Herzinfarkt - Ursachen, Symptome und Behandlung

Sind Teile des Herzmuskels anhaltend von Durchblutungsstörungen betroffen, ist die Rede von einem Herzinfarkt oder auch Myokardinfarkt. Die meisten Patienten hatten vor ihrem Herzinfarkt bereits eine Arteriosklerose. Wie sich der Krankheitsverlauf eines Herzinfarktes darstellt, ist individuell verschieden. Ein Herzinfarkt verursacht typische Symptome, die jedoch beim weiblichen Geschlecht deutlich uncharakteristischer ausfallen. Die Behandlung muss umgehend eingeleitet werden. Lesen Sie alles Wissenswerte über Ursachen, Symptome und Behandlung eines Herzinfarkts.

Die Entstehung eines Herzinfarkts und wie man ihn erkennen und behandeln kann

Krankheitsbild

Beim Herzinfarkt handelt es sich um eine so genannte ischämische Myokardnekrose; damit ist der Gewebsuntergang des Herzmuskels gemeint. In den meisten Fällen stellt dieser Zustand eine Komplikation der koronaren Herzkrankheit dar.

In westlichen Ländern sterben mehr Frauen als Männer

Frauen nehmen regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teil und leben gesundheitsbewusster als Männer. Doch beim Thema Herzinfarkt sind die Damen immer noch sehr nachlässig und verdrängen die Gefahr.

Dabei sterben in westlichen Ländern mehr Frauen als Männer durch den Herztod. Allein in Deutschland überlebt etwa die Hälfte der jährlich rund 130.000 Infarkt-Patientinnen nicht.

Bis heute gilt der Herzinfarkt immer noch als Männerkrankheit, obwohl bei Frauen eine höhere Sterberate verzeichnet wird. Es ist auffällig, dass immer mehr jüngere Frauen zwischen 40 und 60 Jahren einen Infarkt erleiden.

Ursachen

Sehr häufig liegt dem Herzinfarkt eine so genannte Arteriosklerose zugrunde. Die Arterien sind bei dieser Erkrankung "verkalkt". Sie verstopfen mit den Jahren durch abgelagertes Fett und Kalzium und verengen die Blutgefäße immer weiter, bis sie irgendwann völlig verschlossen sind und es zu einem Herzinfarkt kommt.

Je enger ein Blutgefäß ist, desto schlechter kann das Herz mit Blut versorgt werden. Diese Erkrankung wird koronare Herzkrankheit (KHK) genannt.

Dieser Zustand hängt zudem mit einer Übersäuerung des Körpers zusammen. In den meisten Fällen tritt ein Herzinfarkt in den frühen Morgenstunden auf. Zu dieser Zeit sind Blutdruck und Blutfluss am geringsten; man atmet langsamer und flach.

Das Blut erhält dadurch nicht viel Sauerstoff; stattdessen steigt der Kohlensäuregehalt an. Basen stehen dem Körper kaum zur Verfügung, da die letzte Mahlzeit einige Stunden her ist. Mitunter kann der pH-Wert des Blutes dadurch stark absinken.

Die Folge ist, dass die roten Blutkörperchen an Elastizität verlieren. Das Blut gerinnt, fließt langsamer und die Durchblutung der Kapillaren wird gestört oder stellt sich sogar gänzlich ein. Die Sauerstoffversorgung wird schlechter, der Säurewert steigt.

Risikofaktoren

Zusätzlich gibt es einige Risikofaktoren für die Entstehung eines Herzinfarktes. Dazu zählt zum Beispiel das Alter des Patienten. Je älter ein Mensch wird, desto größer ist die Gefahr eines Herzinfarktes.

Patienten, die rauchen und sich kaum bewegen, laufen ebenfalls Gefahr, einen Herzinfarkt zu bekommen. Auch Krankheiten wie hoher Blutdruck oder die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus stellen Risikofaktoren für einen Herzinfarkt dar.

Menschen, die beruflich oder privat starkem Stress ausgesetzt sind, bekommen häufiger einen Herzinfarkt als Menschen, die regelmäßige Ruhephasen in ihren Alltag einbauen. Ein weiterer Risikofaktor für einen Herzinfarkt besteht in einem erhöhten Cholesterinspiegel.

Das Cholesterin wird meist im Rahmen von Routineuntersuchungen beim Arzt bestimmt, da eine Erhöhung dieses Wertes schwerwiegende Folgen haben kann. Je höher der Cholesterinspiegel im Blut ist, desto mehr Fett lagert sich in den Blutgefäßen des Körpers ab.

In vielen Familien sind Herzerkrankungen gehäuft zu finden, so dass ein Herzinfarkt auch genetisch bedingt sein kann.

Gen-Mutation verklebt Blutplättchen

Mehr als 300.000 Deutsche erleiden jährlich einen Herzinfarkt, zum Teil mit dramatischen Folgen. Oft sind Ablagerungen an den Herzkranzgefäßen die Ursache, ausgelöst durch Bluthochdruck, Rauchen oder eine fetthaltige Ernährung. Doch Wissenschaftler aus sieben Ländern haben entdeckt, dass auch eine erbliche Vorbelastung das Infarktrisiko erhöhen kann.

Dafür verantwortlich sind offenbar zwei mutierte Gene mit den Bezeichnungen GUCY1A3 sowie CCT7. Die Mutationen wirken sich negativ auf den Stickstoffmonoxid-Signalübertragungsweg innerhalb der Blutplättchen aus und können diese verkleben. Durch das Verkleben der Thrombozyten steigt wiederum das Risiko für einen Herzinfarkt drastisch.

Untersuchungen des Erbguts mit Next-Generation Sequencing

Durch die Hemmung der Blutkörperchen-Aktivierung im Hinblick auf die von Stickstoffmonoxid abhängige Signalübertragung lässt sich ein Zusammenhang mit einer erhöhten Herzinfarktgefahr herstellen. Die Wissenschaftler haben rund 80.000 Tests bei 30.000 Infarktpatienten analysiert. Die Forschungsdaten belegen, dass nicht nur ein mutiertes GUCY1A3-Gen einen Infarkt begünstigen kann, sondern auch Formen dieser Gen-Mutation das Risiko erheblich erhöhen.

Untersuchungen des Erbguts liefern mit dem Next-Generation Sequencing präzise Ergebnisse, dennoch raten Forscher dazu, nicht ausschließlich nach der eigentlichen Mutation zu suchen, sondern auch Varianten von Gen-Mutationen, deren Veränderungen sowie ihre Interaktion untereinander zu berücksichtigen.

Bei den wissenschaftlichen Studien wurden 30.000 Gen-Varianten untersucht, wobei die Forscher letztlich die zwei Gen-Mutationen CCT7 und GUCY1A3 herausfilterten.

Kälte als weitere Herzinfarkt-Ursache?

Auch Kälte scheint an der Entstehung von Herzinfarkten beteiligt zu sein. Zu diesem Schluss kamen Forscher aus Belgien, die Umweltfaktoren in ihre Studien einbezogen.

Bislang wurde insbesondere Feinstaub in der Atemluft mit der Herzinfarkt-Rate in Verbindung gebracht. Temperaturschwankungen haben dabei keine Rolle gespielt.

Jetzt wurde auch der Einfluss der Temperatur berücksichtigt, indem das Forscherteam das Auftreten von Infarkten mit gerade vorherrschenden Wetterbedingungen verglich. Zudem flossen Faktoren wie Feinstaubbelastung, Luftfeuchtigkeit und Emissionen durch Schwarzrauch in die Bewertungen ein.

Die Ergebnisse zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Herzinfarkten und Temperatur: Sobald die Temperaturen um rund 10 Grad absanken, erhöhte sich die Herzinfarkt-Quote um ganze 7 Prozent.

Vorsicht bei Temperaturschwankungen

Durch Kälte können sich die Blutgefäße verengen. Das Herz muss mehr arbeiten, was den Herzmuskel zusätzlich belastet. Die belgischen Wissenschaftler denken zudem, dass durch die Anregung der Kälterezeptoren vermehrt Adrenalin sowie Noradrenalin ausgeschüttet wird.

Infarktgefährdete Personen sollten daher vorsichtig bei Temperaturschwankungen sein und möglichst anstrengende Aktivitäten vermeiden, wenn es kalt ist. Allerdings heißt das nicht, im Winter Bewegung zu vermeiden, denn körperliche Aktivität ist gerade bei Temperaturschwankungen im Haus und draußen überaus wichtig. Das Herz sollte allerdings keinen hohen Belastungen ausgesetzt sein.

Herzinfarktrisiko ist bei Männern mit Bauch höher

Das Ansetzen eines Bauches ist genetisch und biologisch eher bei Männern als bei Frau zu finden. Bezeichnet wird das Bauchfett als viszerales Fett. Je Höher der Anteil an viszeralem Fett im Körper ist, desto stärker steigt das Risiko chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und vor allem die Entwicklung eines Herzinfarkts zu unterstützen.

Durch Übergewicht wird die Verstopfung und Verkalkung von Arterien herbeigeführt, wodurch der Blutfluss nicht mehr ungehindert erfolgen kann. Dementsprechend werden die Organe und Zellen im Körper nicht mehr mit ausreichend Blut und frischem Sauerstoff versorgt.

Der Versuch, das schädliche Bauchfett durch einen ärztlichen Eingriff dem Körper zu entnehmen, stellt hierbei keine Situationsverbesserung dar: da das viszerale Fett sich nicht nur oberflächlich ansetzt, werden lediglich die oberen Fettschichten entfernt. Das viszerale Fett ist weiterhin rund um die Organe im Körper vorhanden.

Gerade Bauchfett ist gefährlich

Eine Ernährungsumstellung und ein leichtes Bewegungsprogramm mit einer Stunde am Tag kann ein gutes Mittel für den Abbau von viszeralem Fett sein. Das Bauchfett fördert Entzündungen in den Blutgefäßen und führt zur Insulinresistenz. Beide Symptome sind maßgebliche Auslöser für einen Schlaganfall oder ein erhöhtes Herzinfarktrisiko.

Im Gegensatz zu Männern speichern Frauen überschüssiges Fett in den Armen, den Oberschenkeln und dem Gesäß. Daher stehen Frauen vor anderen gesundheitlichen Risiken als Männer.

Der Blick der Gesellschaft lässt es zu, dass Frauen mitunter viel eher auf ihr Gewicht achten als Männer. Ein Mann im Alter von 45 Jahren kann sich beim Betrachten im Spiegel mitunter einen kleinen Bauch noch schön reden und sich sagen, dass er für sein Alter noch einen attraktiven Körper hat.

Eine Frau dagegen achtet in jedem Alter kritisch auf ihren Körper und versucht ihr Möglichstes, an der Verbesserung ihres Aussehens zu arbeiten. Frauen gelingt es daher frühzeitiger eine Gewichtszunahme zu bemerken und diese zeitnah zu bearbeiten.

Verlauf

Folge eines Herzinfarktes ist, dass Herzmuskelgewebe zerstört wird. Je schwerer der Infarkt ist, desto mehr Gewebe wird zerstört. Dieses Gewebe kann auch nicht wieder regeneriert werden.

Jeder vierte Infarktpatient überlebt nicht, weil er zu spät in ein Krankenhaus kommt. Obwohl die Gefahren eines Herzinfarkts bekannt sind, warten viele Menschen zu lange, bevor sie den Rettungsdienst rufen.

Häufig werden Beschwerden oder Alarmzeichen verdrängt. Viele Patienten denken, dass Symptome von selbst wieder verschwinden. Gerade am Wochenende oder nachts warten Betroffene erst stundenlang ab, weil sie den Notarzt nicht wegen einer "Lappalie" anrufen wollen. Wertvolle Zeit verstreicht, die das Leben kosten kann.

Bei einem Verdacht auf Herzinfarkt muss umgehend der Notarzt alarmiert werden. Nur ein Arzt kann feststellen, ob sich ein Herzinfarkt anbahnt oder bereits geschehen ist und die richtigen Maßnahmen einleiten. Deshalb gilt: Im Zweifel umgehend die Notrufnummer 112 wählen und den Rettungsdienst anrufen.

Viele Patienten versterben innerhalb der ersten Minuten nach dem Herzinfarkt, da sich Herzrhythmusstörungen bilden und das Herz dann aufhört zu schlagen. In diesem Fall muss der Patient wiederbelebt werden, um überleben zu können.

Grundsätzlich haben Frauen eine schlechtere Überlebenschance als Männer, da ihre Symptome für die Krankheit eher uncharakteristisch sind und daher von Ärzten oftmals nicht erkannt werden.

Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten und überlebt haben, müssen ihr Leben von Grund auf ändern. Anderenfalls besteht die Gefahr, erneut an einem Herzinfarkt zu erkranken.

Dies verschlechtert die Überlebenschancen merklich. Zusätzlich müssen die Patienten meist lebenslang gerinnungshemmende Medikamente sowie Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels einnehmen.

Symptome

Typische Vorboten des Herzinfarkts

Es gibt einige Anzeichen, die einem Herzinfarkt vorausgehen können:

Typische Anzeichen des Herzinfarkts

Patienten mit einem Herzinfarkt spüren ganz plötzlich starke Schmerzen und ein Brennen im Bereich der linken Brust. Häufig strahlen diese Schmerzen auch in den linken Arm aus. Nur selten treten die Schmerzen nicht in der Brust, sondern zum Beispiel im Rücken auf.

Der Patient verspürt während des Infarktes eine Enge im Brustkorb und kann kaum mehr atmen. Die Betroffenen bekommen daher große Angst und fühlen sich schwindelig.

Häufig kommt es zu

In manchen Fällen verstirbt der Patient, noch bevor ein Arzt eintrifft. Einige Patienten bemerken jedoch auch nicht, dass sie einen Herzinfarkt haben.

Diese genannten Symptome treffen meist auf männliche Patienten zu. Frauen verspüren bei einem Herzinfarkt in der Regel andere Beschwerden.

Symptome bei weiblichen Patienten

Frauen haben wesentlich uncharakteristische Symptome und rufen daher oft zu spät einen Arzt. Nur jede dritte Patientin bemerkt im Rahmen eines Herzinfarktes Schmerzen in der Brust.

Sieben von zehn Frauen fühlen sich äußerst müde; knapp die Hälfte bemerkt Schlafstörungen. Einige Patientinnen bemerken auch Magenbeschwerden oder eine Kurzatmigkeit.

können auf einen Herzinfarkt hinweisen. Weitere Symptome sind

Zwar sind Frauen heute durch Risikofaktoren wie Rauchen, Antibabypille und Übergewicht gefährdeter als in früheren Zeiten, doch Kardiologen sehen Unwissenheit und Verdrängung als vorrangige Indikatoren für eine Herzerkrankung.

Wenn ein Patient diese Symptome schildert, sollte sofort ein Notarzt gerufen werden. Liegt wirklich ein Herzinfarkt vor, hängt das Überleben des Patienten davon ab, wie schnell die Behandlung erfolgt.

Plötzlicher Herztod durch stummen Infarkt

Zahlreiche Studien belegen, dass Frauen vor einem Herzinfarkt oft keinerlei Beschwerden haben. Die Anzeichen wie Magenschmerzen oder Nackenverspannungen werden häufig falsch eingeschätzt.

Das Risiko für einen plötzlichen Herztod durch einen stummen Infarkt hat sich deutlich erhöht. Vor allem über 50-jährige Frauen mit Risikofaktoren sollten verstärkt auf Symptome achten und sich bei Unsicherheit an einen Arzt wenden. Von stummen Infarkten sind übrigens besonders oft Frauen mit einer Diabetes-Erkrankung betroffen.

In vielen Kliniken und sozialen Einrichtungen laufen Kampagnen, die über das Thema Herzinfarkt bei Frauen aufklären. Gesundheitsexperten weisen mit Informationsbroschüren und Video-Streams auf die Gefahren hin, insbesondere im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischen Ursachen und Symptomen. Es ist lobenswert, dass Frauen so viel Wert auf Vorsorgeuntersuchungen aller Art legen, doch das Herz als Kreislauf-Motor sollte nicht in Vergessenheit geraten.

Notarzt alarmieren: Die fünf W-Fragen helfen

Treten Herzinfarkt-Symptome auf, kann Abwarten fatale Folgen haben. Ganz gleich, ob mitten in der Nacht oder am Wochenende: zu jeder Zeit ist der Rettungsdienst unter der Notfallnummer 112 die richtige Entscheidung.

Besonders wichtig ist es, der Rettungsleitstelle den Infarktverdacht mitzuteilen. Die Beantwortung der fünf W-Fragen unterstützt den Alarmierenden bei der Schilderung des Notfalls:

  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Symptome sind erkennbar?
  • Warten auf Nachfragen des Rettungsdienstes

Leider rufen viele Betroffene erst einmal bei ihrem Hausarzt an, wenn sie Beschwerden haben. Zwar ist der Arzt eine wichtige Vertrauensperson, doch im Falle eines Infarkts kann er nicht viel tun, sondern ruft seinerseits den Notarzt.

Es verstreicht unnötig viel Zeit. Ein Hausarzt hat nicht die erforderliche Ausstattung zur Behandlung eines Herzinfarkts, über die ein Rettungsteam verfügt.

Infarktpatienten müssen so schnell wie möglich in eine Klinik gebracht werden, denn nur dann können verschlossene und verengte Herzkranzgefäße, die Hauptursache für einen Infarkt, mittels Katheter schnellstens wieder geöffnet werden.

Diagnose

Noch im Rettungswagen schreibt der Notarzt ein EKG und misst dabei die Herzströme. Liegt ein Herzinfarkt vor, ist dies auf dem EKG zu erkennen. Auch der genaue Ort des Infarktes kann diagnostiziert werden.

In einigen Fällen haben Patienten einen Herzinfarkt, obwohl keine Veränderungen auf dem EKG zu erkennen sind. Besonders in diesen Fällen ist die Durchführung eines Herzultraschalls von entscheidender Bedeutung, da hier der Infarkt in jedem Fall diagnostiziert werden kann.

Diese Diagnostik findet dann meist im Krankenhaus statt. In der Klinik wird auch das Blut des Patienten untersucht. Bei einem Herzinfarkt sind bestimmte Werte, die Enzymwerte, im Blut erhöht und lassen so auf die schwere Erkrankung schließen.

Im Krankenhaus wird auch ein Herzkatheter durchgeführt. Diese Untersuchung ist wichtig, um genau herausfinden zu können, welches Herzkranzgefäß betroffen ist und an welcher Stelle es verschlossen ist.

Im Rahmen der Differenzialdiagnose müssen folgende Erkrankungen ausgeschlossen werden:

Therapie

Je früher die Therapie des Herzinfarktes einsetzt, desto höher sind die Überlebenschancen des Patienten. In jedem Fall muss der Patient im Krankenhaus behandelt werden.

Erste Hilfe

Bis der Notarzt eintrifft, sollten die Angehörigen den Patienten in eine für ihn bequeme Position bringen. Der Notarzt spritzt dem Patienten ein Medikament gegen seine Schmerzen sowie ein Medikament gegen die Blutgerinnung. Während der gesamten Fahrt im Rettungswagen ist der Patient an einen EKG-Monitor angeschlossen.

Behandlung im Krankenhaus

Die Behandlung eines Herzinfarktes erfolgt in den ersten Tagen auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Dort kann der Patient rund um die Uhr ärztlich betreut werden.

Die Patienten erhalten hier Sauerstoff zugeführt, um die Sauerstoffversorgung im Körper zu verbessern. Zusätzlich werden weiterhin Gerinnungsmedikamente verabreicht. Um den Oberarm des Patienten wird eine Blutdruckmanschette gelegt, mit der regelmäßig der Blutdruck gemessen wird.

Konnte der Herzinfarkt frühzeitig diagnostiziert werden, wird im Krankenhaus ein Herzkatheter durchgeführt. Während dieses Eingriffes wird ein Katheter zu dem verschlossenen Herzkranzgefäß eingeführt und die Engstelle geöffnet. An die Engstelle wird dann ein so genannter Stent gesetzt, damit sich das Gefäß nicht erneut an dieser Stelle verschließen kann.

Dieser Eingriff wird Ballondilatation genannt, da die Engstelle durch einen kleinen Ballon am Ende des Katheters geöffnet wird. Zusätzlich können weitere Eingriffe durchgeführt werden. Dies hängt jedoch immer davon ab, wie schnell die Behandlung eines Herzinfarktes erfolgen konnte.

In jedem Fall muss der Patient auch noch nach seiner Genesung gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Meist müssen auch weitere Medikamente, zum Beispiel Herzmedikamente, eingenommen werden.

Rehabilitation

Oftmals findet im Anschluss an die Akutbehandlung im Krankenhaus eine mehrwöchige Rehabilitation in einer speziellen Fachklinik statt. Dort lernen die Patienten im Rahmen einer Ernährungsberatung ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen und somit ihr Gewicht zu reduzieren. In umfangreichen Schulungen werden die Patienten über ihre Krankheit und deren Risikofaktoren wie zum Beispiel das Rauchen aufgeklärt.

Auch wenn die Patienten wieder zu Hause sind, müssen sie weiterhin ärztlich betreut werden. In vielen Städten gibt es auch spezielle Sportgruppen für Herzpatienten, so genannte Herzsportgruppen. Hier können Herzpatienten unter Aufsicht eines Arztes Sport treiben.

Vorbeugung

Um einem Herzinfarkt vorzubeugen, sollte man sich regelmäßig bewegen und gesund ernähren. Mit regelmäßiger Bewegung sind keine Extremsportarten gemeint, sondern eine regelmäßige Bewegung wie Fahrradfahren oder Spazierengehen.

Durch eine gesunde und fettarme Ernährung erreicht man normalerweise auch ein normales Gewicht. Das Gewicht sollte jedoch weiterhin regelmäßig kontrolliert werden.

Da Nikotin ein Risikofaktor des Herzinfarktes ist, sollte man auf das Rauchen völlig verzichten. Soweit dies möglich ist, sollte Stress vermieden und regelmäßige Ruhephasen in den Alltag eingebaut werden.

Zusätzlich sollte man sich regelmäßig ärztlich untersuchen lassen, da hier die ersten Risikofaktoren des Herzinfarktes wie eine Cholesterinerhöhung oder ein hoher Blutdruck sofort erkannt werden können. Neben diesen Maßnahmen sollten Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck konsequent behandelt werden, um auch so einen Herzinfarkt zu vermeiden.

Warum Männer mehr auf Ihre Gesundheit achten sollten

Neben dem Herzinfarktrisiko stellt Übergewicht bei Männern auch ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von chronischer Diabetes und Demenz dar. Die große Menge an Bauchfett führt zur Begünstigung von Diabetes. Diese wiederum schädigt im Laufe der Zeit die Blutgefäße und somit den Blutfluss im Gehirn.

Es lohnt sich daher, sich als Mann seinen noch so kleinen Bauchansatz nicht länger schön zu reden und ihn auch nicht als Bierbauch zu alibilisieren. Mann sollte Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen und sich aktiv dafür einsetzen, dass man seinen Körper vor Herzinfarktrisiken, Demenz und Diabetes weitestgehend schützt.

Tipps, um das Bauchfett loszuwerden

  • Reduzieren Sie vor allem im ersten Schritt die Zuckeraufnahme soweit es geht. Entwöhnen Sie sich von der bisherigen Zuckermenge und essen Sie stattdessen süße Früchte, Obst und schmackhaftes Gemüse.
  • Suchen Sie sich eine Sportart oder beginnen Sie täglich eine Stunde zu spazieren.
  • Bewegen Sie sich mehr als bisher, und wenn es sich für den Anfang um das Steigen von Treppen anstelle der Benutzung des Fahrstuhles handelt.
  • Nehmen Sie Ihren Körper bewusster wahr, gehen Sie bewusster mit ihm um und verbessern Sie Ihre Gesundheit im Jetzt und im Alter.

Nach dem Rauchstopp sinkt das Herzinfarktrisiko deutlich

Zigaretten sind nicht nur Gift für die Lungen, sondern auch schädlich für das Herz. Nikotin verengt die Gefäße, das Herz muss mehr leisten, um den Organismus mit genügend Sauerstoff zu versorgen.

Das Rauchen ist einer der häufigsten Auslöser für Herzerkrankungen. Der Nikotinverzicht gehört zu den wirksamsten Maßnahmen zum Schutz vor Herzinfarkt.

Nikotin: Extremer Stress für den Organismus

Tabakrauch belastet das gesamte Herz-Kreislauf-System und wirkt nur vermeintlich entspannend. Der Konsum von Nikotin ist extremer Stress für den Organismus und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Arteriosklerose und koronare Herzerkrankungen signifikant.

Im Gegensatz zu Nichtrauchern erholen sich Raucher zudem langsamer von einem Herzinfarkt. Besonders hoch ist das Infarktrisiko, wenn weitere Einflussfaktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht oder Bluthochdruck hinzukommen.

Neben Nikotin enthält Tabakrauch mehr als 4.800 verschiedene Inhaltsstoffe, von denen etwa 250 giftig sind und neben Bronchitis und bösartigen Tumoren auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Die Substanzen im Qualm belasten besonders die Herzkranzgefäße und begünstigen die Plaquebildung. Dadurch können koronare Herzerkrankungen entstehen.

Bei einem Gefäßverschluss droht ein Herzinfarkt. Das Rauchen wird den indirekten Herzinfarkt-Auslösern zugeordnet. Beim konsequenten Verzicht auf Zigaretten oder Zigarren machen sich die positiven Auswirkungen auf den Organismus innerhalb kürzester Zeit bemerkbar.

Wie schnell erholt sich der Körper nach einer Raucherentwöhnung?

Ein Rauchstopp lohnt sich immer, denn auch nach jahrzehntelangem Tabakkonsum lässt sich das Risiko für Herzerkrankungen und Herzinfarkte gravierend senken. Schon kurz nach dem letzten Zug beginnen die Körperfunktionen mit der Regeneration.

Nach 20 Minuten sinken Blutdruck und Pulsfrequenz, das Nervensystem schüttet weniger Dopamin aus. Nach 12 Stunden normalisiert sich das Level an Kohlenmonoxid, was die roten Blutkörperchen aktiver macht, die mehr Sauerstoff in die Organe befördern. Nach 24 Stunden beginnt sich der Geruchs- und Geschmackssinn zu regenerieren.

In den nächsten 2 bis 12 Wochen nach der Raucherentwöhnung verbessern sich eine ganze Reihe Körperfunktionen. Die Flimmerhärchen stellen sich wieder auf und sorgen für einen besseren Abtransport von Schleim aus den Bronchien, wodurch die Lunge bei ihrer Regeneration unterstützt wird. Weitere positive Veränderungen im Körper:

  • Erholung des Kreislaufsystems
  • Stärkung der körpereigenen Immunabwehr
  • Rosigere Haut durch verbesserte Durchblutung

Nach etwa einem Jahr sinkt das Infarktrisiko durch einen Koronarverschluss bereits um 50 Prozent. Das Blut von Rauchern verklumpt schneller als bei Nichtrauchern.

Durch den Rauchstopp wird das Blut wieder flüssiger, zudem stabilisieren sich die Blutgefäße, was die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung optimiert. Daneben normalisieren sich die Blutdruck- und Cholesterinwerte.

Zwei Jahre nach der Raucherentwöhnung ist das Risiko für einen Herzinfarkt nahezu auf Normalniveau. Das Lungenkrebsrisiko ist nach etwa zehn Jahren ähnlich niedrig wie bei einem Nichtraucher, nach fünfzehn Jahren reduziert sich die Herzinfarktgefahr soweit, als hätte es nie eine Raucherzeit gegeben.

Höhere Lebenserwartung durch Nichtrauchen

Von den Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck beeinflusst das Rauchen die Lebenserwartung am meisten. Langjähriger Tabakkonsum beschleunigt den Alterungsprozess und löst Folgeerkrankungen aus, die die Lebenszeit verkürzen.

Durchschnittlich leben Nichtraucher etwa zehn Jahre länger als Raucher. Die Lebenserwartung steigt, je früher Raucher dem blauen Dunst entsagen. Langzeitstudien aus den USA, Kanada und Großbritannien belegen, dass ein Rauchstopp mit 30 Jahren im Vergleich mit einem Weiter-Raucher zehn Jahre mehr Lebenszeit beschert.

Im Alter von 40 Jahren wird das Aufhören mit einer neun Jahre höheren Lebenserwartung belohnt, mit 50 Jahren sind es sechs Jahre, im Alter von 60 Jahren leben Ex-Raucher durchschnittlich drei Jahre länger als regelmäßig Rauchende. Bei rund der Hälfte der Dauer-Raucher sind Zigaretten die Sterbeursache.

Nichtraucherschutzgesetz – weniger Herzinfarkte bei Passivrauchern

Nichtraucher leiden aufgrund von Passivrauchen an vielfältigen Beschwerden wie Schwindel, Husten, Kopfschmerzen oder erhöhter Anfälligkeit für Infekte. Doch auf lange Sicht kann Passivrauchen zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen, wie Bronchitis, Krebs oder Herzkreislauferkrankungen.

Zu den Langzeitfolgen gehört insbesondere die koronare Herzkrankheit, die durch eine Verengung der Herzkranzgefäße verursacht wird. An durch Passivrauchen verursachten Herzerkrankungen starben pro Jahr mehr als 2.000 Menschen, hinzu kamen mehr als 750 Tote durch Schlaganfälle.

Nach Einführung des Rauchverbots haben etwa 25 Prozent weniger Passivraucher einen Herzinfarkt erlitten, bei den Rauchern waren es rund fünf Prozent. Auch ein Rückgang der Angina pectoris-Fälle, die stationär in Kliniken behandelt wurden, verzeichneten die Krankenkassen.

Nach einem überstandenen Herzinfarkt gilt es, eine neue Attacke zu verhindern. Eine Langzeitbetreuung der Patienten spielt hierbei auch eine wichtige Rolle...

Bewusster Lebensstil nach einem Herzinfarkt senkt Risiko einer erneuten Attacke

Nach einem Herzinfarkt haben die meisten Patienten Angst vor einem erneuten Herzanfall und fragen sich, wie es in Zukunft weitergeht und welche Belastungen das Herz aushält. Mit ärztlicher und familiärer Unterstützung können Herzpatienten selbst viel tun, um das Risiko einer weiteren Attacke zu senken.

Verschiedene Faktoren beeinflussen Lebenserwartung nach einem Infarkt

Ein Herzinfarkt kann jeden treffen und ist immer ein einschneidendes Erlebnis. Nichts ist mehr so wie es vor dem Schock war.

Etwa zwei Drittel der Infarktpatienten überlebt, doch die Furcht vor einem erneuten Herzanfall macht Betroffenen das Leben schwer. Diese Angst ist nicht unbegründet, denn bei rund einem Drittel der Patienten folgt ein weiterer Infarkt.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung nach einem Herzanfall. Entscheidend ist,

  • wie stark das Herzmuskelgewebe angegriffen wurde,
  • wie schwer die Herzkranzgefäße geschädigt sind und
  • wie hoch die Pumpleistung der Herzkammer ist.

Zunächst sind Infarktpatienten erleichtert, dass sie die Attacke überlebt haben, doch bleibt die Angst vor körperlichen Beeinträchtigungen. Kann der Job weiterhin ausgeübt werden, was ändert sich im Familienalltag, wie viel Sport verträgt das Herz?

Wer seinen Lebensstil der neuen Situation anpasst, erhöht die Chancen, keinen zweiten Herzinfarkt zu erleiden.

Unterstützung bei der Lebensumstellung

Jeder Herzinfarkt ist lebensgefährlich. Doch auch, wenn keine unmittelbare Lebensgefahr mehr besteht, muss der Fokus auf der Vermeidung eines erneuten Herzanfalls liegen. Im Krankenhaus sorgen Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen und Physiotherapeuten für eine lückenlose Versorgung. Medikamente, die das Herz bei seiner Arbeit unterstützen, die Blutfettwerte senken und den Blutdruck stabilisieren, werden umgehend eingesetzt und individuell dosiert.

Gleich nach dem Klinikaufenthalt greifen vielfältige Rehabilitationsmaßnahmen. Im Rahmen einer stationären oder ambulanten Rehabilitation geht es auch um wichtige Themen wie die berufliche Zukunft, eventuelle Umschulungen, das Familienleben und die Weitervermittlung an Selbsthilfegruppen beziehungsweise Herzsportgruppen.

Doch genauso wichtig ist auch das Verhalten des Infarktpatienten. An erster Stelle sollte immer das Gespräch mit dem behandelnden Kardiologen stehen, um alle Risiken aufzudecken, die den Infarkt ausgelöst haben. Je nach Schädigung des Herzens erhält der Patient gezielte Unterstützung bei der Lebensumstellung.

Der Schritt zurück ins Leben

Wenn Herzpatenten nach einem Klinikaufenthalt und anschließenden Rehamaßnahmen wieder in ihr häusliches Umfeld zurückkehren, ist es von größter Wichtigkeit, die begonnene Arbeit fortzuführen. Der Schritt zurück ins Leben sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Erhebungen haben gezeigt, dass viele Patienten schon nach einigen Wochen ihr gewohntes Verhalten wieder aufnehmen, sich nicht um eine gesunde Ernährung bemühen, wieder mit dem Rauchen anfangen, sich extremem Stress am Arbeitsplatz aussetzen oder die Medikamente unregelmäßig und manchmal gar nicht mehr nehmen. Blutfette und Blutdruck steigen erneut auf gefährliche Werte, das Infarktrisiko erhöht sich drastisch. Etliche Herzpatienten erleiden einen zweiten Infarkt und landen erneut mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung auf der Intensivstation.

Effektive Hilfe in Herzgruppen

Herzgruppen bieten effektive Hilfe für das Leben nach einem Infarkt an. Die von Ärzten und Therapeuten betreuten Selbsthilfegruppen unterstützen Betroffene etwa zweimal pro Woche bei der Ausübung körperlicher Aktivitäten und zeigen Wege zu mehr Selbstverantwortung. Auf diese Weise lernen Patienten, wie sie ihre Herzerkrankung besser einschätzen, wo ihre Belastungsgrenzen liegen und wie Risikofaktoren langfristig ausgeschaltet werden.

Der Vorteil einer Herzgruppe ist vor allem die Gemeinsamkeit mit anderen Betroffenen, gibt aber auch Sicherheit durch die anwesenden Ärzte und Therapeuten. Schritt für Schritt werden Herzpatienten an eine bewusste Lebensweise herangeführt. Dazu gehören:

Aktivität

Aktive Bewegung mit kurzen und später längeren Spaziergängen, leichte Haus- und Gartenarbeiten und Tests, mit welcher Intensität Kreislauftrainings durchgeführt werden können. Um die Leistungsfähigkeit allmählich zu erhöhen, eignet sich mäßiges Fitnesstraining wie Nordic-Walking, Tanzen oder Radfahren.

Durch ausreichend Bewegung werden wir leistungsfähiger, was dazu führt, dass der Körper besser durchblutet wird. Herzrhythmusstörungen kommen seltener vor; das Organ wird einfach unempfindlicher.

Sportmuffel können sich mit Spaziergängen langsam an mehr Bewegung ranwagen. Empfehlenswert ist es, sich fünf Mal pro Woche für eine halbe Stunde zu bewegen.

Ernährungsumstellung

Die Reduzierung von Übergewicht mit einer ausgewogenen Ernährung ist ebenfalls ein wesentlicher Punkt bei der Änderung der Lebenssituation. In Herzgruppen werden häufig Ernährungsberatungen angeboten. Experten arbeiten zusammen mit dem Patienten einen individuellen Ernährungsplan aus.

Experten zufolge eignet sich die mediterrane Küche sehr gut, um Herzkrankheiten vorzubeugen. Schon in den Fünfzigern wurden mehrere Studien zu diesem Thema durchgeführt; dabei zeigte sich, dass eine fettarme Ernährung und bestimmte Nahrungsmittel zu weniger Herzleiden führen.

Zu der mediterranen Ernährung zählen vor allem Kohlenhydrate, welche in Nudeln und Hülsenfrüchten vorhanden sind. Bekannt ist die Küche besonders dadurch, dass an Ölen und Fetten hauptsächlich Olivenöl verwendet wird.

Zusätzlich gilt es, jeden Tag mehrere Portionen an Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Generell sollte auf zu viel Salz verzichtet werden.

Es gibt mittlerweile auch ein großes Angebot an Kochbüchern, welche sich auf diese Art von Ernährung spezialisiert haben. So findet man viele Rezeptvorschläge, die man nach Belieben variieren kann.

Entspannung und Stressmanagement

Auch die Vermeidung von Stress ist Teil der Herzsport-Programme. Betroffene lernen, wie sie ein optimales Zeitmanagement schaffen und belastende Situationen umgehen.

Entspannungstechniken wie Yoga, Pilates und Meditation sorgen für die Balance von Körper und Seele. Durch eine positive Lebenseinstellung entsteht wieder mehr Freude und Bewusstheit, die die Bewältigung der neuen Lebenssituation erleichtern.

Zuwendung von Familie und Freunden

Um die Furcht vor einem weiteren Infarkt einzudämmen, ist besonders die Zuwendung von Familie und Freunden wichtig. Allerdings sollte die Unterstützung nicht in Überfürsorglichkeit enden, denn ständiges Bemuttern schränkt das Selbstbewusstsein ein und schürt noch mehr Ängste. Gemeinsame Gespräche mit offenen Worten über die Befürchtungen und Zukunftsängste sind weitaus sinnvoller.

Ein Kochkurs mit dem Partner für eine herzgesunde Ernährung kann zum Beispiel hilfreich sein oder eine absoluter Nikotinverzicht aller Familienmitglieder. Leidet die Seele und es kommt nach einem Herzinfarkt zu Depressionen, helfen Familienangehörige und Freunde, indem sie zuhören und gegebenenfalls motivieren, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wer nach einem Infarkt jede Unterstützung annimmt und bereit ist, seine alten Gewohnheiten zu ändern, hat beste Chancen auf ein erfülltes und angenehmes Leben.

Langzeitbetreuung bei Herzinfarktpatienten - effektive Nachbehandlung ist überlebenswichtig

Der Herzinfarkt gehört immer noch zu den häufigsten Todesursachen. Mehr als 50.000 Menschen überleben einen Herzanfall nicht oder erleiden einen zweiten Infarkt.

Die Ursachen für einen Zweitinfarkt liegen oft in der nachlässigen Medikamenteneinnahme oder an einem ungesunden Lebensstil. Dabei ist eine effektive Nachbehandlung überlebensnotwendig.

Medikamente senken Sterberisiko nach einem Infarkt

Ein Herzinfarkt ist ein akuter Notfall, die ersten Minuten entscheiden oft über Leben und Tod. Bei rund 50 Prozent der verstorbenen Infarktpatienten versagte das Herz während der ersten 15 Minuten.

Wer einen Infarkt hingegen überlebt hat, ist zunächst unendlich erleichtert, doch viele Patienten nehmen es nach dem Herzanfall mit den empfohlenen Therapien nicht so genau. Vor allem Medikamente werden häufig nicht regelmäßig oder in falscher Dosierung eingenommen. Eine gute Langzeitbetreuung mit individuell abgestimmten Medikamenten ist jedoch unerlässlich und senkt das Sterberisiko deutlich.

Der behandelnde Arzt passt die Arzneimittel exakt an die Herzfunktion und an die bestehenden Beschwerden an. Fast jeder Infarktpatient muss mit Medikamenten weiterbehandelt werden und diese oft langfristig einnehmen, um einen erneuten Infarkt zu verhindern. Zur Gruppe der Herzmedikamente gehören Gerinnungshemmer wie

Die Medikamente

  • entlasten geschädigte Herzbereiche,
  • fördern die Durchblutung,
  • bremsen Verkalkungen oder Verklumpungen und
  • erhöhen die Pumpleistung.

Patienten, die ihre Medikamente nicht regelmäßig einnehmen oder gar absetzen, leben gefährlich und senken ihre Überlebenschancen.

Nachsorge mit Reha-Behandlungen und Therapiempfehlungen

Nach einem komplikationslosen Herzinfarkt beginnen Patienten in der Regel schon am nächsten Tag mit leichten Bewegungsübungen. An eine Krankenhausbehandlung von etwa 5 bis 14 Tagen schließen sich meistens umgehend Rehabilitationsmaßnahmen an. Reha-Behandlungen umfassen die

  • Überwachung der Medikamenteneinstellung,
  • Krankengymnastik,
  • Training am Ergometer und
  • die allmähliche Erhöhung der Belastungsgrenzen.

Auch Gespräche zur Reduzierung von Risikofaktoren und Therapieempfehlungen sind Teil des Reha-Programms. Die persönliche Einstellung des Patienten spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Um die Risiken eines erneuten Infarkts so weit wie möglich zu minimieren, sollten Betroffene

  • auf einen gesunden Lebensstil achten,
  • das Rauchen aufgeben,
  • auf eine fettarme Ernährung umstellen,
  • im Fall von Übergewicht abnehmen,
  • sich viel bewegen und
  • Stress vermeiden.

Der regelmäßige Besuch einer von Ärzten und Therapeuten begleiteten Herzsportgruppe bietet die optimale Unterstützung, um nicht zurück in alte Verhaltensmuster und Lebensgewohnheiten zu verfallen.

Halbjährliche Kontrolle beim Kardiologen

Leider sind zahlreiche Infarktpatienten immer noch nachlässig und gehen zu selten zum Arzt. Doch auch wenn eine deutliche Besserung eingetreten ist, sind halbjährliche Kontrollen beim Kardiologen, Allgemeinmediziner oder Internisten überaus wichtig.

Bei den Kontrolluntersuchungen kann der Mediziner

  • neue Durchblutungsstörungen im Herzen,
  • Veränderungen der Pumpleistung oder
  • Herzrhythmusstörungen

feststellen. Auch Grunderkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes müssen regelmäßig behandelt werden, um das Herz zu entlasten.

Nach einem Herzinfarkt können auch Wochen später Schmerzen in der Brust auftreten. Regelmäßige Blutuntersuchungen decken Entzündungsherde auf, die zum Beispiel auf eine Herzbeutelentzündung hinweisen können. Werden umgehend entzündungshemmende Medikamente eingenommen, lassen sich weitere Komplikationen verhindern. Liegen Funktionsstörungen des Herzens oder andere Veränderungen vor, kann der Mediziner sofort mit gezielten Behandlungsmaßnahmen gegensteuern.

Wenn Infarktpatienten Beschwerden haben, sollten sie grundsätzlich nicht bis zum nächsten Termin warten, sondern umgehend einen Arzt aufsuchen. Nur auf diese Weise lässt sich das Risiko eines Zweitinfarkts eindämmen.

Neues Konzept aus den USA: Telefonanrufe motivieren Infarktpatienten

Viele Infarktpatienten setzen ihr Leben aufs Spiel, indem sie ihre Medikamente nachlässig einnehmen. In den USA wurde deshalb ein neues Konzept entwickelt, um Patienten zu motivieren.

Regelmäßige Telefonanrufe erinnern daran, medikamentös dabei zu bleiben. Statt der üblichen Empfehlungen für Therapien arbeiteten Ärzte und Apotheker individuelle Konzepte aus und passten die Behandlung kontinuierlich neu an. Im ersten Jahr nach dem Herzinfarkt wurden die Patienten immer wieder durch Anrufe an die Medikamenteneinnahme und andere wichtige Maßnahmen erinnert.

Die Erinnerungsanrufe zeigten Erfolg, denn fast 90 Prozent der Patienten beachteten die Hinweise und nahmen ihre Herzmedikamente regelmäßig. Bei der herkömmlichen Betreuung befolgten nur rund 74 Prozent die Empfehlungen.

Nach einem Herzinfarkt spielt für viele Betroffen auch die Frage nach einem unbeschwerten Sexleben eine wichtige Rolle...

Sorgloses Sexleben nach einem Herzinfarkt – Unsicherheiten überwinden und Vertrauen entwickeln

Patienten, die einen Herzinfarkt oder eine Herzoperation hinter sich haben, sind oft unsicher, ob sexuelle Aktivitäten dem Herzen schaden. Die gute Nachricht: Auch nach einem Hetzinfarkt ist ein erfülltes Sexleben möglich - unter Einhaltung einiger Regeln.

Offen mit Ärzten und dem Partner sprechen

Ein erfülltes Liebesleben ist für Frauen und Männer gleichermaßen wichtig, doch nach einem Herzinfarkt fürchten viele, dass sexuelle Aktivitäten das Herz zu sehr beanspruchen. Vor allem Männer schweigen gerne über das Thema und ziehen sich zurück, häufig kommt es zu depressiven Phasen.

Um Ängste zu nehmen, sollte an erster Stelle immer ein offenes Gespräch mit den behandelnden Ärzten und dem Partner stehen. Der Arzt kennt die Herzerkrankung seines Patienten genau, kann Risiken einschätzen und erklären, welche Maßnahmen helfen, um die Leistungsfähigkeit wieder zu erhöhen. Wenn Befürchtungen offen ausgesprochen werden, kann auch der Partner einfühlsamer reagieren.

Das Herzkreislaufsystem langsam auf Touren bringen

Nach einem Herzinfarkt ist eine individuell angepasste körperliche Bewegung besonders wichtig. In Reha-Gruppen lernen Patienten, wie viel sie ihrem Herzen zumuten können und senken gleichzeitig das Risiko von Komplikationen bei Anstrengung.

Beim Sex kommt es darauf an, das Herzkreislaufsystem langsam auf Touren zu bringen und nicht gleich zu Höchstleistungen aufzulaufen. Nach einem schweren Infarkt oder anderen gravierenden Herzbeschwerden ist zunächst Zurückhaltung geboten, denn der Gesundheitszustand muss sich erst wieder komplett stabilisieren.

Generell gilt: Wenn schon beim Treppensteigen oder beim Sitzen Atemnot oder Schmerzen in der Brust auftreten, sollten Herzpatienten auf sexuelle Tätigkeiten verzichten.

Medikamente auf keinen Fall absetzen

Bei Männern steht oft die Angst im Vordergrund, dass die Herzmedikamente Potenzstörungen auslösen könnten.

Besonders gefährlich ist es, die Herzmedikamente abzusetzen, wenn es tatsächlich zu Potenzproblemen kommt. Eine Einnahme von Potenzmitteln sollte nicht in Kombination mit Medikamenten wie Betablockern erfolgen, wie sie zum Beispiel bei koronaren Herzerkrankungen eingesetzt werden.

Bei Menschen mit einem gesunden Herzkreislaufsystem sind potenzfördernde Präparate zwar in der Regel unbedenklich, dennoch sollte bei Erektionsstörungen immer ein Arzt aufgesucht werden, um seelische oder körperliche Ursachen abzuklären. Potenzprobleme können zum Beispiel auch auf

  • Depressionen oder
  • Durchblutungsstörungen

hinweisen, gelten aber auch als Warnzeichen für einen

  • drohenden Herzinfarkt oder
  • Schlaganfall.

In einigen Fällen entstehen Erektionsprobleme auch nach einem Herzinfarkt. Der Grund: Unsicherheiten lösen immer mehr Ängste aus, beim Geschlechtsakt weniger leistungsfähig zu sein.

Ähnliche Beanspruchung wie beim Spaziergang

Die meisten Herzpatienten können ihr Sexleben nach einem unkomplizierten Infarkt bereits nach 10 bis 14 Tagen, nach erfolgreichen Herzoperationen schon nach einigen Wochen wieder aufnehmen. Neue Studienergebnisse belegen, dass die Ängste einer zu starken Herzbelastung bei sexuellen Aktivitäten in der Regel unbegründet sind.

Das Herz muss sich beim Geschlechtsverkehr nicht mehr anstrengen als bei einem kraftvollen Spaziergang oder beim Fußbodenwischen. Die Annahme, dass sexuelle Aktivitäten so viel Krafteinsatz erfordern wie die Ausübung von Hochleistungssport, ist schlicht falsch. Es kommt darauf an, die körperliche Belastung beim Geschlechtsakt nicht zu übertreiben und langsam zu steigern.

Patienten müssen lernen, ihrem Herzen wieder zu vertrauen. Wer fest an seine Herzgesundheit glaubt, fühlt sich allgemein wohler und muss nicht lange auf sexuelle Gewohnheiten verzichten. Zwar können einige Medikamente zu Funktionsbeeinträchtigungen führen, doch die Ursache für sexuelle Störungen sind fast immer Unsicherheiten, Ängste oder depressive Verstimmungen.

Stärkere körperliche Wahrnehmung beim Geschlechtsverkehr

Nach einem Herzinfarkt nehmen Betroffene die körperlichen Veränderungen während des Geschlechtsverkehrs stärker wahr. Doch diese physischen Veränderungen sind völlig normal.

Die Atemtätigkeit nimmt bei sexueller Erregung zu, der Blutdruck erhöht sich leicht. Bei steigender Erregung beschleunigt sich der Herzschlag, die Herzfrequenz kann sich beim Orgasmus auf bis zu 145 Schläge pro Minute erhöhen.

Diese Spannung fällt dann schnell wieder ab, Atemtätigkeit, Blutdruck und Herzschlag normalisieren sich. Körperliche Vorgänge, die keine Angst machen müssen.

Einem erfüllten Sexleben steht auch nach einem Infarkt nichts im Weg, wenn Patienten es langsam angehen lassen und ihre Belastungsgrenzen kennen. Natürlich gibt es auch Herzerkrankungen, die einen Verzicht auf Sex über einen längeren Zeitraum oder gänzliche Zurückhaltung erfordern. Umso wichtiger ist es, Unsicherheiten abzulegen und mit dem behandelnden Arzt zu sprechen.

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