Sonnenbad - Anwendungsgebiete, negative als auch positive Folgen und Hinweise zum Ablauf

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini

Das Sonnenbad zum Bräunen, Aufwärmen und Entspannen

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  • von Paradisi-Redaktion

Unter einem Sonnenbad versteht man das gezielte Liegen im Sonnenlicht. Vorrangiges Ziel ist dabei das Bräunen der Haut. Dass die Sonne sich positiv auf das menschliche Gemüt auswirkt, ist bekannt. Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge schützt Sonnenlicht aber auch das Herz und die Blutgefäße. Jedoch sollte man auch die negativen Auswirkungen nicht außer Acht lassen. Lesen Sie, was Sie beim Sonnenbad beachten sollten und wie Sie Ihre Haut am besten dabei schützen.

Ziel und Zweck

Ziel und Zweck des Sonnenbadens ist vor allem die Bräunung der Haut. Darüber hinaus kann es aber auch zum Aufwärmen oder zur Entspannung dienen.

Ein Sonnenbad gehört trotz aller Gefahren für die Haut weiterhin zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in den Sommermonaten oder bei Urlaubsreisen in sonnige Gefilde. Oftmals soll damit einem Schönheitsideal entsprochen werden, denn eine gebräunte Haut wirkt gesünder und attraktiver.

Ein Sonnenbad kann auch aus medizinischen Gründen erfolgen, was man als Heliotherapie bezeichnet. Diese kommt vor allem bei Krankheiten wie Tuberkulose und Pocken zur Anwendung.

Schon 23/ 24 n. Chr. hat ein römischer Gelehrter das Sonnen als selbst durchführbare Medizin empfohlen. Bis in die Gegenwart hinein nutzt man die Wirkung der Sonne auf den Menschen in der Medizin.

Solarien als Alternative

Eine beliebte Alternative zum Sonnenbad in der freien Natur ist das Solarium. Durch ein Solarium kann, durch künstlich erzeugtes UV-Licht, eine Bräunung auch bei schlechtem Wetter oder in der kalten Jahreszeit erfolgen.

Solarien sind aber aufgrund der gesundheitlichen Risiken für die Haut umstritten. In manchen Fällen kann das Sonnenbaden auch zu einer Sucht führen, was man als Tanorexie bezeichnet.

Die Sonnenstrahlung kann sich sowohl positiv als auch negativ auf den Körper auswirken.

Solariumsbesuche können zur Sucht werden
Solariumsbesuche können zur Sucht werden

Gefährliches Sonnenbad: Die Haut vergisst nie

Sonne macht glücklich und ist gesund. So hilft sie etwa dem Körper bei der Produktion von Vitamin D, das unter anderem wichtig für den Aufbau der Knochen ist. Doch die allgemeine Ansicht lautet: weniger ist oft mehr.

Erzeugt wird die Bräunung der Haut durch die UVB-Strahlung, die im Licht der Sonne enthalten ist. Während des Vorgangs erzeugen dabei die Melanozyten, Zellen, die sich in der Oberhaut befinden, Melanin, um Schäden am Zellkern zu verhindern.

Wenn die Haut jedoch noch nicht ausreichend vorgebräunt wurde, besteht leicht die Gefahr eines Sonnenbrandes, wodurch sich auch die Gefahr an Hautkrebs zu erkranken, erhöht.

Auch wenn einige Sonnenanbeter es ungern hören: zu viel Sonnenbaden ist schädlicher als allgemein angenommen. Natürlich mag man beim Strandurlaub, auf Open-Air-Events oder beim Wandern in den Bergen ungern an

denken, doch genau das droht bei zu viel Sonne. Damit unser Körper rund läuft, reichen im Prinzip schon wenige Minuten an der frischen Luft, selbst dann, wenn der Himmel bedeckt ist. Wer dennoch lange bei Sonnenschein draußen ist, sei es aus beruflichen Gründen oder aus reinem Vergnügen, muss entsprechend vorsorgen: lange Ärmel und große Hüte sind perfekte Helferlein, um die gefährdeten Stellen zu schützen.

Sonnenbrand nicht unterschätzen

Die pralle Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte man beim Mittelmeerurlaub eher meiden, da die Strahlung um diese Zeit besonders intensiv ist. Das kann vor allem dann gefährlich werden, wenn die Haut nicht ausreichend durch Sonnencreme geschützt wird. Es droht ein Sonnenbrand, der nicht nur lästig und schmerzhaft ist, sondern auch dauerhaft im Hautgedächnis verbleibt und die Krebsgefahr deutlich erhöht.

Wichtig für den Schutz durch Sonnencreme ist, dass der richtige Lichtschutzfaktor gewählt und regelmäßig nachgecremt wird. Je höher der Lichtschutzfaktor ist, desto besser soll der Schutz vor den Strahlen sein. Besondere Vorsicht gilt bei hellen Hauttypen.

Kinder schützen

Auch Säuglinge und Kleinkinder sollten dringend vor einem Übermaß an Sonne geschützt werden. So sehr das schöne Wetter auch zum Spielen und Planschen einlädt - ausgiebiges Eincremen ist Pflicht. Dabei sollten

nicht vergessen werden. Ein kleiner Sonnenhut ist auch für Kinder ein nützliches Accessoire.

Doch der Wissenschaft zufolge wird die positive Auswirkung der Sonne stark unterschätzt:

Frauen haben größere Angst vor UV-Strahlen als Männer

Frau am Strand in Bikini cremt sich mit Sonnencreme ein, im Hintergrund Meer
sunblock and legs © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Gesichts-, Falten- und Sonnencremes sind nicht mehr allein Frauensache. Laut einer aktuellen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der Apotheken Umschau ist für die Hälfte der männlichen Bundesbürger eine ausgiebige Hautpflege wichtig in ihrem täglichen Leben (50,3 Prozent).

55,6 Prozent der befragten Männer gaben sogar an, der Haut zuliebe auf extremes Sonnenbaden zu verzichten. Doch die männlichen Bundesbürger sehen der Sommersaison noch immer wesentlich sorgloser entgegen als die Frauen: Bei den weiblichen Befragten haben sich fast drei Viertel (73,7 Prozent) vorgenommen, als Schutz vor vorzeitiger Hautalterung massive Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

Ein Viertel der Deutschen verwendet beim Sonnenbaden keinen Sonnenschutz

Die meisten Deutschen cremen sich vor dem Sonnenbaden ein - Männer halten sich nicht immer daran

Frau am Strand cremt sich ihr Bein mit Sonnencreme ein
Frau cremt sich mit Sonnenschutzcreme am Strand ein © Marina Bartel - www.fotolia.de

Dass die Haut beim Sonnenbaden unbedingt einen besonderen Schutz braucht, ist in Deutschland mittlerweile doch wirklich jedem bekannt – sollte man meinen. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2010 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Apothekenmagazins "BABY und Familie" hat jetzt jedoch herausgefunden, dass immer noch ein Viertel der Bundesbürger (24,1 %) keine Sonnenschutzmittel verwendet, wenn sie sich in die Sonne legen.

Männer vergessen Sonnenschutz häufiger

Besonders unvernünftig sind in diesem Punkt vor allem die männlichen Befragten (31,6 %). Immerhin gaben drei Viertel der Deutschen (75,9 %) an, sich grundsätzlich vor jedem Sonnenbad einzucremen. Allerdings räumte gleichzeitig auch fast die Hälfte (48,1 %) ein, Sonnenschutzmittel nur dann zu verwenden, wenn sie im Sommer am Strand lägen oder sich im Hochgebirge aufhielten. Und rund jeder Sechste (17,8 %) bekannte, er hätte jedes Jahr zumindest einen Sonnenbrand. Ganz schön gefährlich, sagen Experten. Denn beim Thema Sonne reagiere die Haut höchst unversöhnlich. "Die Zahl der Hautkrebsfälle steigt kontinuierlich an", warnt Dr. Beate Volkmer, Diplom-Biologin vom Dermatologischen Zentrum in Buxtehude in "BABY und Familie".

In Deutschland erkrankten jährlich etwa 11.400 Menschen am äußerst bösartigen malignen Melanom. Die UV-Strahlung spiele dabei eine gefährliche Rolle.

Sonnenbaden und Medikamente oftmals gefährliche Mischung

Verschiedene Tabletten und Medikamentenpackungen auf blauem Tisch
Medikamente © grafikplusfoto - www.fotolia.de

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnt davor, sich nach der Einnahme von bestimmten Medikamenten in der Sonne zu räkeln. Besonders bei Antibiotika gegen Akne sei Vorsicht geboten, da es zu einem sonnenbrandähnlichen Ausschlag kommen könnte.

Zudem wird davor gewarnt, dass Antibabypillen dunkle Hautflecken hinterlassen können. Im Zusammenhang mit der Sonneneinstrahlung seien darüber hinaus Mittel gegen Bluthochdruck sowie Psychopharmaka besonders gefährlich. Zu Hautveränderungen könnte es beim Auftragen von Lavendelöl auf sonnengerötete Haut geben.

Vorsicht bei den ersten warmen Sonnenstrahlen

Wer es bei Frühlingssonne nicht mehr abwarten kann rauszugehen, sollte trotzdem seine Haut schützen

Pärchen (junger Mann in T-Shirt und junge Frau in gestreift) auf Wiese mit Blumen, blauer Himmel, halten Hände
run together © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Endlich wird es warm und kaum einen Menschen hält es nach dem langen Winter noch im Haus. Lange Spaziergänge in der Frühlingssonne streicheln die Seele und ausgedehnte Radtouren aktivieren die eingeschlafenen Lebensgeister.

Doch was viele vergessen ist, dass gerade auch die Sonne im Frühling ihre Tücken hat, denn nach der langen Zeit der dicken Pullover und langen Hosen ist die Haut sonnenentwöhnt und ist recht anfällig für einen Sonnenbrand.

Die richtige Vorbereitung für die ersten Sonnenstrahlen

Deshalb sollte man auch bei milden 20 Grad für einen ausreichenden Sonnenschutz sorgen. Empfindliche Hautstellen, wie etwa der Gesichtsbereich, sollten mit einer Sonnenschutzcreme von mindestens LF 20 eingecremt werden. Hellhäutige Menschen und Kinder sollten außer einer Creme oder Lotion auch einen Sonnenhut tragen.

Das Solarium als Vorbereitung zu nutzen bringt dagegen nicht viel, da diese eine zu hohe UVA-Strahlung abgeben. Neben einem Sonnenschutz mit entsprechenden Produkten und passender Kleidung kann man auch Lebensmittel mit einem Carotin-Gehalt essen, wie er sich etwa in Karotten befindet und somit auch für einen minimalen Schutz von innen sorgen. Hat es einen dann trotz aller Vorsicht erwischt, lindern After-Sun-Produkte etwas die Schmerzen des Sonnenbrandes und versorgen die Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit.

Bei welchen Arzneimitteln man vorsichtig in der Sonne sein muss

Mehrere Tabletten und Pillen liegen auf Wörterbuch auf Begriff Medikament
medikament © Stefan Redel - www.fotolia.de

Rheumamittel, Medikamente für Diabetiker und Psychopharmaka können die Haut lichtempfindlicher machen. Darauf weist Dr. Martin Allwang im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ hin.

Die Folgen könnten schlimme Sonnenbrände schon nach kurzer Zeit in der Sonne sein. „Achten Sie daher auf entsprechende Hinweise in der Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach“, rät der Arzneiexperte. Vor allem hellhäutige Menschen seien von dieser Nebenwirkung betroffen.

Sonnenbäder für Kinder mit empfindlicher Haut tabu

Im Sommer auf geeigneten Sonnenschutz für Kinder achten

Kleines Mädchen mit Sonnenhut steht lachend mit Armen ausgestreckt vor gelbem Blumenfeld
maedchen-raps 2 © Ramona Heim - www.fotolia.de

An schönen Tagen kann man mittlerweile einige braungebrannte Kinder beobachten, die lediglich mit einem Höschen bekleidet sind. Trotz aller Warnung der Experten und der gestiegenen Aufmerksamkeit der Eltern, kommt es immer wieder zu einem Sonnenbrand bei den Kleinen.

Bei Kindern ist Sonnenschutz besonders wichtig

Säuglinge sollten gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kinder bis fünf Jahre sollten dagegen nur mit einer passenden Bekleidung und auch einem geeigneten Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor 30 und einer Kopfbedeckung in die Sonne gehen.

Besondere Vorsicht ist auch beim Schwimmen gefragt, da hier die Sonnenstrahlen durch die Reflektion mit dem Wasser nochmals ihre Wirkung verstärken.

Auch im Schatten und bei wolkigem Himmel für ausreichend Sonnenschutz sorgen

Grundsätzlich sollten auch Kinder in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr nicht draußen spielen, da hier die Sonne ihre intensivste Kraft abgibt. Allerdings sollte man auch bei wolkigem Himmel nicht vergessen, dass die UV-Strahlen auch hier mit bis zu 80% ihrer Kraft auf die Erde auftreffen, weshalb man generell für einen geeigneten Sonnenschutz sorgen sollte.

Trügerische Herbstsonne: Statt Sonnenbräune droht Erkältung beim Sonnenbad

Erkältetes Seniorenpaar putzt sich im herbstlichen Park die Nase
Krankes Seniorenpärchen © drubig-photo - www.fotolia.de

Die goldene Sonne des Altweibersommers verlockt viele Menschen dazu, sich noch einmal auf dem Balkon oder im Garten hinzulegen und ein Sonnenbad zu genießen. Dabei droht jedoch schnell eine Erkältung, warnen Mediziner des Hausärzteverbandes in Hamburg. Denn obwohl die Sonne selbst noch wärmt, ist die Luft schon wesentlich kühler und der Teil der Haut, der nicht direkt vom Sonnenlicht gewärmt wird, kühlt schnell aus.

Auch nasse Haare sollten im Herbst vermieden werden, so die Ärzte. Durch die Verdunstung des Wassers auf der Kopfhaut wird dem Körper ebenfalls viel Wärme entzogen und er wird anfälliger für Erkältungen. Die Haare sollten daher unbedingt trocken geföhnt werden, ehe das Haus oder auch das Schwimmbad verlassen wird. Noch feuchte Haare können außerdem mit einer Mütze warm gehalten werden.

Natürlich braucht niemand ganz auf das Sonnenbad zu verzichten: So genügt es schließlich auch, das Gesicht und die entblößten Arme im T-Shirt noch einmal in die warmen Sonnenstrahlen zu halten, während der Rest des Körpers angekleidet bleibt. Dies geht sogar mit einer Mütze auf dem Kopf.

Vorsicht bei Sonnenbädern im Frühjahr: Nach dem langen Winter braucht die Haut Schutz

Junge Frau mit langen roten Haaren im Bikini unter blauem Himmel mit Sonnenschein
capelli e mare © olly - www.fotolia.de

Nach dem langen Winter ist ein ergiebiges Sonnenbad sehr verlockend. Doch Übertreibung ist schädlich für die Haut. Zu schnell können sich allzu gierige Sonnenanbeter die Haut verbrennen, denn jetzt im Frühjahr ist sie sehr empfindlich. Die Haut muss allmählich an die Sonne gewöhnt werden.

Darum ist ein Aufenthalt im Schatten besser, als das Schmoren in der prallen Sonne. Schutzkleidung und eine gute Kopfbedeckung schützen ebenfalls vor allzu aggressiver Sonneneinstrahlung. Denn ein Sonnenbrand lässt die Haut schneller altern und erhöht zudem das Risiko für einen späteren Hautkrebs.

Deshalb muss die Haut mit einen Sonnenschutzmittel mit dem Lichtschutzfaktor 20 oder höher geschützt werden. Damit haben UV-A- und UV-B-Strahlen keine Chancen mehr. Eine Sonnenbrille ist ein guter zusätzlicher Schutz.

Hohe Sonnenaktivität führt zu mehr Kindersterblichkeit und zu weniger Nachkommen

Die Intensität der UV-Strahlung wirkt sich auf die Geburtenrate und die Kindersterblichkeit aus

Blauer Himmel mit Wolken und strahlend heller Sonne
Sky © Sergey Tokarev - www.fotolia.de

Im kalten dunklen Norwegen befasst man sich gerne mit dem Sonnenlicht und seinen Wirkungen.

Forscher der technisch-naturwissenschaftlichen Universität Trondheim wollten nun beispielsweise wissen, ob sich die Sonnenaktivität und damit die Intensität der UV-Strahlung auf die Geburtenrate und die Kindersterblichkeit auswirkten. Dazu verglichen sie die Kirchenregister von 1750 bis 1900 mit Statistiken zur Sonnenaktivität im gleichen Zeitraum.

Gerburtstermin und Sonnenaktivität

Sie stellten fest, dass Menschen, die in einer Phase ruhigerer Sonnenaktivität geboren wurden, um bis zu 5,2 Jahre länger lebten als die Menschen, die in einer Phase hoher Sonnenaktivität geboren wurde. Diese Menschen hatten nicht nur eine kürzere Lebenserwartung, sondern bekamen auch selbst weniger Kinder.

Die Forscher vermuten, dass sich die intensivere UV-Strahlung möglicherweise negativ auf die Menschen ausgewirkt habe.

Sonnenbaden in der Schwangerschaft

So steigert Sonnenlicht zwar den Vitamin D-Spiegel, wirkt sich jedoch gleichzeitig negativ auf den Folsäurespiegel aus. Ein Mangel an Folsäure während der Schwangerschaft kann wiederum die Kindersterblichkeit erhöhen.

Die Forscher raten schwangeren Frauen daher dazu, auf das Sonnenbaden eher zu verzichten - schränken aber zugleich ein, dass die von ihnen erhobenen Daten aus einer ganz anderen Zeit mit anderen Ernährungsgewohnheiten stammten und viele Menschen den ganzen Tag im Freien arbeiteten.

UV-Licht und Krebs - Sonnenbaden schadet der Haut noch im Dunklen

Auch wenn man sich bereits einige Stunden nicht mehr in der Sonne befindet, verändert sich noch das Erbgut

Frauenkörper im Bikini vor weißem Sonnenschirm am Strand
Unrecognizable young adult female Person lying down on beach © Valua Vitaly - www.fotolia.de

Ein Sonnenbad kann noch Stunden später das Erbgut schädigen. Ausgerechnet Melanin, das die Haut vor UV-Licht schützt, fördert die Entstehung von Tumorzellen – auch lange nachdem der Sonnenanbeter in den Schatten gewechselt ist. Diesen Effekt belegt jetzt eine Studie der Universität Yale.

Bildung von CPDs setzt sich noch mehrere Stunden nach Sonnenbad fort

Für ihre Untersuchung setzten die Forscher verschiedene Pigmentzellen den langwelligen UV-A-Strahlen aus. Wie bereits bekannt war, entstanden dabei sofort zahlreiche Cyclobutan-Dimere (CPDs): benachbarte DNA-Bausteine verbinden sich, so dass der Erbgutstrang nur noch fehlerhaft abgelesen werden kann. In der Folge steigt das Krebsrisiko.

Zur Überraschung der Wissenschaftler stoppte dieser Prozess jedoch nicht sofort nach dem Sonnenbad. In den Melanozyten bildeten sich noch mehrere Stunden nach der UV-Einstrahlung gefährliche CPDs. Vor allem Phäomelanin, die Melanin-Variante von Rothaarigen, setzt die Schädigungen auch im Dunkeln fort.

Ursache könnte ein Energieüberschuss sein

Um diesen Effekt genauer zu analysieren, blockierten die Forscher die natürlichen Reparaturprozesse in der Haut. Fazit: rund 50 Prozent der Erbgutschäden entstanden nach dem Ende der Lichteinwirkung.

Die Ursache liegt vermutlich in einem Energieüberschuss, der bei den Elektronen des Melanins eine Aktivierungskaskade anregt. Als Schutz vor DNA-Schäden sollten Sonnenanbeter deshalb unbedingt auf Cremes mit zusätzlichen UV-A-Schutz achten.

Eine oft vernachlässigte Nebenwirkung: manche Medikamente steigern die Lichtempfindlichkeit

Der "phototoxische" Effekt vieler Arzneien macht die Haut um ein Vielfaches lichtempfindlicher

Gelber Himmel mit strahlendem Sonnenschein
sunbeam © Julydfg - www.fotolia.de

Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Lichtempfindlichkeit. Sie gibt an, wie lange man ohne besonderen Hautschutz in der Sonne bleiben kann, bevor die Haut mir Verletzungen wie dem klassischen Sonnenbrand reagiert. Im Allgemeinen entscheidet der Hauttyp darüber, wie viele Minuten ohne Schutz möglich sind.

Allerdings können manche Medikamente die Lichtempfindlichkeit der Haut stark beeinflussen. Auf diese Nebenwirkung achten jedoch viele Patienten nicht ausreichend und riskieren damit gerade im Sommerurlaub immer wieder schwere Sonnenbrände.

Wirkstoffe mit phototoxischem Effekt

Es gibt mehrere hundert Wirkstoffe, die diesen "phototoxischen" Effekt haben. Dazu zählen eine Reihe von Antibiotika und Psychopharmaka. Frauen, die hormonell verhüten, sollten ebenfalls in die Packungsbeilage ihrer Anti-Baby-Pille schauen. Viele der künstlichen Hormone wirken auf die Haut.

Neben diesen verschreibungspflichtigen Medikamenten gibt es eine Reihe von freiverkäuflichen Mitteln, die genauso die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Hierzu zählt Johanniskraut. Normaler Konsum ist dabei unbedenklich, doch wer das Kraut gegen seelische Verstimmungen in hoher Dosis nimmt, muss aufpassen. Ferner gibt es

die in diese Kategorie fallen.

Schutzmaßnahmen an sonnigen Tagen

Bemerkt ein Patient, dass seine Lichtempfindlichkeit auffallend gestiegen ist, macht ein Beratungstermin beim Arzt Sinn. Eventuell kann das Medikament gewechselt, oder zumindest die Dosis reduziert werden. Kommen diese Veränderungen nicht infrage, sollte jeder Betroffene an sonnigen Tagen auf Schutzmaßnahmen achten. Dazu zählen:

  • eine Kopfbedeckung,
  • möglichst schulterlange Oberbekleidung und
  • der Einsatz von Sonnenmilch auf allen freien Körperstellen.

Wer kann, sollte die Mittagssonne meiden und die Medikamente nach Absprache mit dem Arzt bevorzugt am Abend einnehmen. Die Lichtempfindlichkeit ist in den Stunden nach der Einnahme am höchsten und nimmt dann wieder ab.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Sonnenlichts auf das Herz

Bisher galt die Sonne eher als ungesund, da die UV-Strahlung des Sonnenlichts Sonnenbrand und Hautkrebs hervorrufen kann. Britische Wissenschaftler fanden nun jedoch heraus, dass das Sonnenlicht mehr Vorteile als Nachteile bringt. So wirkt sich die Sonne positiv auf Herz und Blutgefäße aus und soll sogar das Leben verlängern.

Mangel an Sonnenlicht ungesund für das Herz

Studien ergaben, dass in den nördlichen Regionen der Erde mehr Menschen an Herzinfarkten und Gefäßkrankheiten versterben als in südlichen Regionen, in denen die Sonne häufiger scheint. Dies gilt zum Beispiel für Australier, bei denen die Sterblichkeit durch Herzinfarkte, Herzinsuffizienz oder Schlaganfälle geringer ausfällt als auf der Nordhalbkugel. Auch in Großbritannien besteht bei Herzinfarkten ein Unterschied zwischen den nördlichen und den südlichen Teilen des Landes.

Ursachen

Die Ursache für dieses Phänomen konnte bislang nicht geklärt werden. Der britische Professor Richard Weller, der an der Universität Edinburgh tätig ist, fand nun heraus, dass der ultraviolette Anteil des Sonnenlichts dabei eine bedeutende Rolle spielt. So ergaben Nachforschungen, dass es im Winter zu mehr Todesfällen aufgrund von Herzinfarkten und Schlaganfällen kommt, als in den Sommermonaten.

Einfluss der UV-Strahlung

Professor Weller nahm mit 24 Freiwilligen einige Tests vor. Diese ergaben, dass UV-Strahlen den Blutdruck direkt absenken. Während des Tests legten sich die Probanden je 20 Minuten unter eine Sonnenbank, die ihren Körpern UV-Licht zuführte.

Sonneneinstrahlung ist für Seele und Körper gut aber immer in Massen und geschützt durch Kleidung
Sonneneinstrahlung ist für Seele und Körper gut aber immer in Massen und geschützt durch Kleidung
Ergebnis

Infolgedessen kam es zum Absinken des Blutdrucks um 2 mmHg. Dieser positive Effekt dauerte etwa 60 Minuten an. Keine Wirkung hatte dagegen eine weitere Sonnenbanksitzung, bei der das UV-Licht abgeschaltet wurde und nur Wärmestrahlen auf die Testpersonen niedergingen.

Nach Ansicht von Professor Weller kommt der Effekt dadurch zustande, weil die Haut größere Reserven an Nitrat und Nitrit speichert. Diese werden durch die Sonnenstrahlung zu Stickstoffmonoxid, auch Stickoxid genannt, umgewandelt und in den Blutkreislauf des Organismus abgegeben.

Für das Regulieren des Blutdrucks ist Stickstoffmonoxid überaus wichtig, da es die Arterien entspannt und auf diese Weise den Gefäßdruck verringert. Durch diesen Effekt sorgt das Sonnenlicht also dafür, dass der Blutdruck sinkt, was gleichzeitig die Gefahr eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes verringert. Besonders positiv scheint sich das UV-Licht auf den Blutdruck von älteren Menschen auszuwirken.

Ernährung als bedeutender Faktor

Unklar ist noch, wie die Stickstoffverbindungen in der Haut entstehen. Die Forscher vermuten, dass eine Ernährung mit stickstoffreichen Gemüsesorten dafür verantwortlich ist. Dazu gehören zum Beispiel grünes Blattgemüse wie

Ebenfalls reich an Stickstoff sind

Bislang galten Nitrate und Nitrite in höheren Konzentrationen als gesundheitsschädlich, was durch die neuen Forschungsresultate nun allerdings wieder infrage gestellt wird.

Vorteile des Sonnenlichts größer als seine Nachteile

Obwohl UV-Licht einen Risikofaktor für Hautkrebs darstellt, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile der Sonne nach Ansicht von Professor Weller deutlich.

  • Auch wenn der Blutdruck nur geringfügig abgesenkt wird, reicht dies aus, um die Sterblichkeitsrate durch Herzinfarkte und Schlaganfälle deutlich zu verringern.
  • Außerdem sterben wesentlich mehr Menschen an Herzerkrankungen als an Hautkrebs.

Allerdings muss noch untersucht werden, wie die langfristigen Auswirkungen des Sonnenlichts auf den Blutdruck sind. Darüber hinaus gilt es, zu klären, wie viel UV-Licht nötig ist, um einen Schutzeffekt zu erzeugen.

Eine natürliche Medizin

Die Sonne ist der Motor allen Lebens. Sie hält alle Kreisläufe in Bewegung. Schon seit Urzeiten ist sie das Symbol des Lebens und seit der Antike ist sie bekannt als Heilkraft. Die Sonne kann somit noch viel mehr, als das Herz und die Blutgefäße zu schützen.

Das Wohlbefinden der Menschen hängt nicht zuletzt von der Sonne ab. Wer kennt es nicht? Der Wecker klingelt am frühen Morgen und die Augen blinzeln das erste Mal an diesem Tag.

Draußen ist es grau, kalt und stürmisch und der Regen trommelt gegen die Fensterscheiben. Es fällt leicht, die Decke nochmal bis zum Kopf zu ziehen und es kann eine Weile dauern, bis alle Überwindungsversuche gelingen und der Weg raus aus dem Bett geschafft ist.

Doch dann, ein anderer Tag. Der Wecker klingelt und beim Öffnen der Augen kitzelt schon die Sonne im Gesicht. Der Himmel ist blau und ein wohliges Gefühl breitet sich aus.

Ein breites Wirkungsspektrum

Bereits wenige Sonnenstrahlen haben eine positive Wirkung. Sonnenlicht

  • steigert die Abwehrkräfte gegen Infektionen
  • fördert das Wohlbefinden und
  • ist ausschlaggebend für die Bildung von Vitamin D,

welches wichtig für die Knochenstärkung ist. Des Weiteren regt die Sonneneinstrahlung

an. Auch bestimmte Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Schuppenflechte oder rheumatische Beschwerden, können durch ein Sonnenbad gelindert werden. Ebenso kann sich ein Sonnenbad positiv auf die Seele auswirken und Depressionen vorbeugen. Schlussendlich beeinflusst die Sonne auch den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Die Kraft der Sonne bewegt etwa 5 Billionen Tonnen Luftmassen und bewirkt so die Wettererscheinungen. Außerdem bewegt die Energie der Sonne mehr als tausend Billionen Tonnen Wassermassen, und ohne diese Sonnenenergie wäre das Wasser ein fester Gegenstand, also Eis.

Trotz aller positiven Wirkungsweisen dürfen die Risiken von zu langen und gesundheitsschädlichen Sonnenbädern nicht vergessen werden. Genießen Sie also die Sonne, aber vergessen sie dabei nicht, sich und ihre Haut mit Sonnenschutzmitteln zu pflegen.

Sonnenstrahlung macht Lust auf Sex

Junge Frau im schwarzen Bikini mit Sonnenbrille vor Wasser unter blauem Himmel
sea © olly - www.fotolia.de

Das Gehirn schüttet durch vermehrte Sonnenstrahlung das Glückshormon Serotonin aus, das für eine positive Stimmung sorgt.

Gerüche in der Natur und die Helligkeit wecken "Frühlingsgefühle" und somit die Lust auf Sex, so die Psychologin Pinnow von der Universität Bonn. Demnach würde sich in Deutschlands Betten nach Winterende auch die Lust erhöhen. Die dunkle Jahreszeit hemmt die Lust und führt zu Energiemangel.

Wie viel Sonne ist gut für unsere Haut?

Verschiedene Hauttypen vertragen unterschiedliche viel Sonne

Ansicht von oben, junge Frau im Bikini sonnt sich am Pool
Lazing on a sunny afternoon © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wie viel Sonne ist gut für unsere Haut? Bei der Beantwortung dieser Frage ist ausschlaggebend, welchem der insgesamt vier bekannten Hauttypen wir angehören. Der Hauttyp gibt uns einen Richtwert darüber, wie viel Sonne unsere Haut verträgt. Generell werden unterschieden:

1. Der keltische Typ:

Der keltische Typen zeichnet sich in der Regel durch sehr helle Haut, hellblondes oder rötliches Haar und blaue, grüne oder hellgraue Augen aus. Sommersprossen sowie eine starke Anfälligkeit für Sonnenbrand und schlecht bräunende Haut lassen außerdem auf den keltischen Typen schließen.

2. Der nordische Typ:

Den nordischen Typen zeichnen insbesondere helle Haut, blondes oder hellbraunes Haar und blaue, grüne oder graue Augen aus. Sommersprossen sowie Anfälligkeit für Sonnenbrand und langsam bräunende Haut lassen außerdem auf den nordischen Typen schließen.

3. Der Mischtyp:

Dieser Hauttyp hat eine mittlere Hautfarbe, dunkel- und hellbraunes (manchmal auch blondes oder schwarzes) Haar und braune, grüne, graue oder blaue Augen. Sommersprossen sind eher selten, die Haut bräunt relativ schnell und dennoch bringt ein Sonnenbad manchmal einen Sonnenbrand mit sich.

4. Der mediterrane Typ:

Den mediterranen Hauttypen zeichnen braune Haut, braune Augen und braunes oder schwarzes Haar aus. Sommersprossen sind äußerst selten und ein Sonnenbrand ist eher die Ausnahme.

Sonnenbaden und Besonnung senken Thromboserisiko bei Frauen

Lachende Frau im Bikini am Strand liegt im Wasser, wird nassgespritzt
Woman doing splashes © pressmaster - www.fotolia.de

Bei Frauen, die häufiger Sonnenbaden oder Solarien nutzen, vermindert sich das Thromboserisiko um 30 Prozent im Vergleich zu Frauen, die Sonnenbaden oder Besonnung weitestgehend meiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie schwedischer Forscher, die jetzt im "Journal of Thrombosis and Haemostasis" veröffentlicht worden ist.

"In ihren Schlussfolgerungen geht die Forschergruppe davon aus, dass die mit Sonnenbaden oder Solariumsbesuch verbundene höhere UVB-Bestrahlung des menschlichen Körpers den Vitamin-D-Pegel verbessert, was wiederum zu einer Stärkung der Gerinnung hemmenden Eigenschaften des Blutes führt", erläutert Ad Brand, der Sprecher des Sunlight Research Forums (SRF). In der Studie hätten, so Brand weiter, die schwedischen Forscher zudem festgestellt, dass das Thromboserisiko im Winter um 50 Prozent höher liege als in anderen Jahreszeiten.

Das Sunlight Research Forum (SRF) ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Ihr Ziel ist es, die neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Effekte maßvoller UV-Strahlung auf den Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Sonnenbräune gilt als Schutzmechanismus der Haut

Blonde Frau in weißem Bikini am Strand und blauem Anhänger an der Kette
beautiful young woman on the beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wenn es um das Sonnenbad geht so gilt es, eine gesunde Balance zu finden. Die Sonne ist ein wertvoller Vitamin D-Lieferant, 90 Prozent nimmt der Mensch über seine Haut auf.

Übertreibt man das Sonnenbaden allerdings, so kann es zu Sonnenbrand kommen, was das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Viele Menschen fragen sich, ob denn die Bräune, die durch die Sonne ensteht, ebenfalls als Zeichen der Hautschädigung angesehen werden kann.

Experten verneinen diese Frage und beschreiben diese als Schutzmechanismus der Haut. Dies kann man sich wie beim Schwitzen vorstellen - um den Körper vor Überhitzung zu schützen, fängt man an zu schwitzen; auf diese Weise ensteht ein Kühlungsprozess. Beim Sonnen entsteht irgendwann eine Bräune, die die Haut davor schützt, zu viel Sonne zu absorbieren. So lang man sich also nicht zu lang in der Sonne aufhält, ist dies nicht als gesundheitsschädlich anzusehen.

Sonnencreme hemmt Vitamin D-Produktion

Junge Frau mit nacktem Oberkörper in der Sonne, Sonne aus Sonnencreme auf Rücken
sunny girl © Dash - www.fotolia.de

Zu intensives Sonnenbaden kann bekanntlich zu Sonnenbrand führen und somit das Hautkrebsrisiko drastisch erhöhen. Wem seine Gesundheit am Herzen liegt, der greift daher schnell zu hohem Sonnenschutz. Grundsätzlich ist gegen Sonnencreme auch nichts einzuwenden. Doch leider hat auch sie ihre Nachteile.

Hautspezialist und Professor an der Universität in Boston, Michael Holick, erklärt, dass schon ab einem Lichtschutzfaktor der Stärke 15 die Produktion an Vitamin D um fast 100 Prozent verringert wird. Vitamin D ist ein essentiell wichtiger Bestandteil wenn es um unsere Knochen sowie um die Prävention von Infarkten und Diabetes geht. Holick empfiehlt daher, drei mal wöchentlich ein kurzes Sonnenbad von zehn bis fünfzehn Minuten zu genießen – und das ganz ohne schlechtes Gewissen.

Wer sich allerdings der Sonneneinstrahlung länger aussetzt, der sollte doch zu einem Sonnenschutz greifen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Sonnenlicht hilft dem Körper wichtiges Vitamin-D zu bilden

Sobald die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen, zieht es uns nach draußen auf die Wiese, an den Badesee oder Strand. Doch das hat nicht nur mit der guten Laune und angenehmen Wärme zu tun. Über Sonnenlicht bildet der Körper auch wichtige Stoffe aus. Dazu zählt etwa das Serotonin, das uns glücklich macht. Auch ist Sonne gut für den Aufbau des Immunsystems. Und schließlich bildet die Haut das lebenswichtige Vitamin-D aus, wenn sie mit Sonne in Kontakt komme, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Jeder Mensch sollte sich deswegen täglich fünf bis zehn Minuten lang in die Sonne begeben. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, sich mit Cremes, einem Hut und einer Sonnebrille gegen die UV-Strahlung zu schützen. Übrigens kann der Körper sogar einen Vitamin-D-Speicher für die sonnenlosen Wintermonate anlegen. Das Vitamin ist besonders wichtig für die Robustheit der Knochen.

Sonnen in der richtigen Menge ist lebensnotwendig

Mann mit schwarzer Sonnenbrille verschränkt die Arme hinterm Kopf, liegt auf Strohmatte am Strand
Man Sunbathing on the beach © Alice - www.fotolia.de

Meldungen über die Schädigung der Haut durch Sonnenstrahlen, lassen die Notwendigkeit des Sonnenbadens leider in den Hintergrund rücken. Dies ist fatal! Vitamin-D-Mangel entsteht und so wird die Wichtigkeit für gesunde Knochen vergessen. Sonne ist ebenso ein Schutz gegen Krebsleiden und sie sorgt für die Bildung von Vitamin D.

Durch ihre Kraft wird die Eigenschaft des Blutflusses verbessert und die Psyche bekommt positive Impulse. Wichtig ist es ein vernünftiges Maß, was die Dauer des Sonnenbadens anbelangt, zu finden. Kurzes Sonnenbaden ist empfehlenswert, da die schädlichen UVA-Strahlen das Hautkrebsrisiko erhöhen und das Hautbild alt erscheinen lassen.

Niemals jedoch ohne ein geeignetes Sonnenschutzmittel! Selbst unter dem Sonnenschirm und im Auto können UVA-Strahlen in reduzierter Menge auf den Körper wirken. Speziell unter dem Sonnenschirm kann die Haut sich langsam an die Sonne gewöhnen. Eine leichte Kleidung und ein hoher Lichtschutzfaktor sorgen für den erforderlichen Schutz und Arme und Gesicht fangen genügend Strahlen für eine Vitamin-D-Bildung ein.

Studie - Hat das Sonnenbaden mehr positive Auswirkungen als Risiken?

Urlauber mit Strohhut auf Sonnenliege unter Palmen mit Aussicht auf das Meer
heaven on earth © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Ein Sonnenbad ist hautschädlich und wer sich dieses zu häufig und vor allen Dingen ohne entsprechenden Sonnenschutz gönnt, riskiert eine vorzeitige Hautalterung sowie die Erkrankung an Hautkrebs. Diese Meldung ist bekannt und schafft es spätestens Mitte jedes Jahres immer wieder in die Medien. Doch wie eine Studie der Edinburgh University nun ergeben hat, könnten diese Risiken in einem kleineren Verhältnis zu den positiven Effekten des Bräunens stehen.

Nach Ansichten der Studienleiter kann das Sonnenlicht zur Senkung des Blutdrucks führen; auf diese Weise würden Herzinfarkte und Schlaganfälle seltener auftreten. Bisher ist man davon ausgegangen, dass besonders die Vitamin D-Produktion durch das Sonnenlicht zur Gesundheit beiträgt, doch nun ist von einer positiven Wirkung der UV-Strahlen die Rede.

Um detailliertere Aussagen über den gesundheitlichen Aspekt des Sonnenbadens machen zu können, werden noch weitere Untersuchungen nötig sein.

Jetzt eine Portion Sonne tanken - Das füllt unsere Vitamin-D-Reserven wieder auf

Seitenansicht junge Frau trägt Sonnenbrille mit großen Gläsern und schaut nach oben
Close-up face of young woman wearing the big modern sunglasses. © Valua Vitaly - www.fotolia.de

Vitamin D Mangel sollte nicht unterbewertet werden. Denn ein zu wenig an diesem Vitamin führt zu einem erhöhten Knochenbruchsrisiko, denn die Knochen altern schneller. Durch den Vitamin-D-Mangel kommt es nämlich zu einer Mineralisationsstörung in den Knochen, dadurch wird die Knochenmasse vermindert und wenn der mineralisierte Knochen altert und an Stabilität verliert, kommt es häufig zu Brüchen.

Bei Untersuchungen von 30 Verstorbenen, denen Knochenproben entnommen wurden kam ein Vitamin-D-Mangel zutage. Dann führten die Wissenschaftler Experimente durch bei denen sie feststellten, dass Vitamin-D-Mangel sich sowohl auf die Knochendichte als auch auf die Knochenqualität auswirkt.

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellte fest, dass ungefähr 63 Prozent aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren an Vitamin-D-Mangel leiden. Zwei von drei Untersuchten haben allerdings nur „einen milden Mangel“. Frauen haben zu 58 Prozent und Männer zu 57 Prozent zu wenig Vitamin-D im Blut.

Das Vitamin steht in Zusammenhang mit der Sonneneinstrahlung und ist deshalb auch jahreszeitenabhängig und auch davon, wo der Betroffene lebt. Keine Sorge um das Vitamin-D müssen sich die Menschen machen, die jenseits des 37. Breitengrads leben, wie die Leute in San Francisco, südlich von Athen, oder Sardinien. Hamburg dagegen liegt am 53. Breitengrad, darum haben die Bewohner dort ein Problem mit Sonnenlicht ihre Vitamin-D-Reserven zu füllen. Doch auch in Fisch wie Hering, Makrele und Lachs ist das Vitamin enthalten, sowie in Eigelb und Leber.

Auf die Vitamin D Reserven achten: Im Winter viel ins Freie gehen

Junge Frau mit Mütze sitzt im Schnee
Moscow 4 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Vitamin D ist wichtig. Darum sollte man die wenigen Sonnenstrahlen im Winter nutzen und täglich ein wenig davon aufgenommen werden. Der tägliche Spaziergang ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken. Die körpereigene Immunabwehr kann durch ein paar Sonnenstrahlen am Tag aktiviert werden. Viele Menschen leiden zum Ende des Winters unter einem Vitamin D Mangel.

Mittagspause im Freien verbringen

Wer häufig an Infekten leidet, dem fehlt möglicherweise das notwendige Vitamin D. Deshalb sollte man sich ungefähr 15 bis 20 Minuten am Tag draußen aufhalten. Eine günstige Gelegenheit könnte die Mittagspause darstellen. Wer Sport treibt, sollte dies im Freien tun, möglichst mittags. Selbst bei Regen und bewölktem Himmel sollte der Aufenthalt draußen beibehalten werden.

Die Sonne kitzelt das Serotonin in unserem Körper wach, wir fühlen uns gut gelaunt, denn Serotonin wird auch Glückshormon genannt. Das gibt es zwar auch in Schokolade, aber Licht ist absolut kalorienfrei. Das können wir ohne schlechtes Gewissen in uns aufnehmen.

In Bergen auch im Winter Sonnenbrandgefahr

Wer sich allerdings in den Bergen aufhält, sollte darauf achten, keinen Sonnenbrand zu bekommen. Denn die Sonne hat es auch im Winter in sich.

Sonnenstrahlen senken Schmerzempfinden – und machen süchtig

Frauenkörper im Bikini vor weißem Sonnenschirm am Strand
Unrecognizable young adult female Person lying down on beach © Valua Vitaly - www.fotolia.de

Regelmäßige Sonnenbäder können süchtig machen. Kein Wunder also, das wir nach dem Sommerurlaub schlechte Laune bekommen. Uns wurde unsere Droge entzogen. Seit Jahren rätseln die Wissenschaftler, warum der Mensch einen natürlichen Drang zur Sonne hat. UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs und sollte uns deshalb in der Evolution verleidet worden sein. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Nach Abbruch der regelmäßigen Bestrahlung reagiert der Körper mit Entzugserscheinungen

Wie US-Forscher im Tierexperiment herausfanden, steigt nach einer Woche mit rund halbstündigen Sonnenbädern pro Tag der beta-Endorphin-Spiegel im Blut deutlich an. Dieser Botenstoff gilt als körpereigener Schmerzkiller und bindet an dieselben Opioid-Rezeptoren wie Heroin oder Morphin. Nach regelmäßiger Bestrahlung gewöhnen sich die Rezeptoren an das hohe Endorphin-Level: wir fühlen uns wohler und sind schmerzunempfindlicher. Bricht die Zufuhr plötzlich ab, reagiert der Organismus mit Entzugserscheinungen.

Dass die Bildung von beta-Endorphinen an die UV-Strahlung gekoppelt ist, gilt als gesichert. Die Forscher wissen jedoch nicht, warum der Mensch sich evolutionär ausgerechnet von so etwas Gefährlichem wie Sonnenstrahlen abhängig gemacht hat.

Eine mögliche Erklärung liegt im Vitamin D. Um das "Knochenhormon" zu bilden braucht unser Organismus UV-Strahlen. Allerdings reicht eine geringe Dosis aus. Zuviel Sonne wiederum lässt die Gefahr für schwarzen Hautkrebs drastisch ansteigen.

Ablauf eines Sonnenbads

Sonne ist belebend und lässt den Teint frisch aussehen. Doch UV-Strahlen haben auch ihre Schattenseiten, denn sie trocknen die Haut aus und machen das Haar spröde. Leider vergessen viele, dass die heimische Sonne so kraftvoll und intensiv strahlen und vor allem unsere Haut schädigen kann. Es drohen

Wer gesund bräunen will, sollte die wärmende Sonne nur wohldosiert an seine Haut lassen. Ein Sonnenbad kann überall dort genommen werden, wo die Sonne scheint:

Dabei sollten jedoch stets einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Verhalten vor dem Sonnenbad

Zuerst sollte man Gesicht und Körper etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad sorgfältig mit einem Sonnenschutzmittel einreiben. Für ein gleichmäßiges Bräunungsergebnis empfiehlt sich vor dem Sonnen ein Gesichts- und Körperpeeling.

Der Lichtschutzfaktor

Wichtig ist vor allem ein auf den Hauttyp abgestimmter Lichtschutzfaktor (LSF), denn nur so lässt sich die Eigenschutzzeit verlängern. In aller Regel reicht für einen Europäer ein Lichtschutzfaktor von 20 bis 30 aus, doch grundsätzlich gilt: Je höher der Faktor, desto besser.

Lichtschutzfaktor 20 bedeutet zum Beispiel, dass Sonnenanbeter 20-mal länger in der Sonne aalen können als ohne Sonnenschutzcreme. Allerdings brauchen die unterschiedlichen Hauttypen auch einen individuellen UV-Schutz. Die Eigenschutzzeit der Haut ist umso niedriger, je heller der Hauttyp, daher muss der Lichtschutzfaktor entsprechend höher sein.

  • Hauttyp 1: Sehr helle Haut, hellblonde oder rötliche Haare und Sommersprossen
    Eigenschutzzeit kürzer als 10 Minuten
    LSF: 30 bis 50+
  • Hauttyp 2: Helle Haut, blonde oder dunkelblonde Haare
    Eigenschutzzeit höchstens 20 Minuten
    LSF: 12 bis 30
  • Hauttyp 3: Mischtyp mit mittlerer Hautfarbe, braune oder schwarzbraune Haare, kaum Sommersprossen
    Eigenschutzzeit 20 bis 30 Minuten
    LSF: 12 bis 30
  • Hauttyp 4: Olivfarbene oder leicht bräunliche Haut, dunkelbraune oder schwarze Haare, selten Sonnenbrand
    Eigenschutzzeit mehr als 30 Minuten
    LSF: 8 bis 15
  • Hauttyp 5 und 6: Sehr dunkle oder schwarze Hautfarbe, schwarze oder dunkelbraune Haarfarbe, nahezu nie Sonnenbrand, geringes Hautkrebsrisiko
    Eigenschutzzeit über 90 Minuten
    dennoch Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor empfehlenswert

Verhalten während des Sonnenbads

Da bereits kurze Sonnenbäder medizinisch wirksame Effekte hervorrufen, ist es ratsam, ein Sonnenbad lieber in kurzen häufigen Intervallen, anstatt in langen seltenen Zeitabständen durchzuführen.

Sonnenanbeter sollten an einem Sommertag mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Neben Mineralwasser eignen sich erfrischende Fruchtsäfte mit viel Vitamin C, denn dieses Vitamin schützt insbesondere in Kombination mit Vitamin E vor lichtbedingter Hautalterung. In Karottensaft ist Beta-Carotin enthalten, was die natürliche Bräunung zusätzlich unterstützt.

Die Aufenthaltsdauer hängt von dem jeweiligen individuellen Hauttyp des Menschen ab; niemand sollte sich aber länger als zwei Stunden in der direkten Sonne aufhalten. Vor allem sollte die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr gemieden werden, da in diesem Zeitraum die Sonnenstrahlung am intensivsten ist.

Nach 15 Uhr ist das gesundheitliche Risiko bedeutend geringer und die erlangte Bräune hält zudem länger an, gleiches gilt für das Sonnen im Schatten. Bei sehr großer Hitze sollte man lieber auf ein Sonnenbad verzichten. Dies gilt besonders für Kinder und ältere Menschen, die besonders anfällig für einen Sonnenbrand bzw. Kreislaufprobleme sind.

Weitere Tipps während des Sonnens:

  • Alle Körperzonen dick mit Sonnenschutzmittel eincremen, insbesondere die "Sonnenterrassen" Nase, Stirn, Ohren, Lippen und Fußrücken
  • Wasserfestes Sonnenschutzmittel beim Schwimmen auftragen
  • Nachdem Schwimmen die Haut trocken tupfen und nochmals eincremen
  • Zwei Milligramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut auftragen. Für das Gesicht sind das 5g Sonnenschutzmittel (1 TL), für den ganzen Körper 30g, was etwa einer Handvoll entspricht
  • Sonnenpflege mit Menthol oder Body-Tonics für unterwegs sorgen für den Frischekick
  • Lauwarm statt kalt duschen, denn so hält die kühlende Wirkung länger an
  • Noch mehr Abkühlung bringt das Einreiben des Nackens mit Franzbranntwein oder Orangenschalen
Das richtige Verhalten in der Sonne ist ausschlaggebend
Das richtige Verhalten in der Sonne ist ausschlaggebend

Pflegetipps nach dem Sonnenbad

Für die Haut

Die Haut braucht nach einem Bad in der Sonne eine Extraportion Pflege. Aftersun-Lotionen für sommerstrapazierte Haut kühlen und verlängern die Bräune. Reichhaltige Masken mit Algenextrakt für Gesicht und Dekolleté spenden viel Feuchtigkeit und beugen vorzeitiger Faltenbildung vor.

Für den Körper eignen sich vor allem beruhigende Aloe Vera-Lotionen. Öle sind weniger empfehlenswert, da sie schlecht einziehen. Leichte Druckpunkt-Massagen mit einem Feuchtigkeitsserum entspannen Gesicht, Hals und Augenpartie.

Für die Haare

Sonne, Meerwasser und Chlor belasten die Haare und machen es brüchig. Es ist sinnvoll, vor dem Sommerurlaub einen Friseurbesuch einzuplanen, um strapazierte Haarspitzen zu schneiden. So sind die Haare widerstandsfähiger und nicht so anfällig für Einflüsse wie Sand und Salz.

Kappen, Strohhüte und Tücher schützen bei Sonne nicht nur das Haar vor Feuchtigkeitsverlust, sondern auch vor Sonnenbrand auf der Kopfhaut und Sonnenstich.

Frisch blondiert sollte man übrigens keinesfalls ohne Badekappe im Pool tauchen, da die gelösten Metalle im Chlorwasser der Haarpracht einen grünlichen Schimmer verleihen können.

Nicht nur im Sommer wichtig: Den Föhn nicht zu dicht an die Haare halten, da es durch die Föhnhitze schnell spröde wird. Bestenfalls trocknet das Haar an der Luft, allerdings nicht in der Sonne, denn im feuchten Zustand ist es besonders anfällig für Strukturschäden.

Abends freuen sich die Sommer-Haare über ein feuchtigkeitsregulierendes Shampoo und eine Kokosöl-Haarkur. Spitzenfluids bieten effektiven Anti-Spliss-Schutz und sollten vor jedem Sonnenbad in die Haarspitzen einmassiert werden.

Pflege-Tipps aus fünf Kontinenten für schöne Haut und Haare nach dem Sonnenbad

Die Haut- und Haarpflege ist somit nach dem Sonnenbad besonders wichtig. Nach dem Duschen, wobei alle Reste der Sonnencreme, Schmutzpartikel eventuell auch Sand, Salz oder Chlor entfernt wurden, muss die beanspruchte Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt werden.

Hierfür gibt es gute Tipps aus unseren fünf Kontinenten, nämlich aus Afrika, Amerika, Asien, Europa und Australien.

  • In Afrika schwört man auf die beruhigende Wirkung von Shea-Butter, die nur so vor wertvollen Vitaminen strotzt.
  • Ayurveda ist in Indien als Hautpflegemittel Nummer eins bekannt und
  • die Marokkaner genießen Rhassoul-Anwendungen.
  • In Russland kommt traditionell der Honig als Hautpflegemittel zum Einsatz.
  • Die Gojibeere, eine Frucht des Bocksdornstrauches, ist in Asien das Geheimnis einer schönen Haut.
  • Denken wir nur an Kleopatra, die in Milch, Salz und Honig badete und dadurch eine besonders zarte Haut hatte.

Jede Kultur schwört auf unterschiedliche natürliche Zusätze, um die Haut zu pflegen. Dabei wurden häufig unterschiedliche Inhaltsstoffe gemischt.

Fertige Mischungen

In der heutigen Zeit können wir Badezusätze und Duschgel fertig gemischt kaufen, dabei haben wir eine schier unendliche Auswahl an Zusätzen aus allen fünf Kontinenten. Das Eincremen ist nach dem Sonnenbad besonders wichtig. Mit speziellen Aftersun-Cremes wird der Haut Fett und Feuchtigkeit zurück gegeben, die sie durch das Sonnen und Duschen oder Baden verloren hat.

Beim Sonnenbaden immer die Sonnenbrille zum Lesen benutzen

Nahaufnahme Sonnenbrille auf zugeklapptem Buch
Urlaub © matttilda - www.fotolia.de

Buch-Leser sollten in der prallen Sonne immer die Sonnenbrille benutzen, da die weißen Buchseiten das Sonnenlicht reflektieren und auf eine Stelle im Auge bündeln, so dass eine langfristige Augenschädigung erfolgen kann.

Die Schäden treten an Linse und Netzhaut auf, so warnt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, und werden erst nach Jahren bemerkt.

Im höheren Alter können Makula-Degeneration oder Grauer Star als Spätfolgen zur völligen Blindheit führen.

Ganz entspannt die Frühlingssonne genießen

Die Sonne genießen, aber mit Vorsicht, d.h. alle unbedeckten Hautpartien eincremen

Frau sitzt mit Sonnenschirm am Strand
UV Schutz © soschoenbistdu - www.fotolia.de

Frühling und Sommer sind für viele Menschen die schönsten Jahreszeiten: Viel Sonne und viel Freizeit, das wünschen sich die meisten, insbesondere in ihren Ferien. Mit wenigen einfachen Regeln lassen sich die sonnigen Wochen ohne gefährlichen Sonnenbrand genießen. „Sonne ohne Reue – das klappt mit den Tipps der Deutschen Krebshilfe“, so Annika de Buhr. Denn der UV-Schutz ist wichtig zur Vorbeugung von Hautkrebs. Die TV-Moderatorin weiß: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und sich lieber im Schatten aufhalten, so hat der Hautkrebs keine Chance. Meiden Sie Solarien!“

Sonnenschutz gegen Hautkrebs

Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Hautkrebs - bedingt durch das geänderte Freizeitverhalten seit den 1960-er Jahren. Heute wissen die Experten: UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden. Darum ist ein umfassender Sonnenschutz so wichtig. „Als Fernsehmoderatorin achte ich sehr darauf, dass meine Haut gesund bleibt“, berichtet Annika de Buhr. „Durch guten Sonnenschutz sinkt das individuelle Hautkrebs-Risiko. Außerdem fördert zu viel UV-Strahlung auch die Faltenbildung – und wer will schon aussehen wie eine alte Lederhaut!“

Zum richtigen Sonnenschutz gehört die sonnengerechte Kleidung: Kopfschutz, T-Shirt oder Hemd sowie Bermudas aus leichtem, aber sonnendichtem Gewebe, Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken, und eine gute Sonnenbrille. Beim Baden das T-Shirt anlassen!

Sonnencremes gegen Sonnenbrand

Alle unbedeckten Körperstellen sollten mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Jedoch schützen Sonnencremes nur vor Sonnenbrand, nicht aber vor Hautkrebs. „Die durch UV-Strahlen bedingten Gen-Schäden in der Haut entstehen bereits lange, bevor ein Sonnenbrand beginnt“, so Professor Dr. Eckhard W. Breitbart, zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

„Daher sollten Sonnencremes nicht dazu genutzt werden, den Aufenthalt in der Sonne auszudehnen.“ Unbedeckte Hautpartien lassen sich mit Sonnenschutzmitteln (mindestens Lichtschutzfaktor 20) schützen. Solarien sollten für Jugendliche unter 18 Jahren tabu sein. Auch Erwachsene sollten sie meiden, denn die künstliche Strahlung belastet das UV-Konto der Haut unnötig.

Baby- und Kleinkinderhaut richtig vor einem Sonnenbrand schützen

Sonnenbrandgefahr ist bei Babys besonders hoch, daher vor hoher Sonnenbestrahlung schützen

Blondes Baby in blauer Schwimmhose in Schwimmbecken, wird von Vater mit rechtem Arm gehalten, Freibad
swim baby swim © Limeyrunner - www.fotolia.de

Als zehnmal höher schätzen Dermatologen die Gefahr eines Sonnenbrandes bei Babys und Kleinkindern ein. Die Haut der Kleinen ist noch wesentlich empfindlicher als bereits etwas ältere Haut, so dass schon die Frühlingssonne zu einem heftigen Sonnenbrand führen kann. Umso wichtiger ist es die Kinder vor einer zu intensiven Sonnenbestrahlung zu schützen, was man mit nur wenigen, aber sehr effektiven Maßnahmen gut erreichen kann.

Sonnencreme und geeignete Kleidung

Da die Sonne in der Mittagszeit am stärksten ist, sollte man es zwischen 11 und 15.30 Uhr möglichst vermeiden das Kind nach draußen zu lassen. Doch auch außerhalb dieser Zeiten heißt es die Kinderhaut durch eine Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor und einer geeigneten Bekleidung zu schützen.

Bekleidung mit integriertem Sonnenschutz

Ein Sonnenhut oder eine Sonnenmütze bewahren zudem ein Verbrennen im Gesicht, dass besonders sorgfältig mit einer Creme oder Lotion eingecremt werden sollten. Leidet das Kind zudem unter einer empfindlichen Haut, sollte man sich überlegen, ob man eine spezielle Kleidung wählt, die einen integrierten Sonnenschutz aufweisen, der keinerlei Strahlen durch T-Shirt oder Hose lässt.

Wissenswertes über das Sonnen und den Sonnenschutz

Die Wirkung der Sonnenstrahlen auf den Körper und wie man sich vor Gefahren schützt

Sonne aus Sonnencreme auf Schulter einer Frau
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Wissenswerte Informationen über die Sonne und ihre Wirkung auf unseren Körper beim Sonnenbaden. Enthalten sind zusätzlich zahlreiche Stoffe sowie Pflegetipps bis hin zu Risiken und möglichen Erkrankungen durch Sonneneinwirkung.

Aktinische Keratose

Aktinische Keratose oder Lichtwarzen. Treten vor allem auf sonnengealterter Haut bei vorzüglich weißhäutigen Menschen auf. Horn- bis warzenartige, rötlich-braune Wucherungen. Hautkrebsgefahr.

Aloe Vera

Aloe Vera hat eine entzündungshemmende, antibiotische Wirkung. Fördert die Wundheilung, ist feuchtigkeitsspendend und pflegend.

Allantoin

Allantoin ist ein Naturstoff in Pflanzen, wie zum Beispiel Rote Rübe, Schwarzwurzel und Weizenkeimen. Fördert den Heilungsprozess bei Wunden und Entzündungen.

Altersflecken

Altersflecken sind unregelmässige Pigementierungen. Treten nur auf sonnengeschädigter Haut auf. Betroffen sind vorallem ältere Menschen. Bereiche: Unterarme, Nacken, Hände, Gesicht.

Antioxidantien

Antioxidantien sind Stoffe, die die UV-Strahlung in den Hautzellen in unschädliche Wärme umwandeln. Neutralisieren Singulett-Sauerstoff und freie Radikale, die der Haut schaden können und unterstützen die Schutzreaktion der Haut.

Babassu-Öl

Babassu-Öl wird aus den Nüssen der tropischen Babssu-Palme (Brasilien) gewonnen. Hält die Haut weich und geschmeidig.

Betacarotin (Provitamin A)

Betacarotin (Provitamin A) ist ein natürliches, in Pflanzen vorkommendes Antioxidans. Wird im unteren Fettgewebe und in der Zellmembran angereichert. Kann UV-Strahlung aufnehmen und ohne Gewebeschäden ableiten.

Calciferole oder Vitamin D

Calciferole oder Vitamin D werden durch den Einfluss von Sonnenstrahlen vor allem die Varianten Vitamine D2 und D3 gebildet. Wichtig für das Knochenwachstum. Vitamin D3 wirkt auf : Regulation und Zellteilung, Calcium-Resorption, Nerven- und Endocrine Systeme, Muskulatur, Epidermis und das Immun-System.

Ceramid-System oder Sphingoceryl

Ceramid-System oder Sphingoceryl verstärkt das Feuchtigkeitsbindevermögen der Haut und festigt die Zellstruktur. Zudem bildet es einen Schutzfilm gegnen toxische Irritationen.

COLIPA-Methode

Die COLIPA-Methode ist eine spezielle Bestimmungsmethode des UVB-Lichtschutzfaktors.

COLIPA-Standards

Die COLIPA-Standards (Dachverband der Europäischen Kosmetikindustrie), sind seit 2007 europaweit einheitliche Bestimmungen zur Messung und Auslobung des UV-Schutzes von Sonnenprodukten: Es wird nur noch die Höhe des UVB-Schutzes als Zahl und zusätzlich die Schutzklasse angegeben: mittel – hoch - sehr hoch.

Der UVA-Schutz muss ein Drittel des gemessenen UVB-Schutzes betragen und wird durch ein extra Logo ausgewiesen.

Elastose

Die Elastose ist eine Degeneration des Bindegewebes. Veränderung an den kollagenen und elastischen Fasern.

Emulgator

Ein Emulgator ermöglicht das Vermischen von Fett und Wasser. Generell gut verträglich, kann unter bestimmten Umständen zu Hautreaktionen wie Mallorca-Akne führen.

Epidermis

Die Epidermis ist die Oberhaut, also die oberste der 3 Hautschichten. Sie bildet den Selbstschutz gegen UV-Licht durch die Lichtschwiele und die Pigmentierung.

Erythem

Ein Erythem ist eine Rötung, Entzündung, Sonderform des Sonnenbrandes, der durch zu hohe UV-Strahlung entsteht.

Eumelanin

Das Eumelanin aktiviert durch den Einfluss der Sonne, bräunt es die Haut langsam. Absorption von UV-A Strahlen ist mäßig, die von UV-B Strahlen hingegen bis zu 90%.

Hautbräunung

Die Hautbräunung entsteht durch die UV-A und UV-B Strahlen. Die UV-A Strahlen sind verantwortlich für die Bräune direkt nach dem Sonnenbad und hält Stunden bis Tage an. Die UV-B Strahlen bräunen die Haut mit Verzögerung, die Bräune hält über einen längeren Zeitraum an (Hauterneuerung).

Hautkrebs

Es gibt 3 Arten von Hautkrebs: Melanom (schwarzer Hautkrebs), ist der gefährlichste, wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird, sind die Heilungschancen gering. Das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom) ensteht häufig auf stark lichtgealterter Haut aus aktinischen Keratosen. Basaliome treten häufig im Gesicht auf, Metastasenbildung nur selten.

Hauttypen

  1. Hauttyp 1: rötlich bis blonde Haare, blasse Haut mit Sommersprossen, sehr hohe UV-Empfindlichkeit, Eigenschutzzeit ca. 10 Minuten
  2. Hauttyp 2: Blonde Haare, blasse Haut, hohe UV-Empfindlichkeit, Eigenschutzzeit 20 Minuten
  3. Hauttyp 3: dunkelblonde bis braune Haare, leicht getönte Haut, geringe UV-Empfindlichkeit, Eigenschutzzeit 30 Minuten
  4. Hauttyp 4: dunkles Haar, stark getönte Haut, sehr geringe UV-Empfindlichkeit, Eigenschutzzeit über 30 Minuten.

Herpes Solaris

Herpes Solaris sind Sonnenbläschen. Die Immunabwehr wird durch UV-B-Bestrahlung geschwächt, Herpes-Viren vermehren sich, es kann zu Sonnenbläschen kommen (vor allem an der Lippe).

Hitzepickel

Durch starkes Schwitzen des Körpers kommt es zur Bildung von winzigen, oft juckenden Bläschen. Ursache ist meist zu eng anliegende Kleidung, die die Schweißverdunstung behindert.

Hitzeschlag

Der Körper ist in seiner Temperaturregelung gestört. Es kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und unter Umständen auch zu Bewusstlosigkeit kommen. Ursachen sind oft zu langer Aufenthalt in der Sonne oder starke körperliche Betätigung.

Hyaluronsäure

Die Hyaluronsäure ist in jedem Bindegewebe und in Körperflüssigkeiten enthalten. Hohes Wasserbindevermögen. Reguliert den Feuchtigkeitshaushalt.

Jojobaöl

Jojobaöl ist flüssiges Wachs. Es bewahrt die Haut vor dem Austrocknen und macht sie glatt und geschmeidig. Nimmt zusätzlich den Fettglanz.

Lichtdermatosen

Als Lichtdermatosen werden alle Hauterkrankungen, die durch das Einwirken von Licht entstehen oder sich verschlimmern, bezeichnet.

Polymorphe Lichtdermatosen

Polymorphe Lichtdermatosen sind unterschiedliche lichtbedingte Hauterkrankungen. Enstehen oft nach dem ersten Sonnenbad nach langer Sonnenabstinenz, tritt häufig im Dekolletee, an Rücken und Armen auf. Stark juckender Hautausschlag mit kleinen Bläschen und Pusteln.

Lichtschutzfaktor oder LSF

Lichtschutzfaktor oder LSF, ist das Maß für die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln. Gibt die Zeit an, um wie viel länger man sich in der Sonne aufhalten kann als ohne Sonnenschutz.

Rechenbeispiel: Eigenschutzzeit = 5 Minuten multipliziert mit LSF 20 -> entspricht 100 Minuten Aufenthaltsdauer in der Sonne, ohne Sonnenbrand.

Lichtschwiele

Der Einfluss von UVB-Strahlen auf die Haut schafft eine Verdickung der Epidermis zur "Lichtschwiele". Diese gibt Schutz für die darunter liegenden Hautschichten.

Lichttherapie

Die Lichttherapie wird unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt und sie kann bei Neurodermitis oder Psoriasis helfen.

Lichturtikaria

Auftreten von Quaddeln nach den ersten Tagen der Sonnenexposition im Frühjahr. Meist erblich bedingt wird als Lichturtikaria bezeichnet.

Lupus erythematodes (LE)

Hautlupus: harmlos, intensive symmetrische Hautrötung, durch UV-Bestrahlung hervorgerufen und verschlechtert. Tritt oft bei Frauen mittleren Alters auf. Systemischer Lupus erythematodes (SLE) gehört zu den entzündlich rheumatischen Erkrankungen und befällt Organe. Patienten mit SLE haben oft eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit. Sonnenlicht begünstigt die Krankheit negativ (Autoimmunerkrankung: der Körper bekämpft sich selbst).

Macadamiaöl

Macadamiaöl wird aus einer haselnussähnlichen Nuss gewonnen. Hat einen hohen Gehalt an hautfreundlicher Palmitoleinsäure, pflegt und schützt die Haut vor dem Austrocknen.

Mallorca-Akne oder Sonnenallergie

Mallorca-Akne oder auch als Sonnenallergie bezeichnet bildet Flecken und Knötchen an Armen und Beinen. Ähnelt der Erscheinung von Akne. Hoher UV-A Schutz und emulgatorfreie Lichtschutzpräperate beugen vor. Häufigste Lichterkrankung in Europa.

Melanin

Melanin ist ein braunes bis schwarzes Hautpigment, das unter Sonneneinstrahlung gebildet wird. Bewirkt die Braunfärbung der Haut.

Mikropigmente

Mikropigmente sind Lichtschutzsubstanzen in Sonnenschutzmitteln, meist feinstes Zinkoxid oder Titanoxid. Reflektieren die UV-Strahlung wie kleine Spiegelchen.

Nalidone

Nalidone sind Feuchthalte-Komplexe aus Aminosäuren, Pyrrolidoncarbonsäure und Milchsäure.

Panthenol

Panthenol ist ein Provitamin. Es erhöht die Zellteilungsrate, verbessert die Regeneration der Haut nach Schädiung und regt die Pigmentierung an.

Patch-Test oder Epikutan-Test

Patch-Test oder Epikutan-Test wird zur Prüfung auf sensibilisierende Eigenschaften von Kosmetika durchgeführt. Als Photo-Patch-Test speziell für Sonnenpflege-Präparate.

Pheomelanine

Pheomelanine sind gelb-rotbraune Pigmente, die bei den hellhäutogen Typen für die Grundtönung der Haut verantwortlich sind.

Phenylsalicylat

Phenylsalicylat ist als Lichtschutzfilter in Sonnenpflege nicht mehr erlaubt.

Phototan

Phototan ist ein biologischer Komplex aus Aminosäuren und Peptiden. Stimuliert die hauteigene Melaninsynthese und erhöht dadurch den Eigenschutz der Haut gegen Lichteinflüsse.

Pigmentflecken

Pigmentflecken sind kleine Melaninhäufungen. Treten oft bei hohem Östrogenspiegel auf oder als phototoxische Reaktion der Haut in Verbindung mit UV-Licht, bestimmten Inhaltstoffen von Cremes oder Parfüms. Oft an Händen, Gesicht und Decolltee.

Oryzanol

Oryzanol schützt die Haut vor übermässiger UV-Einstrahlung.

Freie Radikale

Freie Radikale sind chemische Verbindungen, die unter Sonneneinwirkung (aber auch durch Nikotin, Alkohol oder Stress) in der Haut entstehen. Schädigen den Zellkern, bei starker Schädigung tritt eine vorzeitige Hautalterung ein.

Sesamöl

Das Sesamöl ist ein kosmetischer Grundstoff, gewonnen aus dem Samen der Sesampflanze und dient als Basis einer Emulsion.

Sonnenbrand

Bei einem Sonnenbrand bricht der Eigentschutz der Haut zusammen (Pigmentbildung und Verdickung der Hornschicht). Die UV-Strahlung führt zu Hautalterung, Falten und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs.

Sonnenflecken

Die Sonnenflecken sind braunen Flecken beim Sonnenbaden, die durch Parfums ausgelöst wurden. Die Verfärbung geht auf den Duftbestandteil Bergamotte zurück. Bergamotte wird aus der Schale einer Zitrusfrucht gewonnen, die ähnlich einer Orange aussieht, aber eine grüne Schale hat.

Ihr Duft wird klassisch in Eaux de Cologns, in vielen frischen Damen-, aber auch Herrendüften eingesetzt. Vor allem in der Kopfnote sorgt sein zitrisch-herber, frischer Duft für Energie und positive Stimmung. Seit man entdeckt hat, welcher Bestandteil der natürlichen Essenz - die sogenannten Furocumarine - für die braunen Flecken verantwortlich ist, wird dieser aus den Essenzen herausdestilliert.

Sonnenstich

Ein Sonnenstich entsteht durch Direkteinwirkung von Sonnenstrahlung auf Nacken und Kopf. Die Hirnhaut wird durch die tief eindringenden IR-Strahlen (Wärmestrahlung) gereizt. Erscheinungsbild: Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber, Schwindel, in schweren Fällen kann es zum Kollaps mit Todesfolge kommen.

Sorbit

Das Sorbit hat eine feuchtigkeitsbewahrende Wirkung.

UV-A

UV-A ist der längerwelligere Teil des UV-Lichts (350-380 nm). Führt auf der Haut zu sofortiger Bräunung, dringt tief in die Haut ein und bewirkt durch Zerstörung der elastischen Strukturen Hautalterung. Sonnenbrände können durch UV-A Licht nur bei sehr hoher Strahlungsintensität in Solarien entstehen.

UV-B

UV-B ist der mittelwelligere Strahlungsbereich (300-315 nm).Bewirkt eine langanhaltende Bräune. Ursache für die Entstehung von Sonnenbrand, beschleunigt die Hautalterung und begünstigt die Entstehung von Hautkarzinomen, dringt vor allem durch Wasser.

UV-C

UV-C wird komplett durch die Ozonschicht abgefiltert. Künstlich erzeugte UV-C Strahlung wird zu Desinfektionszwecken eingesetzt.

Vitamin E

Das Vitamin E schützt pflanzliche Öle und Fette vor der Oxidation. Wird als Zellschutz und Radikalfänger gegen die vorzeitige Hautalterung eingesetzt.

Sonnenschutz nicht vergessen: Aprilsonne so stark wie im August

"Der April macht was er will" und so kommt neben Regenfällen auch immer häufiger die Sonne raus, die wir nach den kalten Wintermonaten um so mehr genießen. Doch bereits jetzt sollte man auf den richtigen Sonnenschutz achten.

Denn die UV-Strahlen, die hauptsächlich verantwortlich für Hautkrebs sind, sind in diesem Monat mit denen im August zu vergleichen, da der Sonnenstand der gleiche ist. Zudem verfügt die Haut nach dem Winter kaum über Eigenschutz - die Mittagssonne sollte daher auf jeden Fall gemieden werden. Bei einem Sonnenbad sollten also Sonnencreme und Co. nicht vergessen werden.

Frauen achten beim Sonnen mehr auf ihre Haut als Männer

Junge blonde Frau in Bikini mit Strandhut am Strand vor Meer trägt sich Sonnencreme o Sonnenschutz auf Arm auf
Young woman applying sun protection product © Monkey Business - www.fotolia.de

Frauen scheinen mehr Wert auf gesunde Haut zu legen als Männer. Immerhin achten nur 60% der Männer und ganze 80% der Frauen darauf, dass sie ihre Haut mit Sonnencreme vor Sonneinstrahlung schützen. Dies geht aus einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung hervor.

Zudem belegt die Umfrage, dass jüngere Menschen bewusster mit der Sonne umgehen als ältere Leute. Junge Menschen benutzen im Gegensatz zu Menschen ab 50 häufiger Sonnenschutzmittel. Insbesondere achten gebildete Leute auf die Gesundheit ihrer Haut. Menschen mit hohem Schulabschluss leben gesundheitsbewusster.

Sonnenschutz für Kinder besonders wichtig

Kleiner Junge mit Hut spielt mit Eimer und Schaufel am Strand
boy playing on the beach © Trutta - www.fotolia.de

Ein effektiver Sonnenschutz ist für Kinder und Jugendliche besonders wichtig, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilt. Jeder Sonnenbrand vor dem 18. Lebensjahr bringt ein erhöhtes Risiko mit, später an Hautkrebs zu erkranken.

So sollten die Eltern auf weite und bequeme Kleidung zu achten, die bis über die Knie und Schultern geht. Ein Hut oder Kopftuch kann den empfindlichen Nackenbereich schützen. Auch eine gut sitzende Sonnenbrille mit dem Siegel "100% UV" ist wichtig.

Auf freiliegenden Körperstellen sollte eine halbe Stunde vor dem Rausgehen Sonnencreme aufgetragen werden; besonders Nase, Stirn, Ohren, Lippen und Fußrücken sollten nicht vergessen werden. Dabei sollte man auf eine Sonnencreme zurückgreifen, die UVA- und UVB-Schutz leistet und mindestens Lichtschutzfaktor 30 hat. Mittags zwischen 11.00 und 13.00 ist es besser für Kinder, sich im Schatten aufzuhalten.

Was schützt vor einer Sonnenallergie?

Frau mit Strohhut im weißen Bikini am Strand beim Eincremen mit Sonnenmilch
sun protection © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Gerade an den besonders heißen Tagen leiden viele an einer Sonnenallergie, die zusätzlich sogenannte Hitzepickel mit sich bringt. Auch wenn diese allergische Reaktion keineswegs gefährlich ist, ist sie dennoch mit einem unangenehmen Juckreiz verbunden. Eine Sonnenallergie entsteht meist bei empfindlicheren Hauttypen, wenn sie ihre Haut nach langem Winter wieder enormer Sonneneinstrahlung aussetzen. Die Haut reagiert nicht nur mit der typischen, meist rötlichen Färbung, sondern eben auch mit pickligen Bläschen. Diese treten meistens im Nacken, am Hals oder in Gesicht und Dekolleté auf und werden durch zu fettige Sonnencremes unterstützt, da diese die Poren verstopfen und ein Verdunsten des Schweißes auf der Haut verhindern.

Hilfe bietet bei einer allergischen Reaktion ein schattiges Plätzchen und fettfreie, kortisonhaltige UV-Schutz-Cremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Auch luftdurchlässige Kleidung ist empfehlenswert.

Die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings 2011 - denken Sie trotzdem jetzt schon an Hautkrebsschutz

Meiden Sie die Mittagssonne und denken Sie an regelmäßiges Eincremen mit Sonnencreme mit hohem LSF

Junge Frau mit Sonnenhut am Strand, Sonnencreme auf Nase
sunscreen girl © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Endlich können wir den Winter abschütteln und wärmende Sonne auf der Haut spüren. Auch wenn das wunderschön ist und Körper und Seele belebt, sollte man immer an die Hautgesundheit denken. Immerhin müssen sich 266.000 Deutsche jedes Jahr der Diagnose Hautkrebs stellen.

Mehrfaches Eincremen nicht vergessen

Um nicht zu diesen 266.000 zu gehören, kann man effektiv etwas tun. Der beste Schutz ist immer ein gewissenhafter Umgang mit der Sonne. Was viele nicht wissen: Zwar werden UV-Strahlen abgeblockt, allerdings nur für recht kurze Zeit. Einmaliges Eincremen reicht also bei Weitem nicht, sonst gelangen doch genügend UV-Strahlen in die unteren Hautschichten und können zu Krebs führen.

Hauttyp bestimmen lassen

Wer sich gut gegen Hautkrebs schützen will, kann allerdings noch mehr für seine Haut tun. Lassen Sie beim Hautarzt Ihren genauen Hauttypen bestimmen, um die ideale Creme für sich zu kaufen.

Richtige Ernährung

Wer zudem Obst und Gemüse auf dem Speiseplan hat, kann damit dem Körper helfen, selbst zum Schutz beizutragen. Möhren, Melonen und Tomaten helfen der Haut am Besten.

Mittagssonne meiden

Und trotz aller Vorsichtsmaßnahmen: Meiden Sie die Mittagsonne! Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr strahlt die Sonne am Intensivsten und kann damit auch den größten Schaden anrichten.

Sonnenschutz ist übrigens ein Anti-Aging-Geheimnis, also gibt es ohnehin keinen Grund, sparsam damit zu sein. Fältchen und die Hautalterung lassen sich damit in die Zukunft verschieben.

Stärkerer Sonnenschutz durch das Vorbräunen

Besonders vor einem Strandurlaub sollte man seine Haut vorbräunen und langsam an die Sonne gewöhnen

Körperausschnit Frau in schwarzem Bikini auf der Sonnenbank
Woman tanning © Kzenon - www.fotolia.de

Seinen Körper beziehungsweise seine Haut sollte man langsam an die Sonne gewöhnen. Wer sich nach einer langen Pause direkt einem langen und intensiven Sonnenbad aussetzt, riskiert einen schmerzhaften Sonnenbrand und zudem wird das Risiko erhöht, an Hautkrebs zu erkranken.

Durch langsames Gewöhnen kann die Haut einen Eigenschutz aufbauen

Dies kann man durch ein drei- bis vierwöchiges Vorbräunen verhindern, was vor allem vor einem Urlaub am Strand sehr wichtig ist. Dabei kann es sich um den Besuch im Solarium oder das Sonnen draußen handeln. In diesem Zeitraum gewöhnt man seine Haut nach und nach an die Sonnenstrahlung, sodass sie einen Eigenschutz aufbauen kann. Experten reden von der so genannten Lichtschwiele; der Verdickung unserer Hornhaut.

Diese kann das UV-B Licht absorbieren, sodass es nicht in die oberste Hautschicht gelangt. Zusätzlich wird der Hautfarbstoff Melanin gebildet; dieses Pigment setzt sich unter die Hornhaut und bietet somit einen zusätzlichen Schutz. Gleichzeitig ist er für die Intensität der Bräune verantwortlich - je dicker die Melaninschicht ist, desto dunkler wird die Haut beim Sonnen.

Die Sonnenstrahlen locken vor die Tür - bereiten Sie sich darauf vor

Raps und Weizen-Felder im Frühling oder Frühsommer unter blauem Himmel
Frühsommer: Weg durch bunte Felder (Raps und Weizen) © doris oberfrank-list - www.fotolia.de

Tschüss trübe Regentage und hallo Sonne, heißt es jetzt immer öfter, was viele Menschen sehr freut. Endlich kann man wieder spazieren gehen und kleine Sonnenbäder in der Mittagspause oder am Wochenende genießen. Bei aller Freude über die Sonne sollte man aber auch daran denken, dass nun die UV-Strahlen wieder verstärkt auf die Haut treffen. Ohne einen entsprechenden Sonnenschutz kann selbst ohne Hochsommersonne schnell ein Sonnenbrand die Folge sein. Sie sollten daher die Haut gut auf die warmen Monate vorbereiten und frühzeitig mit Sonnenmilch und Co. arbeiten.

Gerade nach den dunklen Monaten braucht die Haut ihre Zeit, bis sie widerstandsfähiger wird. Erst wenn sich die erste leichte Bräune zeigt, hat das größte Organ des Menschen seinen Selbstschutz aktiviert. Reichlich Sonnencreme sollte daher für die ersten Wochen in der Sonne zum Pflichtprogramm werden. Da die meisten Menschen dazu neigen, die Lotion eher zu dünn aufzutragen, drücken Sie einfach bewusst ein wenig mehr aus der Tube. Bis der UV-Schutz wirkt, vergehen auch einige Minuten, daher am besten die Creme 30 Minuten vorher auftragen. Ist später der Hochsommer da, garantiert keine Sonnenmilch einen Schutz von 100 Prozent, daher gilt es, einen Sonnenhut und am besten Shirts mit leichten Ärmeln zu tragen, damit die Schultern nicht verbrennen. Während die Mittagssonne auf uns herab brennt, ist man lieber Drinnen oder genießt ein schattiges Plätzchen.

Auch im Frühling ist Sonnenschutz wichtig

Mädchen mit Strohhut liegt lächelnd auf einer Wiese, den Kopf in die Hände gelegt
smiling woman © Jason Stitt - www.fotolia.de

Der Frühling hat endlich die ersten Sonnenstrahlen ins Land gebracht und viele nutzen die Frühlingssonne gleich ausgiebig, um sich für den kommenden Sommer und die Badesaison vorzubräunen. Dass die Haut in der milden Frühlingssonne nur wenig oder garkeinen Schutz braucht, ist jedoch ein weit verbreiteter Irrglaube, weiß Dirk Meyer-Rogge vom Berufsverband der deutschen Dermatologen.

Die Haut hat durch den Winter keine Pigmente, ist blass und damit deutlich anfälliger für UV-Strahlung als etwa im Herbst. Er empfiehlt daher bereits Ende März vorsorglich Sonnencreme aufzutragen und gerade beim Sonnenbaden auch zu einem höheren Lichtschutzfaktor zu greifen. Wer sich länger in der Sonne aufhält, sollte außerdem das Nachcremen nicht vergessen und die Mittagssonne nach Möglichkeit an einem schattigen Plätzchen verbringen.

Sommerzeit ist Sonnenbrandzeit: So schützen Sie sich richtig

Nahaufnahme Sonnenbrille auf Glastisch, darin spiegelt sich Frau im Bikini
sunglasses © V. Yakobchuk - www.fotolia.de

Jeden Sommer ergibt sich an den Stränden Europas das gleiche Bild: Krebsrot verbrannte Menschen sitzen abends im Hotelrestaurant und wagen kaum, sich zu bewegen. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, erklärten Dermatologen, die sich in ihren Praxen immer wieder mit schweren Sonnenbränden auseinandersetzen müssen.

So sollte niemals das Eincremen mit Sonnenschutzcreme vergessen werden, wenn es zum Sonnenbaden an den Strand oder ans Seeufer geht. Wer länger in der Sonne bleibt, sollte alle zwei Stunden einmal nachcremen, wenn die schützende Wirkung allmählich nachlässt. In den Mittagsstunden von 11 bis 15 Uhr sollte das direkte Sonnenlicht ohnehin am besten ganz vermieden werden. Die Höhe des Lichtschutzfaktors spielt dabei eine geringere Rolle als angenommen: Nur Menschen mit extrem empfindlicher blasser Haut müssen zu einem hohen LSF greifen - für dunklere Hauttypen genügt auch ein mittlerer LSF.

Ist es doch einmal passiert, sollte die betroffene Hautpartie möglichst schnell gründlich gekühlt werden. Neben After-Sun-Lotions können auch Quark, Joghurt oder Essenzen aus Aloe Vera helfen. Ist der Sonnenbrand so schlimm, dass die Haut Bläschen wirft, sollte sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden.

UV-Index verrät, wie viel Sonnenschutz für ein sicheres Sonnenbad nötig ist

Frau mit Sonnenhut und weißem Bikini cremt sich mit Sonnencreme ein
woman applying sunblock © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Wie sehr eine Haut vor der Strahlung der Sonne geschützt werden muss ist von der UV-Strahlung abhängig. Hilfreich ist hier der UV-Index, welcher bequem im Internet abgerufen werden kann. Auf diese Weise kann der Haut immer ein ausreichender Schutz gegen einen Sonnenbrand gewährleistet werden.

Der gefährliche Hautkrebs und eine extreme Alterung der Haut sind oft die Folge von ungeschützten Sonnenbädern und dem schmerzhaften Sonnenbrand. Bereits ab dem UV-Index 3 benötigt die Haut entsprechende Sonnenschutzmittel. Schatten und eine luftige Kleidung, Sonnenschutzmittel, Sonnenmütze und eine qualitativ hochwertige Sonnenbrille werden als Schutzmaßnahmen empfohlen. Ein UV-Index von 8 bedeutet, dass es am sinnvollsten ist sich nicht an der Sonne aufzuhalten.

Vergessen werden darf keinesfalls, dass die UV-Strahlen durch Schnee und Wasser für eine höhere UV-Strahlung sorgen. Ab April bis September können dreimal die Woche aktuelle Messdaten abgerufen werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gibt so wichtige Richtlinien für den perfekten Umgang mit der Sonnenstrahlung an.

Gesunde Bräune – Was Sonnenhungrige vermeiden sollten

Frau im Bikini mit Sonnenhut sitzt in flachem Wasser
Woman lying in blue pool © Netfalls - www.fotolia.de

Sonnenstrahlen bräunen nicht nur, sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Wie bei allen gesundheitlich wirksamen Mitteln gilt allerdings auch hier: die Dosis muss stimmen. Gerade für Sonnenbäder kursieren dabei einige falsche Vorstellungen.

So bringt es zum Beispiel nichts, blasse Haut durch Solariumbesuche auf die Sonne vorzubereiten. Eine leichte Bräune verstärkt zwar den Eigenschutz der Haut, dieser Effekt wiegt jedoch gering gegen die Gefahren einer erhöhten Strahlenbelastung. Besser: im Urlaub zunächst im Schatten liegen bleiben, denn auch dort wird die Haut langsam braun.

Daran schließt sich gleich ein zweiter Mythos an – die Vorstellung, dass nur Cremes mit niedrigem Lichtschutzfaktor die Haut bräunen lassen. Mediziner warnen vor diesem Irrglauben. Denn ein zu geringer Schutzfaktor lässt die Haut schnell verbrennen und macht auch die Bräune weniger haltbar. Wer eine langanhaltend braune und gesunde Haut haben möchte, cremt sich deshalb üppig ein.

Grundinformationen zum Sonnenbad

  • Sonnenbad - Anwendungsgebiete, negative als auch positive Folgen und Hinweise zum Ablauf

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Girl in solarium © Dreef - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: summer girl in white cap © T.Tulic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: sunscreen girl © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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