Osteoporose

Erkrankung des Skeletts, bei der Knochen leichter als normal brechen können

Bei der Osteoporose ist das gesamte Skelett erkrankt. Die Knochen verlieren an Stabilität, wodurch es leicht zu Knochenbrüchen kommen kann. Häufig sind Frauen nach den Wechseljahren betroffen. Es gibt einige vorbeugende Maßnahmen gegen Osteoporose.

Alter Mann mit braunem Hut und Rollator, junger Mann fasst ihm an den Rücken im Park
Son & Elderly Father © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Erkrankung, die meist bei Frauen nach den Wechseljahren entsteht.

Man unterscheidet die

  • primäre Osteoporose sowie die
  • sekundäre Osteoporose

Die primäre Form entsteht, anders als die zweite, nicht als Folge einer anderen Erkrankung. Es handelt sich um eine Knochenerkrankung, die als die häufigste Art im höheren Lebensalter gilt.

Durch die verminderte Knochenmasse sind die Knochen hier anfälliger für Frakturen (Brüche). Zu den häufigsten Brüchen gehören dabei

Ursachen

Ursachen der Erkrankung können

sein.

Diagnose

Der Arzt diagnostiziert die Osteoporose mittels der

Verlauf

Die Osteoporose lässt sich in vier Stadien einteilen:

  • Grad 0: Osteopenie
  • Grad 1: Osteoporose
  • Grad 2: Manifeste Osteoporose und
  • Grad 3: Fortgeschrittene Osteoporose

Anfangs verläuft diese Erkrankung, ohne erkennbare Beschwerden zu verursachen. Durch die Abnahme der Knochenstabilität führt dies jedoch später zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen.

Behandlung und Vorbeugung

Der behandelnde Arzt verschreibt zunächst Medikamente zur Schmerzlinderung. Zur Entlastung der Wirbelsäule bei drohender Instabilität kann auch ein Stützmieder verordnet werden.

Um sich vor Osteoporose zu schützen, empfiehlt sich beispielsweise ausreichend Sonnenlicht zur Förderung der Vitamin-D-Produktion sowie die Einnahme von Calcium. Wichtig ist auch, körperlich aktiv zu sein, da die Bewegung vor Knochenschwund schützt. Ferner gibt es die Möglichkeit der Hormoneinnahme nach den Wechseljahren sowie diverse Medikamente.

Auch in der alternativen Heilmedizin werden verschiedene Verfahren wie die Magnetfeldtherapie oder eine basische Ernährung angeboten.

Somit sollte die Osteoporose-Therapie die drei Elemente

  • Bewegung
  • Ernährung sowie
  • Medikamente

beinhalten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Osteoporose

Formen der Osteoporose

Primäre Osteoporose vom Typ I

Primäre Osteoporose vom Typ I

Diese Osteoporoseform tritt vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren auf und geht auf den Verlust des weiblichen Geschlechtshormons zurück.

Primäre Osteoporose vom Typ II

Primäre Osteoporose vom Typ II

Diese Osteoporoseform kann bei Männern und Frauen auftreten. Zu den Ursachen zählt die Unterversorgung mit Vitamin D und Kalzium.

Sekundäre Osteoporose

Sekundäre Osteoporose

Diese Form des Knochenschwunds geht auf eine andere Grunderkrankung zurück. An der sekundären Osteoporose können Männer und Frauen erkranken.

Osteoporose beim Mann

Osteoporose beim Mann

Es gibt verschiedene Ursachen für eine Osteoporose beim Mann. Bei etwa 60 Prozent der Krankheitsfälle handelt es sich um eine sekundäre Osteoporose.

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