10. Juni 2009
Von Viola Reinhardt
Ein Tief jagt das Hoch und morgen genau umgekehrt. Eine Tatsache die bei vielen Menschen zu Beschwerden führt ohne dass sie allerdings wissen welche Ursache die verschiedene Symptomatik verursacht. Eine bestehende Wetterfühligkeit ist belastend, doch dagegen kann man sowohl präventiv als auch im akuten Beschwerdefall aktiv etwas unternehmen.
Eine Abgeschlagenheit, Benommenheit, Müdigkeit, Nervosität, Konzentrationsschwächen, sowie eine innere Antriebslosigkeit und Muskel- bzw. Gelenkschmerzen zählen zu den Beschwerden die ein ständiges Auf und Ab des Wetters begleiten können. Die Wetterfühligkeit ist keine Erkrankung im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein Anzeichen, dass der Körper äußerst sensibel auf ein Umschlagen des Wetters reagiert.
Zeigen sich diese Symptome im akuten Fall, dann können folgende Tipps schon zu einer deutlichen Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes führen. Kneippsche Anwendungen, wie etwa Armbäder, unterstützen den etwas desolaten Kreislauf. Für solche Armbäder verwendet man zunächst etwa 38 Grad warmes Wasser das man über die Schulter bis hin zu den Händen laufen lässt. Anschließend wiederholt man diesen Ablauf mit kaltem Wasser und wechselt hierbei mehrmals den Arm. Auch das altbewährte Klosterfrau Melissengeist aus der Apotheke kann effektiv gegen die Symptome eingesetzt werden. Wer sich ganz geschlaucht und schwindelig fühlt, der sollte sich allerdings am besten hinlegen und viel schlafen. Selbst ein kurzer Mittagsschlaf gibt dem Körper die Gelegenheit sich auf den Wetterumschwung einzustellen und mildert dadurch die akuten Beschwerden.
Leidet man immer wieder unter der Wetterfühligkeit und der damit einhergehenden Kreislaufschwäche, dann sollte man in der beschwerdefreien Zeit zu einigen wenigen präventiven Maßnahmen greifen und damit neue Beschwerden etwas einzugrenzen. Viel Bewegung an der frischen Luft wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Auch Wechselduschen zwischen warm und kalt stabilisieren einen angeschlagenen Kreislauf. Anregend auf den Organismus kann man dadurch den Körper auf Dauer an Luftdruck- und Temperaturschwankungen gewöhnen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse und Salat, sowie ein Trinken von täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee sorgen ebenfalls für ein gesundes Rundlaufen des wichtigen Kreislaufsystems. Derart gut gerüstet werden mit der Zeit die Beschwerden der Wetterfühligkeit deutlich eingeschränkt und somit auch die Lebensqualität wieder entscheidend angehoben.
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