26. Oktober 2009
Fieber kann bei einem Menschen in unterschiedlicher Höhe auftreten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses zu senken.
Jeder Mensch fiebert unterschiedlich hoch. In der Regel haben kleine Kinder schneller hohes Fieber als ein Erwachsener. Das Fieber zeigt dem Patienten, dass sich sein Körper mit einer Erkrankung auseinandersetzt.
Je nachdem, wo die Temperatur gemessen wird, kann diese etwas abweichen. Am genauesten wird die Körpertemperatur bei einer Messung im After angezeigt. Es ist jedoch auch möglich, das Fieberthermometer in die Achselhöhle oder unter die Zunge zu legen. Speziell geformte Fieberthermometer messen die Körpertemperatur auch im Ohr oder an den Schläfen. Bei der Messung unter den Achseln, unter der Zunge sowie in den Ohren bzw. an den Schläfen zeigt das Fieberthermometer jeweils eine etwas geringere Temperatur an als bei der rektalen Messung. Erst ab einer Temperatur von 38 Grad spricht der Arzt von Fieber.
Wie sich das Fieber äußert, ist unterschiedlich. Das Fieber kann sich schleichend erhöhen oder auch innerhalb kürzester Zeit rapide ansteigen. Je nach Erkrankung kann das Fieber über längere Zeit konstant hoch bleiben oder nach kürzester Zeit wieder abfallen.
Patienten mit Fieber fühlen sich meist schlapp und schwitzen oder frieren. Einen fiebrigen Patienten erkennt man zudem auch an seinen Augen, die einen gläsernen und wässrigen Ausdruck haben. Die Patienten verspüren kaum Appetit, haben jedoch oft ein vermehrtes Durstgefühl. Da das Fieber sich auch auf den Kreislauf der Patienten auswirken kann, fühlen sich viele Patienten schwindelig. Das Fieber kann auch von Gliederschmerzen begleitet sein. Der Patient verspürt dann bei jeder Bewegung Schmerzen. Besonders kleine Kinder können im Rahmen einer fieberhaften Erkrankung auch einen Fieberkrampf entwickeln. Die Muskeln dieser Kinder zucken dann und das Kind verdreht die Augen. Im Rahmen eines Fieberkrampfes kann ein Kind auch bewusstlos werden. Hoch fiebernde Patienten sind häufig nicht mehr ansprechbar und haben ein schweres Krankheitsgefühl.
Wenn ein Patient Fieber hat, kann er dies selbst zu Hause durch das Fiebermessen feststellen. Im Handel gibt es diverse Medikamente zur Senkung der zu hohen Körpertemperatur. Diese Medikamente werden je nach Alter des Patienten als Tablette, Saft oder Zäpfchen verabreicht.
Grundsätzlich richtet sich die Behandlung des Fiebers jedoch nach der zugrunde liegenden Ursache. In der Regel verschwindet das Fieber von selbst wieder, wenn die Krankheit ausgeheilt ist.
Ist nicht eindeutig ersichtlich, weshalb ein Patient Fieber hat, so führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Er untersucht dabei die einzelnen Organe und kann so feststellen, ob hier eine Erkrankung vorliegt. Wenn Bakterien den Körper oder ein Organ befallen haben und dies die Ursache des Fiebers ist, verabreicht der Arzt ein Antibiotikum. Dazu muss im Vorfeld häufig ein Abstrich von der Wunde oder dem Organ entnommen werden, welcher im Labor unter dem Mikroskop untersucht wird.
Je nach zugrunde liegender Ursache können auch weitere Medikamente notwendig sein, um die Krankheit und somit auch das Fieber zu behandeln.
In vielen Fällen kann das Fieber auch mit den altbewährten Hausmitteln behandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel die Wadenwickel. Entgegen weitläufiger Meinung sollten die Tücher jedoch nicht in eiskaltes Wasser getaucht werden. Das Wasser darf lediglich lauwarm sein. Die nassen Tücher werden um die Waden des Patienten gewickelt und darüber ein trockenes Tuch gewickelt. Die Wickel sollten jedoch nur so lange an den Waden des Patienten verbleiben, solange dieser es als angenehm empfindet.
Da das Fieber den Körper stark austrocknet, sollte der Patient unbedingt viel Trinken. Besonders wenn der Kranke stark schwitzt, ist auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Gut eignen sich hier Tee und Wasser.
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