Heutzutage ist es ziemlich einfach zu vergessen, welche Jahreszeit wir gerade haben, da es in den Supermärkten ganzjährig regionale wie überregionale Früchte und Obstsorten gibt. Doch mittlerweile ist es wieder in das Ernährungsbewusstsein gerückt, vermehrt auf die saisonal reifen Nahrungsmittel zurückzugreifen.

Mit dem Kauf lokaler Lebensmittel umgehen Sie potenzielle Umwelteinflüsse, die während des Transports, bspw. über den Schiffsverkehr, verursacht werden. Sie fördern durch den Kauf lokaler Lebensmittel die Bauern in ihrer Region und unterstützen Ihre Familie durch den Kauf von frischen, unverarbeiteten Produkten eine reichhaltige und gesunde Ernährung zu erhalten.
Einkaufsführer und Rezepthefte des Monats bieten eine gute Möglichkeit, sich die Produkte der Saison bewusst zu machen und mit neuen Rezepten und Zutaten zu experimentieren. Während der herbstlichen Monate sind Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Pasteten und Obst als Mahlzeit weit verbreitet.
Wenn die Blätter Ihre Farbe wechseln und die Luft kalt wird, ist es für jeden schön, im warmen Zuhause zu sein und zu der Herbstkulisse auch eine herbstliche Mahlzeit zuzubereiten. Nachstehend folgen einige Lebensmittel, die Sie in Ihren Herbstspeiseplan berücksichtigen sollten:
Der süße Geruch und knackige Geschmack von Äpfeln ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Herbst gleich um die Ecke ist. In der nördlichen Hemisphäre sind Äpfel in der Saison von Spätsommer bis zum Winteranfang zu bekommen. Zusätzlich zum rohen Verzehr sind Äpfel eine wunderbare Ergänzung für eine Vielzahl von Rezepten von Salaten bis hin zu Backwaren.
Dem Bericht einer Kochzeitung ist zu entnehmen, dass Äpfel zu den "Dirty Dozen"-Lebensmitteln gehören. Also Lebensmittel, in der am häufigsten Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln gefunden wurden. Personen, die Pestizid-gebundene gesundheitliche Risiken vermeiden wollen, sollten nur dann zum Apfel greifen, wenn die Äpfel mehr oder weniger ohne Zusätze gewachsen sind und ohne lange Transportwege verkauft werden.
Die Haut frischer Feigen ist lila bis rosa oder hellbraun, das Fleisch innen ist aber immer saftig und variiert mit verschiedenen purpurroten Farbtönen. Im Gegensatz zu vielen Früchten enthalten Feigen Eiweiß und sind auch reich an Kalzium und Eisen.
Wählen Sie diejenigen aus, die eine feste, glatte Haut haben. Feigen sind eine schöne Bereicherung eines Salates. Sie können in Scheiben geschnitten als Dessert verwendet werden oder an kühlen Abenden mit Zimt warm serviert werden. Frische Feigen gefüllt mit Ziegenkäse und gehackten Mandeln kann als eine gesunde eiweißreiche Zwischenmahlzeit gegessen werden.
Datteln bieten viele gesunde Bestandteile für unser Immunsystem. Mineralien, wie Kalzium, Eisen, Mangan, Magnesium, Phosphor, Kupfer und Kalium können in Datteln gefunden werden. Sie enthalten auch Ballaststoffe, Aminosäuren und sogar eine kleine Menge an essentiellen Fetten.
Datteln sind aufgrund ihrer hohen Menge an löslichen und unlöslichen Fasern sehr beliebt. Bei einer ballaststoffreichen Ernährung können die Risiken von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs, Magen-Darm-Störungen und Gewichtsverlust abnehmen und zu einer besseren Blutzuckerregulierung und einem verbesserten Schlafverhalten führen.
Datteln sind eine wunderbare Ergänzung für Salate, Getreide und sind extrem leicht als Wegzehrung mitzunehmen.
Karotten schmecken am besten im Herbst und Winter, wenn ihre Aromen voll gereift sind. Die in Karotten gefundenen antioxidativen Substanzen helfen gegen Herz-Kreislauferkrankungen und können die Sehschärfe verbessern.
Während wir Möhren mit der Farbe Orange assoziieren, kommen Karotten auch in den Farben weiß, gelb, rot oder violett vor. Bei der Lagerung sollten Möhren weit von Äpfeln, Birnen, Kartoffeln und anderen Früchte- und Gemüsesorten gelagert werden, die Ethylen-Gas produzieren können. Wenn diese Produkte in Kontakt mit Karotten kommen, kann der Geschmack bitter werden.
Sie können Karottenpüree machen oder gewürfelte Karotten in warme Suppen geben, sie in Soßen geben oder in Saftform in Marinaden oder als Getränke verwenden.
Granatäpfel sind für ihre Anti-Aging-Qualitäten bekannt. Die Granatapfelfrucht ist eine reiche Quelle an Antioxidantien, Aminosäuren, den Vitaminen B und C und Eisen. Zudem ist Granatapfelsaft reich an pflegenden Eigenschaften. Granatäpfel können bei Cholesterinproblemen helfen und einen gesunden Kreislauf und Immunsystem fördern. Er kann bei der Linderung bestimmter Symptome der Menopause hilfreich sein.
Granatäpfel sind für ihre antioxidativen Wirkungen berühmt, die zum Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt hilfreich sind. Der Granatapfel hat eine enorme Menge an Flavonoiden, die Zellschäden vermeiden können.
Derzeit werden Granatäpfel im Hinblick auf ihren positiven Einfluss auf das Hemmen des Krebswachstums untersucht, sowie ihre Fähigkeit das Erinnerungsvermögen und die Stimmung zu steigern.
Die Artischocke kommt etwa im November auf den Markt, in Form von schlammigen, knorrigen Knollen. Dabei ist die Knollenkonsistenz der einer Kartoffel sehr ähnlich. In ihrer rohen Form hat sie einen süßen, nussigen Geschmack. Ist sie geschnitten, passt sie perfekt in einen Salat wie Krautsalat.
Jerusalem-Artischocken beinhalten 650 mg Kalium, so dass sie sich wunderbar dazu eignen, nach dem Adventsbraten verzehrt zu werden. Ihre Verdauung wird dadurch deutlich angenehmer verlaufen.
Herbst und Winter sind traditionelle Jahreszeiten für Zwiebeln. Zwiebeln haben sich in jeder Küche zu einem Grundnahrungsmittel gemausert, weil sie geschmacklich zu jedem Rezept passen. Sie sind eine sehr gute Quelle für Vitamin C, Chrom und Ballaststoffe. Wie auch für Mangan, Molybdän, Vitamin B6, Folsäure, Kalium, Phosphor und Kupfer.
Halten Sie den Geschmack des Sommers lebendig und bereiten Sie sich Elsässer Zwiebelkuchen, Zwiebelsuppe oder Zwiebelringe zu.
Birnen sind eine gute Quelle für Vitamin C und Kupfer. Beide Nährstoffe fallen in die antioxidative Familie. Antioxidative Nährstoffe schützen Zellen vor der Schädigung von freien Radikale.
Obwohl sie in der Forschung nicht oft und gut dokumentiert werden, werden Birnen oft von vielen Praktizierenden als eine hypoallergene Frucht bezeichnet, die mit geringer Wahrscheinlichkeit bei empfindlichen Personen zu einer negativen Reaktion führen kann.
Grünkohl bietet viele Vorteile beim Kochen. Die ballaststoffreichen Komponenten im Grünkohl wirken im Verdauungstrakt besser, wenn sie erhitzt sind. Bei Grünkohl wurde nachgewiesen, dass eine Risikominderung in der Krebstherapie verzeichnet wurde, was mindestens fünf verschiedene Arten von Krebs angeht: Blasen-, Brust-, Darm-, Eierstock- und Prostatakrebs.
Desweiteren im Grünkohl enthalten ist das Flavonoid Kaempferol, besser bekannt als das Antioxidant Quercitin. Neue Forschungen zeigen, dass bis zu 45 verschiedene Flavonoide im Grünkohl enthalten sind.
Tipp: Backen Sie den Grünkohl und zerbrechen Sie ihn in kleine Stücke. Auf diese Art erhalten Sie einen schmackhaften und gesunden Ersatz für Kartoffelchips.
In Kürbissen ist ein sehr hoher Anteil an Carotinoiden enthalten. Carotinoide verleihen dem Kürbis die orangene Farbe. Carotinoide wie Lutein und Zeaxanthin sind hervorragend um freie Radikale zu neutralisieren. Sie sind außerdem für die Verbesserung der Sehkraft bekannt.
Die Samen sind sehr reich an Eiweiß. Eine Unze Samen etwa bietet sieben Gramm Protein, das entspricht dem Proteinanteil von einem Ei. In Kürbiskernöl ist ein hoher Anteil an Phytosterolen enthalten, eine pflanzliche Fettsäure, die eine wichtige Rolle bei der Verringerung von Cholesterinwerten spielt.
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