Hülsenfrüchte

Reich an Eiweiß und Ballaststoffen

Zu den Hülsenfrüchten gehören unter anderem Bohnen, Linsen und Erbsen. Sie enthalten eine Menge wasserlöslicher Ballaststoffe, Mineralstoffe und Eiweiß.

Verschiedene Bohnen und Linsen, darin Kochlöffel aus Holz
Legumi © Tommy - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Hülsenfrüchte

Die getrockneten Samen der Schmetterlingsblütler (Leguminosen) bezeichnet man als Hülsenfrüchte. Zu den bekanntesten Sorten zählen

Inhaltsstoffe

Unter den pflanzlichen Lebensmitteln weisen die Hülsenfrüchte den höchsten Eiweißgehalt auf. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen und Mineralstoffen, vor allem

Sojabohne

Die Sojabohne wird manchmal auch als das "Fleisch des Feldes" bezeichnet, weil einerseits der Proteingehalt so hoch ist, und andererseits die Proteine in einer sehr günstigen Qualität vorliegen. Der Fettanteil der Sojabohnen liegt bei 18 Prozent.

Das hochwertige Sojaöl, welches aus diesen Bohnen gewonnen wird, zeichnet sich durch eine günstige Kombination von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus.

Auch der Anteil an B-Vitaminen ist erwähnenswert, vor allem das für den Kohlenhydratstoffwechsel zuständige Vitamin B1 und Folsäure als Gefäßschutzvitamin sind enthalten.

Erbsen

Erbsen sind vielseitig verwendbar. Ihr Eiweißgehalt ist im Vergleich zu anderen Gemüsesorten relativ hoch. Weiterhin sind Kalium und Eisen sowie Vitamin B1 und Carotinoide enthalten.

Bohnen

Bezüglich der Bohnen ist zu erwähnen, dass die getrockneten Bohnen (also als Hülsenfrüchte) im Eiweiß- und Ballaststoffgehalt höher konzentriert sind als die Gemüsebohnen.

Darüber hinaus sind die in Hülsenfrüchten enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wie Phytosterine und Phytoöstrogene von Bedeutung, denn sie wirken sich positiv auf den Cholesterinhaushalt aus und beugen Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen vor.

In idealer Weise ergänzen Hülsenfrüchte das Eiweiß von Getreide. Insbesondere Sojabohnen werten durch ihren günstigen Aminosäuregehalt das Getreideprotein auf, so dass sich insgesamt eine hohe biologische Wertigkeit ergibt.

Ernährungswissenschaftler empfehlen darum, mindestens einmal wöchentlich Hülsenfrüchte zu essen, beispielsweise als leckeren Eintopf.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Hülsenfrüchten

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