2. November 2009
Als Schmerztherapie bezeichnet man verschiedene Behandlungsmethoden zur Bekämpfung von Schmerzen. Dabei werden vor allem chronische Schmerzen behandelt.
Ziel und Zweck einer Schmerztherapie ist die Behandlung und Beseitigung von akuten und chronischen Schmerzen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel die Verabreichung von Medikamenten oder physikalische Maßnahmen.
Bei Schmerzen unterscheidet man zwischen akuten und chronischen Schmerzen. Akute Schmerzen entstehen in der Regel durch eine Krankheit oder eine Verletzung. Wenn diese Erkrankung oder Verletzung verheilt, verschwinden auch die akuten Schmerzen wieder. Chronische Schmerzen können jedoch länger dauern als die Krankheit selbst, wodurch die Schmerzen dann selbst zu einer Krankheit werden. Es kommt zu einem Schmerzsyndrom, das mit Hilfe einer Schmerztherapie behandelt werden muss. Daher verwendet man den Begriff Schmerztherapie vor allem dann, wenn chronische Schmerzen behandelt werden müssen. Als chronische Schmerzen bezeichnet man Schmerzen, die länger als drei bis sechs Monate dauern. In Mitteleuropa sind rund zehn Prozent der Bevölkerung von chronischen Schmerzen betroffen. Entstehen können chronische Schmerzen durch Entzündungen, die zu einer Reizung der Schmerzrezeptoren führen, Nervenschäden, Schmerzen im Gehirn oder durch psychische Probleme. Besonders häufig treten chronische Schmerzen bei Rückenproblemen, Rheumaerkrankungen wie Arthritis, bei Verschleißerscheinungen wie Arthrose oder Osteoporose, Nervenschmerzen wie die Trigeminus-Neuralgie, bei Krebserkrankungen, Migräne oder als Phantomschmerzen nach Amputationen auf.
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