9. Juni 2006
Der Sommer ist da und lockt mit warmen Temperaturen. So angenehm das schmoren in der Sonne auch sein mag, so unangenehm ist es, wenn der ganze Körper von einem Schweißfilm überzogen ist und die Kleidung wie ein nasser Lappen am Körper hängt. Manch einer mag sich da wieder auf die kühleren Jahreszeiten freuen. Vielen Menschen bringen jedoch auch gemäßigtere Temperaturen keine Erleichterung.

Schwitzen ist ein lebensnotwendiger Vorgang, der für die Regulation der Körpertemperatur unabdingbar ist. Der Mensch besitzt etwa 2 Millionen Schweißdrüsen, die gerade in den warmen Jahreszeiten zu einer vermehrten Produktion von Schweiß führen um den Organismus so vor einer Überhitzung zu schützen.
Es gibt jedoch Menschen, die unabhängig von der Temperatur stark schwitzen. Überschreitet die Mengen an produziertem Schweiß den Wert von 100ml, gemessen binnen 5 Minuten in der Achselhöhle, dann handelt es sich um pathologisches Schwitzen. Man spricht in diesem Fall von einer Hyperhidrose. Das vermehrte Schwitzen kann hierbei auf einzelne Körperteile beschränkt sein oder generalisiert am ganzen Körper auftreten.
Die Hyperhidrose kann bereits in der Pubertät auftreten oder in späteren Jahren als Folge einer endokrinen Erkrankung, wie etwa einer Schilddrüsenüberfunktion.
Das Ausmaß dieser Krankheit kann stark schwanken. Bei einer starken Ausprägung entwickeln die Betroffenen häufig einen großen Leidensdruck. Die Feuchtigkeitsansammlungen am Körper sind nicht nur unangenehm, sondern zudem schlecht zu kaschieren.
Der Kampf gegen die Krankheit ist jedoch nicht aussichtslos. Zunächst sollte man von einem Arzt abklären lassen, ob die Hyperhidrose als Symptom einer primären Krankheit auftritt. Konnte dies bereits ausgeschlossen werden, sollte man sich auch vor der Wahl der Therapie ärztlichen Rat einholen. Entsprechend der Ausprägung der Krankheit können unterschiedliche Wege der Behandlung eingeschlagen werden, da verliert ein Laie schon mal den Überblick.
In leichten Fällen der Hyperhidrose können bereits Antitranspiranten eine Linderung erzielen. Sie verschließen die Schweißdrüsen und verhindern so die Abgabe von Schweiß.
Die Iontophorese kommt vor allem zum Einsatz, wenn vor allem die Hände und Füße vom Schwitzen betroffen sind. Diese Methode sieht eine Anwendung von schwachem Gleichstrom vor und bewirkt eine Hemmung der Schweißdrüsen. Medikamente werden hauptsächlich bei generalisierten Krankheitsverläufen verschrieben, auch sie hemmen die Aktivität der Schweißdrüsen.
Schlagen diese Therapien nicht an, dann kann eine Operation die endgültige Besserung herbeiführen. Auch hier gibt es unterschiedliche Methoden, deren Vorteile und Risiken sorgfältig abgewogen werden sollten.
In vielen Fällen lässt sich das Auftreten einer übermäßigen Schweißproduktion jedoch bereits im Vorfeld verhindern. Auf den Konsum von scharfen Gewürzen, Alkohol und Kaffee sollte verzichtet werden. Zusätzlich empfiehlt sich das Tragen von atmungsaktiver Kleidung, die Schweiß gut aufnehmen und nach außen abgeben kann.
Weniger Koffein, weniger scharf essen
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Bisher konnte mit keiner helfen. Ich wurde von Ärzten durchgescheckt, das Ergebnis war nur achselzucken. medikamente und Aluminium habe ich du...
Ich glaub ich hab Hyperhidrose ich laufe tagsüber aus wie eine Gieskanne auch wenn mir kalt ist. Morgen geh ich zu meinem Frauenarzt vielleich...
Ich finde es sehr gut das auf dieser Seite darüber berichtet wird! Ich hatte dieses Problem auch und weiß wie schlimm das ist! Ich habe mich s...
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Von Hyperhidrose Betroffene leiden stark unter der Erkrankung, u.a. weil übermäßiges Schwitzen fälschlicherweise...