13. März 2009
Lange Zeit werden bei der Osteoporose keine Symptome bemerkt. Die Diagnostik ist umfangreich.
Zu Beginn der Erkrankung liegt bei den Betroffenen eine verminderte Knochenmasse vor. Diese bereitet jedoch im Anfangsstadium noch keine Beschwerden, so dass viele Betroffene von ihrer Erkrankung nichts wissen.
Dadurch, dass der Knochen durch die Erkrankung an Stabilität verliert, treten im Verlauf der Erkrankung vermehrt Knochenbrüche auf. Die Knochen des Körpers können sich auch verformen, was zu starken Schmerzen führt. Viele Osteoporosepatienten weisen bei langjähriger Erkrankung einen so genannten Rundrücken auf. Die Betroffenen können sich bei der Osteoporose meist nur noch eingeschränkt bewegen und neigen zu Muskelverspannungen.
Um eine Osteoporose zu diagnostizieren, erfragt der Arzt die Vorgeschichte (Anamnese) des Patienten. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung. Auch eine Untersuchung des Blutes wird vorgenommen, um andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen ausschließen zu können.
Zur Diagnostik der Osteoporose gibt es verschiedene Möglichkeiten. Alle diese Untersuchungen können die Osteoporose jedoch erst im etwas fortgeschrittenerem Stadium diagnostizieren.
Ist die Erkrankung bereits fortgeschritten, kann man im Rahmen einer Röntgenaufnahme die verminderte Substanz der Knochen feststellen. Auch Brüche können hiermit diagnostiziert werden.
Sehr häufig wird auch die so genannte Osteodensitometrie, die Knochendichtemessung, durchgeführt. Im Rahmen dieser Untersuchung oder einer Computertomografieaufnahme kann die Knochendichte gemessen werden. Im Anfangsstadium sind die Werte jedoch noch normal, obwohl bereits eine Osteoporose vorliegt.
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