Frauenärzte

Gynäkologen befassen sich mit der Frauenheilkunde und der Geburtshilfe

Frauenärzte diagnostizieren und therapieren Krankheiten der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane. Sie nutzen die Sonografie zur Abbildung der inneren Organe und untersuchen mit Hilfe des Spekulums visuell die Scheide und den Muttermund.

Gynäkologe in weißem Kittel vor rosa Stuhl mit Beinen
patient at gyneacologist examination © endostock - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Frauenärzte

Die korrekte Bezeichnung für den Frauenarzt lautet heute "Gynäkologe".

Tätigkeitsfelder und Arbeitsplatz

Der Gynäkologe beschäftigt sich mit

  • den weiblichen Fortpflanzungsorgangen
  • deren Erkrankungen und
  • Störungen.

Er

in manchen Fällen sogar bis hin zur Entbindung.

Viele niedergelassene Gynäkologen haben so genannte Belegbetten in Krankenhäusern, um die Versorgung ihrer Patientinnen im Falle eines Krankenhausaufenthalts selbst übernehmen zu können. Ist dies nicht der Fall, so übernehmen die im Krankenhaus fest angestellten Gynäkologen die Patientin.

Ausbildung

Eine Ausbildung zum Gynäkologen ist sowohl für Männer als auch für Frauen möglich.

Der Gynäkologe ist ein Facharzt mit

Bevor er diese antreten kann, hat er

  • ein Medizinstudium zu absolvieren,

das in der Regelstudienzeit 12 Semester und 3 Monate beträgt. Im Anschluss daran kann er sich

Diese Weiterbildung dauert fünf Jahre, von denen mindestens zwei im Stationsdienst durchzuführen sind. Gewisse vorherige praktische Tätigkeiten - zum Beispiel in der Anatomie oder Chirurgie - sind unter Umständen auf die Weiterbildungsdauer anzurechnen. Weitere zwei Jahre der Weiterbildung können bei einem niedergelassenen Arzt abgeleistet werden, anschließend kann die Facharztprüfung erfolgen.

Zu ihrer Zulassung gehören ein vollständiger "OP-Katalog" und ein Nachweis selbstständig durchgeführter Diagnoseverfahren oder von mindestens 250 selbständig geleiteten Geburten und Kaiserschnitten.

Auch für den Facharzt der Gynäkologie sind noch weitere Weiterbildungsmaßnahmen möglich, zum Beispiel in der

  • Gynäkologischen Onkologie oder
  • Perinatalmedizin.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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