Krebserkrankungen

Gewebeerkrankungen mit bösartigen (malignen) Tumoren

Grafik Krebszelle und Antikörper

Eine Krebserkrankung liegt vor, wenn ein bösartiger Tumor, also eine bestimmte Art der Wucherung im Gewebe vorliegt. Dieser entsteht durch unreguliertes Wachstum der Zelle, welches sich auch auf umliegendes Gewebe oder umliegende Organe ausbreiten kann. Prinzipiell ist der Tumor auf keine Stelle fixiert, das heißt er kann an jeder Körperzelle auftreten. Einige Krebserkrankungen kommen jedoch häufiger vor als andere. Zahlreiche Erkrankungen treten beispielsweise im Bereich des Darms und der Lunge auf. Bei Frauen ist die häufigste Krebserkrankung Brustkrebs, bei Männern dagegen Prostatakrebs.

Grafik Blasenkrebs

Viele Erkrankungen sind vermeidbar

Einige Krebsformen sind durch einen gesunden Lebenswandel weitgehend zu umgehen, beispielsweise dadurch, dass man auf das Rauchen verzichtet und auf gesunde und ausgewogene Ernährung achtet. Die Therapie fällt je nach Einzelfall unterschiedlich aus - meist wird der Tumor, sofern noch möglich, operativ entfernt, bevor er Metastasen bildet und sich weiter ausbreitet. Dem folgt meist eine Chemotherapie, eine Strahlentherapie wird aber auch als sinnvoll betrachtet. Eine Krebsdiagnose ist kein Todesurteil; vor allem, wenn die Erkrankung früh diagnostiziert und behandelt wird, besteht oft eine hohe Überlebens- und Heilungschance.

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