14. März 2009
Welche Ursachen Rheuma zugrunde liegen, ist noch nicht abschließend geklärt. Wie die Erkrankung verläuft, ist individuell verschieden und hängt davon ab, wie frühzeitig sie erkannt wird.
Rheuma kann möglicherweise vererbt sein. In vielen Familien tritt die rheumatoide Arthritis gehäuft auf.
Rheuma ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine so genannte Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und Antikörper gegen eigenes Gewebe bildet.
Auch Allergien sind mögliche Ursachen für die Entstehung von Rheuma.
Rheuma ist eine langsam fortschreitende Erkrankung. Je früher eine Behandlung begonnen wird, desto besser kann man die rheumatoide Arthritis in den Griff bekommen. Jedoch bringt auch keine Therapie eine Heilung herbei. Die Therapie hilft dem Betroffenen jedoch, die Schmerzen zu lindern und weiterhin beweglich zu bleiben. Medikamente verhindern auch die Verformungen der Gelenke.
Um den Verlauf von Rheumaerkrankungen günstig zu beeinflussen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich der Rheumapatient regelmäßig bewegt. Je weniger sich der Betroffene bewegt, desto schneller versteifen seine Gelenke. Welche Bewegungen die richtigen sind, erlernen die Patienten im Rahmen der Krankengymnastik oder in speziellen Sportgruppen, die sich auf Rheumapatienten spezialisiert haben. Oft finden die Bewegungsübungen auch im warmen Wasser statt.
Bei fortgeschrittener Erkrankung gibt es für die Betroffenen viele Hilfsmittel, die den Patienten trotz Einschränkungen im Alltag ihre Selbstständigkeit lange Zeit bewahren können. So gibt es zum Beispiel eine Knöpfhilfe, die den Betroffenen beim Schließen von Knöpfen an der Kleidung behilflich ist. Viele Rheumatiker verwenden Teller mit einem hohen Rand, um trotz Einschränkung an einer Hand selbstständig mit der noch gesunden Hand essen zu können. Der hohe Rand erleichtert es dem Patienten, einhändig das Essen auf die Gabel oder den Löffel zu bekommen, ohne dabei Hilfe von Angehörigen in Anspruch nehmen zu müssen. Im Fachhandel gibt es auch Greifhilfen, die dem Patienten behilflich sind, Gegenstände wie zum Beispiel das Besteck greifen zu können.
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06.02.12 | |
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18.01.12 | |
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