8. Oktober 2009
Bei bestimmten Beschwerden kann eine Ayurveda-Anwendung hilfreich sein. Dabei soll das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Doshas wiederhergestellt werden.
Bevor eine Ayurveda-Behandlung durchgeführt wird, kann neben der konventionellen Diagnose auch eine ayurvedische Diagnose erfolgen. Dabei wird der Patient ganzheitlich beurteilt, was bedeutet, dass sowohl Körper, Seele und Geist betrachtet werden. Nach einem persönlichen Gespräch bestimmt der ayurvedische Arzt den Dosha-Typ des Patienten. Außerdem werden körperliche Untersuchungen vorgenommen.
Bei einer Ayurveda-Therapie wird in der Regel die Ernährung des Patienten umgestellt, um das Gleichgewicht der Doshas wiederzuerlangen. Außerdem werden pflanzliche Arzneien verabreicht. Auch Reinigungsprozeduren sind möglich, damit die schädlichen Säfte des dominierenden Doshas entfernt werden können. Dazu können Einläufe verabreicht, Erbrechen herbeigeführt oder Ölmassagen, Wärmedampfbäder, Packungen sowie ein Aderlass durchgeführt werden, was man auch als Panchakarma-Kur bezeichnet. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind spezielle Atem- und Körperübungen.
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