14. März 2009
Rheuma verursacht verschiedene Beschwerden. Um die Diagnose zu stellen, führt der Arzt verschiedene Untersuchungen durch.
Der Überbegriff Rheuma beinhaltet verschiedene Erkrankungen. Die häufigste Rheumaerkrankung ist die so genannte rheumatoide Arthritis. Bei dieser Erkrankung richtet sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper und greift Körpergewebe und die Gelenke an und zerstört sie sogar.
Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis leiden unter Gelenkschmerzen, die besonders in der Nacht und am Morgen zu spüren sind. Auch die Gelenke der Finger schwellen an, da sich diese entzünden. Morgens brauchen die Betroffenen mehr als eine Viertelstunde, bis sie sich richtig bewegen können, da die Gelenke über Nacht steif geworden sind. Bei fortgeschrittener Erkrankung ist nicht nur ein Gelenk von den Beschwerden betroffen, sondern teilweise sehr viele. Die Gelenke können sich auch verformen, was zu starken Schmerzen führt. Zusätzlich fühlen sich die Betroffenen im Anfangsstadium der Erkrankung auch müde, haben leichtes Fieber und fühlen sich krank.
Neben den für Rheuma typischen Gelenkbeschwerden können sich im Verlauf der Erkrankung auch weitere Krankheiten wie eine Rippenfellentzündung, Augenentzündungen oder Entzündungen des Herzbeutels bilden.
Der Arzt befragt im Rahmen seiner Diagnosestellung den Patienten genau nach seinen Beschwerden. Es folgen eine ausführliche körperliche Untersuchung sowie eine Blutabnahme. Patienten mit Rheuma haben erhöhte Entzündungswerte im Blut. Zusätzlich kann auch der so genannte Rheumafaktor im Blut nachgewiesen werden. Durch die dauerhafte Entzündung besteht eine Anämie (Blutarmut), die ebenfalls im Blut gemessen werden kann.
Anschließend wird eine Röntgenaufnahme gefertigt. Hier kann der Arzt bereits frühzeitig Veränderungen an den Gelenken feststellen. Bei Rheumapatienten kann man auf dem Röntgenbild krankhaft veränderte Knochensubstanz feststellen. Teilweise ist auch die Halswirbelsäule verschoben.
Der Arzt führt auch oft eine Ultraschalluntersuchung durch, um verdickte Gelenke oder krankhafte Veränderungen feststellen zu können.
Teilweise werden auch eine Kernspintomografie oder eine Szintigrafie durchgeführt.
Neben diesen Untersuchungsmethoden gibt es für die rheumatoide Arthritis einen Bewertungskatalog mit Beschwerden, die diese Erkrankung beinhaltet. Je nachdem, wie viele Anzeichen der Patient bereits aufweist, spricht dies zusammen mit den anderen Untersuchungsergebnissen für oder gegen Rheuma. Der Bewertungskatalog beinhaltet zum Beispiel die Punkte Morgensteifigkeit (steife Gelenke am Morgen), nachgewiesener Rheumafaktor im Blut, auffällige Veränderungen bei der Röntgenaufnahme usw.
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06.02.12 | |
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18.01.12 | |
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