arten hat sich Soft-Shell als das allwettertauglichste Gewebe bewährt.

Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht des Gewebes, so dass der Sportler durch die Sportbekleidung in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Ebenso möglich sind Materialkombinationen, Verstärkungen an empfindlichen Körperpartien, teilweise Imprägnierungen, beispielsweise im Schulterbereich.

Verschiedene Schnitte

Zudem kommt es auf den Schnitt der Bekleidung an. Jacken sollten mit einem hohen Kragen ausgestattet sein, der den Hals gut umschließt.

Verdeckte Reißverschlüsse verhindern das Eindringen von Nässe und Wind. An den Ärmeln und am Bund haben sich Windstopper oder Reißverschlüsse bewährt. Eine ausreichende Anzahl von Taschen ermöglicht das Mitführen wichtiger persönlicher Gegenstände.

Sportschuhe

Für kalte und nasse Tage eignen sich Sportschuhe ohne oder mit einem nur geringen Mesh-Anteil, da durch diesen Nässe leicht eindringen kann. Das Einfetten des Trainingsschuhs empfiehlt sich vor jeder Benutzung.

Die richtige Sportbekleidung für heiße Tage

Sportbekleidung gehört zur Ausrüstung in vielen Sportarten. Damit sie ihren Zweck erfüllen kann, muss bei der Auswahl die aktuelle Wetterlage berücksichtigt werden. Sportbekleidung für heiße Tage sollte besonders atmungsaktiv und leicht sein.

Körperausschnit Frau joggt im Sportoutfit im Wald
Körperausschnit Frau joggt im Sportoutfit im Wald

Die Vorbereitung auf das sportliche Training ist an heißen Tagen um ein Vielfaches leichter als an kalten und nassen Tagen. Das Aufwärmtraining kann relativ kurz gehalten werden, da die Muskulatur ohnehin erwärmt ist. Außerdem erübrigt sich das Übereinanderziehen mehrerer Kleidungsstücke.

Je nach Sportart reichen ein leichtes Ober- und ein Unterteil sowie die passenden Sportschuhe nebst Sportsocken aus. Unterwäsche wird nach Bedarf gewählt.

Sport-Tops

Oberteile sind im Sommer in der Regel mit kurzen Armen ausgestattet oder wie ein Top beziehungsweise Bustier geschnitten. Wichtig ist, dass sie den Körper nicht zu sehr einengen. Atmungsaktive Gewebe sorgen für einen guten Feuchtigkeitstransport.

Während Sportbekleidung noch vor einigen Jahren aus reiner Baumwolle bestand, haben synthetische Funktionsfasern diese inzwischen abgelöst. Funktionsfasern sorgen dafür, dass der Körper des Sportlers ausreichend gewärmt wird, ohne dass er überhitzt.

Aufgrund der Atmungsaktivität kann Schweiß von der Haut innerhalb kurzer Zeit nach außen geleitet werden. Das Material trocknet sehr schnell, so dass selbst bei längerer sportlicher Betätigung ein angenehmes Hautgefühl erhalten bleibt.

Zudem ist der Sportler vor Unterkühlung geschützt. Würde der Sportler ein Material wählen, dass Feuchtigkeit aufnehmen, aber nicht abgeben kann, bestünde das Risiko der Unterkühlung selbst an heißen Tagen.

Sport-BHs

Frauen tragen zusätzlich einen Sport-BH, der eine gute Passform besitzen muss. Hersteller unterscheiden nach dem Grad der sportlichen Betätigung.

Die größte Stabilität bieten Sport-BHs, die beim Laufen benutzt werden. Sie können wie ein Bustier geschnitten sein.

Für den Sommer werden relativ dünne Gewebe angeboten, die dennoch nicht an Stabilität einbüßen. Komfortable Modelle sind mit einem Frottee-Einsatz im Unterbrustbereich ausgestattet, der den Schweiß aufsaugt.

Sporthosen

Sporthosen sind an heißen Tagen meist kurz. Auch sie sollten aus Funktionsfasern bestehen. Wichtig ist auch bei Sporthosen, dass sie gut sitzen.

Sind sie zu weit, rutschen sie. Einschnürende Hosen sorgen nicht nur für ein ungutes Gefühl, sie können auch gesundheitliche Schäden auslösen.

Alle Textilien, die beim Sport getragen werden, sollten sich leicht reinigen und trocknen lassen und auch nach mehrmaligem Waschgang nicht an Stabilität verlieren. Lesen Sie hier mehr über das Waschen von Sportbekleidung.

Tipps für (umwelt)bewusstes Einkaufen

Viele Menschen, die einen gesunden Lebensstil verfolgen, achten beim Einkaufen generell auch auf die Inhaltsstoffe sowie die Herkunft der Produkte. Dies gilt auch bei der Auswahl von Sportbekleidung. Man sollte folgende Tipps beherzigen:

  • auf Labels achten, die Chemikalien reglementieren
  • Produkte wählen, die aus der Region stammen
  • natürliche Stoffe wählen, wie etwa Tencel (pflanzliche Funktionsfaser)
  • Hersteller unterstützen, die sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzen
  • bei Daunenprodukten auf artgerechte Tierhaltung setzen
  • Second Hand Kleidung kaufen
  • den Bedarf reduzieren

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  • Summer © NiDerLander - www.fotolia.de
  • Pretty young girl runner in the forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de
  • Hike © Galyna Andrushko - www.fotolia.de
  • Young woman ruuning in the park © Agamtb - www.fotolia.de
  • Man with his bike in the city. © william87 - www.fotolia.de
  • Young person listening misic running in city street © Martinan - www.fotolia.de
  • health club © diego cervo - www.fotolia.de
  • winter running © Wojciech Gajda - www.fotolia.de
  • Beautiful young woman runner in a green forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de

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