15. März 2010
Unter Wechseljahresbeschwerden leiden Frauen ab einem Alter von etwa 45 Jahren. Vielerlei Präparate und Hausmittel können hier helfen, die Beschwerden zu lindern.
Wann die Wechseljahre bei einer Frau beginnen und wie lange sie andauern, ist individuell verschieden. Nicht jede Frau muss während der Wechseljahre auch unter Beschwerden leiden. Teilweise bemerken die Patientinnen viele verschiedene Symptome der Wechseljahre, teilweise auch nur eines.
Meist beginnen die Wechseljahre im Alter von etwa 45 bis 50 Jahren und können bis zu einem Alter von 70 Jahren andauern. Dabei bemerken die Patientinnen Wechseljahresbeschwerden bereits einige Zeit vor ihrer letzten Regelblutung.
Zu Beginn der Wechseljahre wird die Menstruationsblutung der Frau unregelmäßig. Der vierwöchentliche Rhythmus der Regelblutung verschwindet und die Regel kommt einen Monat bereits nach drei Wochen, beim nächsten Mal jedoch z.B. erst nach fünf Wochen. Die Blutungen können dabei auch stärker sein, als die Patientin dies sonst kennt. Teilweise dauert die Blutung auch deutlich länger als sonst an.
Typische Wechseljahresbeschwerden sind die Hitzewallungen. Den Frauen steigt die Hitze dann bis in den Kopf, sie schwitzen stark und können dies vor ihrer Umgebung auch nicht verbergen. Das Schwitzen tritt unabhängig von der Situation auf, in der sich die Patientin befindet. Die betroffenen Frauen sind nervös, schlafen schlecht und klagen über starkes Herzklopfen. Auch Kopfschmerzen gehören zu den Wechseljahresbeschwerden. Zusätzlich sinkt auch die Libido während der Wechseljahre. Häufig hängt dies auch mit einer Veränderung der Geschlechtsorgane wie z.B. einem Austrocknen der Scheide zusammen. Viele Patientinnen werden während der Wechseljahre auch depressiv.
Facharzt für die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden ist der Frauenarzt. Jedoch kann hier auch die Naturheilkunde in vielen Bereichen helfen.
Wenn eine Frau ihrem Frauenarzt einige der genannten Beschwerden schildert und das entsprechende Alter für die Wechseljahre hat, so vermutet der Arzt bereits Wechseljahresbeschwerden. Um seinen Diagnosenverdacht zu sichern, untersucht der Arzt die Patientin und nimmt auch Blut ab. Bei den Blutwerten untersucht der Arzt die weiblichen Geschlechtshormone, die in den Wechseljahren dafür typische Konzentrationen aufweisen.
Nur etwa jede dritte Patientin benötigt eine Behandlung ihrer Wechseljahresbeschwerden. Häufig verordnet der Frauenarzt diesen Frauen Hormone. Derartige Präparate wirken besonders gut gegen Beschwerden wie Hitzewallungen und können die Patientin auch vor einer Osteoporose schützen. Da es jedoch auch diverse Nebenwirkungen dieser Therapie gibt, müssen die Risiken und der Nutzen gut bedacht werden.
Neben dieser Hormonersatztherapie hält auch die Naturheilkunde diverse Präparate zur Linderung der Wechseljahresbeschwerden bereit.
Frauen mit Wechseljahresbeschwerden sollten sich in jedem Fall gesund ernähren und dabei viel Kalzium zu sich nehmen und Sport treiben.
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