Rund um die Gartenarbeit - Bestandteile, Hilfsmittel und Gartentipps für das ganze Jahr (Kalender)

Gartenarbeit ist sehr umfangreich und umfasst viele verschiedene Tätigkeiten. Wer einen Garten hat, weiß ein Lied davon zu singen, dass es immer etwas zu tun gibt. Dabei kommen die unterschiedlichsten Hilfsmittel zum Einsatz und damit die Arbeit auch Früchte trägt, hält man sich bestenfalls an die klassischen Gartentipps für das ganze Jahr. Machen Sie sich zum Thema Gartenarbeit schlau.

Gartenarbeit macht fit - Je nach Tätigkeit und Aufwand benötigt man diverse Geräte; um die Gesundheit zu schonen, ist ergonomisches Arbeiten wichtig

Für einen schönen Garten

Der eigene Garten bietet viele Möglichkeiten:

Arbeit rund um das Jahr

Doch ein Garten bringt auch viel Arbeit mit sich, die Gartenbesitzer können ein Lied davon singen. Rund um das Jahr ist immer etwas zu tun, selbst während der Ruhezeit im Winter fallen noch Arbeiten an.

Ein schöner Garten ist der Stolz eines jeden Gartenbesitzers. Für viele Menschen ist die Gartenarbeit ein schönes Hobby sowie eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Der Garten wird zum Refugium und bietet in der hektischen und schnelllebigen Zeit eine willkommene Abwechslung. Doch solch ein ansehnlicher Garten kommt nicht von ungefähr.

Ein gepflegter Garten ist der Stolz einjedes Besitzers
Ein gepflegter Garten ist der Stolz einjedes Besitzers

Wie viel Arbeit ein Garten macht, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Einmal hängt es von der Größe des Gartens ab, zum andern spielt es auch eine Rolle, wie der Garten geplant und angelegt ist.

Die Gartenpflege gibt viel Arbeit
Die Gartenpflege gibt viel Arbeit

Ein großer Familiengarten der mehreren Bedürfnissen gerecht werden muss und in dem es auch noch einen Nutzgarten gibt, macht natürlich mehr Arbeit, als ein kleines Ziergärtchen. Oft gibt es auch noch

die gepflegt werden müssen.

Vorteile eines gepflegten Gartens für Groß und Klein

Ein geschickt geplanter Garten bietet viele Vorteile.

Ein Paradies für Kinder

Doch nicht nur für Erwachsene hält ein Garten viele Möglichkeiten bereit, für Kinder ist der Garten und alles rund um den Garten ein einziger Erlebnisparcours. Gerade für kleine Kinder ist es ein ganz besonderes Erlebnis, wenn sie die Pflanzen sprießen sehen, wenn sie Tiere beobachten können und im Garten auch mithelfen dürfen. Allein das Gießen wird schon zu einem Ereignis.

Gärtnern mit Kindern macht Spaß und ist für die Kleinen auch besonders lehrreich. Wenn sie mit eingebunden werden und später auch ernten können, ist das ein wirkliches Erfolgserlebnis.

Gärtnern ist für Kinder pädagogisch wertvoll und verspricht bleibende positive Erinnerungen. Naturnah und auch noch an der frischen Luft, ist die Gartenarbeit auch eine gesunde Beschäftigung.

Weiterhin bietet ein gut geplanter Garten die Möglichkeit, sich bei jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter sinnvoll zu beschäftigen. Bei Regen kann man auch im Gewächshaus in der Erde wühlen.

Wenn ein Garten kinderfreundlich gestaltet wird, hat man den geeigneten Spielplatz für die Kinder das ganze Jahr direkt vor der Tür. Mit

hat man die Kinder immer in der Nähe und im Blickfeld.

Generelle Bestandteile der Gartenarbeit

Zu Beginn geben wir einen kurzen Überblick darüber, welche Tätigkeiten generell unter die Gartenarbeit fallen.

Rasenpflege

Was einem als erstes einfällt, ist das Rasenmähen; in den Sommermonaten muss dies regelmäßig geschehen, damit der Rasen gedeiht und gepflegt aussieht. Die Rasenkanten müssen meist per Hand geschnitten werden und auch an schwer zugänglichen Plätzen, wie an Zäunen, Mauern oder unter Büschen, wo der Rasenmäher nicht mehr hinkommt, ist Handarbeit gefragt. Das Wässern des Rasens kann mit Sprenglern geschehen oder er muss mit dem Gartenschlauch regelmäßig gespritzt werden.

Pflege von Büschen, Sträuchern und Hecken

Büsche, Hecken und Sträucher brauchen weniger Pflege, müssen aber im Herbst oder Frühjahr zurückgeschnitten werden.

Manche Pflanzen wie Buchsbäume oder Harlekinweiden wollen regelmäßig in Form gebracht werden, damit sie schön aussehen. Naschhecken hingegen dürfen wild wuchern, müssen aber auch verschnitten werden, wenn sie über Zäune oder Mauern wachsen.

Rückschnitt von Büschen, Sträuchern und Hecken mit der Heckenschere
Rückschnitt von Büschen, Sträuchern und Hecken mit der Heckenschere

Pflege der Blumen- und Gemüsebeete

Blumenbeete brauchen viel Aufmerksamkeit, hier muss manchmal fast täglich gegossen werden - entweder mit der Gießkanne oder es mit dem Gartenschlauch. Nur durch regelmäßiges Unkrautjäten sieht das Beet schön aus.

Rosen beispielsweise bedürfen wieder einer besonderen Pflege. So müssen verwelkte Blüten abgeschnitten werden, damit wieder neue Knospen nachkommen können.

Auch Gemüsebeete bedürfen einer umfangreichen Pflege. Gerade in den Sommermonaten macht wohl das Bewässern der Pflanzen am meisten Arbeit.

Erntezeit

Aber dann kommt auch die Zeit der Ernte und ernten macht im Garten wirklich Spaß. Beim eigenen Obst und Gemüse weiß man wo es herkommt und wie es behandelt wurde. Das sind im wahrsten Sinne des Wortes die eingebrachten Früchte des Gärtners.

Die Vorbereitung auf den Winter

Im Herbst will der Garten auf den Winter vorbereitet werden und jetzt können auch Blumenzwiebel für das kommende Frühjahr gesteckt werden. Eventuell müssen Bäume, Sträucher und Hecken zurückgeschnitten werden.

Manche Pflanzen brauchen einen Schutz für die kalte Jahreszeit. Sie müssen mit einem wärmenden Material umlegt werden.

Jetzt ist auch die Zeit, in der viel Laub zusammen gefegt werden muss. Im Winter hat der Garten dann in der Regel Ruhe. Erst im Frühjahr fängt die Arbeit dann wieder an, und zwar mit Baum-, Hecken-, Sträucher- oder Buschschnitten, mit Aussäen oder Blumenzwiebel stecken. Meist erst nach den Eisheiligen wird dann auch wieder gepflanzt.

Besonders Anfänger im Bereich der Gartenarbeit holen sich die passenden Tipps in einem Gartenkalender, um den Garten das ganze Jahr über richtig versorgen zu können.

Gartentipps für das ganze Jahr - ein Gartenkalender

Es gibt unterschiedliche Arten von Gartenkalendern - während die einen sich auf die vier Jahreszeiten beschränken, geht der phänologische Kalender gleich auf zehn Jahreszeiten ein. Zudem gibt es Tipps für jeden einzelnen Monat.

Gartenarbeit nach dem phänologischen Kalender

Als Phänologie wird die Lehre des Einflusses der Witterung und des Klimas auf jahreszeitliche Entwicklungen von Fauna und Flora bezeichnet. Im hiesigen Lebensraum gibt es anstelle der geläufigen vier insgesamt zehn phänologische Jahreszeiten. Sie sind für die Gartenarbeit während des Jahres bestimmend bis hin zu entscheidend.

Das zweigeteilte Wort "Phänologie" ist mit seinem Teil "phäno" vom altgriechischen "phaino" abgeleitet, zu Deutsch in etwa "erscheinen". Das ebenfalls griechische "logie" heißt übersetzt "Lehre", "Sinn" oder "Wort".

Phänologie ist die Lehre von den sich im Jahresverlauf periodisch wiederholenden Ereignissen in der Natur. Das bezieht sich auf Pflanzen und Tiere gleichermaßen.

Für den Heim- oder Hobbygärtner ist der phänologische Kalender viel aussagefähiger als die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die phänologischen Jahreszeiten sind deutlich differenzierter - sie sind lokal sowie regional unterschiedlich und können von Jahr zu Jahr variieren.

Die kalendarische Bestimmung orientiert sich im wahrsten Sinne des Wortes an der Natur. Allein aus diesem Grunde ist eine Bindung an feststehende Daten und Termine wie beim gängigen Kalendarium weder denkbar noch möglich.

Für jede der zehn phänologischen Jahreszeiten gibt es phänologische Indikatoren, die das Gärtnern erleichtern. Die so genannten mitteleuropäischen phänologischen Jahreszeiten sind:

  1. Vorfrühling
  2. Erstfrühling
  3. Vollfrühling
  4. Frühsommer
  5. Hochsommer
  6. Spätsommer
  7. Frühherbst
  8. Vollherbst
  9. Spätherbst
  10. Winter

Einige dieser Kalenderzeiten sind im Alltag durchaus bekannt und gängig. Vorfrühling, Frühsommer, Spätsommer oder Spätherbst gehören zu denjenigen Jahreszeiten, die heutzutage sogar in der Reise- und Tourismusbranche als besonders schöne Jahreszeiten außerhalb der Hochsaison beworben werden. Für den Laien oder für den Städter gehen viele der phänologischen Jahreszeiten nahtlos ineinander über.

Ganz anders sieht das der Hobbygärtner in den ländlichen Regionen für seinen Zier-/Nutzgarten. Er orientiert sich an den ersten Anzeichen des Vorfrühlings und hält sich ab jetzt bis in den Winter hinein an das phänologische Jahr.

Vorfrühling

Der Vorfrühling beginnt an den letzten Februar- beziehungsweise an den ersten Märztagen. Wenn Schneeglöckchen, Salweide, Haselnuss oder der Winterjasmin blühen, dann wird in der Landwirtschaft mit der Aussaat des Sommergetreides begonnen.

Als Indikator gilt die Bodenfeuchtigkeit im Garten. Die Winterfeuchtigkeit mit Eis und Schnee hat sich normalisiert, der Winter ist buchstäblich vorüber.

Erstfrühling

In dem sich an den Vorfrühling anschließenden Erstfrühling blühen Beerensträucher im Garten, Forsythien, Schlehdorn und Ahorn. Obstbäume wie Birne, Kirsche oder Pflaume beginnen ebenfalls zu blühen. Wenn in der Landwirtschaft Kartoffeln gesetzt und Rüben ausgesät werden, dann ist das zum Gärtnern ein sicheres Zeichen für den Vorfrühling.

Vollfrühling

Der Vollfrühling ist eine der besonders schönen Jahreszeiten. Es sind die Wochen bis zum Frühsommer im Juni. Das kann sowohl in der ersten als auch in der letzten Monatsdekade der Fall sein.

Traditionell blüht der Flieder im heimischen Garten zum Pfingstfest. Himbeeren blühen, und die Stieleichen bestechen durch ihre frische Blättervielfalt.

Frühsommer

Der Frühsommer deckt sich mit dem kalendarischen Sommerbeginn Mitte Juni. Weißdorn sowie Rotdorn sind in den vergangenen Wochen gepflegt und gestutzt worden, beide Sträucher beleben den Garten mit ihrer Farbenpracht. Gräser blühen, und der Rasen muss jetzt im zweiwöchigen Abstand regelmäßig gemäht werden.

Hochsommer

Der phänologische ist ebenso warm und heiß wie der kalendarische Hochsommer. Johannisbeeren werden gepflückt, und die Kartoffeln blühen. Ein Indiz für den Hochsommer ist die Getreideernte mit

Der Hochsommer verabschiedet sich phänologisch, wenn die ersten Spinnweben spür- und sichtbar sind, und wenn es sich nachts angenehm abkühlt. Jetzt wartet die nächste phänologische Jahreszeit.

Spätsommer

Der Spätsommer ist am Blühen von Heidekraut und Herbstanemonen erkennbar. Der Getreideernte aus dem Hochsommer schließt sich jetzt die zweite Heuernte an. Im heimischen Garten lichten sich die ersten Reihen für Nutzpflanzen, und um die Sträucher herum muss jetzt öfter mit der Harke oder dem Rechen gesäubert werden.

Frühherbst

Mit der Reife und der damit verbundenen Ernte von Obst wie Birnen und Zwetschgen zeigt sich der phänologische Frühherbst. Haselnuss sowie Schwarzer Holunder reifen, und im heimischen Garten werden die ersten Kartoffeln geerntet. In früheren Jahrzehnten begannen in diesen Tagen und Wochen die längeren Kartoffelferien, die bis in Vollherbst hinein dauerten.

Vollherbst

Der Vollherbst zeigt sich sowohl im Garten als auch in der Natur durch die Farbenvielfalt des Baumlaubes. Die ersten Blätter fallen im wahrsten Sinne des Wortes im Herbststurm von den Bäumen.

Geerntet werden im Garten Spätkartoffeln und Äpfel. In der Landwirtschaft wird das Wintergetreide ausgesät.

Spätherbst

Mit dem phänologischen Spätherbst beginnt eine kühle und nasse Jahreszeit. Die letzten Wildbäume wie Rosskastanie oder Stieleiche verlieren ihr Laub; im heimischen Garten gibt es nicht mehr allzu viel zu tun. Er wirkt jetzt eher wie eine weite, aber gepflegte Ackerfläche.

Winter

Die Wochen und Monate zwischen Ende November bis etwa Ende Februar des folgenden Jahres sind der phänologische Winter. Er ist weitgehend mit dem allgemein bekannten Winter identisch. Der 21. Dezember als kürzester Tag ist eine erste Wende hin zum neuen Kreislauf, zum Beginn des nächsten phänologischen Jahreskalenders.

Fazit

Wer seinen Garten liebt, hegt und pflegt, der orientiert sich unbewusst oder auch ganz zwangsläufig an den zehn phänologischen Jahreszeiten. Die Natur zeigt wesentlich besser und klarer, was zu tun oder zu lassen ist, als der Kalender mit seinen zwölf Monaten und den vier feststehenden Jahreszeiten.

Wer dennoch lieber auf die klassische Sichtweise der zwölf Monate zurückgreift, kann sich an den folgenden Zeilen orientieren...

Gartentipps für den Januar

Die eigentliche Gartensaison beginnt im Frühjahr, aber auch im Winter, wenn der Garten in der Winterruhe ist, ist für den Gartenbesitzer keine Zeit für Winterschlaf. Schon im Januar gibt es einiges zu tun.

Beetvorbereitung

Im Januar ist die Zeit, um das Frühbeet vorzubereiten. Dieses muss natürlich unter Glas sein oder Setzlinge und Samen werden auf der Fensterbank gezogen; so wird die Ernte für das kommende Jahr vorbereitet. Jetzt ist auch eine ideale Gelegenheit, um eine Bodenanalyse vorzunehmen.

Pflanzenschutz, Gartengeräte und Kompost

Auch Pflanzenschutz spielt im Januar eine wichtige Rolle. Nun ist auch eine gute Möglichkeit, die verstaubten Gartengeräte wieder auf Vordermann zu bringen, denn das Frühjahr kommt schneller als man denkt.

Manche Gärtner veredeln und vermehren auch ihre Obstgehölze bei frostfreiem Wetter. Komposthaufen müssen regelmäßig umgeschichtet werden - wenn im Januar die Mikroorganismen nicht aktiv sind, ist ein geeigneter Zeitpunkt dafür.

Gartenplanung

Natürlich kann man sich auch mit der Gartenplanung für das kommende Gartenjahr beschäftigen oder eine Neugestaltung überdenken. An kühlen Winterabenden bietet sich in der warmen Stube eine gute Chance, in Gartenzeitschriften und Gartenbüchern zu schmökern, um neue Ideen zu bekommen.

Selbstverständlich dürfen auch die Vögel im Winter nicht vergessen werden: Sie sind dankbar, wenn sie mit alten halbierten Äpfeln oder mit Spezialfutter in einem Vogelhäuschen gefüttert werden.

Gartentipps für den Februar

Auch Im Februar ruht der Garten noch, trotzdem ist für den Gartenbesitzer keine Zeit für Ruhe.

Pflanzenpflege

Eventuell müssen Sträucher und Büsche von ihrer Schneelast befreit werden. Wenn es trocken und frostfrei ist, können einige Pflanzen - wie immergrüne Sträucher und Büsche - schon ein wenig gegossen werden.

Auch die Pflanzen im Winterquartier brauchen jetzt mehr Wasser. Außerdem kann man die Kübelpflanzen auf Schädlinge hin prüfen.

Aussaat und Wartung von Geräten

Im Frühbeet unter Glas kann jetzt schon unter anderem Salat ausgesät werden. Die Hobbygärtner freuen sich nun über die ersten Schneeglöckchen oder auch über die ersten Krokusse. Jetzt kann man sich auch um die elektrischen Gartengeräte kümmern: Rasenmäher, Häcksler und Co. sollten regelmäßig gewartet werden, damit sie einsatzbereit sind, wenn die Gartensaison beginnt.

Gartentipps für den März

Im März kündigt sich das Frühjahr zwar schon an, aber noch ist mit frostigen Nächten zu rechnen. Für den Hobbygärtner fallen jetzt schon umfassendere Arbeiten an.

Umgraben, pflanzen, schneiden

Der Garten ist jetzt in Aufbruchsstimmung. Die Beete werden nun vorbereitet und von der Mulchschicht befreit.

Wenn die Erde nicht gefroren ist, kann umgegraben werden. Bestimmte Gehölze, Stauden und auch Rosen können jetzt schon gepflanzt werden. Die abgestorbenen Pflanzenteile von mehrjährigen Pflanzen werden nun zurückgeschnitten

Im Märzgarten kann man nun den Märzenbecher bewundern. Die ersten Insekten summen schon und das Vogelgezwitscher nimmt zu.

Stauden können geteilt und verjüngt werden. Gemüse und Kräuter werden jetzt schon vorgezogen. Der Winterschutz der Pflanzen kann nun langsam entfernt werden.

Ende März kann man bereits mit dem ersten Rasenschnitt beginnen. Der Rasen sollte auch von seinem Filz befreit und vertikutiert werden.

Säen, häckseln und düngen

Eventuell wird neuer Rasen ausgesät. Alles, was abgestorben ist, wird entfernt und kommt auf den Kompost oder wird gehäckselt.

Auch mit dem Düngen kann man im März schon beginnen und damit für gute Erträge sorgen. Auch immergrüne Hecken sollten jetzt geschnitten werden, bevor die Vögel anfangen zu brüten.

Im Ziergarten kann man schon einige Blumen und Sträucher pflanzen und auch im Nutzgarten ist es Zeit für bestimmte Setzlinge und Samen. Im März kann aber auch schon beispielsweise Feldsalat und Spinat geerntet werden.

Gartentipps für den April

Im April fängt die Gartensaison so richtig an, das Wetter wird besser und wärmer. Da der April oft regnerisch ist, muss noch nicht so viel gegossen werden.

Unkrautjäten und vertikutieren

Im April sollte vorrangig der Boden aufgelockert werden, wenn das noch nicht geschehen ist. Jetzt beginnt auch das leidige Unkrautjäten- das wächst ja bekanntlich am besten und schnellsten. Der Rasen kann nun auch einen zweiten Schnitt vertragen.

Auch jetzt ist noch Gelegenheit zum Vertikutieren und zur Moosbekämpfung. Wenn es noch nicht geschehen ist, schneidet man Beetrosen und immergrüne Sträucher zurück, dabei muss man aber die Brut der Vögel berücksichtigen.

Gemüseernte und Schneckenbekämpfung

Im April freuen sich schon manche Hobbygärtner über die Ernte von einigen Gemüsesorten, Kräutern oder auch frühem Rhabarber. Leider können dem Gärtner Schnecken zu schaffen machen. Diese sollten nicht mit Chemiekeulen bekämpft werden, besser sind Schneckenzäune und Schneckenfallen.

Himbeeren und Brombeeren können ebenfalls zurückgeschnitten werden. Forsythien, Narzissen und Tulpen zum Beispiel erfreuen zu dieser Zeit mit ihren Blüten.

Gartentipps für den Mai

Im Wonnemonat Mai blühen die Maiglöckchen und der Flieder betört mit seinem Duft. Nun sollte man viel Zeit in die Rasenpflege investieren.

Arbeit am Rasen

Zu keiner Zeit wächst der Rasen so schnell und braucht so viel Aufmerksamkeit. Jetzt ist noch einmal die Gelegenheit zum Vertikutieren.

Sind Kahlstellen im Rasen, empfiehlt sich eine Nachsaat; auch von Moos und Unkraut sollte der Rasen befreit werden. Ist es schon unerwartet heiß im Mai, muss der Rasen auch ausreichend bewässert werden.

Schneiden, ernten, pflanzen

Frühjahrsblüher können jetzt geschnitten werden. Beim Schneiden der Buchsbäume muss man ebenfalls auf Brutvögel achten.

Im Mai können nicht nur Spargel, sondern auch frühe Erdbeeren geerntet werden, außerdem bestimmte Salate und Gemüse. Diesen Monat kann man auch nutzen, um Schädlinge zu bekämpfen.

Sommerblumen werden jetzt gepflanzt, Petunien und Geranien können in die Hängeampel oder in die Blumenkästen. Die Kübelpflanzen kann man aus dem Winterquartier holen und sie ins Freie stellen.

Verblühte Pflanzenteile müssen regelmäßig entfernt werden. Einige Gemüsepflanzen werden jetzt gepflanzt.

Noch kann es zu Nachtfrost kommen, deshalb müssen Tomaten, Zucchini oder Auberginen abgedeckt werden. Bei den Rosen sollte jetzt ein guter Rosendünger zum Einsatz kommen, gleichzeitig achtet man auf Schädlinge und Pilzbefall.

Dekorieren

Wer Freude daran hat, kann den Garten jetzt auch für die Grill- und Gartenpartyzeit vorbereiten. So können dekorative Gartenstecker aufgestellt, oder eine bunte Lichterkette aufgehängt werden.

Für viele Gartenbesitzer ist es eine Freude, den Garten dekorativ zu gestalten. In Baumärkten und Gartencentern, aber auch in Büchern und Gartenzeitschriften kann man sich Ideen holen und sich informieren lassen.

Gartentipps für den Juni

Der Juni hält für den Gartenfreund wieder viel Arbeit bereit. Aber jetzt kann man sich auch schon an der Blütenpracht vieler Blumen erfreuen.

Gießen und düngen

Je nach Wetterlage und Bedarf muss eventuell oft gegossen werden. Das Bewässern des Gartens ist für die meiste Gartenbesitzer in den Sommermonaten die größte Arbeit.

Auch das Unkrautjäten hält den Hobbygärtner auf Trab. Verblühtes muss regelmäßig entfernt und abgeschnitten werden. Bei den Tomaten werden kontinuierlich die Achseltriebe ausgebrochen.

Auch der Fruchtbehang bei den Obstbäumen muss regelmäßig ausgedünnt werden. Blütengehölze werden regelmäßig ausgelichtet.

Die Pfingstrosen erfreuen jetzt mit ihrer Blütenpracht, vielleicht kann schon der erste Blütenstrauß gepflückt beziehungsweise geschnitten werden. Das sind die Momente, in denen sich der Hobbygärtner freut und seine Mühe belohnt wird.

Im Juni wächst und gedeiht alles; für die lange Blüh- und Wachstumsphase können Pflanzen und Rasen noch einmal einen Düngenachschub erfahren. Auch im Juni wird gesät und gepflanzt und das regelmäßige Unkrautjäten ist Teil der Gartenarbeit.

Eine grüne Oase

Im Erntekalender stehen jetzt unter anderem

  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren
  • Kirschen
  • Rhabarber
  • Tomaten und
  • Salate.

Jetzt ist auch die Zeit, in der man den Garten so richtig genießen kann. Die Grillsaison ist schon längst eröffnet und bei einer Gartenparty kann man sich an der grünenden und blühenden Oase so richtig erfreuen.

Vielleicht sollen auch neue Kübelpflanzen angeschafft werden. Oleander, Jasmin oder Engelstrompete verschönern jeden Garten und jede Terrasse. Wandelröschen oder Passionsblume sind Kletterpflanzen und können an einem Spalier emporranken. Oft bringt ein Gang zum Gartencenter neue Ideen und inspiriert den Gartenbesitzer.

Gartentipps für den Juli

Im Juli naht der Hochsommer und bringt viel Arbeit mit sich. Jetzt nimmt auch das Gießen die meiste Zeit in Anspruch, genauso wie das Unkrautjäten. Dafür steht der Garten jetzt in voller Pracht.

Rasen mähen und Schädlinge bekämpfen

Ein regelmäßiges Mähen ist für einen ansehnlichen Rasen unverzichtbar. Weiterhin muss der Gartenliebhaber Zeit in die Schädlingsbekämpfung investieren.

Die Pflanzen sollten auch auf Pilzbefall kontrolliert werden. Trockene Böden sollten aufgelockert werden. Auch jetzt wird alles Verblühte regelmäßig zurückgeschnitten und entfernt.

Hecken zurückschneiden

Man kann noch Erdbeeren setzen und sommergrüne Hecken dürfen zurückgeschnitten werden. Die Achseltriebe an den Tomaten müssen ebenfalls regelmäßig ausgebrochen werden.

Nun ist auch die richtige Zeit, um den Buchsbäumen einen Feinschnitt zu verpassen. Die langen Frühjahrstriebe können gekürzt und der Buchsbaum in Form gebracht werden.

Beerenzeit

Juli ist Beerenzeit, aber natürlich kann auch noch viel anderes geerntet werden. Für den Hobbygärtner ist das ein Vergnügen und jetzt wird Marmelade gekocht und eingemacht.

Sobald die Beeren geerntet sind, können die Beerensträucher bereits zurückgeschnitten werden. So bekommen sie wieder Kraft für den nächsten Fruchtstand.

Auch im Juli wird gesät und gepflanzt und auch das Unkrautjäten gehört zu den eher mühseligen Beschäftigungen. In vielen Gärten stehen jetzt die Sonnenblumen in voller Pracht und bieten einen wunderschönen Anblick.

Gartentipps für den August

Der August ist meist trocken und heiß. Das Leben hat sich mehr und mehr nach draußen verlagert und der Gartenfreund verbringt viel Zeit im Freien.

Auf die richtige Bewässerung achten

Die richtige Bewässerung ist sehr wichtig und am besten sollte in den Morgenstunden - bevor die unbarmherzige Mittagssonne brennt - oder in den schattigen Abendstunden gegossen werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Wurzelballen und nicht die Blätter gegossen werden, sonst kann es zu dem sogenannten Brennglaseffekt kommen und es gibt Brandschäden an den Pflanzen. Der Rasen wird idealerweise mit einem Rasensprenger bewässert, das erspart die Mühe mit dem Wasserschlauch zu hantieren und wässert regelmäßig.

Arbeiten am Beet

Auch im August muss geharkt und trockene Böden müssen aufgelockert werden. Es wird gesät und gepflanzt und das unvermeidbare Unkrautjäten sorgt für Beschäftigung. Der Hobbygärtner erntet jetzt zum Beispiel

Ab Ende August werden schon frühjahrsblühende Blumenzwiebeln gesteckt. Die frühjahrsblühende Stauden können geteilt werden.

Verblühtes wir nach wie vor entfernt und abgeschnitten. Auch der Rasen muss regelmäßig geschnitten werden. Der Kampf gegen Schädlinge und Pilzbefall hält auch im August an.

Feste feiern

Ansonsten ist es ein Monat, in dem man den Garten genießen kann.

  • Gartenpartys
  • Grillfeste und
  • entspannte Wochenenden im Freien

machen Spaß und bereiten Freude. Auch die Kleinsten kommen jetzt auf ihre Kosten - mit Planschbecken, Schaukel und Sandkasten sind sie immer gut beschäftigt und können sich über den Sommer freuen.

Gartentipps für den September

Jetzt ist die ideale Zeit, um ein Hochbeet anzulegen. Die Zwiebeln der Frühjahrsblüher werden gesteckt und Himbeersträucher können gepflanzt werden. Noch muss man gießen und auch der Rasen muss gemäht werden.

Sommerstauden können gepflanzt werden und immergrüne Hecken werden geschnitten. Immergrüne Nadel- oder Laubgehölze werden jetzt gepflanzt.

Knollen- und Zwiebelgewächse - die nicht winterhart sind - kommen aus dem Boden ins Winterquartier. Stauden kann man teilen.

Ernten und pflanzen

Geerntet werden jetzt zum Beispiel

  • Äpfel
  • Brombeeren
  • Pflaumen
  • Birnen und
  • viele Gemüsesorten.

Jetzt ist die letzte Gelegenheit vor dem Winter, Sträucher und Bäume zu pflanzen. Im September kann noch gepflanzt und gesät werden. Trockene Böden immer wieder auflockern und auch in diesem Monat gehört das Unkrautjäten noch zu den Gartenarbeiten.

Der Rasen sollte vor dem Winter noch einmal vertikutiert werden. Dabei werden mit einem gabelartigen Werkzeug kleine Löcher in den Boden gestochen. Diese tragen zu einer guten Belüftung des Graswurzelwerks bei.

Auch das Moos muss bekämpft werden, ebenso ist das Wässern nach wie vor wichtig. Ein Nachsäen des Rasens ist jetzt noch möglich.

Obstbäume sollten nach der Ernte ausgelichtet werden. Wer viele Äpfel und Birnen hat, lässt eventuell keltern, auch der Entsafter kann zum Einsatz kommen und dann kommen auch die Einmachgläser noch einmal zum Einsatz und Marmeladen werden gekocht.

Aber auch die Gemüseernte läuft auf Hochtouren. Zwiebeln und Kartoffeln wollen eingelagert werden, aber auch

und vieles mehr werden geerntet. Jetzt kann der Gartenliebhaber im wahrsten Sinne des Wortes die Früchte seiner Arbeit einfahren.

Gartentipps für den Oktober

Im Oktober naht der Herbst in Riesenschritten. Jetzt gibt es Esskastanien - wenn man einen Esskastanienbaum hat -, Trauben und späte Äpfel werden geerntet. Im Garten blühen jetzt noch die Hortensien und erfreuen mit ihren prächtigen Blütenköpfen. Auch der Hibiskus kann noch blühen.

Letzte Ernte und Laubarbeit

Aber auch andere Früchte und Gemüsesorten können noch geerntet werden. Das Laub wird jetzt bunt und fällt bald ab. Dann macht es dem Gartenbesitzer zu schaffen und der Laubsauger kommt zum Einsatz.

Im Oktober sollte auch noch einmal gedüngt werden, damit die Pflanzen im Frühjahr genug Kraft für das Wachstum haben. Abgeerntete Beete werden umgegraben und der Rasen muss regelmäßig von der dicken Laubschicht befreit werden.

In den Beeten kann man das Laub auch einfach untergraben, das gibt eine gute Erde und das Laub ist beseitigt. Der Rasen wird jetzt zum letzten Mal gemäht für diese Gartensaison, das Moos muss nach wie vor bekämpft werden. Beetrosen und immergrüne Pflanzen können zurückgeschnitten werden.

Schneiden

Ende Oktober ist dann der Baumschnitt fällig. Auch Spätsommer- und Herbstblüher werden zurückgeschnitten.

Rosen kann man jetzt noch pflanzen. Alte Rosen werden angehäufelt und zurückgeschnitten. Die Kübelpflanzen werden zum Überwintern gebracht.

Auch sommergrüne Laubgehölze können im Oktober gepflanzt werden. Der Feldsalat wird jetzt gesät und mehrjährige Kräuter werden zurückgeschnitten.

Rasenpflege

Verwachsungen, Schlingpflanzen und Unkraut werden aus dem Rasen herausgekämmt. Liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter, wird von einer Vertikutierung abgeraten. Ca. 2 bis 3 Wochen nach der Vertikutierung kann man den Rasen zusätzlich düngen.

Arbeiten am Teich

Wenn man einen Teich hat und dieser nicht tief genug ist, müssen Ende Oktober die Wasserpflanzen in Körben herausgenommen und ins Winterquartier gebracht werden. Eventuell muss auch die Teichpumpe heraus und frostsicher gelagert werden.

Gartentipps für den November

Im November kehrt im Garten Ruhe ein; die Vögel sind in den Süden gezogen und die Pflanzen haben ihr Wachstum eingestellt. Der Winter steht vor der Tür, aber ein richtiger Gartenliebhaber findet immer noch Arbeit.

Laub entfernen

Nach den ersten Frostnächten verlieren die Bäume ihr Laub. Vor allen Dingen auf dem Rasen ist eine dicke Laubschicht verheerend. Der Rasen bekommt keine Luft und erleidet Schäden.

Deshalb muss die Laubschicht in jedem Fall entfernt werden; die Blätter können auf den Kompost oder in die Grünmülltonne. Auch Beete und Gehwege sowie Hofeinfahrten müssen von dem Laub befreit werden - ein Laubsauger kann da gute Dienste leisten.

Auf den Beeten kann man das Laub auch untergraben - es ist ein guter Dünger und lockert den Boden auf. Lässt man eine dünne Blattschicht auf den Beeten liegen, schützt es vor Frost, zersetzt sich und wird zu wertvoller Humuserde.

Rückschnitt

Der November ist vor allen Dingen auch der Monat des Rückschnitts. Jetzt werden Sträucher, Büsche und Bäume zurückgeschnitten - Hecken allerdings nicht.

Sind die Äste und Zweige kahl, kann man auch am besten erkennen, wo geschnitten werden muss. In der kalten Jahreszeit leben Bäume und Sträucher sozusagen auf Sparflamme: der Lebenssaft fließt langsam und zähflüssig.

Deshalb ist die Jahreszeit für einen Rückschnitt geradezu ideal. Der Rückschnitt sollte vor oder nach dem größten Frost geschehen, andernfalls besteht die Gefahr, dass die Aststücke nahe der frischen Schnittkanten abfrieren.

Ganz besonders Obstbäume dürfen nicht verasten, damit sie genug Kraft für die Fruchtbildung haben. Sehr wichtig im Winter ist auch der Rosenschnitt.

Mit Rosen sollte man sich auskennen, da man sonst große Schäden anrichten kann. Ein Rosenschnittkurs wird von fast jedem regionalen Gartenbauverein angeboten. Rosen lieben es, sehr kurz zurück geschnitten zu werden.

Schneiden Sie also großzügig, die Rose wird es Ihnen im nächsten Jahr mit einem üppigen Wachstum danken. Eine Faustregel besagt, dass pro Rosenstock drei Hauptstämme stehen bleiben sollten, die die Basis für neues Wachstum bilden.

Ernte

Selbst im November gibt es noch etwas zu ernten. Rosenkohl schmeckt erst richtig gut, wenn der erste Frost darüber gegangen ist. Das liegt daran, dass die Bitterstoffe reduziert werden.

Auch

  • Feldsalat
  • Winterbirnen
  • späte Äpfel
  • Chicorée
  • Grünkohl oder
  • Winterrettich

erfreuen den Hobbygärtner. Ist der Boden frostfrei, können noch Rosen oder Gehölze gepflanzt werden.

Winterschutz

So langsam sollte man auch an den Winterschutz denken. Die Gartengeräte werden gesäubert, gepflegt und für die kommende Gartensaison trocken und sicher aufbewahrt.

Im Gewächshaus kann man bereits Radieschen und Feldsalat aussäen. Die Pflanzen im Winterquartier müssen ab und zu gegossen werden und auch eine ausreichende Belüftung ist wichtig.

Arbeit am Gartenteich

Wenn man einen Gartenteich oder einen Springbrunnen hat müssen diese auch auf den Winter entsprechend vorbereitet werden. Bei dem Teich lohnt es sich, auch rechtzeitig ein Netz aufzuspannen. Das bewahrt einem vor dem lästigen Laubfischen und verhindert, dass sich Laub am Boden absetzt und die Wasserqualität beeinträchtigt.

Dekoration

Für viele Gartenfreunde ist es auch eine Freude, sich über die Weihnachtsdekoration im Garten Gedanken zu machen. Lichterketten, Schneemänner oder Rentiere zieren so manchen Garten. Die Beleuchtung und alles Nötige müssen besorgt oder vom Dachboden oder aus dem Keller geholt werden.

Kurz vor der Adventszeit darf sich der Hobbygärtner dann beim Dekorieren austoben. Wenn der winterliche Garten dann hell erstrahlt, ist das ein besonders schöner Anblick.

Gartentipps für den Dezember

Im Dezember liegt der Garten in tiefster Winterruhe. Aber trotzdem gibt es noch Arbeiten die anfallen.

Entfernung von Schnee und Eis

Gehwege und Einfahrten müssen schneefrei gehalten werden und Schneeschippen ist angesagt. Wer einen Teich hat, muss einige Stellen eisfrei halten, damit die Fische und Frösche sowie andere Teichbewohner genügend Sauerstoff bekommen und nicht sterben.

Wenn der Teich nicht tief genug ist, müssen die Fische ins Winterquartier. Eine kälteempfindliche Uferbepflanzung wird mit Nadelzweigen und Laub geschützt. Gehölze sollten regelmäßig von der Schneelast befreit werden, damit sie nicht abbrechen.

Arbeiten im Gewächshaus

Auch im Gewächshaus kann man einiges tun, so können beispielsweise Radieschen und Feldsalat ausgesät werden. Beete können mit Nadelzweigen abgedeckt werden, um die Pflanzen vor Frost zu schützen. Einige Pflanzen vertragen auch eine Juteummantelung, um sicher über den Winter zu kommen.

Einige Stauden müssen auch im frostfreien Winter gegossen werden. Rosen werden angehäufelt, damit sie gut über den Winter kommen. Ziergräser bindet man einfach zusammen, so wird das Pflanzeninnere geschützt und der Rückschnitt erfolgt dann im Frühjahr.

Rasen und Kübelpflanzen

Im Winter wird der Rasen nicht mehr gemäht, er hat jetzt auch Wachstumsruhe. Am besten sollte man den Rasen in der kalten Jahreszeit nicht betreten, damit gefrorenen Grashalme nicht abbrechen und absterben. Frostharte Kübelpflanzen brauchen ebenfalls eine Ummantelung, die sie vor Frost schützen.

Die Kübelpflanzen im Winterquartier müssen mäßig gegossen werden und man sollte sie regelmäßig auf Schädlinge und Pilzbefall kontrollieren. Auch Geranien müssen mäßig gegossen werden.

Selbst im Winter kann noch einiges geerntet werden, so zum Beispiel Rosenkohl oder Chicorée. Außerdem denkt der wahre Gartenfreund auch im Dezember daran, die Vögel zu füttern.

Damit die Arbeit gelingt, bedarf es unterschiedlicher Geräte; um lange Freude daran zu haben, ist ergonomisches Arbeiten sehr wichtig...

Hilfreiche Geräte für die Gartenarbeit

Es gibt elektrische Geräte und solche, die manuell betrieben oder benutzt werden.

Rasenmäher

In der Regel befindet sich in einem Garten auch ein Rasen. Je nach Größe der Fläche bringt hier ein elektrischer Rasenmäher eine enorme Arbeitsvereinfachung. Solche, die auch noch über einen Auffangbox verfügen, ersparen das zusammen kehren des gemähten Grases.

Häcksler

In einem Garten müssen immer mal wieder Äste und Zweige abgeschnitten werden, dafür ist ein Häcksler unverzichtbar. Er entsorgt das Geäst auf biologische Weise, denn er häckselt die Äste und Zweige klein, so dass man das Ausgangsmaterial zum Kompostieren oder Mulchen hat.

Mit dem Häcksler verkleinert man Pflanzen
Mit dem Häcksler verkleinert man Pflanzen

Rasentrimmer

Ein elektrischer Rasentrimmer wird hauptsächlich an den Rändern sowie an den Stellen gebraucht, an die man mit dem Rasenmäher nicht hinkommt. Er ist hauptsächlich für die Problemzonen gedacht, beispielsweise an Mauern, Zäunen oder unter Büschen. Auch wenn das Gras zu hoch geworden ist, kann er sehr dienlich sein.

Scheren

Eine elektrische Gras- und Strauchschere schneidet Rasenkanten, kleinblättrige Hecken, Büsche und Sträucher. Gerade wenn man zum Beispiel Buchsbäume im Garten hat, kann man so ein Gerät gut gebrauchen. Das Ergebnis fällt meist besser aus, als wenn man sich mit Handarbeit und einer Gartenschere abmüht.

Aber auch eine Gartenschere gehört zu den Geräten, auf die man nicht verzichten kann. Eine Baum- und Astschere ist auch wichtig, wenn Bäume ausgelichtet werden müssen.

Unkrautstecher und Besen

Ein so genannter Unkrautstecher kann das unliebsame Unkrautjäten enorm erleichtern. Um den Boden effektiv aufzulockern, braucht man einen Kultivator.

Spaten, Schaufel, Rechen und Besen gehören zu der Grundausstattung eine jeden Gärtners. Zum Zusammenfegen von Grasabschnitt oder Laub ist ein spezieller Rechen oder Besen von Vorteil.

Kleine Handgeräte

Für die Arbeiten im Beet benötigt man

  • eine kleine Harke
  • eine kleine Schaufel
  • eine kleine Laubharke und
  • eine kleine Hacke.

Die gleichen Geräte gibt es auch mit langen Stielen für Arbeiten, bei denen man sich nicht so bücken muss. Eine Blumenkelle wird hauptsächlich zum Umpflanzen und Einpflanzen verwendet. Ein Beetkrümler lockert mit Sternrädern den Boden auf und bereitet das kleine Beet so für die Saat vor.

Mögliche Gefahren und Tipps für gesunde und schonende Gartenarbeit

Gartenarbeit, sollte man meinen, ist gesund. Man ist an der frischen Luft, hat viel Bewegung und die Schönheit der Natur ist gut für das Gemüt. Doch weit gefehlt, auch Gartenarbeit kann gesundheitliche Risiken in sich bergen.

  • Am häufigsten kommt es bei Gartenarbeiten wohl zu Schnittverletzungen. Da wo mit Gartenscheren, Messern und ähnlichem hantiert wird, reicht eine kleine Unaufmerksamkeit oder ein Ausrutscher und es ist passiert.

  • Stürze von Leitern sind nicht selten, immer wieder werden marode Leitern oder Leitern, die zu kurz sind, verwendet. Manchmal steht die Leiter auch einfach nicht sicher genug.

  • Bei Gartenarbeit wird vor allen Dingen der Rücken stark belastet. Hierbei kommt es immer wieder zu Beeinträchtigungen bis hin zum Bandscheibenvorfall.

    Eine gebückte Haltung sollte man vermeiden und immer Hebe- und Tragehilfen einsetzen. Wer Kreislaufprobleme hat, merkt dies massiv beim Bücken in Beeten und dabei kann einem schon einmal schwarz vor Augen werden.

  • Eine große Gefahr geht auch von elektrischen Gartengeräten aus. Hier kommt es immer wieder zu Unfällen durch Unachtsamkeit. Nach der Winterpause sollten sie unbedingt auf ihre Sicherheit hin überprüft werden.

    Und auch beim Arbeiten mit den Geräten sollte man die Schutzmaßnahmen beachten. So muss beispielsweise beim Häckseln unbedingt eine Schutzbrille getragen werden, damit keine herausfliegenden Holzteilchen das Auge verletzen können.

  • Bei bestimmten Arbeiten sollten Schutzkleidung und/oder Schutzhandschuhe getragen werden. Auch ein festes Schuhwerk ist bei bestimmten Arbeiten von Vorteil.

  • Wer im Garten mit Chemikalien hantiert, beispielsweise mit Unkrautvernichtern, kann Atembeschwerden, Hautreizungen oder ähnliches erleiden, wenn er allergisch reagiert oder bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet. Wenn sich deren Einsatz nicht umgehen lässt, dann muss man unbedingt laut Anleitung vorgehen.

  • Aber auch bei Pflanzen oder durch Insektenstiche kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

  • Ein weiteres gesundheitliches Risiko stellen Zeckenbisse dar. Sie können die gefürchtete Meningitis oder Borreliose übertragen.

  • Wenn man im Sommer im Garten arbeitet, sollte man ausreichend trinken und auch den Sonnenschutz beachten.

    Gerade im Hochsommer sollte man nicht zu lange in der prallen Sonne arbeiten und unbedingt auch einen Sonnenhut oder eine Kappe tragen.

  • Gartenarbeit sollte der Erholung und dem Vergnügen dienen und nicht in Stress ausarten. Der ist nämlich der Gesundheit auch nicht zuträglich. Auch wenn viel anliegt, ist es wichtig, immer wieder Ruhepausen einzulegen.

Arbeiten Sie in schonender Haltung

Ein großer Prozentsatz der Gartenarbeit findet am Boden statt. Da bleibt häufiges Bücken nicht aus, und nach einiger Zeit ist der Rücken beansprucht und beginnt zu schmerzen. Gerade in der Pflanz- und Erntezeit ist dies häufig der Fall.

Schonen Sie Ihren Rücken, indem Sie sich das "richtige Bücken" angewöhnen. Orthopädisch richtiges Bücken erfolgt über das Beugen der Knie. Das mag in der Anfangsphase etwas umständlich erscheinen, schont aber den Rücken und die empfindlichen Rückenwirbel und Bandscheiben immens.

Die Stabilität in der Hockhaltung ist übrigens auch viel größer, und damit die Verletzungsgefahr beim Arbeiten mit Gartenwerkzeug geringer. Verabschieden Sie sich endgültig von der Bückhaltung mit durchgestreckten Beinen.

Weitere Tipps, um den Rücken zu schonen

  1. Der ein- oder mehrstündige Aufenthalt im Garten kann mit einem Sportprogramm verglichen werden. Hier wie dort sollte mit einigen Aufwärmübungen begonnen werden. Das Warm-up lockert die Muskulatur, und einige gezielte Dehnübungen schützen vor Muskelkater, Verspannungen sowie Zerrungen.

  2. Die Gartenkleidung muss der Witterung und Temperatur angepasst sein. Der verschwitzte und nicht ausreichend bedeckte Rücken kühlt schnell aus. Das führt zu schmerzhaften Verspannungen bis hin zu Zerrungen.

  3. Jegliches Bücken sollte möglichst vermieden werden. Ziel muss es sein, die Gartenarbeit weitgehend im Stehen zu erledigen. Hilfreich sind Geräte mit einem dementsprechend langen Stiel, oder auch geschwungene Arbeitsgeräte.

  4. Wenn auf dem Boden gearbeitet werden muss, dann geschieht das in der Hocke mit aufrechtem Oberkörper. Ein Vorbeugen strapaziert den Rücken, und zwar sowohl im Stehen als auch im Knien.

  5. Der Aufenthalt im Garten muss abwechslungsreich gestaltet werden, vergleichbar mit einem wechselnden Fitnessprogramm. Das lockert die Muskeln sowie den gesamten Rücken.

    Der darf nicht "versteifen". Einseitige Belastungen müssen sowohl temporär als auch dauerhaft vermieden werden.

  6. Ruckartige Bewegungen sind ein No-Go. Der Bewegungsablauf muss insgesamt flüssig sein.

  7. Alle Gartengeräte sollten mit einem Teleskopstab verlängerbar sein. Das entscheidet sich schon beim Gerätekauf.

    Für sämtliche Geräte von einem Hersteller werden nur ein, maximal zwei Teleskopstäbe benötigt. Sie lassen sich an- und abschrauben, also bedarfsgerecht austauschen.

  8. Blumenkübel oder Blumenwannen sollten von Beginn an auf mobilen Rollwagen platziert werden. Zum einen stehen sie dadurch etwa zehn Zentimeter über dem Erdboden, zum anderen wird dadurch im Frühling und Herbst ein Heben dieser wirklichen Schwergewichte verhindert. Der Transport ist mit dem Rollen einfach und körperlich nicht anstrengend.

  9. Die Einrichtung von Hochbeeten ist eine nahezu hundertprozentige Entlastung des Rückens. Die Höhe der Beete wird individuell entschieden. Das Bücken hin zum Erdboden entfällt ersatzlos.

  10. Außerhalb der Gartensaison sollte sich der Hobbygärtner körperlich fithalten. So wie die Outdoor-Sportler ihr Winterprogramm absolvieren, bieten sich für den Hobbygärtner als Fitnessprogramm das Schwimmen, Laufen oder Joggen an.

  11. Beim Kauf von Gartenerde, Dünger und dergleichen sollten kleinere Verpackungseinheiten gewählt werden. Damit verbundene Mehrkosten ersparen ein anstrengendes bis hin zu schmerzhaftes Tragen und Schleppen, das nicht rückenschonend sein kann.

  12. Beim Gerätekauf darf auf das AGR-Gütesiegel nicht verzichtet werden. AGR steht für "Aktion Gesunder Rücken".

    Der Mitte der 1990er Jahre gegründete gemeinnützige Verein mit Sitz in der niedersächsischen Gemeinde Selsingen hat sich das Erforschen von Entstehung und Vermeidung der Rückenschmerzen zum Ziel gesetzt. Dazu gehört unter anderem die Vergabe des AGR-Gütesiegels "Geprüft & Empfohlen" für besonders rückenfreundliche Gartengeräte.

Insgesamt stehen dem Hobbygärtner vielfältige Möglichkeiten für einen auch dauerhaft rückenschmerzfreien Aufenthalt im Garten zur Verfügung. Und im Anschluss an den Tagesaufenthalt im Garten tut ein Duschbad besonders gut. Es sollte angenehm warm temperiert sein, wobei zwischendurch ein kalter Wasserstrahl auch durchaus kreislauffördernd ist.

Wer diese zwölf Ratschläge befolgt, der hat beste Chancen auf ein rückenschmerzfreies Arbeiten während der Gartensaison, vom Frühling bis in den Herbst hinein.

Achten Sie auf richtige Kleidung

Bei der Gartenarbeit gerät man leicht ins Schwitzen. Im Sommer mag das kein Problem sein, im Frühjahr oder Herbst jedoch weht häufig noch ein kühler Wind. Achten Sie also auf die Wahl der richtigen Kleidung.

Ziehen Sie am besten mehrere Schichten übereinander an, so dass Sie diese je nach Bedarf ablegen können, ohne dann zu leicht gekleidet zu sein. Zugluft auf feuchter Haut kann nicht nur Erkältungen verursachen, sondern auch Verspannungen und Muskelverkrampfungen hervorrufen.

Tipps für Allergiker

Für diejenigen, die allergisch auf alle möglichen Arten von Pollen reagieren, kann die Gartenarbeit zur regelrechten Qual werden. Wer von Heuschnupfen betroffen ist, sollte in erster Linie darauf achten, die Pflanzen, die zur Pollenbildung neigen und mitunter bei Betroffenen auch zu schwerwiegenden Problemen wie Asthmaanfällen führen, gegen Sorten auszutauschen, die auch für Allergiker als sicher gelten.

Zu den Pflanzen, die Atemnot auslösen können, zählen:

  • Sonnenhut
  • Fuchsschwanz
  • Holunder
  • Wachholder
  • Liguster
  • Mohnblumen und
  • Pfingstrosen

Wiederum geeignet sind:

  • Stiefmütterchen
  • Gladiolen
  • Begonien
  • Azaleen
  • Veilchen
  • Löwenmäulchen
  • Stiefmütterchen
  • Ringelblumen

Auf Stroh zum Überwintern sollte verzichtet und stattdessen auf Juteummantelungen zurückgegriffen werden. Bei Arbeiten, die mit Staubaufwirbelung verbunden sind, sollten Schutzmaske und -brille gtragen werden. Die Menge an Allergenen in der Atemluft lässt sich des Weiteren durch häufiges Bewässern reduzieren.

Besonders Haut und Hände sind bei der Gartenarbeit stark beansprucht und zudem verschiedenen Gefahren ausgesetzt; ein guter Schutz ist sehr wichtig.

Schützen Sie Ihre Hände

Achten Sie auch auf die Gesundheit Ihrer Hände. Ein langer Arbeitstag im Garten kann nicht nur hässliche schwarze Ränder unter Ihren Fingernägeln hinterlassen. Der direkte Kontakt mit der Erde beansprucht die Haut.

Beim Setzen und Pflanzen muss oft mit der Hand gegraben werden. Handschuhe bieten hier einen sinnvollen Schutz, auch vor Dornen und Brennnesseln. Langfristig beugt das Tragen von Arbeitshandschuhen auch der Bildung von Arthrose vor, da die Hände dann nicht zu sehr auskühlen.

Zu schnell verletzt man sich die Haut an den Händen zudem zum Beispiel durch kleine Steine in der Erde oder auch durch Giftstoffe. Kleine Verletzungen bei der Gartenarbeit entzünden sich sehr schnell, darum sollten sie sofort mit Wasser abgespült werden, um eventuelle Erdreste und Schmutz zu entfernen. Mit einem Pflaster abgedeckt kann es mit der Gartenarbeit weitergehen.

Gut passende Gartenhandschuhe schützen die Hände auch vor Blasen oder Quetschungen. Jeder, der schon einmal im Garten gearbeitet hat, kennt das Problem: Beim Laubharken oder Fegen bilden sich schnell Blasen oder Schwielen an den Händen und in der Gartenschere und Co. klemmt man sich gelegentlich einmal die Finger – mit Gartenhandschuhen werden diese Risiken deutlich minimiert.

Vorsicht: Sonnenbrand

Wer angestrengt im Garten arbeitet, der bemerkt oft nicht, wie sehr die Sonne auf seinen Rücken, seine Arme und Beine oder seinen Kopf scheint. Erst abends wird dann der hässliche und vor allem hautschädigende Sonnenbrand entdeckt.

Achten Sie also schon bei Beginn der Gartenarbeit auf einen ausreichenden Sonnenschutz. Benutzen Sie Sonnencreme und tragen Sie eine Kopfbedeckung.

Denn wer viel in der Sonne arbeitet, der riskiert auch einen Sonnenstich. Deshalb ist es auch besonders wichtig, über den Tag konsequent ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Da also die Haut bei der Gartenarbeit besonders beansprucht wird, benötigt sie zuvor sowie nach getaner Arbeit auch eine entsprechende Pflege...

Hautpflege bei und nach der Gartenarbeit

Gartenarbeit macht Spaß, sie macht schön, schlank und ist Balsam für die Seele. Bei der Arbeit im Garten sollten einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, damit die Haut keinen Schaden nimmt.

Damit die Haut auch nach der Gartenarbeit wunderbar weich und schön bleibt, muss sie gepflegt werden. Bevor es an die frische Luft geht, sollte die unbedeckte Haut mit einer Sonnenschutz-Creme mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden. Die Hände sollten vor dem Anziehen der Handschuhe gut eingefettet werden, damit eventuell eindringender Schmutz nicht in kleine Hautrisse eindringen kann.

Nach der Gartenarbeit tut ein erholsames Bad oder eine Dusche besonders gut. Das Wasser entspannt die Muskulatur und reinigt zugleich die Haut und das Haar. Vorher sollten die Hände und alle Körperteile, an denen grober Schmutz oder Erde anhaftet, mit klarem lauwarmem Wasser abgespült werden.

In der Badewanne oder Dusche werden auch die harnäckigsten Verschmutzungen eingeweicht - sitzt der Schmutz zu fest, hilft eine weiche Nagelbürste ihn zu entfernen.

Nach der gründlichen Reinigung der Haut fühlt sie sich sehr trocken an. Eine kühlende Aftersun-Creme ist nun genau das Richtige. Sie gibt der Haut die fehlende Feuchtigkeit zurück, pflegt und beruhigt die von der Sonne strapazierte Haut. Ein warmes Ölbad macht die Hände wieder streichelzart, Olivenöle oder Mandelöle sind für die Handpflege besonders empfehlenswert.

Wenn man all die Tipps für eine gesunde und schonende Gartenarbeit beherzigt, kann man diese zudem als eine effektive Trainingsmethode ansehen...

Fit durch Gartenarbeit - eine abwechslungsreiche Sportalternative

Gartenarbeit sorgt nicht nur dafür, dass der Gärtner sich zur Erntezeit über frisches Obst und Gemüse freuen kann. Sie trägt auch zur Gesunderhaltung bei. Das regelmäßige Gießen, Jäten und Graben erzielt positive körperliche und seelische Effekte.

Gärtnern macht glücklich. Das liegt daran, dass das Betrachten von Bäumen und Blüten, Singvögeln und anderem Getier den Menschen an seinen Ursprung erinnert. Er fühlt sich eins mit der Natur. Dies löst Zufriedenheit aus und steigert die Produktion von Glückshormonen.

Meditation und Sport

Die Gartenarbeit wirkt auf viele Menschen wie Meditation. Sie können abschalten und sich ganz ihrem Hobby widmen. Der durch die Arbeit erzielte Erfolg wirkt als eine Art Anerkennung, die den Gemütszustand aufhellt.

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass bei der Gartenarbeit schon nach wenigen Minuten der Blutdruck auf Normalwerte sinkt. Gleichzeitig kommt es zur besseren Durchblutung von Muskeln und Gefäßen. Das ständige Bewegen beugt zudem Gelenkbeschwerden vor.

Bei der Gartenarbeit wird viel Energie verbrannt. In einer Stunde können es je nach Art der Tätigkeit zwischen 250 und 500 Kilokalorien sein.

Wer abnehmen möchte, ist gut beraten, sich einen Garten anzuschaffen. So kann manche Übungseinheit im Fitness-Studio gespart werden. Nebenbei tankt der Körper viel frische Luft, die nicht nur das Lungenvolumen erhöht.

Den Spaß beibehalten

Damit der Gartenspaß erhalten bleibt, ist es wichtig, die Gartenarbeit nicht zu unterschätzen. Wer sich überlastet, wird längere Zeit pausieren müssen. Außerdem können falsche Bewegungen dazu führen, dass es zu Verrenkungen kommt. Rückenleiden haben im Frühjahr und im Herbst Hochsaison.

Wie im Sport kommt es darauf an, sich bei der Gartenarbeit ergonomisch zu bewegen. Insbesondere sollten schwere Gewichte, wie Pflanzkübel, Terrassenplatten oder Bauteile für das Gartenhaus nur mit Hilfsmitteln oder mit mehreren Personen getragen werden.

Besser als Hau-Ruck-Aktionen, bei denen der gesamte Garten an einem Tag gesäubert wird, ist das regelmäßige Gärtnern. So kann der Gärtner Prioritäten setzen und sich seine Arbeit gut einteilen.

Aus Angst vor orthopädischen Beschwerden auf den Garten zu verzichten, wäre völlig falsch. Diese können ebenso beim Sport oder im Alltag entstehen. Manchmal reicht eine ruckartige Bewegung aus.

Wer seinen Rücken lieber schont und Belastungen gänzlich meidet, der schadet diesem nur. Eine untrainierte Muskulatur ist nämlich sehr anfällig für Erkrankungen.

Und all die angesprochenen positiven Effekte auf die Gesundheit könnte ein Gartenmuffel auch nicht genießen. Abgesehen davon, dass frisches Obst und Gemüse nicht nur gesund, sondern auch lecker ist.

In manchen Fällen jedoch wächst einem die Gartenarbeit im wahrsten Sinne des Wortes einfach über den Kopf - einige Menschen entscheiden sich für die Einstellung eines Gärtners.

Wann sich die Einstellung eines Gärtners lohnt

Einer der Hauptgründe über die Einstellung eines Gärtners nachzudenken, ist wohl das zunehmende Alter der Gartenbesitzer. Die Gartenarbeit nimmt überhand und man kann nicht mehr so viel tun, wie man gerne würde. Senioren sind mit einem Garten dann oft überfordert.

Vielleicht ist auch ein Partner verstorben und der zurückbleibende Partner kann die Gartenarbeit nicht mehr alleine bewältigen. Dann ist es sinnvoll, sich kompetente Hilfe zu holen.

Saisonaler Bedarf

Manchmal wird ein Gärtner auch nur phasenweise gebraucht. Etwa, wenn ein Garten neu angelegt werden soll und man eine fachmännische Beratung braucht. Ziergärten und Nutzgärten haben unterschiedliche Ansprüche und dementsprechend müssen sie angelegt werden.

Manche Gartenbesitzer wünschen sich, dass es das ganze Jahr über grünt und blüht. Damit kennt sich ein Gärtner aus und kann den Garten so gestalten. Ein optimal angelegter Garten macht dann auch weniger Arbeit und dafür lohnt sich ein Gärtner.

Finanzielle Fragen

Natürlich ist die Einstellung eines Gärtners auch immer eine Geldfrage. Wer es sich leisten kann, möchte vielleicht den Luxus eines schönen und gepflegten Gartens genießen, aber möglichst keine Arbeit damit haben. Dann braucht man zwangsläufig einen Gärtner.

Die Einstellung eines Gärtners ist nicht zuletzt auch eine Geldfrage
Die Einstellung eines Gärtners ist nicht zuletzt auch eine Geldfrage

Saisonale Beschäftigung für verschiedene Zwecke

Gärtner können auch nur saisonal eingestellt werden, beispielsweise in den Sommermonaten, wenn viel gegossen werden muss, oder zum häufigen Rasenmähen. Aber auch im Frühjahr und im Herbst gibt es in einem Garten noch viel zu tun. So kann man einen Fachmann auch nur zum Baumschnitt oder für Hecken und Sträucher gebrauchen.

Es kann auch sein, dass der Garten umgestaltet werden soll. Dabei kann ein Fachmann gute Dienste leisten und sowohl beratend, als auch tatkräftig unterstützen.

Landschaftsgärtner sind darauf spezialisier, Gärten schön anzulegen, zum Beispiel auch durch

  • Wasserspiele
  • Teiche
  • Biotope oder
  • einen Spielplatz.

Selbst die Gartenbeleuchtung gehört zu dem Repertoire. Schöne Gartenleuchten können den Garten zu einem wahren Schmuckstück machen.

Fazit

Gärten bieten viele Möglichkeiten, um sich die eigene Wohlfühloase zu gestalten, kann die Unterstützung eines Gärtners sehr sinnvoll und eine große Hilfe sein.

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Quellenangaben
  • gartenarbeit © Anne Katrin Figge - www.fotolia.de
  • Gardening - man digging the garden soil with a spud © lightpoet - www.fotolia.de
  • Garten 365 © K.-U. Häßler - www.fotolia.de
  • Woman holding big hedge cutter © sakkmesterke - www.fotolia.de
  • Häckseln - chaff 03 © LianeM - www.fotolia.de
  • zeitarbeit © Ilan Amith - www.fotolia.de
  • Mädchen riecht an einer Rose © underdogstudios - www.fotolia.de
  • little funny girl inside wheelbarrow with vegetables in the © Oksana Kuzmina - www.fotolia.de
  • au jardin © pgm - www.fotolia.de
  • Child, Playing, Playground. © BillionPhotos.com - www.fotolia.de
  • Retro lawn mower © Tomasz Nieweglowski - www.fotolia.de
  • a man's work is never done © Beverley Grace - www.fotolia.de
  • Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de
  • Couple outdoors with tools and lawnmower smiling © Monkey Business - www.fotolia.de
  • Gartenschere auf hellem Hintergrund © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de
  • Baum verschneiden 02 © Lianem - www.fotolia.de
  • RasenSchnitt © FotoLyriX - www.fotolia.de
  • Woman holding big hedge cutter © sakkmesterke - www.fotolia.de
  • forget-me-not seedling © Ewa Brozek - www.fotolia.de
  • Gartenarbeit © Kaarsten - www.fotolia.de
  • plantation d'un hibiscus © pst - www.fotolia.de
  • Zwiebel stecken 08 © Lianem - www.fotolia.de

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