Herzinfarkt

Verschluss eines Herzkranzgefäßes

Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß verschlossen ist und der Herzmuskel schlagartig nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden kann.

Älterer Mann nach vorn gekrümmt, hält sich Brust vor Schmerzen Herzinfarkt Herzattacke
mature businessman clutching his chest © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Ein Herzinfarkt (auch Myokardinfarkt genannt) ist die Folge des Verschlusses eines Astes einer Koronararterie. Es kommt zum Absterben von Teilen des Herzmuskels. Der Herzinfarkt ist eine der Haupttodesursachen in Deutschland.

Symptome und Folgen

Meist tritt er plötzlich mit

auf. Es kommt häufig zu

  • Störungen der Herzfunktion, z.B.
  • ein unregelmäßiger Herzschlag und
  • vermindertes Schlagvolumen.

Bei einem schweren Herzinfarkt tritt der sofortige Herztod ein.

Diagnose

Die Diagnose des Infarktes erfolgt durch

  • das EKG (Elektrokardiogramm) und durch
  • bestimmte Blutwerte

Mehr als die Hälfte der Patienten verstirbt in der ersten Stunde nach dem Auftreten des Infarktes, so dass bei Verdacht auf einen Herzinfarkt unverzüglich ärztliche Hilfe angefordert werden sollte.

Behandlung

Eine sofortige Einweisung in ein Krankenhaus ist unverzichtbar. Nach der Akutbehandlung in einer Klinik erfolgt meist eine ambulante oder stationäre Rehabilitation in einer Rehaklinik.

Durch

soll der Patient rasch wieder mobilisiert und in den Alltag und sein Erwerbsleben eingegliedert werden.

Medikamentöse Therapie

Zur Behandlung kommen ebenfalls bestimmte Herzmedikamente zur Anwendung, dazu zählen

Risikofaktoren

Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen, sind z.B.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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