Multiple Sklerose (MS) ist eine neurologische Erkrankung, von der Frauen öfter betroffen sind als Männer. Die auftretenden Beschwerden können vielseitiger Natur sein (z.B. Ermüdbarkeit, Lähmung, Krampfanfälle) und die Ursache ist bisher ungeklärt.
Die Multiple Sklerose, unter der Abkürzung MS bekannt, ist eine neurologische Erkrankung, die vielfältige Symptome aufweisen kann. Das können zum Beispiel Sehstörungen, Nervenschmerzen oder Muskellähmungen, die in so genannten Schüben auftreten, sein. Der Krankheitsverlauf ist bei den Betroffenen sehr unterschiedlich und bei vielen Betroffenen führt diese unheilbare Krankheit letzten Endes zu solchen Behinderungen, dass sie erwerbsunfähig werden.
Bei den von MS Betroffenen verschlimmern sich die Symptome oft durch Überanstrengung. Etwa 75 Prozent der Betroffenen haben Sehstörungen, die auf eine Entzündung des Sehnervs zurückzuführen sind. Ähnlich oft kommt es zu Lähmungen der Muskeln, zur Kraftlosigkeit und zur schnellen Müdigkeit. Empfindungsstörungen an Armen und Beinen oder ein Kribbeln beklagen fast alle Betroffenen. Sind auch die Hirnnerven beteiligt, kommt es zu Gesichtslähmungen und Gleichgewichtsstörungen. Grundsätzlich neigen MS-Patienten zu Stimmungsschwankungen und Depressionen und Schlaflosigkeit, die mit Antidepressiva und Schlafmitteln behandelt werden.
Je früher die Krankheit erkannt wird, desto eher besteht die Möglichkeit mit entsprechenden Therapien den Verlauf der Krankheit zu mildern und den Prozess insgesamt zu verlangsamen. Bei der MS wird zwischen der Schubtherapie, die immer bei einem aktuellen Krankheitsschub zum Einsatz kommt, der Basistherapie, die das Fortschreiten der Krankheit hemmen soll und der symptomatischen Therapie, bei der bestimmte Symptome behandelt werden, unterschieden.
Die Multiple Sklerose ist keine Erbkrankheit. Sie wird als eine Erkrankung angesehen, die durch Umweltfaktoren beeinflusst ist. Es werden Menschen betroffen, die aus genetischen Gründen eine höhere MS-Empfänglichkeit haben.
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