27. November 2009
Von Viola Reinhardt
Eine Osteoporose, die auch unter dem Namen Knochenschwund bekannt ist, betrifft immer mehr Frauen und auch Männer, wobei die Erkrankung der Knochen sich zunächst lange Zeit unbemerkbar anschleicht und in den Ursachen durchaus geschlechtsspezifische Aspekte in sich beinhaltet.
Auch wenn inzwischen zahlreiche Aufklärungsarbeiten geleistet wurden, zeigt sich doch immer wieder, dass im Bezug auf eine Osteoporose die eine oder andere Frage auftaucht, die eine gewisse Unsicherheit in sich birgt. Lesen Sie nun hier die wichtigsten Fragen, sowie Tipps wie man einem Knochenschwund vorbeugen oder bei einem Vorhandensein des selbigen die Beschwerden lindern kann.
Ich bin älter und leide unter Rückenschmerzen. Ist das ein Hinweis auf die Osteoporose?
Rückenschmerzen sind zunächst einmal altersunabhängig und können nicht gleich mit einer Osteoporose in Verbindung gebracht werden. Auch im Alter müssen die Schmerzen im Rücken nicht zwingend notwendig von einer Osteoporose herrühren, allerdings sollte man bei einem akuten Auftreten der Schmerzen an der Wirbelsäule einen Orthopäden aufsuchen, da es sich um einen Wirbelbruch handeln kann. Dieser kann dann mitunter tatsächlich auf einem Knochenschwund basieren und benötigt eine gezielte Behandlung.
Ich bin schon über sechzig Jahre alt und habe mir die Hand gebrochen. Habe ich einen Knochenschwund?
Diese Frage kann durchaus mit einem Ja beantwortet werden, wenn es sich bei der gebrochenen Hand um die Folge eines normalen Sturzes handelt. Nach Ansicht der Experten werden durch einen einfachen Sturz keine Knochen in der Hand gebrochen, sodass man zu einer weiteren Abklärung, ob Knochenschwund ja oder nein, eine entsprechende Messung der Knochendichte und weitere Diagnostika zum Einsatz bringen lassen sollte.
Und wie wird eine sichere Diagnose der Osteoporose gestellt?
Eine eindeutige Diagnose für das Vorhandensein einer Osteoporose kann nur mittels einer schmerzfreien Röntgenuntersuchung der Knochendichte bei einem Facharzt gestellt werden. Hat ein Patient bereits einen sogenannten Ermüdungsbruch hinter sich, werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse getragen. Möchte man die Messung jedoch lediglich zur Früherkennung durchführen lassen, muss man die entstehenden Kosten selbst tragen.
Welche präventiven Maßnahmen bzw. Therapien helfen gegen oder bei einer Osteoporose?
Präventiv kann man einem Knochenschwund durch eine kalziumreiche Ernährung, regelmäßigen sportlichen Aktivitäten, dem Vermeiden der Nikotinaufnahme oder eines Untergewichts ebenso begegnen als auch durch die Stärkung der Muskulatur und dem Trainieren des Gleichgewichts. Liegt ein erhöhtes Risiko für eine Osteoporose vor, können zudem auch Wirkstoffe wie etwa Bisphosphonate eingesetzt werden. Besteht bereits ein Knochenschwund, dann helfen die gerade genannten präventiven Maßnahmen gleichermaßen als auch die zusätzliche Einnahme von Vitamin B 12, Vitamin D3 (täglich 800-2000IE), Kalzium (1000-1500mg) und Folsäure. Ergänzend hierzu sollte man jeden Tag mindestens dreißig Minuten das Sonnenlicht auf das Gesicht und auch die Arme scheinen lassen. Eine gute Unterstützung bieten zudem die Selbsthilfegruppen im Land, die unter anderem auch ein Funktionstraining im Angebot haben.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
08.02.12 | |
![]() | OSTEOPOROSE |
02.02.12 | |
![]() | OSTEOPOROSE |
29.01.12 | |
![]() | OSTEOPOROSE |
28.01.12 | |
![]() | OSTEOPOROSE |
![]() | OSTEOPOROSE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Osteoporose Forum


Zahlreiche klinische Untersuchungen haben ergeben, dass Kalzium und Vitamin D sowohl in der Prävention als auch ...