Reiseziele - Auswahlkriterien und besondere Tipps

Schild mit angezeigten Richtungen in sechs Kontinente, blauer Himmel

Tipps zur Wahl des Reiseziels

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  • von Paradisi-Redaktion

Bevor es in den Urlaub geht, muss zunächst einmal das richtige Reiseziel gefunden werden. Dabei gibt es unterschiedliche Kriterien, nach denen man das Urlaubsziel auswählen kann, beispielsweise hinsichtlich des finanziellen Spielraums, der gewünschten Reisedauer oder auch der Gestaltung der Urlaubstage. Rund um das Jahr stehen dem Urlauber unzählige Möglichkeiten zur Verfügung. Holen Sie sich Tipps, um das passende Reiseziel für sich zu finden.

Das passende Reiseziel - unzählige Möglichkeiten

Endlich. Der Urlaub ist eingereicht und man freut sich auf ein paar erholsame Tage oder gar Wochen. Während viele Menschen sich zunächst an die Reiseplanung begeben, um dann Urlaub zu nehmen, ist es für andere gar nicht klar, was sie mit der freien Zeit anfangen sollen.

Oder verbringt man seinen Urlaub doch einfach zuhause? Das Angebot ist groß, die Unsicherheit noch größer. Pauschal Tipps für ein passendes Reiseziel zu geben, ist allerdings nicht möglich; man sollte die Auswahl anhand einiger Kriterien zumindest eingrenzen.

Inspiration und Hilfe aus dem Netz

Wer sich nicht sicher ist, wohin die Reise gehen soll, kann den klassischen Weg einschlagen und sich in einem Reisebüro beraten lassen. Die Mitarbeiter können auf ein vielfältiges Angebot zurückgreifen, welches sie den Urlaubern anhand einiger Fragen bezüglich der Vorlieben in Sachen Unterkunft, Klima und Co. präsentieren können.

Noch mehr Inspirationsmöglichkeiten und Ideen findet man aber im Internet. Es gibt eine große Anzahl an Reiseportalen, bei denen man einige Suchkriterien eingeben kann und anschließend passende Vorschläge erhält. Zu den Bereichen, in denen man sich in diesem Zusammenhang entscheiden muss, zählen beispielsweise

  • eine Auswahl an Ländern, an denen man am meisten interessiert ist
  • verschiedene Reisemittel wie Flugzeug, Bahn, Auto und Co.
  • die Frage danach, mit wem man die Reise antreten möchte
  • die bevorzugte Küche
  • gewünschte Aktivitäten und Beschäftigungen
  • die verfügbare Zeit
  • die finanziellen Mittel
  • die Unterkunftsart

Mit Angaben zu diesen Punkten kann man die Vielfalt an Möglichkeiten schon einmal deutlich eingrenzen. Zudem findet man online natürlich auch entsprechend viele Fotos, die dem Urlauber einen ersten Eindruck geben können.

Bewiesen: Männer können sich besser orientieren

Junges Paar mit Sonnenbrillen sieht sich Stadtplan an, Städtetrip im Sommer
pärchen mit stadtplan © drubig-photo - www.fotolia.de

Männer haben ein besseres Orientierungsvermögen als Frauen. Diese Tatsache haben Ulmer Wissenschaftler nun auch in einem Test nachgewiesen, wie die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ berichtet.

Jeweils zwölf Männer und Frauen mussten versuchen, sich möglichst schnell aus einem computersimulierten Labyrinth herauszufinden. Während die Frauen dazu durchschnittlich 196 Sekunden brauchten, hatte sich der Durchschnittsmann schon nach 141 Sekunden befreit.

Die Forscher vermuten, dass im Gehirn der Männer immer noch die über Jahrtausende erworbene Erfahrung des Jägers aktiv ist, der sich von der Wohnstätte entfernen, weite Strecken zurücklegen und sicher zurückkehren musste, während die Frauen in der Nähe der Kinder blieben.

Auf die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Reiseziels gehen wir im Folgenden noch mal genauer ein...

Auswahlkriterien

Nicht alle Menschen, die sich auf ihren Urlaub vorbereiten, wissen, wohin die Reise gehen soll. Während die Auswahl des richtigen Reiseziels für den einen keine Frage ist, stellt sie für den anderen ein großes Problem dar, denn nicht immer weiß man, nach welchen Kriterien man sein Urlaubsziel auswählen sollte.

Viele Menschen wälzen vor ihrem Urlaub verschiedene Reisekataloge oder gehen die zahllosen Angebote im Internet durch, um das passende Reiseziel zu finden. Dabei stellen sich viele Fragen, wie zum Beispiel

  • wohin die Reise überhaupt gehen soll,
  • welche Reiseart es sein soll,
  • ob man in einem Naherholungsgebiet Urlaub macht oder lieber eine Fernreise antritt und
  • was man im Urlaub unternehmen möchte.

Will man während der Reise aktiv sein oder lieber faulenzen? Natürlich spielt auch der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle.

Die eigenen Vorlieben

Um das richtige Reiseziel ausfindig zu machen, sollte man sich an einigen Kriterien orientieren. Wichtig ist zum Beispiel, welche Vorlieben man hat. Interessiert man sich für kulturelle Sehenswürdigkeiten oder historische Bauwerke wie Schlösser, Kirchen und Museen oder macht gerne einen Einkaufsbummel, ist eine Städtereise das Richtige.

Zieht es einen jedoch eher in die freie Natur und möchte man schöne Landschaften oder Naturschauspiele sehen, ist ein Urlaub in der Natur die richtige Wahl. Hat man die Entscheidung für die Stadt oder die Natur getroffen, ist ein wichtiger Schritt erfolgt.

Möchte man seinen Urlaub in der Natur verbringen, gilt es zu klären, ob man lieber ins Gebirge oder ans Meer reist. Wer eher Wasser und Strände bevorzugt, sollte ans Meer fahren. Wer lieber klettert oder wandert, ist in den Bergen genau richtig.

Wo sind die sichersten Urlaubsländer?

Der Wasserfall Seljalandsfoss in Island während eines Sonnenuntergangs
Waterfall, Iceland - Seljalandsfoss © TTstudio - www.fotolia.de

Jetzt hat das Reisemagazin Forbes Traveler zehn Länder auf der Welt, wo man seinen Urlaub sicher verbringen kann, getestet. Hierbei geht es um die Sicherheit bei Naturkatastrophen, Krieg, Terror und kriminellen Überfällen. Als Grundlage dienten unter anderem auch Studien und Statistiken von der UN, der WHO und dem US-Außenministerium, das auch die Reisewarnungen herausgibt.

Unter den zehn Ländern ist unser Nachbarland die Schweiz, Neuseeland, die Insel Mauritius, aber auch Dubai und Singapur, die durch Videoüberwachung und strenge Sicherheitseinrichtungen für Touristen einen sicheren Aufenthalt garantieren. Weitere Länder sind Island, Irland, Zypern, Bhutan im Himalaya und die niederländischen karibischen Inseln, wie Aruba, Bonaire und Curacao, die nicht von Hurrikanen betroffen sind.

Riskmap 2010 - Somalia ist das gefährlichste Land

Vorsicht bei Reisen nach Somalia - dort kann durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände keine Sicherheit gewährleistet werden. Das afrikanische Land wurde nach einer jüngsten Studie der internationalen Unternehmensberatung für Risikomanagement auf der "Riskmap 2010" als "extrem gefährlich" eingestuft.

Bei weiteren Ländern Afrikas, wie Kongo und Tschad, ist ebenfalls ein erhöhtes Sicherheitsrisiko festgestellt worden. Die nordafrikanische Staaten Marokko, Tunesien und Ägypten sind für Reisende jedoch ungefährlich.

Vorsicht wird auch Venezuela-Reisenden empfohlen: Die Kriminalitätsrate des südamerikanischen Landes steigt stetig. Wer in skandinavische Länder reist, braucht sich gar keine Sorgen zu machen; Sie sind die sichersten Länder weltweit!

Vorsicht beim Urlaub! Das sind die 10 riskantesten Reiseländer

Manche Menschen lieben das Abenteuer und wollen besonders im wohlverdienten Urlaub mal so richtigen Nervenkitzel erfahren. Wer dies aber gedankenlos betreibt, befindet sich schnell in Lebensgefahr. Nun wurde eine Liste mit den 10 gefährlichsten Reiseländern dieser Erde aufgestellt.

Die meisten dieser Länder sind aus den Nachrichten als Krisenherde und Anschlagsopfer bekannt. Darum sollte man an seinen gesunden Menschenverstand appellieren, bevor man eine Reise in diese Gebiete plant. Zumal der Tourismus in Krisengebieten meistens nicht befriedigend ausgebaut ist. Da es jedoch schwer ist, Gefahr zu definieren, ist die folgende Liste ein Resultat subjektiver Einschätzungen und Erfahrungen.

Die derzeit gefährlichsten Länder sind demnach momentan

  1. Afghanistan
  2. Haiti
  3. Irak
  4. Pakistan
  5. Algerien
  6. Kolumbien
  7. Somalia
  8. Venezuela
  9. Israel
  10. Jemen

Risikoatlas mit den gefährlichsten Staaten der Erde erschienen

Consulting-Firma Control Risks veröffentlicht Liste mit gefährlichstne und sichersten Ländern

Afghanistan und Somalia sind keine Länder, in denen man Urlaub machen sollte. Zugegebenermaßen ist die Anzahl der Leute, die dort ihre Ferien verbringen wollen, nicht sehr groß. Doch auch wer sich auf den Weg nach Mexiko, Venezuela oder Pakistan macht, sollte größte Vorsicht walten lassen.

Dies empfiehlt die britische Consulting-Firma Control Risks. Sie veröffentlichte jetzt eine Weltkarte mit den Staaten, in denen die Gefahr für Leib und Leben am größten ist.

Kritik an mangelnder Aktualisierung

Die Aktualität lässt jedoch zu wünschen übrig, denn das Sicherheitsrisiko von Tunesien stufte das britische Unternehmen als "niedrig" ein. Das deutsche Auswärtige Amt dagegen rät derzeit von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das nordafrikanische Land ab.

Ansonsten finden sich viele Staaten auf der Liste, die schon seit Jahren als "Pulverfässer" bekannt sind. Ob der Kaukasus mit Ländern wie Tschetschenien und Georgien, der Irak, die Zentralafrikanische Republik, die Elfenbeinküste oder Haiti, in allen diesen Gebieten sind Gewalt und Terror an der Tagesordnung.

An einigen Orten Verbesserungen der Lage

Einigen Staaten bescheinigt Control Risks dagegen eine verbesserte Sicherheitslage. So hat sich in Staaten wie Liberia und Angola die Lage nach Beendigung von Bürgerkriegen beruhigt.

Auch europäische Staaten wie Montenegro und Serbien beurteilte das britische Consulting-Unternehmen besser als noch vor einem Jahr.

Als sicherste Gebiete auf der Erde gelten nach Meinung von Control Risks die skandinavischen Länder, die Schweiz sowie Luxemburg und Portugal.

Trotz Sicherheitsrisiken: Urlaub im Irak?

Flagge des Irak
Irakische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Urlaub im Irak scheint ein eher ungewöhnlicher Gedanke zu sein. Das Auswärtige Amt warnt immer noch vor Reisen in das arabische Land. Terroranschläge und Entführungen will das Amt nicht ausschließen. Zudem sei trotz einer statistisch verbesserten Sicherheitslage der Aufenthalt im Irak immer noch gefährlich.

Nichtsdestotrotz präsentiert sich das Land auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) als Urlaubsland. Der Reiseveranstalter El Rafidein bietet eine dreizehntägige Tour an, die durch Babylon, Kurdistan, Mossul, Hatra und zum Schluss Bagdad geht. Fadhil el Saaehg von El Rafidein preist den Irak als ein Reiseziel an, dass Touristen mit einer 7.000-jährigen Geschichte und rund 18.000 archäologischen Stätten lockt.

Derzeit reisen täglich etwa 5.000 Urlauber in das arabische Land. Jeder Zehnte von ihnen komme, so el Saaehg, aus Europa, Australien oder Amerika. Der Großteil der Ausländer, die in den Irak reisen, sind allerdings schiitische Pilger, die dort ihre heiligen Stätten aufsuchen.

Auswärtiges Amt warnt auf Grund der anhaltenden Proteste vor Reisen in die Türkei

Flagge der Türkei
Flagge von Türkei © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Die Ausschreitungen in der Türkei werden immer heftiger. Tausende Menschen gehen in Ankara und Istanbul täglich auf die Straßen um für den Amtsrücktritt von Premierminister Erdogan zu demonstrieren. Dabei liefern sich die Demonstranten teilweise heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Neben den USA rät nun auch das Auswärtige Amt in Deutschland Touristen von Reisen in die Türkei ab. Urlauber, die sich bereits in den Krisenregionen befinden, wird geraten, sich von Demonstrationen und Menschenmassen fernzuhalten. Auch viele ortansässige Hotels empfehlen ihren Gästen eine Umbuchung, da sie für deren Sicherheit nicht mehr garantieren können.

Sprach- und Kulturkenntnisse

Hat man sich entschieden, um welche Art von Urlaub es sich handeln soll, muss das Reiseland ausgewählt werden. Zu den wichtigen Auswahlkriterien gehört auch, dass man die Sprache des jeweiligen Landes zumindest ein wenig beherrscht - je nachdem, wohin man reist.

Wer einigermaßen gut Englisch kann, wird in den meisten Ländern zurechtkommen. Und ebenso über die Kultur des Reiselandes sollte man sich informieren, damit man dort nicht ins Fettnäpfchen tritt.

Anreise und Klima

Eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Reiseziels spielt auch die Anreise. Leidet man beispielsweise unter Flugangst, ist es besser per Auto oder Bahn zu reisen.

Ebenso sollte man darauf achten, dass man das Klima des Urlaubslandes verträgt. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind Länder, in denen große Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschen, die nicht bei jedem Menschen Vorfreude auf den Urlaub wecken dürften.

Reisezeit und Finanzen

Natürlich spielt auch die gewünschte Reisezeit bzw. die akutelle Jahreszeit eine Rolle. Wer sich im Winter nach einer Urlaubsmöglichkeit umsieht, wird sich vermutlich für eine andere Art von Urlaub entscheiden als derjenige, der im Hochsommer auf die Suche geht - es sei denn, man wählt einen Ort, an dem hohe Temperaturen herrschen, während es hier ungemütlich und kalt ist.

Womit man auch beim nächsten wichtigen Punkt wäre: den finanziellen Mitteln. Im Winter in den Süden zu fliehen, wird deutlich teurer sein, als einen Urlaub im verschneiten Schwarzwald zu verbringen; 4-Sterne-Hotels sind teurer als der Urlaub auf dem Campingplatz usw.

Dank des starken Euro günstige Wechselkurse für Urlaub in Japan, Australien und USA

Naturaufnahme Felder mit grünem Tee vor Berg
green tea fields iv © Craig Hanson - www.fotolia.de

In ferne Länder zu reisen, hat immer seinen Reiz. Tokio oder der Fuji-Vulkan - Japan ist für viele Europäer ein interessantes Urlaubsland. Außerdem ist es derzeit besonders günstig, ins Land der aufgehenden Sonne zu fahren, denn der Euro ist gegenüber dem Yen besonders stark. Auch der australische Dollar schwächelt und sorgt dafür, dass Urlaub in "Down Under" besonders günstig ist.

Yen 30 Prozent günstiger gegenüber 2012

In den letzten zwölf Monaten hat der Yen gegenüber dem Euro um 30 Prozent nachgegeben. Die japanische Regierung will mit einer schwachen Währung den Export und damit auch die eigene Wirtschaft ankurbeln. Von dieser Entwicklung profitiert die Tourismusbranche. Mitte Dezember wird der zehn Millionste Urlauber dieses Jahres in Japan erwartet. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2010 lag bei 8,6 Millionen Besuchern.

Auch australische und US-Dollar günstig

Auch für einen Trip nach Sydney oder Melbourne stehen die Wechselkurse günstig. So erhält man aktuell für einen Euro 1,54 australische Dollar. Das sind 24 Prozent mehr als vor einem Jahr. Experten vermuten jedoch, dass sich der Kurs bald noch günstiger gestalten könnte, denn die Arbeitslosenquote ist in Australien so hoch wie seit 2009 nicht. Auch lässt der Rohstoffboom nach, von dem viele Unternehmen lange Zeit profitiert haben. Die Regierung könnte daher bald Maßnahmen ergreifen, um die Wirtschaft wieder zu stärken.

Auch in den USA hat der Wert des Euro zugelegt. Derzeit liegt er bei 1,3770 Dollar und damit in der Nähe des Jahreshochs. Eine Reise in die Staaten ist daher jetzt günstiger als noch vor Monaten. Ändern wird sich das Meinung von Finanzexperten so bald nicht, denn ausländische Investoren schichten zunehmend Geld in europäische Aktien um.

Billig reisen dank günstiger Wechselkurse – in diesen Ländern lockt der Schnäppchen-Urlaub

Flagge von Argentinien
Flagge von Argentinien © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Der Währungsmarkt ist in Bewegung – interessante Zeiten für Reisende, die mit kleinem Budget viel erleben wollen. In Südamerika haben die Wechselkurse von Argentinien, Chile und Brasilien gegenüber Euro und Dollar nachgegeben.

Auch attraktive Fernziele wie Indonesien, Südafrika und Indien lassen sich zum Schnäppchenpreis bereisen. In Europa hat die türkische Lira leicht nachgelassen.

Nach Argentinien reisen mit Dollars

Bekam der Urlauber in Argentinien vor einem Jahr für einen Euro 6,70 Pesos sind es heute 10,6 Pesos – satte 58 Prozent mehr. Zwar meldet das Land auch eine Inflationsrate von 10,9 Prozent, Buenos Aires, Feuerland und Patagonien haben für Touristen aber viel zu bieten.

Um finanziell das Optimum herauszuholen empfiehlt es sich allerdings, mit Dollars anzureisen und diese direkt vor Ort zu tauschen.

Günstige Individual- und Pauschalreisen

Ein Plus von 24 Prozent können Urlauber in Brasilien und Südafrika einstreichen. Die Inflationsrate ist in beiden Ländern moderat. Die türkische Lira wurde um 26 Prozent abgewertet. Bei den Kosten für Pauschalreisen merkt man das jedoch kaum. Sie liegen zwar auf niedrigem Niveau – wer richtig sparen möchte, reist jedoch auf eigene Faust und tauscht sein Geld vor Ort um. Das gilt auch für die beliebte Ferieninsel Bali: Individualreisende bekommen Hotelzimmer, Essen und Ausflüge ein Viertel günstiger als noch vor einem Jahr.

Verreist man alleine, ist Wahl des Reiseziels deutlich einfacher, als zu zweit oder mit der ganzen Familie...

Wenn der Urlaub zum Streitthema wird - so finden Sie den perfekten Reiseort

Jede Urlaubsvorbereitung beginnt damit, dass man das geeignete Reiseziel auswählt. Lebt man jedoch in einer Beziehung oder verreist man mit der Familie, kann der richtige Urlaubsort zum Streitthema werden.

Zu den wichtigsten Punkten einer Urlaubsplanung gehört natürlich die Frage, wohin die Reise gehen soll. Haben Ehe- oder Beziehungspartner unterschiedliche Interessen, droht oftmals Streit um das passende Reiseziel. Sind Kinder mit im Spiel, wird die Planung noch komplizierter. Es ist also wichtig, bei der Auswahl des Reiseziels die Wünsche und Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen.

Gemeinsame Planung und Kompromissbereitschaft

Wichtig ist, dass man die Reise gemeinsam plant. Da es keine Maßstäbe gibt, wie ein perfekter Reiseort aussehen sollte, ist es sinnlos, über Vorlieben zu streiten.

Besser man überlegt sich rechtzeitig, was man gemeinsam unternehmen möchte und was nicht. Dabei ist natürlich Kompromissfähigkeit angesagt.

Der ideale Reiseort sollte beiden Partnern etwas bieten. Möchte der eine lieber am Strand liegen und ausspannen und der andere stattdessen eine Besichtigungstour unternehmen, ist es sinnvoll, die Urlaubsaktivitäten so einzuteilen, dass man beispielsweise die erste Woche zur Erholung nutzt und in der zweiten Woche Unternehmungen wie Wanderungen oder Tagesausflüge durchführt.

Werden die Wünsche der Reiseteilnehmer abwechselnd erfüllt, kommt jeder auf seine Kosten. Kann man sich nicht auf eine bestimmte Unternehmung einigen, ist es nicht weiter schlimm, wenn man für einen Tag auch einmal getrennte Wege geht. Wichtig ist jedoch, dass man über seine Bedürfnisse offen spricht und es nicht als selbstverständlich voraussetzt, dass der Partner das Gleiche will wie man selbst.

Auf die Wünsche der Kinder eingehen

Familien mit Nachwuchs müssen zudem die Wünsche der Kinder berücksichtigen. Daher erfordert eine Familienreise eine noch sorgfältigere Planung.

Die Anreise zum Urlaubsort darf die Kinder nicht überfordern. Daher sollte ein Reiseziel gewählt werden, dass sich mit dem Auto oder der Bahn erreichen lässt. Bei Kleinkindern sollte man auf eine Fernreise lieber verzichten, da diese die Kleinen überfordern kann. Auch an die Gesundheit der Kinder muss gedacht werden.

Gut geeignete Reiseziele für Familien mit Kindern findet man zum Beispiel in

Holen Sie sich hier weitere Tipps zur Reiseplanung als Familie.

Tipps für das ganze Jahr und unterschiedliche Interessen

Abhängig von der Jahreszeit sowie der gewünschten Art von Urlaub gibt es einige Reiseziele, die besonders beliebt sind. In der folgenden Tabelle geben wir ein paar Tipps.

Wie bereits erwähnt, lassen sich nicht für jeden Menschen die geeigneten Ziele gleichsetzen - Städtetrips beispielsweise machen viele Urlauber lieber bei sommerlichen Temperaturen, während andere diese auch im Winter ganz besonders reizvoll finden. Zudem gibt es viele Regionen, in denen sowohl Aktiv- als auch Entspannungsurlaub möglich ist usw.

Beliebte Reiseziele rund um das Jahr
EntspannungSportKulturSommerurlaubWinterurlaub
JanuarThailand
Malediven
Australien
Kanaren
Bayern
Schwarzwald
Tirol
Havanna
Miami
Dubai
Thailand
Malediven
Australien
Kanaren
Ägypten
Bayern
Schweiz
Frankreich
Österreich
FebruarOstsee
Schwarzwald
Bayern
Bayern
Schwarzwald
Tirol
Sydney
Dubai
Rom
Thailand
Sri Lanka
Kap Verden
Österreich
Schweiz
Frankreich
MärzTirol
Harz
Bayern
Bayern
Schweiz
Frankreich
Rio de Janeiro
Lissabon
Barcelona
Thailand
Malediven
Ägypten
Italien
Schweiz
Kanada
AprilTeneriffa
Ostsee
Nordsee
Mallorca
Gardasee
Allgäu
Wien
Venedig
Lissabon
Ägypten
Mexiko
Vietnam
Schweiz
Kanada
Italien
Mai
Toskana
Ostsee
Nordsee
Allgäu
Gardasee
Toskana
Berlin
Barcelona
London
Spanien
Griechenland
Bulgarien
Hintertuxer Gletscher
Matterhorn-Zermatt
JuniKanaren
Nordsee
Allgäu
Ostsee
Allgäu
Gardasee
Rom
New York
Prag
Griechenland
Italien
Zypern
Hintertuxer Gletscher
Matterhorn-Zermatt
Mölltaler Gletscher
JuliNordsee
Kreta
Mallorca
Gardasee
Ostsee
Algarve
Barcelon
Lissabon
Amsterdam
Bulgarien
Malta
Seychellen
Hintertuxer Gletscher
Matterhorn-Zermatt
Mölltaler Gletscher
AugustRhodos
Gardasee
Ostsee
Sizilien
Kanaren
Ostsee
Hamburg
Prag
Reykjavik
Kroatien
Portugal
Tunesien
Hintertuxer Gletscher
Matterhorn-Zermatt
Mölltaler Gletscher
SeptemberOstsee
Kanaren
Allgäu
Umbrien
Bayerischer Wald
Bodensee
New York
Dublin
Riga
Südfrankreich
Griechenland
Israel
Stubaier Gletscher
Sölden
Schnalstal
OktoberSchwarzwald
Tirol
Harz
Sizilien
Mallorca
Toskana
Florenz
Las Vegas
New York
Spanien
Malediven
Kapverden
Kitzbühel
St. Moritz
Engelberg-Titlis
NovemberBayern
Tirol
Harz
Bayerischer Wald
Bodensee
Toskana
Neapel
Barcelona
LIssabon
Kuba
Malediven
Mauritius
Österreich
Schweiz
Frankreich
DezemberOstsee
Tirol
Bayern
Harz
Allgäu
Bodensee
Havanna
Barcelona
Sydney
Karibik
Mexiko
Sri Lanka
Deutschlan
Italien
Schweiz

Voluntourismus – wie sinnvoll ist der Urlaub mit sozialem Touch?

Afrikanischer Elefant von links in Natur mit Sträuchern im Hintergrund am Fluss
elefant © Haya Kilray - www.fotolia.de

Sich erholen und gleichzeitig Gutes tun – das versprechen Anbieter für Freiwilligenurlaub. Immer mehr junge Menschen buchen die Reisen nach Afrika, Südamerika oder Fernost, um in der Fremde Ferien mit sozialem Touch zu verbringen. Aber wie sinnvoll ist das Konzept des "Voluntourismus" und was sollten Interessenten bedenken?

Zwei Wochen Amphibien zählen in Madagaskar – solche Angebote nutzen eher dem Veranstalter als der Natur. Der CO2-Ausstoss durch den langen Flug belastet die Umwelt, und gerade wenn die Helfer gelernt haben, die Tierarten zu unterscheiden, müssen sie schon wieder abreisen. Wer vor Ort wirklich Nützliches tun möchte, sollte also einen längeren Aufenthalt einplanen. Am besten mehrere Monate.

Angebote genau prüfen

Sogenannte Monitoringprojekte bei denen die Freiwilligen Tiere zählen, sind generell eine gute Sache. Damit der Einsatz lohnt, sollte der Veranstalter jedoch Vorbereitungsseminare anbieten. Auch eine Betreuung vor Ort ist wichtig. Misstrauen ist außerdem angebracht, wenn der Prospekt keine konkreten Tätigkeiten für die Teilnehmer nennt. Am ehesten stimmt der Mix aus Erlebnisurlaub und guter Tat, wenn die örtlichen Bewohner sich ebenfalls am Projekt engagieren.

Spezieller sind hingegen die folgenden Ziele...

Orte mit mystischer Ausstrahlung

Eine spezielle Aura geht von so manchem Ort auf dieser Welt aus, die weder greifbar, noch erklärbar ist. Manchmal können sie auch Wunder vollbringen für die selbst die Wissenschaft keine eindeutigen Belege hat. Eines ist jedoch allen diesen Plätzen gemeinsam: Eine Kraftausstrahlung, die zu neuen Energien und einer Erdung verhelfen kann.

Die Osterinseln

Gigantische Steinköpfe blicken einem entgegen, wenn man in die Nähe der Osterinsel kommt. Imposant und ein bisschen verwunschen sehen die etwa 900 Kolosse aus.

Bis zu zehn Metern Höhe recken sie ihre Köpfe aus vulkanischem Tuffgestein, die bis heute für zahlreiche Rätsel sorgen. 163qm umfasst die Osterinsel und über Rapa Nui werden immer wieder wilde Spekulationen laut.

Sollten sie einen zauberhaften Schutz für die Insel sein? Oder stellen die Felsriesen Denkmäler einer untergegangenen Kultur dar, die damit ihren Herrschern Tribut zollen wollten? Eine Aufklärung dieser felsigen Wächter ist nach wie vor nicht in Sicht.

Steinköpfe der Osterinsel
Steinköpfe der Osterinsel
Machu Puchu

Machu Picchu im südlichen Peru gelegen, erzählt ebenfalls eine Geschichte ohne Worte. Auf einem Plateau gelegen, wird über die alte Ruinenstadt beständig spekuliert.

1911 von dem US-Archäologen Hiram Bingham entdeckt, zeigt sich dieser mystische Ort mit einer fesselnden Ausstrahlung und der Besucher fragt sich, wie die Menschen einst diese Stätte erschaffen konnten. Vermutungen hinsichtlich der Entstehung und der Bedeutung von Machu Picchu gehen dahin, dass im 15. Jahrhundert die Inka diese heilige Stadt mit einem Opferalter, Tempeln und Palästen erbaut haben, um sie im 16. Jahrhundert wieder zu verlassen.

Der Golden Rock

Ein weiterer verwunschener Ort findet sich mit dem Golden Rock. Er sitzt erhaben und golden auf einem Zipfel von Fläche und scheint jeden Moment den steilen Hang hinunter zu fallen.

Die Buddhisten auf Myanmar glauben, dass der Felsstein nur durch ein Haar von Buddha an seinem Platz gehalten wird. Betrachtet man sich den Golden Rock, scheint er tatsächlich etwas überirdisches auszustrahlen und der Glaube der Buddhisten erscheint als gar nicht mehr so abwegig.

Stonehenge

Zu einem der bekanntesten mystischen Orte zählt allerdings Stonehenge. Um die Sandsteinblöcke mit einer Größe von bis zu siebeneinhalb Metern und einem stolzen Gewicht von fünfzig Tonnen ranken sich zahlreiche Legenden.

Der Ort zeigt eine Geschichte aus der Steinzeit auf und erstaunt damit umso mehr, da damals gewiss keine schweren Arbeitsgeräte zur Verfügung standen. Wer hat sie aufgestellt und vor allem wie?

Auch für Stonehenge gibt es nur Vermutungen. So scheint es eine alte Pilgerstätte gewesen zu sein, die selbst Pilger aus den Alpenregionen angezogen hat.

Sind die Blausteine mit einer besonderen Heilkraft ausgestattet und waren demzufolge schon damals eine Art Sanatorium? Auch Stonehenge zieht immer wieder seine Besucher in den Bann und lässt diese fast ehrfürchtig innerlich ganz ruhig werden.

Wie auch immer. Manchmal muss man auf seine Fragen keine Antwort erhalten. Kraftorte sind dazu da,

  • dem Menschen neue Energie zu verleihen
  • mit sich selbst wieder in Einklang zu kommen und
  • eine Kraft zu schöpfen, die einem durch einen hektischen Alltag des 21. Jahrhundert verhilft.

Und wie viele Menschen glauben, manchmal auch mit der Kraft der Engel oder einer kosmischen Energie, die an mystischen Orten besonders oft anzutreffen ist.

Weitere Tipps für besondere Reiseziele: Wer auf der Suche nach etwas Glück ist, wird an diesen Orten fündig. Und Tipps für lohnenswerte Orte heidnischer Kulte finden Sie hier.

Sandsteinblöcke von Stonehenge
Sandsteinblöcke von Stonehenge

Bedrohte Urlaubsziele

Korallen und Fische im Aquarium oder Meer
Coral and fish in the Red Sea.Egypt © Brian Kinney - www.fotolia.de

Durch die Umweltveränderungen, z.B. Klimawechsel, Katastrophen und die Zerstörung durch den Menschen, werden viele Urlaubsgebiete gefährdet. So glauben die Experten, dass in den nächsten 15 Jahren die Korallenriffe, die von den Tauchern gerne aufgesucht werden, nicht mehr existieren werden.

"El Nino" erwärmt das Wasser so sehr, dass die Riffe und deren Bewohner sterben. Die Taucher werden dann eine Unterwasserwüste, z.B. in Ägypten, den Malediven und weiteren Tauchgebieten, vorfinden.

Auch deutsche Urlaubsziele sind bedroht, so rechnet man, dass in zirka 50 Jahren die Insel Sylt auseinanderbrechen wird und Venedig im Jahr 2035 unter Wasser steht.

Die billigsten Urlaubsländer in Europa

Der ADAC hat in acht europäischen Ländern die Urlaubsnebenkosten analysiert, dabei stellten die Tester fest, dass der Urlaub in der Türkei zur Zeit am billigsten ist. Die deutschen Badeorte belegten den zweiten Platz, gefolgt von Kroatien, Spanien, Griechenland und Portugal. Die Ferien in Frankreich und Italien wurden als "sehr teuer" beziehungsweise als "teuer" bezeichnet.

Als Grundlage für den Test diente ein typischer Warenkorb eines Touristen mit 50 Produkten und Aktivitäten. Der zusammengestellte Warenkorb war in Frankreich um 34 Prozent teurer als in der Türkei.

Reiseziel Deutschland immer beliebter

So viele Übernachtungen gab es selten: die Hotels, Pensionen und Campingplätze in der Bundesrepublik haben auch im Jahre 2007 eine gestiegene Besucherzahl verzeichnen können.

Sogar nach dem Fußballjahr 2006 gab es noch einen Aufschwung: 3% mehr Übernachtungen als im Vorjahr wurden 2007 registriert. Auch innerhalb Deutschlands gibt es ein Plus an Übernachtungen um 3%. Städtereisen werden immer beliebter, was man nicht nur an den gestiegenen Übernachtungszahlen sehen kann. Auch Sehenswürdigkeiten haben größeren Zulauf.

Nahe Urlaubsziele für den Klimaschutz wählen

Fliegendes Flugzeug mit roter Turbine in der Nahaufnahme
boing © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Das Urlaubsziel solle, wegen des Klimaschutzes, auch in Abhängigkeit von der Dauer des Urlaubs ausgewählt werden.

Wer eine Fernreise machen will, sollte deswegen auch einen längeren Urlaub einplanen, weil beispielsweise bei einer Reise nach Mexiko 28 Mal mehr Kohlendioxyd als bei einer Reise nach Rügen freigesetzt werden.

Für einen reinen Strandurlaub ist es nicht unbedingt notwendig anstelle von Mallorca nach Ägypten zu fliegen, wobei die CO2-Emission doppelt so hoch bei der An- und Abreise nach Ägypten sind, wie Birgit Weert vom WWF dazu erläutert, denn beide Länder liegen im Mittelmeer.

Tourismus-Trend: Billigflieger und 5-Sterne-Hotel

Immer mehr Touristen verhalten sich im Urlaub geizig und verschwenderisch zugleich. Während die Urlauber mit einem Billigflieger an ihr Reiseziel gelangen, buchen sie immer häufiger 5-Sterne-Hotels. Dies ist das Ergebnis der Studie "Die Zukunft des Reisens", die die Unternehmensberatung Arthur D. Little durchgeführt hat.

Zudem zeigte sich, dass viele Menschen mittlerweile auf Fernreisen verzichten würden, da ihnen die Benzin- und Kerosinkosten zu hoch sind. Dies sei unter anderem auch ein Grund, warum die Tourismusbranche in der nächsten Zeit nicht mehr so rasant wachsen wird wie zuvor.

Mallorca nicht länger Lieblings-Reiseziel der Deutschen

Blick auf Fincas in Valldemossa, Mallorca
Valldemossa village, Mallorca © Veronika Galkina - www.fotolia.de

Was seit langem als das Top-Reiseziel der Deutschen galt, hat mittlerweile seinen Rang an die Türkei verloren: Mallorca. Während die Balearen-Insel in der Vergangenheit stets das Lieblingsziel der Deutschen war, belegt den neuesten Ergebnissen über die Flugbuchungen zufolge nun die Türkei den ersten Platz, gefolgt von Athen auf Platz 2 und Mallorca auf Platz 3.

Außerhalb Europas fliegen die Menschen aus Deutschland übrigens gerne nach China, Indien, Amerika und in die Arabischen Emirate.

20 Jahre Wiedervereinigung - Wie Deutschland in den Urlaub fährt

Sowohl West- als auch Ostdeutschland macht am liebsten Urlaub in der Türkei

Boote auf blau-türkisem Meer vor weißem Strand, im Hintergrund Berge
olympos © hasan aydin - www.fotolia.de

Nach dem Fall der Mauer gab es plötzlich Reisefreiheit für ganz Deutschland. Während die Menschen in der DDR - wenn überhaupt - Urlaub höchstens in Bulgarien oder an der Ostsee machen durften, stand ihnen im wiedervereinigten Deutschland mit einem Schlag die ganze Welt offen.

Einigkeit in Sachen Lieblingsreiseziel

20 Jahre später ist Deutschland sich auch bei der Wahl des liebsten Reiseziels einig. Ostdeutsche wie Westdeutsche fahren am liebsten in die Türkei und steuern dabei in der Mehrzahl den Flughafen in Antalya an.

Während für einen solchen Urlaub in den neuen Bundesländern durchschnittlich 1487 Euro ausgegeben werden, sind es in den alten Bundesländern rund 100 Euro mehr. Die Ostdeutschen sind dafür durchschnittlich zufriedener mit den Gegebenheiten, die sie an ihrem Zielort vorfinden.

81 Prozent der befragten Urlauber empfahlen das von ihnen gebuchte Hotel vorbehaltlos weiter. Unter den Westdeutschen waren das nur 78 Prozent. Dies könnte mit höheren Erwartungen bei den Westdeutschen zusammenhängen, denn diese buchen im Durchschnitt einen Stern mehr bei ihren Hotels als Ostdeutsche.

Bangkok ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen

Wider Erwarten war Mallorca nicht das beliebteste Reiseziel im vergangenen Jahr. Bangkok hat die "Ballermann-Insel" als beliebtestes Reiseziel der Deutschen abgelöst. Die Auswertung von Suchanfragen auf der Internetseite swoodoo.com ergab, dass sich wesentlich mehr Deutsche für die thailändische Metropole interessierten, als für New York oder Mallorca.

Auf den ersten Plätzen landeten außerdem das wegen des Oktoberfestes beliebte und bekannte München, die Hansestadt Hamburg und das trendige Berlin. Dies belegt, dass die Deutschen nicht unbedingt in die Ferne reisen müssen und gerne auch mal "zuhause" urlauben.

Trend zum Urlaub auf dem Reiterhof wächst

Blondes Mädchen in Jeansjacke sitzt auf braunem Pferd, den Kopf auf dessen Rücken gelegt
Reitendes Kind © Harald07 - www.fotolia.de

"Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!" Dieses bekannte Zitat nehmen heutzutage immer mehr Deutsche beim Wort und verbringen ihren Urlaub am liebsten auf dem Reiterhof. Ein geschätzter jährlicher Umsatz von gut fünf Milliarden Euro belegt diesen Trend und die wachsende Bedeutung der Pferde für unsere Wirtschaft.

Nun hat das Bundesland Thüringen die Initiative ergriffen und insgesamt 25 verschiedene Reiterhöfe ausgezeichnet, die sich ab sofort ganz offiziell "Geprüfter Thüringer Reiterhof" nennen dürfen. Nach Meinung des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums zeichnen sich insbesondere diese Höfe durch besondere Professionalität und hochwertige Qualität aus und sind somit wesentlich für die zunehmende Beliebtheit am Reittourismus verantwortlich.

Urlaub in Deutschland machen wenige europäische Nachbarn

Als beliebtestes Reiseziel gilt aktuell Spanien

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Deutschland als Urlaubsziel liegt bei unseren europäischen Nachbarn, wie eine aktuelle Umfrage unter 30.000 EU-Bürgern ergab, nur auf dem elften Platz. An der Spitze liegt Spanien mit 8,3 Prozent, gefolgt von Italien (6,1 Prozent) und danach kommt Frankreich mit 5,8 Prozent.

Ägypten ist als Reiseziel noch beliebter als Deutschland. Nach der allgemeinen Wirtschaftskrise, die ja nicht nur Deutschland betraf, wollen dieses Jahr nur 20 Prozent der Europäer ihren Urlaub zu Hause verbringen, vor einem Jahr lag der Anteil noch bei über 30 Prozent.

Urlaub im eigenen Land

Von denen, die ihren Urlaub nicht in den eigenen Wänden verbringen, werden aber, wie auch im letzten Jahr, ein Drittel im eigenen Lande bleiben. Die Deutschen selber wollen auch zu 22 Prozent im Lande bleiben und mit der Finanzierung ihres Urlaubs sehen auch 57 Prozent keine Probleme.

Aus finanziellen Gründen auf den Urlaub verzichten müssen etwa 7 Prozent oder nehmen dafür einen Kredit auf. Aber auch aus anderen Gründen verleben 15 Prozent der Deutschen ihren Urlaub lieber auf "Balkonien" oder "Terrassien".

Urlaub in Deutschland: Lieber am Meer oder in den Bergen?

Am Meer! Das hat zumindest eine Umfrage ergeben. Eine Wattwanderung oder ein Spaziergang am Strand ist demnach viel beliebter als Wandern oder Bergsteigen, wenn es um die Reiseziele in Deutschland geht.

Denn in die bayerischen Alpen oder das Allgäu würden nur 17,7 bzw. 16,2 Prozent det Deutschen reisen. Kurz davor wurde mit 23,3 Prozent der Bodensee genannt.

Als klarer Gewinner der Umfrage gingen die Ostsee und die Nordsee mit 45,9 und 43,4 Prozent hervor. Beliebte Urlaubsgebiete sind dort zum Beispiel Rügen oder Sylt.

Das Urlaubsverhalten der Deutschen - viele setzen jährlich auf das gleiche Reiseziel

Die meisten Deutschen unabhängig vom Alter fahren jedes Jahr zum gleichen Urlaubsort

Bahamas - Leerer Strand mit großer Palme und Blick aufs türkisfarbene Meer
Plage Iles Turkoises - Bahamas © foxytoul - www.fotolia.de

Einer Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau" zufolge verreisen die Deutschen jährlich nur einmal, zumindest was längere Urlaube betrifft. Auch die Variation bei den gewählten Reisezielen lässt in Deutschland zu wünschen übrig. Nicht nur die Senioren wählen jedes Jahr dasselbe Reiseziel, auch bei den jüngeren Leuten setzt sich dieser Trend immer mehr durch.

Senioren fahren besonders häufig in den Urlaub

Befragt wurden insgesamt 1.950 Deutsche mit einem Mindestalter von 14 Jahren zu ihrem Urlaubsverhalten. Eine Reise, die länger als eine Woche dauert, unternehmen 42,7% der Befragten nur einmal im Jahr. 15,8% gönnen sich dies zweimal jährlich und darüber hinaus, also öfter als zweimal pro Jahr, fahren nur 4,1% der Deutschen in den Urlaub. 23% der befragten Personen fahren garnicht in den Urlaub, zumindest nicht mehr in diesem Jahr.

Den größten Anteil dabei hatten die Senioren mit 41,7%.

Gleicher Urlaubsort

Die Variation der Urlaubsorte ist auch recht gering. 17,4% der Deutschen wählen jedes Jahr dasselbe Reiseziel, was gerade bei den älteren Urlaubern mit 26,8% Gang und Gebe ist. Aber auch die jüngere Generation wählt mit 19,6% zunehmends einenen Urlaubsort, in dem sie schonmal waren.

Deutsche Städte: Auch für ausländische Gäste beliebtes Ausflugsziel

Deutschland wird als Reiseziel immer beliebter. Zumindest weisen die gestiegenen Übernachtungszahlen darauf hin. Vergleicht man die Zahlen mit den Statistiken des Vorjahres, besuchten etwa neun Prozent mehr ausländische Urlauber deutsche Groß- und Kleinstädte. 25 von insgesamt 166,8 Millionen verzeichneten Übernachtungen wurden von ausländischen Gästen gebucht. 141 Millionen Zimmer belegten immer noch deutsche Urlauber.

In etwa gleich geblieben sind die Zahlen der Campingurlauber. Auch verzeichnete sich ein Trend vom Landurlaub zum Ausflug in angesagte Großstädte, welche allein auf kultureller Ebene Reisenden wesentlich attraktiver Möglichkeiten zu bieten haben.

Im Urlaub hat man die Qual der Wahl - Strandbesuche oder Sightseeing? Machen Sie einfach beides!

Einige Reiseziele, an denen man Badeurlaub und Kultur miteinander verbinden kann

Grün-weißer und blau-weißer Liegestuhl vor blauem Himmel auf Kiesstrand
Beach View © Alice - www.fotolia.de

Im Urlaub möchte man vom Alltag entspannen und die Seele einfach einmal baumeln lassen. Doch wie macht man das am besten? Legt man sich den ganzen Tag an den Strand und lässt sich die Sonne auf den Buch scheinen, oder taucht man in die fremde Kultur ein?

Viele Urlaubsorte bieten ihren Gästen beides an, sodass man an einigen Tagen den Strand und einigen die kulturellen Sehenswürdigkeiten besuchen kann.

Mexiko und England

Eine wunderschöne Karibiklandschaft findet man in Tulúm in Mexiko. Dort findet man neben Sandstränden auch Palast- und Tempelanlagen, wo man in die Kultur der Maya eintauchen kann. Wer nicht so weit reisen will, den könnte St. Eves in England interessieren.

Neben Strand und klarem Badewasser findet man eine grüne Landschaft und verschlafene Ortschaften. Kultur gibt es in Form großer Museen, die Kunst und Geschichte hautnah präsentieren.

Türkei

Wer die Strände der Türkei besucht, bekommt ein großes kulturelles Angebot, aus dem man wählen kann. In Side befindet sich der Apollon-Tempel, der Touristen für einige Stunden von dem Strandfeeling der türkischen Riviera weg lockt.

Auch in Patara kann man antike Ruinen besichtigen, ein antikes Theater und den großer Triumphbogen. Viele Urlaubsorte auf der Welt bieten schlicht beides und man sollte sich die Mühe machen, sich zuvor zu informieren, um Strand und Sightseeing zu kombinieren.

Die Tourismusbranche rechnet 2011 mit einem Rekordjahr

Die Türkei gilt 2011 als das beliebteste Reiseziel der Deutschen, zudem sind Kreuzfahrten beliebter

Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

Vom 15. bis zum 23. Januar findet dieses Jahr die Reisemesse CTM in Stuttgart statt. Man erwartet 1900 Aussteller und 200.000 Besucher. Die Tourismusbranche ist ausgesprochen optimistisch. 2011 wird ein Rekordjahr, glauben zwei von drei Tourismusmanagern, laut einer Umfrage des Travel Industry Clubs. Die Deutschen hätten wieder mehr Geld in der Tasche und ließen sich auch vom Terrorismus die Lust aufs Reisen nicht vermiesen.

Türkei das beliebteste Reiseziel

Ulrich Reinhardt von der Hamburger B.A.T.- Stiftung für Zukunftsfragen erklärt die Tourismus-Trends des Jahres 2011: Besonders beliebt bei deutschen Urlaubern ist die Türkei. Sie löst Italien auf Platz zwei der beliebtesten Reiseländer ab. Spanien bleibt nach wie vor Spitzenreiter. Verstärkt werden die Deutschen nach Dubai und China reisen.

Und Afrika wird von der Fußball-WM 2010 nicht profitieren. Nur 0,6 Prozent der Deutschen buchen eine Reise südlich der Sahara. Außerdem wird sich der Trend zu speziellen Reiseangeboten, etwa für Homosexuelle oder Singles, auch 2011 fortsetzen.

Kreuzfahrten zunehmend bei jüngeren Urlaubern beliebt

Karl Born, Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz, erkennt einen weiteren starken Trend: Besonders angesagt sind 2011 Kreuzfahrten. Sie gelten nicht mehr als elitär, teuer und für ältere Menschen. Zunehmend gebe es auch sogenannte Fun-Kreuzfahrten, die bei jungen Leuten immer beliebter werden.

Ein Wermutstropfen für die Tourismusbranche ist die Einführung einer Flugticketsteuer zum Jahreswechsel. Sie beträgt pro Ticket zwischen 8 und 45 Euro. Allerdings glauben die meisten, dass sich die Reisenden davon nicht vom Fliegen abbringen lassen.

Laut ADAC fuhren die Deutschen 2010 lieber in die Berge anstelle an die Ostsee

Bei den Urlaubszielen in Deutschland im Jahr 2010 sind die Deutschen im letzten Jahr lieber in die Berge nach Bayern und Südtirol, anstatt an die Ostsee gefahren. Aber grundsätzlich lag Deutschland mit 42 Prozent der Urlaubsziele an der Spitze, gefolgt von Italien mit 15,5 Prozent und Österreich (7,4 Prozent).

Auf dem vierten und fünften Platz liegen die Türkei und Frankreich, das Kroatien verdrängt hat.

Dagegen hat sich bei den Camping-Freunden wenig geändert, denn die blieben ihren Gewohnheiten treu und so waren sie meistens in Frankreich, Kroatien und Italien sowie natürlich im eigenen Land unterwegs. Danach folgten noch Spanien und Österreich. Von den Regionen wird hierbei besonders wie schon in den Vorjahren Istrien bevorzugt, danach folgen Venetien/Friaul und die Küste von Dalmatien.

Neue Reiseziele nach Kasachstan im Tourismusbüro in Köln

Mehr Besucher für Kasachstan - Eröffnung eines Tourismusbüros in Köln

Flagge von Kasachstan
Kasachische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

In Köln hat jetzt das Land Kasachstan ein offizielles Tourismusbüro für Deutschland eröffnet, wo sich Interessenten die nötigen Informationen abholen können. Damit will das Land Kasachstan mehr Touristen in das weite Land locken, das übrigens das neuntgrößte dieser Welt ist und sich von Europa bis nach China erstreckt.

Sehenswertes in Kasachstan

Den Besucher erwartet eine herrliche Landschaft mit Bergen, die bis zu 7.000 Meter hoch sind, der höchste Berg ist der im Südosten liegende Khan Tengri mit 7.010 Metern. Aber auch riesige Seen und Wälder und Wüstenregionen befinden sich dort. Die Hauptstadt ist Astana und die größte Stadt des Landes heißt Almaty oder Alma Ata.

Das Land verfügt über große Rohstoffvorkommen und mit den Geldern wird ein Regierungsprogramm "Kasachstan 2030" finanziert, damit eine moderne Infrastruktur entstehen kann und so auch viele Touristen ins Land reisen können.

Vom 9. März bis 13. März 2011 findet in Berlin die Internationale Tourismus Börse statt und dort wird auch das Land Kasachstan vertreten sein. Im Internet findet man auch ein Informationsportal unter "www.kasachstan-tourismus.de".

Immer mehr Ausländer verbringen ihren Urlaub in Deutschland

Deutschland wird auch für Ausländer als Reiseziel immer beliebter

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Deutschland wird als Urlaubsland immer beliebter, nicht nur bei Deutschen. Auch immer mehr Urlauber aus dem Ausland reisen in das Land zwischen Nordsee und Alpen. Nach Angaben der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) durchbrach Deutschland im vergangenen Jahr die Grenze von 60 Millionen Übernachtungen. Doch die DZT sieht noch Potenzial für rund 20 Millionen weitere Touristen aus dem Ausland.

Europaurlaub als Statussymbol

Insbesondere die Zahl der Urlauber aus wirtschaftlich aufstrebenden Staaten wie Brasilien, Russland, Indien und China, den sogenannten BRIC-Staaten, nahm zu. Aber auch aus den arabischen Golfstaaten entschieden sich immer Urlaubsreisende für Ferien in Deutschland.

So gab es nach Angaben der DZT im Jahre 2010 etwa 2,6 Millionen Übernachtungen aus diesen Staaten. Gerade in China ist Deutschland als Reiseland sehr beliebt. Im "Reich der Mitte" gilt ein Urlaub in Europa sogar als Statussymbol.

Dennoch werden die meisten zusätzlichen Touristen, die in Deutschland Erholung suchen, aus anderen europäischen Ländern kommen. Der Hauptanteil stammt aus Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz. Aber auch unter Bundesbürgern wird der Urlaub im eigenen Land immer beliebter. Petra Hedorfer, Vorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), ist überzeugt, dass das wichtigste Reiseziel der Deutschen auch in Zukunft das eigene Land bleiben wird.

Urlauber planen meistens mehrere Reiseziele

Deutsche haben meist mehrere Reiseziele bei der Urlaubsplanung im Kopf

Mini-Sonnenliege auf Sand, daneben Gelscheine - Urlaubsgeld
Urlaubsgeld © Andre Bonn - www.fotolia.de

Die deutschen Urlauber legen sich mittlerweile bei ihren Reisezielen nicht im Vorfeld fest, so haben sie oftmals bis zu neun andere Ziele im Kopf. Doch trotzdem reisen weiterhin ein Drittel in die Mittelmeerländer, ein Drittel in andere Länder und das letzte Drittel bevorzugt einen Urlaub im eigenen Land.

Beliebte Reiseziele der Deutschen

Das beliebteste Reiseziel in Deutschland bleibt Bayern, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und auf dem dritten Platz liegen Niedersachsen zusammen mit Schleswig-Holstein.

Bei den Mittelmeerländern ist Spanien mit 13 Prozent weiterhin Spitzenreiter, auf Platz zwei Italien mit 7,7 Prozent und kurz dahinter die Türkei mit 7,0 Prozent. Auch Kurzurlaube haben in den letzten Jahren zugenommen, wobei die meisten nach Bayern oder auch nach Nordrhein-Westfalen reisen, sowie auch in unsere Nachbarländer Frankreich, Österreich und die Niederlanden.

Da auch die deutschen Bürger für das Jahr 2011 eine bessere wirtschaftliche Lage erwarten, haben 58 Prozent die Absicht in diesem Jahr zu verreisen und 15 Prozent haben auch schon ihren Urlaub gebucht. In den eigenen vier Wänden werden 11 Prozent ihren Urlaub verbringen und nicht fortfahren.

Die Angaben stammen aus einer Reiseanalyse von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), wobei im den vergangenen Monaten Januar und Februar etwa 7.700 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.

Bierliebhaber sollten einmal ins Frankenland reisen

Im Frankenland locken zahlreiche Brauereien und Gasthöfe Touristen aus dem In- und Ausland

Glas mit Bier neben Hopfen und Weizen Pflanzen
Idylle mit Hopfen 1 © Václav Mach - www.fotolia.de

Wer gerne auch einmal ein Bier trinkt, der sollte vielleicht einmal seinen Urlaub im Frankenland in Deutschland verbringen. Dort gibt es viele Brauereien und gemütliche Gastwirtschaften, die auch gleichzeitig Zimmer anbieten.

So steht auch im Guinness-Buch die kleine Stadt Aufseß, die die größte Brauereidichte aufweist, denn in dem Ort gibt es vier Brauereien und in den Gasthöfen "Reichold" und "Rothenbach" waren auch schon viele Gäste aus dem In- und Ausland zu Gast. Auch weitere Städte sind hier zu nennen, so einmal Forchheim und Neustadt an der Aisch, aber besonders Kulmbach, wo eines der stärksten Biere gebraut wird.

Traditionsreiche Brauereien und Sehenswürdigkeiten in Bamberg

Schließlich ist natürlich die Stadt Bamberg, die auch durch den Dom und dem Reiterdenkmal weltbekannt ist, für alle Bierfreunde ein absolutes Muss. Die Brauerei "Fässla" blickt beispielsweise auf eine Tradition, die bis zum Jahr 1649 reicht, zurück. Gegenüber findet man die im Jahr 1536 gegründete Brauerei "Spezial". Und bevor man aber in das Gasthaus einkehrt kann der Besucher von Bamberg sehr schöne Wanderungen am Fluss und in den naheliegenden Wäldern machen, denn dann schmeckt das Bier nochmal so gut.

Im gesamten Frankenland gibt es etwa 340 Brauereien, 180 davon in Oberfranken und in Bamberg sind es immer noch neun.

Lake Superior in den USA - Wuchtige Wellen, wilde Natur, gesunkene Schiffe

Der Lake Superior in Amerika gleicht mehr einem Meer und lädt zum Entspannen ein

"Der See ist der Boss", ist der geläufige Satz über den Lake Superior, den Oberen See, im Norden des Mittleren Westens der USA.

Lake Superior - amerikanisches Meer

See ist eigentlich das falsche Wort. Es ist vielmehr ein Meer, das wuchtige Wellen an die Küste spült. Wer einmal um den See herumfahren will, muss 4385 Kilometer zurücklegen. Entlang der Küstenlinie befindet sich noch wilde Natur, Großstädte gibt es keine.

In den Wäldern leben Schwarzbären und Naturparks laden zu stundenlangen Wanderungen ein.

Aerial Lift Bridge in Duluth

Ein beliebtes Touristenziel ist der Ort Duluth im Bundesstaat Minnesota, der früher ein wichtiger Industriestandort war, aber in den 60er Jahren seine Bedeutung eingebüßt hat.

Hier liegt die Aerial Lift Bridge aus dem Jahr 1905. Die gewaltige Stahlkonstruktion, über die eine Straßenbahnlinie führt, hebt sich bis zu 6000 Mal im Jahr an, damit Schiffe in den Hafen einfahren können, die nicht die Brücke passieren können.

Inseln im Lake Superior

Im riesigen Lake Superior befinden sich 22 Inseln, die gemeinsam einen Nationalpark bilden.

Madeline Island

Die Insel Madeline Island gehört nicht dazu. Hier leben 250 Menschen das ganze Jahr. Im Sommer bevölkern jedoch bis zu 3.000 Menschen die Insel. Sie genießen das entspannte Leben in ihren Ferienhäusern. Die Haustüren bleiben unverschlossen und der Zündschlüssel kann im Auto stecken gelassen werden.

Stockton Island

Auf der Nachbarinsel Stockton Island leben keine Menschen dafür aber 40 Schwarzbären. Das ist die größte Populationsdichte in Nordamerika.

Gefahren auf hoher See

Wie schon gesagt: Der See ist der Boss. Und dem wilden See sind schon viele Schiffe zum Opfer gefallen. Am Grund liegen viele Wracks gesunkener Schiffe. Mit einem Glasbodenboot fahren Touristen über den See und betrachten etwa die Überreste des Eisenerzfrachters "Bermuda", der 1870 gesunken ist.

Auf der Insel Capri bezahlt man für eine Hotelübernachtung die höchsten Preise auf der Welt

Wo muss man am meisten für eine Übernachtung bezahlen? Wie der Hotelpreis-Index zeigt liegen die Hotels auf der italienischen Insel Capri mit durchschnittlich 227 Euro für eine Übernachtung am höchsten.

So sind im letzten Jahr die Preise um 13 Prozent gestiegen, dagegen in der Hauptstadt des Oman in Maskat um elf Prozent gefallen, so dass dieses Reiseziel nur noch auf dem zweiten Rang liegt. Danach folgen auf dem dritten Platz die Hotels an der Amalfi-Küste, wo man für eine Hotelübernachtung im Durchschnitt 187 Euro bezahlen muss. Auf den weiteren Plätzen liegen Monte Carlo, Doha, Rio de Janeiro, New York, Genf und Davos sowie Moskau.

Besonders stark sind die Preise im Luftkurort Davos in der Schweiz, die als höchstgelegene Stadt Europas auf 1.560 Metern über dem Meeresspiegel gilt, gestiegen, denn sie liegen jetzt bei 166 Euro im Durchschnitt, was doppelt so viel ist wie im Jahr zuvor.

Was man als Urlaubsnebenkosten in den Ländern bezahlen muss

ADAC testete beliebte Urlaubsgebiete in Hinblick auf die jeweiligen Urlaubsnebenkosten

5 Geldscheine von 10-50 Euro liegen aufgefechert auf Sand mit Muscheln verziert
urlaubsgeld © blende40 - www.fotolia.de

Der ADAC hat jetzt die sogenannten Urlaubsnebenkosten in den einzelnen Reiseländern ermittelt. So müssen die Urlauber in Dänemark am meisten bezahlen und in Bulgarien ist es am preiswertesten. Bei dem Vergleich hatte man die Kosten für eine Familie mit zwei Kindern für 34 Produkte und Serviceleistungen berücksichtigt.

So müssen Urlauber in Bulgarien nur 131 Euro dafür bezahlen, in Dänemark dagegen 206 Euro. In der Liste der teuersten Reiseländer lagen hinter Dänemark die Niederlande, Frankreich und Italien, bei den günstigen sind die Türkei, Griechenland, Spanien und Kroatien vertreten. In Deutschland kamen die Tester auf 171 Euro, was also Mittelmaß darstellt.

Teures Sonnenbad

Weiter stellten die Tester fest, dass Urlauber in Frankreich besser ihre Sonnenschutzcreme mitnehmen sollten, denn so muss man beispielsweise an der französischen Atlantikküste in Saint-Jean-de-Monts für eine Tube, die an der Ostsee in Zingst für 4,79 Euro erhältlich ist, 24,88 Euro bezahlen.

Auch bei den Liegestühlen gibt es enorme Preisunterschiede. Zum Beispiel muss man in Kroatien in Umag nur gut 2 Euro bezahlen, an der italienischen Adriaküste in Cesenatico aber bis zu 20 Euro.

Reiselust in die USA ungebrochen

Trotz hoher Kosten reisen noch immer zahlreiche Deutsche in die USA

Großstadt - Manhattan Panorama bei Abenddämmerung in New York, viel Beleuchtung
new york / manhattan bei nacht © Jürgen Kroder - www.fotolia.de

Auch wenn die Zeiten der Billigreisen in die USA vorbei sind, bleiben die Deutschen bei ihrer Reisefreude Richtung Amerika. Da die Amerikaner im Zuge der Wirtschaftskrise selbst vermehrt im eigenen Land Urlaub machen, sind die Hotels jedoch gut bebucht und Schnäppchen kaum noch zu bekommen.

Wie Antje Perret vom Anbieter TUI erzählte, war es harte Arbeit, ein genügend großes Kontingent an amerikanischen Hotelbetten für die Reisenden aus Europa zu ergattern. Preisnachlässe waren dadurch nicht drin. Die gute Nachricht ist, dass es nicht zu Absagen kommen wird. Einzig die Nationalparks, die auch in inneramerikanischer Gunst extrem hoch stehen, werden in bestimmten Monaten nicht alle Gästewünsche erfüllen können.

Touristen sind bereit, auch mehr zu zahlen

Teurer geworden ist eine USA Reise auch durch die Online-Registrierung, die amerikanische Behörden für 14 Dollar anbieten. Rechnet man noch die Luftverkehrsabgabe und die gestiegenen Kosten für Flugbenzin dazu, wird klar, wodurch die Preise zusätzlich steigen.

Da aber die USA für die Masse an Billigurlaubern sowieso nicht interessant sind, bleibt dem Land die bekannte Klientel erhalten. Man gönnt sich etwas, wenn man schon über den großen Teich fliegt und spart dann nicht bei Unterkunft oder Mobilität. Selbst die deutlich erhöhten Spritpreise lassen Besucher nicht davor zurückschrecken, für Rundreisen ein typisches, benzinfressendes Auto zu buchen.

Geschäftsreisende steigen wieder in Hotels des höherpreisigen Segments ab. Auch das fördert die Zahlen im Reiseverkehr. Wer in die USA fliegt, ist auch hier bereit, den etwas protzigeren Lebensstil der Amerikaner, den "American Way of Life", zu erleben und zu bezahlen.

Immer mehr Chinesen reisen nach Deutschland

Chinesen sorgen für großen Umsatz in beliebten touristischen Regionen

Weiße, ältere Hauswand mit der Aufschrift Hotel
hotel © Martina Berg - www.fotolia.de

Die Chinesen kommen! Deutschland aber auch andere Ländern freuen sich über einen Zuwachs an der zahlungsfreudigen Mittelschicht aus dem Reich der Mitte. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung bereisen immer mehr Chinesen die Welt.

Nach Deutschland kamen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 341.000 Chinesen. Das entspricht einer Zuwachsrate von 31,1 Prozent. Der Gesamtzuwachs für Deutschland liegt in diesem Jahr bei 7,2 Prozent. Die Chinesen haben also einen großen Anteil daran, dass immer mehr Touristen nach Deutschland kommen.

Berlin bei Chinesen sehr beliebt

Die Chinesen bleiben im Schnitt eins bis zwei Nächte während einer Europa-Rundreise in Deutschland und geben durchschnittlich 320 Euro am Tag aus. Seit 2001 hat sich die Zahl der Übernachtungen auf rund eine Million verdoppelt.

Ein Drittel der nach Deutschland reisenden Chinesen sind Geschäftsleute. Am liebsten besuchen die Chinesen Berlin. Die konsumfreudigen Asiaten kaufen meist

Chinesen sorgen für große Umsätze

Am liebsten bereisen die Chinesen jedoch den eigenen asiatischen Kontinent.

  1. Mit 12,7 Millionen Gästen liegt Hongkong auf Platz eins
  2. vor dem Spielerparadies Macao (7,5 Mio)
  3. Japan (0,92 Mio) und
  4. Thailand (0,8 Mio).

In Australien sorgen die Chinesen für den größten Umsatz der Touristen, obwohl sie nur die viertgrößte Gruppe stellen. Auch in Neuseeland geben die Chinesen mehr Geld aus als die Gäste aus den USA oder Großbritannien.

Deutschland als Reiseland auch bei Niederländern begehrt

Auch wenn die Chinesen in Deutschland die Nation mit der größten Zuwachsrate bilden - die Niederlande bleibt die größte Reisegruppe.

  1. 2,3 Millionen Holländer (ein Zuwachs von 2,9 Prozent) reisten in den ersten sieben Monaten des Jahres nach Deutschland
  2. gefolgt von den Schweizern (1,26 Mio, +13,1 Prozent) und
  3. den US-Amerikanern (1,25 Mio., +1,3 Prozent).

Zu Hause ist es doch am schönsten?

Ein Großteil der EU-Bürger verbringt den Sommerurlaub im eigenen Land

Familie fährt im Auto in den Urlaub
Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

Vielleicht liegt es an der aktuellen Finanzkrise oder doch daran, dass sich ein Jeder in seiner Heimat am wohlsten fühlt. Fast 75 Prozent der in Europa lebenden Menschen verbringen ihren Urlaub einfach zu Hause.

Gerade Spanier und Rumänen passieren dafür einmal kaum ihre eigenen Landesgrenzen. Daneben steht ein kurzer Wochenendausflug höher im Kurs, als eine lange Reise in ein anderes Land. So genießen die Europäer ihren Freizeit am liebsten, berichtet das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg.

Auch die Deutschen bleiben gern zu Hause

In Deutschland sieht es ähnlich aus, die meisten verbringen hier ihre freien Tage. Unterstützung dafür bekommen sie aus dem Netz, wo sich mittlerweile jeder Fünfte sein

sucht. Gerade junge Deutsche im Alter von 25 bis 44 Jahren sind dabei federführend.

Von den fast 500 Millionen EU-Bürgern verreiste statistisch gesehen jeder zweimal. Das macht eine Milliarde Urlaubsreisen insgesamt, wovon dreiviertel im Heimatland stattfanden. Und wer über die Landesgrenze hinaus reiste, verbrachte die schönste Zeit des Jahres ebenfalls in einem EU-Land.

Nur die Menschen in

machen öfter im Ausland Urlaub als Zuhause. Rumänen und Spanier machen dagegen fast ausschließlich im eigenen Land Ferien.

Urlauber reisen trotz Krise weiterhin gern nach Griechenland

Man könnte annehmen, dass Griechenland aufgrund seiner Schuldenkrise in diesem Jahr auf viele Touristen verzichten musste. Doch wie sich zeigt, ist dies überhaupt nicht der Fall; im Gegenteil: manche Veranstalter gaben sogar an, noch mehr Urlauber gezählt zu haben als im vergangenen Jahr.

Insgesamt und trotz vielen Demonstrationen und Streiks in diesem Sommer, liegt Griechenland nach wie vor auf Platz vier der beliebtesten Reiseziele unter den Deutschen. Auf den ersten drei Rängen stehen Mallorca, Deutschland und die Türkei. Einziger Grund, warum die Buchungszahlen teilweise ein kleines Stück zurückgegangen sind, seien Streiks der Taxifahrer sowie der Fluglotsen gewesen, so die Veranstalter; insgesamt wird jedoch ein Buchungsplus verzeichnet.

In diese Städte wollen die Deutschen in ihrem Leben einmal reisen

Im Auftrag des Reiseportals lastminute.de hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine repräsentative Umfrage darüber ausgeführt, welche Großstädte bei den Deutschen am beliebtesten sind.

Ganz vorne ist dabei dir französische Hauptstadt Paris. 57 Prozent der Befragten glaubten, dort einmal gewesen sein zu müssen. Dicht folgt unsere Hauptstadt, Berlin. Hier wollen 55 Prozent einmal gewesen sein. Mit dem dritten Platz geht es dann aber über den großen Teich. Den Big Apple - New York wollen rund 50 Prozent der Befragten einmal gesehen haben.

Neben San Francisco ist New York übrigens die einzige Stadt in der Top Ten der Deutschen, die nicht in Europa liegt. Weiterhin vertreten waren beispielsweise Wien, Hamburg oder Rom.

Twilight sorgt für Touristenboom in Forks

Erfolg der Twilight-Saga hat auch auf den Ort abgefärbt, in dem die Vampir-Geschichten spielen

Grafik leeres Filmband auf weißem Hintergrund
Ribbon of the film © Geckly - www.fotolia.de

Man nehme einen Blockbuster und ein paar Fanartikel - schon wird ein kleines Dorf zu einem Touristenzentrum: Die Rede ist von "Forks", einer kleinen Siedlung in den schönen USA. In der Filmreihe "Twilight" erleben Bella und ihre Vampirfreunde jede Menge Abenteuer in diesem Ort. Deswegen haben die örtlichen Einrichtungen ihre ganze Stadt in eine Fanzentrale verwandelt.

Man muss nicht lange suchen, bis man den roten Truck von Bella findet - auf dessen Nummernschild wirklich Bella steht. Auch gibt es baugleiche Schulspinde und jede Menge anderer Attraktionen. Langweilig wird den Fans hier nicht: Sie können

  • shoppen ohne Ende,
  • Twilight Kaffees schlürfen oder
  • im Bella Italia essen gehen.

Film wurde gar nicht in Forks gedreht

Vielleicht sollte man die Fans nicht wirklich aufklären, denn eigentlich wurde der Film gar nicht in Forks gedreht. Der richtige Drehort befindet sich in Kanada. Das Produktionsteam war der Meinung, dass die Stadt Forks an sich zu klein für eine Hollywoodproduktion ist. Die Fans mögen es trotzdem und kommen aus aller Welt in die Stadt, die noch nie einen Vampir gesehen hat.

Ribbeck - eine Stadt voller Birnen

"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand..." - das Gedicht von Theodor Fontane hat das Dorf Ribbeck berühmt gemacht. Die Birne spielt dabei eine bedeutende Rolle, denn dieses Obst wird man hier überall finden - ob als Dekoration auf Tischdecken oder im fruchtigen Kuchen.

Und auch die Adresse "Am Birnbaum" findet man hier vor - diese wurde von Fontane im Jahr 1889 beschrieben. In dieser Geschichte geht es um den Gutsherrn Hans-Georg von Ribbeck, welcher dafür bekannt war, dass er den Kindern im Dorf Birnen schenkte. Bevor er im Jahr 1759 gestorben ist, bat er seinen Sohn darum, ihm eine Birne mit ins Grab zu legen. Später wuchs an dieser Gruft der berühmte Birnbaum, welcher im Jahr 1911 durch einen Sturm gefällt wurde. Doch der Baumstumpf ist auch heute noch im Inneren einer Kirche zu sehen - ein Anziehungspunkt für viele Touristen.

Doch auch um die Kirche herum gibt es eine Vielzahl von Gärten mit Birnenbäumen sowie Museen mit Ausstellungen über Fontane und das Havelland - Orte, die man sich bei einem Besuch von Ribbeck nicht entgehen lassen sollte.

Immer mehr Touristen reisen jetzt wieder nach Birma

Nachdem vor einem knappen Jahr in Birma die Militärdiktatur durch eine zivile Regierung ersetzt wurde und auch Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit der neuen Regierung zusammen arbeitet, kommen immer mehr Touristen in das Land. Zwar ist die Gesamtzahl der Besucher eher noch gering, aber die Wachstumsrate ist enorm. Im letzten Jahr kamen somit 21,8 Prozent mehr Besucher auf dem Flughafen von der Hafenstadt Yangon (Rangun) an, als noch im Jahr 2010.

Wie die Zeitung "Myanmar Times" schreibt, kamen somit 360.000 Ausländer ins Land, die meisten aus Thailand und China. Aber auch Franzosen und Deutsche besuchten mit 13.000, beziehungsweise 11.000 Touristen das Land. Aung San Suu Kyi, die Friedensnobelpreisträgerin, hatte vor Jahren die Touristen weltweit zu einem Boykott des Landes aufgerufen, so dass auch viele deshalb ihren Urlaub dort nicht mehr verbrachten. Aus diesem Grund stand Aung San Suu Kyi auch unter anderem jahrelang unter Hausarrest der Militärregierung.

Alternativer Urlaubsaufenthalt in Kambodscha

Mit Komfort-Urlaub hat diese Art zu reisen wenig zu tun: in Kambodscha bieten Khmer-Familien Touristen die Möglichkeit, an ihrem Alltag teilzuhaben und das einfache Leben der Einwohner kennen zu lernen.

Im Prasath Sambo Distrikt gibt es sieben Dörfer, die Übernachtungsmöglichkeiten für Urlauber anbieten und sich so etwas dazu verdienen können. In Phnom Phen und Kampong Thom können Reisende Forscher dabei unterstützen, Schätze auszugraben. Doch nicht nur abenteuerliche Arbeiten warten auf die Urlauber, auch an der Hilfe bei der Feldarbeit oder beim Kochen freut man sich unter den Familien.

Viel muss man für diesen alternativen Urlaub nicht bezahlen, so kostet ein Tag der Unterbringung inklusive zwei Mahlzeiten zehn Euro. Urlauber, die höhere Ansprüche haben, müssen noch ein wenig Geduld haben, wenn sie in diese Gegenden reisen möchten, denn Unterkünfte mit mehr Komfort sind derzeit noch in Planung.

Die Deutschen üben Wassersport lieber im Ausland aus als auf Rügen oder Sylt

Nach Angaben der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) verreisen deutsche Wassersportler lieber ins Ausland, um ihrem Hobby nachzugehen. Orte zwischen Garmisch und Flensburg, die ebenfalls ein großes Angebot an Wassersportmöglichkeiten bieten, bleiben unbesucht; zu wenig Menschen wissen davon. Dies soll nun geändert werden.

Badeurlaub, Tauchen, Surfen und Kajakfahren gehören zu den beliebtesten Wassersportarten der Deutschen. Dies wird sich laut FUR auch in Zukunft nicht ändern, so sagten 83 Prozent der deutschen Urlauber, dass sie auch in den kommenden Jahren Aktivitäten am und im Wasser durchführen werden.

Auch an der deutschen Ostseeküste wartet man auf solche Touristen, doch wie der Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern sagt, verbringen diese ihren Urlaub lieber in Spanien, Kroatien oder Griechenland anstatt auf Sylt oder Rügen. Auch was das Alter der Wassersportler angeht, gibt es einen klaren Trend: junge Leute nutzen das Angebot immer seltener - zumindest in Deutschland. Nun sollen Projekte entstehen, die die Zahlen wieder nach oben steigen lassen, beispielsweise Großveranstaltungen am Wasser. Auch soll das Angebot erweitert werden, um mit dem im Ausland mithalten zu können.

Reisen nach Griechenland und Ägypten sind zur Zeit bei den deutschen Urlaubern nicht gefragt

Gute Buchungszahlen für Urlaubsreisen erzielen Tunesien und die Türkei

Urlauber mit Strohhut auf Sonnenliege unter Palmen mit Aussicht auf das Meer
heaven on earth © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Wie die beiden Reiseveranstalter Thomas Cook und Alltours berichten, sind zur Zeit Reisen nach Griechenland oder nach Ägypten bei den deutschen Urlauber nicht gefragt, obwohl gerade diese Länder stark vom Tourismus abhängig sind.

Türkei weiterhin gefragt

Im letzten Jahr konnte Griechenland zwar noch von der angespannten Lage in Nordafrika profitieren, aber durch die letzten Ereignisse im Land, haben viele Deutsche Abstand von einem Urlaub dort genommen.

Dagegen hat sich die Lage in Tunesien wieder entspannt und wird wieder gerne gebucht. Besonders auffällig ist die ungebrochene Nachfrage nach Urlaub in der Türkei.

Beliebte Reiseländer

Aber der Veranstalter FTI Touristik berichtet auch von guten Buchungszahlen für Tunesien, aber auch für Ägypten, obwohl Klaus Brähmig (CDU), der Vorsitzende des Bundestags-Tourismus-Ausschusses, davon abriet, weil man sich fragen sollte, ob man in einem Land Urlaub macht, in dem die Menschenrechte missachtet werden.

Das beliebteste Reiseland der Deutschen ist nach wie vor

  1. Spanien
  2. danach folgt die Türkei
  3. und schließlich auch der Urlaub im eigenen Land

Wer reist am meisten?

Zwei Umfragen zufolge sind die Deutschen Weltmeister, wenn es ums Verreisen geht. Kein anderes Volk verreist so häufig wie die Deutschen und trägt dabei auch noch so viel Geld in ferne Länder. Im Jahr 2011 haben die Deutschen knapp 94 Millionen Euro für Reisen ins Ausland ausgegeben und sind etwa 73 Millionen mal verreist.

Zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen gehört nach wie vor die USA, dicht gefolgt von Ländern im Mittelmeerraum wie Italien oder Spanien.

Kultur und Natur locken im Herzogtum Lauenburg

Wen es nicht in die Ferne zieht, der kann zu Hause in Deutschland eine Menge erleben: Zum Beispiel im ehemaligen Herzogtum Lauenburg, das im südwestlichen Teil Schleswig-Holsteins liegt. Obwohl hier schon lange kein Herzog mehr residiert, durfte das Fleckchen Erde die Bezeichnung bei seiner Annexion durch das Königreich Preußen 1876 behalten.

Natur- und besonders Wasserfreunde kommen hier absolut auf ihre Kosten. Ganze 48 Seen liegen in der Region, davon bilden 40 zusammen den Naturpark Lauenburgische Seen. Für Waldfreunde empfehlen sich Wanderungen und Ausflüge in den Sachsenwald, das flächenmäßig größte zusammenhängende Forstgebiet das nördlichsten deutschen Bundeslandes.

Noch übertroffen wird der Reichtum an Naturschönheit von dem überreichlichen kulturellen Angebot des Herzogtums. Auf dem Schalseekanal südöstlich der Kreisstadt Ratzeburg findet alljährlich im Sommer das Kulturfestival "Kultursommer am Kanal" statt, mit unterschiedlichsten Darbietungen von Künstlern aus der Region. Dabei kann man unter anderem auf einem Kanu den Kanal entlang paddelnd Theateraufführungen erleben, die am Ufer dargeboten werden. Vagabunden und Geister unterhalten die Zuschauer im Rahmen des "Kanu-Wander-Theaters" an den Ufern der Wasserstraße.

Auch die Stadt Ratzeburg selbst lohnt einen Besuch. Ganzer Stolz der Bewohner ist der mittelalterliche Dom, den der Welfenherrscher Heinrich der Löwe um das Jahr 1165 errichten ließ. In unmittelbarer Nähe der Kirche befindet sich ein Museum, das über 300 Exponate des umstrittenen Künstlers A. Paul Weber beherbergt. Er verbrachte einen großen Teil seiner schöpferischen Zeit im 20 Kilometer von Ratzeburg entfernten Schretstaken. Ende Juli ist die Stadt Schauplatz des "Racesburg Wylag", einem mittelalterlichen Fest, bei dem sich Wikinger, Normannen, Römer und andere antike Völkergruppen im Schlossgarten zu Schaukämpfen versammeln.

Zum Herzogtum Lauenburg gehört nicht zuletzt auch die bekannte Eulenspiegelstadt Mölln. Der legendäre Schelm ist in der Stadt allgegenwärtig. Neben dem Eulenspiegelbrunnen und dem gleichnamigen Museum organisiert die Stadt alle drei Jahre die Eulenspiegel-Festspiele, die mitten im Zentrum auf dem Marktplatz abgehalten werden. 2012 finden die Spiele wieder statt, vom 9. bis zum 18. August. Ob Till Eulenspiegel tatsächlich eine historische Figur oder lediglich eine Legende ist, ist nach wie vor unbekannt. Der ältesten erhaltenen Ausgabe einer Niederschrift seiner Streiche, des Hermann Bote zugeschriebenen Eulenspiegel-Buches von 1510, zufolge, starb der gewitzte Narr 1350 im Heilig-Geist-Hospital.

Südlich von Mölln gelegen, ist daneben das Gut Schloss Wotersen jeden Sommer Schauplatz des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Was sind die beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen – im Inland und im Ausland

Rügen, Sylt und Usedom sind die beliebtesten deutschen Inseln, in Europa steht Mallorca an erster Stelle. Das geht aus einer Analyse von 2011 hervor, in der Buchungen und Aufenthalte auf deutschen und europäischen Inseln verglichen wurden.

In den Sommerferien verteilten sich über 50 Prozent auf die deutschen Inseln Usedom, Sylt und Rügen. Bei den europäischen Inseln hatten über 38 Prozent der Urlauber Mallorca, Sardinien und Sizilien zum Ziel.

Germany bleibt gefragt: Städtetouristen aus der ganzen Welt zieht es nach Deutschland

Brandenburger Tor beleuchtet, Berlin am Abend
brandenburger tor © Stephen Ruebsam - www.fotolia.de

Deutschland steuert im internationalen Tourismus auf Spitzenplätze zu: In diesem Jahr rechnet der deutsche Tourismusverband mit einem neuen Rekord von 400 Millionen Übernachtungen. Während die Deutschen schon lange am liebsten Urlaub im eigenen Land machen, zieht es auch immer mehr ausländische Besucher zu uns: Sie wissen das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis des deutschen Gastgewerbes zu schätzen.

Während deutsche Urlauber seit vielen Jahren vor allem nach Bayern und an die deutschen Küsten reisen, zieht es ausländische Gäste in die deutschen Städte. Spitzenreiter ist die Hauptstadt Berlin, die bei jungen Touristen einen hervorragenden Ruf als Party-Metropole genießt, während Ältere vor allem die günstigen Hotelpreise zu schätzen wissen, die weit unter denen anderer Metropolen wie London und New York liegen. München dagegen genügt das Oktoberfest, um sich jedes Jahr einen Spitzenplatz bei den Übernachtungen zu sichern.

Auch Hamburg befindet sich im Aufwind: Mit fast zehn Millionen Übernachtungen kann die Hansestadt bald sogar die niederländische Metropole Amsterdam hinter sich zurück lassen. Dass immer mehr Ausländer den Weg nach Hamburg führen, liegt jedoch vor allem am Boom der Kreuzfahrten in Europa: Auch Kiel und Rostock verzeichnen immer mehr Gäste aus dem Ausland, die nur eine Nacht bleiben, ehe sie auf ihre Schiffe gehen.

Urlaub 2013: Sri Lanka, Montenegro und Südkorea sind im Kommen

Liegt es an Psy und seinem Mega-Hit Gangnam Style? Der weltbekannte Reisebuchverlag Lonely Planet setzte Südkorea zum ersten Mal auf seine Top Ten mit den besten Reisezielen für das neue Jahr. Dabei stehen vor allem die Orte im Mittelpunkt, die noch nicht vom Massentourismus überrollt wurden aber möglicherwiese kurz vor der (Wieder-)Entdeckung stehen.

Noch vor dem drittplazierten Südkorea steht die kleine Adria-Republik Montenegro, die zwischen Kroatien und Albanien liegt und bislang von den meisten Mittelmeerurlaubern übersehen wurde. Vor allem die berühmte Bucht von Kotor lohnt einen Besuch und auch das malerische Hinterland mit seinen Nationalparks. Angeführt wird die Liste jedoch von einem altbekannten Urlaubsland: Die Gewürzinsel Sri Lanka hat sich vom Bürgerkrieg erholt und erwartet Besucher wieder an ihren zahlreichen Palmenstränden. Vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis wird von Lonely Planet gelobt und die leichte Erreichbarkeit.

Neben den zehn angesagtesten Ländern für 2013 hat der Verlag auch zehn Städte ausgewählt, die sich im kommenden Jahr lohnen: Darunter San Francisco, wo der America's Cup stattfindet und Amsterdam, wo 400 Jahre Grachten gefeiert werden. Doch auch bislang unbekannte Schönheiten wie das neuseeländische Christchurch, Londonderry in Nordirland und das indische Hyderabad haben es in die Top Ten geschafft.

Reisetipps für Allergiker – geeignete Orte für einen beschwerdefreien Urlaub

Zweige eines Baums, im Hintergrund Mädchen mit Taschentuch, Pollenallergie
pollenallergie © foto.fred - www.fotolia.de

Während der Frühling für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres darstellt, beginnt für Allergiker das große Leiden – eine laufende Nase, tränende Augen und Niesattacken sind dann Programm. Während es besonders hierzulande von Gräsern und Co. wimmelt, hat man zumindest die Möglichkeit, diesen zu entfliehen und einen beschwerdefreien Urlaub zu verbringen. Doch welches Ziel sollten Betroffene dabei wählen?

Beim Buchen auf das ECARF-Siegel achten

Allergiker, die ihren Urlaub planen, sollten vor allem auf das ECARF-Siegel achten, mit dem zahlreiche Ferienorte ausgezeichnet sind. Dieses verspricht, dass es sich bei der Region um einen allergikerfreundlichen Ort handelt. Vergeben werden diese Zertifizierungen durch die gemeinnützige Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF).

Bevor das Siegel vergeben wird, wird der entsprechende Ort ausgiebig von Allergologen auf Urlaubsangebote, die besonders auf Allergiker abzielen, untersucht und entsprechend dafür gesorgt, dass sich in diesem Bereich etwas ändert. Auch werden Veranstalter, Betreiber von Restaurants, Hotels und Co. in diesem speziellen Bereich geschult. Diese Auswertung kann mehrere Jahre lang andauern; als erste Insel der Nordsee erhielt beispielsweise Borkum diese Auszeichnung.

Empfohlene Reiseziele für Allergiker

Generell lässt sich sagen, dass Berg- und Küstengebiete für Menschen mit Allergien zu empfehlen sind. Das Meeresklima und die großen Höhen sorgen für ein niedriges Pollenaufkommen und können Betroffene endlich aufatmen lassen. In Deutschland sind allgemein die Nordseeinseln sehr beliebt; als Favorit hat sich hierbei Helgoland gemausert. Wer lieber ins Gebirge reist, wird in Bayern in zahlreichen Orten auf seine Kosten kommen.

Doch auch im Ausland können Allergiegeplagte einen erholsamen und beschwerdefreien Urlaub genießen. So sind beispielsweise Spanien oder Italien günstige Ziele, da das Pollenaufkommen dort ab Juni nahezu gänzlich zurückgeht. Wer Beschwerden mit den Atemwegen hat, sollte sich einmal Kalabrien in Süditalien mit seinen zahlreichen Thermalquellen ansehen.

Unterwegs im Kaukasus: Georgien ist noch immer ein Geheimtipp für Urlauber

Im Westen ist der Kaukasus meistenss nur als Unruhe-Region südlich von Russland bekannt. Dieses Bild ist jedoch nur begrenzt richtig. Vor allem Georgien, das multiethnische Land an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien, etabliert sich allmählich immer mehr als interessantes Reiseland jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Entdecker zieht es auf die Georgische Heerstraße, die seit Jahrhunderten die georgische Hauptstadt Tiflis mit der südrussischen Handelsstadt Wladikawkas verbindet.

Vom Wintersportort Gudauri, dessen Skipisten mit den europäischen Pisten in den Alpen längst mithalten können, führt der Weg durch eine atemberaubende Landschaft zum Kasbek, einem Fünftausender, den auch immer mehr westliche Bergsteiger und Wanderer für sich entdecken.

Uralte Pilgerpfade führen zu abgelegenen Klöstern und Kirchen, wie der Dreifaltigkeitskirche von Gergeti. In diesem Dorf befindet sich auch das Basislager für die Gipfelstürmer.

In Stepantsminda, auf der anderen Seite des Tereks, dominieren dagegen Besucher aus dem benachbarten Russland: Sie kommen in das luxuriöse Fünf Sterne-Hotel "Rooms" um im zugehörigen Casino um hohe Beträge zu zocken.

Bei den Georgiern sind die Gäste nicht unbedingt gerne gesehen, denn das Verhältnis der beiden Länder ist angespannt. Doch bis genügend westliche Gäste ihre Touristendollar nach Georgien tragen, sind die Einheimischen auf die Devisen aus Russland angewiesen.

Griechenland – starker Andrang aus Russland, weniger Bildungsreisende aus Deutschland

Während Griechenland bei den Deutschen bis vor einiger Zeit noch besonders unter den Bildungsreisenden sehr beliebt war, geht die Anzahl dieser Urlaubsgruppe nun deutlich zurück. Stark angewachsen ist hingegen die Gruppe der All-inclusive-Buchern, die den Aufenthalt in ihrem Hotel bevorzugen, statt die griechische Kultur kennen zu lernen.

Zudem reisen immer mehr Menschen aus Osteuropa – vorwiegend aus Russland - nach Griechenland – auf den griechischen Inseln ist es teilweise so weit gekommen, dass etwa ein Viertel der dortigen Hotels russischen Besitzern gehören.

Besonders an der griechischen Riviera macht sich der Wandel bemerkbar. Doch nach Angaben der dortigen Hoteliersvereinigung seien alle Gäste gleichermaßen willkommen, egal, von wo sie auch angereist kommen.

Trotzdem sprechen sie bei den deutschen Touristen von einer selten werdenden Spezies, auch wenn der Anteil der Deutschen an der Riviera immerhin noch 85 Prozent beträgt. Die Reiseveranstalter hoffen, dass sich die Gruppe der deutschen Urlauber in Zukunft wieder verändert, denn sie möchten ihnen mehr bieten als Pauschalreisen; sie bringen den Tourismus mit Freude und nicht mit Business in Verbindung.

Im Reich der Luxushotels - Die Einzige Jugendherberge in Dubai

Vergleicht man die Besucherzahlen von Dubai in den Jahren 2005 und 2013, so fällt auf: die Anzahl ist um das Doppelte gestiegen. Insgesamt gibt es 588 Hotels, von denen über drei Viertel ausgelastet sind. Wer an einen Urlaub in Dubai denkt, wird diesen sicherlich vor allem mit Luxushotels, die erschreckend hoch in den Himmel ragen, in Verbindung bringen. Und ganz so falsch liegt man mit dieser Vorstellung nicht, denn schließlich ist die Stadt für solche Luxusbauten bekannt.

Die neuste Unterkunft dieser Art – und gleichzeitig das höchste Hotel der Welt – stellt das JW Marriott Marquis dar. Dieses bietet seinen Gästen 1608 Suiten und Zimmer auf insgesamt 72 Stockwerken. Natürlich gibt es zahlreiche Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Bars, um die Gäste ordentlich zu verwöhnen.

Diese stammen aus der ganzen Welt, dank der perfekt dafür ausgelegte Lage – die meisten Menschen erreichen die Emirate in wenigen Flugstunden. Und mit den stetig steigenden Besucherzahlen wird auch die Anzahl neuer, großer Hotels folgen.

Doch es geht auch bescheidener – Hassan A. Mansy leitet die einzige Jugendherberge der Stadt. Auch wenn diese sich bis Ende des Jahres noch deutlich vergrößern wird, ist die Unterkunft nicht mit der in den luxuriösen Hotels zu vergleichen. Hier geht es deutlich bodenständiger zu. Es wird besonders viel Wert auf Kontakt zu den anderen Gästen gelegt – Alkohol gibt es nicht.

Wer in dem Youth Hostel eincheckt, wird auch hier auf zahlreiche Kulturen treffen, doch wird man eher den Eindruck haben, Teil einer großen Familie zu sein. Die Mitarbeiter sind freundlich und anders als in den Prachtbauten, merkt man hier sofort, dass diese Gastfreundlichkeit auch wirklich von Herzen kommt.

Oak Ridge - Die geheime Stadt

Oak Ridge liegt in Tennessee und galt bisher einfach nur als die geheime Stadt. Bis vor einigen Jahren tauchte diese Stadt auf keiner Landkarte auf. Sie durfte auch nicht auftauchen, denn bis heute hat die USA dort noch nukleare Waffen gelagert. Die Stadt darf nicht ohne Erlaubnis betreten werden, sonst kann es zu Gefängnisstrafen kommen.

Im Jahr 1942 wurde die Stadt erschaffen, alles für den Zweiten Weltkrieg. Die Menschen wurden aus dem ganzen Land angeheuert, ohne dass sie wussten warum und wofür sie eigentlich arbeiten. Bis die Atombombe in Hirsohima hochging, denn da wurde einigen erst klar woran sie gearbeitet hatten. Man durfte nicht über den Job sprechen und um für Ablenkung zu sorgen wurden viele Freizeitmöglichkeiten angeboten.

Es gibt auch heute noch Wachtürme und einen Hochsicherheitskomplex. Dort konnten letztes Jahr Gegner eindringen und das nur mit einer Drahtschere bewaffnet, sie wollten demonstrieren. Ihnen droht eine hohe Gefängnisstrafe.

Der "Bauch von Riga" – die riesigen Markthallen sind ein sinnliches Erlebnis

Die Markthallen von Riga sind Giganten – Anfang des 20. Jahrhunderts dienten sie als Parkplatz für Zeppeline, dann beschloss der Stadtrat aus den riesigen Hallen einen Marktplatz zu bauen. Und noch heute, 80 Jahre nach Fertigstellung der einstmals modernsten Verkaufsflächen Europas, lockt der Zentralmarkt täglich Zehntausende Besucher an.

Bis auf den lettischen Nationalfeiertag am 24. Juni sind die Hallen immer geöffnet. Vor den Toren bieten Bauern und Frauen aus der Umgebung ihr Obst und Gemüse an. Blumen kosten nur wenige Cent, und auch der Sauerampfer für die traditionelle Suppe ist billig zu haben.

Ebenso Birkensaft und Sauerkrautsaft – ein beliebtes Getränk gegen den Kater. Nach durchzechter Nacht kann man direkt von der Kneipe in den "Bauch von Riga" einkehren.

Ein Besuch in der riesigen Fleischhalle erfordert jedoch stabile Nerven: Schweinsfüße und enorme Schüsseln mit Mett, Berge aus Würsten und Speckschwarten verbreiten den Duft einer deftigen Esskultur.

Dass die Markthallen auch andere kulturelle Genüsse zu bieten haben, wird sich spätestens 2014 zeigen, wenn Riga als europäische Kulturhauptstadt die Besucher aus aller Welt mit Konzerten, Tanz und Theater in seinen "Bauch" lockt.

Hohe Preise, Alkohol- und FKK-Verbot - Kroatien gehen die Touristen aus

Eigentlich sollte Kroatiens EU-Beitritt das Land als Reiseziel für ausländische Touristen interessanter machen, doch auf Grund zu hoher Preise, sowie örtlicher Alkohol- und FKK-Verbote ging der Schuss nach hinten los.

Seit einigen Wochen herrscht an dem bekannten Nacktbadestrand "Punta Kriza" ein FKK-Verbot. Tagein tagaus patroullieren Uniformierte an dem zwei Kilometer langen Strandabschnitt, um die Einhaltung des Verbots zu kontrollieren. Auf der Insel Hvar dagegen wurde ein Alkoholverbot für öffentliche Plätze ausgesprochen, weil die Touristen lieber die örtlichen Gaststätten besuchen sollen, doch die sind den Urlaubern verständlicherweise einfach zu teuer, denn fünf Euro für einen Cappucino oder vier Euro für eine kleine Flasche Mineralwasser sind keine Seltenheit in den Lokalen beliebter kroatischer Urlaubsorte.

Einem Vergleich des ADAC zufolge, sind die Urlaubsnebenkosten in Kroatien sogar deutlich teurer als in beliebten Urlaubsländern wie Spanien, der Türkei oder Griechenland. Und weil den kroatischen Hotels allmählich die Gäste ausgehen, locken viele Hoteliers sogar zur Hauptsaison mit Preisnachlässen von bis zu 50%.

Der Nordosten Norwegens - Urlaub in Einsamkeit

Lofoten vor der Küste Norwegens: Hütte am Strand des Trollfjords
Hütte am Strand (Trollfjord, Lofoten) © pure-life-pictures - www.fotolia.de

Die größte und am wenigsten besiedelte Provinz in Norwegen ist Finnmark, so weit nördlich gelegen wie Alaska, Grönland und Sibirien. Seen, Flüsse und Fjorde gibt es hier in großer Zahl und nur ganz wenig Menschen und Urlauber. Die russische Grenze ist nicht weit, denn sie befindet sich nur in einer Entfernung von 15 Kilometern.

Beliebt bei Wanderern, die die Einsamkeit suchen ist das Pasviktal, in dem als Ausläufer des sibirischen Taigawaldes uralte Bäume stehen. Bären, Elche und Luchse lassen sich dort beobachten, wandern kann man bis hin zur finnischen Grenze. Aufpassen sollte man an der russischen Grenze, den ein unerlaubter Grenzübertritt wird von russischen Soldaten meist beobachtet und kostet eine hohe Strafe.

Das Gebiet ist auch die Heimat des Volkes der Samen, die sich vor allem auf die Rentierzucht und die Züchtung von Schlittenhunden verstehen. Rentiere dürfen bis heute nur sie in Norwegen halten. Sie ziehen mit ihrer Rentierherde immer wieder von Ort zu Ort, je nach Jahreszeit und Futterangebot.

Lange wurden die Samen im Zuge der Norwegisierung unterdrückt, mittlerweile sind sie vom Staat als offizielle Minderheit anerkannt und können ihre Traditionen leben. Auch wird in den samischen Kulturzentren in Kindergärten und Schulen die samische Sprache gelehrt.

Ein filmreifer Tag in Venedig – abseits der Touristenströme

Frau spaziert in Lederhose und roten High Heels durch Venedig
Walk in Venice in red high heels © Kaspars Grinvalds - www.fotolia.de

Zur Zeit der Filmfestspiele pilgern Besucher aus aller Welt nach Venedig. Für einen filmreifen Tag in der Lagunenstadt braucht man aber keinen roten Teppich. Abseits der Touristenwege lässt sich der Charme des venezianischen Alltags entdecken.

Zum Frühstück geht es in eine Pastericcia, wo die einheimischen Stammgäste schon bei Capuccino und Croissants die neusten Ereignisse beschwatzen. Gleich hinter den großen Plätzen öffnen sich dann verwinkelte Gassen zu einem Spaziergang unter aufgehängter Wäsche und den Gesprächen der Hausfrauen, die sich von Fenster zu Fenster unterhalten. Wer danach ein bisschen mehr Überblick braucht, besucht die Kirche San Giorgio Maggiore. Vom Turm genießt man ein ganz neues Bild des Dogenpalastes und muss nicht so lang Schlangestehen wie vor der Markuskirche.

Nach einem leckeren Häppchen am Tresen einer der vielen Weinbars geht es weiter: zu einer Führung auf die Insel Lazzaretto Nuovo oder einfach mit dem Linienboot zum Lido. Im Sommer lockt das Meer zum Baden, in der kühleren Saison kann man Fahrräder leihen.

Am Abend lädt das Freiluftkino zu einem Besuch. Wer bei der Biennale keinen Platz in den Kinos bekommen hat, lässt sich mit einem Glas Wein oder Cocktail auf dem Campo San Polo nieder - Filmgenuss unterm Sternenhimmel.

Ein Weingut der besonderen Art in Kalifornien

Glas mit Rotwein, dunkle Weintraube, liegende Flasche Rotwein und Korkenzieher
Korkenzieher © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de

Besondere Weine brauchen eine besondere Atmosphäre und das richtige Ambiente, um sie den Liebhabern zu kredenzen. Dieses Prinzip findet sich auch in Kalifornien, wo auf dem Weingut des Hollywood-Regisseurs Francis Ford Coppola Weine der Extraklasse degustiert werden können.

Ziel des Regisseurs war es, eine Art Weinwunderland in Anlehnung an den Vergnügungspark Tivoli in Kopenhagen zu schaffen. So werden seine Weine zu guter Pizza und Pasta auf Liegestühlen rund um den Swimmingpool gereicht. Wie überall in Amerika ist auch hier die Show und das extravagante Drumherum das, was das Weingut ausmacht. Viele Menschen sind begeistert, andere halten es für übertriebenen Kitsch.

In Amerika wird es eben nicht nur bei einem normalen Weingut belassen, die Show ist das Wichtige. Aus diesem Grunde lassen sich kalifornische Winzer immer wieder Neues einfallen, um aufzufallen und ihre erlesenen Tropfen an den Mann zu bringen.

Trotz vieler Neuerungen im Weintourismus arbeitet der Bundesstaat Kalifornien bezüglich des Weinanbaus sehr ökologisch und naturnah: Pferde statt Maschinen und Schafe, die sich als Unkrautvertilger betätigen. In Amerika arbeitet man auf jeden Fall sehr variantenreich, auch was den Weinanbau betrifft.

Größte Höhle der Welt in Vietnam kann man im nächsten Jahr offiziell besuchen

Flagge von Vietnam
Flagge von Vietnam © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Im Jahr 1991 haben Vietnamesen in der Nähe zur Grenze zu Laos eine Höhle entdeckt, die anschließend britische Wissenschaftler erforschten. Dabei stellten die Forscher fest, das die Höhle eine Länge von 6.481 Metern hat und teilweise bis zu 150 Meter breit und 200 Meter hoch ist.

Son-Dong-Höhle heißt die die größte Höhle der Welt

Damit ist die Son-Dong-Höhle die größte Höhle auf der Welt und hat die bis dahin größte Höhle, die Deer Höhle, auf der zu Malaysia gehörenden Insel Borneo übertroffen. Nachdem jetzt eine aus acht Touristen bestehende Gruppe die Höhle testweise besuchen durften, hat sich die dortige Tourismusbehörde bereit erklärt im kommenden Jahr von Februar bis August weitere Expeditionen mit jeweils acht Besuchern durchzuführen.

Die siebentägige Tour inclusive Höhlenbesichtigung ist über den Anbieter Oxalis möglich

Interessierte müssen sich aber über den dortigen Anbieter Oxalis anmelden und die siebentägige Tour kostet umgerechnet 2.245 Euro pro Person. Aber um überhaupt zu der Höhle zu gelangen, müssen die Besucher vorher 17 Kilometer Fußmarsch absolvieren und die Übernachtung erfolgt in Zelten.

Die Höhle Son Doong liegt etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Hanoi im Nationalpark Phong Nha Ke Bang, der seit 2003 von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen wurde. Ob auch nach dem kommenden August weitere Besucher die Möglichkeit eines Besuchs erhalten, will die Behörde erst dann entscheiden, je nachdem ob sich die Besuche eventuell negativ auf die Umwelt auswirken.

Die Insel Culatra an der Algarve

Die Insel Culatra an der Algarve ist verschont vom Massentourismus und wirkt wie ein kleines Paradies. Auf der Insel gibt es nur zwei kleine Ortschaften und weder ein Hotel, noch eine Pension. Die knapp 1000 Einwohner des kleinen Eilandes leben von der Fischerei oder arbeiten als Muschelfarmer.

Auf die Insel, die nur drei Kilometer entfernt von den touristischen Hochburgen der Algarve entfernt liegt, verirren sich auch nicht sehr viele Urlauber. Ab und an kommen mit der Fähre ein paar Tagesbesucher an, ansonsten Reisen eigentlich nur die Einheimischen hin und her.

Wen man Glück hat und den Menschen dort sympathisch ist, dann kann man vielleicht ein Fischerhäuschen mieten, denn Unterkünfte in Katalogen auszusuchen, das gibt es für das Inselchen nicht. Die Einwohner jedenfalls wollen, dass sich daran auch nichts so schnell ändert, denn sie leben dort glücklich, zufrieden und im Einklang mit der Natur und den Gezeiten.

Das Sintra-Gebirge in Portugal - ein lohnender Ausblick auf das Land

Im Nordwesten von Lissabon liegt das Sintra-Gebirge, das durch seine schönen Anlagen und Bauwerke immer wieder viele Besucher anzieht. Eine der schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten dort ist der Palacio da Pena, der auch als das Neuschwanstein Portugals bezeichnet wird, zumindest von deutschen Reiseleitern.

Hier verbrachten die Könige des Landes oft ihren Sommer und genossen das angenehme Klima, die Natur und den herrlichen Ausblick. Genauso tun dies heute Touristen aus aller Welt, die nach Sintra vom Bahnhof Rossio in Lissabon aufbrechen.

Auf der Fahrt durch die Berge kommt der Besucher auch an zahlreichen Villen vorbei und kann in der Gegend auch den Pena-Nationalpalast besuchen, der im Jahr 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Der Slum-Tourismus boomt weltweit

Zwei traurige kleine Hmong Geschwister, leben in Armut
Hmong-Geschwister © Digitalpress - www.fotolia.de

Eigentlich sollte man seinen Urlaub vergnüglich und entspannt verbringen, am Strand liegen oder eine Besichtigungstour von alten Sehenswürdigkeiten genießen. Menschen wollen im Urlaub auch etwas sehen, aber dass immer mehr die Slums in den armen Städten zum Touristenziel werden, das ist in der Tat verwunderlich. Viele sehen diesen Trend sehr kritisch und halten es für eine Art Armutspornographie.

Allein in Afrika besuchen jährlich um die 800000 Urlauber die Elendsviertel, Führungen werden bereits angeboten. Viele sehen dies auch als Voyeurismus an, vergleichbar mit einer Safari. Oft wird der Aspekt des Helfens angeführt, was man jedoch auch tun kann, ohne mit den Fotoapparaten in die Slums zu reisen.

Sonnenziele in der Nachsaison

Zeichnung: Schatten eines weiblichen Models mit großem Hut vor Sonnenuntergang
fashion show on the beach during sunset © Akhilesh Sharma - www.fotolia.de

Wenn die Sommerferien beendet sind, zieht es viele Menschen auf Reisen, die nicht an die Ferien gebunden sind. Sie starten dann zu günstigen Preisen in die touristische Nachsaison, möchten aber auch noch Sonne und Wärme genießen. Auch im Oktober und November kann man in Badeorten rund um das Mittelmeer noch Sonne genießen und auch im Meer baden.

In der Südtürkei rund um den Badeort Alanya ist dann das Wasser noch bis 23 Grad warm, die Lufttemperaturen liegen bei bis zu 26 Grad. Auch in Kalabrien, im Süden Italiens, finden Urlauber auch in diesen Monaten noch die besten Badebedingungen. Auch auf Kreta kann sich der Urlauber auf sieben Sonnenstunden am Tag freuen, wenn er am Strand liegt oder bei den angenehmen Temperaturen durch die Olivenhaine wandert.

Auch Spanien hat mit den Kanaren einiges für Herbsturlauber zu bieten. Auf Teneriffa finden sich dann noch die besten Bedingungen zum Wandern, am Strand liegen und im Meer baden. Günstig werden im Herbst die Preise auch in Dubai, das Wasser hat dann immer noch 27 Grad und die Lufttemperatur kann auf bis zu 30 Grad ansteigen. Wer nicht auf die Ferien angewiesen ist, sollte auf jeden Fall eines dieser Ziele in der Nachsaison aufsuchen, das freut auch den Geldbeutel.

Die Grafschaft Dorset - Die Gegend, in der Enid Blytons "Fünf Freunde" spielt

Wer kennt nicht die bekannte Kinderbuchautorin Enid Blyton, die Kinderbuchklassiker wie "Die Fünf Freunde" schrieb. Diese Kinderkrimis spielen in einer malerischen und geheimnisvollen Landschaft in England - der Grafschaft Dorset.

In den Büchern ist von felsigen Inseln, Schmugglerhölen und Mooren die Rede. Die Schriftstellerin verbrachte in diesem Teil Englands öfter ihren Urlaub und ließ sich dadurch für die Landschaftsbeschreibungen ihrer Kinderkrimis inspirieren.

In de Realität sieht die Landschaft anders aus - sie hat dennoch ihren Reiz

Die Landschaft dort ist heute lange nicht mehr so romantisch und unberührt, wie in den Büchern dargestellt. Doch reist man außerhalb der Saison nach Dorset, dann kann man den Landstrich ohne Massentourismus genießen, wie er in der Hauptsaison auf jeden Fall vorhanden ist, zum Beispiel ist das Seebad Swanage meist sehr überfüllt. Einige Orte jedoch scheinen unverändert, so wie sie die Schriftstellerin damals erlebt hat.

Traumurlaub in Indonesien – die beliebten Inseln im Überblick

Flagge von Indonesien
Indonesische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Wenn es heutzutage in den Sommerurlaub geht, so entscheiden sich viele Menschen für eine Fernreise. Indonesien erfreut sich dabei als Reiseziel immer größerer Beliebtheit, kein Wunder, denn es hält einige Inseln für die Urlauber bereit, auf denen die verschiedensten Urlaubertypen auf ihre Kosten kommen.

Sumatra, Java und Bali

Eine davon ist Sumatra. Hier wird vor allen Dingen fündig, wer auf der Suche nach Natur und Abenteuer ist. Im berühmten Gunung-Leuser-Nationalpark kann man wandern und Tiere wie Nashörner oder Leoparden bewundern. Im dazugehörenden Fluss kann man baden oder darauf eine Bootsfahrt machen – zu sehen gibt es hier genug.

Auf Java kann man die größte buddhistische Tempelanlage in ganz Südostasien bestaunen. Auch zahlreiche Vulkane warten auf den Urlauber. Im Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark kann man die entsprechende Umgebung erkunden. Ein bisschen gediegener geht es auf Bali zu – hier lässt sich auf den traumhaften Stränden entspannen und eine kulinarische Reise durch die besten Restaurants in Indonesien unternehmen.

Rinca, Flores und Sulawesi

Erholung kann man auch auf Rinca und Flores genießen. Die Inseln sind noch kaum erkundet. Berühmt sind sie aber dennoch, denn hier kann man die seltenen Urechsen, die Komodowarane, bewundern. Labuan Bajo bildet das Zentrum. Hier lohnt sich vor allen Dingen ein Blick auf den Yachthafen.

Sulawesi ist eine Insel für Ethnologen, diese lebt vom Totenkult. Besonders die Dachformen der Häuser sowie die Felsengräber stechen hier ins Auge. Beerdigungen hier sind oft ein Fest, welches eine Woche lang andauert. Dafür werden zahlreiche Büffel und Schweine geopfert. Die Anzahl hängt von dem Status des Verstorbenen ab – je höher dieser ist, desto mehr Tiere werden geschlachtet.

Pulau Bunaken

Schließlich wäre da noch Pulau Bunaken zu nennen, ein Paradies für Taucher. Hier gibt es Regionen, die zu den artenreichsten in ganz Indonesien gehören. Den Rest der Zeit verbringt man am besten damit, sich auf die Terrasse seines Bungalows zu setzen und den Ausblick aufs Wasser zu genießen.

Die beliebtesten Ferienorte der Superreichen

Urlauber mit Strohhut auf Sonnenliege unter Palmen mit Aussicht auf das Meer
heaven on earth © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Gemessen an der Gesamtbevölkerung steigt weltweit die Zahl der Multimillionäre und wer in der Welt der Schönen und Reichen etwas auf sich hält, der besitzt neben einem festen Wohnsitz auch noch eine oder mehrere luxuriöse Ferienimmobilien.

Der mit Abstand beliebteste Ferienort der Superreichen ist die Côte d'Azur, der wohl bekannteste Küstenstreifen im Süden Frankreichs. Wer sich dort eine Standard-Ferienvilla mit fünf Schlafzimmern zulegen will, der muss derzeit mindestens 28,5 Millionen Dollar hinblättern. Ebenfalls sehr beliebt, aber längst nicht so bekannt wie die Côte d'Azur, ist die Costa Smeralda auf Sardinien. Daher zahlen die reichen Urlauber dort mit etwa 11,5 Millionen Dollar für eine gleichwertige Villa auch nicht einmal halb so viel.

Den dritten Platz im Ranking der beliebtesten Ferienorte der Superreichen belegt St. Barts. Stars und Millionäre, die im Urlaub lieber den karibischen Flair genießen wollen, zieht es vorzugsweise nach St. Barthélemy, wie der Ort eigentlich heißt. Für eine Fünf-Zimmer-Villa werden dort rund 14 Millionen Dollar fällig.

Gästeflaute auf Mallorca – im Winter kommen immer weniger Gäste

Die Touristen kehren Mallorca den Rücken. Wenn der Sommer vorüber ist, verzeichnen Hoteliers und Restaurants traditionell einen Rückgang der Gästezahlen. Für diesen Winter melden die Veranstalter aber eine besondere Flaute. Bisher sind zehn Prozent weniger Flüge gemeldet als im Vorjahr. Die Pläne, Mallorca ganzjährig attraktiv zu machen, sind damit gescheitert.

75 Prozent der Gäste kommen zwischen Mai und September. Die restlichen sieben Monate bleiben die Strände nahezu verwaist. Selbst beliebte Sehenswürdigkeiten sind ohne Warteschlange zu besichtigen. Wenn die Restaurants nicht geschlossen haben, warten Kellner oft vergeblich auf Gäste.

Die Hoteliers können sich Leerstand allerdings nicht leisten. Nach Meldungen des mallorquinischen Hotelverbands FEHM machen deshalb 60 Prozent der Betriebe ihre Türen dicht. Erst ab April können Reisende wieder einchecken.

Die großen Hotelketten verdienen ihre Geld derweil in den Dependancen in Südamerika: dort ist im Winter Hochsaison.

Reiseziele werben mit Superlativen – ultimativ spitze und extrem kurios

Sechs Ski-/Snowboardfahrer auf Sessellift unter blauem Himmel
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Reisende fahren auf Superlative ab. Im Fall der höchsten Skipiste der Welt im indischen Gulmarg kann man das wörtlich nehmen, immerhin liegt die Bergstation der Sechser-Gondeln stolze 3980 Meter über dem Meeresspiegel.

Maximale Attraktionen finden sich aber auch an Orten, an denen man sie nicht vermutet – bis die Tourismusindustrie die Werbetrommel rührt.

Die Insel Usedom, wahrlich nicht arm an landschaftlicher Schönheit, wirbt etwa mit Deutschlands nördlichsten Weinberg. München rühmt sich der größten stehenden Welle an einem Flughafen – auch wenn das dazugehörige Surf-Bassin nur einmal jährlich aufgebaut wird.

Der Hang zum Extremen scheint so elementar zu sein, dass sich selbst kuriose Projekte dadurch veredeln lassen. Das eher unbekannte Höxter eröffnete etwa mit einigem Marketingwirbel den ersten ökumenisch-biblischen Weinpfad Norddeutschlands. Auf 2,3 Kilometern Länge können Ausflügler sich nun freuen, an etwas wirklich Besonderem teilzuhaben.

Oder sie pilgern gleich zum Mount Everest, dem Mekka der Superlativ-Versessenen, an dem schon das Schlangestehen die allerhöchsten Gefühle weckt.

Glasgow - ein Streifzug durch die Clubs der Unesco City of Music

Menschenmenge wird von Scheinwerfern bestrahlt, Fans auf einem Konzert
Fans und Scheinwerfer © G.Light - www.fotolia.de

Fußball oder Musik – wer in Glasgow etwas werden will, geht auf den Trainingsplatz oder gründet eine Band. Rund 130 Konzerte gibt es pro Woche, was Glasgow 2011 den Titel Unesco City of Music einbrachte. Dass Auftritte in schottischen Clubs durchaus zu Weltruhm führen können, beweisen Namen wie Simple Minds, Travis, Franz Ferdinand und Amy MacDonald.

Anlaufstelle für die Glasgower Musiker ist der Plattenladen Monorail, wo man auch Alex Kapranos, den Sänger von Franz Ferdinand, oder Kult-Gitarristen RM Hubbert antreffen kann, den alle hier nur Hubby nennen. Abends pilgert die Szene dann in die Sauchiehall Street. Unter den Clubs und Bars dieser Straße sticht dabei vor allem das Nice'N'Sleazy heraus. Mit seiner düsteren Beleuchtung und den blutroten Wänden verkörpert er die Seele der Glasgower Musikseele: rauh, kantig und äußerst vital.

Wer neue Talente sehen möchte, macht noch einen Abstecher in den King Tut's Wah Wah Hut. In dem Club nahm die Karriere von Oasis ihren Lauf, und auch Amy McDonald, Primal Srcream und PJ Harvey standen schon im King Tut's auf der Bühne.

Der größte Kamelmarkt im indischen Pushkar: Zwischen Kamelen, Turbanwettbewerben und Tanz

Mann reitet auf Kamel, hat weiteres Kamel an Leine an Strand mit Meer
Marokko Reise © Thaut Images - www.fotolia.de

Im indischen Pushkar lockt der fünf-tägige Kamelmarkt nicht nur Händler aus der Region, sondern auch zunehmend interessierte Touristen an. Immerhin handelt es sich bei der sogenannten „Pushkar Camel Fair“ um die weltweit größte Kamelmesse überhaupt.

Pushkar befindet sich im nordindischen Staat Rajasthan. Auf dem Markt feilschen die Menschen der umliegenden Wüstenorte um Ziegen, Kamele und Pferde. Ein Spektakel, welches sich fünf Tage hinzuzieht.

Neben den Kamelverkäufen wird für reichlich Unterhaltung gesorgt

Neben dem Verkauf der meist reich geschmückten Tiere steht das ausgelassene Feiern im Mittelpunkt. Tanz und Musik begleiten die Besucher ebenso, wie ausgefallene Wettkämpfe. Dazu zählt das traditionelle Kamelrennen. Aber auch Wrestling oder Turban-Wettbewerbe erlebt man auf der Kamelmesse in Pushkar.

Rund 200.000 Menschen werden von diesem Spektakel jährlich angelockt, welches anlässlich der Feierlichkeiten des "Kartik Purnima" Festes stattfindet.

Die Stadt Pushkar, die gerade einmal rund 16.000 Einwohner hat, gilt abseits der Messe noch als beliebter Pilgerort. Grund hierfür sind die zahlreichen Tempelanlagen als auch der Pushkar-See, an dessen Ufern oftmals rituelle Waschungen stattfinden.

Krise in Ägypten macht Luxusressort Port Ghalib zur Geisterstadt

Dunkelhaarige Frau von hinten steht bis zur Brust in Pool am Meer, hebt die Arme und spritzt mit Wasser
Young adult woman l in a pool © freedoom - www.fotolia.de

Das Luxusressort Port Ghalib sollte alle anderen Urlaubsziele Ägyptens in den Schatten stellen. Nach dem Tod des Investors Nasser al-Kharafi und den politischen Unruhen in Kairo steht es jedoch nicht gut um die Retortenstadt am Roten Meer. Tausende Hotelzimmer stehen leer, die Promenade ist verwaist und Souvenirhändler bleiben auf ihren Waren sitzen.

Selbst wenn der Tourismus nach dem Ausnahmezustand wieder anläuft, ist die Zukunft von Port Ghalib ungewiss. Rund 3 Milliarden Dollar hat die Al-Kharafi-Group bisher in die Vorzeige-Ferienstadt gesteckt, inklusive künstlicher Lagune, Golfplatz, Fußballstadion und Entsalzungsanlage. Auch den nahegelegenen Flughafen Marsa Alam kaufte der kuweitische Milliardär kurzerhand dazu. Denn der Plan war, das Glitzerressort bis weit in die Wüste auszudehnen. Zur Eröffnung 2009 ließ die Al-Kharafi Group die Sängerin Beyoncé einfliegen. Doch die Geschäfte liefen nicht so gut wie erhofft.

Nach dem Tod des Patriarchen ließ dessen Sohn 2011 die Bauarbeiten stoppen. Und seit die politische Krise die Urlauber fernhält, gleicht Port Ghalib einer Geisterstadt. Aber keine Krise ohne Profiteure: In diesem Fall findet man sie unter Wasser. Dort, wo täglich hunderte Touristen auf Tauchgang gehen sollten, verlieren sich nun nur ein paar Dutzend im blauen Meer. Dazwischen ziehen Haie und Delphine, Seekühe und Riffbewohner ruhig ihre Kreise.

Reisen zu Olympia: so kommen Touristen noch nach Sotschi

Skifahrer mit roter Hose und roten Stöcken bei einer schwungvollen Abfahrt
skiing © bilderbox - www.fotolia.de

Anfang Februar erreicht das olympische Feuer die Stadt Sotschi. Rund 65.000 Kilometer hat es auf seinem Weg zurückgelegt. Für Touristen, die bei den Olympischen Winterspielen dabei sein wollen, wird die Anreise nicht so lang. Mit Auto oder Bahn kann die Fahrt aber dauern. Und auch um Tickets sollten Sportfans sich zeitig kümmern.

Dertour ist offizieller Vermarkter

Offizieller Vermarkter für Reisen ins olympische Russland ist Dertour, auch Karten für die einzelnen Wettbewerbe kann man über den Veranstalter reservieren. Beim Skeleton sind Besucher mit 16 Euro dabei, der Eintritt zur Abschlussfeier kostet sportliche 598 Euro.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Wer gern langsam reist, macht sich mit der Bahn auf den Weg. Die Bundesbahn und ihr russischer Partner RZD brauchen mindestens 56 Stunden, um Passagiere von Berlin nach Sotschi zu befördern.

Clevere steigen in den EuroNight aus Paris, der auch an einigen deutschen Bahnhöfen hält und schon nach 24 Stunden in Moskau eintrifft. Von dort geht es mit mehrmaligem Umsteigen weiter nach Sotschi.

Schneller ist nur das Flugzeug. Ab Ende Februar setzt die Lufthansa Sondermaschinen ein, von Frankfurt nach Sotschi in nur dreieinhalb Stunden.

An Unterkünften mangelt es im um kaukasischen Kurort nicht. Die Wettkämpfe finden jedoch an weit auseinanderliegen Plätzen statt, und die Straßen sind schon jetzt notorisch verstopft. Bei der Wahl des Hotels sollten Touristen also strategisch denken.

Russen erobern Hurghada: Wodka und knappe Bikinis beunruhigen Ägypter

Flagge von Ägypten
Ägyptische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Osteuropäer fliegen schon immer gern nach Hurghada. Seit die Deutschen dem Roten Meer aus Furcht vor Unruhen fernbleiben, hat die Russendisko den Badeort fest in der Hand. Einheimische betrachten die Entwicklung mit Sorge.

Reisewarnung scheut russische Gäste nicht

Als das Auswärtige Amt im Juli die ersten Warnungen für Ägypten aussprach, stornierten die meisten Deutschen ihren Urlaub. Auch in Russland riet das Außenministerium von einer Reise nach Ägypten ab. Aber nur 50.000 Bürger waren ängstlich genug, um diesem Rat zu folgen. Die weitaus meisten Touristen ließen sich von ihrem Ägypten-Trip nicht abhalten: von Januar bis Anfang September kamen 1,3 Millionen Russen ins Land.

In Hurghada stammen mittlerweile fast alle Gäste aus Osteuropa, die Läden werben mit kyrillischen Schildern, Clubs locken mit Wodka und Krimsekt. Schon tagsüber wanken betrunkene Russen über die Promenade, begleitet von Frauen in freizügigem Dress.

Ägypter zwiegespalten

Bei Ägyptern sorgt diese Entwicklung für Unbehagen. Zugleich sind sie den Gästen aus Moskau dankbar für ihre Treue. Beobachter fürchten jedoch einen Teufelskreis: je mehr Russen in Hurghada sind, desto weniger andere Europäer werden kommen.

Kriminalistischer Gastro- und Reiseführer für die Bretagne: Auf den Spuren von Kommissar Dupin

Abtei von Sénanque, Frankreich, davor Lavendelfeld
Senanque 3 © Pixelwolf2 - www.fotolia.de

Die Bretagne ist ein beliebtes Ziel für Austernliebhaber – neuerdings bestellen deutsche Gäste aber vermehrt Entrecote. Warum? Weil sie es Krimi-Kommissar Dupin gleichtun, dessen "Bretonische Verhältnisse" dem Fischerstädtchen Concarneau einen unverhofften Touristenboom beschert.

Auf den Spuren von Mördern und lokalen Spezialitäten

Eigentlich stammt Dupin gar nicht aus der Bretagne. Er ist aus Paris hierher zwangsversetzt, und als der Eigentümer des berühmten Hotel Central brutal ermordet wird, führen ihn seine Ermittlungen in alle Richtungen. Autor Jean-Luc Bannalec zaubert dabei ein so reizvolles Bild der bretonischen Landschaft und Lebensart, dass der Leser sofort hinfahren möchten.

Spannung und Plot der Kriminalfälle sind durchaus steigerungsfähig. Mit Kommissar Dupin hat Autor Bannelac jedoch eine Figur geschaffen, die man einfach gern haben muss.

In Concarneau und Port Aven kann der Leser ihn zumindest gedanklich begleiten: vom Spaziergang am Hafen bis zum Besuch in Cafés und Restaurants. Nicht ganz zufällig kommt er dabei an einem Verkehrsschild vorbei, das den Weg zum Nachbarort "Bannelac" weist.

Der Name des Autors ist offenbar ein Pseudonym. Aber wer verbirgt sich dahinter? Über dieses Rätsel denkt man am besten bei einem petit café im "Amiral" nach. Oder bei Dupins Leibgericht: dem Entrecote.

Top-Ten-Liste mit den schrecklichsten Orten: Wo die unwirtlichsten Wetterbedingungen herrschen

Felsen unter blauem Himmel in der Antarktis
A rock in Antarctica © serge_t - www.fotolia.de

Wenn es uns schlecht geht, hilft es manchmal daran zu denken, dass es Menschen gibt, denen es noch schlechter geht. Ähnlich ist es mit dem Wetter, wenn unser Wetter mies ist, hilft es, zu wissen, dass es Regionen gibt, die noch viel schlimmeres Wetter haben.

Platz 1 Forschungsstation in der Antarktis

So ähnlich mag der Autor und Fotograf Ed Darack gedacht haben, als er eine Top-Ten-Liste mit den Orten angefertigt hat, an denen das furchtbarste Wetter dieser Welt vorherrscht. Dabei belegt die russische Forschungsstation Wostock in der östlichen Antarktis den ersten Platz, mit der Rekord-Tiefsttemperatur von minus 89,2 Grad Celsius, die vor über 30 Jahren gemessen wurde und inzwischen von minus 93,2 Grad andernorts übertroffen wurde.

Andere Extreme gibt’s im östlichen Iran in der Wüste Lut, wo ein Hitzerekord von 70 Grad Celsius aufgestellt wurde. Doch auch in der Sahara in Afrika, im südlichen Patagonien oder in Russlands Sibirien finden sich Orte, an denen man nicht leben möchte. Die Top-Ten-Liste wurde im US-Magazin „Weatherwise“ veröffentlicht.

Mergui-Archipel: Burmas Regierung erleichtert Reisen ins letzte Insel-Paradies der Erde

Palme mit baumelnden Füßen über dem Meer vor strahlend blauem Himmel
beach © Radovan Kraker - www.fotolia.de

Kristallklares Wasser, kilometerlange Strände und dichter Dschungel – das Mergui-Archipel in der Andamanensee zählt zu den letzten unberührten Paradiesen dieser Erde. Erst seit wenigen Jahren hat die burmesische Regierung Fahrten in die Inselwelt erlaubt. Abseits vom Massentourismus können Reisende nun die grünen Perlen im Süden Myanmars besuchen.

Zu den Veranstaltern, die ihre Gäste direkt zu den schönsten Buchten und Tauchgründen bringen, gehört etwa der Österreicher Herbert Mayrhauser. Auf seiner 25 Meter langen Segelyacht steuert er ab November durch das 800 Inseln zählende Archipel, ein Besuch beim Stamm der Moken gehört dazu. Die ehemaligen Seenomaden sind mittlerweile auf dem Inselchen Nyaun Wee sesshaft geworden, wo sie in Strandhütten zwischen Meer und Urwald leben.

Nach Mergui nur von Dezember bis Mai

Hotels findet man im burmesischen Teil der Andamanensee selten. Lediglich in den Hafenstädtchen, die als Sprungbrett für die Segeltouren dienen, gibt es Unterkünfte mit Strom und fließend Wasser. Während der Monsun-Zeit regnet es hier täglich, das Meer peitscht sich zu meterhohen Wellen auf. Von Dezember bis Mai haben Touristen jedoch die Gelegenheit, sich auf den beschwerlichen Weg nach Mergui zu machen.

Zunächst geht der Flug bis Rangun. Nach mehrmaligem Umsteigen landen die Reisenden dann in Orten wie Kawthong, die eigentlich aus nicht mehr als einer Reihe halb zerfallener Häuser bestehen. Wenn die Pläne der Regierung greifen, könnte sich das jedoch bald ändern: um den Tourismus zu fördern, wurden für das Mergui-Archipel 100 Hotellizenzen bewilligt.

Reiseziel Glück: Bhutan wärmt Touristen mit Chili und buddhistischen Traditionen

Buddha-Statue neben schwarzen Basaltsteinen auf blaumem Grund
Buddha mit Bambus, Massage Steinen und Schale mit Blüten © Pixelrohkost - www.fotolia.de

Bhutan ist nur ein kleines Land, außer mystischen Landschaften und alten Klöstern sind kaum Attraktionen zu finden. Dafür wird im Reich des Donnerdrachens das Glück großgeschrieben. Staatsbeamte fragen regelmäßig, wie sehr die Bewohner ihr Leben genießen. Damit die buddhistische Nation ihre kulturelle Identität bewahren kann, dürfen Touristen nur unter strengen Bedingungen einreisen.

Tradition und Moderne

Bruttonationalglück – so lautet das politische Ziel der Regierung in Bhutan. Um das zu erreichen, dürfen die Einheimischen nicht rauchen, und auch moderne Häuser sind verboten. Teil dieser religiösen Lebensphilosophie ist es außerdem, im Einklang mit der Natur zu leben: neben unberührten Landschaften findet sich ökologisch orientierte Landwirtschaft, die das Königreich im Himalaya zu einem der ersten Bio-Staaten der Erde machen.

Reiseziel Bhutan

Wer sich auf den Weg nach Bhutan machen möchte, muss eine gute Kondition mitbringen. Klöster und Kultstätten liegen auf mehr als 2.500 Metern Höhe, und die Speisen sind gewöhnungsbedürftig. Außerdem dürfen sich Reisende kaum allein bewegen. Rund 180 Euro pro Tag kostet das Allround-Paket aus Unterkunft, Reiseführer und Koch, das Touristen vorab buchen müssen.

Das macht das Streben nach Glück zu einer teuren, aber auch exklusiven Erfahrung. Beim Trekking über Bergpässe kann neben der faszinierenden Aussicht auf eisige Achttausender und tiefe Täler auch auch die Begegnung mit einem Schneeleoparden dazukommen.

Jamaika hautnah - "Meet the People" vermittelt Kontakte zwischen Touristen und Einheimischen

Sandstrand mit Palmen, Boot im Meer
palm beach boat © Baltazar - www.fotolia.de

Für Reisende, die einen Einblick in den jamaikanischen Lebensstil bekommen wollen, bietet die Initiative "Meet the People" beste Möglichkeiten. Schon seit 1968 vermittelt das Fremdenverkehrsamt der karibischen Insel Kontakte zwischen Touristen und Einheimischen: zum Essen und Plaudern, für Ausflüge und Aktivitäten jenseits der Massenpfade.

Individuelle Betreuung je nach Interessen

Welchen Botschafter die Tourismuszentrale den Urlaubern zuweist, hängt von ihren individuellen Interessen ab. Musiker treffen auf andere Musiker, die ihnen karibische Klänge näherbringen, Ärzte lernen den Alltag jamaikanischer Mediziner kennen, und Lehrer können sich mit einheimischen Pädagogen austauschen. Bezahlen müssen die Besucher dafür nicht - auch lokale Köstlichkeiten und Drinks sind in der Gastfreundschaft inbegriffen.

Unkomplizierte Kontakte auf Augenhöhe

Was auch immer der berufliche Hintergrund ist, manche Themen ziehen beim Smalltalk immer. Ob Musik oder Sport, karibische Küche oder Kultur – bei "Meet the People" knüpfen Reisende und Touristen unkompliziert Kontakte auf Augenhöhe. Die Gastgeber leben über das ganze Land verteilt, organisieren Kochkurse oder Touren zu Öko-Farmen und begleiten ihre Besucher überall dahin, wo Jamaika typisch jamaikanisch ist.

Tasmanien: Am "Edge of the World" transportieren Westwinde die sauberste Luft der Welt

Windräder unter blau-rosanem Himmel
turbina eolica © Giuseppe Porzani - www.fotolia.de

Nahe bei der Mündung des Arthur River im Nordwesten Tasmanien steht eine Gedenktafel mit dem Titel "Edge of the World". Wer den Holzbohlensteg bis zur Aussichtsplattform geht, könnte theoretisch 15.000 Kilometer über den Ozean blicken. Es reicht aber auch schon, die Nase nur in den Wind der "Roaring Forties" zu strecken – jene legendären Westwinde, die hier für die sauberste Luft der Erde sorgen.

Windenergie deckt Tasmaniens Strombedarf

Selbst an milden Tagen weht der Wind hier so stark, dass der Besuch am Rand der Welt zu einem Abenteuer wird. Wenn er sich über dem Ozean zu einem Sturm aufgebaut hat, was in Tasmanien häufig der Fall ist, türmen sich die Wellen meterhoch. Sie haben schließlich viel Platz zum Anlaufnehmen. Das nutzen inzwischen auch Energieversorger. Inmitten grasender Rinder und Schafe stehen 57 Windräder, die an guten Tagen zehn Prozent des gesamten Strombedarfs Tasmaniens produzieren.

UN-Klimastation am Cape Grim

Touristisch ist die Region trotz der spektakulären Kulisse nur wenig erschlossen. Im Hinterland weiden Kühe, so weit das Auge reicht. Und am nordwestlichen Zipfel, dem Cape Grim, betreibt die UN eine ihrer weltweiten Klimastation, die permanent den Schadstoffgehalt der Atmosphäre messen. Das regelmäßige Ergebnis: nirgendwo sonst atmen die Menschen so saubere Luft wie am tasmanischen Ende der Welt.

Urlaubsplan 2014: diese Reiseziele liegen im Trend

Junge Frau mit Reiseführer vorCouch, vor ihr  Landkarte für Touristen und Lupe auf Tisch
Young woman looks at tourist's map 1 © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

Das Jahr ist noch jung. Wer etwas erleben möchte, sollte aber schon jetzt planen. 2014 locken zahlreiche Ziele in Europa mit besonderen Attraktionen. Wir verraten, welche Reisen angesagt sind.

Im kulturellen Ranking steht Riga ganz oben: Mit dem Jahreswechsel haben die Letten den Euro übernommen und stellen zugleich die Kulturhauptstadt Europas. Beim Lichterfest "Staro Riga" setzt sich die ehemalige Hansestadt leuchtend in Szene. Und auch tagsüber sind die Jugendstilbauten ein Muss für Städtefans. Sommerliche Attraktion im umfangreichen Kulturprogramm ist der weltgrößte Chorwettbewerb vom 9. bis 19. Juli. Kurz darauf feiert Lettland das Mittsommerfest.

Ein ausgefallenerer Tipps ist die mazedonische Hauptstadt Skopje. In den letzten fünf Jahren hat die Regierung ganze Straßenzüge mit Gold und Zuckerbäcker-Ornamenten überziehen lassen. Selbst die Ministerien sehen aus wie Tempel.

Historische Bezüge ganz anderer Art erleben Besucher dieses Jahr in Frankreich und Belgien. 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg werden hier zahlreiche Schlachten nachgestellt. Nahezu alle Museen bieten Veranstaltungen zum Thema Krieg – übrigens auch das Militärhistorische Museum in Dresden und das Deutsche Historische Museum in Berlin.

Friedlich und lebensfroh geht es dagegen in den neu erbauten Luxushotels der Alpen zu. Nicht nur zu Ostern lohnt ein Besuch beim goldenen Ei von Davos. Das Intercontinental Resort & Spa glänzt nicht nur mit fünf Sternen, seine prunkvolle Hülle setzt Trends in der Hotelarchitektur.

Megacity mit wilder Natur – Wanderparadies hinter den Hochhäusern von Hongkong

Frauenfüße mit Wanderschuhen wandern auf Klippe am Meer
young woman hiking on a cliff near the sea © diego cervo - www.fotolia.de

Bei Hongkong denkt der Reisende an Lichtermeer, Shopping-Malls und Menschengedränge. Dass nur wenige Autominuten hinter der Megacity ein Paradies für Wanderer beginnt, wissen nur wenige. Doch allmählich entdecken Einheimische und Touristen die grüne Lunge ihrer Metropole.

23 Countyparks

Hongkong ist mehr als eine Stadt. Die Sonderverwaltungszone umfasst auch 23 Countyparks mit fast 1000 Meter hohen Bergen, Wäldern und sandigen Buchten, 231 Schmetterlingsarten und dem legendären "Drachenrücken". Dieser stadtnahe Wanderweg liegt nur 30 Taximinuten von den Wolkenkratzern entfernt und bietet spektakuläre Blicke über die südliche Felsküste von Hongkong.

Natur pur mit vier Fernwanderwegen

Nachdem die meisten Bewohner des Hinterlands ihre Dörfer verlassen haben, gehören die Parks fast allein der Natur. Entsprechend dürftig ist die Infrastruktur – zur Freude von Outdoor-Fans, zum Verdruss der wenigen Einheimischen, die noch im wilden Herzen von Hongkong leben. Für Wanderer am interessantesten sind die vier Fernwanderwege, die das facettenreiche Territorium durchziehen.

Der MacLehose-Trail

Mit zehn Kilometern Länge bietet sich etwa der MacLehose-Trail im Sai Kung Park für einen Tagesausflug an: vorbei am High Island Wasser-Reservoir auf den Sattel des Chui Tung Au mit einem Panoramablick über Felseninseln vor der Küste – und wieder hinab zum kleinen Dorf Sai Wan mit seinem weißen Sandstrand und Cafés.

Zibetkatze und Muntjak - sicher vor den Stadtplanern?

Gleichzeitig mit gestressten Großstädtern haben aber auch die Stadtplaner das Revier von Zibetkatze und Muntjak entdeckt: Sie wollen Teile des wilden Paradieses roden, um dort neue Hochhäuser zu bauen.

Olympiastadt Sotschi: Tipps für Wintersportler und Naturfans

Flagge von Russland
Flagge von Russland © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Sotschi ist auch abseits von Pisten und Eislaufbahnen ein beliebtes Reiseziel. Zu den olympischen Spielen hat sich die Region aber besonders ins Zeug gelegt. Wer neben sportlichen Wettkämpfen auch Land und Leute kennenlernen möchte, findet hier aktuelle Tipps.

Während der Olympiade konzentriert sich das sportliche Leben auf den Süden von Sotschi. Vom Stadtteil Adler, vor dessen Küste auch die großen Hotelschiffe ankern, gelangen Wintersportfans mit Shuttle-Bussen zu den Austragungsorten in den Bergen. Da die Unterkünfte in Adler stark nachgefragt sind, müssen Spätentschlossene eventuell ausweichen. Weiter als bis zum 30 Kilometer entfernten Zentrum sollten Gäste jedoch nicht suchen.

Aktivitäten außerhalb der Stadt

Wanderungen durch den Eiben- und Buchsbaumhain von Chosta (15 Kilometer nördlich) oder durch die Agura-Schlucht mit anschließender Gipfelbesteigung auf dem Achun. Der Berg ist zwar nur 663 Meter hoch, von oben hat man aber einen Panoramablick über die Küstenregion.

Essen, trinken und feiern

In Sotschi treffen sich zahlreiche Kulturen und Küchen. Wer armenische Spezialitäten kennenlernen möchte, stoppt auf dem Weg zu den alpinen Anlagen in Krsnaja Poljana im Amshenski Dvor. Georgische Teigtaschen serviert das Belye Notchi in Sotschi-Stadt – wo es mit dem "Leuchtturm" übrigens auch einen Club für Schwule und Lesben gibt. Zur Olympiade gibt es hier jeden Abend Travestie-Shows.

Kulinarische Mitbringsel

Ob kaukasischer Kastanienhonig oder Nüsse in Weingelee, schwarzer Tee oder die Gewürzpaste Adshika – die beliebtesten Mitbringsel aus Sotschi sind kulinarischer Art.

Itacaré - Ökoresort und Surfer-Paradies an der Küste Bahias

Bahamas - Leerer Strand mit großer Palme und Blick aufs türkisfarbene Meer
Plage Iles Turkoises - Bahamas © foxytoul - www.fotolia.de

In Brasiliens Bundesstaat Bahia liegt eines der schönsten Surfreviere der Welt. Die "Kakaoküste" bei Itacaré bietet aber nicht nur Traumstrände mit Kokospalmen und türkisfarbenem Wasser – Highlight ist ein Ökoresort inmitten der Dschungellandschaft. Die Bungalows passen sich der Vegetation an, Gäste können bei Yoga, Rafting und Kanutouren entspannen. Oder sie schauen einfach von der Hängematte aufs Meer.

Nachhaltiger Umweltschutz

Warum sich der ehemalige Fischerort Itacaré zum Zentrum für Surfer und Öko-Tourismus entwickelt hat, weiß niemand genau. Bewohner und Investoren haben jedoch ein ernsthaftes Anliegen: sie wollen nachhaltig wirtschaften und die Natur retten, statt sie mit Hotels oder Straßen zuzubauen. So wurde etwa eine Landstraße kurzerhand in einen Park verwandelt.

Schutzzone und Nationalpark

Die Palmstrände rund um Itacaré sind auch im Sommer leer. Lediglich am Strand im Dorfkern herrscht Trubel. Ansonsten darf die Natur sich frei entfalten. Rund 56.000 Hektar Land zwischen Itacaré und Serra Grande sind zur Schutzzone erklärt worden, weitere 9000 gehören zum Nationalpark Condurú.

Brasilianer und Nicht-Brasilianer gemeinsam

Motor der Ökobewegung sind nicht nur Brasilianer. Schon vor 30 Jahren kaufte ein Unternehmensberater aus Paris eine 400 Hektar große Plantage am Ufer des Rio de Contas. Vor 14 Jahren erklärte er sie zum privaten Schutzgebiet.

Weitere Teile der alternativen Bewegung sind eine Waldorfschule, gegründet von einer Deutschen und finanziert von einer deutschen Software-Firma, sowie die Öko-Kommune Piracanga. Rund 70 Erwachsene und diverse Kinder leben hier fröhlich unter Palmen.

Afrika für Entdecker: Sierra Leone setzt auf nachhaltigen Tourismus

Flagge von Sierra Leone
Sierra Leonische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Unberührte Strände, dichter Regenwald und tropisches Klima – früher galt Sierra Leone als Reiseparadies. Der Bürgerkrieg brachte den Tourismus jedoch zum Erliegen. Und auch mehr als zehn Jahre nach dem Ende der Kämpfe, kommen nur spärlich Besucher. Kleine Ökolodges sollen nun wieder Reisende und Geld ins Land bringen.

Tiwai Island als Musterbeispiel für Nachhaltigkeit

Eines der Vorzeigeprojekte Sierra Leones liegt auf Tiwai Island. Nach den Plänen Tourismusministeriums soll das zwölf Quadratkilometer große Eiland zum Musterbeispiel für nachhaltigen Tourismus werden - in direkter Nachbarschaft zu Zwergflusspferden und Stummelaffen, die sich neugierig durch die Tropenbäume hangeln.

Tokeh Beach in der Entwicklung schon weiter

Noch verläuft die Entwicklung schleppend. Es fehlt an Infrastruktur, und auch die Einheimischen wissen nicht so recht, was sie von dem Projekt halten sollen. Am Tokeh Beach kann man jedoch schon erkennen, wohin es touristisch gehen könnte: für etliche Millionen Dollar haben hier libanesische Geschäftsleute einen Bungalow-Komplex errichtet.

Backbacker ziehen dagegen die Öko-Herberge am John Obey Beach oder die Lodge am River No. 2 vor. Die Betreiber bekennen sich klar zur Nachhaltigkeit – inklusive Mülltrennung und Beteiligung der Dorfbewohner. So richtig will das Geschäft aber auch hier noch nicht florieren. An den meisten Tagen sind die bunten Liegestühle am Strand verwaist.

Wo die Deutschen dieses Jahr ihren Urlaub verbringen

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Wie Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV) erklärt, werden die meisten Deutschen dieses Jahr, wie schon seit Jahren, ihren Urlaub in Spanien, Italien oder in Deutschland verbringen. An der Spitze der Beliebtheit liegt Spanien mit den Mittelmeerinseln Mallorca, Ibiza und auch Menorca, gefolgt von Deutschland und Italien.

Europäische Reiseziele

Bei den europäischen Reisezielen liegt aber nach wie vor die Türkei an dritter Stelle. Doch auch Griechenland zählt wieder zu den beliebten Reisezielen, nachdem im Jahr 2012 wegen der Unruhen im Lande die Nachfrage eher gering war. Durch die politischen Unruhen in Ägypten ist die Nachfrage eher gering, so haben einige Reiseveranstalter auch Ägypten nicht mehr in ihrem Programm. Auch die Fernreisen sind noch immer gefragt, doch liegt hier der Prozentsatz auf alle Reisen bezogen bei etwa nur sieben Prozent.

Exotische Reiseländer

Für dieses Jahr rechnen einige Veranstalter mit einem Zuwachs bei den Reisen in die USA und Kanada. Zu den beliebtesten exotischen Reiseländern, beziehungsweise Inseln, zählen die Malediven, die Dominikanische Republik sowie Südafrika und Mauritius. Urlauber, die in Länder reisen, in denen mit dem US-Dollar bezahlt wird, können mit niedrigeren Preisen rechnen.

Reisetrends 2014 – die Klassiker bleiben, Griechenland und Ägypten holen auf

Gesicht einer jungen, braunhaarigen Frau in Bikini am Strand mit Sonnenbrille und offenem Mund
Beauty Relaxing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Beim Sommerurlaub zeigen sich die Deutschen wenig experimentierfreudig: die Liste der beliebtesten Reiseländer ist seit Jahren gleich. Ganz oben steht die Heimat. Rang zwei und drei gehen traditionell an Spanien und Italien. Im Sommer 2014 können aber Griechenland und Ägypten wieder aufholen.

Spanien als beliebtes Reiseziel

Auf gewohnt hohem Niveau liegen die Buchungen für Mallorca. Daneben interessieren sich die Deutschen zunehmen für Menorca und Ibiza – letzteres kann vor allem durch neue Angebote wie das "Hard Rock Hotel" punkten. Aufgrund der milden Temperaturen laufen auch die Kanaren gut.

Griechenland und Ägypten

Nach Einschätzung der Touristiker erlebt Griechenland 2014 sein Comeback. Auf beliebten Ferieninseln wie Kreta und Rhodos sind einige Termine bereits ausgebucht.

Ganz so stark ist die Nachfrage für Reisen nach Ägypten nicht. Die Veranstalter legen jedoch gerade neue Kapazitäten auf. Lockendes Argument: zahlreiche Hoteliers haben die Preise reduziert.

Geld sparen in der Türkei

In vielen Statistiken liegt die Türkei auf Platz drei der Reisehitliste. Dauerhaft günstige Preise und attraktive All-Inclusive-Pakete machen das Land vor allem bei Familien zum Renner.

Fußball-WM in Brasilien

Sportliche Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft kurbeln auch den Tourismus an. Für diesen Sommer melden die Veranstalter aber noch keinen Besucheransturm. Erfahrungsgemäß reisen die normalen Gäste erst an, wenn die Sportler wieder weg sind. Brasilien könnte also 2015 zum Trend-Ziel werden.

Der südliche Oman – das neue Reiseziel im Orient

Noch weitgehend unbekannt als Reiseziel ist der südliche Oman – das möchte der Sultan nun ändern und den sanften Tourismus fördern. Die kilometerlangen Strände und eine bezaubernde Bergwelt sowie die neu gebauten Ressorts laden schon ab diesem Jahr ein, die orientalische Region zu erkunden.

Weihrauch und wunderschöne Landschaft in Dhofar

Weihrauch bestimmte von jeher das Leben im Oman, früher wurde er sogar mit Gold aufgewogen. Noch heute werden in Dhofar bis zu 7000 Tonnen des weißen Goldes gesammelt und international exportiert. Der südliche Oman ist besonders zwischen Juni und September wunderschön – die Wadis werden durch den Südwestmonsun in reißende Flüsse verwandelt und um sie herum erlebt man saftig grüne Weidegründe.

Während auf der restlichen arabischen Halbinsel alles Leben unter der Gluthitze darbt, herrschen im Süden des Omans angenehme Temperaturen, die besonders am Strand zu einem ganz besonderen Urlaub verführen.

Omans Alleinherrscher Sultan Kabus bin Said modernisiert sein Land sehr behutsam, vor allem ist ihm auch an den natürlich gewachsenen Dörfern gelegen. Um eine Landflucht zu verhindern, sollen sie mitwachsen und am sanften Tourismus teilhaben.

Entwicklung des Landes in den letzten Jahrzehnten

Das Land war noch 1970 beinahe gänzlich unbebaut, es gab nur etwa 10 km ausgebaute Straßen im ganzen Oman. Heute ist es ein schönes Wechselspiel zwischen Altertum und Moderne – alte historische Dörfer neben hochmodernen Städten mit 6-spurigen Straßen und geschichtsträchtige Orte mitten in einer für Touristen attraktiven Landschaft.

Im Frühling 2014 soll der internationale Flughafen seinen Betrieb aufnehmen und ein Teil des neu auf 15 Millionen Quadratmetern angelegten Ressorts mit 5 Hotels sowie 3.000 Villen und Appartements seine Pforten öffnen. „Auf ins Land der Träume“ wird es dann auch für Touristen aus Europa heißen.

Berlin meldet Besucherrekord – aber auch kritische Stimmen gegen Tourismus werden laut.

Sonnenuntergang am Brandenburger Tor in Berlin
Brandenburg gate at sunset © sborisov - www.fotolia.de

Wenn am Mittwoch in Berlin die Internationale Tourismusmesse (ITB) ihre Tore öffnet, werden sich die Besucher in den Hallen drängen. Und auch draußen bietet sich das gleiche Bild: auf den Straßen der Hauptstadt trifft man mehr Gäste als Bewohner.

Jedes Jahr kommen mehr Reisende. Manche Magazine schreiben jedoch schon ein Ende des Hypes herbei. Und auch viele Berliner würden den Tourismus gern beschränken.

Im vergangenen jahr besuchten mehr als elf Millionen Menschen die Stadt, so viele wie noch nie. Im Schnitt bleiben die Touristen zweieinhalb Tage: 27 Millionen Übernachtungen zählt die Statistik. Darin ist allerdings nicht die stetig gewachsene Zahl an privaten Unterkünften enthalten.

Anwohner zeigen wenig Toleranz gegenüber Touristen

Am beliebtesten ist Berlin bei jungen Leuten, neben Bundestag und Brandenburger Tor steht meist eine Kieztour in Kreuzberg auf dem Programm. Gerade dort, wo Besucher das trendige und kreative Berlin erleben wollen, regt sich jedoch Widerstand.

Einheimische wehren sich gegen neue Hotelbauten und kleben "Kein Herz für Touristen"-Plakate. In manchen Clubs sind die Zugereisten mittlerweile unter sich – die Berliner pflegen ihren Lifestyle auch gern mal allein.

Galaktische Aussichten für Fuerteventura - kanarische Insel will "Starlight Destination" werden

Flagge von Teneriffa
Flagge von Teneriffa © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Zum Sternegucken nach Fuerteventura – schon jetzt gilt die karge Kanareninsel als Mekka für Astronomen. Kaum ein anderer Ort auf der Welt bietet so ungetrübte Aussicht auf die nördliche und südliche Hemisphäre. Derzeit strebt die Insel das internationalen Zertifikat "Starlight Destination" an.

Beste Bedingungen zur Beobachtung von Sternenbildern

Während die Touristen in den Hotels bei Coralejo abends an die Bar schlendern, machen sich die Sternegucker im einsamen Westen der Insel mit Teleskopen auf den Weg in die Sierra. Weitab von künstlichen Lichtern versinkt die Umgebung in Finsternis – eine unbedingte Voraussetzung, um die Lichter am Himmel strahlen zu sehen.

Wer mit einem Sternenführer unterwegs ist, bekommt dabei am meisten zu sehen: von den bekannten Sternbildern bis zu Planeten wie dem Saturn mit seinem berühmten Ring. Veranstalter wie "Stars by Night" bieten regelmäßig Touren inklusive hochwertiger Spiegelteleskope. Aber auch auf eigene Faust lässt sich der Nachthimmel auf Fuerteventura observieren.

Hotelbranche reagiert auf Sternengucker-Touristen

Mit dem Zertifikat der Starlight Foundation der Unesco und der Internationalen Astronomischen Union (IAU) könnte sich das Interesse der Sternegucker an Fuerteventura noch erhöhen.

Die Hoteliers auf der dunklen Seite der Insel freut das. Einige haben schon Teleskope auf ihre Dächer montiert. Damit die Gäste das dicht mit Sternen bestickte Firmament ungehindert genießen können, müssen die Gemeinden aber noch Straßenlampen und Außenbeleuchtungen ausschalten - bis es zappenduster ist auf der Insel.

Reisen im Mai und Juni: wo ist am meisten los, was sind attraktive Ziele?

Extremsportler Springer in Acapulco am Meer, Cliff Diver springt von hohen Klippen
Cliff Diver in Flight © Alysta - www.fotolia.de

Sie suchen noch nach Reisezielen für die kommenden Wochen? Wie wäre es mit einem Frühjahrstrip nach Toledo, Festivals in Bratislava, Meeresluft in Frankreich oder Wandertouren im fränkischen Seenland? Pünktlich zum Start in den Mai beginnen in ganz Europa kulturelle Events – bei vorsommerlich angenehmen Temperaturen.

Bratislava: Kultur und mehr in der slowakischen Hauptstadt

Tourenwagen-Weltmeisterschaft, Food Festival und Mittelalterfest – die slowakische Hauptstadt Bratislava lässt im Mai kein Wochenende ohne Event verstreichen. Stilechte Übernachtungen bucht der Reisende auf dem "Botel Gracia", einem schwimmenden Hotel gegenüber der Nationalgalerie.

La Rochelle: Meeresluft an der französischen Atlantikküste genießen

Ab Juli ist La Rochelle an der französische Atlantikküste überschwemmt von Sprachschülern und Touristen. Im Mai gehört die Hafenstadt den Lebenskünstlern. Wer vor der Sommerhitze noch schnell eine Brise Meeresluft tanken möchte, bucht einen halbtägigen Segeltörn zur Île de Ré.

Toledo: göttliches Licht in engen Gassen

Das spanische Toledo feiert in diesem Jahr den 400. Todestag seines berühmten Sohnes "El Greco". Im Sommer heizen sich die Plätze in der Altstadt gern bis 40 Grad auf. Im Mai können Besucher noch entspannt durch die engen Gassen flanieren, in denen einst auch der Meister des Manierismus wandelte. Zahlreiche Events und Ausstellungen feiern seine Werke.

Fränkisches Seenland: Wandern und schlemmen in deutschen Landen

Lust auf frische Luft, Bewegung und herzhaftes Essen? Nur eine halbe Autostunde südlich von Nürnberg erstrecken sich die sieben Speicherseen der fränkischen Seenplatte. Für Radler und Wanderer, die zwischen Sandsteinschluchten und sagenumwobenen Orten eine Erfrischung suchen, bieten sich die zahlreichen Hopfengärten. Fast jeder Wirt braut sein eigenes Bier, wie es gemacht wird, lässt sich Besucher bei einer Brauereiführung zeigen.

Eine Woche Türkei für 159 Euro: verlockend billig - aber auch lohnenswert?

Regal mit Glasplatten, darauf osmanisches Geschirr, Vasen, Teller, Ausstellung
osmanische keramik © Gerd Reiber - www.fotolia.de

Eine Woche Türkei für 159 Euro inklusive 4*-Hotel und Busrundfahrt zu berühmten Sehenswürdigkeiten – das klingt verlockend. Statt einer kulturellen Erlebnisreise erwartet die Urlauber jedoch eine Kaffeefahrt mit stundenlangen Verkaufsshows.

Kann der Trip trotzdem lohnen?

Wer nur billig an die Ägais oder nach Kappadokien möchte, kann sich über die Leistungen der Anbieter nicht beschweren. Er sollte sich jedoch im Klaren sein, dass es den Veranstaltern kaum darum geht, ihren Kunden Land und Leute näherzubringen.

Die versteckten Kosten

Die Reisenden sollen Geld ausgeben - neben teuren Restaurant- und Ausflugspaketen locken erzwungene Besichtigungen in Schmuckläden, Leder- und Teppichmanufakturen die Lira aus dem Portemonnaie.

Oft ist der Besuch als Kulturprogramm getarnt. Nach der Besichtigung der Fabrik geht es jedoch direkt in einen Verkaufsraum, wo schwungvoll Teppiche oder Jacken ausgebreitet werden – zu meist überteuerten Preisen. Für jeden Kauf kassiert der Reiseleiter eine Provision, und so kann der Veranstalter trotz seines Discount-Angebots gut verdienen.

Im Laufe einer siebentägigen Reise sind meist drei längere Verkaufsshows zu absolvieren, inklusive Busfahrt hin und zurück. Wer angesichts des niedrigen Preises bereit ist, einen Teil seiner Urlaubszeit dafür zu opfern, wird nicht enttäuscht sein. Aber gerade Kostenbewusste sollten vorab den Leistungskatalog studieren: Sind Eintrittsgelder für die Kulturstätten extra zu zahlen? Wie viel kosten Mahlzeiten und Getränke?

Grundinformationen und Hinweise zu Reisezielen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Six continent directions © Roman Milert - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Regenbogen über der Tahai Anlage auf der Osterinsel © Rüdiger Toebert - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: stonehenge © Maximilian Effgen - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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