Herkunft und Zubereitung beliebter Desserts (Süßspeisen) von A bis Z

Was wäre ein Menü ohne das Dessert? Ohne diesen süßen Abschluss ist ein schönes Essen doch kaum vorstellbar.

Arme Ritter, Crêpes, Tiramisú und Co - wir zeigen, woher die beliebten unterschiedlichen Süßspeisen kommen und wie sie zubereitet werden

Beim Dessert mal nicht auf die Kalorien achten

Oftmals ist dieser krönende Abschluss jedoch recht kalorienreich, weil viele Desserts mit Sahne oder Mascarpone zubereitet werden. Teilweise ist auch eine kalorienarme Zubereitung möglich, doch geht hier der einzigartige cremige Geschmack oftmals verloren.

Daher sollte man beim Dessert darauf verzichten, die Kalorien zu zählen und über die Inhaltsstoffe nachzudenken und einfach nur genießen! Gerade die Süßspeisen werden auch gerne als Hauptgericht gegessen und sind dann besonders bei den Kindern beliebt. Doch auch Erwachsene werden bei einem duftenden Grießbrei wieder zurück in ihre Kindheit versetzt.

Die Qual der Wahl

Sucht man nach einem Rezept für ein Dessert, so sollte man sich zuerst entscheiden, ob man gerne Früchte verwenden möchte oder lieber eine Creme zubereiten will. Soll das Dessert mit Eis kombiniert werden oder gar ein kleiner Kuchen sein?

In jedem Fall ist es bei Desserts besonders wichtig, auf die Präsentation zu achten. Das beste Dessert wirkt nicht, wenn es nicht schön garniert ist.

Als Garnierung eignen sich je nach Dessert

  • Fruchtsoßen
  • Schokoladensoßen
  • Früchte
  • Minzblätter
  • Sahne
  • Kompott oder auch
  • Puderzucker.

Sind rohe Eier im Dessert enthalten, so muss man darauf achten, dass dieses bis zum Servieren gut gekühlt ist, um die Gefahr einer Salmonelleninfektion zu minimieren.

Fertigprodukte kaufen

Wer sich keine Arbeit machen möchte, kann viele Desserts und auch Süßspeisen als Fertigprodukt im Supermarkt kaufen. Oft stehen diese im Kühlregal oder sind auch als Pulver erhältlich, das nur noch mit Milch oder Wasser zubereitet werden muss. Auch diese Fertigprodukte können übrigens mit wenigen Mitteln schön angerichtet und dekoriert werden.

Wir stellen Ihnen im Folgenden die beliebtesten deutschen und europäischen Desserts und Süßspeisen vor.

Apfelmus

Leckeres Apfelmus selbst gemacht

Apfelmus ist als Beilage zu Kaiserschmarrn, Reibekuchen, Pfannkuchen, Grießbrei oder auch als eigenständiges Dessert nicht mehr wegzudenken. Und auch zu vielen herzhaften Gerichten serviert man gerne das Apfelmus.

Doch es gibt kaum ein fertiges Apfelmus im Supermarkt, in dem kein Zucker enthalten ist. Liest man die Zutatenliste, so erscheint Zucker häufig schon an zweiter Stelle direkt nach den Äpfeln. Dabei kann Apfelmus auch ohne Zucker süß schmecken, wenn man die richtige Apfelsorte verwendet. Doch dazu muss man das Mus meist selbst kochen.

Zutaten und Zubereitung

Als Apfelsorte sollte man aromatische und leicht säuerliche Äpfel wählen, da diese im Apfelmus später am besten schmecken. Geeignet sind beispielsweise Sorten wie der Cox Orange oder der Boskoop.

Zuerst werden die Äpfel geschält und das Kernhaus entfernt. Die Äpfel schneidet man dann in kleine Stücke und gibt sie in einen großen Kochtopf mit wenig Wasser. Hier dünstet man die Äpfel, bis sie weich sind. Dann püriert man das Apfelmus noch und kann es anschließend mit Zimt abschmecken.

Zucker ist normalerweise nicht notwendig, sodass man auf diese Weise eine kalorienarme und gesunde Nachspeise gekocht hat. Außerdem ist Apfelmus auch eine gute Möglichkeit, Fallobst oder schon ältere Äpfel zu verarbeiten.

Auch das Einkochen von Apfelmus ist möglich, selbst wenn man den Zucker weglässt. Natürlich kann man Apfelmus auch einfrieren, so hat man auch Monate später noch frisches selbstgekochtes Apfelmus.

Ist das Apfelmus nach dem Pürieren zu dickflüssig, so kann man es auch noch mit Apfelsaft strecken. Zusätzlich zum Zimt ist auch Zitronensaft geeignet, um das Apfelmus abzuschmecken.

Apfelmus als Babynahrung

Kocht man das Apfelmus selbst, so ist es übrigens auch bestens als Babynahrung geeignet. Meist ist pürierter Apfel das erste Obst, das man Babys mit etwa einem halben Jahr zu löffeln gibt. Und wenn man sowieso Apfelmus als Nachspeise kocht, so kann man auch ein paar Äpfel mehr klein schneiden und den Obstbrei für das Baby selbst machen! Den meisten Babys schmeckt es allerdings besser, wenn der pürierte Apfel weder mit Zimt noch mit Zitronensaft abgeschmeckt wird.

Arme Ritter

Früher waren Arme Ritter eher ein Essen der Armen. Diese Speise wurde in schlechten Zeiten im 30-jährigen Krieg besonders gerne zubereitet. Damals verwendete man Eier und alte Brötchen für dieses Gericht.

Die Eier wurden aufgeschlagen und auf ein altes Brötchen gegeben. Dieses wurde dann in Fett gebacken.

Zutaten und Zubereitung

Heutzutage sind Arme Ritter einer der Klassiker unter den Desserts. Die Rezeptur wurde verfeinert und der heutigen Zeit angepasst. Hauptzutat ist heute eine Eiermilch.

Dazu verrührt man in einer Schüssel Milch, Eier sowie auch Zucker und Salz miteinander. Währenddessen lässt man Butter in einer Pfanne zerlaufen.

Dann wird eine Scheibe Weißbrot in die Eiermilch getaucht und sofort in die Pfanne gelegt. Die Brotscheibe brät man von beiden Seiten an und serviert sie klassisch mit Zimtzucker und/oder mit Kompott.

Natürlich kann man statt Weißbrotscheiben auch klein geschnittene Brötchen verwenden. Es müssen auch nicht unbedingt frische Backwaren sein, auch ältere Brote oder Brötchen vom Vortag sind geeignet.

Variante: Reiche Ritter

Als Abwandlung dieses Gerichtes gibt es auch die "Reichen Ritter". So bezeichnet man die Süßspeise, wenn Brot bzw. Brötchen zuerst z.B. mit Marmelade gefüllt werden, ehe sie in die Eiermilch getaucht und im Fett angebraten werden.

Ganz nach Belieben kann man sowohl die Armen als auch die Reichen Ritter mit weiteren Zutaten wie z.B. mit Vanille oder Ahornsirup verfeinern.

Bratapfel

Während Arme Ritter das ganze Jahr über gegessen werden, ist der Bratapfel ein typisches Dessert für die Weihnachtszeit. Es gibt praktisch keinen Weihnachtsmarkt, auf dem nicht Bratäpfel verkauft werden. Dabei kann man diese auch leicht zu Hause zubereiten.

Zutaten und Zubereitung

Wie gemütlich ist ein kalter Wintertag mit einem fein duftenden Bratapfel. Früher bereitete man Bratäpfel im Kamin zu, heute geht das einfacher im Backofen.

Neben Äpfeln benötigt man als Zutaten lediglich noch Zimt und Zucker. Beim Kauf der Äpfel sollte man auf die Sorten achten. Perfekte Bratapfelsorten sind beispielsweise Cox Orange oder Boskop, weil diese leicht säuerlich sind.

Der Bratapfel wird nicht geschält, sondern nur das Kernhaus entfernt. Dies gelingt mit einem Apfelausstecher relativ einfach. Nun gibt man oben noch den Zimtzucker darauf, schichtet die Äpfel nebeneinander in eine Auflaufform und schiebt diese in den Backofen.

Nach etwa einer halben Stunde platzt die Schale der Äpfel auf. Dies ist das Zeichen, dass die Bratäpfel fertig zum Servieren sind.

Gefüllte Bratäpfel

Bratapfel sind lecker

Bratäpfel schmecken aber auch sehr gut, wenn sie gefüllt sind. Dazu schneidet man oben vom Apfel einen "Deckel" herunter und entfernt dann das Kernhaus. Als Füllung eignen sich nicht nur süße, sondern auch herzhafte Zutaten.

Schinken und Zwiebeln passen beispielsweise perfekt zum Apfelgeschmack. Beides schneidet man in Würfel und füllt den Apfel damit. Auch klein geschnittener Gorgonzola kann den Bratapfel füllen, wenn man ihn herzhaft essen möchte.

Klassischerweise füllt man den Bratapfel aber eher mit einer Mischung aus

Genauso eignen sich aber auch Nüsse, Schokoladencreme oder Milchreis. Den fertigen (süßen) Bratapfel kann man dann mit einer Kugel Vanilleeis und Vanillesoße servieren.

Möchte man den Apfel füllen, so ist es wichtig, beim Entfernen des Kernhauses darauf zu achten, dass der Apfel unten nicht beschädigt wird. Anderenfalls wird die Füllung herauslaufen.

Crêpes

Im Prinzip sehen Crêpes auf den ersten Blick wie die deutschen Pfannkuchen aus. Auf den zweiten Blick kann man jedoch feststellen, dass der Teig nur hauchdünn ist.

In einer normalen Pfanne, in der man Pfannkuchen zubereitet, würde man so dünnen Teig nicht hinbekommen. Deshalb gibt es für die Herstellung der Crêpes ein spezielles Gerät, die Franzosen nennen es "Crêpière". Übersetzt könnte man auch vom "Crêpe-Eisen" sprechen.

Zutaten und Zubereitung

Diese spezielle Kochplatte ermöglicht es, die Crêpes hauchdünn zu backen. Dazu gibt man einen Löffel Teig auf die Platte und streicht diesen mit einem Teigrechen dünn aus. Natürlich kann man den Teig auch in einer normalen Pfanne damit dünn ausstreichen. Mit viel Übung werden die Crêpes dann vielleicht genauso dünn wie auf dem Crêpe-Eisen.

Der Crêpe-Teig an sich ist praktisch geschmacksneutral. Dies ermöglicht sowohl eine süße als auch herzhafte Zubereitung der dünnen Pfannkuchen.

Zutaten für den Teig sind:

Nach dem Verrühren stellt man den Teig für wenige Minuten zur Seite und lässt ihn quellen. Währenddessen erhitzt man die Pfanne oder das Crêpe-Eisen. Bereitet man Crêpes in der Pfanne zu, so benötigt man etwas Fett, um die Crêpes von beiden Seiten anbraten zu können. Crêpe-Eisen kommen in der Regel ohne Fett aus, doch auch hier muss der Pfannkuchen nach etwa einer halben Minute gewendet werden.

Als Füllungen der Crêpes sind wie bereits erwähnt sowohl herzhafte als auch süße Zutaten möglich. Süße Crêpes werden beispielsweise mit

Crepes mit verschiedenen Füllungen

gefüllt, zusammengerollt und dann gegessen.

Als Füllung für herzhafte Crêpes eignet sich

  • Pesto
  • ein Quark-Dip
  • Frischkäse oder auch
  • normaler Käse,

der im warmen Crêpe schön zerläuft.

Crème brûlée

Eindrucksvoller wird eine andere Nachspeise aus Frankreich serviert: die Crème brûlée. Es handelt sich dabei um eine Art Pudding, dessen Zuckerschicht vor dem Servieren mit einem Bunsenbrenner angezündet wird. Dies ergibt somit ein "brennendes" Dessert, das durchaus etwas hermacht.

Zutaten und Zubereitung

Für die Zubereitung der Crème brûlée benötigt man Milch und Sahne als Hauptzutaten. Ferner gehören Eigelb, weißer und brauner Zucker und eine Vanilleschote zu den Zutaten.

Die Milch lässt man in einem Kochtopf zusammen mit der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen. Anschließend muss die heiße Milch etwa zehn Minuten ruhen.

Dann rührt man die Sahne dazu, schiebt den Topf nochmals auf die Herdplatte und erhitzt die Masse. Sie darf allerdings nicht mehr kochen.

Anschließend verrührt man Eigelbe und den weißen Zucker und vermischt dies mit der Milch-Sahne-Mischung. Nun füllt man die Crème in kleine feuerfeste Schälchen und schiebt diese für knapp eine halbe Stunde in den Ofen. Es bildet sich in dieser Zeit eine Haut, die nicht verbrennen darf.

Nun nimmt man die Schälchen aus dem Ofen, lässt sie abkühlen und kühlt sie dann nochmals etwa zwei Stunden im Kühlschrank. Vor dem Servieren wird die Crème brûlée mit braunem Zucker bestreut und "angezündet".

Alternativ kann man die Schälchen auch nochmals kurz im Backofen unter den Grill stellen, bis der braune Zucker karamellisiert. Dadurch entsteht eine schöne braune Kruste.

Crème brulée gelingt nicht in allen Schälchen. Sie müssen besonders flach sein, damit die Masse darin fest wird. Vor dem Servieren kann die Crème auch noch mit einer Himbeersauce oder anderem Obst garniert werden.

Alternativ dazu kann man das Obst auch in das Schälchen geben, bevor man die flüssige Milch-Sahne-Mischung hineingießt. Selbst eine herzhafte Zubereitung mit Käse, Schalotten und Weißwein ist möglich.

Flan

Der spanische Flan ist in seinem Ursprungsland vielleicht so beliebt wie bei uns der Pudding oder die Götterspeise. Während diese beiden Nachspeisen bei uns jedoch nur in der süßen Variante bekannt sind, essen die Spanier ihren Flan nicht nur süß, sondern gerne auch herzhaft.

Das Besondere am Flan ist, dass dieses Dessert im Wasserbad zubereitet wird. Die Zubereitungszeit ist daher relativ lange. Neben den Spaniern kennen auch die Portugiesen den Flan. Das französische Pendant dazu ist die Crème caramel.

Zutaten und Zubereitung

Für einen süßen Flan werden Eier, Zucker und Milch benötigt. Die Eier verrührt man mit dem Zucker. Nun benötigt man Förmchen, die innen mit karamellisiertem Zucker überzogen wurden.

Die süße Eiermasse wird nun mit warmer Milch vermischt und in die Förmchen gegossen. Diese Förmchen stellt man nun für etwa eine Stunde ins Wasserbad. In dieser Zeit gart die Masse und wird relativ fest. Danach kommt der Flan in den Kühlschrank.

Vor dem Verzehr wird die Puddingmasse aus dem Förmchen gestürzt. Der flüssige karamellisierte Zucker zerläuft dann über dem Flan.

Für die herzhafte Zubereitung verwendet man beispielsweise Brühe und Salz statt Milch und Zucker. Auch gegartes und dann püriertes Gemüse können die Zutat eines herzhaften Flans sein.

Variation

Eine Variante des Flans stammt von den Kanarischen Inseln. Hier wird die Puddingmasse nicht im Wasserbad, sondern im Ofen gegart. Die Garzeit halbiert sich dadurch. Teilweise werden hier weitere Zutaten wie Vanille oder Honig hinzugefügt.

Götterspeise

Die Götterspeise ist auch unter dem Namen "Wackelpudding" oder "Wackelpeter" bekannt. Dies beschreibt die Form der Süßspeise sehr gut. Es handelt sich um einen wenig stabilen Pudding, der in vielen verschiedenen bunten Farben und Geschmacksrichtungen erhältlich ist.

Beliebte Geschmacksrichtungen sind

Die Götterspeise gibt es fertig im Becher zu kaufen. >Alternativ kann man sie aber auch selbst zubereiten. In den Supermärkten gibt es Götterspeise als Pulver zu kaufen. Dieses muss lediglich in Zuckerwasser eingerührt und erwärmt werden. Anschließend wird die flüssige Masse in Schälchen gefüllt und mehrere Stunden gekühlt.

Zutaten und Zubereitung

Hauptzutaten der Götterspeise sind Gelatine, Farbstoffe und Zucker.

Wer Götterspeise komplett selbst zubereiten möchte, weicht Gelatineblätter in Wasser auf. Gleichzeitig wird ein Fruchtsaft mit Zucker und Zitronen- oder Limettensaft verrührt und erwärmt. Nun kommen die Gelatineblätter hinzu, die Masse muss gut verrührt werden.

Anschließend füllt man die selbst gemachte Götterspeise in Portionsförmchen und stellt sie für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Je nach Geschmacksrichtung eignen sich Vanillesoße, Sahne oder auch eine Buttermilch-Schlagsahne-Mischung als Beilage.

Vegetarier, die keine Gelatine verwenden wollen, können das Rezept auch mit Agar-Agar probieren. Es bleibt ein wirklich himmlischer Genuss.

Götterspeise in mehreren Schichten

Es ist besonders schön, den Wackelpudding in mehreren Farben zu schichten. Das macht zwar ein bisschen Arbeit, aber das Ergebnis sieht lecker aus.

Dafür braucht man eine große Glasschüssel oder mehrere kleine Glasschälchen. Dann wird die erste Farbschicht, beispielsweise gelb, gekocht und abgekühlt in die Schüssel gefüllt. Diese muss dann im Kühlschrank fest werden und jetzt kommt die zweite rote Schicht darauf. Wenn diese im Kühlschrank fest geworden ist, kommt die letzte grüne Schicht darauf.

Dieses bunte Dessertwunder ist für Kinder ein Spaßfaktor. Wer es besonders lustig gestalten will, kann auch in jede einzelne Schicht noch einmal Gummibärchen oder Weingummis geben.

Götterspeise mit Alkohol

Für die Erwachsenen-Party ist die Götterspeise ein Renner, wenn sie mit Alkohol gemacht und in kleine Plastikbecher gefüllt wird. Auch hier kann man mehrere Farbschichten machen.

Meist wird Wodka anstelle von Wasser verwendet. Es wird nur ein Teil des Wassers mit dem Götterspeisepulver gekocht, wird dann durch Zugabe von kaltem Wasser gekühlt und dann gibt man erst den Wodka dazu. Bunte Fruchtgummis sehen auch in den kleinen Plastikbechern schön aus.

Grießbrei

Grießbrei ist als Fertigprodukt oder auch zum Anrühren mit Milch oder Wasser im Supermarkt erhältlich. Besonders Kleinkindern füttert man diesen Brei gerne, weil er geschmacklich und auch von der Konsistenz her genau deren Anforderungen erfüllt. Möchte man kein Fertigprodukt verwenden, so ist ein Grießbrei aber auch dann nicht viel Arbeit.

Zutaten und Zubereitung

Als Zutaten benötigt man lediglich Milch, Grieß und Zucker.

Grie? und Zucker sowie einige Löffel Milch werden in einer kleinen Schüssel miteinander verrührt. Gleichzeitig kocht man die restliche Milch in einem Topf auf.

Sobald die Milch kocht, rührt man den Grieß hinein, lässt den Grießbrei nochmals aufkochen und für wenige Minuten weiterkochen. Fertig ist der selbstgekochte Grießbrei.

Je mehr Grieß man in den Brei rührt, desto fester wird er. Hier kann man ganz nach Belieben individuell variieren.

Grießbrei wird ganz klassisch mit Zimtzucker gegessen oder auch mit Kakaopulver bestreut bzw. mit Apfelmus, Kirschkompott, Vanillesauce oder Fruchtsirup angerichtet.

Herrencreme

Deutlich aufwendiger als der Grießbrei ist die Herrencreme. Zudem ist dieses Dessert nicht besonders kalorienarm, schmeckt aber dafür wunderbar sahnig. Es stammt aus dem Münsterland, hat aber inzwischen ganz Deutschland erobert.

Zutaten und Zubereitung

Als Zutaten benötigt man:

Kinder sollten aufgrund des enthaltenen Alkohols also nicht unbedingt mitessen, wobei es inzwischen auch schon alkoholfreie Varianten der Herrencreme gibt. Hauptzutat des Desserts ist ein Vanillepudding.

Die Milch gibt man zusammen mit dem Vanillemark, dem Zucker und dem Salz in einen Kochtopf und erhitzt das Ganze. Zuvor gibt man jedoch ein paar Löffel der Milch in eine kleine Schüssel und rührt diese zusammen mit der Speisestärke glatt. Die Speisestärke rührt man dann in die Milch und lässt diese nochmals aufkochen.

Wer sich nicht so viel Arbeit machen möchte, kann auch Puddingpulver kaufen und dieses nach Packungsanleitung zubereiten.

Sobald der Pudding ausgekühlt ist, rührt man ihn gut durch und vermischt ihn dann mit Raspelschokolade, geschlagener Schlagsahne und Rum.

Wichtig ist, dass der Vanillepudding kräftig gerührt wird, bevor die weiteren Zutaten hinzugefügt werden. Man kann die Puddingmasse auch mit einem Rührgerät aufschlagen. Bis zum Verzehr wird die Herrencreme kühl gestellt.

Besonders gut schmeckt die Herrencreme, wenn man hochwertige Blockschokolade verwendet, die man frisch über das Dessert raspelt. So erreicht man einen perfekten Schokoladengeschmack.

Kalter Hund

Ein Kalter Hund ist nicht etwa ein Vierbeiner mit kalten Pfötchen, sondern vielmehr eine süße Nachspeise aus Schokolade und Butterkeksen. Es handelt sich dabei um einen Kuchen, der ohne Backen zubereitet wird. Unter verschiedenen Namen ist ein derartiger Kuchen in vielen verschiedenen Ländern bekannt.

Zutaten und Zubereitung

Abwechselnd werden Schokolade und Kekse geschichtet. So wird der Kuchen ein Renner auf jedem Kindergeburtstag. Zuerst hackt man Schokoladenkuvertüre und z.B. Palmfett klein und erwärmt beides im Wasserbad.

Nun verrührt man die Schokoladenglasur mit erwärmter Sahne. Den Topf deckt man anschließend ab und stellt die Schokolade beiseite, damit sie auskühlen kann.

Währenddessen streicht man eine Kastenkuchenform mit Butter oder Öl ein und legt nun ein großes Stück Frischhaltefolie hinein. Diese ist notwendig, um den Kuchen vor dem Servieren problemlos herausheben zu können, ohne dass der Kuchen zerbricht.

Sobald die Schokoladenglasur erkaltet ist, rührt man sie mit dem Handrührgerät nochmals durch. Nun wird eine dünne Schicht Schokolade in die Kastenform gestrichen.

Auf die Schokolade schichtet man dann Butterkekse, ähnlich wie man dies bei der Zubereitung einer Lasagne mit Nudeln und Sauce macht. Abwechselnd werden immer wieder Schokoladenglasur und Kekse geschichtet, bis die Kastenform voll ist.

Als letzte Schicht kommt nochmals Schokoladenglasur darauf, ehe man den Kuchen mit Frischhaltefolie abdeckt. Mehrere Stunden lang muss der Kuchen nun durchziehen. Nach dieser Zeit hebt man ihn heraus und schneidet mit einem scharfen Messer etwa einen Zentimeter breite Stücke herunter.

Variation

Als Variante dazu kann man den kalten Hund auch zweifarbig zubereiten, indem man dunkle und helle Schokoladenglasur verwendet. Auch mit Schokoladeneis ist die Zubereitung möglich.

Dazu verrührt man Schokoladeneis, Sahne und gehackte Schokolade und schichtet diese Creme abwechselnd mit Butterkeksen in die Form. Nach dem Abkühlen bestreicht man den kalten Hund noch mit einer Kuchenglasur.

Kompott

Deutlich gesünder als der Kalte Hund ist ein Kompott, das zudem noch sehr vielseitig verwendet werden kann. Man kann aber beide Desserts miteinander kombinieren, indem man ein Stück Kalten Hund mit einem Löffel Kompott auf einem Teller anrichtet.

Zutaten und Zubereitung

Für die Zubereitung eines Kompotts benötigt man Obst. Welche Früchte genau verwendet werden, ist Geschmackssache. Charakteristisch für ein Kompott ist die Tatsache, dass man die ausgewählten Früchte bei niedrigen Temperaturen dünstet. So bleiben auch besonders viele Vitamine erhalten.

Ganz nach Belieben kann das Kompott dann warm oder kalt gegessen werden. Es wird dann sowohl zu süßen Desserts als auch zu deftigen Fleischgerichten wie z.B. zu Wild serviert.

Die Früchte kocht man mit Zucker, Wasser sowie evtl. etwas Saft ein. Ganz nach Belieben kann man dann noch Zimt, Vanille oder andere Gewürze hinzufügen. Bei besonders säurehaltigem Obst fügt man noch etwas Natron dazu, um den Geschmack zu verbessern.

Für die Herstellung eines Kompotts müssen aber nicht zwangsläufig frische Früchte verwendet werden. Auch getrocknete oder eingefrorene Früchte sind geeignet.

Frisches Kompott ist nur begrenzt haltbar, wenn es nicht eingemacht wird. Möchte man das Kompott mehrere Monate lang aufheben, so kocht man es in speziellen Einmachgläsern. Das dabei entstehende Vakuum macht das Kompott monatelang genießbar.

Milchreis

Preiselbeerkompott zum Milchreis
Preiselbeerkompott zum Milchreis

Der Milchreis ist wohl einer der Klassiker unter den Süßspeisen. Trotzdem gibt es viele Menschen, die den klebrigen süßen Reis so gar nicht mögen. Genauso viele wiederum gibt es aber, die an ihre Kindheit erinnert werden, wenn sie einen Teller süßen Milchreis mit Zimtzucker essen.

Milchreis kann nicht mit jeder Reissorte zubereitet werden. Nur der Rundkornreis hat die richtige Konsistenz. Doch auch dieser ist in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich.

Wer sich möglichst wenig Arbeit machen möchte, kauft ein Fertigprodukt aus dem Kühlregal oder eine Fertigmischung, die nur noch mit Milch oder Wasser aufgekocht werden muss.

Zutaten und Zubereitung

Besser schmeckt der Milchreis aber, wenn man ihn selbst zubereitet. Dazu lässt man Milch in einem großen Kochtopf aufkochen und fügt dann den Reis und eine Prise Salz dazu.

Wenn die Milch aufkocht, dreht man die Temperatur zurück und lässt den Milchreis etwa eine halbe Stunde lang ziehen, bis er die Milch aufgesaugt hat. Zum Schluss schmeckt man noch mit Zucker ab.

Beim Milchreiskochen muss man darauf achten, dass der Reis nicht anbrennt. Dies erreicht man, wenn man einen hochwertigen Kochtopf verwendet oder den Topf vor der Benutzung mit kaltem Wasser auswäscht. Sollte der Reis dennoch anbrennen, so empfiehlt es sich, den Milchreis in einen anderen Topf zu füllen und dort weiter zu kochen.

Ganz nach Belieben kann man den Milchreis bei der Zubereitung auch noch mit Vanille abschmecken. In jedem Fall wird er vor dem Servieren mit Zimtzucker bestreut. Auch ein Kirschkompott als Beilage passt sehr gut zum Milchreis.

Panna cotta

Während Milchreis sowohl warm als auch kalt gegessen werden kann, muss Panna cotta immer gut gekühlt werden, bis sie serviert wird. Panna cotta ist ein Dessert aus Italien, genauer gesagt aus Norditalien. Hauptzutaten dieses Rezeptklassikers sind Sahne, Gelatine und natürlich Zucker.

Übersetzt bedeutet Panna cotta "gekochte Sahne".

Zutaten und Zubereitung

Bei der Zubereitung gibt man die Sahne in einen Kochtopf und lässt sie wenige Minuten lang leicht kochen. Währenddessen weicht man die Gelatine in Wasser ein und gibt sie nach der Einweichzeit in die heiße Sahne.

Zum Schluss kommt noch der Zucker sowie ggfs. Vanille dazu, fertig ist die italienische Panna cotta. Bevor die flüssige Sahne in Portionsschälchen gefüllt wird, gibt man diese jedoch durch ein Sieb. Die Schälchen werden dann für mehrere Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Panna cotta wird häufig mit einer süßen fruchtigen Soße serviert. Gut geeignet sind dunkle Früchte, da sich diese gut von der hellen Panna cotta abheben. Genauso ist aber auch dunkle Schokoladensoße geeignet.

Petit Gâteau

In Frankreich werden die Petit Gâteau (Kleiner Kuchen) wörtlich übersetzt "Weiche Schokolade" genannt. Es handelt sich bei diesem Dessert wirklich um kleine Kuchen, die einen Kern aus flüssiger Schokolade haben. Schneidet man diesen kleinen Kuchen also in der Mitte auseinander, läuft flüssige warme Schokolade heraus.

Dazu wird der kleine Kuchen vor dem Servieren kurz in der Mikrowelle oder dem Backofen erwärmt. Klassische Beilage zum Petit Gâteau ist Vanilleeis. Genauso kann man aber natürlich auch andere Eissorten mit dem Kuchen kombinieren oder den Kuchen mit frischen Früchten oder einer alkoholhaltigen Schokoladenfüllung servieren.

Pudding

Pudding ist besonders bei Kindern beliebt

Das Kochen eines Puddings ist heutzutage denkbar einfach: Man wählt eine Puddingsorte und rührt das Pulver mit etwas Milch und Zucker an. Währenddessen erhitzt man Milch in einem Topf und rührt das Puddingpulver hinein, sobald die Milch kocht. Der Topf wird dann nochmals kurz auf die heiße Herdplatte gestellt, ehe der flüssige Pudding in Dessertschälchen gefüllt wird.

Beliebt sind Puddingsorten wie Vanille, weiße und dunkle Schokolade oder Sahne. Serviert werden kann jeder Pudding mit

  • Schokoladensoße
  • einer Fruchtsoße
  • Kompott oder
  • für Kinder auch mit Schoko- oder Zuckerstreusel.

Kokospudding

Wer einmal andere Geschmacksrichtungen ausprobieren möchte, kann auch selbst Pudding zubereiten. Für einen Pudding mit Kokosgeschmack benötigt man beispielsweise neben der Milch als Hauptzutat

  • Kokoslikör und Kokosraspeln
  • tiefgefrorene Himbeeren
  • Zucker und
  • Sahne.

Der Kokospudding wird auf Basis eines Sahnepuddings gekocht. Diesen Sahnepudding bereitet man mit Kokoslikör, Zucker und Milch zu. Der Pudding wird dann in eine Dessertschale gefüllt und abgedeckt, ehe man ihn auskühlen lässt.

Währenddessen röstet man die Kokosraspeln in einer kleinen Pfanne an. Nun schlägt man Sahne steif und hebt diese vorsichtig unter den erkalteten Pudding. Serviert wird der Kokospudding mit gezuckerten Himbeeren und den Kokosraspeln.

Wer sich keine Arbeit machen möchte, kann Pudding in verschiedenen Geschmacksrichtungen auch aus dem Kühlregal kaufen. Hier erhält man auch Pudding mit Schlagsahne oder zweifarbigen Pudding.

Quarkspeise

Quarkspeisen kann man sowohl in der warmen als auch in der kalten Jahreszeit zubereiten.

Zutaten und Zubereitung

Hauptzutat einer Quarkspeise ist Quark. Wer Kalorien sparen möchte, kann problemlos auch Magerquark verwenden. Als Süßungsmittel eignen sich Honig oder Zucker. Aromen wie Vanillezucker oder Zitronensaft verfeinern den Geschmack. Im Prinzip kann der Quark nun bereits serviert werden.

Alternativ kann man aber auch püriertes oder frisches Obst hineinrühren oder den Quark mit Schokoladensoße abschmecken. Wer kein frisches Obst zu Hause kann, kann auch tiefgefrorenes Obst oder Obst aus der Dose verwenden. Tiefgekühlte Früchte sollte man allerdings zuerst auftauen lassen, ehe man sie verarbeitet.

Weitere Zutaten, die sich für eine Quarkspeise eignen, sind auch Sahne und Fruchtsäfte. Mit beidem wird der Quark etwas flüssiger. Um Kalorien zu sparen, kann die Sahne auch durch Milch ersetzt werden.

Rote Grütze

Ursprünglich wurde eine Rote Grütze nicht aus Obst, sondern aus Grütze, also aus Getreidekörnern in Kombination mit Saft, hergestellt. Das Dessert ist besonders in Norddeutschland beliebt.

Zutaten und Zubereitung

Klassische Früchte, die heutzutage verwendet werden, sind rote und schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen. Das Charakteristische an einer Roten Grütze sind nicht nur ihre Zutaten, sondern auch ihre etwas dickliche Konsistenz. Jede einzelne Frucht kann man aber noch erkennen.

Für die Zubereitung wäscht man die Früchte und kocht sie zusammen mit Saft in einem Topf auf. Die sämige Konsistenz der Roten Grütze erreicht man durch die Zugabe von Grieß, Speisestärke oder auch Puddingpulver. Nach dem Kochen muss die Rote Grütze mehrere Stunden lang kühl gestellt werden.

Möchte man keine Rote, sondern beispielsweise eine Grüne oder Gelbe Grütze kochen, so verwendet man entsprechend dazu Früchte, die diese Farbe haben. Rote Grütze kann als alleiniges Dessert beispielsweise mit Vanillesoße serviert werden. Sie eignet sich aber auch als Dekoration anderer Desserts oder als Zugabe z.B. zu Panna cotta.

Schokobananen

Wer reife Bananen zu Hause hat, die nicht mehr gegessen werden wollen, der kann sie zu einem ganz einfachen Dessert zubereiten.

Zutaten und Zubereitung

Dazu schält man eine Banane und legt diese auf einen Teller. Über die Banane gießt man reichlich flüssige Schokolade und dekoriert diese mit geraspelter Schokolade, mit Zuckerstreuseln oder auch mit Mandelplättchen. Fertig ist die Schokobanane.

Alternativ dazu kann man die Banane auch auf einen langen Spieß stecken und dann in flüssige Schokolade tauchen. Ist die Schokolade trocken, kann die Schokobanane am Spieß gegessen werden.

Zubereitung im Backofen

Eine weitere Möglichkeit der Zubereitung ist der Backofen. Dazu schneidet man eine Banane in der Mitte ein und steckt hier Schokoladenstückchen hinein. Anschließend wickelt man die Banane in Alufolie und legt sie etwa eine Viertelstunde in den Backofen. Die Schokolade schmilzt und zerläuft über der Banane.

Tiramisu

Das Tiramisu ist ein Klassiker unter den Desserts und kommt aus Italien. Seit 1970 gibt es hier dieses Dessert, das längst nicht mehr nur in der klassischen Variante zubereitet wird.

Zutaten und Zubereitung

Hauptzutaten dieser geschichteten Nachspeise sind:

  • Mascarpone
  • Eier
  • Espresso
  • Löffelbiskuits

Bei der Zubereitung von Tiramisu vermischt man erkalteten Espresso mit Amarettolikör. In eine Schüssel gibt man den Mascarpone und rührt diesen gut durch. Zucker und Eigelb werden schaumig geschlagen und mit dem Mascarpone vermischt.

In einem weiteren Gefäß schlägt man Sahne steif und zieht diese unter die Mascarponemasse. Nun benötigt man eine Dessertschale, Auflaufform o. ä.

Abwechselnd taucht man nun Löffelbiskuits in Espresso, legt diese in die Form und gibt darüber einige Löffel der Mascarponecreme. Ist die Form voll, stellt man das Tiramisu mehrere Stunden in den Kühlschrank.

Serviert wird Tiramisu bestreut mit Kakaopulver. Da sich im originalen Tiramisu rohe Eier befinden, sollte man bei der Zubereitung stets darauf achten, frische Eier zu verwenden. Zudem muss das Tiramisu ständig gekühlt werden. Nicht zwingend muss Tiramisu allerdings mit frischen Eier zubereitet werden, auch Quark und Sahne sind eine Alternative dazu.

Alternative 1

Mascarpone als Hauptzutat des Tiramisu

Tiramisu schmeckt auch sehr gut, wenn man frische Früchte oder Früchte aus der Dose in die Mascarpone- oder Quarkcreme rührt. Essen Kinder mit, so kann man statt Espresso auch Fruchtsaft zum Tränken der Löffelbiskuits verwenden.

Inzwischen gibt es auch viele Torten auf der Basis des Tiramisus. Dazu werden kleine Kekse in Espresso getaucht und als Tortenboden verwendet. Darauf kommt eine Mascarponeschicht. Abschließend werden als Dekoration nochmals ein paar trockene Kekse gestreut.

Alternative 2

Tiramisú lässt sich auch mit anderen Spirituosen oder ganz ohne Alkohol zubereiten. Man findet auch Rezepte, bei denen auf das Ei verzichtet wird.

Dafür braucht man:

  • 2 Packungen Löffelbiskuits,
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver,
  • 3 EL Zucker,
  • 1/4 Liter Milch,
  • 2 Tassen Kaffee oder Espresso,
  • 200g Mascarpone,
  • 80g Zucker,
  • 100ml Sahne und
  • Kakao.

Den Pudding bereitet man nach Vorschrift, allerdings nur mit der Hälfte der Milch und 3 EL Zucker. Diesen stellt man in den Kühlschrank, muss aber regelmäßig umrühren, damit sich keine Haut bildet. Der Kaffee wird vorbereitet und kalt gestellt.

Die Mascarponecreme wird mit dem Zucker verrührt. Nach und nach hebt man vorsichtig den Pudding darunter. Die Schlagsahne wird steif geschlagen und ebenfalls behutsam unter die Masse gehoben.

Die Löffelbiskuits werden mit dem Kaffee getränkt und der Boden einer Form damit belegt. Jetzt kommt die Creme darauf und dann die nächste Schicht getränkte Löffelbiskuits, dann wieder Creme; auf die letzte Schicht Creme wird Kakao gestreut.

Vla

Vla hört sich recht ähnlich zu dem spanischen Pudding namens Flan. Vla ist jedoch eine typische Süßspeise in den Niederlanden.

In den Niederlanden gibt es dieses Dessert in praktisch jedem Supermarkt fertig zu kaufen. Man hat hier die Wahl zwischen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wie

oder auch ein zweifarbiges Dessert aus Vanille- und Schokoladengeschmack.

Zutaten und Zubereitung

Doch was ist Vla eigentlich? Vla ist eine Art Pudding, die Konsistenz ist jedoch flüssiger. Hat man keine Möglichkeit, fertigen Vla im Supermarkt zu kaufen, so kann man diesen auch selbst zubereiten.

Dazu benötigt man

  • Eier
  • Milch
  • Zucker
  • Speisestärke und
  • eine Vanilleschote.

Etwas cremiger wird der Vla, wenn man Milch und Sahne statt ausschließlich Milch verwendet.

Die Vanilleschote wird in einen Topf mit Milch gelegt und diese zum Kochen gebracht. Nun lässt man die heiße Milch etwa eine Viertelstunde im Kochtopf ziehen. Währenddessen rührt man die Stärke mit etwas Milch glatt.

In einer anderen Rührschüssel verrührt man die Eier und den Zucker. Die Stärke vermischt man dann mit der Eiermischung. Nun nimmt man die Vanilleschote aus der Milch und gibt ein paar Löffel der heißen Milch in die Eier-Stärke-Mischung.

Anschließend wird auch der Rest gut verrührt und aufgekocht. Sobald der Vla dickflüssig wird, nimmt man den Topf von der Herdplatte. Sofort kann der Vla serviert werden. In den Niederlanden isst man diese Süßspeise jedoch meist kalt.

Serviert wird der Vla in seinem Heimatland oft mit Schlagsahne oder auch mit Kompott und Zuckerstreuseln.

Zabaglione

Ähnlich beliebt wie in den Niederlanden der Vla ist in Italien die Zabaglione. Italien ist auch das Ursprungsland dieses Dessertklassikers.

Bei der Zubereitung verrührt man Zucker und Eigelb und fügt einen speziellen italienischen Wein, den Marsala, hinzu. Weitere Zutaten sind Zimt und Rum.

Die Schüssel wird dann ins Wasserbad gestellt und die Eigelbmasse so lange gerührt, bis sie schaumig ist. Traditionell servieren die Italiener ihr Dessert in einem Glas mit Zuckerrand.

Statt Marsala werden inzwischen auch Amaretto oder Eierlikör verwendet. Oftmals wird die Zabaglione auch nicht im Dessertglas, sondern auf einem Teller mit Früchten serviert. So passen Obstsorten wie

perfekt zum süßen Geschmack dieses Desserts. Da sich in diesem Dessert rohe Eier befinden, sollte man bei der Zubereitung auf die Verwendung frischer Eier achten und die Zabaglione so schnell wie möglich verbrauchen.

Nachtisch für Kinder

Für die meisten Kinder ist der Nachtisch der Höhepunkt der Mahlzeit. Darauf freuen sie sich und sind auch bereit den Teller leer zu essen. Die meisten Desserts sind auch noch gesund oder bringen eine extra Portion Milch.

Schaumkussnachtisch

Der Schaumkussnachtisch ist schnell gemacht und für die Kinder eine Sensation. Dafür benötigt man:

  • 1 Packung Schaumküsse,
  • 1 500g Becher Joghurt,
  • Waldmeister- oder Himbeersirup.

Die Schaumküsse werden in einer Schüssel, mit einer Gabel zerdrückt. Der Waffelboden wird abgenommen und zerbröselt, dann hebt man vorsichtig den Joghurt unter die Masse. Auf den Desserttellern wird dann noch mit dem Sirup garniert. Dieser Nachtisch kann wahre Begeisterungsstürme auslösen.

Trauben-Nuss-Nachtisch

Trauben als Nachtisch

Für einen Trauben-Nuss-Nachtisch braucht man:

  • 1 500g Becher Joghurt,
  • Weintrauben (am besten helle ohne Kerne),
  • eine Handvoll Walnusskerne,
  • 2 EL Vollrohrzucker und
  • Schokostreusel.

Die ganzen Zutaten mischt man mit dem Joghurt und schon hat man einen fruchtig frischen und leckeren Nachttisch.

Zweischicht-Pudding

Für den Zweischicht-Pudding benötigt man:

  • 1 Päckchen Schokoladenpudding,
  • 1 Päckchen Vanillepudding,
  • 1 L Milch,
  • 6 EL Vollrohrzucker,
  • Apfelmus und
  • Schlagsahne.

Die Zubereitung ist ein bisschen aufwendiger, dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen. Zuerst kocht man den Schokoladenpudding nach Anleitung. Den fertigen Pudding gibt man in eine Schale und lässt ihn abkühlen. Danach stellt man ihn in den Kühlschrank, bis er richtig fest ist. Jetzt wird der Vanillepudding gekocht und kommt als zweite Schicht obendrauf.

Die letzte Schicht muss ebenfalls im Kühlschrank fest werden. Dann kann serviert werden, indem man mit einem großen Löffel Pudding absticht, sodass beide Farbschichten schön zu sehen sind. In der Zwischenzeit kann man die Schlagsahne steif schlagen und der Pudding wird mit einem Klacks Apfelmus und Schlagsahne serviert.

Obstsalat

Obstsalat als Kinder-Nachtisch

Obstsalat ist für Kinder immer gut und vor allen Dingen gesund. Dafür nimmt man

  • zwei geschälte und entkernte Äpfel,
  • eine in Scheiben geschnittene Banane,
  • ein Schälchen Weintrauben und
  • 2-3 andere Früchte, je nach Saison.

Die klein geschnittenen Früchte gibt man in eine Schüssel. Für das Dressing benötigt man 3 EL Apfelsaft, den Saft einer ausgepressten Orange, einige Spitzer Zitronensaft und 2 EL Vollrohrzucker oder Honig.

Das Ganze vermischt man und serviert es in kleinen Schälchen. Wer mag, kann auch noch Schlagsahne oder eine fertige Schokoladensoße dazu reichen.

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  • Pfannkuchen © Carmen Steiner - www.fotolia.de
  • Apfelkompott im Schälchen mit Zimt © Printemps - www.fotolia.de
  • Apfel Sorte Boskoop © Christian Fischer - www.fotolia.de
  • baking © Olga Struk - www.fotolia.de
  • Cranberry Cinnamon Sauce © dolphy_tv - www.fotolia.de
  • vanilla pudding © Tomo Jesenicnik - www.fotolia.de
  • Mascarpone © photocrew - www.fotolia.de
  • Weintrauben © Swetlana Wall - www.fotolia.de
  • Obstsalat © UJac - www.fotolia.de
  • delicious cake © crolique - www.fotolia.de
  • Raspberry cake © crolique - www.fotolia.de
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