Gartenarbeit sorgt nicht nur dafür, dass der Gärtner sich zur Erntezeit über frisches Obst und Gemüse freuen kann. Sie trägt auch zur Gesunderhaltung bei. Das regelmäßige Gießen, Jäten und Graben erzielt positive körperliche und seelische Effekte.
Gärtnern macht glücklich. Das liegt daran, dass das Betrachten von Bäumen und Blüten, Singvögeln und anderem Getier den Menschen an seinen Ursprung erinnert. Er fühlt sich eins mit der Natur. Dies löst Zufriedenheit aus und steigert die Produktion von Glückshormonen.
Der Prozess der Gartenarbeit beginnt mit der Bodenvorbereitung, anschließend sät und pflanzt der Gärtner. Dann müssen die Keimlinge gewässert und vom Unkraut befreit werden.
Richtiges Düngen trägt mit dazu bei, dass ein hoher Ernteertrag erzielt werden kann. Lässt sich dieser nicht sofort verzehren, muss der Gärtner ihn konservieren. Anschließend gräbt er die Erde, damit sie vor der nächsten Pflanzsaison gut durchfrieren kann.
Zur regelmäßigen Gartenarbeit gehören aber auch das Beschneiden von Hecken und Bäumen, das Einrichten von Staudenbeeten, das regelmäßige Entfernen von Verblühtem und das Verwirklichen neuer Gartenideen.
Selbst im Winter gibt es für den Gärtner genug zu tun. Er überprüft und pflegt die ins Haus geholten Kübelgewächse und plant die Umgestaltung seines Gartens. Der Gärtner ist das ganze Jahr über in Aktion.
Die Gartenarbeit wirkt auf viele Menschen wie Meditation. Sie können abschalten und sich ganz ihrem Hobby widmen. Der durch die Arbeit erzielte Erfolg wirkt als eine Art Anerkennung, die den Gemütszustand aufhellt.
Wissenschaftliche Studien beweisen, dass bei der Gartenarbeit schon nach wenigen Minuten der Blutdruck auf Normalwerte sinkt. Gleichzeitig kommt es zur besseren Durchblutung von Muskeln und Gefäßen.
Das ständige Bewegen beugt Gelenkbeschwerden vor.
Bei der Gartenarbeit wird viel Energie verbrannt. In einer Stunde können es je nach Art der Tätigkeit zwischen 250 und 500 Kilokalorien sein. Wer abnehmen möchte, ist gut beraten, sich einen Garten anzuschaffen. So kann manche Übungseinheit im Fitness-Studio gespart werden. Nebenbei tankt der Körper viel frische Luft, die nicht nur das Lungenvolumen erhöht.
Damit der Gartenspaß erhalten bleibt, ist es wichtig, die Gartenarbeit nicht zu unterschätzen. Wer sich überlastet, wird längere Zeit pausieren müssen. Außerdem können falsche Bewegungen dazu führen, dass es zu Verrenkungen kommt. Rückenleiden haben im Frühjahr und im Herbst Hochsaison.
Wie im Sport kommt es darauf an, sich bei der Gartenarbeit ergonomisch zu bewegen. Insbesondere sollten schwere Gewichte, wie Pflanzkübel, Terrassenplatten oder Bauteile für das Gartenhaus nur mit Hilfsmitteln oder mit mehreren Personen getragen werden.
Besser als Hau-Ruck-Aktionen, bei denen der gesamte Garten an einem Tag gesäubert wird, ist das regelmäßige Gärtnern. So kann der Gärtner Prioritäten setzen und sich seine Arbeit gut einteilen.
Aus Angst vor orthopädischen Beschwerden auf den Garten zu verzichten, wäre völlig falsch. Diese können ebenso beim Sport oder im Alltag entstehen. Manchmal reicht eine ruckartige Bewegung aus.
Wer seinen Rücken lieber schont und Belastungen gänzlich meidet, der schadet diesem nur. Eine untrainierte Muskulatur ist nämlich sehr anfällig für Erkrankungen.
Und all die angesprochenen positiven Effekte auf die Gesundheit könnte ein Gartenmuffel auch nicht genießen. Abgesehen davon, dass frisches Obst und Gemüse nicht nur gesund, sondern auch lecker ist.
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11.02.13 | |
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12.03.12 | |
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08.03.12 | |
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13.12.11 | |
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16.11.11 | |
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