6. Januar 2010
Ein Säugling stellt oft erst einmal den ganzen Alltag auf den Kopf. Bis es mit dem Rhythmus von dem kleinen Menschlein, dem Stillen, dem Füttern und dem Schlafen richtig klappt, kann eine Zeit dauern.
Dabei ist es ganz normal, dass sich die Mama überfordert fühlt und das sollte sie sich auch zugestehen. Schwangerschaft und die neue Mutterschaft sind nicht nur eine glückliche Zeit, wie es so oft von Generation zu Generation tradiert wird. Diese Zeit ist anstrengend und manchmal fließen sogar Tränen. Das ist völlig normal und geht vielen frischgebackenen Müttern so.
Dabei sollte man das Baby von Anfang an als kleine Persönlichkeit betrachten. Das Baby ist nicht absichtlich böse und es will auch niemand ärgern. Es hat nur keine andere Möglichkeit seine Bedürfnisse anzumelden außer durch schreien. Sprechen sie von Beginn an viel mit dem Kind, erklären sie was sie tun und warum. Das oft gehörte "lass das Kind doch schreien, das stärkt die Lungen", vergessen Sie bitte. Wenn ein Kind schreit, dann hat es einen Grund und ein Bedürfnis, was gestillt werden will. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe für das Kind, auch wenn die Anfangszeit sehr anstrengend sein kann. Je älter das Baby wird, umso einfacher wird es werden. Singen sie ihrem Kind vor und Babys lieben Kinderreime und geben Sie ihm viel Kuschel- und Streicheleinheiten.
Nicht nur für Sie, auch für das Kind kann es sehr anstrengend sein, Bauchschmerzen, Blähungen, Koliken und später das Zahnen können ihm zu schaffen machen. Es kann mit Schmerzen noch nicht umgehen und braucht Ihre Hilfe. Jedes Kind ist ganz unterschiedlich, aber meist findet die Mama intuitiv und schnell heraus, was dem Kind gut tut und was es beruhigt. Der Haushalt muss mit einem Baby nicht perfekt sein. Setzen Sie sich nicht unter Druck und gestehen Sie sich zu, nicht perfekt sein zu können. Wer dafür kein Verständnis hat, kann Ihnen gestohlen bleiben. Im Vordergrund sollte das Baby stehen und der Umstand, dass es auch Ihnen gut gehen soll. Wenn die Mama glücklich und zufrieden ist, dann geht es dem Kind auch gut. Vertrauen sie nicht anderen, sondern Ihrer eigenen Stimme.
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