Der Weg zur glücklichen und innigen Beziehung - Über Regeln, Veränderungen und Beziehungsfehler

Heutzutage gilt es als normal, wenn Ehen oder langjährige Beziehungen auseinander brechen. In vielen Fällen ist es jedoch herzzerreißend mitansehen zu müssen, wie zwei Menschen, die einst nicht ohne einander leben konnten, nun nicht einmal mehr im selben Raum sein können. Es gibt immer einen Weg zu einer glücklichen und innigen Beziehung. Jede Partnerschaft hat ihre Höhen und Tiefen. Aber es liegt an uns, wie wir damit umgehen und wie wir versuchen, die verlorene Liebe wieder zu finden. Lesen Sie über Wege zu einer glücklichen Beziehung und über Regeln, Veränderungen und Beziehungsfehler.

Eine Partnerschaft sollte verschiedene Säulen enthalten - Wir geben einen Überblick über Merkmale einer guten Beziehung und Tipps, wie man daran arbeiten und Krisen überwinden kann

Zu einer Partnerschaft gehören immer zwei

Eine gute und gesunde Partnerschaft entsteht dann, wenn beide Partner das wollen. Es genügt nicht, wenn einer der Partner eine gute Partnerschaft führen möchte und viel Energie in dieses Vorhaben gibt. Zu einer Partnerschaft gehören zwei.

Am Anfang einer Liebe macht man sich bei Weitem keine großartigen Gedanken, wie die gemeinsame Zukunft auszusehen hat, wie man mit dem ersten Streit umgeht oder wie man gemeinsame Entscheidungen trifft und damit zurechtkommt. Eine neue Liebe ist der Grundstein für einen Lebensabschnitt.

Damit dieser Lebensabschnitt lange hält, ist es wichtig, früher oder später abzuklären, ob der Partner Anforderungen an die Beziehung hat - und wenn ja, welche. Stellen Sie für sich selbst ebenfalls Ihre Punkte klar, die in Ihre gemeinsame Beziehung gehören und vergewissern Sie sich, dass die Zukunftsplanung auf beiden Seiten ungefähr zusammenpasst.

Der wesentliche Dorn für eine Partnerschaft tritt dann ein, wenn einer der Partner damit anfängt, mehr und mehr sein eigenes Leben zu leben und nicht mehr auf den Partner eingeht. Eine Beziehung ist harte Arbeit. Wenn sie nicht wächst, läuft das Paar Gefahr, sich mehr und mehr auseinander zu leben.

Verfallen Sie nicht dem Irrtum, dass sich Ihre Beziehung verbessert, wenn Sie Kinder bekommen oder, sollten Sie schon länger Eltern sein, die Kinder aus dem Haus sind. Werden Sie jetzt aktiv und tragen Sie dazu bei, sich eine nachhaltig gesündere Beziehung aufzubauen.

Für eine glückliche Beziehung braucht es zwei Menschen die bereit sind dafür zu arbeiten
Für eine glückliche Beziehung braucht es zwei Menschen die bereit sind dafür zu arbeiten

Zunächst gehen wir auf die Grundsteine einer stabilen Partnerschaft ein...

Die Säulen einer Partnerschaft

Die folgenden Dinge sind die Säulen einer jeden Beziehung.

Gemeinsame Gespräche

Zugegeben, dieser Ratschlag ist alles andere als neu und taucht so gut wie in jedem einzelnen Artikel über Liebe und Partnerschaft auf. Der Punkt ist der, dass die Umsetzung dieses Ratschlags, so simpel er auch scheint, überraschend schwer fallen kann.

Seien Sie sich Ihrer Gefühle und Zuneigung für Ihren Partner bewusst und machen Sie diese auch deutlich. Es muss nicht in ein tägliches "Ich liebe Dich" ausarten, aber deutliche und regelmäßige Gesten und Worte der Liebe und Nähe lassen das Vertrauen zum Partner und in die Beziehung wachsen.

Falls Ihr Partner eher verschlossen ist, drängen Sie ihn nicht zu verbalen Liebesgeständnissen. Vielmehr können Sie ihn zu einer emotionalen Öffnung ermutigen, wenn Sie häufig Ihre Zuneigung zum Ausdruck bringen, ohne ihn dabei jedoch zu sehr zu bedrängen.

Eine ehrliche und ausführliche Kommunikation ist aber nicht nur bei Liebesbeweisen wichtig, sondern auch bei Problemen. Wenn es aus Ihrer Sicht etwas zu sagen gibt, dann sagen Sie es.

In einen stillen kalten Krieg auszubrechen, der sich durch Schweigen und emotionale Entfernung manifestiert, trägt der Beziehung alles andere als zu. Vergessen Sie nie, dass das Ende des Redens das Ende der Partnerschaft einläutet.

Wenden Sie aufrichtige und offene Kommunikation an. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Partner Sie nach Jahren des Zusammenlebens wortlos versteht und ohne Worte ablesen kann, wie es Ihnen geht. Auch wenn Ihr Partner Ihnen gegenüber diese Fertigkeiten schon mehrfach in Ihrer Beziehung aufgezeigt hat, können Sie nicht erwarten, dass er es für immer und ewig kann und machen wird.

Beobachtung der Beziehungsentwicklung

Behalten Sie Ihre Beziehung und deren Entwicklung und guten Abständen im Blick und nehmen Sie wahr, wie sich Ihre Beziehung entwickelt. Alles, was sich in Ihrem Zusammensein ergibt, ist oder wird Bestandteil Ihrer Beziehung und muss demnach entsprechend besprochen oder geregelt werden, damit es an die passende Stelle Ihrer Beziehungswelt platziert werden kann.

Ehrlichkeit

Blicken Sie um sich und Sie werden eine Menge interessanter potenzieller Partner sehen. Suchen Sie erste, kleinere Gespräche und fühlen Sie nach, ob die Sympathie stimmt.

Übertreibungen, Schwindeleien und Lügen werden oft eingesetzt, um dem potenziellen Partner den vermeintlichen Traumpartner vorzuleben. Aber wie kann eine starke Beziehung aufgebaut werden, wenn Lügen und Verschleierungen benutzt werden?

Verzichten Sie auf diese Spielereien und seien Sie von Anbeginn an ehrlich und Sie selbst. So sparen Sie sich und Ihrem potenziellen Partner Enttäuschungen und sind auf Ihrem Weg einen entscheidenden Schritt weiter.

Wenn Sie auf kleinere Lügen zurückgreifen müssen, dann achten Sie bitte darauf, dass es sich um ein belangloses Thema handelt. Das Verstecken von Bedürfnissen, wie zum Beispiel das Verneinen des Kinderwunsches, obwohl dieser fest in Ihrer Lebensplanung verankert ist, sollten Sie in jedem Fall vermeiden.

Gegenseitiges Verständnis

Können Sie mit jemandem auf Dauer zusammenleben, der Sie nicht versteht? In der Regel eher nicht. Genauso wenig können Sie erwarten, dass jemand mit Ihnen zusammen bleiben will, wenn Sie kein Verständnis zeigen.

Gegenseitiges Verständnis ist neben einer guten Kommunikation die Basis für eine feste und dauerhafte Beziehung. Gehen Sie deshalb ruhig nach einem Streit auf Ihren Partner zu. Es macht Sie nicht schwächer, sondern die Beziehung eher stärker.

Versuchen Sie auch, seine Interessen zu verstehen und sie ein wenig zu teilen. Das muss nicht bedeuten, dass Sie zum Fussballfan werden oder alle "Sex and the City"-Folgen auswendig kennen müssen. Aber zeigen Sie ein Minimum an Interesse, damit der andere versteht, dass Sie seine Hobbys nicht als Unsinn abtun.

Gegenseitiges Vertrauen

Vertrauen ist das wesentliche Element, das eine Beziehung zusammenhält. In manchen Fällen spielt das Vertrauen sogar eine größere Rolle als die Liebe. Wenn Sie Ihrem Partner nicht vertrauen, können Sie in Zukunft ernsthafte Beziehungsprobleme erwarten.

Vertrauen entsteht jedoch nicht über Nacht. Und Vertrauen wird durch das richtige Handeln aufgebaut, nicht allein durch die richtigen Worte.

Gegenseitiges Vertrauen ist einer der wichtigsten Grundsteine einer innigen Beziehung
Gegenseitiges Vertrauen ist einer der wichtigsten Grundsteine einer innigen Beziehung

Geklärte Fronten

Es wäre sehr unschön, wenn Sie nach fünf Jahren zum ersten Mal hören, dass Ihr Partner keine Kinder mag, Sie sich aber schon immer eine kinderreiche Familie gewünscht haben. Klären Sie also die wesentlichen Themen ab und finden Sie auch heraus, bei welchen Anforderungen Sie aufeinander zugehen können.

Sorgen Sie dafür, dass Sie nach einer längeren Zeit des Bestehens Ihrer Beziehung auch andere Menschen treffen und kennenlernen. Kapseln Sie sich nicht ab. Weder zusammen noch einzeln. Lernen Sie die Freunde Ihres Partners kennen und achten Sie darauf, dass Sie sich von Anfang an, wenn möglich, gut mit ihnen verstehen.

Eröffnen Sie nach einem Treffen mit dem Freundeskreis Ihres Partners keine Grundsatzdiskussion über die einzelnen Freunde, sondern seien Sie höflich und freundlich und lassen Sie die Freunde Ihres Partners da wo sie auch vor dem Beginn Ihrer Beziehung waren: Im Herzen und guten Licht Ihres Partners.

Analyse der Streitpunkte

Fragen Sie sich selbst, was Sie an Ihrem Partner stört, bei welchen Themen Sie immer und immer wieder aneinandergeraten. Fragen Sie sich, ob die aufreibenden Themen einfach nur eingefahrene Reaktionsmuster anticken oder ob Sie bei genauerem Nachdenken bemerken, dass einige der Themen gar nicht mehr so brisant für Sie sind. Wenn dem so ist, dann arbeiten Sie daran, dass die Themen Ihrerseits nicht immer wieder zu Streitereien führen.

Machen Sie sich Gedanken über Ihren Partner und stellen Sie sich die Frage, was Ihnen an Ihrem Partner am besten gefällt, wenn nicht sogar imponiert. Beginnen Sie damit, Ihrem Partner Komplimente zu machen und laut zu sagen, wenn Sie positiv und liebevoll von ihm denken. Formulieren Sie Ihre Gedanken und schenken Sie Ihrem Partner Ihr Vertrauen, indem Sie ihm Einblick in Ihre Gedanken geben.

Mitglied einer neuen Familie

Freuen Sie sich mit Ihrem Partner über die Menschen in seinem Umfeld. Lernen Sie seine Familie kennen und bringen Sie der Mutter oder der Schwester eine kleine Aufmerksamkeit mit.

Zeigen Sie bei Ihrem Besuch, wie gut Sie sich mit Ihrem Partner verstehen und wie sehr Sie ihn lieben. Sorgen Sie für eine ausgeglichene Stimmung und gliedern Sie sich in die Familienenergie ein.

Auch hier gilt es, dem Partner nach dem Besuch kein Meinungsbild über die einzelnen Familienmitglieder abzugeben. Freuen Sie sich stattdessen über einen gelungenen Abend und dass Sie die Familie Ihres Partners kennengelernt haben.

Zeit zu zweit

Sich Zeit füreinander und zum Reden zu nehmen ist ganz wichtig
Sich Zeit füreinander und zum Reden zu nehmen ist ganz wichtig

Erfreuen Sie sich an der gemeinsamen Zeit mit Ihrem Partner. Sie werden nicht immer so viel Zeit mit Ihrem Partner verbringen können, so dass es darum geht, die Zeit, die man miteinander hat, so intensiv wie möglich zu genießen.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viele Streitigkeiten miteinander haben und sorgen Sie auch für einen harmonischen Ausgleich, wenn es mal eine Zeit geben sollte, in der Sie sich zu oft streiten.

In einer Partnerschaft ist es wichtig, dass es Inseln der Liebe gibt, in denen Streitereien nicht so groß werden dürfen, als dass sie die Beziehung in Frage stellen. Schützen Sie Ihre Liebe, sobald Ihnen ein Ungleichgewicht auffällt und gehen Sie nicht auf jede Streitvorlage ein, die sich Ihnen oder Ihrem Partner bietet.

Finden Sie einen für Sie und Ihren Partner passenden Mittelweg und erfreuen Sie sich an den intensiven und schönen Momenten, die Sie miteinander oder in Gedanken aneinander erleben. Genießen Sie Ihre Beziehung und vergessen Sie nie, sich aneinander zu erfreuen.

Planen Sie gemeinsame Aktivitäten für einen Nachmittag, ein Wochenende oder einen Urlaub und nehmen Sie sich Zeit für sich. Lernen Sie sich im Laufe Ihrer Beziehung immer wieder kennen, denn zu schnell kann man den anderen aus den Augen verlieren, wenn der Alltag stressig wird. Suchen Sie immer wieder die Begegnung und zeigen Sie sich, dass Sie einander wichtig sind und verstehen.

Gemeinsamkeiten und Gegensätze

Viele Paare sind davon überzeugt, dass ihre Liebe sie durch alle Arten von Problemen tragen wird, einschließlich über ihre grundlegenden Unterschiede hinweg. Unterschiede können die Partnerschaft auch bereichern und ergänzen, so dass man sagen kann, dass der eine den anderen ergänzt.

So spricht er beispielsweise offen über Themen, bei denen sie schweigt. Er ist ein großartiger Koch, wobei sie es liebt, die Wäsche zu waschen.

Wenn es nach ihm ginge, würden sie stets Geld ausgeben, bis sie keines mehr hätten, wäre nicht sie diejenige, die die Finanzen in der Hand hat. Solche Paare ergänzen einander auf eine kräftige Art und Weise und stärken sich dadurch.

Gegenseitiger Respekt

Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Beziehung stabil wächst, vergessen Sie nie, Ihren Partner zu respektieren. Es ist so einfach, in ein Wortgefecht zu geraten oder es selbst zu beginnen.

Die ständigen kleinen Streitereien können ihren Tribut zollen sowie an Ihren Nerven und nicht zuletzt an Ihrer Beziehung zehren. Wenn Sie sicher sind, dass Sie sich in Ihren potenziellen Partner verliebt haben, machen Sie es ihm immer wieder deutlich.

Engagement und Rücksicht

Engagement und die Rücksicht auf die eigene Beziehung bedingt eine Entscheidung für die Beziehung, für den anderen Partner und für seine eigene Rolle in der Partnerschaft. Diese Entscheidung und Umsetzung stellt das Fundament einer dauerhaften Beziehung dar.

Engagement beinhaltet Ausdauer und die Herausforderungen anzunehmen, die sich Ihnen im Einzelnen und als Paar stellen. Romantik oder Leidenschaft kann man auf die Weise nicht einbringen, diese beiden Themen müssen auf individuelle und einander zugewandte Art lebendig gemacht werden.

Trennen Sie sich von der Vorstellung, sich in einer Beziehung gefangen zu fühlen; sehen Sie es vielmehr als eine Vereinbarung zwischen zwei Liebenden an, die sich auf diese Weise zeigen, dass Sie sich trotz des stressigen Alltags nicht aus den Augen verlieren und einander in der Tiefe des einander Sehens, Fühlens und Verstehens wichtig sind.

Engagement bedeutet, sich für den anderen und für sich zu entscheiden. Engagement bedeutet auch das Wissen darum, dass eine Beziehung nicht immer nur durch gute Zeiten besticht, sondern auch mal schlechte Phasen besitzt.

Zusammenarbeit statt Egozentrik

Eine gesunde Beziehung braucht keine Konkurrenz. Es handelt sich nicht um ein tägliches Erreichen eines bestimmten Niveaus, um den Partner zu beeindrucken oder vom Partner akzeptiert zu werden. In einer guten Beziehung ist eine gute Zusammenarbeit das Wichtigste.

Beziehungen stagnieren ab dem Punkt, ab dem zu viel Egozentrik beim Einzelnen angetroffen wird. Die Reaktion des Partners ist dann meistens Ärgernis und Wut, weil er sich alleingelassen fühlt und das "Wir-Gefühl" verloren zu gehen scheint.

Männer und Frauen rechtfertigen oft ihre Wut und Bitterkeit, die sich auf den Partner richten und entschuldigen damit ihre eigene schlechte Haltung. Wenn der Partner wütend ist, kann das sehr attraktiv wirken und uns selbst das Gefühl geben leistungsfähig und selbstgerecht zu sein.

Eingeständnis von Fehlern

Viele Menschen in einer Partnerschaft sehen die Fehler beim Partner, nicht aber bei sich selbst. Eigene Fehler werden als klein oder als nun einmal vorgegeben angesehen und sollen vom anderen Partner toleriert werden. Das egozentrische Verhalten macht einen blind für sich selbst und projiziert die meisten Probleme auf den Ehepartner, obwohl der Herd im eigenen Verhalten und Sein liegt.

Gemeinsame Beziehungsarbeit

In einer Beziehung zu leben, die sich entwickelt und den Anforderungen des gemeinsamen Lebens entsprechen kann, bedeutet, an der Beziehung gemeinsam zu arbeiten. Eine Partnerschaft funktioniert nicht in allen Lebenslagen und Lebensveränderungen gleichermaßen.

Den vielschichtigen Anforderungen des Lebens kann keine Beziehung einfach so standhalten.

Umso wichtiger ist es, dass Ihnen beiden klar ist, welche wichtige Wertstellung Ihre Partnerschaft hat und dass es wichtig ist, sich um die Verbesserung Ihres Zusammenseins zu kümmern.

Kennt man die Grundsteine einer stabilen Beziehung, stellt sich die Frage, ob man selbst so eine funktionierende Partnerschaft gefunden hat...

Anzeichen, die für eine gesunde Partnerschaft sprechen

Haben Sie ab und an den Eindruck, dass Ihr Partner Sie nicht versteht, Sie aber unbedingt mit ihm reden müssen? Der immer wiederkehrende Versuch, sich zu einem Gespräch zusammenzufinden, kann Spuren des Genervtseins und Ärgers zurücklassen, sobald Sie zu oft an Ihrem Partner nicht weiterkommen und sich ihm nicht verständlich machen können.

In einer langjährigen Partnerschaft stellt man sich ab und an die Frage, ob man mit seiner wahren Liebe zusammen ist und ob man auch für den Partner die große Liebe bedeutet. Selbst wenn Ihr Partner ausgezeichnet zu Ihnen passt und Sie wundervolle, gemeinsame Jahre verbracht haben, muss das nicht bedeuten, dass Sie Ihren Partner lesen können wie in einem Buch. Körpersignale können noch immer missverstanden werden und noch immer kann es bei dem einen oder anderen Thema zu Verständigungsschwierigkeiten kommen.

Mit der Zeit Gespräche führen lernen

Reden Sie alternativ mit einem guten Freund, dem Sie vertrauen. Beobachten Sie sich und sollte sich dieses Verhalten wiederholen, dann arbeiten Sie daran, dass Sie mit Ihrem Partner so reden, dass er sie besser verstehen kann. Das können Sie schaffen, indem Sie gezieltere Nachfragen an ihn stellen und genau auf die Art der Formulierungen achten.

Den Partner im Gespräch besser kennenlernen

Anhand der genauen Betrachtung der Ausdrucksweise Ihres Partners können Sie ihn mit der Zeit besser verstehen und sich zukünftig in seiner Formulierungsweise ausdrücken. Sie werden bereits nach wenigen Gesprächen den Unterschied und Mehrwert erleben können.

Sich mit seinen Problemen immer wieder an Freunde oder Verwandte zu wenden, stellt mit der Zeit ein Problem für die Beziehung dar. Sobald Sie direkt mit Ihrem Partner reden können, werden Sie ausgeglichener sein und auch nicht mehr das Bedürfnis haben, alternativ mit einem nahestehenden Menschen reden zu müssen.

Im Gespräch lernt man den Partner auch besser kennen
Im Gespräch lernt man den Partner auch besser kennen

Partnerschaften und Freundschaften

Akzeptieren Sie die Freunde Ihres Partners und umgekehrt? Sie haben kein Problem, wenn sich Ihr Partner mit seinen Freunden trifft und Zeit mit ihnen verbringt? Auch Ihr Partner äußert sich nicht nachteilig darüber, dass Sie sich mit Ihren Freunden treffen und diese auch zu Ihnen nach Hause kommen?

Dann ist Ihre Beziehung in einem stabilen und guten Zustand. Sie erfreuen sich an der Anwesenheit von Freunden bei sich zu Hause und können Ihre Beziehung damit bereichern.

Freiräume und stilles Zusammensein

Entscheidend ist auch, dass Sie nicht das Bedürfnis haben, jede freie Minute mit Ihrem Partner verbringen zu müssen. Sie haben Ihren Alltag und Ihr Partner hat seinen Alltag. Dies ist ein guter Weg in eine langanhaltende und mit Freiräumen gestaltete Beziehung.

Miteinander Zeit zu verbringen und dabei nicht immer ein Gespräch zu führen, ist alles andere als ein schlechtes Zeichen. Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass es gerade nichts Wesentliches zu erzählen gibt und dass Sie es beide einfach genießen, einander um sich zu wissen.

Sie fühlen sich nicht in dem Gefühl sich immer etwas zu erzählen, um sich nahe zu fühlen oder die Aufmerksamkeit Ihres Partners zu spüren. Je länger und näher Sie zusammen sind, desto stärker wird das gute Gefühl miteinander auch im stillen Zusammensein spürbar.

Sich gegenseitig auch die Freiräume und Freundschaften zu gönnen - das ist Liebe
Sich gegenseitig auch die Freiräume und Freundschaften zu gönnen - das ist Liebe

Eine Frage des gegenseitigen Respekts

Es sind oft die kleinen Dinge im Zusammenleben, die das Zusammensein erschweren können. Darüber zu reden und dem anderen das Gefühl geben zu können, sich der Problemen anzunehmen, das Handeln zu verändern oder sich erklären zu können, ist ein souveräner Weg, um eine Partnerschaft wachsen zu lassen.

Hören Sie Ihrem Partner bei solchen Themen besonders gut zu und signalisieren Sie, dass Sie das Thema ebenso ernst nehmen. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Zeichen des Zuhörens. Vielmehr ist das Gespür für

  • Mitgefühl
  • Anteilnahme und
  • eine positive Aussicht

angebracht. Diese Gesprächssituationen können sehr gefühlvoll und offen verlaufen. Das Paar kann bei positivem Verlauf dieser Gespräche sich noch enger verbunden und wohl miteinander fühlen. Unterschätzen Sie daher nicht Ihre erforderliche Aufmerksamkeit und die durch Ihren Partner gewünschte Mitwirkung am Gespräch durch die Mitteilung Ihrer Sicht.

Humor und Leichtigkeit

Versuchen Sie vor dem Aufkommen eines Streits den Griff zum Humor. So mancher Streit kann abgewendet werden, durch einen wohlplatzierten und warmherzigen Witz, der beide oder den anderen zum Lachen bringt.

Durch das Lachen wird die Anspannung, die meist einem Streit vorausgeht, gelöst werden und die Schwere kann aus dem Streitpunkt weichen. Sicherlich kann es nicht immer passenden Witz und das Finden der richtigen Gelegenheit geben, um die Gefühle zu entzerren.

Sich ab und an oder bei dem immer wieder selben Thema zu streiten, ist in Ordnung und normal, selbst für eine gesunde Beziehung. Problematisch wird es dann, wenn Sie sich über immer mehr Kleinigkeiten streiten und Sie einander eher nervig finden, als dass Sie eine angenehme oder schöne Zeit miteinander haben.

In einer humorvollen Beziehung gibt es weniger Streit
In einer humorvollen Beziehung gibt es weniger Streit

Vertrauen

Für eine gesunde Beziehung spricht, wenn Sie nicht jede Stunde, in der Sie nicht mit Ihrem Partner zusammen sind an ihn denken. Dies ist das klare Zeichen dafür, dass Sie sich der Liebe und dem Vertrauen Ihres Partners sicher sind und sich keine Sorgen um ungeklärte Streitereien oder eine möglicherweise anstehende Trennung machen müssen. Sie fühlen sich in der Verbindung zu Ihrem Partner sicher und können ihn auch seine Themen und seinen Alltag lassen, ohne sich vernachlässigt oder allein zu fühlen.

Eifersucht einschränken können

Haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, dass Sie mit Ihrem Partner über eine Situation mit einem Ihrer Expartner gesprochen haben oder umgekehrt? Haben Sie sich dabei Ihrem Partner trotzdem nah gefühlt und hatten Sie auch kein unruhiges Gefühl, als Ihr Partner aus einer vergangenen Partnerschaft berichtet hat?

Sobald sich Ihre Eifersuchtsgefühle und Ihre Verlustängste nicht zu Wort melden, können Sie sicher sein, dass Sie sich in einer Partnerschaft befinden, die einen gesunden Verlauf nimmt. Es gehört zu einem der schönsten Liebesbeweise, wenn man seiner eigenen Liebe und der Liebe des anderen so sicher ist, dass man über eigene Liebeserfahrungen sprechen kann und auch die Liebeserfahrungen des anderen hören und annehmen kann. Freuen Sie sich an diesen Liebesbekenntnissen und klaren Zeichen, die für eine gute Beziehung sprechen.

Veränderungswünsche richtig deuten

Stellen Sie sich einmal die Frage, was Sie in Ihrer Beziehung verändern oder verbessern wollten, damit es sich die Partnerschaft zu Ihrem Partner noch besser anfühlt. Nach dem Finden einer Antwort klären Sie für sich ab, ob die Veränderung tatsächlich in Ihrer Partnerschaft liegt, oder ob es sich um einen Veränderungswunsch an Ihrem Partner oder eher an Ihnen selbst handelt.

Wenn man so nahe mit einem anderen Menschen das Leben teilt, kann es passieren, dass man die eigenen Themen in die Partnerschaft oder auf die Seite des Partners projiziert. Überdenken Sie demnach die Verbesserung Ihrer Beziehung, indem Sie genauer hinsehen und –fühlen und die Aufgabe an die korrekte Stelle setzen. Auf diese Weise befähigen Sie sich, Ihre Partnerschaft und sich selbst mit anhaltender Stabilität zu verbessern und zu verändern.

Eine glückliche Beziehung

Wer seine Liebesangelegenheiten schafft, selbst zu klären und respektvoll mit Beziehungsproblemen umgeht, kann sich sicher sein, dass er sich in seiner Wunschbeziehung mit seiner wahren Liebe befindet:

  • Empfinden Sie in Ihrer Beziehung ein hohes Maß an Sicherheit?

  • Haben Sie keine Eifersuchtsszenen und vertrauen Sie Ihrem Partner?

Dies ist ein sehr gutes Zeichen dafür, dass Sie sich in einer Beziehung mit Ihrer großen Liebe befinden.

Sind Sie bereit innerhalb Ihrer Liebe große Risiken einzugehen?

Die Bereitschaft dazu kann ungeahnte, positive Energien freisetzen. Fühlen Sie diese Fähigkeiten in Ihrer Beziehung, dann können Sie sich sicher sein, dass Sie in einer glücklichen Beziehung zu Ihrer wahren Liebe leben.

Hat man den für sich passenden Partner gefunden, wird bald merken, wie die Liebe die Chance gibt, seine Schwächen in Stärken umzuwandeln...

Wie die Liebe uns zum Besten treibt

Oft verliebt man sich in seinen Partner, weil dieser das Gute widerspiegelt oder das Beste aus einem herausholt. Sobald es anhaltende oder schwere Probleme gibt, die an die Substanz des Einzelnen gehen, wird die Fortführung der Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt.

Das Beenden einer Partnerschaft wird nicht zur Beendigung der Probleme führen, die Sie vorrangig abschütteln wollen. Es ist nachweislich bekannt, dass man die Konflikte mindestens in der darauffolgenden Partnerschaft wiederfindet oder nach dem Verliebtsein wieder mit neuen Problemen konfrontiert ist.

Wachsen an sich selbst

Eine Partnerschaft bedeutet Wachstum an sich selbst und das oftmals im Zusammenhang mit Konfrontationen mit dem Partner. Stellen Sie sich den Konflikten in Ihrer Partnerschaft so lange, wie Sie die Kraft dazu haben, die Logik Ihnen beisteht und Ihr Herz vor Ihnen und Ihrem Partner liebend und befürwortend ist.

Jede überwundene, schwere Phase wird Ihre Partnerschaft und Ihren Partner vertrauter werden lassen und wenn Sie zurückblicken, werden die überwundenen Phasen auch dazu dienen Ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Machen Sie sich stets bewusst, wo Ihre persönlichen Grenzen liegen und prüfen Sie regelmäßig, ob Sie sich in Ihrer Partnerschaft und mit sich als Individuum wohl und gewachsen fühlen oder ob Sie sich zu sehr verbiegen, um die engen Grenzen der Partnerschaft im Harmonischen zu halten.

Keine Partnerschaft ist es wert, dass Sie sich aufgeben oder entfremden. Haben Sie stets das Schöne in sich vor Augen und suchen Sie dieses auch in Ihrem Partner.

Liebe als Grundlage der eigenen Reifung

Nicht nur in Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau steht die Grundlage der Liebe, des Guten und der Effekt das Beste aus sich herauszuholen und zu leben: Als junge Mutter erkennt man oft in der Erziehungsrolle zum Kind, dass man vom Tag der Geburt des Kindes an damit beginnt, die Schönheit und das Reine, sowie Gute des im Kind innewohnenden, freizulegen. Je älter die Kinder sind, desto mehr wird der Mutter bewusst, dass nicht sie die Kinder, sondern die Kindern sie geformt und ihre Liebe, Schönheit und Reinheit erweckt und gefördert haben.

Aus dieser Sichtweise heraus bedeutet Liebe am ehesten ein Wachstum aus dem Inneren heraus. Vor allem, was das Thema Elternschaft angeht. Das Wachstum der eigenen, persönlichen Stärke wird die Kommunikationsgrundlage mit den eigenen Kindern.

Dasselbe ist es mit unserem Partner und unseren Freunden. Diejenigen, die uns lieben oder geliebt haben, können auf Nachfrage mit Sicherheit die Momente reflektieren, in denen sie bestätigen können, wann Sie am nächsten bei sich waren und auch die für sie schmerzvollen Momente, in denen Sie sich nicht nah waren und Sie sich dementsprechend verhalten haben. Für die Entwicklung eines selbstbestimmten Menschen ist es enorm wichtig, dass man lernt, nahe an sich selbst zu sein, zu fühlen und zu handeln.

Am Leben lernen

Die Arbeit, die uns zu unserer persönlichen Bestform führt, ist nichts für schwache Gemüter. In Anlehnung an die Metapher, die harten und kantigen Ecken des Steines zu entfernen, der sich schützend um unser Herz legt, kann das Wachstum im Rahmen einer Partnerschaft ein langwieriger, kräftezehrender und schmerzhafter Prozess sein. Manchmal ist es schwer auseinanderzuhalten, ob wir dabei sind einen Teil von uns zu verlieren, der wirklich und wichtig für uns ist oder ob es sich dabei um einen Teil unseres Egos handelt.

Oftmals werden diese Prozesse von Müttern erlitten und tief gefühlvoll erlebt, deren Kinder sich im Teenageralter befinden. Das Lernen mit der ewigen Geduld und der stets positiven und guten Sicht auf das eigene pubertierende Kind umzugehen, dies in der Beziehung mit den neuen, heranwachsenden Menschen, den neuen Persönlichkeiten anzuwenden, erfordert eine tägliche Lerneinheit. Machen Sie sich bewusst, dass diese tägliche Lerneinheit und das Bewusstsein um das Schöne und Gute im anderen zu wissen, sich lohnt und wie die Erschaffung eines Kunstwerks ist, mit der Grundlage des eigenen Herzens und dem damit verbundenen Handeln und Blick aus dem Herzen heraus.

Als Paar sollte man auch zusammen Spass haben können
Als Paar sollte man auch zusammen Spass haben können

Bevor wir uns nützlichen Tipps widmen, um eine Beziehung zu stärken und stabil zu halten, gehen wir auf einige Weisheiten ein, die man hingegen nicht unbedingt allzu ernst nehmen sollte...

Mythos oder Wahrheit - Liebesweisheiten unter der Lupe

Soll man dem Partner alles sagen? Ist Eifersucht ein Zeichen der Liebe? Und liebt man sich nur dann wirklich, wenn man alles miteinander unternimmt und täglich Sex hat? Liebesmythen durchziehen die Jahrhunderte, aber was stimmt denn an den Weisheiten?

Sich lieben bedeutet alles gemeinsam zu unternehmen

An dieser Weisheit lässt sich ein Haken finden. Mag man anfangs auch jede Minute gemeinsam verbringen, zeigt sich mit verlaufender Zeit, dass ein ständiges Aneinanderkleben der Beziehung eher schadet, als dass dieses Verhalten diese festigt.

Impulse von außen durch einen eigenen Freundeskreis, die Arbeitskollegen oder auch die Sportfreunde führen dazu, dass die Beziehung lebendig bleibt, weil man sich immer wieder was Neues zu erzählen hat. Außerdem kann man sich nach ein paar Stunden Getrenntsein wieder mehr auf die gemeinsame Zeit freuen.

Nur wer eifersüchtig ist, liebt wirklich

Zuviel Eifersucht schadet einer Beziehung mehr als dass sie nützt
Zuviel Eifersucht schadet einer Beziehung mehr als dass sie nützt

Falsch! Eifersucht bedeutet unter dem Strich bei dem Eifersüchtigen

  • eine Verlustangst
  • Komplexe und
  • keinerlei Vertrauen in den Partner.

Nicht Liebe steht hier im Vordergrund, sondern die Unfähigkeit, sich selber so als positiv zu sehen wie man ist.

Gewiss ist ein bisschen Eifersucht trotzallem ein Gefühl, das offenbart, das man den Partner liebt und nicht verlieren möchte. Aber sobald aus einem bisschen Eifersucht dann eine extreme Form wird, ist es mit der Liebe schneller aus als gedacht, da man damit den Partner wegtreibt.

Täglicher Sex zeigt, dass die Beziehung in Ordnung ist

Zu Beginn kann man nicht genug voneinander bekommen und am liebsten würde man die Tage nur gemeinsam im Bett verbringen. Nach der rosaroten Zeit allerdings flaut in so gut wie jeder Beziehung der Sex ab, denn der Alltag pfuscht hier gewaltig rein. Ein normaler Zustand.

Hält allerdings diese Flaute über viele Monate an und zeigt sich ein Partner mit Ausflüchten, dann kriselt es in einer Beziehung. Nicht der Sex offenbart, ob eine Partnerschaft erfüllt ist, sondern vielmehr anders herum: Nur eine intakte Beziehung lässt guten und regelmäßigen Sex zu.

Als Paar sollte man keine Geheimnisse voreinander haben

Doch! Unterscheiden sollte man nur zwischen guten und negativen Geheimnissen. Zunächst benötigt jeder Mensch seinen Intimbereich, in dem er das eine oder andere Geheimnis hat.

Zeigt sich allerdings, dass man dem Partner vorsätzlich und ständig alles Wichtige vorenthält, dann stimmt auch etwas in der Beziehung nicht. Hintergehen ist dann hier das richtige Wort und auch das, was die Partnerschaft auf Dauer zerstören wird.

Viele gemeinsame Interessen verbinden viel mehr

Selbstverständlich ist es für eine Beziehung gut, wenn Mann und Frau gerne tanzen gehen oder eine bestimmte Sportart miteinander betreiben. Aber viel wichtiger ist, es gemeinsame Ziele im Leben und damit in der Partnerschaft zu haben, denn diese verbinden erst richtig tief und lassen auch in stürmigen Zeiten die Liebe immer noch an oberster Stelle stehen.

Nun kennen Sie die Grundlagen und Merkmale einer glücklichen Beziehung - diese gekonnt umzusetzen, ist nicht immer so leicht...

Beziehungstipps für eine glückliche Partnerschaft

Beziehungstipps gibt es wie Sand am Meer. Nicht alle sind tauglich für jeden Typus Mensch. Suchen Sie sich also aus den endlos vielen Beziehungstipps diejenigen heraus, von denen Sie das Gefühl haben, Sie könnten etwas damit anfangen.

Vermeiden Sie es, sich zu verstellen

Wenn man jemanden neu kennenlernt, dann möchte man natürlicherweise nur seine Schokoladenseiten zeigen, was an und für sich nicht verkehrt ist, doch verstellen sollte man sich auch in den Anfängen einer Beziehung lieber nicht.

Morgens fröhlich aus dem Bett zu hüpfen, obwohl man ein ausgemachter Morgenmuffel ist, bringt genauso wenig, als stets seine negativen Eigenschaften zu verbergen. Die hat übrigens jeder und kommt es soweit, dass man zum Paar wird, fliegt das Verstellungs-Theater doch auf und plötzlich herrscht die Krise. Ehrlichkeit von Beginn an sollte folglich die Devise heißen, um ein erschreckendes Erwachen zu vermeiden und die Basis der Beziehung aufzubauen.

Vor allem in der Phase der Verliebtheit passiert es, dass man sich im Rahmen des Kennenlernens an Grenzen hält und sehr genau wahrnimmt, was der andere und man selbst macht. Normale Situationen werden hinterfragt und der Wunsch immer und überall souverän zu sein, steht an oberster Stelle.

Kein Makel soll auf einen selbst fallen und man möchte sich, wie den anderen, in einem liebenswerten und anziehenden Umfeld und Miteinander wissen. Schwierig wird es, wenn der Blick auf sich selbst dazu führt, dass Sie sich verstecken aus Angst Ihrem neuen Freund oder Ihrer neuen Freundin zu missfallen. Es ist nie von Vorteil, sich bewusst zu verstecken oder sich in seinen eigentlichen Bedürfnissen einzuschränken nur um dem neuen Partner besser oder länger zu gefallen.

Etwas anderes ist es, wenn Sie sich dafür entscheiden das Verhalten, das Sie Ihrem neuen Partner gegenüber nicht zeigen wollen, bewusst ablegen wollen und sich entscheiden dies im Zuge der neuen Partnerschaft umsetzen zu wollen.

In dem Fall ist es legitim, dass Sie das Verhalten, das sich in bestimmten Situationen zeigt, zurückhalten. Auf diese Weise verstecken Sie sich aus einem guten Grund und mit dem Ziel der Veränderung.

Sollten Sie sich allerdings verstecken, aus Angst Ihren Freund zu enttäuschen, dann nehmen Sie sich einen Teil Ihres eigenen Lebens. Sie bringen sich um einen Teil Ihrer Identität, weil Sie befürchten, dass Ihr Partner damit nicht zurecht kommt oder weil Sie meinen sich an die Partnerschaft anzupassen ohne die Rahmen von Seiten beider Partner diskutiert zu haben.

Am glücklichsten ist man in einer Beziehung wenn man sich selbst sein kann ohne sich zu verstellen
Am glücklichsten ist man in einer Beziehung wenn man sich selbst sein kann ohne sich zu verstellen

Seien Sie mit sich selbst zufrieden

Sorgen Sie zuerst einmal für die eigene Zufriedenheit. Nur wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, wird es Ihnen auch gelingen können, eine erfüllte, harmonische und glückliche Beziehung zu führen. Damit meinen wir nicht den kleinen alltäglichen Frust und die gelegentliche Unzufriedenheit, die jeden Menschen dann und wann überkommt, sondern die generelle Lebenseinstellung.

  • Definieren Sie sich selbst,
  • geben Sie sich bewusst ein Profil,
  • verfolgen Sie Ihre Ziele und
  • werden Sie damit zu einem attraktiven und lebensfrohen Partner.

Kaufen Sie sich, je nach Budget, neue Kleidung oder werden Sie kreativ und stellen Sie sich ein tolles Outfit zusammen. Zeigen Sie Ihrem Partner auf diese Weise Ihren Spaß am Leben und Ihre eigene Lebendigkeit.

Ebenfalls zur Lebendigkeit gehört das Treffen von anderen Menschen. Treffen Sie sich innerhalb Ihrer Beziehung weiterhin mit Freunden und lernen Sie auch neue Menschen können. Sprechen Sie das auch Ihrem Partner zu und arbeiten Sie an sich, dass Sie nicht von dem Thema Eifersucht eingeholt werden.

Jeder hat seine Freunde, um mit ihnen Themen zu teilen, die nicht in die Gesprächsebene der Beziehung gehören. Jeder bekommt die Freiheit sich mit anderen zu treffen oder Hobbys nachzugehen.

Damit wird die Beziehung nicht mit allen einen beschäftigenden Themen und allen Sichtweisen konfrontiert, sondern bleibt im Miteinander auf einem gewissen, hohen Niveau. Mit Freunden kann man anders sprechen als mit seinem Partner. Gönnen Sie sich und Ihren Freunden demnach deren eigene Welten.

Eigenarten weiterhin ausleben

Wenn Sie zum Beispiel Ihre Freunde mit Leidenschaft umarmen und auch ansonsten körperlich nahe mit Ihren engsten Freunden umgehen, dann lassen Sie sich das auch durch eine neue Partnerschaft nicht nehmen. Jede intensive Begegnung mit einem anderen Menschen und jede Partnerschaft bringen die Möglichkeit sich besser und neu kennenzulernen.

Natürlich können Sie bisherige Eigenschaften an sich hinterfragen. Geben Sie diese aber nur aus eigenem Willen heraus auf und nicht Ihres Partners zu liebe. Finden Sie Ihr eigenes Ich in einer Partnerschaft neu und entfalten Sie sich.

Zu den eigenen Schwächen stehen

Versuchen Sie nicht, die perfekte Partnerin oder den perfekten Partner zu mimen, sondern zeigen Sie sich nach und nach auch mit Ihren Ecken und Kanten, sowie Ihren Ihnen bekannten Schwächen. Kaum etwas ist für einen Partner desillusionierender als ein Partner, der sich mit einem Schlag als eine ganz andere Person zeigt und mitteilt, dass sie nicht mehr kann und nun endlich zeigen muss, welche Person eigentlich in ihr lebt.

Keine Partnerschaft, die über die Oberflächlichkeit oder eine Zweckbeziehung hinausgehen soll, kann auf einer selbst aufgebauten Persönlichkeit basieren. Es sind die Momente, in denen wir die Masken fallen lassen und unsere wahren Gefühle, unsere wahren Gedanken und wahren Entscheidungen zeigen, die dem anderen die Möglichkeit geben uns in unserer handelnden und echten Persönlichkeit erfahren zu können.

Lernen Sie, richtig zu streiten

In keiner Beziehung wird ständig nur Sonnenschein herrschen. Sobald zwei Menschen aufeinandertreffen, kommen unterschiedliche Ansichten und Meinungen zutage und das ist auch gut so.

Sich über gewisse Dinge oder Anlässe zu streiten, ist somit ganz normal, allerdings sollte man in einer Beziehung richtig streiten. Alte Geschichten in einem neuen Konflikt aufzuwärmen, zerstört ebenso sehr eine Liebe als auch den anderen unter der Gürtellinie mit bösen Worten zu treffen. Sich darauf zu besinnen, auf einer sachlichen Ebene den Streit auszutragen und nie ohne Versöhnung ins Bett zu gehen, sollte deshalb auf der Prioritätenliste der Beziehung ganz weit oben stehen.

Bleiben Sie kompromissbereit

Kompromisse stellen in einer Beziehung eine sehr gute und vor allem wichtige Basis dar. Sich um das Fernsehprogramm zu streiten, ist eigentlich doch nicht nötig, denn entweder einer verzichtet heute und der andere dann eben morgen, man schafft einen zweiten Fernseher an oder noch besser man lässt die Flimmerkiste aus und unternimmt etwas gemeinsam.

Auch in vielen anderen Bereichen gibt es genügende Lösungen, um es nicht zu einem kleinlichen Streit kommen zu lassen, der durchaus vieles an Gefühl zerstören kann. Ist hierbei das Durchsetzen des eigenen Dickkopfes dieses wirklich wert?

Lernen Sie, loszulassen

Kein Mensch möchte gerne auf Schritt und Tritt kontrolliert werden. Vertrauen ist das Fundament einer jeden Beziehung und bedeutet folglich dem anderen seine Freiheiten zu lassen. Sich seiner selbst sicher zu sein, hilft dabei, keine großen Eifersuchtsszenen hinzulegen, wenn der geliebte Partner abends alleine weg will.

Zudem: Wenn eine Beziehung nicht mehr in ihren Grundzügen stimmt, dann hilft auch die größte Kontrolle nichts mehr, denn möchte ein anderer Mensch sich lieber mit einem anderen und somit neuen Partner umgeben, wird keine Kontrolle dieser Welt ihn davon abhalten können.

Am Anfang einer Beziehung will man am liebsten soviel Zeit wie möglich miteinander verbringen. Kein Augenblick soll ohne den anderen durchlebt werden müssen. Es gehört jedoch zum Verliebt sein dazu, von dem Partner fasziniert zu sein und mit einer gewissen Neugier seinen Charakter und seine Persönlichkeit immer besser kennenzulernen. Hierfür müssen Sie sich jedoch selbst Gelegenheit geben, sich von den anderen zu entfernen, andere Dinge zu erleben, die man den anderen dann erzählen kann.

Der Gesprächsstoff kann einem schnell ausgehen, wenn man jeden Tag genau das Gleiche erlebt, wie der Partner. Liebespaare machen diese Erfahrung häufig beim ersten gemeinsamen Urlaub.

Reden Sie miteinander

Am Anfang einer Beziehung erzählt man sich Stunde um Stunde aus dem Leben, plant, diskutiert, lacht und redet über alles was einen bewegt. Mit der Zeit reduziert sich das Reden, was nicht nur traurig ist, sondern vor allem oft auch unterschwellige Konflikte unter den Teppich kehren lässt.

Diese sammeln sich an und explodieren irgendwann ähnlich wie ein Vulkan und da der Partner eigentlich von allem nichts mitbekommen hat, fühlt er sich dann bei solch einem Ausbruch regelrecht erschlagen. Lernen Sie, kleine und große Probleme ebenso gleich anzusprechen als auch die Wünsche, die man hegt und besonders auch in einer Verbindung zum Partner stehen (gemeinsamer Urlaub, mehr in der Freizeit unternehmen oder mehr Sex).

Oftmals neigen Partner dazu bei Unstimmigkeiten in eine unangenehme Stille zu verfallen. Sei es wenn man mit dem anderen Partner zusammen ist oder um eine unterdrückte Aggressivität zu vergessen. Eine Möglichkeit, mit einer solchen Situation umzugehen und die angestauten Aggressionen wieder abbauen zu können, stellt das freundliche, wohlformulierte und ruhige Reden miteinander dar.

Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihr Partner irgendwann selbst auf das stößt, was Ihnen ein Dorn im Auge ist. Ersparen Sie Ihrem Partner also langes Rätselraten und reden Sie offen und nett mit Ihrem Partner.

Erklären Sie Ihre Gefühle und das Erfordernis für das Gespräch und den Wunsch nach Veränderung.

Hören Sie Ihrem Partner zu oder geben Sie ihm Zeit, damit er sich mit dem Thema auseinandersetzen kann. Unterlassen Sie es Druck in die Klärung des Themas zu bringen und sprechen Sie demnach entsprechend frühzeitig mit Ihrem Partner, sobald Ihnen klar ist, was Sie am Zusammensein mit dem anderen stört.

Viel miteinander zu reden beugt Missverständnissen vor
Viel miteinander zu reden beugt Missverständnissen vor

Bereits Kleinigkeiten führen schnell zu Streit

Zwar wünschen sich viele - vor allem Frauen - eine Art intuitives Verständnis mit dem Partner und sind insgeheim verärgert, wenn er ihre unausgesprochenen Wünsche übergeht. Nach dem Motto "Würde er mich wirklich lieben, müsste er doch spüren, dass ich dies und jenes will." Doch leider ist auch der liebevollste Partner nicht mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet.

Beispiel

Ein ganz banales Beispiel: Sie hängt die Küchentücher immer in einer ganz bestimmten Reihenfolge auf oder sortiert das Geschirr im Schrank auf eine ganz besondere Art. Ihm ist das egal, er stellt das Geschirr in der Reihenfolge in den Schrank, wie er es gerade aus der Geschirrspülmaschine ausräumt bzw. so, wie es ihm sinnvoll erscheint.

Sie denkt, er wollte nicht einmal im Kleinen kooperieren und umgehe bewusst ihre Ordnung. Sie ist unzufrieden, er versteht die Welt nicht mehr - es gibt Streit. Dabei würde ein einfacher Satz hier Abhilfe schaffen.

Große Themen des Alltags besprechen

Was für solch eher unwichtigen Angelegenheiten, wie den richtigen Platz des Geschirrs im Schrank, gilt, gilt umso mehr, wenn es um Themen von Relevanz geht:

  • Wohin entwickelt man sich als Paar?

  • Soll man den Job in der fremden Stadt annehmen?

  • Ist es an der Zeit, ein Haus zu kaufen?

  • Will man sich mit dem Kredit wirklich auf Jahre an die Bank binden?

Auch emotionale Themen, wie beispielsweise das Bedürfnis nach individuellem Freiraum, können nur geklärt werden, wenn man sie zur Sprache bringt. Nimmt sich der eine hingegen wortlos mehr und mehr Freiraum, wird sich der andere - zu Recht - zurückgewiesen fühlen.

Ein erfülltes Sexualleben durch Kommunikation

Nicht zuletzt müssen Themen aus dem sexuellen Bereich von der Sprachlosigkeit befreit werden. Ein erfülltes Sexualleben ist nur möglich, wenn Wünsche und Vorlieben klar formuliert werden. Dies fällt insbesondere der älteren Generation schwer, doch letztendlich steht die Wahl zwischen sich einmal überwinden und ein heikles Thema ansprechen, oder sein gesamtes Paarleben in latenter Unzufriedenheit verbringen.

Die besten Beziehungstipps erfahren Sie im Gespräch mit Ihrem Liebsten

Wenn man sich in einer neuen Beziehung befindet, kann es leicht passieren, dass man sich vor kleinen und großen Beziehungsproblemen befindet. Es stellt sich die Frage, ob man die Probleme selbst bewältigen kann oder ob man den Ratschlag von Freunden, Familie oder Bekannten annimmt. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die wertvollsten und ergiebigsten Ratschläge und Erkenntnisse aus einem selbst kommen.

Ist man bereit, sich zu öffnen?

Wenn Sie sich zum Beispiel in der Situation befinden, dass Sie mit Ihrem Freund zusammenziehen wollen und sich nicht sicher sind, ob das Ihre Beziehung belastet und vor allem, wie Sie mit der Tatsache umgehen, dass Sie Ihrem Partner morgens ungepflegt und geruchsintensiv im Bett begegnen und er Sie ungeschminkt und verschlafen erlebt. Stellen Sie sich in erster Linie die Frage, welche Seiten Sie bisher an Ihrem Partner kennen und fragen Sie sich, ob Sie bereit dafür sind, auch dunklere Seiten, die sich im Zuge des Zusammenlebens aufzeigen können, anzusehen und mit Ihrem Freund darüber reden zu können.

Machen Sie die Angst vor dem Zusammenleben für sich formulierbar. Stellen Sie für sich fest, ob Sie sich bereit dazu fühlen, sich Ihrem Partner gegenüber in dem morgendlichen Erscheinen zeigen zu können, ohne dabei unsicher zu werden oder sich zu schämen. Klären Sie für sich, ob Sie dazu bereit sind, sich Ihrem Freund auch schwach zeigen zu können und zu wollen, ohne dass Ihr Freund dadurch ein Problem bekommt, weil er Sie bisher nur stark und selbstbewusst erlebt hat.

Konflikte gehören zum Alltag

Sollten Sie den Tipp bekommen, sich bei zu vielen und unüberwindbaren Konflikten von Ihrem Partner zu trennen, dann vergessen Sie diesen Ratschlag gleich wieder. Sie werden keinen Mann finden, mit dem Sie keinen Konflikt haben werden oder an dem Ihnen alles gefallen wird.

Das Beste, das Sie tun können, ist sich Ihrer eigenen Werte bewusst zu sein und diese im Zusammensein mit Ihrem Partner wirken zu lassen. Auf diese Weise kann es sehr schnell passieren, dass Ihr Partner ebenfalls diese Werte aufzeigt und über die Zeit leben kann.

Versuchen Sie nicht, Ihren Partner zu brechen, indem Sie ihn dauernd in eine Konfliktsituation bringen oder sich insgeheim etwas anderes von Ihm und seiner Persönlichkeit wünschen. Seien Sie klar in Ihrem Auftreten und stabil im Zusammensein mit Ihrem Partner.

Verliebtheit oder wahre Liebe?

Wenn in Ihnen dieses Ich-liebe-Dich-Gefühl immer größer wird, dann prüfen Sie, ob es bei Ihrem Freund ähnlich ist. Wenn Sie sicher sein können, dass sich die anfängliche Zeit des Verliebtseins in die nächste, tiefere Phase entwickelt hat, dann können Sie gerne selbst die Initiative ergreifen und Ihrem Partner Ihre Gefühle benennen.

Seien Sie nicht so klassisch und warten Sie Ihr Freund den ersten Schritt macht. Wichtig ist, was Sie fühlen und ob Sie sicher sein können, dass Ihr Partner ähnlich intensiv fühlt, so dass das Liebesbekenntnis bereichernd und nicht erdrückend ist.

Kommunikation ist unerlässlich

Grundsätzlich gilt es, sich mit seinem Partner selbst auszutauschen und nicht eine Beziehungsreportage nach der anderen zu studieren. Bleiben Sie in Ihrer Beziehung und erst dann, wenn sich Ihr Partner weigert und Sie keine Antworten bekommen, können Sie auf alternative Ratgeber zurückgreifen.

Das Wichtigste in einer Beziehung ist die Kommunikation. Jeder Partner ist individuell - genauso wie die aus zwei Menschen erwachsende Partnerschaft. Nehmen Sie sich daher die Zeit und die Kraft, um Ihre Beziehungsarbeit so gut wie möglich selbst in den Griff zu bekommen.

Detailliertere Informationen und Tipps zur Herangehensweise in Sachen Kommunikation in der Partnerschaft erhalten Sie hier in unserem separaten Artikel zum Thema.

Genießen Sie einander

Ob beide Partner berufstätig sind oder sich einer Zuhause um Kinder, Oma, Hund und Katze kümmert - als Paar bleibt manchmal die gemeinsame Zeit recht auf der Strecke. Hat man dann endlich diese gemeinsame Zeit miteinander, wird oft über alltägliche Probleme, die dumme Nachbarin oder der despotische Chef gesprochen.

Negative Gefühle sind hierbei Gang und Gäbe und dass dann nicht gerade eine liebevolle, zärtliche Stimmung aufkommen kann, ist vollkommen verständlich. Vermeiden Sie in solchen kostbaren Momenten lieber derartige Themen und genießen Sie aneinander. Träumen Sie sich gemeinsam weg, fragen Sie, wie es dem anderen geht und was er gerne tun würde und lassen Sie die unangenehmen Lebensbestandteile für einen anderen Zeitpunkt offen.

Behüten Sie das Feuer der Liebe

Paare, die lange Zeit zusammen sind und immer noch weiter in ihrer Partnerschaft aneinander wachsen, werden Ihnen sagen, dass ihr Sexualleben weiterhin lustig und spannend ist. Ob Sie Sex durch bestimmte Accessoires oder Plätze außerhalb Ihres Schlafzimmers oder immer wieder anders und sich selbst und Ihren Partner überraschend gestalten, ist eine Sache. Die andere ist, dass Sie niemals in Monotonie verfallen, sondern stets auf das Gefühl zu sich und Ihrem Partner achten.

Sex ist wichtig und macht Spaß. Lachen Sie zusammen mit Ihrem Partner und vergnügen Sie sich auf Ihre eigene Art und Weise.

Genießen und lieben Sie das Leben und genießen Sie sich und Ihren Partner in vollen Zügen. Vergessen Sie das nie.

Es ist nicht der Höhepunkt, der den Sex wichtig macht, es ist die Intimität, die Art und Weise, wie Sie einander körperlich nahe sind, wie Sie sich in dieser Zeit ansehen, berühren, was Sie sagen, was und wie Sie fühlen, wie Sie sich berühren - es ist die Einzigartigkeit der intimen Verbindung. Alles, was zum Sex führt und was dem Sex folgt, ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wesentlicher.

Geben Sie Romantik eine Chance

Denken Sie regelmäßig an Romantik und geben Sie Ihrer Liebe eine Form. Stellen Sie romantische Situationen her, ob zu Hause oder unterwegs, auf einer Reise oder am Telefon.

Seien Sie einfallsreich. Denken Sie an Ihren Partner und an das, was Ihnen Ihre Beziehung gibt und lassen Sie sich von Ihrem Ideenreichtum und Ihrem Gefühl leiten.

Abenteuerliche Unternehmungen zu zweit

Warum aber den Liebsten nicht mal mit einer ungewöhnlichen Unternehmung überraschen? Sie waren noch nie auf einem Poetry Slam? Dann machen Sie das doch zum ersten Mal – und zwar gemeinsam. Sie mögen Rockkonzerte? Dann wäre es doch ein gewaltiger Bruch Ihrer Gewohnheiten, sich einmal so richtig in Schale zu schmeißen und in die Oper zu gehen.

Neues, unbekanntes Terrain – auch auf kulturellem Gebiet – schafft immer einen Kitzel, den unser Unterbewusstsein automatisch auf den überträgt, mit dem wir ihn erleben. Schnell kann nach solch einem Abend der Partner in ganz neuem, aufregendem Licht strahlen.

Aber auch in Zeiten, wo sich die beiden Partner in einer Beziehung voneinander fort zu entwickeln drohen, sind gemeinsame Unternehmungen der Kitt, der das Paar zusammenhält und in ihm das "Wir beide gegen den Rest der Welt"-Gefühl gibt, das zum Anfang der Beziehung vorherrschte, als man automatisch noch alles gemeinsam machte.

Gemeinsame Rituale im Alltag

Auch gemeinsame Rituale – etwas, das sich über die Jahre etabliert hat, wie beispielsweise der Paar-Freitagabend, an dem die Kinder zu den Großeltern gegeben werden und der im Terminkalender von beiden heilig ist –, tragen dazu bei, die Beziehung zu stärken.

Selbst in Freundschaften schafft man sich automatisch vertraute Rituale, indem man beispielsweise nach jedem Konzertbesuch in eine bestimmte Bar auf einen Absacker geht, indem man sich zum Tatort-Abend verabredet und so fort.

Diese Rituale können aber aus weitaus banalerer Natur sein. Nehmen wir das Beispiel Hausarbeit: Beim ritualisierten Abwasch, bei dem immer sie spült, während immer er abtrocknet, kann sich eine vertraute Gesprächsatmosphäre etablieren, ein partnerschaftlicher Austausch, der genau diesen Rahmen benötigt. Darüber hinaus schweißt die gemeinsame Handlung, selbst wenn sie so banal ist wie Hausarbeit, zusammen.

Mahlzeiten

Eine andere ritualisierte Alltagshandlung ist eine Mahlzeit, die bestimmten Regeln folgt. Zum Beispiel, indem das Paar jedes Sonntagsfrühstück mit einer Tasse ganz besonderem Earl Grey (oder was auch immer ihm schmeckt) beendet.

Die "Sonntagsteedose" signalisiert: Wir zwei finden dieselben Dinge gut, wir gehören zusammen. Diese kleinen Gemeinsamkeiten laden den Alltag mit Romantik auf.

Zudem muss man sich bei Alltagsritualen nicht, wie etwa beim großen romantischen Wochenendtrip, erst einmal aufraffen und bleibt vom Organisationsstress – Packen und Babysitter besorgen – verschont, denn Alltag ist nun einmal immer, ob man will oder nicht. Gelingt es einem Paar, diesen zu ritualisieren, hat man gute Voraussetzungen für eine lange, stabile Beziehung geschaffen.

Oftmals verfügen Paare bereits über bestimmte Alltagsrituale, ohne diese an einem bestimmten Stichtag mit der Absicht der Ritualisierung eingeführt zu haben. Überlegen Sie, wie diese in Ihrem speziellen Fall aussehen – darauf lässt sich aufbauen, indem man die vorhandenen Rituale konsequent praktiziert.

Gemeinsame Mahlzeiten sind sehr wichtig
Gemeinsame Mahlzeiten sind sehr wichtig

Gelegentliches Ausbrechen aus dem Alltagtrott

Genau so wichtig wie die Alltagsrituale ist aber auch das gelegentliche Ausbrechen aus ihnen, wie eingangs im Zusammenhang mit den ungewöhnlichen Unternehmungen beschrieben. Gelingt es einem Paar, eine Mischung aus verlässlichen Ritualen wie ab und zu neuen gemeinsamen Erlebnissen zu schaffen, wird sein Zusammenhalt derart gefestigt, dass kaum noch etwas dazwischen kommen kann.

Wie oft man was praktizieren möchte, ist von Paar zu Paar individuell verschieden. Als Faustformel empfiehlt sich, einmal die Woche an einem Alltagsritual festzuhalten, und einmal im Monat auf Abenteuertour zu gehen – und sei es auch nur durch den Großstadtdschungel in die neueröffnete Kneipe. Wenn über die gemeinsamen Unternehmungen hinaus jeder Teil des Paares noch ein oder zwei Interessen unabhängig vom anderen pflegt, bleibt man für den anderen spannend und bereichernd.

Bleiben Sie eigenständig

Definieren Sie sich nicht über die Beziehung. Es ist schön, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Jedoch sollten beide Partner noch ihren eigenen Willen haben und diesen auch kund tun. Richten Sie Ihr Leben also nur insoweit auf das Wohl Ihres Partners aus, wie Sie das Gefühl haben, dabei nicht massiv zu kurz zu kommen.

Wenn Sie vor der Beziehung zum Beispiel in einem Sportverein aktiv waren oder ein Hobby betrieben haben, das der Partner nicht teilt, dann geben Sie dies nicht einfach für den Partner auf. Sonst verlieren Sie Dinge, die Ihnen wichtig waren.

Dadurch wird es Ihnen nicht nur langweilig, sondern Sie werden dem Partner früher oder später vorwerfen, dass Sie seinetwegen verzichten mussten. Denken Sie daran: Hobbys und Interessen schaffen auch neue Freunde, und diese beleben in der Regel ein Zusammenleben.

Hören Sie zu und bleiben Sie aufmerksam

Lernen Sie Ihren Partner kennen, aber lernen Sie auch, wann es Zeit ist, den anderen in Ruhe zu lassen und ihm die Privatsphäre zuzugestehen. Erdrücken Sie Ihren Partner nicht mit Ihrer Zuneigung und Ihrem Interesse.

Wenn Ihr Partner Sie im Rahmen des Familienlebens oder der Beziehung begeistert, dann sagen Sie ihm das im jeweiligen Moment. Es herrscht ein schönes Klima in der Beziehung, wenn man sich aufmerksam begegnet und ab und an anerkennend lobt.

Die Eigenarten des Partners im Laufe einer langlebigen Beziehung respektieren zu lernen, ist ein wertvoller Zugewinn in einer gesund, wachsenden Beziehung und der Garant für einen langlebigen Verlauf der Beziehung. Interessiertes und aktives Zuhören ist ebenso wichtig.

Achten Sie darauf, dass Sie im Laufe der Beziehung nicht dazu tendieren, in so starke Routinen zu verfallen, dass Sie, wenn es um schöne Dinge geht, nur noch in die Vergangenheit gehen müssen, weil es in der Gegenwart kaum mehr positive, eindrucksstarke Erlebnisse mit Ihrem Partner gibt. Sich einschleifende Langeweile kann sehr schnell zum Abtöten einer Beziehung führen.

Passen Sie daher auf, dass sich Ihr Liebesleben nicht zu einem Zusammenleben entwickelt, in dem man nur noch voraussetzt, dass der Partner sich wie gewohnt verhält und dass es ihm wohl gut geht. Interessieren Sie sich für Ihren Partner und auch für sich selbst.

Bleiben Sie immer damit beschäftigt, sich zu fordern und im Sinne der Verbesserung verändern zu wollen. Vertiefen Sie sich nicht in alten Erinnerungen und sehnen Sie sich nach alten intensiven Gefühlen und Geschehnissen. Nehmen Sie das Zepter in die Hand, öffnen Sie Ihre Gefühle und schaffen Sie sich Zeit, um innovativ und dynamisch und voller Gefühle zu sein, sodass Sie dem Leben und seinen Möglichkeiten offen und fröhlich begegnen können.

Vergeben Sie

Eine ganz wichtige Gabe in einer Beziehung ist das Vergeben. Natürlich fällt dies am Anfang einer Beziehung sehr schwer, weil die Verletzung so unerwartet und so tief kommt.

Innerhalb einer langjährigen Beziehung kann eine Verletzung trotzdem immer wieder unerwartet und tief auf den Partner treffen. Dennoch ist es wichtig, dass Sie die Fähigkeit erlernen, Ihrem Partner und sich selbst verzeihen zu können.

Vergebung und Entschuldigung arbeiten Hand in Hand. Verbitterung ist ein über die Zeit schwächendes Gefühl, das alles Schöne zerstören kann. Machen Sie sich in diesen Momenten bewusst, dass Sie nicht perfekt sind und Ihr Partner das auch nicht ist und auch nicht zu sein braucht.

Viele Beziehungen bieten durch das Vergeben die Möglichkeit, Fehler zu machen, aus seinen Fehlern zu lernen und es im nächsten Konflikt besser zu machen. Begreifen Sie, dass Konflikte nun einmal zu Beziehungen dazu gehören und versuchen Sie einen Weg zu finden, um Konflikte tolerieren zu können.

Sehen Sie sich inspirierende Filme und Videos an

Eine langjährige Beziehung ist keineswegs das Produkt einer glücklichen Schicksalsfügung. Es ist das Bewusstsein, dass man an einer Beziehung arbeiten muss, welches die Verbindung aufrecht erhält.

Sehen Sie sich Motivationsvideos für Paare an oder schauen Sie inspirierende Filme, in denen das Paar widrige Umstände des Lebens gemeinsam meistern muss. So arbeiten Sie aktiv an eine lange Lebensdauer ihrer Liebe.

Schaffen Sie alltägliche Rituale

Damit eine Beziehung lange Zeit bestehen bleibt, müssen beide Partner auch etwas dafür tun. Kleine Rituale versüßen den Alltag und fördern die Kommunikation.

Kleine (Liebes-)Botschaften

Kleine Rituale tragen dazu bei, die Liebe "frisch" zu halten. Gerade wenn beide Partner beruflich sehr eingespannt sind und sie sich an manchen Tagen vielleicht nicht oder nur kurz sehen, kann so ein kleines Zettelchen am Kühlschrank oft Großes bewirken.

Zettel am Kühlschrank oder Lippenstift am Spiegel

Wenn einer von beiden beispielsweise früh aus dem Haus gehen muss, so kann er einen Zettel an den Kühlschrank hängen mit einem lieben Guten-Morgen-Gruß und einem Küsschen-Smiley. Klassisch ist natürlich auch de Lippenstift-Botschaft von ihr am Spiegel. Was sich etwas kitschig anhört, trägt aber doch dazu bei, die Liebe nicht einschlafen zu lassen.

Außerdem müssen es nicht täglich fünf Liebesbotschaften sein, die man sich gegenseitig hinterlässt. Auch Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Information, wer heute mit dem Einkaufen an der Reihe ist oder dass sich morgens frische Brötchen im Backofen befinden, informieren den Partner und festigen die Beziehung.

SMS und Anrufe

Paare, die sich abends vielleicht nicht sehen können, können auch eine feste Zeit tagsüber ausmachen, in der sie sich eine SMS schicken, wenn schon keine Zeit zum Telefonieren ist. Die Kommunikation zwischen den Partnern ist wichtig, wenn eine Beziehung Bestand haben soll.

Familien mit Kindern

Gerade wenn Kinder da sind, ist es für das Paar besonders schwierig, Dinge zu besprechen. Hier kann als Ritual eingeführt werden, dass Mama und Papa sich jeden Tag für zehn Minuten an den Tisch setzen, gemütlich eine Tasse Kaffee trinken und über den Tag sprechen. In dieser Zeit haben die Kinder "Küchen- oder Esszimmerverbot", spielen im Kinderzimmer oder haben selber Besuch und lassen Mama und Papa in Ruhe reden.

Fazit

Letztlich ergeben sich die unterschiedlichen Rituale ganz von selbst und sind abhängig von der Partner- oder Familienkonstellation. Gerade wenn das Paar sich aufgrund beruflicher oder anderer privater Verpflichtungen nur selten oder unregelmäßig sieht, sollte man Rituale einführen.

Nur so hat eine Beziehung über viele Jahre hinweg eine Chance! Und wer freut sich denn nicht, wenn er morgens aufsteht, müde zum Kühlschrank schleicht und dort eine nette Liebesbotschaft findet?!

Um diese Tipps zu beherzigen, sollte man auch wissen und spüren, was der Partner sich in der Beziehung wünscht...

Was Männer sich von ihrer Partnerin wünschen

Die körperliche Anziehung allein kann kein Fundament für eine erfüllende Beziehung sein. Zeigen Sie ihrer besseren Hälfte, dass sie sich zu 100 Prozent auf Sie verlassen kann.

Und zwar in jeder Hinsicht. Dabei ist es völlig egal, ob es darum geht, alle aktuellen Sammelfiguren aus den Ü-Eiern zusammen zu naschen oder die Bewerbungsmappe für ein Vorstellungsgespräch zu perfektionieren.

Was auch immer für Ihr Herzblatt wichtig ist, verdient Ihre Aufmerksamkeit. Sie dürfen das gleiche im umgedrehten Fall auch erwarten. Mit dieser Haltung stärken Sie ihre Beziehung um ein Vielfaches und sind durch kein Problem der Welt so leicht auseinander zu bringen.

Leider ist besonders die Fähigkeit, dem Mann seine Wünsche von den Augen abzulesen, nur den wenigsten Frauen gewährt. Allein die gute Menschenkenntnis reicht nicht aus, um das Verlangen des Mannes zu erkennen.

Sehr wohl ist jedoch sicht- und spürbar, ob es nun passend oder eher unangebracht war. Doch um wirklich verstehen zu können, was Mann will, muss Frau schon etwas mehr wissen.

Verlassen Sie sich nicht auf Statistiken - lernen Sie Ihren Partner kennen

Und zwar sollte die Frau ihren Mann kennen, denn sich nur auf repräsentative Statistiken aus Boulevard Zeitschriften zu verlassen, wird nur selten stimmig sein. Diese besagen nur, dass aus einer bestimmten Anzahl Männer einer XY-Gruppe, so und so viele diesen oder jenen Wunsch geäußert haben.

Wäre eine andere Gruppe befragt worden, könnte das Ergebnis schon bedeutend anders ausfallen. Selbst wenn tatsächlich jeder einzelne Mann befragt worden wäre, erlangt man damit zwar eine recht genaue Gewissheit über das von Männern am meist Gewünschte, doch ob das auch wirklich auf den jeweiligen und vor allem eigenen Mann zutreffend ist, wird damit noch lange nicht garantiert.

Auch wenn gewisse Reaktionen zutreffen, muss das nicht heißen, dass es dieselben Wünsche beinhaltet, die man zuvor noch aus der Zeitschrift entnommen hat. Eine pauschale Antwort daraus, was Männer sich denn nun wirklich von ihrer Partnerin erträumen und somit auch erwünschen, gibt es nicht.

Interessen und Emotionen sind individuell - lernen Sie den Partner zu verstehen

Da jeder hinsichtlich seines Verlangens nun mal ganz individuell ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Mann richtig verstehenzulernen. Gewiss gibt es Dinge, die so gut wie jedem Mann lieb sind, aber dennoch sollten spezielle Wünsche aufgrund dessen nicht pauschalisiert werden. Wer also nicht Gedankenlesen kann, muss schon etwas genauer nachforschen.

Das Gespräch suchen

Der schwierige Weg wäre den Mann zu fragen. Doch bereits hier ist Feingefühl gefragt. Kann man den Mann direkt auf die Thematik ansprechen oder ist er eher der Typ, bei dem die indirekte Frage angebracht ist, da er sonst verschreckt wird? Hier wird klar ersichtlich, dass selbst eine simple Frage sich schon zu einem Spießrutenlauf gestalten kann.

Deswegen ist eine Grundkenntnis über den Mann unerlässlich. Wer weiß, wie man vorgehen muss, kann sich nicht nur unangenehme Momente ersparen, sondern wird sich im Sammeln der gewünschten Informationen recht leicht tun - die Kooperation des Mannes natürlich vorausgesetzt.

Durch Ausprobieren Erkenntnisse gewinnen

Die einfache Alternative dazu wäre das simple Ausprobieren. Welches wiederum eindeutig für Klarheit sorgt, aber leider bittere Momente der Enttäuschung mit sich bringen kann. Denn einmal falsch gelegen, kann schon eine unvergessliche Erinnerung heraufbeschworen werden, die nachhaltig für einen negativen Beigeschmack in der Beziehung sorgen könnte.

Lassen Sie Ihren Mann auch mal Mann sein

Lassen sie sich von ihrem Mann so richtig ausführen!
Lassen sie sich von ihrem Mann so richtig ausführen!

Frauen, die selbstbewusst durch das Leben gehen und beruflich gut aufgestellt sind, fällt es mitunter schwer, Männer ihre Männlichkeit ausleben zu lassen. Und das bezieht sich keineswegs auf das Gewühl zwischen Laken und Bettdecke, sondern auf bestimmte Gesten.

Es sind Gesten, mit denen die Männer seit jeher ihr Interesse an einer Dame bekunden. Zum Beispiel indem sie das gemeinsame Abendessen bezahlen. Moderne Frauen sehen hierin oftmals ihre hart erarbeitete Unabhängigkeit herabgewürdigt.

Für Männer ist es das Zahlen der Rechnung weniger ein politisches Statement, als vielmehr ein Symbol der Zuneigung. Erlauben Sie Männer richtige Männer zu sein, indem Sie ihnen die folgenden Dinge nicht übel nehmen:

Er möchte die Rechnung bezahlen

Das haben wir weiter oben schon kurz angesprochen. Für Männer ist das Bezahlen der Rechnung keineswegs ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass er Sie nicht für liquide hält. Vielmehr wollen sie zeigen, dass sie für Sie sorgen können und bereit sind, Opfer zu bringen, um es Ihnen gut gehen zu lassen.

Die wenigsten Männer würden auf die Idee kommen, dass Sie lediglich darauf aus sind, sich von hinten bis vorn alles bezahlen zu lassen. Den Eindruck würden Sie nur erwecken, wenn Sie sich größere Dinge, wie zum Beispiel eine Reise oder Computer, in einer frühen Phase der Beziehung schenken lassen.

Er möchte höflich sein

Lassen Sie dem guten Mann um Himmels Willen Ihnen die Tür aufhalten. Ähnlich wie das Zahlen der Rechnung ist das nicht als Akt der Missachtung Ihrer Unabhängigkeit zu verstehen, sondern lediglich ein Weg, um ohne Worte zu sagen: "Ich passe auf Dich auf."

Er möchte zuerst

Männer sind Jäger und wollen erobern. Daran hat sich auch nach 2.000 jähriger Zivilisation nichts geändert. Wenn Sie gern ein Rendez-Vous mit jemand bestimmtes haben wollen, rufen Sie ihn nicht an, sondern signalisieren Sie schlicht Interesse und lassen Sie ihn zum Hörer greifen und das erste Date vorschlagen.

Er möchte die Frage aller Fragen stellen

Verwirrt von Beispielen der Hollywood-Stars neigen immer mehr Frauen dazu, ihren Männern einen Heiratsantrag zu machen. Für diesen Schritt besteht jedoch weder Grund noch Notwendigkeit.

Wollen Sie wirklich einen Mann haben, der sich nicht traut, Ihnen einen Antrag zu machen oder im schlimmeren Fall, der Ihnen keinen Antrag machen möchte, weil Sie schlicht nicht die Frau seines Lebens sind? Wenn Sie fühlen, dass die Zeit reif für das Ehebündnis ist, belassen Sie es bei Andeutungen und winken Sie mit Zaunpfählen, aber machen Sie ihren potentiellen Göttergatten nicht zum ewigen Pantoffelhelden, der in ihrer Beziehung nicht die Initiative ergreifen kann, weil Sie ihn nicht lassen.

Fazit

Solange es noch keine ultimative Bedienungsanleitung für Männer gibt, wird der Frau nichts anderes übrig bleiben, als ihren Mann verstehen zu lernen und daraus ihre Rückschlüsse zu ziehen. Doch mit

  • etwas Geschick
  • weiblicher Intuition
  • dem guten Willen und natürlich
  • der nötigen Geduld

wird die Fähigkeit, dem Mann seine Wünsche von den Augen abzulesen, schon bald in greifbarer Nähe sein. Kleiner Tipp: Sich Tipps von seinem besten Freund einzuholen, kann das "Verstehen" gleich viel einfacher machen.

Bezogen auf bestimmte Situationen gibt es ebenso wertvolle Tipps, wie man seinen Partner unterstützen kann...

So sind Sie Ihrem Partner eine echte Stütze

Die folgenden Situationen sind typisch für den Alltag in einer Beziehung. So gehen Sie mit den Problemen am besten um:

Den Partner in Problemsituationen zu unterstützen ist sehr wichtig für den Wert einer Partnerschaft
Den Partner in Problemsituationen zu unterstützen ist sehr wichtig für den Wert einer Partnerschaft

Ihr Partner hat einen wichtigen Tag auf der Arbeit

Auch wenn Herzblatt am Frühstückstisch nicht mit einer gestressten Miene sitzt, seine Gedanken kreisen unausweichlich um die wichtige Präsentation, die es am Vormittag zu halten gilt.

"Bist Du dafür bereit?"

Wenn Sie eine moralische Stütze sein wollen, vermeiden Sie am besten Fragen wie: "Bist Du dafür bereit?" Diese Frage kann Ihr Partner im Prinzip nur mit einem "Ja" beantworten und muss sich damit automatisch vor Ihnen verschließen. Denn ein "Nein" wäre das Eingestehen des Scheiterns, bevor das Meeting überhaupt angefangen hat.

"Wie fühlst Du Dich?"

Stellen Sie daher lieber eine offene Frage wie zum Beispiel: "Wie fühlst Du Dich?" Das gibt Ihrem Partner die Möglichkeit, Punkte anzusprechen, die ihm möglicherweise Sorgen bereiten und Sie haben Gelegenheit, um Ihre Hilfsbereitschaft zu signalisieren. Machen Sie Ihrem Partner klar, dass Sie an ihn glauben und erinnern Sie ihn an die bisher erreichten Erfolge.

Sie können auch anbieten, mit ihm die Präsentation durchzuspielen. Nutzen Sie dies jedoch nicht, um seine Präsentation in Grund und Boden zu kritisieren. Es ist ein Übungslauf, der Ihrem Partner mehr Sicherheit für den eigentlichen Vortrag geben soll.

Ihr Partner hatte einen schlechten Tag

Der Chef hat Ihren Partner zur Schnecke gemacht oder der Herzbube hat beim Einparken einen Kratzer in den Wagen gefahren.

Egal was die Ursache ist, wenn Ihr Partner schlecht drauf ist, braucht er Sie.

Mit einer Umarmung und einem Kuss kann der Tag für Ihr Herzblatt auf einen Schlag anders aussehen. Manchmal braucht es dafür auch ein Gläschen Wein.

"Willst Du darüber reden?"

Fragen Sie, ob Ihr Liebling über den Grund seiner schlechten Laune reden will. Manche wollen es, andere wiederum nicht. Beides ist vollkommen okay. Nach einer kurzen Weile wird sich die Stimmung bei Schatzi automatisch wieder heben.

Vergessen Sie nie, dass der Frust nicht gegen Sie gerichtet ist. Also nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Schmusebär für eine kurze Zeit zum Brummbärchi mutiert.

Es gibt Probleme in der Familie

Die eigene Familie kann man sich nun einmal nicht aussuchen. Und in jeder Familie kann es zu mehr oder weniger großen Verwürfnissen oder Schwierigkeiten kommen.

Wenn Ihr Partner in Problemen von seiner Seite involviert ist, können Sie wahrscheinlich wenig helfen. Aber fragen Sie trotzdem, ob Sie irgendwie helfen können. Das Hilfsangebot allein wird ihm helfen, mit dem Konflikt leichter fertig zu werden. Manchmal reicht es schon, wenn Sie ein offenes Ohr für ihn haben, wenn er sich über einen nervenden Verwandten auslassen muss.

Wenn man sich streitet

Wie kann man dem anderen eine Stütze sein, wenn man sich gerade mit ihm streitet? Eine gute Frage, die jedoch für eine dauerhafte und stabile Beziehung überaus wichtig ist. Auch wenn Sie sich uneinig über etwas sind, so ist es doch absolut unabdingbar, dass Sie ein Team bleiben und sich dies auch gegenseitig zeigen.

Vermeiden Sie um jeden Preis sich gegenseitig mit Ausdrücken einzudecken oder anderen Gesten, die nicht mit einem respektvollem Miteinander einhergehen. Versuchen Sie so sachlich wie möglich zu argumentieren.

Und wenn Sie sich festgefahren haben, dann sagen Sie einfach, dass Sie das Problem gerne besprechen wollen, aber es momentan nicht können, weil Sie zu aufgebracht sind. Ein Streitgespräch zu pausieren ist tausendmal besser, als es eskalieren zu lassen.

Streitgespräche kommen in jeder Beziehung vor und sie sind wichtig, um unnötige Belastungen aus der Welt zu schaffen - darauf, wie eine Beziehung bei möglichen Veränderungen und Krisen standhalten kann, gehen wir im Folgenden ein...

Eine glückliche Beziehung erfordert Arbeit - besonders auch in schwierigen Zeiten

Zu lieben und eine Liebesbeziehung zu führen, ist kein Glücksfall, sondern setzt eine starke Kommunikationsbereitschaft und Konfrontation mit sich selbst voraus. Setzen Sie sich für Ihre Liebe und Ihre Beziehung ein und nehmen Sie Beziehungsarbeit an und Sie werden sich überwiegend in einer glücklichen Beziehung wiederfinden können.

Hinter vielen langanhaltenden und lebendigen Liebesbeziehungen steht viel Arbeit eines oder beider Partner. Eine langanhaltende, liebevolle Beziehung erwächst nicht von selbst, sondern muss auch auf der harmonischsten Grundlage krisenfest sein und das Vermögen haben Misstrauen in Vertrauen wandeln zu können. Es ist ein Irrtum zu glauben, eine Beziehung steht und fällt mit dem richtigen Partner.

Richtig dagegen ist, selbst beziehungsfähig zu sein und zu wissen, was man in einer Beziehung möchte und wie man in einer Beziehung mit Konflikten, Langeweile und den eigenen Eigenarten sowie den Eigenarten des Partners umzugehen versteht. Da jede Beziehung und Liebe für sich genommen einzig ist, stellt auch jede Partnerschaft eine Lernumgebung für beide Seiten dar. Je nach Ansprüchen an die Beziehung bringt sich der eine Partner mehr als der andere ein.

Natürlich ist es vollkommen legitim, wenn Sie auch innerhalb einer Beziehung eine eigenständige Person mit einen eigenen Kopf bleiben. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass eine romantische Verbindung eine Mannschaftssportart ist, bei der es keinen Kapitän gibt.

Eine Beziehung ist nicht einfach so glücklich und harmonisch. Es ist ein Produkt aus dem Zusammenspiel beider Partner. Und wenn Sie Dinge innerhalb Ihrer Ehe vermissen, liegt es an Ihnen, dafür gemeinsam mit Ihrem Partner eine Lösung zu finden.

Daher ist es von grundlegender Bedeutung, dass Sie die Gefälligkeiten und liebevollen Gesten ihres Partners nicht als selbstverständlich betrachten. Wissen Sie die kleinen Dinge, die zu einer gemeinsamen Harmonie beitragen, zu schätzen. Wenn Sie sich gegenseitig als Liebende wahrnehmen, werden Sie als Paar wachsen und hinsichtlich des gegenseitigen Vertrauens und Zuversicht in die gemeinsame Zukunft ein neues Niveau erreichen.

Leichtigkeit statt negativer Trübsinn

Lassen Sie das Arbeiten an der Beziehung zu keinem Dauerthema werden. Einer der Partner neigt oft dazu, sich zu sehr auf die Verbesserungen der Partnerschaft zu fixieren. Der Negativeffekt ist leider, dass er die Beziehung ständig zum Thema macht.

Sorgen Sie für Leichtigkeit in der Beziehung und freuen Sie sich durch eine entsprechende Formulierung mit Ihrem Partner an Veränderungen, die sich bereits positiv entwickelt haben. Viel zu oft vergessen Paare wie wichtig das gemeinsame Lachen und Spaß miteinander haben ist.

Haben Sie einen Blick auf die Heiterkeit und gelöste Stimmung zwischen Ihnen. Reden Sie mit ihrem Partner über die positiven Einflüsse, die Sie in der Begegnung mit anderen Menschen haben. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen Ihr Partner interessiert zuhört und sich mit Ihnen freut.

Die Grundlage: Kompromissbereitschaft

Beziehungsarbeit kann wortwörtlich als Arbeit verstanden werden und wenn die Emotionen dabei sind als regelrechter Vollzeitjob verstanden werden. In jeder Liebesform ist es wichtig Kompromisse einzugehen und Unstimmigkeiten zur Ruhe kommen zu lassen – wenigstens vorübergehend.

Zurückliegende Streitigkeiten und einhergehende Verletzungen müssen verziehen werden können, damit ein Zusammenleben wieder fröhlich und leicht werden kann. So manches Mal kann der Glaube an die große Liebe zerstört werden, wenn sich in der Beziehung mit der vermeintlichen großen Liebe ein Streit nach dem anderen anbahnt und man nahezu keine gemeinsamen Standpunkte mehr einnehmen kann. Aufgeben und die Beziehung beenden ist sicherlich in gewissen Phasen ratsam, doch vielmehr sind es die zurückliegenden Krisen, die das Zusammensein noch intensiver gestalten können und Partner noch enger zueinander bringen.

Mit Streit und Konflikten umgehen lernen

In jeder Liebe steckt wohlwissend ein Risiko und keiner kann absehen, wie lange eine Liebe anhalten wird. Doch machen Sie sich deutlich, dass jede Liebe, egal wie lang sie andauert, sich auf ihre ganz eigene Art und Weise lohnt.

Stellen Sie sich also mit Beginn einer Beziehung darauf ein, dass Ihre Liebe nicht wie anfänglich vorhanden sein wird, sondern aufgrund von negativen Gefühlen im Streit oder in Unstimmigkeiten dem Partner gegenüber konfrontiert wird. Dann gilt, es die Liebe nach einer Krise oder, wenn die Kräfte vorhanden sind, auch während einer Krise sichtbar und fühlbar zu machen und das Band zwischen Ihnen und Ihrem Partner wieder stabil werden zu lassen. Geben Sie sich und Ihren Partner nicht auf, solange Sie sich mit Respekt begegnen können.

Krisen mit sich und dem Partner klären

Wird der Respekt durch Ablehnung ersetzt, dann nehmen Sie sich schnellstmöglich aus der Beziehung zurück, finden Sie für Ihre Gefühle Klarheit und verletzen Sie Ihren Partner nicht unachtsam. Gehen Sie in einer Beziehung mit Herz und Verstand vor und verletzen Sie Ihren Partner nicht unnötig oder lassen Sie sich nicht unnötig verletzen.

In vielen Fällen ist der Partner der Blitzableiter für Sorgen und Unzufriedenheit im Alltag oder mit sich selbst. Es ist demnach wichtig, dass Sie sich nicht alles so sehr zu Herzen nehmen, was in einer Beziehung in Ihre Richtung geschoben wird.

In wenigen Fällen hat das Thema tatsächlich etwas mit dem Partner zu tun. Es sind Mischformen aus vergangenen Beziehungen zu den Eltern, Geschwistern, Freunden, Verwandten oder Arbeitskollegen, die mitunter in Beziehungsmuster geraten können und erst in dieser Beziehung aufgearbeitet werden können.

Krisen sollte man vernünftig klären lernen mit Gesprächen
Krisen sollte man vernünftig klären lernen mit Gesprächen

Gespräche fördern die Beziehung

Eine Beziehung lebt vom Reden und dem richtigen Umgehen mit Problemen. Stehen Sie noch am Anfang Ihrer Beziehung, ist es ratsam, dass Sie lernen eine gemeinsame Sprache aufzubauen mit der Sie sich Ihrem Partner erklärbar machen können.

Wortlosigkeit kann tiefe Wunden in das liebende Herz setzen. Reden Sie über Probleme und finden Sie Wege, um sich verständlich zu machen. Manche Themen wie das Thema Eifersucht, benötigen mitunter Jahre und hitzige Gespräche, um Sicherheit und Vertrauen aufzubauen und alte Wunden gesunden zu lassen.

Konfrontationen bewusst eingehen

Je mehr Sie kommunizieren, desto näher kommen Sie sich und fühlen einander. Gehen Sie Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg. Wenn Sie das Zimmer im Streit nicht verlassen und im Laufe des Streits verstummen, kommt dies dem Aussteigen aus der Auseinandersetzung gleich.

Bringen Sie sich in das Gespräch mit ein, auch wenn es Ihnen schwer fällt, die Emotionen des anderen zu erfahren und Ihre eigenen Emotionen zu fühlen. Es ist wichtig, dass Sie sich und Ihren Partner auch in dieser Art der Auseinandersetzung ernst nehmen und die Gefühle respektieren.

Auf diese Weise können Sie die Reaktionen und Forderungen Ihres Partners besser verstehen lernen. Sie werden sich besser in Ihren Partner einfühlen können und klarer mit ihm reden lernen.

Vergangene Verletzungen ruhen lassen

Ein wichtiger Aspekt für eine lange und stabile Beziehung ist es, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Projizieren Sie nicht die Fehler früherer Partner auf den Mann, mit dem Sie aktuell das Bett teilen. Nicht alle Männer sind gleich. Und selbiges gilt auch für Frauen.

Was in der Vergangenheit passiert ist, können Sie nicht mehr ändern. Und wenn wir ehrlich miteinander sind, hat Vergangenes auch nur in wenigen Fällen eine Auswirkung auf die Gegenwart.

Ist es wirklich von Bedeutung, wie viele Partnerinnen Ihr Freund vor Ihnen hatte? Und müssen Sie wirklich noch immer auf der Meinungsverschiedenheit von vor drei Wochen herumreiten? Wenn Sie sich zu sehr auf die Vergangenheit konzentrieren, haben Sie keinen Blick für das Glück in der Gegenwart und Zukunft.

Schlechte Laune nicht am Partner auslassen

Jeder von uns hat einmal einen schlechten Tag, an dem einfach nichts wirklich so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Natürlich dürfen Sie Ihrem Lebensgefährten ruhig zeigen, dass Sie gerade nicht so gut drauf sind. Nutzen Sie sein Verständnis und Mitgefühl jedoch nicht aus, um Ihren Unmut über die Welt an ihn auszulassen.

Vergessen Sie bei aller Überlaunigkeit nie, dass auch Ihr Partner jeden Tag ein Päckchen voller Sorgen und Probleme zu tragen hat und dabei sein Bestes tut, diese Ihnen nicht in Form von Miesepetrigkeit aufzubürden. In einer romantischen Verbindung zu stecken, bedeutet nicht nur füreinander da zu sein, sondern auch große Anstrengungen zu unternehmen, die eigenen schlechten Seiten nicht dem Partner zu spüren zu geben.

Immer nur derjenige zu sein, der mit romantischen Ideen das Feuer am Lodern hält oder andererseits den Partner mit einem Psychotherapeuten zu verwechseln, wird Sie auf lange Sicht nicht glücklich machen. Zu lieben bedeutet in erster Linie ein Gleichgewicht aus Fürsorge und sich fallen lassen.

Wenn man es schafft, Kleinigkeiten möglichst schnell loszuwerden, verhindert man größere Streitigkeiten - doch auch das will gelernt sein...

Spannungen auflösen, bevor sie zum Problem werden

Ihre Partnerin beziehungsweise Ihr Partner sind bei genauerer Betrachtung Ihre wertvollsten Lehrer und Spiegel, wenn es um den Alltag geht. Kaum ein anderer Mensch ist Ihnen so nahe, interessiert sich so sehr für Ihr Innerstes und für Ihr Wohlbefinden.

Beziehung kritisch hinterfragen

Paaren wird oft erst im Laufe einer jahrelangen Beziehung bewusst, was sie aneinander haben und wie viel sie über die Zeit an Kräften für Erklärungen und Verständnis in die Partnerschaft eingebracht haben. Es ist immer von Vorteil, sich mit der eigenen Beziehung zu beschäftigen, mit ihrem Status und Verlauf:

  • Wie glücklich sind Sie selbst?

  • Wissen Sie oder können Sie einschätzen, wie glücklich Ihr Partner ist?

  • Welche Themen und Situationen sind wundervoll und welche könnten verbessert werden?

Aus Negativbeispielen lernen

Man ist zu Besuch bei Freunden oder bei Verwandten und auf einmal wird es zwischen einem Paar lauter. Ein heftiger Streit entbrennt und man kann nicht umhin dem Konflikt der beiden beizuwohnen. Meist handelt es sich bei den Themen um Kleinigkeiten, die sich für das Paar zu einem regelrechten Mammutproblem entwickeln.

Für den Betrachter und dessen Beziehung können solche Augenblicke wahre Bewusstseinsverstärker sein. Diese Szene fühlt sich Ihnen so fremd an und bringt Sie näher an Ihren Partner, ganz egal, ob dieser der Situation beiwohnt oder nicht.

An einem solchen Moment ziehen Sie eine Parallele zu Ihrer eigenen Partnerschaft und werden glücklich feststellen können, dass Sie sich mit Ihrem Partner nicht um derartige Kleinigkeiten die Köpfe raufen. Negative Beispiele für Partnerschaften können das Bewusstsein für die eigene Partnerschaft immens verstärken und das Zusammenleben und den gegenseitigen Respekt vor dem Partner steigern.

Schlüsselproblem Kommunikation: erklären und zuhören lernen

Um seine Beziehung zu verbessern gilt in erster Linie: Wer Intimität schenkt, wird Intimität zurückbekommen. Ein von beiden als erfüllt empfundenes Sexualleben hilft phasenweise über schwierige Beziehungsphasen hinweg, sollte aber nicht zu der einzigen intimen Verbindung innerhalb der Beziehung werden. Suchen und geben Sie sich auch emotionale Nähe und eine reichhaltige und tiefe Kommunikation.

Kommunikationsprobleme sind oft der Anfang für Beziehungsprobleme. Zu häufig unterliegt man dem Glauben, dass wenn man etwas erklärt hat, das auch vom Partner verstanden wurde. Das Gegenteil ist die Regel.

Lernen Sie, Ihre Gedanken so zu erklären, dass Sie dabei auf die Gedankenwelt Ihres Partners eingehen. Und lernen Sie die wichtige Eigenschaft, Ihrem Partner zuzuhören. Wenn Sie das gute Zuhören beherrschen, dann wird Ihnen das Verstehen Ihres Partners merklich leichter fallen.

Das offene Ohr in der Partnerschaft

Um die genaue Bedeutung des miteinander Redens zu verstehen, ist es erforderlich, dass wir uns mit der Erklärung auseinandersetzen. Man versteht darunter das aufrichtige und respektvolle Interesse an dem, was der Partner zu erzählen hat. Dieses Interesse wird durch adäquate Nachfragen gezeigt, was auch als aktives Zuhören beschrieben werden kann.

Doch Zuhören ist nicht gleich Zuhören. Für den einen Partner ist es das gelegentliche Räuspern während des Gespräches, für den anderen ein deutlicheres Signalisieren, dass man im Gespräch ist und versteht, was erzählt wird.

Auf welche Reaktionen gewartet wird

Im Laufe des Kennenlernens sollte sich erfahren lassen, welche Reaktion Sie von Ihrem Partner benötigen und was umgekehrt die Erfordernis für ein Gespräch seitens Ihres Partners ist. Ein Gespräch ist nur dann schön und bereichernd, vor allem, wenn es um die alltägliche Nähebekundung innerhalb der Beziehung geht, wenn die Spielregeln der teilnehmenden Gesprächspartner gewahrt werden.

Gesprächsanteile sind nicht immer gleich verteilt

Eine Ausgewogenheit in der Verteilung der Gesprächsanteile ist wünschenswert, allerdings auch abhängig vom jeweiligen Rede- und Erzähltypus. Der eine Partner redet grundsätzlich mehr als der andere und der andere Partner hört tatsächlich viel lieber zu als selbst zu reden. Nicht selten finden sich Partnerschaften mit entsprechenden Veranlagungen zusammen.

Aufeinander eingehen

Sollte Ihr Partner Ihnen schon ein Mal oder sogar mehrfach deutlich gemacht haben, dass ihm Ihre Interaktion nicht gefällt, wenn er Ihnen gerade etwas erzählt, dann lassen Sie sich erklären, was Ihren Partner genau stört. Es ist wichtig, dass Sie auf Ihren Partner eingehen und sich nicht einen Spaß daraus machen, ihn mit der Zeit damit zu ärgern. Einander zuzuhören bringt eine tiefe Verbindung auf und zeigt dem der redet, dass er Ihnen wichtig ist und dass Sie ihn verstehen wollen.

Nehmen Sie sich Zeit zum Reden

Neben der körperlichen Zuwendung ist das miteinander Reden eine andere Variante, sich mit Aufmerksamkeit im Sinne des Erweiterns des Blickwinkels zu spüren, die Wichtigkeit des Partners zu zeigen und den anderen mit Worten zu liebkosen. Sorgen Sie dafür, dass, sobald sich ein Gespräch mit Ihrem Partner ergeben wird, Sie entweder signalisieren, dass Sie gerade müde sind und das Gespräch nachholen, wenn Sie wieder fit sind oder seien Sie wach und bereit, Ihrem Partner Ihre ganze Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Trinken Sie zusammen einen Kaffee oder essen Sie eine Kleinigkeit. Gehen Sie an die frische Luft oder öffnen Sie das Fenster, damit Sie Ihren Geist auffrischen und für ein schönes Gesprächsklima sorgen.

Einander im Alltag verstehen

Unterschätzen Sie das Zuhören durch den Partner nie. Hierbei zeigt sich der Redner Ihnen gegenüber offen und intim, was je nach Wortwahl, freigesetzter Emotionen und Ihren Nachfragen tiefer gehen kann. Sie erleben eine Vertrautheit und stärken Ihr Vertrauen in der Partnerschaft.

So viele Alltagssituationen setzen sich aus einem Mix von Situationen zusammen. Nehmen Sie die Gespräche mit zu Ihrem Partner, aber belassen Sie diese einfach und ermöglichen Sie sich und Ihrem Partner, dass Sie zumindest in den Gesprächen miteinander für Ruhe und Stressfreiheit sorgen.

Fazit

Geben Sie sich beiden das Gefühl, dass Sie Ihre Zeit bewusst mit Ihrem Partner und seinen und Ihren Gedanken verbringen wollen. Lernen Sie immer besser zuzuhören und Sie werden schon bald eine Verbesserung in Ihrer Kommunikation und Bindungstiefe zu Ihrem Partner bemerken können. Und: Sie werden wie von selbst Ihren Partner auf einmal besser verstehen lernen und sein Wesen vollständiger sehen können.

Das Bewusstsein schärfen

Mit der Zeit kann es passieren, dass man sich seiner Partnerschaft zu sicher ist und ab und an dazu tendiert, eher die schlechten Aspekte als die guten zu sehen. Durch das Schärfen des Bewusstseins können Sie sich wieder der positiven Seiten besinnen und Ihre Partnerschaft mit stolzen und glücklichen Augen sehen. Auch das Beobachten einer Flirtsituation zwischen Ihrem Partner und einer Fremden kann zur Bewusstseinsschärfung der Partnerschaft dienen. Ärgern Sie sich nicht über das Zustandekommen der Situation, sondern sehen Sie zu, ob Ihr Partner sich von der Fremden anflirten lässt, aber nicht auf ihre Avancen eingeht und Ihnen nahe bleibt.

Sollte sich in Ihrem Partner dagegen ein Mann verbergen, der nur noch keine Gelegenheit hatte, um einem Flirt zuzustimmen, dann stellen Sie ihn zur Rede. Nehmen Sie von außen kommende Situationen als Möglichkeiten, Reaktionen Ihres Partners und Ihre eigenen kennenzulernen.

Nehmen Sie die Situationen als Anlass, um sich bewusst zu machen, was Sie in Ihrer Beziehung zulassen können und womit Sie auf keinen Fall zurechtkommen. Wettern Sie also nicht auf die Situationen selbst, sondern verstehen Sie diese als Chance, mit Ihrem Partner Ihre Beziehung zu verbessern und Ihren beiden Bedürfnissen entsprechend zu formen und zu verändern.

Warum Geben und Nehmen niemals aufhören sollte

Paare müssen ab und an überprüfen, ob Sie einfach nur aufgrund von Gewohnheit und der gemeinsamen Abhängigkeiten zusammen sind oder weil Sie einander etwas zu geben haben und zusammen sein wollen. Fragen Sie sich ab und an, welchen Anteil Sie in die Beziehung und in dem Moment des Zusammenseins beisteuern.

Sollte Ihnen auffallen, dass Sie nichts Wesentliches hinzugeben, dann ändern Sie dies und gestalten Sie Ihre Beziehung vom nächsten Moment an mit. Machen Sie sich bewusst, dass das, wie Sie lieben aus Ihnen selbst heraus kommt und Sie sich nicht über die Liebe Ihres Partners zu definieren haben.

Erkennen Sie die Tiefe und die Weite Ihrer Fähigkeit zu lieben. Die so genannte emotionale Intelligenz entwickelt sich mit jeder gemachten Erfahrung zu lieben. Keiner sollte Liebe geben, wenn er diese nicht auch im ungefähren Maß zurückerfährt.

Gemeinsame Beziehungsarbeit

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Partner noch aktiv in der Beziehung ist. Setzen Sie sich zusammen und reden Sie bei Gelegenheit darüber, was Ihnen gut gefällt und was Sie stört. Überlegen Sie sich Möglichkeiten der Veränderung und geben Sie sich Zeit.

Arbeiten Sie allein, im besten Fall zusammen, an der Verbesserung Ihrer Beziehung und nehmen Sie ihre gegenseitigen Gefühle ernst. Als nächstes übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre eigene Erotik. Fragen Sie sich, ob Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen und wenn nicht, entscheiden Sie für sich, was Sie tun können, damit Sie dies in absehbarer Zeit ändern können.

Wenn das Problem in einem selbst zu finden ist

Wenn Sie keine Lust auf Sex haben oder Sie sich beim Sex mit Ihrem Partner nicht wohlfühlen, dann liegt das nicht unbedingt an zu viel Stress oder an Ihrem Partner. Meist liegt der Grund ganz nah - nämlich in Ihnen selbst.

Beschäftigen Sie sich in dieser Phase mehr mit sich. Spüren Sie sich wieder und entdecken Sie Ihre eigene Lust am Leben, der in Ihnen existierenden Leidenschaft und den Wunsch zu berühren und berührt zu werden.

Auf die Unterstützung von Freunden setzen

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem Freundeskreis nicht nur Freunde aus dem eigenen Geschlecht haben, sondern auch vom anderen Geschlecht. Um Ihren Partner und damit auch Ihre Beziehung besser zu verstehen, ist es sehr hilfreich, wenn Sie sich an einen Freund wenden können, der den Blick für Ihren Partner und das eigene Geschlecht hat und Ihnen Reaktionen Ihres Partners, Wünsche oder Momente mit Ihrem Partner aus der Sicht des anderen Geschlechts erklären kann. Auf diese Weise können Sie eine Ihnen meist verborgene Perspektive erlangen, Ihren Partner besser verstehen, besser sortieren, was zu seiner Persönlichkeit und was zum geschlechtsspezifischen Verhalten zu zählen ist und auf diese Weise einen ganzheitlichen Überblick Ihrer Beziehung erhalten.

Manchmal ist eine Krise vorhersehbar und dann stellen sich viele Paare die Frage, ob deren Partnerschaft so eine schwierige Phase überhaupt stemmen kann...

Hält Ihre Beziehung einer Krise stand?

Krisen können in einzelnen Lebensbereichen des jeweiligen Partners oder aber im Zusammenleben selbst eintreten. Um eine Krise bewältigen zu können, muss zuerst ein Erkennen und Anerkennen der Krise erfolgen.

Problemformulierung

Das Erkennen sollte hierbei so unbefangen wie möglich vonstattengehen und nicht zu emotional sein. Zu viele Emotionen sind handlungseinschränkend. Daher bietet es sich an, sich dem Thema der Problemformulierung zu stellen, wenn Sie einen klaren Kopf haben.

Sortieren Sie das Problem danach, in wessen Lebensbereich es sich befindet:

  • in Ihrem Lebensbereich
  • im Lebensbereich Ihres Partners
  • in Ihrem gemeinsamen Lebensbereich

Probleme im individuellen Lebensbereich

Probleme, die sich im Lebensbereich des einen befinden, werden nicht immer mit dem Partner gelöst. Hier kann eine professionelle Hilfe oftmals weitaus mehr bewirken. Sollten Sie als Partner zum Beispiel Ihre Arbeitsstelle verlieren, dann hilft es eher sich mit dem Thema überwiegend an professionelle Personen zu wenden, als weiterbringende Hilfsmaßnahmen bei seinem Partner zu suchen oder einzufordern.

Probleme in der Partnerschaft

Probleme, die sich in der Partnerschaft gründen, sind mit dem Partner zu klären, wobei auch hier eine Ergänzung durch professionelle Einrichtungen und nahestehende Menschen möglich ist.

Gönnen Sie sich Auszeiten

Wenn Sie sich in einer Krise befinden, dann ist entscheidend, dass Sie sich und Ihrem Partner auch Auszeiten gönnen und das Zusammensein nicht durchgängig vom Thema der Krise bezeichnet ist. In der Partnerschaft wird oft der Fehler gemacht, dass die Last, der Frust und die Ängste auf die Schultern des anderen Partners gehoben werden. Dauert dieser Zustand über eine längere Zeit an, hat sich das Problem selbst selten verbessert, die Stimmung in der Beziehung allerdings verschlechtert und Ihr Partner wird unter der von Ihnen ausgehenden, zunehmenden Belastung immer schwächer.

Das Gespräch suchen

Eine Krise stellt immer eine Herausforderung dar. Und auch wenn das Überstehen und Beenden einer Krise kräftezehrend ist, so lohnt es sich, die Krise beim Namen zu nennen und daran zu arbeiten, damit Sie wieder leichter im Alltag sein können und vor allem mit sich und durch eigene Stärke vorangekommen sind. Jede Krise birgt das Potenzial an sich zu wachsen und einen Schritt nach vorne zu gehen.

Stellen Sie sich Ihren Problemen und Gefühlen

Vermeiden Sie in jedem Fall das Verschließen der Augen vor einer Krise und das Ausleben Ihrer Gefühle bei Ihrem Partner. Ihr Partner hat in dem Fall nichts mit Ihrem Problem zu tun, so dass Sie auch nicht den Frust bei ihm abladen dürfen.

Bleiben Sie gerecht

Verlieren Sie Ihren Partner trotz der Krise nicht aus den Augen und bleiben Sie innerhalb der Beziehung gerecht. Geben Sie Ihrem Partner Kraft, wenn dieser in einer Krise ist und unterstützen Sie ihn soweit es Ihre Kräfte erlauben.

Nehmen Sie sich aber zurück, sobald Sie über Ihre Grenzen gehen oder dabei sind soweit auf Ihren Partner einzugehen, dass Sie das Problem in Stellvertretung seiner lösen. Es ist wichtig, dass jeder sein Problem selbst löst.

Nehmen Sie sich Zeit

Verlangen Sie nicht zu viel von sich oder Ihrem Partner, sowohl in individuellen Krisen als auch in einer gemeinsamen Beziehungskrise. Die Bewältigung einer Krise, vor allem, wenn diese mit Verhaltensänderungen einher gehen soll, kostet Zeit und braucht auch Ruhe. Nehmen Sie sich von Zeit zu Zeit aus dem Alltag und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Krisensituation, die Fortschritte und die Kraftreserven jedes einzelnen Beteiligten.

Fazit

Wenn Sie diese Ratschläge beachten, können Sie Krisen innerhalb einer Beziehung so behandeln, dass diese Ihre Verbindung zueinander nicht zusätzlich gefährden.

Handelt es sich um eine persönliche Krise, stellt der Partner eine wichtige Stütze dar...

Ziehen Sie aus Krisen positive Effekte für Ihre Partnerschaft

Eine negative Erfahrung kann einen Menschen für gewöhnlich nicht so leicht aus der Bahn werfen. Doch im Leben eines jeden kommt es dann doch zu dem negativen Erlebnis, bei dem man aus der Alltagsverantwortung aussteigen und seine Kräfte wiedererlangen muss. Und dann ist es eine Frage der Partnerschaft, ob man daran zerbricht oder gemeinschaftlich wächst.

Sich vom Partner auffangen lassen können

Auf den ersten Blick kann eine persönliche Krise eine Belastung der Beziehung auslösen. Sieht man jedoch genauer hin, dann kann diese Krise zu einer Festigung der Beziehung und Verbindung zum Partner führen. Kein Leben und keine Beziehung kommen ohne Krisen aus.

Umso wichtiger ist es, sich auf den Partner verlassen zu können und sich im Fall der Niederlage oder persönlichen Krise fallen lassen zu können und zu erfahren oder zu wissen, dass Sie von Ihrem Partner aufgefangen und gestützt werden.

Eine persönliche Krise kommt unvorhergesehen und zeigt Ihnen im Gefühl der Schwere, dass es einen Menschen an Ihrer Seite gibt, der Sie annimmt, wie Sie sind und bedingungslos für das liebt, was Sie sind, was Sie tun und wofür Sie stehen.

Auch schwere Zeiten gemeinsam meistern

Befinden Sie sich in einer Krise, kann es schnell passieren, dass Sie sich tage- oder wochenlang nicht wie gewohnt um Ihre Pflichten kümmern können oder wollen. Sie achten nicht auf Ihr Äußeres, vernachlässigen den Haushalt, kommen den Shopping-Wünschen der Kinder nicht nach und können, wenn überhaupt, sich nur um das Notwendigste kümmern.

Die liegengebliebene Arbeit bleibt auf den Schultern Ihres Partners. In dieser Phase können Sie erkennen, dass Ihr Partner auch in schweren Zeiten für Sie da ist und Sie zu Ihrer Krise nicht auch noch mit dem Funktionieren im Alltag unter Druck setzt.

Sehen Sie nicht zuletzt das Gute an der Krise, indem Sie sich klar machen, dass Ihr Partner Sie sehr liebt und sich in dieser Phase um Ihre Verpflichtungen kümmert. Diese Erfahrung kann Ihnen helfen schneller über die Krise hinweg zu kommen und sich mit Ihrem wundervollen Partner glücklich zu schätzen.

Berufliche Niederlagen verarbeiten lernen

Ähnlich einer persönlichen Krise kann auch eine berufliche Niederlage eine schwere Krise auslösen. Wenn Sie sich für einen wichtigen Posten beworben haben oder monatelang auf einen wichtigen Geschäftstermin hingearbeitet haben, kann die Enttäuschung maßlos sein, sobald Sie eine Absage oder zu starke Kritik erhalten. Was nun folgt, gleicht einem Teufelskreis:

Von einem Moment zum anderen können Sie sich wie ein Versager fühlen und das, obwohl Sie dieses Gefühl bisher nie in sich wähnten. Sie fühlen sich dumm, nicht gebraucht, weggestoßen, verkannt und ungerecht behandelt und stellen Ihre berufliches Wirken und Ihre Arbeitsplatz in Frage.

In dieser Situation ist es wieder Ihr Partner, der Ihnen den Rücken stärken kann und Ihnen auf seine Art und Weise Ihr Selbstvertrauen in sich und Ihre Arbeitsleistung bewusst machen kann. Partner können in der Lage sein, ihren Partner in dessen dunkelster Stunde aufzufangen – mit Worten, Berührungen oder Gesten – und den hart gefallenen Partner auf Federn zu betten und ihm die Zeit zur Regeneration zu geben.

Aufeinander eingespielte Partner erkennen, wann der Partner was braucht: sei es

  • Ruhe
  • Zuwendung
  • eine Ablenkung
  • ein tiefes Wort oder
  • eine sanfte Berührung.

Fazit

Es sind die traurigen und tragischen Situationen des Lebens, in denen man sich der Bindung und der Tragfähigkeit der eigenen Beziehung bewusst wird und versteht, was der andere Partner im Stande ist einem zu geben.

Lernen Sie demnach, schlechte Momente und Entwicklungen anzunehmen und die Stärke in Ihrer Partnerschaft zu sehen und zu erfahren. Mit diesem Blick auf das Leben können Sie schlechten Ereignissen mit einem gestärkten Ich gegenüberstehen.

Um Streitgespräche und Krisen überhaupt erst gar nicht entstehen zu lassen, gilt es, Beziehungsfehler zu vermeiden...

Veränderungen und drohende Krisen - typische Beziehungsfehler vermeiden

Eine Partnerschaft kann von Anfang an oder mit der Zeit die Ebene erreichen, in der sich beide Partner so wohl miteinander fühlen, dass die Gefühle und die Worte fließend zwischen ihnen bewegen und ein Gefühl der Verbundenheit, Liebe und Nähe fühlbar macht. Haben Sie dieses Gefühl in Ihrer Partnerschaft? Dann schätzen Sie sich glücklich und bewahren Sie sich diese besondere Beziehungsform.

Durch Stress und den fehlenden Blick für den Partner kann es passieren, dass dieses Band Risse bekommt und das dynamische Fließen der Gefühle und Wörter erschwert oder unmöglich wird. Wird ein Partner zunehmend belastet, kann dies schnell Auswirkungen auf die Partnerschaft haben.

Es kostet mitunter viel Kraft, das Gleichgewicht vor dem Partner zu halten, wenn man seine Balance verliert oder durch ein Ereignis verloren hat. Dauert es lange, sein Gleichgewicht wiederzuerlangen, dann kann sich dies in einem gröberen Miteinander zum Partner niederschlagen.

Man verliert den Blick für den Partner und dafür, wie man mit dem Partner umgeht. Meist liegt der Grund darin, dass man sich zu sehr darauf konzentriert, sein Gleichgewicht wiederherzustellen oder in dem Umstand steckt, nicht zu wissen, wie man wieder zur eigenen Balance zurückfindet.

Man kann nicht immer 100% geben

Die aktuelle Situation ist so, dass der eigene Partner gerade nicht im Stande ist, zu geben. Stattdessen kann es passieren, dass der eigene Partner ungerecht und unfair zum anderen ist, weil er sich selbst so unglücklich mit sich fühlt und in diesem Moment mit der Partnerschaft – im Sinne des Geben müssens – überfordert ist.

Sie können Ihrem Partner helfen, wenn Sie ihm in einem direkten Gespräch sagen, dass Sie seine Situation und seinen Zustand sehen und auch verstehen, dass er Ihnen momentan nichts geben kann. Machen Sie Ihrem Partner deutlich, dass Sie bereit sind, für eine bestimmte Zeit zurückzustecken und ihm die Zeit und den Raum zu geben, damit er von Ihrer Seite aus nicht auch noch Druck erfährt.

Die Gründe für so ein Ungleichgewicht sind unterschiedlicher Natur. Es gibt immer wieder Situationen im Leben, die dazu führen, dass man überfordert ist. Auch diverse Veränderungen gehören dazu - im Falle einer Partnerschaft kann dies beispielsweise die Schwangerschaft der Partnerin sein.

Der Einfluss eines Babys auf die Partnerschaft

Ein Kind verändert eine Beziehung vollkommen. Und wenn es in einer Beziehung schon vor und während einer Schwangerschaft gekriselt hat, dann wird ein Baby die Partnerschaft nicht retten können, im Gegenteil. Die Veränderung zum ersten Kind ist deutlich gravierender, als wenn sich ein Paar für ein weiteres Kind entscheidet.

Probleme im Liebesleben

Wenn das Baby geboren ist, ist erst einmal alles eitel Sonnenschein. Doch schon nach wenigen Tagen sind Vater und Mutter dank durchwachter Nächte übermüdet und gereizt. Das gesamte Leben wird von dem kleinen Wesen auf den Kopf gestellt und alles muss sich erst einspielen. Auch das Liebesleben.

In den ersten Wochen oder sogar Monaten haben viele frischgebackene Mamas keine Lust auf Sexualität und bevorzugen eher das Kuscheln. Wenn der Partner dies nicht akzeptieren will, dann ist es häufig schwierig für die Beziehung.

Besonders schwierig wird es für den frischgebackenen Vater, wenn er eifersüchtig auf das Baby wird, da dieses nun eine ganz enge Beziehung zur Mama aufbaut und der Papa sich oft wie das fünfte Rad am Wagen fühlt. Mit dem Baby schmust die Mama die ganze Zeit, sexuelle Gefühle dem Partner gegenüber haben viele Frauen in der Anfangszeit jedoch nicht.

Das Baby bestimmt den Rhythmus

Während ein Paar vor der Geburt ihres ersten Kindes praktisch tun und lassen kann, was es will, bestimmt nach der Geburt das Baby den Alltag. Alles wird auf den Rhythmus des Babys abgestellt. Einkaufen, kochen, wegfahren, kuscheln - alles muss sich nach dem Baby richten.

Viele Paare haben damit anfangs Probleme und streiten sich oft. Je weniger sie miteinander sprechen, desto größer werden die Beziehungsprobleme. Paare, die sich schon in der Schwangerschaft auf diese Probleme einstellen, kommen häufig besser damit zurecht.

Trotzdem bedeutet gerade das erste Kind eine große Umstellung. Wenn sich der Alltag jedoch eingespielt hat, festigt ein Baby die Beziehung zwischen Mann und Frau und einem zweiten Kind steht nichts mehr im Wege.

Weitere Situationen, die eine Partnerschaft verändern können

Neben dem Nachwuchs gibt es noch weitere Faktoren und Situationen, die eine große Veränderung der Beziehung mit sich bringen können. Mögliche Beispiele:

  • eine Beförderung
  • eine Kündigung
  • eine neue Arbeitsstelle, die einen Umzug erforderlich macht
  • neue Freunde
  • eine Krankheit
  • ein Heiratsantrag
  • ein Hauskauf

Je nachdem, wie sehr eine solche Veränderung den Alltag beeinflusst und/oder wie unerwartet eine bestimmte Situation auftritt, dementsprechend stark kann auch der Effekt auf die Partnerschaft ausfallen. Wie dieser aussieht, hängt natürlich von der jeweiligen Lage ab.

Eine Beförderung beispielsweise kann dazu beitragen, dass der Partner von nun an mehr Zeit im Büro verbringt, was dem anderen mit der Zeit gegen den Strich geht - die Beziehung wird irgendwann darunter leiden. Die Beförderung kann aber auch bedeuten, dass nun das Traumhaus in erreichbare Nähe rückt: hier stellt sich die Frage, ob beide Partner tatsächlich schon bereit sind für diesen nächsten Schritt. Gleiches gilt für den Heiratsantrag, der in manchen Fällen so unerwartet kommt, dass man gar nicht weiß, wie man darauf reagieren soll.

Die Kündigung wiederum kann zu einem harten Rückschlag werden, sowohl finanziell, als auch psychisch. Verdient der andere Partner nicht genug, ist unter Umständen ein Wohnungswechsel angesagt. Die Jobsuche und Frustration bei einer Absage belasten die Partnerschaft zusätzlich. Steht ein Umzug an, weil der neue Job in einer anderen Stadt liegt, bedeutet dies, je nach Entfernung, Familie und Freunde zurück zu lassen und irgendwo einen Neuanfang zu wagen - nicht jede Beziehung wird diese Veränderung überstehen.

Die Gründe für Veränderungen in einer Partnerschaft sind somit sehr vielseitig. Entscheidend ist, dass man mit seinem Partner darüber redet und versucht, eine Lösung zu finden, mit der sich beide Seiten identifizieren können - dazu gehören auch regelmäßige Gespräche über die Zukunft, um sicher zu gehen, dass sich beide in dieselbe Richtung bewegen.

Keine Beziehung ist perfekt - dies wird einem beispielsweise immer wieder klargemacht, wenn man sich die Partnerschaften in der Welt der Prominenten ansieht...

Beziehungsfehler der Stars und Sternchen

In ihrer Kunst sind sie ganz oben und haben alles erreicht. Egal ob Filmstar oder hoch dekorierter Sänger, die meisten von ihnen sind alles andere als oben auf, wenn es um Herzensangelegenheiten geht. Hier finden Sie einige der prominentesten Romantikpannen der Stars und Sternchen aus Funk, Film und Fernsehen.

Auf zur Nächsten

Sie galten als das Traumpaar: Teenager-Schwarm Justin Timberlake ("Cry me a River") und Sexbombe Jessica Biel (A-Team, Blade). Nur eine Woche nach deren Trennung wurde Justin händchenhaltend mit Mila Kunis (Black Swan) gesehen. Obwohl es gut und notwendig ist, nach dem Ende einer Beziehung nicht den Kopf in den Sand zu stecken, bleibt fraglich, ob Justins blitzschneller Partnerwechsel tatsächlich hilft, die unvermeidbaren Wunden einer Trennung zu heilen.

Ich heirate, ich scheide mich, ich heirate...

Zu heiraten ist mehr, als das Tauschen von Ringen. Es ist das Versprechen, sich gegenseitig durch gute und schlechte Zeiten zu tragen.

In Hollywood scheint von der ursprünglichen Romantik eines Eheversprechens nicht mehr viel übrig zu sein. Hier werden Ehen geschlossen, um kurz danach wieder beendet zu werden.

Meistens sind bei der Hochzeit mehr Anwälte als Familienmitglieder anwesend, die dafür sorgen, dass man bei Bedarf so schnell und billig wie möglich aus der Ehe wieder heraus kommt. Obwohl Hollywood in vielerlei Hinsicht Träume erbaut, die uns Normalsterbliche motivieren und inspirieren, so sollten wir uns von den Stars nicht einreden lassen, dass eine Ehe nichts anderes als ein simples Date sei.

Verkündung der wahren Liebe bevor sie es eigentlich ist

"Ja, es ist Liebe", so oder so ähnlich lautet fast wöchentlich eine Schlagzeile der Boulevardblätter. Nicht selten ist die frisch verkündete Liebe in der folgenden Woche schon wieder passé. Während es für die filmschaffende und singende Prominenz durchaus zum Berufsbild gehört, mit solchen Geständnissen für Publicity zu sorgen, so trifft das auf "normale" Menschen nicht unbedingt zu.

Preisen Sie Ihre Liebe auf Facebook und Twitter nur an, wenn es wirklich ernst geworden ist und beide Seiten eine dauerhafte Partnerschaft anstreben. Ansonsten wirkt das nicht nur kindisch, sondern kann auch potentielle Herzblatt-Kandidaten verschrecken.

Verheiratet und niemand weiß es

Okay, liebe Frau Janet Jackson, es ist schon zum Stirn runzeln, wenn man eine Ehe über 10 Jahre lang erfolgreich geheim hält, nur um die Scheidung dann so öffentlich auszutragen wie den Sex-Skandal um Bill Clinton.

Während eine heimliche Hochzeit eine intime Erfahrung sein kann, die nur der engste Familienkreis teilt, ist eine heimliche Ehe doch schon eher ziemlich merkwürdig. Denn immerhin stellt man sich nach außen hin so dar, als ob man noch verfügbar wäre.

Machen Sie es besser - folgende Ratschläge können Ihnen dabei behilflich sein...

Vier Kompromisse, die in einer Beziehung nicht nötig sind

Ohne Kompromisse kann keine Ehe oder Beziehung funktionieren. Wir sind nun einmal alle unterschiedlich mit ganz eigenen Ansichten, Verhaltensweisen und spontanen Gefühlsausbrüchen. So gesehen bedeutet eine Partnerschaft, dass man jeden Tag auf den anderen zu geht und in vielerlei Hinsicht zu Zugeständnissen bereit ist.

Wenn diese Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten in etwa gleich groß ist, steht einer Ehe, die von großer Nähe, unerschütterlichem Vertrauen und tiefen gegenseitigem Respekt gekennzeichnet ist, nichts im Wege. Es gibt jedoch Zugeständnisse, die man in keiner Beziehung machen sollte. Wenn diese doch erforderlich sein sollten, um Ihren Partner bei Laune zu halten, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken läuten.

1. Geben Sie niemals Ihre Identität auf!

Gehören Sie auch zu jenen Menschen, die ihren Freundeskreis, Karriere und Hobbys aufgeben oder den Wünschen ihres Partners anpassen, sobald Sie eine neue Beziehung beginnen? Diese schädliche Eigenart sollten Sie schnellstmöglich ablegen.

Der Mensch an Ihrer Seite sollte Sie so akzeptieren, wie Sie sind. Immerhin hat er sich ja deswegen in Sie verliebt. Und wenn das nicht zutrifft, dann gibt es auch keinen Grund, eine Beziehung mit dieser Person einzugehen.

Natürlich ist es wichtig für das Überleben und Vertiefen einer Beziehung, dass Sie gemeinsam Zeit miteinander verbringen. Aber um ihre eigene Unabhängigkeit zu bewahren, müssen Sie ihre sozialen Kreise auch außerhalb der Beziehung pflegen.

2. Machen Sie nicht das Beste aus dem, was Sie haben!

Insbesondere Frauen neigen dazu, sich nach einigen gescheiterten Beziehungen mit den Mindeststandard zufrieden zu geben. Dafür sollte jedoch niemals die Notwendigkeit bestehen.

Natürlich ist kein Partner so perfekt, wie wir ihn uns in unseren Träumen ausmalen. Wenn Sie allerdings immer die einzige sind, die Kompromisse machen muss und er nur wenig Interesse für Ihre Anliegen zeigt, sollten Sie zu der Erkenntnis kommen, dass es Menschen gibt, die von Integrität und Charakter nicht viel halten. Es macht Sie auf Dauer nur unglücklich, wenn Sie an jemanden festhalten, der Sie nicht zu wertschätzen weiß.

3. Versuchen Sie nie, durch Sex Liebe zu erzwingen!

Eine weitere ungesunde Verhaltensweise ist der Versuch, das Herz des anderen durch sexuelle Hingabe zu gewinnen. Die traurige Tatsache ist jedoch, dass insbesondere Männer durchaus Sex haben können, ohne irgend ein tiefere Verbindung zu Ihnen fühlen zu müssen. Es macht daher keinen Sinn, mit einen Mann zu schlafen, wenn er lediglich auf schnellen und belanglosen Sex aus ist.

4. Ignorieren Sie niemals die Warnzeichen!

Wenn uns die andere Person wirklich am Herzen liegt und wir ernsthaft verliebt sind, sind wir dafür anfällig, jegliche Logik zur Seite zu schieben und das Desaster blindlinks auf uns zukommen zu lassen.

Schützen Sie sich selbst und trauen Sie sich verdächtige Verhaltensweisen Ihres Partners zu hinterfragen. Muss er wirklich jeden zweiten Freitag bis tief in die Nacht an einer Präsentation für den kommenden Montag arbeiten?

Vier Sätze, mit denen Sie Ihre Beziehung aufs Spiel setzen

Gerade aufgrund der Tatsache, dass man sich schon lange kennt, verfällt man leicht dem Irrglauben, man könne dem anderen alles sagen. Ein solches Verhalten kann jedoch schnell das bisher friedliche Miteinander in einen schwelenden Beziehungskrach verwandeln. Die folgenden Sätze sollten Sie daher ihr ganzes Beziehungsleben lang vermeiden.

1. "Warum muss sich eigentlich immer alles um dich drehen?"

Es kann durchaus sein, dass Ihr Partner etwas egozentrisch ist und deshalb manchmal die Grenze zur sozialen Unverträglichkeit schrammt. Aber es bringt dann wenig, die Frage nach dem "Warum" zu stellen.

Falls überhaupt eine Antwort hervorgebracht wird, mündet sie wahrscheinlich in einen Streit, weil Sie sich beleidigt fühlen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf den eigentlichen Konflikt. Wenn Ihr Partner sich wieder einmal weigert, zum Geburtstag Ihrer Großtante zu gehen, weil er es so schrecklich langweilig findet, machen Sie ihm klar, warum es Ihnen sehr viel bedeuten würde, wenn er trotzdem ginge.

2. "Manchmal kannst Du mir echt auf die Nerven gehen!"

Ja, Ehegatten und Lebenspartner können manchmal echte Nervtöter sein. Aber das trifft auf das Leben allgemein zu. Es gibt viele kleine Dinge, die nerven können. Der tropfende Wasserhahn, die klemmende Tür, der tägliche Feierabendstau.

Anstatt Ihren Partner als komplette Nervensäge abzustempeln, sollten Sie eher klipp und klar sagen, was Sie an seinem Verhalten so sehr in Rage bringt. Wenn es Ihnen auf den Keks geht, dass Ihr Partner sein Handy immer auf der Kaffeemaschine liegen lässt, dann sagen Sie es ihm genau so und beleidigen Sie nicht seine gesamte Persönlichkeit.

3. "Du bist so ein Ar***!"

Ihren Partner mit Kraftausdrücken zu belegen, ist so ziemlich das Schlechteste, was Sie in ihrer Beziehung machen können. Niemand sieht sich gern vulgären Worten ausgesetzt. Machen Sie sich bewusst, was passieren würde, wenn ein Fremder Sie mit obszönen Beleidigungen attackiert. Entweder:

  • gehen Sie in die verbale Gegenoffensive
  • werden handgreiflich
  • tun diese Person schlicht als äußerst dummen Menschen ab

Und keine dieser drei Reaktionen wollen Sie von Ihrem Partner sehen. Wenn Sie Ihre Beziehung nicht zerstören wollen, sollten Sie daher tunlichst von jeglichen Kraftausdrücken absehen.

4. "Mir doch egal."

Das Letzte, was Ihr Partner erwartet, wenn er sich Ihnen öffnet, ist ein abkanzelndes Schulterzucken. Jeder Mensch will von seiner besseren Hälfte verstanden werden. Wenn Sie sich für seine Gefühlslage nicht interessieren, sollten Sie die Beziehung beenden.

Vier Beziehungsregeln, die Sie brechen dürfen

Wenn es zum Thema Liebe kommt, haben wir bestimmte Regeln im Kopf, die eine echte Beziehung erfüllend und beständig machen. Diese Regeln haben wir zumeist unbewusst angesammelt. Zum Beispiel, indem wir das Eheleben unserer Eltern als Standard wahrnehmen oder auch auf die Erfahrungen und Meinungen von Freunden hören, wenn es um Liebeskummer geht. Zumeist spielen beim Aufstellen von Regeln auch romantische Hollywood-Filme eine Rolle, die uns das Wesen einer perfekten Liebe diktieren wollen.

Es ist nachvollziehbar, dass aus diesen bunten Reichtum an Einflüssen Verhaltensregeln entstehen, die eigentlich nicht wirklich für den Beziehungsalltag tauglich sind. Und diese wollen wir hier beim Namen benennen.

1. Gehe niemals im Streit auseinander!

Streit ist in einer Beziehung nie etwas, was beiden Parteien Vergnügen bereitet. Insofern wäre es natürlich perfekt, wenn sich ein Streit so schnell wie möglich beilegen ließe. Aber manchmal ist der Grund für die Meinungsverschiedenheit eben nicht einfach so aus der Welt zu schieben.

Was macht es da Sinn, die Auseinandersetzung so lange am Laufen zu halten, bis einer von Ihnen aufgibt oder der Streit eskaliert? In solchen Fällen ist es einfach besser, wenn sich alle Beteiligten anderen Dingen zuwenden und etwas später das Thema mit beruhigten Gemütern erneut besprochen wird.

2. Verliebte müssen mehrmals am Tag miteinander kommunizieren!

Für einige Paare reicht es völlig aus, wenn sie am Ende des Tages kurz miteinander telefonieren, um über die Ereignisse des Tages zu kommunizieren. Viele junge Paare glauben jedoch, dass es ihrer Liebe schadet, wenn sie sich nicht mehrmals am Tag eine SMS schicken oder kurz anrufen.

Dabei sollten Sie jedoch nicht vergessen, dass eine Liebesbeziehung keine elterliche Beziehung ist. Mit anderen Worten ausgedrückt, Sie müssen Ihren Partner nicht über jeden Ihrer Schritte informieren oder jede Stunde nachfragen, ob alles in Ordnung ist.

Wenn Sie Ihren Schnuckelhasen nicht fünfmal am Tag anklingeln, bedeutet das nicht, dass Sie ihn nicht lieben, sondern schlicht mit anderen Dingen (Arbeit oder Hausaufgaben zum Beispiel) beschäftigt sind.

3. Jeder wichtige Schritt in der Beziehung muss einen Jahrestag haben!

Für ein Paar ist es wichtig, den Hochzeitstag oder den Tag zu zelebrieren, ab dem man die Beziehung begonnen hat. Immerhin wird so deutlich, dass ihre Zuneigung von Bestand ist.

Aber müssen Sie wirklich den ersten Kuss, den ersten Sex, das erste Mal "Ich liebe Dich", den ersten Besuch bei Ihren Eltern etc. zum Jubeltag erheben, der jedes Jahr mit Geschenken und Restaurantbesuch gefeiert wird? Damit strapazieren Sie nicht nur ihren Geldbeutel, sondern reduzieren auch den Wert der wirklich wertvollen Jahrestage wie den Hochzeitstag.

4. Mein Partner muss auch mein bester Freund sein!

Wollen Sie Ihren Partner wirklich in diese Rolle zwingen? Einem Lebenspartner kommen andere Aufgaben zugute, die Sie von einem besten Freund nicht verlangen können. Und hierbei ist nicht nur das freudige Treiben zwischen Laken und Decke gemeint, sondern auch die Hilfestellung, Ziele erreichen zu können oder bei gesundheitlichen Problemen für den anderen Tag und Nacht da zu sein.

Mit Ihrer besten Freundin tauschen Sie Klamotten und den neueste Tratsch aus der Nachbarschaft aus. Ihr Mann ist der Fels in ihrer Brandung.

Romantischer Frühjahrsputz: So vermeiden Sie Beziehungskiller

Versuchen Sie einmal für die nächsten Wochen die folgenden typischen Beziehungssünden zu umgehen. Sie werden sehen, dass Sie Ihre Partnerschaft in kürzester Zeit deutlich verbessert haben.

1. Häufiger Gebrauch des Wörtchens "immer"

Sätze wie "Immer machst du ..." oder "Du bist immer gleich eingeschnappt" sind verbale Beziehungstöter. Wenn Sie mit Herzblatt uneins sind, sagen Sie nicht, wie sich der Betreffende verhält und fühlt.

Sprechen Sie eher in der Ich-Form und bringen Sie damit zum Ausdruck, was Sie eigentlich bewegt. Anstatt eines "Du bist immer gleich eingeschnappt" wäre "Ich wollte dich nur etwas aufziehen" eine harmonischere Option.

2. Sie würdigen die drei Worte nicht

"Ich liebe dich", sagt man nicht einfach so, um ein Telefonat oder eine SMS zu beenden. Diese drei Worte bergen mehr Bedeutung in sich als ein Satzzeichen.

Sie haben lange darauf gehofft, jene Person zu finden, der Sie nun diese drei bestimmten Worte sagen können. Benutzen Sie "Ich liebe dich" auch häufiger einmal so, wie es gemeint ist: persönlich und aufrichtig.

3. Ausschließlich getrennt duschen

Es gehört zum alltäglichen Leben, dass wir uns aneinander gewöhnen. Dennoch sollten Sie aufhören, nebeneinander herzuleben, sondern sich wieder auf das Miteinander besinnen.

Eine gemeinsame Dusche ist mehr als eine Form des sexuellen Vorspiels. Sich gegenseitig zu waschen und die speziellen körperlichen Eigenheiten des anderen zu betrachten, ist ein zutiefst intimer Moment, der mehr als pure Erregung bündelt, sondern schlicht in tiefes Vertrauen mündet.

4. Kommunikation über soziale Netzwerke

Finden Sie es nicht auch seltsam, wenn sich zwei Menschen, die zusammen Tisch und Bett teilen, sich gegenseitig Nachrichten auf Facebook schreiben? Bis zu einem gewissen Maße kann das Kommunizieren über die "Social Networks" wie Twitter oder Facebook durchaus unterhaltsam sein, aber es sollte kein Ersatz zur mündlichen Kommunikation werden. Wenn Sie Ihrem Liebling schon auf Facebook gepostet haben, dass Ihr Arbeitskollege wieder einmal Ihren Joghurt gegessen hat, was erzählen Sie Purzelbär dann, wenn Sie nach Hause kommen?

5. Höfliche Formulierungen übersehen

Im Zuge der täglichen Belastungen bleibt für höfliche Formulierungen nicht immer die Zeit oder der Nerv. Dennoch sollten wir nie vergessen, dass eine Liebesbeziehung kein gegebener Umstand ist. Es ist vielmehr ein Geschenk. Schätzen Sie es, indem Sie nicht auf Bitte und Danke in ihrer Kommunikation mit Schnuppelhase verzichten.

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Quellenangaben
  • young couple © nsphotography - www.fotolia.de
  • Young couple playing © laurent hamels - www.fotolia.de
  • portrait of a young couple © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • liebe © martin schmid - www.fotolia.de
  • Couple © Kurhan - www.fotolia.de
  • Couple Eating An Al Fresco Meal © Monkey Business - www.fotolia.de
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  • wima 13 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de
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