Wissenswertes über Erfrischungsgetränke - Geschichte, Herstellung und Sorten

Auf Erfrischungsgetränke kann man ständig in den populären Medien und in Supermärkten treffen. Das heutige Angebot ist nahezu unüberschaubar.

Fruchtsaftgetränke, Schorlen, Brausen, Limonaden und Energy Drinks

Geschichte

Die Geschichte der Erfrischungsgetränke reicht weit zurück. So stellten Menschen bereits in der römischen Antike Getränke her, welche der Erholung und Belebung des Körpers und Geistes dienen sollten.

Das erste bekannte Erfrischungsgetränk war schlicht mit Essig versetztes Wasser. Hinsichtlich des Essigs finden sich noch heute Aufzeichnungen, welche dessen Fruchtursprung und Verarbeitung beschreiben, so dass ein optimales Erfrischungsgetränk produziert werden kann.

Weiterverarbeitung durch neue Zutaten

Im Laufe des Mittelalters entwickelten sich auch die Möglichkeiten weiter, Fruchtsäfte effektiv zu pressen. Durch die Beigabe diverser Zutaten, beispielsweise Zucker, wurden diese dann zu Erfrischungsgetränken weiter verarbeitet.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts kam es schließlich zur Entstehung zahlreicher Limonaden- und Brause-Hersteller. Dies führte im Laufe des 20. Jahrhunderts zur Bereitstellung einer Produktvielfalt an Erfrischungsgetränken, wie sie vor 100 Jahren noch unvorstellbar gewesen sein dürfte.

Herstellung und Verarbeitung

Da es sich bei Erfrischungsgetränke um einen Oberbegriff für eine Vielzahl von Getränken handelt, kann in diesem Zusammenhang kein allgemein gültiger Produktionsprozess angegeben werden. Doch teilen die Herstellungsverfahren der verschiedensten Erfrischungsgetränke nicht doch einige Charakteristika, welche somit typisch für diese Getränkesorte sind?

Zunächst einmal werden Erfrischungsgetränke heutzutage nahezu ausschließlich industriell hergestellt. Daneben beschreibt auch das Deutsche Lebensmittelbuch deren typische Zutaten.

So handelt es sich bei Erfrischungsgetränken um Produkte, welche auf Wasserbasis produziert und mit geschmacksgebenden Zutaten vermengt werden. Letzteren ist beispielsweise

zuzuordnen. Die genaue Prozedur, wie mit diesen Zutaten verfahren wird, gestaltet sich wiederum sehr variabel.

Erfrischende Getränke selber mixen

Erfrischungsgetränke sollen, wie der Name schon vermuten lässt, erfrischen und den Durst löschen. Sie haben meist eine fruchtige Komponente und schmecken am besten gekühlt. Wenn man sie selber mixt, kann man einen Lieblingsgeschmack kreieren und sie sind in der Regel auch günstiger.

Die meisten gekauften Erfrischungsgetränke sind einfach viel zu süß. Wenn man sie selber macht, kann man ganz nach Geschmack süßen. Zum Süßen eignen sich beispielsweise

Schon durch die unterschiedlichen Süßungsmittel kann man den Geschmack variieren.

Limonade

Ganz einfach lässt sich eine Zitronenlimonade zubereiten,

  • man braucht den Saft von vier Zitronen oder Limetten,
  • gibt Zucker dazu und gießt mit heißem Wasser auf.
  • Dann gibt man Mineralwasser und Eiswürfel dazu.

Schon ist ein erfrischendes Getränk gemixt.

Alternativ kann man auch Orangen oder Mandarinen auspressen, da braucht man dann aber mehr Saft. Dieses Erfrischungsgetränk hat dann einen leichten Geschmack nach Zitrusfrüchten, schmeckt aber nicht so intensiv wie Orangensaft.

Früchte im Mixer pürieren

Tolle Erfrischungsgetränke lassen sich auch mit dem Mixer herstellen. Man gibt unterschiedliche Früchte in den Mixer, etwas Süße dazu und dann wird mit Mineralwasser oder stillem Wasser aufgegossen.

kann man im Mixer mit einem Süßungsmittel und etwas Wasser pürieren, dann gießt man das Ganze mit Wasser auf. Auch Holunderblüten eignen sich gut für ein erfrischendes Getränk. Dafür werden sie abgekocht und dann abgeseiht, gesüßt und mit Mineralwasser aufgegossen.

Die Zugabe von Sirups

Auch mit Waldmeistersirup oder Himbeersirup lassen sich leckere Erfrischungsgetränke mixen, allerdings sind diese dann wieder sehr süß. Wenn man einen Wassersprudler hat, gibt es unterschiedliche Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen mit denen das Wasser angereichert wird und man kann sich so die Erfrischungsgetränke selber mischen. Dabei gibt es nicht nur Wasserfilter, sondern auch Geräte bei denen man dem Wasser mit Aromakapseln verschiedene Geschmacksrichtungen hinzufügen kann.

Weitere Möglichkeiten

  • Ginger-Ale und Malzbier

kann man ebenfalls selber zubereiten; dieser Drink ist aber schon ein bisschen aufwändiger und man braucht die entsprechenden Rezepte. Dafür hat man dann aber auch ein ganz besonders Getränk.

Es ist auch lecker, wenn man

Dafür braucht man abgekochten Schwarztee und unterschiedliche Fruchtsäfte. Diese werden mit einem Süßungsmittel und dem schwarzen Tee gemischt.

Sorten

Der heutige Markt von Erfrischungsgetränken ist nahezu unüberschaubar. Doch was sind die wichtigsten Erfrischungsgetränksorten, sodass vielleicht doch noch der Überblick gewahrt werden kann? Prinzipiell können Erfrischungsgetränke in fünf Hauptkategorien differenziert werden.

Fruchtsaftgetränke

Zum einen gehören diesen typische Fruchtsaftgetränke an. Bei diesen handelt es sich um Fruchtsäfte, welche aus Früchten gepresst wurden und daraufhin mit weiteren Zutaten versetzt wurden.

Fruchtsaftgetränke lassen sich zudem weiter kategorisieren. So existieren einerseits

  • Fruchtsaftgetränke, welche tatsächlich auf einem reinen Fruchtsaft basieren, der einen Fruchtsaftgehalt von 100% aufweist.

Daneben können diese aber auch

  • aus einem Fruchtnektar produziert worden sein.

In diesem Fall darf der Fruchtsaftgehalt die 40% nicht unterschreiten, wobei der Rest zumeist aus Wasser und Zucker besteht.

Fruchtschorlen

Des Weiteren gibt es Fruchtschorlen auf dem Markt der Erfrischungsgetränke. Bei diesen handelt es schlicht um Fruchtsäfte, welche daraufhin mit Wasser vermischt wurden. Dabei unterscheiden sich diese Fruchtschorlen vom Fruchtnektar durch die Tatsache, dass der Fruchtsaft lediglich mit Wasser, nicht aber mit weiteren Zutaten vermischt werden darf.

Limonaden

Eine weitere wichtige Kategorie stellen die Limonaden dar. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um Getränke, welche primär aus Wasser bestehen, welchem

beigegeben wurden. Des Weiteren zeichnen sich Limonaden häufig durch den recht hohen Zuckergehalt aus. Daneben können Limonaden auch kleine Mengen anderer Fruchtsäfte beigefügt werden, sodass bei circa 15% der Limonaden auf dem deutschen Markt auch Fruchtsäfte aus Kernobst oder Trauben zum Einsatz kommen.

Letztlich werden Limonaden häufig noch mit einer Reihe weiterer hierfür typischer Zutaten versetzt. Diesen sind beispielsweise

zuzuordnen.

Brausen

Eine Sonderform der Erfrischungsgetränke sind die Brausen, welche nicht in flüssiger Form, sondern als Brausetabletten oder Brausepulver verkauft werden. Der Konsument gibt die Brausetablette oder das Pulver daraufhin in Leitungs- oder Mineralwasser, wonach sich dieses auflöst und für ein kohlensäurehaltiges synthetisches Geschmackserlebnis sorgt.

Erhältlich sind Brausen in Deutschland vor allem in den Geschmackssorten

Energy Drinks

Letztlich werden auch noch Energy Drinks den Erfrischungsgetränken zugeordnet. Bei diesen handelt es sich um künstliche Produkte, welche sich vor allem durch einen hohen Koffein- und Tauringehalt auszeichnen.

Dabei kommen Energy Drinks hinsichtlich der Wirkungsabsicht dem Grundkonzept von Erfrischungsgetränken sehr nahe. So sollen diese beleben und die mentale sowie physische Leistungsfähigkeit steigern.

Gesundheitswert

Erfrischungsgetränke stehen im Verruf, in Wahrheit überhaupt keine Erfrischung, sondern vielmehr eine Belastung für den Körper zu sein. Kann dieses Vorurteil bestätigt werden und falls ja, inwiefern äußern sich diese Belastungen oder Risiken für die menschliche Gesundheit?

Wissenschaftliche Studien der letzten Jahrzehnte weisen tatsächlich darauf hin, dass Erfrischungsgetränke sich primär negativ auf den Körper auswirken. So wären beispielsweise schlichtes Mineralwasser oder Milchprodukte die besseren Durstlöscher und Energielieferanten.

Nichtsdestotrotz kann eine erfrischende Wirkung derartiger oftmals synthetischer Getränke nicht verneint werden. Dies dürfte vor allem auf den hohen Zuckergehalt zurückzuführen sein, der für eine kurzfristige Aufwertung der Energiebilanz sorgt.

Negative Auswirkungen

Hinsichtlich der negativen gesundheitlichen Auswirkungen darf natürlich nicht pauschalisiert werden. Während bei den Limonaden die gesamte Mixtur eine einzige Gefahr für

darstellt, sind bei den meisten Fruchtsaftgetränken lediglich die Konservierungs- und Farbstoffe als bedenklich einzustufen. Daneben können derartige Produkte auch spezifische Risiken erhöhen. So stellte eine Professorin der Universität Minnesota

fest. Insgesamt sollten Erfrischungsgetränke demnach nur überlegt konsumiert werden und nicht als Alternative für Wasser und reine Fruchtsäfte betrachtet werden.

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  • drinking © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

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