Der Weg zur glücklichen und innigen Beziehung – Über Regeln, Veränderungen und Beziehungsfehler

Rückansicht junges Hand haltendes Paar in Blue Jeans und weißem Shirt

Eine Partnerschaft sollte verschiedene Säulen enthalten - Wir geben einen Überblick über Merkmale einer guten Beziehung und Tipps, wie man daran arbeiten und Krisen überwinden kann

Heutzutage gilt es als normal, wenn Ehen oder langjährige Beziehungen auseinander brechen. In vielen Fällen ist es jedoch herzzerreißend mitansehen zu müssen, wie zwei Menschen, die einst nicht ohne einander leben konnten, nun nicht einmal mehr im selben Raum sein können. Jede Beziehung hat seine Höhen und Tiefen. Aber es liegt an uns, wie wir damit umgehen und wie wir versuchen, die verlorene Liebe wieder zu finden.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Zu einer Partnerschaft gehören immer zwei

Eine gute und gesunde Partnerschaft entsteht dann, wenn beide Partner das wollen. Es genügt nicht, wenn einer der Partner eine gute Partnerschaft führen möchte und viel Energie in dieses Vorhaben gibt. Zu einer Partnerschaft gehören zwei.

Am Anfang einer Liebe macht man sich bei Weitem keine großartigen Gedanken, wie die gemeinsame Zukunft auszusehen hat, wie man mit dem ersten Streit umgeht oder wie man gemeinsame Entscheidungen trifft und damit zurechtkommt. Eine neue Liebe ist der Grundstein für einen Lebensabschnitt.

Damit dieser Lebensabschnitt lange hält, ist es wichtig, früher oder später abzuklären, ob der Partner Anforderungen an die Beziehung hat - und wenn ja, welche. Stellen Sie für sich selbst ebenfalls Ihre Punkte klar, die in Ihre gemeinsame Beziehung gehören und vergewissern Sie sich, dass die Zukunftsplanung auf beiden Seiten ungefähr zusammenpasst.

Der wesentliche Dorn für eine Partnerschaft tritt dann ein, wenn einer der Partner damit anfängt, mehr und mehr sein eigenes Leben zu leben und nicht mehr auf den Partner eingeht. Eine Beziehung ist harte Arbeit. Wenn sie nicht wächst, läuft das Paar Gefahr, sich mehr und mehr auseinander zu leben.

Verfallen Sie nicht dem Irrtum, dass sich Ihre Beziehung verbessert, wenn Sie Kinder bekommen oder, sollten Sie schon länger Eltern sein, die Kinder aus dem Haus sind. Werden Sie jetzt aktiv und tragen Sie dazu bei, sich eine nachhaltig gesündere Beziehung aufzubauen.

Für eine glückliche Beziehung braucht es zwei Menschen die bereit sind dafür zu arbeiten
Für eine glückliche Beziehung braucht es zwei Menschen die bereit sind dafür zu arbeiten

Zunächst gehen wir auf die Grundsteine einer stabilen Partnerschaft ein...

Die Säulen einer Partnerschaft

Die folgenden Dinge sind die Säulen einer jeden Beziehung.

Gemeinsame Gespräche

Zugegeben, dieser Ratschlag ist alles andere als neu und taucht so gut wie in jedem einzelnen Artikel über Liebe und Partnerschaft auf. Der Punkt ist der, dass die Umsetzung dieses Ratschlags, so simpel er auch scheint, überraschend schwer fallen kann.

Seien Sie sich Ihrer Gefühle und Zuneigung für Ihren Partner bewusst und machen Sie diese auch deutlich. Es muss nicht in ein tägliches "Ich liebe Dich" ausarten, aber deutliche und regelmäßige Gesten und Worte der Liebe und Nähe lassen das Vertrauen zum Partner und in die Beziehung wachsen.

Falls Ihr Partner eher verschlossen ist, drängen Sie ihn nicht zu verbalen Liebesgeständnissen. Vielmehr können Sie ihn zu einer emotionalen Öffnung ermutigen, wenn Sie häufig Ihre Zuneigung zum Ausdruck bringen, ohne ihn dabei jedoch zu sehr zu bedrängen.

Eine ehrliche und ausführliche Kommunikation ist aber nicht nur bei Liebesbeweisen wichtig, sondern auch bei Problemen. Wenn es aus Ihrer Sicht etwas zu sagen gibt, dann sagen Sie es.

In einen stillen kalten Krieg auszubrechen, der sich durch Schweigen und emotionale Entfernung manifestiert, trägt der Beziehung alles andere als zu. Vergessen Sie nie, dass das Ende des Redens das Ende der Partnerschaft einläutet.

Wenden Sie aufrichtige und offene Kommunikation an. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Partner Sie nach Jahren des Zusammenlebens wortlos versteht und ohne Worte ablesen kann, wie es Ihnen geht. Auch wenn Ihr Partner Ihnen gegenüber diese Fertigkeiten schon mehrfach in Ihrer Beziehung aufgezeigt hat, können Sie nicht erwarten, dass er es für immer und ewig kann und machen wird.

Beobachtung der Beziehungsentwicklung

Behalten Sie Ihre Beziehung und deren Entwicklung und guten Abständen im Blick und nehmen Sie wahr, wie sich Ihre Beziehung entwickelt. Alles, was sich in Ihrem Zusammensein ergibt, ist oder wird Bestandteil Ihrer Beziehung und muss demnach entsprechend besprochen oder geregelt werden, damit es an die passende Stelle Ihrer Beziehungswelt platziert werden kann.

Ehrlichkeit

Blicken Sie um sich und Sie werden eine Menge interessanter potenzieller Partner sehen. Suchen Sie erste, kleinere Gespräche und fühlen Sie nach, ob die Sympathie stimmt.

Übertreibungen, Schwindeleien und Lügen werden oft eingesetzt, um dem potenziellen Partner den vermeintlichen Traumpartner vorzuleben. Aber wie kann eine starke Beziehung aufgebaut werden, wenn Lügen und Verschleierungen benutzt werden?

Verzichten Sie auf diese Spielereien und seien Sie von Anbeginn an ehrlich und Sie selbst. So sparen Sie sich und Ihrem potenziellen Partner Enttäuschungen und sind auf Ihrem Weg einen entscheidenden Schritt weiter.

Wenn Sie auf kleinere Lügen zurückgreifen müssen, dann achten Sie bitte darauf, dass es sich um ein belangloses Thema handelt. Das Verstecken von Bedürfnissen, wie zum Beispiel das Verneinen des Kinderwunsches, obwohl dieser fest in Ihrer Lebensplanung verankert ist, sollten Sie in jedem Fall vermeiden.

Gegenseitiges Verständnis

Können Sie mit jemandem auf Dauer zusammenleben, der Sie nicht versteht? In der Regel eher nicht. Genauso wenig können Sie erwarten, dass jemand mit Ihnen zusammen bleiben will, wenn Sie kein Verständnis zeigen.

Gegenseitiges Verständnis ist neben einer guten Kommunikation die Basis für eine feste und dauerhafte Beziehung. Gehen Sie deshalb ruhig nach einem Streit auf Ihren Partner zu. Es macht Sie nicht schwächer, sondern die Beziehung eher stärker.

Versuchen Sie auch, seine Interessen zu verstehen und sie ein wenig zu teilen. Das muss nicht bedeuten, dass Sie zum Fussballfan werden oder alle "Sex and the City"-Folgen auswendig kennen müssen. Aber zeigen Sie ein Minimum an Interesse, damit der andere versteht, dass Sie seine Hobbys nicht als Unsinn abtun.

Gegenseitiges Vertrauen

Vertrauen ist das wesentliche Element, das eine Beziehung zusammenhält. In manchen Fällen spielt das Vertrauen sogar eine größere Rolle als die Liebe. Wenn Sie Ihrem Partner nicht vertrauen, können Sie in Zukunft ernsthafte Beziehungsprobleme erwarten.

Vertrauen entsteht jedoch nicht über Nacht. Und Vertrauen wird durch das richtige Handeln aufgebaut, nicht allein durch die richtigen Worte.

Gegenseitiges Vertrauen ist einer der wichtigsten Grundsteine einer innigen Beziehung
Gegenseitiges Vertrauen ist einer der wichtigsten Grundsteine einer innigen Beziehung

Geklärte Fronten

Es wäre sehr unschön, wenn Sie nach fünf Jahren zum ersten Mal hören, dass Ihr Partner keine Kinder mag, Sie sich aber schon immer eine kinderreiche Familie gewünscht haben. Klären Sie also die wesentlichen Themen ab und finden Sie auch heraus, bei welchen Anforderungen Sie aufeinander zugehen können.

Sorgen Sie dafür, dass Sie nach einer längeren Zeit des Bestehens Ihrer Beziehung auch andere Menschen treffen und kennenlernen. Kapseln Sie sich nicht ab. Weder zusammen noch einzeln. Lernen Sie die Freunde Ihres Partners kennen und achten Sie darauf, dass Sie sich von Anfang an, wenn möglich, gut mit ihnen verstehen.

Eröffnen Sie nach einem Treffen mit dem Freundeskreis Ihres Partners keine Grundsatzdiskussion über die einzelnen Freunde, sondern seien Sie höflich und freundlich und lassen Sie die Freunde Ihres Partners da wo sie auch vor dem Beginn Ihrer Beziehung waren: Im Herzen und guten Licht Ihres Partners.

Analyse der Streitpunkte

Fragen Sie sich selbst, was Sie an Ihrem Partner stört, bei welchen Themen Sie immer und immer wieder aneinandergeraten. Fragen Sie sich, ob die aufreibenden Themen einfach nur eingefahrene Reaktionsmuster anticken oder ob Sie bei genauerem Nachdenken bemerken, dass einige der Themen gar nicht mehr so brisant für Sie sind. Wenn dem so ist, dann arbeiten Sie daran, dass die Themen Ihrerseits nicht immer wieder zu Streitereien führen.

Machen Sie sich Gedanken über Ihren Partner und stellen Sie sich die Frage, was Ihnen an Ihrem Partner am besten gefällt, wenn nicht sogar imponiert. Beginnen Sie damit, Ihrem Partner Komplimente zu machen und laut zu sagen, wenn Sie positiv und liebevoll von ihm denken. Formulieren Sie Ihre Gedanken und schenken Sie Ihrem Partner Ihr Vertrauen, indem Sie ihm Einblick in Ihre Gedanken geben.

Mitglied einer neuen Familie

Freuen Sie sich mit Ihrem Partner über die Menschen in seinem Umfeld. Lernen Sie seine Familie kennen und bringen Sie der Mutter oder der Schwester eine kleine Aufmerksamkeit mit.

Zeigen Sie bei Ihrem Besuch, wie gut Sie sich mit Ihrem Partner verstehen und wie sehr Sie ihn lieben. Sorgen Sie für eine ausgeglichene Stimmung und gliedern Sie sich in die Familienenergie ein.

Auch hier gilt es, dem Partner nach dem Besuch kein Meinungsbild über die einzelnen Familienmitglieder abzugeben. Freuen Sie sich stattdessen über einen gelungenen Abend und dass Sie die Familie Ihres Partners kennengelernt haben.

Zeit zu zweit

Sich Zeit füreinander und zum Reden zu nehmen ist ganz wichtig
Sich Zeit füreinander und zum Reden zu nehmen ist ganz wichtig

Erfreuen Sie sich an der gemeinsamen Zeit mit Ihrem Partner. Sie werden nicht immer so viel Zeit mit Ihrem Partner verbringen können, so dass es darum geht, die Zeit, die man miteinander hat, so intensiv wie möglich zu genießen.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viele Streitigkeiten miteinander haben und sorgen Sie auch für einen harmonischen Ausgleich, wenn es mal eine Zeit geben sollte, in der Sie sich zu oft streiten.

In einer Partnerschaft ist es wichtig, dass es Inseln der Liebe gibt, in denen Streitereien nicht so groß werden dürfen, als dass sie die Beziehung in Frage stellen. Schützen Sie Ihre Liebe, sobald Ihnen ein Ungleichgewicht auffällt und gehen Sie nicht auf jede Streitvorlage ein, die sich Ihnen oder Ihrem Partner bietet.

Finden Sie einen für Sie und Ihren Partner passenden Mittelweg und erfreuen Sie sich an den intensiven und schönen Momenten, die Sie miteinander oder in Gedanken aneinander erleben. Genießen Sie Ihre Beziehung und vergessen Sie nie, sich aneinander zu erfreuen.

Planen Sie gemeinsame Aktivitäten für einen Nachmittag, ein Wochenende oder einen Urlaub und nehmen Sie sich Zeit für sich. Lernen Sie sich im Laufe Ihrer Beziehung immer wieder kennen, denn zu schnell kann man den anderen aus den Augen verlieren, wenn der Alltag stressig wird. Suchen Sie immer wieder die Begegnung und zeigen Sie sich, dass Sie einander wichtig sind und verstehen.

Gemeinsamkeiten und Gegensätze

Viele Paare sind davon überzeugt, dass ihre Liebe sie durch alle Arten von Problemen tragen wird, einschließlich über ihre grundlegenden Unterschiede hinweg. Unterschiede können die Partnerschaft auch bereichern und ergänzen, so dass man sagen kann, dass der eine den anderen ergänzt.

So spricht er beispielsweise offen über Themen, bei denen sie schweigt. Er ist ein großartiger Koch, wobei sie es liebt, die Wäsche zu waschen.

Wenn es nach ihm ginge, würden sie stets Geld ausgeben, bis sie keines mehr hätten, wäre nicht sie diejenige, die die Finanzen in der Hand hat. Solche Paare ergänzen einander auf eine kräftige Art und Weise und stärken sich dadurch.

Gegenseitiger Respekt

Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Beziehung stabil wächst, vergessen Sie nie, Ihren Partner zu respektieren. Es ist so einfach, in ein Wortgefecht zu geraten oder es selbst zu beginnen.

Die ständigen kleinen Streitereien können ihren Tribut zollen sowie an Ihren Nerven und nicht zuletzt an Ihrer Beziehung zehren. Wenn Sie sicher sind, dass Sie sich in Ihren potenziellen Partner verliebt haben, machen Sie es ihm immer wieder deutlich.

Engagement und Rücksicht

Engagement und die Rücksicht auf die eigene Beziehung bedingt eine Entscheidung für die Beziehung, für den anderen Partner und für seine eigene Rolle in der Partnerschaft. Diese Entscheidung und Umsetzung stellt das Fundament einer dauerhaften Beziehung dar.

Engagement beinhaltet Ausdauer und die Herausforderungen anzunehmen, die sich Ihnen im Einzelnen und als Paar stellen. Romantik oder Leidenschaft kann man auf die Weise nicht einbringen, diese beiden Themen müssen auf individuelle und einander zugewandte Art lebendig gemacht werden.

Trennen Sie sich von der Vorstellung, sich in einer Beziehung gefangen zu fühlen; sehen Sie es vielmehr als eine Vereinbarung zwischen zwei Liebenden an, die sich auf diese Weise zeigen, dass Sie sich trotz des stressigen Alltags nicht aus den Augen verlieren und einander in der Tiefe des einander Sehens, Fühlens und Verstehens wichtig sind.

Engagement bedeutet, sich für den anderen und für sich zu entscheiden. Engagement bedeutet auch das Wissen darum, dass eine Beziehung nicht immer nur durch gute Zeiten besticht, sondern auch mal schlechte Phasen besitzt.

Respekt und Verständnis sind das Wichtigste in einer Partnerschaft

Junges Paar Kopf an Kopf gelehnt sitzt zufrieden am Strand, geschlossene Augen
Meditating at the beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

In Österreich wurde eine Umfrage ins Leben gerufen, wobei Paare über ihr Liebesleben befragt wurden. Über 93 Prozent der Männer sind mit ihrer Beziehung zu Frieden. Bei den Frauen sind es 90 Prozent. Glücklich sind vor allem Menschen zwischen 18 und 29. Hier sind es nur 1 Prozent die nicht so zufrieden sind. Bei den 50 bis 59 Jährigen sind es doch schon 12 Prozent.

Beim Thema Sex haben 30 Prozent Männer ihre Probleme mit ihren Frauen offen darüber zu sprechen. Bei den Frauen ist es jede fünfte, die lieber schweigt. 41 Prozent der Männer möchten mehr Sex. Die Frauen sind in der Hinsicht eher zufrieden.

Obwohl manche Kandidaten gerne mehr Sex hätten, gaben sie an, dass ihnen Respekt sehr wichtig ist. Scheinbar wünschen sich die meisten eine sichere Partnerschaft. Dadurch können einige auf Sex auch verzichten.

Partnerschaft: Verständnis statt Ratschlag ist gewünscht

Älteres Paar beim Essen, schauen sich lachend in die Augen
Elderly Couple Enjoying Healthy meal,mealtime Together © Monkey Business - www.fotolia.de

Wer kennt sie nicht? Die Tage an denen einfach alles schief läuft. Auf der Arbeit gibt es nur Stress, der Haushalt bleibt liegen, das Haustier kommt zu kurz und vielleicht ist auch gerade noch das Auto kaputt. Alles schlimm genug. Doch noch schlimmer wird es, wenn man vom eigenen Partnern nüchterne Ratschläge statt Verständnis bekommt.

Besonders für Frauen sind konstruktive Ratschläge genau das Gegenteil von dem, was sie sich in einer solchen Situation wünschen. Auch wenn es Männer mit ihren Lösungsvorschlägen nur gut meinen, kommt dies bei den Frauen meist nicht gut an. Problemen und Stress begegnen Frauen meist auf einer sehr emotionalen Ebene, die sich nicht mit der lösungsorientierten Vorgehensweise des Partners deckt.

Damit es neben all dem Stress nicht zusätzlich auch noch zum Streit in der Partnerschaft kommt, ist es wichtig, das Problem zu umschiffen. Wie die Psychologin Felicitas Heyne erklärt, sollte die Frau das Problem am besten zuerst einmal mit ihrer Freundin besprechen. Dort lässt es sich meist besser ausheulen als beim eigenen Partner. Schließlich versteht die Freundin genau, wie es einem zu Mute ist. Wenn sich die Wogen dann geglättet haben, ist das Risiko geringer, den Stress auf den Partner zu übertragen.

Wer allerdings darauf besteht, seine Probleme direkt mit dem eigenen Partner zu besprechen, sollte unbedingt lernen, anders mit ihm zu kommunizieren. Laut der Psychologin ist es dabei vor allem wichtig, das Gesagte nicht persönlich zu nehmen, auch wenn es vielleicht nicht das es, was man sich wünscht. Wichtig sei es außerdem, dem Partner klarzumachen, dass man sich unverstanden fühlt und ihm deutliche Tipps zu geben, was man von ihm erwartet. Nur so kann er verstehen, wie er seiner Partnerin in einer schwierigen Situation helfen kann, ohne sie unbewusst zu kränken.

Da Männer und Frauen grundlegend verschieden mit Stresssituationen umgehen, kann es zu unnötigen Missverständnissen kommen. Um von dem anderen die Reaktion zu bekommen, die man sich wünscht, ist das Lernen der richtigen Kommunikation unerlässlich.

Zusammenarbeit statt Egozentrik

Eine gesunde Beziehung braucht keine Konkurrenz. Es handelt sich nicht um ein tägliches Erreichen eines bestimmten Niveaus, um den Partner zu beeindrucken oder vom Partner akzeptiert zu werden. In einer guten Beziehung ist eine gute Zusammenarbeit das Wichtigste.

Beziehungen stagnieren ab dem Punkt, ab dem zu viel Egozentrik beim Einzelnen angetroffen wird. Die Reaktion des Partners ist dann meistens Ärgernis und Wut, weil er sich alleingelassen fühlt und das "Wir-Gefühl" verloren zu gehen scheint.

Männer und Frauen rechtfertigen oft ihre Wut und Bitterkeit, die sich auf den Partner richten und entschuldigen damit ihre eigene schlechte Haltung. Wenn der Partner wütend ist, kann das sehr attraktiv wirken und uns selbst das Gefühl geben leistungsfähig und selbstgerecht zu sein.

Eingeständnis von Fehlern

Viele Menschen in einer Partnerschaft sehen die Fehler beim Partner, nicht aber bei sich selbst. Eigene Fehler werden als klein oder als nun einmal vorgegeben angesehen und sollen vom anderen Partner toleriert werden. Das egozentrische Verhalten macht einen blind für sich selbst und projiziert die meisten Probleme auf den Ehepartner, obwohl der Herd im eigenen Verhalten und Sein liegt.

Gemeinsame Beziehungsarbeit

In einer Beziehung zu leben, die sich entwickelt und den Anforderungen des gemeinsamen Lebens entsprechen kann, bedeutet, an der Beziehung gemeinsam zu arbeiten. Eine Partnerschaft funktioniert nicht in allen Lebenslagen und Lebensveränderungen gleichermaßen.

Den vielschichtigen Anforderungen des Lebens kann keine Beziehung einfach so standhalten.

Umso wichtiger ist es, dass Ihnen beiden klar ist, welche wichtige Wertstellung Ihre Partnerschaft hat und dass es wichtig ist, sich um die Verbesserung Ihres Zusammenseins zu kümmern.

Deutsche Paare werden mit der Zeit immer glücklicher

Älteres Paar schläft im Bett, er hat von hinten Arm um sie gelegt
Couple lying in bed sleeping © Monkey Business - www.fotolia.de

Deutschlands Paare sind offensichtlich sehr glücklich miteinander. Denn neun von zehn (88,8%) Deutschen, die in einer festen Beziehung leben, stimmen der Aussage zu: "Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, dass ich meinen Partner/meine Partnerin habe." Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung, Nürnberg bei 1.990 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Apothekenmagazins Baby und Familie hervor.

Sieben von zehn (71,1%) in einer Partnerschaft lebenden Befragten geben zudem an, ihre Beziehung werde mit der Zeit immer schöner. Zwar fehlt fast jedem Zweiten (45,0%) gelegentlich das verliebte Kribbeln im Bauch. Aber offensichtlich halten die Partnerschaften dies aus: Nur jeder Dreizehnte (7,8%) denkt ab und zu darüber nach, ob er sich von seinem Partner trennen sollte.

Übereinstimmung sorgt für Glück in der Partnerschaft

Der Sozialpsychologe Donn Byrne hat die Hintergründe für dauerhaftes Glück innerhalb von Beziehungen untersucht. Seiner Meinung nach beruhen Sympathie und spätere Zufriedenheit auf Übereinstimmung zwischen den Partnern. Damit sind nicht zwangsläufig identische Hobbys gemeint, sondern gleichartige Denkstrukturen, ein ähnlicher Erfahrungsschatz oder übereinstimmende Entscheidungen, wie im Bereich Sympathieforschung ermittelt wurde.

Doch auch das Aussehen, das Alter sowie Gemeinsamkeiten in der bisherigen Lebensgeschichte bestimmen die erfolgreiche Partnerwahl.

Ähnliche Lebensweise stabilisiert die Beziehung

Ansicht von oben: Paar liegt im Bett und trinkt Tasse Kaffee
Couple drinking some coffee in the bead in morning © Kzenon - www.fotolia.de

Forscher haben die Redewendung "Gegensätze ziehen sich an" mal genauer untersucht. 6.000 Menschen wurden befragt um herauszufinden, ob die Redewendung Recht behält.

Die Umfrage ergab, dass Partner mit ähnlichen Charaktereigenschaften bevorzugt gesucht werden wenn man sich nach einer längeren Partnerschaft sehnt. Es konnte festgestellt werden, dass des öfteren Konflikte auftreten wenn die Charaktere zu verschieden sind.

Die Lebensweise muss ähnlich sein, darunter versteht das in den Punkten wie zum Beispiel Arbeit, Ordnung und Pünktlichkeit die gleichen Sichtweisen vertreten werden sollen. Somit hält die Redewendung nicht stand wenn man eine stabile Partnerschaft haben möchte.

Am zufriedensten sind Paare, die gegenseitig hohe Ansprüche stellen

Gelassenheit und Vertrauen sind die Basis für glückliche und langjährige Partnerschaften

Junges Paar sitzt am Küchentisch und stößt mit Rotwein an
young couple in their kitchen © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Glückliche, lang währende Partnerschaften erfordern Gelassenheit, Vertrauen auf das Entgegenkommen des Partners – und harte Arbeit. Paare, die gegenseitig hohe Ansprüche stellten und sich immer wieder streiten können, ohne sich dabei zu verletzen, hätten die besten Chancen, lange miteinander glücklich zu sein, berichtet Dr. Eva Wunderer, Eheforscherin und Paartherapeutin im „HausArzt-Patientenmagazin“.

Umgekehrt ist die Unfähigkeit, einfühlsam und ohne Verletzungen Kritik anzubringen, ein sicherer Weg in die Zerrüttung. Für den US-amerikanischen Beziehungsforscher John Gottmann verläuft der Weg dorthin in fünf Etappen, die er die „fünf Apokalyptischen Reiter“ nennt: Einer kritisiert, der andere rechtfertigt sich, aber keiner geht wirklich auf den anderen ein.

Irgendwann garniert der eine seine Angriffe mit verächtlichen Gesten, es folgt ein Machtgerangel und schließlich Resignation. Kultivierter Streit aber lässt sich lernen. Den Mut dazu sollte man möglichst früh aufbringen, rät das „HausArzt-Patientenmagazin“. Hilfe suchen die meisten jedoch erst, wenn die Beziehung tief in der Krise steckt.

Dann aber sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Paartherapie die Partnerschaft rettet. Meistens geht es vorwiegend um das Wie des Streitens. Forscher wie Gottmann sind überzeugt, dass deutlich mehr als die Hälfte aller Probleme in einer Partnerschaft von Haus aus unlösbar sind.

Die Interessen der Beteiligten seien einfach zu gegenläufig. Deshalb ist das Geheimnis zufriedener Paare die Mischung aus Gelassenheit und Vertrauen.

Deutsche schätzen an ihren Partnern am meisten Treue und Aufrichtigkeit

Junges Paar auf Couch mit Rotwein
Young couple celebrating with red wine at home © vgstudio - www.fotolia.de

Treue und Ehrlichkeit sind die Tugenden, die die Deutschen am meisten an ihren Partnern schätzen.

Bei einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.432 Personen ab 14 Jahren mit festem Partner bzw. fester Partnerin im Auftrag des Apothekenmagazins "BABY und Familie" nannte deutlich mehr als die Hälfte der Männer und Frauen, die derzeit in einer festen Partnerschaft leben, diese beiden Eigenschaften für eine Beziehung als äußerst wichtig (Treue: 57,9%; Aufrichtigkeit/Ehrlichkeit: 57,2%).

Auch Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit (51,0%) sowie Humo und Fröhlichkeit (47,0%) schätzen die Deutschen an ihren Lebensgefährten.

Weniger wichtig ist den meisten in ihrer Partnerschaft dagegen die sexuelle Erfüllung (30,8%).

Geld in der Partnerschaft

Die meisten jungen Paare gehen offen und ohne Streit gemeinsam mit ihrem Geld um, doch nicht Alle

Frau in Stickpullover hält Geldbörse im Händen
geld frau © detailblick - www.fotolia.de

In einer Ehe oder festen Partnerschaft ist man am besten offen und ehrlich was das Thema Geld angeht. Wichtige ökonomische Entscheidungen werden zusammen getroffen, Heimlichkeiten gibt es nicht. So läuft es jedenfalls in den meisten deutschen Partnerschaften.

Allerdings: Junge Paare sind viel weniger tolerant. Das konnten die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.214 Befragten ab 14 Jahren, die verheiratet sind bzw. in fester Partnerschaft leben im Auftrag der Apotheken Umschau zeigen. Neun von zehn verheirateten bzw. in fester Partnerschaft lebenden Befragten (89,8%) sagen, sie wüssten ziemlich genau, was ihr Partner verdient.

Fast ebenso viele (86,8%) besprechen gemeinsam, wie sie ihr Geld anlegen wollen. Da ist es hilfreich, dass die meisten (83,4%) auch ähnliche Vorstellungen haben, wie sie ihr Geld ausgeben wollen. Zwei Drittel (69,6%) der Befragten fügen außerdem an, in ihrer Ehe oder Partnerschaft werde so gut wie nie über Geldangelegenheiten gestritten.

Zwietracht bei den 20- bis 29-Jährigen

Die meisten verfügen gemeinsam über ihr Geld und verzichten auf ein „Taschengeld“: Knapp zwei von Drei (62,2%) berichten, dass sich jeder nehmen könne, was er brauche. Weniger Eintracht herrscht bei Befragten zwischen 20 und 29 Jahren. Zwei von drei von ihnen (65,6%) berichten über Uneinigkeiten, wie viel Geld man für bestimmte Dinge einsetzen will.

Mehr als jeder Vierte (27,8%) sagt, es gebe ab und zu Streit, weil der Partner mehr Geld ausgegeben habe, als eigentlich zur Verfügung stand. Ähnlich viele (24,3%) geben an, ihr Partner mache ihnen oft Vorhaltungen, wie sie mit ihrem Geld umgingen.

Laut Beziehungs-Studie hält Beziehung mit junger und schlauer Frau länger

Links brünetter junger Mann mit kurzem Haar, rechts blonde Frau mit lockigen Haaren, schlafen in weißer Bettwäsche
sleeping young couple © Doreen Salcher - www.fotolia.de

Eintausend Langzeitpaare hatten an einer Studie der Universität Bath zum Thema "Beziehung und deren Erhalt" teilgenommen. Hierbei stellte sich heraus, dass eine Beziehung besonders dann von einer Beständigkeit profitieren kann, wenn die Frau nicht nur einen gewissen IQ aufweist, sondern auch etwa fünf Jahre jünger ist als ihr Partner.

Bei Männern spielt jedoch scheinbar das Alter und die Intelligenz zur selben Thematik eine untergeordnete Rolle, denn hier sind die persönliche Anziehungskraft und Wertvorstellungen die ausschlaggebenden Faktoren für eine lange und erfolgreiche Beziehung.

Gehirne von Partnern funktionieren synchron

Grafik Gehirn Neurologie in blau
the brain © ktsdesign - www.fotolia.de

Forscher von der University of Technology in Sydney haben bei der Auswertung von Gehirnanalysen entdeckt, dass es bei Personen, die in einer Partnerschaft leben, ein unfassbar hohes Maß an identischen Mustern in der Gehirnaktivität gibt. Dieses half den Probanden, ihre Gedanken und Gefühle wechselseitig zu erkennen. Die Forscher sprechen von "einem sechsten Sinn".

Die Ergebnisse können allerdings nicht nur Aufschluss über das Verhältnis von Paaren geben, sondern auch neue Fragen für funktionierende Freundschaften und Familiensysteme aufwerfen. Eine der Forscherinnen erklärte, es müsse irgendwie möglich sein, dass zwei Nervensysteme einander auf tieferer Ebene wahrnehmen und sich einander angleichen können.

Werden Paare mit den Jahren immer ähnlicher? Forscher untersuchen den Mythos

Auch nach langer Ehe bleiben beide Partner laut Forscher eigene Individuen

Älteres Paar beim Küssen, weißer Hintergrund
man and woman kissing © Dave - www.fotolia.de

Jeder kennt den Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern". Oft scheinen Freundschaften und Liebesbeziehungen auf Ähnlichkeiten zu basieren. Gemeinsame Interessen und passende Persönlichkeiten sind sicher wichtig, wenn man viel Zeit miteinander in Harmonie verbringen möchte. Aber ein Alltagsmythos unserer Zeit geht da noch etwas weiter.

Man behauptet gern, dass sich bei langjährigen Partnerschaften die beiden Menschen immer ähnlicher werden, sei es in Kleidungsstil, Sprechweise, oder ganzen Lebensvorstellungen. Doch stimmt das? Gleichen wir uns dermaßen an?

Leidglich in der Gefühlswelt finden sich Parallelen

Forscher aus den USA haben 1.300 Ehepaare betrachtet, die auf eine lange gemeinsame Zeit zurückblicken konnten. Ihr Ergebnis entkräftet den Mythos. Mann und Frau bleiben auch nach jahrelanger Ehe noch ganz eigene Individuen. Man gleicht sich im Aussehen definitiv nicht an und wart auch eigene Gedanken und Meinungen.

Gefühle dagegen gleichen sich in der Tat ein wenig aus. Ist der eine Partner etwas aggressiver und sein Gegenstück der Ruhepool, so wird der Betroffene mit der Zeit auch ruhiger.

Das finden die Deutschen in einer Beziehung besonders wichtig

Paar in Bar an Theke, Stirn an Stirn, lächeln sich an
A tender moment © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wie eine Umfrage der Online-Singlebörse "Parship" zeigt, setzen die meisten Deutschen in einer Beziehung vor allem auf die Unterstützung ihres Partners (78%). 66% halten Kompromissbereitschaft für essentiell und 50% brauchen regelmäßige Gespräche und wollen sich in ihrer Beziehung gleichberechtigt fühlen. 44% hingegen finden in einer guten Beziehung dürfen auch Zärtlichkeiten nicht zu kurz kommen und 42% bestehen auf ihre Freiräume. Lediglich 13% suchen in nach finanzieller Sicherheit und nur 10% wünschen sich, dass der Partner in Sachen Finanzen der gleichen Meinung ist.

Es zeigte sich auch, dass für Männer der Sex in einer Beziehung wichtiger ist als für Frauen. 45% der Männer brauchen regelmäßig Sex mit ihrer Partnerin. Das sagten hingegen nur 32% der Frauen. Dafür halten sie die Konfliktfähigkeit des Partners für wichtiger in einer funktionierenden Beziehung. 46% der Frauen finden, man sollte sich Problemen gemeinsam stellen und auch offen darüber sprechen können, aber nur 36% der Männer.

Deutsche legen immer weniger wert auf Treue

Paar liegt im Bett, er öffnet eine rote Kondomverpackung während sie sich angucken
Male hands opening condom © Photographee.eu - www.fotolia.de

Das Magazin "Emotion" hat 1000 weibliche sowie männliche Leser befragt, wie sie es in ihrer Beziehung mit der Treue halten.

Demnach erklärten rund 33 Prozent der Befragte, sie seien ihrem Partner treu, und zwar weil sie ihm nicht wehtun wollten. 27 Prozent gaben an treu zu sein, aber nur weil sie sich davon erhofften, dass der Partner dann seinerseits treu bleibe. Und 16 Prozent erklärten, sie würden sich den Sprung ins fremde Bett verkneifen, weil sie die eigene Beziehung nicht zerstören wollten.

Wirklich überzeugt von dem Konzept der lebenslangen Treue als Wert an sich scheinen die Deutschen also nicht mehr zu sein. Und wirklich, die gesellschaftliche Akzeptanz für Polyamorie und Seitensprünge wächst.

Nur noch 12 Prozent der Befragten glaubten, man könne nur einen Menschen lieben, beziehungsweise erklärten, sie könnten nur einen Menschen lieben.

US-Studie - Männern ist Kuscheln wichtiger als Frauen

Männern ist Kuscheln und Küssen in einer langjährigen Beziehung wichtiger als den Frauen

Älteres Ehepaar an Bergsee mit Sonnenschein und grüner Wiese, die Arme umeinander gelegt
attractive married mature couple enjoying the sunset. © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Julia R. Heiman lehrt und forscht im Kinsey Institute an der US-amerikanischen Indiana University. Sie hat in den aktuellen "Archives of Sexual Behaviour" eine interessante Studie vorgelegt. Dazu hatte sie über 1000 Paaren aus den USA, Deutschland, Brasilien und Japan Fragebögen ausfüllen lassen, in denen es vor allem um das Sexualleben ging. Die Männer waren im Schnitt 55 Jahre alt, die Frauen 52. Die Beziehungen waren im Schnitt 25 Jahre alt, 90 Prozent der Paare hatten Kinder.

Partnerschaften enden bei Unzufriedenheit innerhalb von 15 Jahren

Es zeigte sich, dass die Zufriedenheit mit dem Sexleben nach 15 Jahren Partnerschaft stark anstieg. Heiman vermutet, dass die Beziehungen erfüllter werden, wenn die Kinder groß sind, und dass sich unzufriedene Partner schon vor Ablauf der 15 Jahre aus der Beziehung verabschieden.

Interessant ist, dass den befragten Männern häufiges Kuscheln und Küssen wichtiger war als den Frauen. Außerdem waren Männer sexuell zufriedener, wenn sie auch Interesse am weiblichen Orgasmus hatten. Schließlich waren die Männer mit den wenigsten vor- und außerehelichen Sexualkontakten am zufriedensten mit dem Sexleben in der Beziehung.

Was die Schlafposition über eine Beziehung aussagt

Ob man den Partner als Kopfkissen, Haltegriff oder Löffelchen nutzt, sagt viel über das Verhältnis zu ihm aus

Blondes Paar liegt schlafend in weißem Bett
sweet dreams © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Die Online-Partnervermittlung Parship wollte wissen, ob man über die jeweilige Schlafposition Rückschlüsse auf die Beziehung der Paare zulässt.

Schlafpositionen und partnerschaftliches Miteinander

Das Ergebnis mag so manchen überraschen. Es scheint tatsächlich Schlafpositionen zu geben, die eher auf ein harmonisches Miteinader schließen lassen, als andere.

Harmonie in der Löffelchenstellung

Ein Beispiel dafür ist die sogenannte „Löffelchenstellung“ Dabei liegt ein Partner mit seiner Vorderseite eng an den Rücken des anderen angeschmiegt. Das leichte Beugen des Rumpfes lässt diese Stellung noch inniger werden. Partnerschaften, in denen häufig auf diese Weise geschlafen wird, sind tatsächlich ausgeglichener, als viele andere.

Der Partner als Kopfkissen

Ähnlich sieht es dann aus, wenn einer der beiden den Kopf auf den anderen bettet. Das zeugt von Romantik und Vertrauen.

Liegen die Partner in ähnlicher Körperhaltung, vermittelt das ebenfalls Vertrauen. Allerdings haben solche Paare bereits die Zeit des Herzklopfens hinter sich gelassen. Die Beziehung ist alltäglich geworden.

Festhaltende Dominanz

Anders ist es, sobald einer den anderen festhält. Dann scheinen die Erwartungen ungleich verteilt zu sein. Wer mehr vom gemeinsamen Bett übernimmt, ist oft auch im Alltag der Dominantere von beiden.

Große Liebe? Die Mehrheit der Deutschen glaubt daran

Zwei Drittel der Teilnehmer einer Umfrage glauben an die Liebe des Lebens

Erwachsenes Paar sitzt lächelnd auf der Couch und blättert in einer Zeitschrift
Couple relaxing with a magazine and smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Romantik, die große Liebe oder gar die Liebe fürs Leben. Die Deutschen scheinen laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts immer noch daran zu glauben.

83 Prozent der Liierten geben an, in ihrer Beziehung glücklich zu sein

Rund zwei Drittel der Befragten glaubt an eine Liebe des Lebens, mit der man bis zum Ende seiner Tage glücklich zusammen sein kann. In diesem Zusammenhang betrachten die meisten Frauen und Männer selbst die Ehe nicht als Auslaufmodell, auch wenn so manch glücklich Liierte ab und an darüber nachdenkt ob der Partner tatsächlich der richtige fürs Leben ist.

Hinsichtlich des Beziehungsstatus der Teilnehmer, deren Alter ab 16 Jahren aufwärts war, gaben rund 30% der Singles an lieber einen Partner haben zu wollen. Lediglich 10% der Partnerlosen sind allerdings ganz zufrieden mit dem Alleinsein. Ein schönes Ergebnis der Umfrage: 83% der Liierten gab an glücklich oder sehr glücklich mit ihrem Lebenspartner zu sein und nur 9% äußersten sich eher negativ über ihren aktuellen Beziehungszustand.

Prioritäten verschieben sich mit dem Alter

Bei all den positiven Ergebnissen zeigte sich aber auch, dass angesichts der riesigen Möglichkeiten heutzutage einen neuen Partner zu finden die Skepsis darüber vorhanden ist, wo der richtige zu finden ist. Zu guter Letzt: je älter Männer und Frauen werden, desto mehr verschieben sich die Prioritäten in einer Partnerschaft. Erweisen sich Erotik und Sex in jüngeren Jahren noch als sehr wichtig, überwiegen die Bedürfnisse ab etwa 45 Jahren eher in den Bereichen Harmonie und ein solidarisches Zusammenleben.

Fakt scheint jedoch zu sein, dass, egal in welchem Alter, eine glückliche und lange Beziehung nicht selbstverständlich ist und von beiden Partnern immer wieder eine neue gegenseitige Aufmerksamkeit erfordert.

Die große Liebe ist keine Illusion

Junges Paar umarmt sich auf Balkon, beide lächeln in Kamera
young couple on a french balcony © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Auch wenn immer mehr Beziehungen in die Brüche gehen und die Gefahren einer gescheiterten Ehe hoch sind, plädiert Roland Weber, Psychologe und Therapeut, unverändert für die große Liebe. Seiner Meinung nach, sind die Beziehungen zwar nicht mehr so lange haltbar, wie früher. Ihre Qualität habe jedoch deutlich zugenommen.

Als Leiter der Familienberatungsstelle des Psychotherapeutischen Zentrums in Stuttgart hat er erkannt, dass Verbindungen heutzutage von einer größeren Partnerschaftlichkeit bestimmt sind. Das unterscheidet sie von denen, die vor 30 Jahren gang und gäbe waren. Selbst seine eigenen Söhne lebten dieses neue Verständnis, indem sie genauer hinschauten und sich auch die Aufgaben mit den jeweiligen Partnerinnen teilten.

Für den Paartherapeuten, der selbst bereits über 25 Jahre verheiratet ist, sollte an einer Beziehung nicht nur gearbeitet werden. Auch der Genuss sei wichtig, sagt er. Die große Liebe findet er auch heute noch bei vielen Paaren.

Wie der Partner den eigenen Schlaf beeinflusst - Paarschlaf ist junge Forschungsdisziplin

Junges Paar schläft im Bett, er hält sie im Arm
Young couple sleeping and hugging on the bed in bedroom © vgstudio - www.fotolia.de

Den Schlaf von Paaren zu untersuchen ist ein noch relativ neues Forschungsgebiet. Dabei verbringen Paare jede Nacht viele gemeinsame Stunden und beeinflussen damit gegenseitig ihren Schlaf. Die Schlafmedizin habe den Partner als Faktor für den eigenen Schlaf lange nicht ausreichend gewürdigt, so die Autorin und Psychologin Dr. Beate Paterok aus Münster.

Besonders Frauen seien nachts empfindlich und hätten einen weniger festen Schlaf. Deswegen leiden sie unter männlichem Schnarchen und ähnlichen Geräuschen. Zum Problem könne es auch werden, so Paterok, wenn der eine aus Rücksicht auf den anderen früher oder später ins Bett ginge, als er es gewohnt sei. Niemand könne langfristig so gegen seinen Biorhythmus agieren. Getrennte Schlafzimmer seien zwar immer noch ein Tabu, aber tatsächlich gesünder für den Schlaf und entgegen aller Vorurteile kein Beziehungskiller.

Da es um das Thema Schlaf und Paarschlaf viele Vorurteile, wenig Fakten und vor allem wenig Anlaufstellen für Menschen mit Problemen gibt, hat Paterok eine Seite erstellt, wo es viele Ratschläge und Kontaktadressen gibt.

Persönlichkeit, Gene, Geruch: Diese Faktoren bestimmen, mit welchem Partner eine Beziehung klappt

Junges Paar im Bademantel Stirn an Stirn lächelt sich verliebt an
fooling around in the morning © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Die Wege einen Partner kennen zu lernen, sind durch das Internet sehr viel zahlreicher geworden. Auch die Tatsache, dass die Menschen heutzutage mehr reisen, erhöht die Anzahl an potentiellen Partnern. Doch viele Menschen kommen, auch wenn wir sie interessant oder erotisch finden, als Kandidaten für eine dauerhafte Beziehung nicht infrage.

Gemeinsamkeiten seien entscheidend, so Psychologin Professorin Dr. Beatrice Rammstedt vom Mannheimer GESIS-Institut für Sozialwissenschaften. Gegensätze zögen sich zwar an, seien in der Praxis aber meist nicht langfristig glücklich miteinander. Alter, Bildungsniveau, Werte und Lebenseinstellungen sollten nicht zu verschieden sein.

Hobbys sind nachrangig, doch auch hier kann es von Vorteil für die Bindung sein, wenn Paare ein Hobby teilen. Genetisch sind Partner, die sich anziehen, übrigens häufig sehr gegensätzlich.

Über den Geruch lässt sich das gut feststellen, denn der Geruch entscheidet in der Regel, ob wir jemanden attraktiv finden oder nicht. Den Studien der GESIS zufolge seien für eine langfristigen Beziehung Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit sowie Aufgeschlossenheit für neue Erfahrungen entscheidend. Ähnelten sich die Paare in diesen Punkten, sei das der Dauer der Beziehung zuträglich.

Bei der Partnerwahl auf den Bauch hören: Intuition ist oft der beste Ratgeber

Junges Paar im Herbst im Park, er umarmt sie von hinten
MANN UMARMT FRAU IM HERBSTWALD © JENS SCHMIDT - www.fotolia.de

Ist "er" nun der Richtige oder nicht? Wer bei der Partnerwahl zaudert, sollte vielleicht öfter man auf das eigene Bauchgefühl hören. Einer Untersuchung der Florida State University zufolge weiß der Bauch nämlich oft besser als das Gehirn, ob der Angebetene passt oder nicht.

Studie testet das Bauchgefühl

Die Psychologen untersuchten in einer Langzeitstudie insgesamt 135 Paare, die über vier Jahre hinweg alle sechs Monate Auskunft über ihre Partnerschaft gaben.

Zu Beginn der Studie mussten die Teilnehmer sechs Fragen zu ihren Gedanken über Ehe und Partnerschaft schriftlich beantworten und dann an einem psychologischen Test teilnehmen: Dabei wurde auf einem Computerschirm ganz kurz ein Bild des Partners gezeigt und anschließend Wörter wie "furchtbar" oder "wunderbar", bei denen die Probanden angeben mussten, ob es sich um positive oder negative Wörter handelte.

Dabei stellte sich heraus, dass die Probanden, die ihrem Partner gegenüber ein positives Bauchgefühl hatte, auch eher die positiven Wörter erkannten.

Bauchgefühl oder Lüge?

Oft stimmte das Bauchgefühl jedoch nicht mit den vorher gemachten schriftlichen Angaben zur Ehe und dem Partner überein. Anders gesagt: Die Menschen logen sich über ihren Partner selbst in die Tasche.

Tatsächlich waren diejenigen mit positivem Bauchgefühl auch vier Jahre später nach dem Ende der Studie meist noch glücklich miteinander, während sich die Paare mit negativem Bauchgefühl häufiger wieder getrennt hatten.

Ziehen Gegensätze sich wirklich an?

Paar von oben fotografiert, er füttert sie mit Dessert
Dessert verfüttern © Kzenon - www.fotolia.de

Auch schon einmal kopfschüttelnd da gesessen, weil die beste Freundin einfach immer wieder in echte Rowdys reinfällt - oder weil der coole Kollege sich irgendwie immerzu in echte Mauerblümchen verliebt? "Gegensätze ziehen sich an" heißt es da oft zur Erklärung. Doch ist das wirklich so?

Endgültig klären lässt sich diese These wohl nicht: Denn es gibt sowohl Studien, die dies bestätigen, als auch solche, die das genaue Gegenteil nahe legen. Oder wie sonst wäre es zu erklären, dass wir offenbar vor allem Menschen attraktiv finden, die uns optisch ähnlich sehen? Und auch die Psychologie spricht eine andere Sprache: Je mehr wir gemeinsam haben, je mehr Hobbys und Interessen, vor allem aber Lebenseinstellungen wir mit unserem Partner, der Partnerin teilen, desto besser verstehen wir uns. Eigentlich logisch.

Anfangs spannend, im Alltag dann schwieriger

Nun denn, Menschen, die uns scheinbar überhaupt nicht ähnlich sind, scheinen trotzdem oft eine unerklärliche Anziehungskraft auf uns auszuüben. Was in der Phase erster Verliebtheit aufregend sein kann: Es gibt so viel zu entdecken, alles ist neu und ungewohnt.

Doch wenn sich langsam der Alltag in die Beziehung einschleicht, dann wird die Sache mit den ungleichen Partnern schon komplizierter. Schließlich gibt es, siehe oben, nicht nur weniger, was uns auf den ersten Blick zusammen schweißt - die Ansichten über Themen wie

und vieles mehr können enorm auseinander gehen.

Mit Toleranz und Respekt kann die Beziehung halten

Trotzdem kann eine solche Beziehung gelingen: Wenn wir uns in Toleranz und Respekt üben, ohne die eigenen Ideale zu verleugnen. Dann wachsen wir sogar an der Partnerschaft - allerdings: Bei wirklich gravierenden Differenzen, beispielsweise einem überzeugten Anhänger der Polygamie (Liebe zu mehreren Menschen) und einer enorm treuen Seele, kann die Liebe durchaus an der Realität scheitern. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden, um weder sich noch den anderen zu verbiegen. Und im Notfall doch einen Schlussstrich zu ziehen...

Kennt man die Grundsteine einer stabilen Beziehung, stellt sich die Frage, ob man selbst so eine funktionierende Partnerschaft gefunden hat...

Anzeichen, die für eine gesunde Partnerschaft sprechen

Haben Sie ab und an den Eindruck, dass Ihr Partner Sie nicht versteht, Sie aber unbedingt mit ihm reden müssen? Der immer wiederkehrende Versuch, sich zu einem Gespräch zusammenzufinden, kann Spuren des Genervtseins und Ärgers zurücklassen, sobald Sie zu oft an Ihrem Partner nicht weiterkommen und sich ihm nicht verständlich machen können.

In einer langjährigen Partnerschaft stellt man sich ab und an die Frage, ob man mit seiner wahren Liebe zusammen ist und ob man auch für den Partner die große Liebe bedeutet. Selbst wenn Ihr Partner ausgezeichnet zu Ihnen passt und Sie wundervolle, gemeinsame Jahre verbracht haben, muss das nicht bedeuten, dass Sie Ihren Partner lesen können wie in einem Buch. Körpersignale können noch immer missverstanden werden und noch immer kann es bei dem einen oder anderen Thema zu Verständigungsschwierigkeiten kommen.

Mit der Zeit Gespräche führen lernen

Reden Sie alternativ mit einem guten Freund, dem Sie vertrauen. Beobachten Sie sich und sollte sich dieses Verhalten wiederholen, dann arbeiten Sie daran, dass Sie mit Ihrem Partner so reden, dass er sie besser verstehen kann. Das können Sie schaffen, indem Sie gezieltere Nachfragen an ihn stellen und genau auf die Art der Formulierungen achten.

Den Partner im Gespräch besser kennenlernen

Anhand der genauen Betrachtung der Ausdrucksweise Ihres Partners können Sie ihn mit der Zeit besser verstehen und sich zukünftig in seiner Formulierungsweise ausdrücken. Sie werden bereits nach wenigen Gesprächen den Unterschied und Mehrwert erleben können.

Sich mit seinen Problemen immer wieder an Freunde oder Verwandte zu wenden, stellt mit der Zeit ein Problem für die Beziehung dar. Sobald Sie direkt mit Ihrem Partner reden können, werden Sie ausgeglichener sein und auch nicht mehr das Bedürfnis haben, alternativ mit einem nahestehenden Menschen reden zu müssen.

Im Gespräch lernt man den Partner auch besser kennen
Im Gespräch lernt man den Partner auch besser kennen

Partnerschaften und Freundschaften

Akzeptieren Sie die Freunde Ihres Partners und umgekehrt? Sie haben kein Problem, wenn sich Ihr Partner mit seinen Freunden trifft und Zeit mit ihnen verbringt? Auch Ihr Partner äußert sich nicht nachteilig darüber, dass Sie sich mit Ihren Freunden treffen und diese auch zu Ihnen nach Hause kommen?

Dann ist Ihre Beziehung in einem stabilen und guten Zustand. Sie erfreuen sich an der Anwesenheit von Freunden bei sich zu Hause und können Ihre Beziehung damit bereichern.

Freiräume und stilles Zusammensein

Entscheidend ist auch, dass Sie nicht das Bedürfnis haben, jede freie Minute mit Ihrem Partner verbringen zu müssen. Sie haben Ihren Alltag und Ihr Partner hat seinen Alltag. Dies ist ein guter Weg in eine langanhaltende und mit Freiräumen gestaltete Beziehung.

Miteinander Zeit zu verbringen und dabei nicht immer ein Gespräch zu führen, ist alles andere als ein schlechtes Zeichen. Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass es gerade nichts Wesentliches zu erzählen gibt und dass Sie es beide einfach genießen, einander um sich zu wissen.

Sie fühlen sich nicht in dem Gefühl sich immer etwas zu erzählen, um sich nahe zu fühlen oder die Aufmerksamkeit Ihres Partners zu spüren. Je länger und näher Sie zusammen sind, desto stärker wird das gute Gefühl miteinander auch im stillen Zusammensein spürbar.

Sich gegenseitig auch die Freiräume und Freundschaften zu gönnen - das ist Liebe
Sich gegenseitig auch die Freiräume und Freundschaften zu gönnen - das ist Liebe

Eine Frage des gegenseitigen Respekts

Es sind oft die kleinen Dinge im Zusammenleben, die das Zusammensein erschweren können. Darüber zu reden und dem anderen das Gefühl geben zu können, sich der Problemen anzunehmen, das Handeln zu verändern oder sich erklären zu können, ist ein souveräner Weg, um eine Partnerschaft wachsen zu lassen.

Hören Sie Ihrem Partner bei solchen Themen besonders gut zu und signalisieren Sie, dass Sie das Thema ebenso ernst nehmen. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Zeichen des Zuhörens. Vielmehr ist das Gespür für

  • Mitgefühl
  • Anteilnahme und
  • eine positive Aussicht

angebracht. Diese Gesprächssituationen können sehr gefühlvoll und offen verlaufen. Das Paar kann bei positivem Verlauf dieser Gespräche sich noch enger verbunden und wohl miteinander fühlen. Unterschätzen Sie daher nicht Ihre erforderliche Aufmerksamkeit und die durch Ihren Partner gewünschte Mitwirkung am Gespräch durch die Mitteilung Ihrer Sicht.

Humor und Leichtigkeit

Versuchen Sie vor dem Aufkommen eines Streits den Griff zum Humor. So mancher Streit kann abgewendet werden, durch einen wohlplatzierten und warmherzigen Witz, der beide oder den anderen zum Lachen bringt.

Durch das Lachen wird die Anspannung, die meist einem Streit vorausgeht, gelöst werden und die Schwere kann aus dem Streitpunkt weichen. Sicherlich kann es nicht immer passenden Witz und das Finden der richtigen Gelegenheit geben, um die Gefühle zu entzerren.

Sich ab und an oder bei dem immer wieder selben Thema zu streiten, ist in Ordnung und normal, selbst für eine gesunde Beziehung. Problematisch wird es dann, wenn Sie sich über immer mehr Kleinigkeiten streiten und Sie einander eher nervig finden, als dass Sie eine angenehme oder schöne Zeit miteinander haben.

In einer humorvollen Beziehung gibt es weniger Streit
In einer humorvollen Beziehung gibt es weniger Streit

In einer Beziehung muss auch der Humor zusammenpassen

Junges Paar am Strand, beide lachen, schauen sich in die Augen
Couple Kissing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wer auf der Suche nach einer festen Beziehung ist, sollte unbedingt darauf achten, dass der Partner den gleichen Humor hat. Auf Dauer kann eine Beziehung nämlich nicht bestehen, wenn die Partner nur über unterschiedliche Dinge lachen können, weiß Flirtcoach Nina Deissler.

Gerade bei den ersten Dates sei es daher wichtig über möglichst banale Themen zu sprechen, anstatt sich gegenseitig den Lebenslauf zu erzählen.

Vertrauen

Für eine gesunde Beziehung spricht, wenn Sie nicht jede Stunde, in der Sie nicht mit Ihrem Partner zusammen sind an ihn denken. Dies ist das klare Zeichen dafür, dass Sie sich der Liebe und dem Vertrauen Ihres Partners sicher sind und sich keine Sorgen um ungeklärte Streitereien oder eine möglicherweise anstehende Trennung machen müssen. Sie fühlen sich in der Verbindung zu Ihrem Partner sicher und können ihn auch seine Themen und seinen Alltag lassen, ohne sich vernachlässigt oder allein zu fühlen.

Eifersucht einschränken können

Haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, dass Sie mit Ihrem Partner über eine Situation mit einem Ihrer Expartner gesprochen haben oder umgekehrt? Haben Sie sich dabei Ihrem Partner trotzdem nah gefühlt und hatten Sie auch kein unruhiges Gefühl, als Ihr Partner aus einer vergangenen Partnerschaft berichtet hat?

Sobald sich Ihre Eifersuchtsgefühle und Ihre Verlustängste nicht zu Wort melden, können Sie sicher sein, dass Sie sich in einer Partnerschaft befinden, die einen gesunden Verlauf nimmt. Es gehört zu einem der schönsten Liebesbeweise, wenn man seiner eigenen Liebe und der Liebe des anderen so sicher ist, dass man über eigene Liebeserfahrungen sprechen kann und auch die Liebeserfahrungen des anderen hören und annehmen kann. Freuen Sie sich an diesen Liebesbekenntnissen und klaren Zeichen, die für eine gute Beziehung sprechen.

Veränderungswünsche richtig deuten

Stellen Sie sich einmal die Frage, was Sie in Ihrer Beziehung verändern oder verbessern wollten, damit es sich die Partnerschaft zu Ihrem Partner noch besser anfühlt. Nach dem Finden einer Antwort klären Sie für sich ab, ob die Veränderung tatsächlich in Ihrer Partnerschaft liegt, oder ob es sich um einen Veränderungswunsch an Ihrem Partner oder eher an Ihnen selbst handelt.

Wenn man so nahe mit einem anderen Menschen das Leben teilt, kann es passieren, dass man die eigenen Themen in die Partnerschaft oder auf die Seite des Partners projiziert. Überdenken Sie demnach die Verbesserung Ihrer Beziehung, indem Sie genauer hinsehen und –fühlen und die Aufgabe an die korrekte Stelle setzen. Auf diese Weise befähigen Sie sich, Ihre Partnerschaft und sich selbst mit anhaltender Stabilität zu verbessern und zu verändern.

Eine glückliche Beziehung

Wer seine Liebesangelegenheiten schafft, selbst zu klären und respektvoll mit Beziehungsproblemen umgeht, kann sich sicher sein, dass er sich in seiner Wunschbeziehung mit seiner wahren Liebe befindet:

  • Empfinden Sie in Ihrer Beziehung ein hohes Maß an Sicherheit?

  • Haben Sie keine Eifersuchtsszenen und vertrauen Sie Ihrem Partner?

Dies ist ein sehr gutes Zeichen dafür, dass Sie sich in einer Beziehung mit Ihrer großen Liebe befinden.

Sind Sie bereit innerhalb Ihrer Liebe große Risiken einzugehen?

Die Bereitschaft dazu kann ungeahnte, positive Energien freisetzen. Fühlen Sie diese Fähigkeiten in Ihrer Beziehung, dann können Sie sich sicher sein, dass Sie in einer glücklichen Beziehung zu Ihrer wahren Liebe leben.

Weniger Herzkranke unter glücklichen Paaren

Älteres Paar sitzt in Decke gekuschelt und stößt mit Rotwein an
Portrait of a romantic old couple toasting wineglasses © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wissenschaftler der Klinik für Psychokardiologie in Bad Nauheim/Hessen haben einen Zusammenhang zwischen der Anfälligkeit für Herzerkrankungen und der Qualität der Beziehung von Liebespaaren festgestellt. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Man fand heraus, dass glücklichere Paare ein geringeres Risiko gegenüber der Gefahr auf einen Herzinfarkt vorweisen, als dies bei unglücklichen Beziehungen der Fall ist. Für Männer kann nicht nur eine schlechte Beziehung Grund für ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko sein. Auch eine beruflich bessere Qualifizierung der Frau lässt die Gefahr eines Herzleidens bis um das Dreifache steigern.

Glückliche Paare haben niedrigen Blutdruck

Ansicht von oben, Junges Paar liegt sich zugewandt Arm in Arm im Bett und schläft
Overhead View Of Young Couple In Bed © Monkey Business - www.fotolia.de

US-amerikanische Forscher konnten einen Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit innerhalb einer Beziehung und dem Blutdruck herstellen. So stellten Wissenschaftler der Brigham-Young-University (Provo) fest, dass glücklich verheiratete Paare in der Regel einen deutlich niedrigeren Blutdruck haben als unglückliche Paare.

Für die Ergebnisse hat Studienleiterin Julianne Holt-Lunstad Blutdruckwerte von mehr als 300 Probanden verglichen, indem sie sie mit tragbaren Messgeräten ausstattete. Auch die Ergebnisse der Alleinstehenden waren im Vergleich zu den glücklichen Ehepaaren schlechter.

Die Haut profitiert von einer stabilen Liebesbeziehung

Junges Paar in Jacken umarmen sich, lächeln in die Kamera, hinten grüne Wiese
Young couple hugging © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Eine stabile Liebesbeziehung wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Haut aus. Das größte Organ des Körpers profitiert von einer Partnerschaft, das fanden Forscher um June K. Robinson an der Northwestern University of Chicago in Illinois heraus.

130 Freiwillige wurden nach ihrem aktuellen Partner befragt. Anschließend wurden sie in die richtige Untersuchung der Haut auf krankhafte Veränderungen, Muttermale und andere Auffälligkeiten angewiesen. Die Kontrollen sollten vier Monate lang regelmäßig durchgeführt werden. Doch während die eine Hälfte der Probanden die Untersuchungen an sich selbst machten, sollte die andere Hälfte die Untersuchungen an ihrem Partner machen und der wiederum bei ihnen.

Ergebnis: Je stabiler die Beziehung desto gewissenhafter waren die Untersuchen. Besonders dann, wenn sie am Gegenüber durchgeführt wurden.

Essen, Kultur, Schlaf: In einer Partnerschaft lebt es sich gesünder

Paar steht vor dem Herd, Mann schwenkt Pfanne mit Essen und hält Pfannenwender
Gemeinsam Kochen © Kzenon - www.fotolia.de

Viele Wissenschaftler wollen mittlerweile mit Studien belegt haben, dass allein lebende Menschen im Leben zufriedener sind als Paare. Sie können sich und ihre Träume verwirklichen, müssen keine Rücksicht nehmen und haben weniger Grund zu streiten. Doch eine aktuelle Studie behauptet nun genau das Gegenteil.

Singles könnten sich zwar immer durchsetzen und seien auch sportlich aktiver, dennoch seien Menschen in einer Partnerschaft glücklicher. Besonders bei Männern wirke sich eine Beziehung positiv auf die Gesundheit aus.

Die Experten der Online-Partnervermittlung "eDarling" befragten Single-Männer und Frauen nach Schlaf, Aktivität und anderem. So erklärten 11 Prozent der Männer, sie unternähmen kulturelle Aktivitäten, wenn sie Single seien. Weitere 60 Prozent erklärten, in einer Partnerschaft unternähmen sie deutlich mehr solcher Dinge. Bei den Frauen waren es immerhin 27 Prozent, die auch alleine ins Theater oder Kino gingen.

Geht es um den Schlaf, profitieren die Männer ebenfalls in einer Beziehung gesundheitlich. Nur 14 Prozent der Männer gaben an, alleine eine bessere Nachtruhe zu haben. Bei der Ernährung sind Männer und Frauen gleich aufmerksam beziehungsweise unaufmerksam. Doch auch hier zeigt sich, dass in einer Partnerschaft besser gegessen wird, weil es sich etwa lohnt, frisch und aufwändiger zu kochen.

Diabetiker sollten den Partner zu Beginn einer Partnerschaft ins Umgehen mit der Krankheit einweisen

Eine Hand hält eine andere mit Blutstropfen an Fingerkuppe für Glucoseschnelltest o. Blutzuckertest für Diabetiker
Glucose level blood test © evgenyb - www.fotolia.de

Wer an Diabetes leidet, muss auch Begleiterscheinungen händeln, wie Blutzuckerschwankungen, Unterzuckerung und Folgeerkrankungen. Darum ist es bei der Partnerwahl wichtig, dass dieser von vornherein über die Krankheit Bescheid weiß und auf die besonderen Bedürfnisse eines Diabetikers eingehen kann.

Es ist wichtig, mit Problemen offen umzugehen und Fragen zu klären, ob der Diabetiker damit einverstanden ist, dass der Partner nachfragt, ob die Medikamenteinnahme schon erfolgt ist und wie es mit dem Zuckerwert aussieht. Solche Fragen sollten im Vorfeld abgesprochen werden. Wer Fürsorge braucht, sollte dies deutlich machen. Wer Freiräume will, genauso.

Wichtig ist allerdings das Verhalten bei Unterzuckerung. Bei Insulin spritzenden Patienten kann der Energiemangel zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Angehörige merken oft schon früher als der Diabetiker selber, wenn dieser gereizt und nervös wird, dass etwas nicht stimmt. Sie können den Diabetiker rechtzeitig darauf hinweisen und ein Stück Traubenzucker für den Notfall parat halten.

Doch auch hier gilt es, Fingerspitzengefühl zu beweisen. Wie will der Diabetiker angesprochen werden. Um Streit auszuschließen, sollte diese Frage unbedingt geklärt werden. Der Partner sollte auch darin angewiesen werden, sich in einem Notfall richtig zu verhalten. Wer sich auskennt, kann im Notfall das Leben des Diabetikers retten. Manchmal reicht schon eine Cola zur richtigen Zeit.

Hat man den für sich passenden Partner gefunden, wird bald merken, wie die Liebe die Chance gibt, seine Schwächen in Stärken umzuwandeln...

Wie die Liebe uns zum Besten treibt

Oft verliebt man sich in seinen Partner, weil dieser das Gute widerspiegelt oder das Beste aus einem herausholt. Sobald es anhaltende oder schwere Probleme gibt, die an die Substanz des Einzelnen gehen, wird die Fortführung der Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt.

Das Beenden einer Partnerschaft wird nicht zur Beendigung der Probleme führen, die Sie vorrangig abschütteln wollen. Es ist nachweislich bekannt, dass man die Konflikte mindestens in der darauffolgenden Partnerschaft wiederfindet oder nach dem Verliebtsein wieder mit neuen Problemen konfrontiert ist.

Wachsen an sich selbst

Eine Partnerschaft bedeutet Wachstum an sich selbst und das oftmals im Zusammenhang mit Konfrontationen mit dem Partner. Stellen Sie sich den Konflikten in Ihrer Partnerschaft so lange, wie Sie die Kraft dazu haben, die Logik Ihnen beisteht und Ihr Herz vor Ihnen und Ihrem Partner liebend und befürwortend ist.

Jede überwundene, schwere Phase wird Ihre Partnerschaft und Ihren Partner vertrauter werden lassen und wenn Sie zurückblicken, werden die überwundenen Phasen auch dazu dienen Ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Machen Sie sich stets bewusst, wo Ihre persönlichen Grenzen liegen und prüfen Sie regelmäßig, ob Sie sich in Ihrer Partnerschaft und mit sich als Individuum wohl und gewachsen fühlen oder ob Sie sich zu sehr verbiegen, um die engen Grenzen der Partnerschaft im Harmonischen zu halten.

Keine Partnerschaft ist es wert, dass Sie sich aufgeben oder entfremden. Haben Sie stets das Schöne in sich vor Augen und suchen Sie dieses auch in Ihrem Partner.

Liebe als Grundlage der eigenen Reifung

Nicht nur in Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau steht die Grundlage der Liebe, des Guten und der Effekt das Beste aus sich herauszuholen und zu leben: Als junge Mutter erkennt man oft in der Erziehungsrolle zum Kind, dass man vom Tag der Geburt des Kindes an damit beginnt, die Schönheit und das Reine, sowie Gute des im Kind innewohnenden, freizulegen. Je älter die Kinder sind, desto mehr wird der Mutter bewusst, dass nicht sie die Kinder, sondern die Kindern sie geformt und ihre Liebe, Schönheit und Reinheit erweckt und gefördert haben.

Aus dieser Sichtweise heraus bedeutet Liebe am ehesten ein Wachstum aus dem Inneren heraus. Vor allem, was das Thema Elternschaft angeht. Das Wachstum der eigenen, persönlichen Stärke wird die Kommunikationsgrundlage mit den eigenen Kindern.

Dasselbe ist es mit unserem Partner und unseren Freunden. Diejenigen, die uns lieben oder geliebt haben, können auf Nachfrage mit Sicherheit die Momente reflektieren, in denen sie bestätigen können, wann Sie am nächsten bei sich waren und auch die für sie schmerzvollen Momente, in denen Sie sich nicht nah waren und Sie sich dementsprechend verhalten haben. Für die Entwicklung eines selbstbestimmten Menschen ist es enorm wichtig, dass man lernt, nahe an sich selbst zu sein, zu fühlen und zu handeln.

Am Leben lernen

Die Arbeit, die uns zu unserer persönlichen Bestform führt, ist nichts für schwache Gemüter. In Anlehnung an die Metapher, die harten und kantigen Ecken des Steines zu entfernen, der sich schützend um unser Herz legt, kann das Wachstum im Rahmen einer Partnerschaft ein langwieriger, kräftezehrender und schmerzhafter Prozess sein. Manchmal ist es schwer auseinanderzuhalten, ob wir dabei sind einen Teil von uns zu verlieren, der wirklich und wichtig für uns ist oder ob es sich dabei um einen Teil unseres Egos handelt.

Oftmals werden diese Prozesse von Müttern erlitten und tief gefühlvoll erlebt, deren Kinder sich im Teenageralter befinden. Das Lernen mit der ewigen Geduld und der stets positiven und guten Sicht auf das eigene pubertierende Kind umzugehen, dies in der Beziehung mit den neuen, heranwachsenden Menschen, den neuen Persönlichkeiten anzuwenden, erfordert eine tägliche Lerneinheit. Machen Sie sich bewusst, dass diese tägliche Lerneinheit und das Bewusstsein um das Schöne und Gute im anderen zu wissen, sich lohnt und wie die Erschaffung eines Kunstwerks ist, mit der Grundlage des eigenen Herzens und dem damit verbundenen Handeln und Blick aus dem Herzen heraus.

Als Paar sollte man auch zusammen Spass haben können
Als Paar sollte man auch zusammen Spass haben können

Bevor wir uns nützlichen Tipps widmen, um eine Beziehung zu stärken und stabil zu halten, gehen wir auf einige Weisheiten ein, die man hingegen nicht unbedingt allzu ernst nehmen sollte...

Mythos oder Wahrheit - Liebesweisheiten unter der Lupe

Soll man dem Partner alles sagen? Ist Eifersucht ein Zeichen der Liebe? Und liebt man sich nur dann wirklich, wenn man alles miteinander unternimmt und täglich Sex hat? Liebesmythen durchziehen die Jahrhunderte, aber was stimmt denn an den Weisheiten?

Sich lieben bedeutet alles gemeinsam zu unternehmen

An dieser Weisheit lässt sich ein Haken finden. Mag man anfangs auch jede Minute gemeinsam verbringen, zeigt sich mit verlaufender Zeit, dass ein ständiges Aneinanderkleben der Beziehung eher schadet, als dass dieses Verhalten diese festigt.

Impulse von außen durch einen eigenen Freundeskreis, die Arbeitskollegen oder auch die Sportfreunde führen dazu, dass die Beziehung lebendig bleibt, weil man sich immer wieder was Neues zu erzählen hat. Außerdem kann man sich nach ein paar Stunden Getrenntsein wieder mehr auf die gemeinsame Zeit freuen.

Nur wer eifersüchtig ist, liebt wirklich

Zuviel Eifersucht schadet einer Beziehung mehr als dass sie nützt
Zuviel Eifersucht schadet einer Beziehung mehr als dass sie nützt

Falsch! Eifersucht bedeutet unter dem Strich bei dem Eifersüchtigen

  • eine Verlustangst
  • Komplexe und
  • keinerlei Vertrauen in den Partner.

Nicht Liebe steht hier im Vordergrund, sondern die Unfähigkeit, sich selber so als positiv zu sehen wie man ist.

Gewiss ist ein bisschen Eifersucht trotzallem ein Gefühl, das offenbart, das man den Partner liebt und nicht verlieren möchte. Aber sobald aus einem bisschen Eifersucht dann eine extreme Form wird, ist es mit der Liebe schneller aus als gedacht, da man damit den Partner wegtreibt.

Täglicher Sex zeigt, dass die Beziehung in Ordnung ist

Zu Beginn kann man nicht genug voneinander bekommen und am liebsten würde man die Tage nur gemeinsam im Bett verbringen. Nach der rosaroten Zeit allerdings flaut in so gut wie jeder Beziehung der Sex ab, denn der Alltag pfuscht hier gewaltig rein. Ein normaler Zustand.

Hält allerdings diese Flaute über viele Monate an und zeigt sich ein Partner mit Ausflüchten, dann kriselt es in einer Beziehung. Nicht der Sex offenbart, ob eine Partnerschaft erfüllt ist, sondern vielmehr anders herum: Nur eine intakte Beziehung lässt guten und regelmäßigen Sex zu.

Als Paar sollte man keine Geheimnisse voreinander haben

Doch! Unterscheiden sollte man nur zwischen guten und negativen Geheimnissen. Zunächst benötigt jeder Mensch seinen Intimbereich, in dem er das eine oder andere Geheimnis hat.

Zeigt sich allerdings, dass man dem Partner vorsätzlich und ständig alles Wichtige vorenthält, dann stimmt auch etwas in der Beziehung nicht. Hintergehen ist dann hier das richtige Wort und auch das, was die Partnerschaft auf Dauer zerstören wird.

Viele gemeinsame Interessen verbinden viel mehr

Selbstverständlich ist es für eine Beziehung gut, wenn Mann und Frau gerne tanzen gehen oder eine bestimmte Sportart miteinander betreiben. Aber viel wichtiger ist, es gemeinsame Ziele im Leben und damit in der Partnerschaft zu haben, denn diese verbinden erst richtig tief und lassen auch in stürmigen Zeiten die Liebe immer noch an oberster Stelle stehen.

Nun kennen Sie die Grundlagen und Merkmale einer glücklichen Beziehung - diese gekonnt umzusetzen, ist nicht immer so leicht...

Beziehungstipps für eine glückliche Partnerschaft

Beziehungstipps gibt es wie Sand am Meer. Nicht alle sind tauglich für jeden Typus Mensch. Suchen Sie sich also aus den endlos vielen Beziehungstipps diejenigen heraus, von denen Sie das Gefühl haben, Sie könnten etwas damit anfangen.

Vermeiden Sie es, sich zu verstellen

Wenn man jemanden neu kennenlernt, dann möchte man natürlicherweise nur seine Schokoladenseiten zeigen, was an und für sich nicht verkehrt ist, doch verstellen sollte man sich auch in den Anfängen einer Beziehung lieber nicht.

Morgens fröhlich aus dem Bett zu hüpfen, obwohl man ein ausgemachter Morgenmuffel ist, bringt genauso wenig, als stets seine negativen Eigenschaften zu verbergen. Die hat übrigens jeder und kommt es soweit, dass man zum Paar wird, fliegt das Verstellungs-Theater doch auf und plötzlich herrscht die Krise. Ehrlichkeit von Beginn an sollte folglich die Devise heißen, um ein erschreckendes Erwachen zu vermeiden und die Basis der Beziehung aufzubauen.

Vor allem in der Phase der Verliebtheit passiert es, dass man sich im Rahmen des Kennenlernens an Grenzen hält und sehr genau wahrnimmt, was der andere und man selbst macht. Normale Situationen werden hinterfragt und der Wunsch immer und überall souverän zu sein, steht an oberster Stelle.

Kein Makel soll auf einen selbst fallen und man möchte sich, wie den anderen, in einem liebenswerten und anziehenden Umfeld und Miteinander wissen. Schwierig wird es, wenn der Blick auf sich selbst dazu führt, dass Sie sich verstecken aus Angst Ihrem neuen Freund oder Ihrer neuen Freundin zu missfallen. Es ist nie von Vorteil, sich bewusst zu verstecken oder sich in seinen eigentlichen Bedürfnissen einzuschränken nur um dem neuen Partner besser oder länger zu gefallen.

Etwas anderes ist es, wenn Sie sich dafür entscheiden das Verhalten, das Sie Ihrem neuen Partner gegenüber nicht zeigen wollen, bewusst ablegen wollen und sich entscheiden dies im Zuge der neuen Partnerschaft umsetzen zu wollen.

In dem Fall ist es legitim, dass Sie das Verhalten, das sich in bestimmten Situationen zeigt, zurückhalten. Auf diese Weise verstecken Sie sich aus einem guten Grund und mit dem Ziel der Veränderung.

Sollten Sie sich allerdings verstecken, aus Angst Ihren Freund zu enttäuschen, dann nehmen Sie sich einen Teil Ihres eigenen Lebens. Sie bringen sich um einen Teil Ihrer Identität, weil Sie befürchten, dass Ihr Partner damit nicht zurecht kommt oder weil Sie meinen sich an die Partnerschaft anzupassen ohne die Rahmen von Seiten beider Partner diskutiert zu haben.

Am glücklichsten ist man in einer Beziehung wenn man sich selbst sein kann ohne sich zu verstellen
Am glücklichsten ist man in einer Beziehung wenn man sich selbst sein kann ohne sich zu verstellen
Seien Sie mit sich selbst zufrieden

Sorgen Sie zuerst einmal für die eigene Zufriedenheit. Nur wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, wird es Ihnen auch gelingen können, eine erfüllte, harmonische und glückliche Beziehung zu führen. Damit meinen wir nicht den kleinen alltäglichen Frust und die gelegentliche Unzufriedenheit, die jeden Menschen dann und wann überkommt, sondern die generelle Lebenseinstellung.

  • Definieren Sie sich selbst,
  • geben Sie sich bewusst ein Profil,
  • verfolgen Sie Ihre Ziele und
  • werden Sie damit zu einem attraktiven und lebensfrohen Partner.

Kaufen Sie sich, je nach Budget, neue Kleidung oder werden Sie kreativ und stellen Sie sich ein tolles Outfit zusammen. Zeigen Sie Ihrem Partner auf diese Weise Ihren Spaß am Leben und Ihre eigene Lebendigkeit.

Ebenfalls zur Lebendigkeit gehört das Treffen von anderen Menschen. Treffen Sie sich innerhalb Ihrer Beziehung weiterhin mit Freunden und lernen Sie auch neue Menschen können. Sprechen Sie das auch Ihrem Partner zu und arbeiten Sie an sich, dass Sie nicht von dem Thema Eifersucht eingeholt werden.

Jeder hat seine Freunde, um mit ihnen Themen zu teilen, die nicht in die Gesprächsebene der Beziehung gehören. Jeder bekommt die Freiheit sich mit anderen zu treffen oder Hobbys nachzugehen.

Damit wird die Beziehung nicht mit allen einen beschäftigenden Themen und allen Sichtweisen konfrontiert, sondern bleibt im Miteinander auf einem gewissen, hohen Niveau. Mit Freunden kann man anders sprechen als mit seinem Partner. Gönnen Sie sich und Ihren Freunden demnach deren eigene Welten.

Eigenarten weiterhin ausleben

Wenn Sie zum Beispiel Ihre Freunde mit Leidenschaft umarmen und auch ansonsten körperlich nahe mit Ihren engsten Freunden umgehen, dann lassen Sie sich das auch durch eine neue Partnerschaft nicht nehmen. Jede intensive Begegnung mit einem anderen Menschen und jede Partnerschaft bringen die Möglichkeit sich besser und neu kennenzulernen.

Natürlich können Sie bisherige Eigenschaften an sich hinterfragen. Geben Sie diese aber nur aus eigenem Willen heraus auf und nicht Ihres Partners zu liebe. Finden Sie Ihr eigenes Ich in einer Partnerschaft neu und entfalten Sie sich.

Zu den eigenen Schwächen stehen

Versuchen Sie nicht, die perfekte Partnerin oder den perfekten Partner zu mimen, sondern zeigen Sie sich nach und nach auch mit Ihren Ecken und Kanten, sowie Ihren Ihnen bekannten Schwächen. Kaum etwas ist für einen Partner desillusionierender als ein Partner, der sich mit einem Schlag als eine ganz andere Person zeigt und mitteilt, dass sie nicht mehr kann und nun endlich zeigen muss, welche Person eigentlich in ihr lebt.

Keine Partnerschaft, die über die Oberflächlichkeit oder eine Zweckbeziehung hinausgehen soll, kann auf einer selbst aufgebauten Persönlichkeit basieren. Es sind die Momente, in denen wir die Masken fallen lassen und unsere wahren Gefühle, unsere wahren Gedanken und wahren Entscheidungen zeigen, die dem anderen die Möglichkeit geben uns in unserer handelnden und echten Persönlichkeit erfahren zu können.

Lernen Sie, richtig zu streiten

In keiner Beziehung wird ständig nur Sonnenschein herrschen. Sobald zwei Menschen aufeinandertreffen, kommen unterschiedliche Ansichten und Meinungen zutage und das ist auch gut so.

Sich über gewisse Dinge oder Anlässe zu streiten, ist somit ganz normal, allerdings sollte man in einer Beziehung richtig streiten. Alte Geschichten in einem neuen Konflikt aufzuwärmen, zerstört ebenso sehr eine Liebe als auch den anderen unter der Gürtellinie mit bösen Worten zu treffen. Sich darauf zu besinnen, auf einer sachlichen Ebene den Streit auszutragen und nie ohne Versöhnung ins Bett zu gehen, sollte deshalb auf der Prioritätenliste der Beziehung ganz weit oben stehen.

Bleiben Sie kompromissbereit

Kompromisse stellen in einer Beziehung eine sehr gute und vor allem wichtige Basis dar. Sich um das Fernsehprogramm zu streiten, ist eigentlich doch nicht nötig, denn entweder einer verzichtet heute und der andere dann eben morgen, man schafft einen zweiten Fernseher an oder noch besser man lässt die Flimmerkiste aus und unternimmt etwas gemeinsam.

Auch in vielen anderen Bereichen gibt es genügende Lösungen, um es nicht zu einem kleinlichen Streit kommen zu lassen, der durchaus vieles an Gefühl zerstören kann. Ist hierbei das Durchsetzen des eigenen Dickkopfes dieses wirklich wert?

Lernen Sie, loszulassen

Kein Mensch möchte gerne auf Schritt und Tritt kontrolliert werden. Vertrauen ist das Fundament einer jeden Beziehung und bedeutet folglich dem anderen seine Freiheiten zu lassen. Sich seiner selbst sicher zu sein, hilft dabei, keine großen Eifersuchtsszenen hinzulegen, wenn der geliebte Partner abends alleine weg will.

Zudem: Wenn eine Beziehung nicht mehr in ihren Grundzügen stimmt, dann hilft auch die größte Kontrolle nichts mehr, denn möchte ein anderer Mensch sich lieber mit einem anderen und somit neuen Partner umgeben, wird keine Kontrolle dieser Welt ihn davon abhalten können.

Am Anfang einer Beziehung will man am liebsten soviel Zeit wie möglich miteinander verbringen. Kein Augenblick soll ohne den anderen durchlebt werden müssen. Es gehört jedoch zum Verliebt sein dazu, von dem Partner fasziniert zu sein und mit einer gewissen Neugier seinen Charakter und seine Persönlichkeit immer besser kennenzulernen. Hierfür müssen Sie sich jedoch selbst Gelegenheit geben, sich von den anderen zu entfernen, andere Dinge zu erleben, die man den anderen dann erzählen kann.

Der Gesprächsstoff kann einem schnell ausgehen, wenn man jeden Tag genau das Gleiche erlebt, wie der Partner. Liebespaare machen diese Erfahrung häufig beim ersten gemeinsamen Urlaub.

Reden Sie miteinander

Am Anfang einer Beziehung erzählt man sich Stunde um Stunde aus dem Leben, plant, diskutiert, lacht und redet über alles was einen bewegt. Mit der Zeit reduziert sich das Reden, was nicht nur traurig ist, sondern vor allem oft auch unterschwellige Konflikte unter den Teppich kehren lässt.

Diese sammeln sich an und explodieren irgendwann ähnlich wie ein Vulkan und da der Partner eigentlich von allem nichts mitbekommen hat, fühlt er sich dann bei solch einem Ausbruch regelrecht erschlagen. Lernen Sie, kleine und große Probleme ebenso gleich anzusprechen als auch die Wünsche, die man hegt und besonders auch in einer Verbindung zum Partner stehen (gemeinsamer Urlaub, mehr in der Freizeit unternehmen oder mehr Sex).

Oftmals neigen Partner dazu bei Unstimmigkeiten in eine unangenehme Stille zu verfallen. Sei es wenn man mit dem anderen Partner zusammen ist oder um eine unterdrückte Aggressivität zu vergessen. Eine Möglichkeit, mit einer solchen Situation umzugehen und die angestauten Aggressionen wieder abbauen zu können, stellt das freundliche, wohlformulierte und ruhige Reden miteinander dar.

Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihr Partner irgendwann selbst auf das stößt, was Ihnen ein Dorn im Auge ist. Ersparen Sie Ihrem Partner also langes Rätselraten und reden Sie offen und nett mit Ihrem Partner.

Erklären Sie Ihre Gefühle und das Erfordernis für das Gespräch und den Wunsch nach Veränderung.

Hören Sie Ihrem Partner zu oder geben Sie ihm Zeit, damit er sich mit dem Thema auseinandersetzen kann. Unterlassen Sie es Druck in die Klärung des Themas zu bringen und sprechen Sie demnach entsprechend frühzeitig mit Ihrem Partner, sobald Ihnen klar ist, was Sie am Zusammensein mit dem anderen stört.

Viel miteinander zu reden beugt Missverständnissen vor
Viel miteinander zu reden beugt Missverständnissen vor
Bereits Kleinigkeiten führen schnell zu Streit

Zwar wünschen sich viele - vor allem Frauen - eine Art intuitives Verständnis mit dem Partner und sind insgeheim verärgert, wenn er ihre unausgesprochenen Wünsche übergeht. Nach dem Motto "Würde er mich wirklich lieben, müsste er doch spüren, dass ich dies und jenes will." Doch leider ist auch der liebevollste Partner nicht mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet.

Beispiel

Ein ganz banales Beispiel: Sie hängt die Küchentücher immer in einer ganz bestimmten Reihenfolge auf oder sortiert das Geschirr im Schrank auf eine ganz besondere Art. Ihm ist das egal, er stellt das Geschirr in der Reihenfolge in den Schrank, wie er es gerade aus der Geschirrspülmaschine ausräumt bzw. so, wie es ihm sinnvoll erscheint.

Sie denkt, er wollte nicht einmal im Kleinen kooperieren und umgehe bewusst ihre Ordnung. Sie ist unzufrieden, er versteht die Welt nicht mehr - es gibt Streit. Dabei würde ein einfacher Satz hier Abhilfe schaffen.

Große Themen des Alltags besprechen

Was für solch eher unwichtigen Angelegenheiten, wie den richtigen Platz des Geschirrs im Schrank, gilt, gilt umso mehr, wenn es um Themen von Relevanz geht:

  • Wohin entwickelt man sich als Paar?

  • Soll man den Job in der fremden Stadt annehmen?

  • Ist es an der Zeit, ein Haus zu kaufen?

  • Will man sich mit dem Kredit wirklich auf Jahre an die Bank binden?

Auch emotionale Themen, wie beispielsweise das Bedürfnis nach individuellem Freiraum, können nur geklärt werden, wenn man sie zur Sprache bringt. Nimmt sich der eine hingegen wortlos mehr und mehr Freiraum, wird sich der andere - zu Recht - zurückgewiesen fühlen.

Ein erfülltes Sexualleben durch Kommunikation

Nicht zuletzt müssen Themen aus dem sexuellen Bereich von der Sprachlosigkeit befreit werden. Ein erfülltes Sexualleben ist nur möglich, wenn Wünsche und Vorlieben klar formuliert werden. Dies fällt insbesondere der älteren Generation schwer, doch letztendlich steht die Wahl zwischen sich einmal überwinden und ein heikles Thema ansprechen, oder sein gesamtes Paarleben in latenter Unzufriedenheit verbringen.

Guter Sex lässt eine Partnerschaft harmonisch werden

Gesichter eines jungen Paares, kurz vor einem Kuss
Paar © bilderbox - www.fotolia.de

Bei einer Umfrage wurden 574 Personen über ihre Partnerschaft befragt.

Dabei stellte sich heraus, dass guter Sex und gleiche Hobbies eine Beziehung harmonischer machen als Kinder. Darüber hinaus spielt auch die beidseitige Beteiligung an den Hausarbeiten eine entscheidende Rolle, ebenso wie die Freiräume, die beiden Teilen in einer Beziehung eingeräumt werden sollten.

Eher unwichtig hingegen sind der Trauschein, auch das Aussehen und die soziale Stellung spielen eine eher untergeordnete Rolle.

In einer Beziehung ist Männern Humor wichtiger als guter Sex

Paar in weißen Hemden umarmt sich vor blauem Meer
Lazing on a sunny afternoon © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Eine Umfrage der Zeitschrift "Brigitte" ergab, dass in einer Beziehung den Männern der Humor der Partnerin wichtiger als guter Sex ist.

1.000 Männer zwischen 14 und 60 Jahren nahmen an der Umfrage teil. Ein gemeinsames Lachen war 55 Prozent wichtiger als der Sex. Den Humor mit dem guten Aussehen brachten 72 Prozent in Verbindung. Frauen mit Humor haben eine hohe Intelligenz, so die Meinung von der Hälfte der Männer.

Ob eine Frau Humor besitzt, ist 39 Prozent der Männer egal. Ein Viertel der Männer finden schwarze oder schmutzige Witze von Frauen gut, doch nur neun Prozent der über 50-Jährigen.

In einer langjährigen Beziehung gibt es wichtigere Dinge als Sex

Älteres Paar beim Essen, schauen sich lachend in die Augen
Elderly Couple Enjoying Healthy meal,mealtime Together © Monkey Business - www.fotolia.de

Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es in langjährigen und guten Beziehungen nicht an erster Stelle steht, wie häufig man Sex hat. Je länger die Beziehung dauert, desto unwichtiger wird das Liebesleben, man muss sich durch Sex nicht ständig zeigen, dass man sich liebt, das wissen beide Partner auch so.

Weiterhin wurde festgestellt, dass große Männer glücklichere Beziehungen haben. Dies liegt wohl daran, dass sie als attraktiver gelten und somit mehr Auswahl an Frauen haben. Wenn ein Mann sich lange binden möchte, dann sollte er sich eine unsichere Frau anlachen, denn die trennen sich nicht gerne.

Und man höre und staune: Frauen, die ihren Partner während ihrer unfruchtbaren Phase kennenlernen, sollen auch haltbarere Beziehungen haben. Grund: In dieser Zeit des Zyklus springen Frauen eher auf softere Typen statt auf Machos an. Auch haben Frauen besondere Vorteile und üben mehr Anziehungskraft auf Männer aus, wenn sie sich in Rot kleiden. Feststellungen, die jeder einmal ausprobieren sollte!

Die besten Beziehungstipps erfahren Sie im Gespräch mit Ihrem Liebsten

Wenn man sich in einer neuen Beziehung befindet, kann es leicht passieren, dass man sich vor kleinen und großen Beziehungsproblemen befindet. Es stellt sich die Frage, ob man die Probleme selbst bewältigen kann oder ob man den Ratschlag von Freunden, Familie oder Bekannten annimmt. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die wertvollsten und ergiebigsten Ratschläge und Erkenntnisse aus einem selbst kommen.

Ist man bereit, sich zu öffnen?

Wenn Sie sich zum Beispiel in der Situation befinden, dass Sie mit Ihrem Freund zusammenziehen wollen und sich nicht sicher sind, ob das Ihre Beziehung belastet und vor allem, wie Sie mit der Tatsache umgehen, dass Sie Ihrem Partner morgens ungepflegt und geruchsintensiv im Bett begegnen und er Sie ungeschminkt und verschlafen erlebt. Stellen Sie sich in erster Linie die Frage, welche Seiten Sie bisher an Ihrem Partner kennen und fragen Sie sich, ob Sie bereit dafür sind, auch dunklere Seiten, die sich im Zuge des Zusammenlebens aufzeigen können, anzusehen und mit Ihrem Freund darüber reden zu können.

Machen Sie die Angst vor dem Zusammenleben für sich formulierbar. Stellen Sie für sich fest, ob Sie sich bereit dazu fühlen, sich Ihrem Partner gegenüber in dem morgendlichen Erscheinen zeigen zu können, ohne dabei unsicher zu werden oder sich zu schämen. Klären Sie für sich, ob Sie dazu bereit sind, sich Ihrem Freund auch schwach zeigen zu können und zu wollen, ohne dass Ihr Freund dadurch ein Problem bekommt, weil er Sie bisher nur stark und selbstbewusst erlebt hat.

Konflikte gehören zum Alltag

Sollten Sie den Tipp bekommen, sich bei zu vielen und unüberwindbaren Konflikten von Ihrem Partner zu trennen, dann vergessen Sie diesen Ratschlag gleich wieder. Sie werden keinen Mann finden, mit dem Sie keinen Konflikt haben werden oder an dem Ihnen alles gefallen wird.

Das Beste, das Sie tun können, ist sich Ihrer eigenen Werte bewusst zu sein und diese im Zusammensein mit Ihrem Partner wirken zu lassen. Auf diese Weise kann es sehr schnell passieren, dass Ihr Partner ebenfalls diese Werte aufzeigt und über die Zeit leben kann.

Versuchen Sie nicht, Ihren Partner zu brechen, indem Sie ihn dauernd in eine Konfliktsituation bringen oder sich insgeheim etwas anderes von Ihm und seiner Persönlichkeit wünschen. Seien Sie klar in Ihrem Auftreten und stabil im Zusammensein mit Ihrem Partner.

Verliebtheit oder wahre Liebe?

Wenn in Ihnen dieses Ich-liebe-Dich-Gefühl immer größer wird, dann prüfen Sie, ob es bei Ihrem Freund ähnlich ist. Wenn Sie sicher sein können, dass sich die anfängliche Zeit des Verliebtseins in die nächste, tiefere Phase entwickelt hat, dann können Sie gerne selbst die Initiative ergreifen und Ihrem Partner Ihre Gefühle benennen.

Seien Sie nicht so klassisch und warten Sie Ihr Freund den ersten Schritt macht. Wichtig ist, was Sie fühlen und ob Sie sicher sein können, dass Ihr Partner ähnlich intensiv fühlt, so dass das Liebesbekenntnis bereichernd und nicht erdrückend ist.

Kommunikation ist unerlässlich

Grundsätzlich gilt es, sich mit seinem Partner selbst auszutauschen und nicht eine Beziehungsreportage nach der anderen zu studieren. Bleiben Sie in Ihrer Beziehung und erst dann, wenn sich Ihr Partner weigert und Sie keine Antworten bekommen, können Sie auf alternative Ratgeber zurückgreifen.

Das Wichtigste in einer Beziehung ist die Kommunikation. Jeder Partner ist individuell - genauso wie die aus zwei Menschen erwachsende Partnerschaft. Nehmen Sie sich daher die Zeit und die Kraft, um Ihre Beziehungsarbeit so gut wie möglich selbst in den Griff zu bekommen.

Detailliertere Informationen und Tipps zur Herangehensweise in Sachen Kommunikation in der Partnerschaft erhalten Sie hier in unserem separaten Artikel zum Thema.

Genießen Sie einander

Ob beide Partner berufstätig sind oder sich einer Zuhause um Kinder, Oma, Hund und Katze kümmert - als Paar bleibt manchmal die gemeinsame Zeit recht auf der Strecke. Hat man dann endlich diese gemeinsame Zeit miteinander, wird oft über alltägliche Probleme, die dumme Nachbarin oder der despotische Chef gesprochen.

Negative Gefühle sind hierbei Gang und Gäbe und dass dann nicht gerade eine liebevolle, zärtliche Stimmung aufkommen kann, ist vollkommen verständlich. Vermeiden Sie in solchen kostbaren Momenten lieber derartige Themen und genießen Sie aneinander. Träumen Sie sich gemeinsam weg, fragen Sie, wie es dem anderen geht und was er gerne tun würde und lassen Sie die unangenehmen Lebensbestandteile für einen anderen Zeitpunkt offen.

Behüten Sie das Feuer der Liebe

Paare, die lange Zeit zusammen sind und immer noch weiter in ihrer Partnerschaft aneinander wachsen, werden Ihnen sagen, dass ihr Sexualleben weiterhin lustig und spannend ist. Ob Sie Sex durch bestimmte Accessoires oder Plätze außerhalb Ihres Schlafzimmers oder immer wieder anders und sich selbst und Ihren Partner überraschend gestalten, ist eine Sache. Die andere ist, dass Sie niemals in Monotonie verfallen, sondern stets auf das Gefühl zu sich und Ihrem Partner achten.

Sex ist wichtig und macht Spaß. Lachen Sie zusammen mit Ihrem Partner und vergnügen Sie sich auf Ihre eigene Art und Weise.

Genießen und lieben Sie das Leben und genießen Sie sich und Ihren Partner in vollen Zügen. Vergessen Sie das nie.

Es ist nicht der Höhepunkt, der den Sex wichtig macht, es ist die Intimität, die Art und Weise, wie Sie einander körperlich nahe sind, wie Sie sich in dieser Zeit ansehen, berühren, was Sie sagen, was und wie Sie fühlen, wie Sie sich berühren - es ist die Einzigartigkeit der intimen Verbindung. Alles, was zum Sex führt und was dem Sex folgt, ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wesentlicher.

Geben Sie Romantik eine Chance

Denken Sie regelmäßig an Romantik und geben Sie Ihrer Liebe eine Form. Stellen Sie romantische Situationen her, ob zu Hause oder unterwegs, auf einer Reise oder am Telefon.

Seien Sie einfallsreich. Denken Sie an Ihren Partner und an das, was Ihnen Ihre Beziehung gibt und lassen Sie sich von Ihrem Ideenreichtum und Ihrem Gefühl leiten.

Studie: Wer Romantiker ist, bestimmen die Gene?

Gen 5-HT1A ist mit verantwortlich für den Beziehungsstatus

Junges Paar im Bademantel Stirn an Stirn lächelt sich verliebt an
fooling around in the morning © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Woran liegt es, dass manche Menschen sich Hals über Kopf in eine romantische Beziehung stürzen - und andere vom Gefühlschaos offenbar völlig kalt gelassen werden? Und wieso bleiben heute so viele junge Menschen scheinbar freiwillig Single?

Eine chinesische Forschergruppe rund um Xiaolin Zhou vom Department Psychologie der Peking Universität hat sich dem Phänomen einmal auf ganz andere Weise genähert: Sie untersuchten einen möglichen Zusammenhang zwischen romantischem Verhalten und dem Vorkommen eines ganz bestimmten Genes.

Genetische Veranlagung bestätigt Beziehungsstatus

Der Hintergrund: Romantisches Verhalten wird mit einem entsprechenden Level an Serotonin, dem bekannten Glückshormon, im Gehirn zusammengebracht. Für diesen Hormonspiegel wiederum wird das Gen 5-HT1A mit verantwortlich gemacht. In der Studie untersuchten die Wissenschaftler nun an Hand von Haarproben ihrer 579 Probanden, in welcher Form besagtes Gen vorliegt. Anschließend wurde dieses Vorkommen mit dem jeweiligen Beziehungsstatus in Zusammenhang gebracht.

Das Ergebnis: Ein Großteil der Probanden, bei denen das Gen in einer bestimmten Variante vorkommt, befand sich in einer romantischen Beziehung. Einen abweichenden Aufbau des Gens wiederum hatten vornehmlich jene Probanden, die als Singles lebten.

Dabei wurden auch Faktoren wie der sozio-ökonomische Status, Religionszugehörigkeit und andere mit einbezogen. Selbst bei Berücksichtigung dieser individuellen Unterschiede blieb der Zusammenhang zwischen dem Vorkommen besagten Gens und dem Beziehungsstatus eindeutig, so die Forscher.

Abenteuerliche Unternehmungen zu zweit

Warum aber den Liebsten nicht mal mit einer ungewöhnlichen Unternehmung überraschen? Sie waren noch nie auf einem Poetry Slam? Dann machen Sie das doch zum ersten Mal – und zwar gemeinsam. Sie mögen Rockkonzerte? Dann wäre es doch ein gewaltiger Bruch Ihrer Gewohnheiten, sich einmal so richtig in Schale zu schmeißen und in die Oper zu gehen.

Neues, unbekanntes Terrain – auch auf kulturellem Gebiet – schafft immer einen Kitzel, den unser Unterbewusstsein automatisch auf den überträgt, mit dem wir ihn erleben. Schnell kann nach solch einem Abend der Partner in ganz neuem, aufregendem Licht strahlen.

Aber auch in Zeiten, wo sich die beiden Partner in einer Beziehung voneinander fort zu entwickeln drohen, sind gemeinsame Unternehmungen der Kitt, der das Paar zusammenhält und in ihm das "Wir beide gegen den Rest der Welt"-Gefühl gibt, das zum Anfang der Beziehung vorherrschte, als man automatisch noch alles gemeinsam machte.

Gemeinsame Rituale im Alltag

Auch gemeinsame Rituale – etwas, das sich über die Jahre etabliert hat, wie beispielsweise der Paar-Freitagabend, an dem die Kinder zu den Großeltern gegeben werden und der im Terminkalender von beiden heilig ist –, tragen dazu bei, die Beziehung zu stärken.

Selbst in Freundschaften schafft man sich automatisch vertraute Rituale, indem man beispielsweise nach jedem Konzertbesuch in eine bestimmte Bar auf einen Absacker geht, indem man sich zum Tatort-Abend verabredet und so fort.

Diese Rituale können aber aus weitaus banalerer Natur sein. Nehmen wir das Beispiel Hausarbeit: Beim ritualisierten Abwasch, bei dem immer sie spült, während immer er abtrocknet, kann sich eine vertraute Gesprächsatmosphäre etablieren, ein partnerschaftlicher Austausch, der genau diesen Rahmen benötigt. Darüber hinaus schweißt die gemeinsame Handlung, selbst wenn sie so banal ist wie Hausarbeit, zusammen.

Mahlzeiten

Eine andere ritualisierte Alltagshandlung ist eine Mahlzeit, die bestimmten Regeln folgt. Zum Beispiel, indem das Paar jedes Sonntagsfrühstück mit einer Tasse ganz besonderem Earl Grey (oder was auch immer ihm schmeckt) beendet.

Die "Sonntagsteedose" signalisiert: Wir zwei finden dieselben Dinge gut, wir gehören zusammen. Diese kleinen Gemeinsamkeiten laden den Alltag mit Romantik auf.

Zudem muss man sich bei Alltagsritualen nicht, wie etwa beim großen romantischen Wochenendtrip, erst einmal aufraffen und bleibt vom Organisationsstress – Packen und Babysitter besorgen – verschont, denn Alltag ist nun einmal immer, ob man will oder nicht. Gelingt es einem Paar, diesen zu ritualisieren, hat man gute Voraussetzungen für eine lange, stabile Beziehung geschaffen.

Oftmals verfügen Paare bereits über bestimmte Alltagsrituale, ohne diese an einem bestimmten Stichtag mit der Absicht der Ritualisierung eingeführt zu haben. Überlegen Sie, wie diese in Ihrem speziellen Fall aussehen – darauf lässt sich aufbauen, indem man die vorhandenen Rituale konsequent praktiziert.

Gemeinsame Mahlzeiten sind sehr wichtig
Gemeinsame Mahlzeiten sind sehr wichtig
Gelegentliches Ausbrechen aus dem Alltagtrott

Genau so wichtig wie die Alltagsrituale ist aber auch das gelegentliche Ausbrechen aus ihnen, wie eingangs im Zusammenhang mit den ungewöhnlichen Unternehmungen beschrieben. Gelingt es einem Paar, eine Mischung aus verlässlichen Ritualen wie ab und zu neuen gemeinsamen Erlebnissen zu schaffen, wird sein Zusammenhalt derart gefestigt, dass kaum noch etwas dazwischen kommen kann.

Wie oft man was praktizieren möchte, ist von Paar zu Paar individuell verschieden. Als Faustformel empfiehlt sich, einmal die Woche an einem Alltagsritual festzuhalten, und einmal im Monat auf Abenteuertour zu gehen – und sei es auch nur durch den Großstadtdschungel in die neueröffnete Kneipe. Wenn über die gemeinsamen Unternehmungen hinaus jeder Teil des Paares noch ein oder zwei Interessen unabhängig vom anderen pflegt, bleibt man für den anderen spannend und bereichernd.

Bleiben Sie eigenständig

Definieren Sie sich nicht über die Beziehung. Es ist schön, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Jedoch sollten beide Partner noch ihren eigenen Willen haben und diesen auch kund tun. Richten Sie Ihr Leben also nur insoweit auf das Wohl Ihres Partners aus, wie Sie das Gefühl haben, dabei nicht massiv zu kurz zu kommen.

Wenn Sie vor der Beziehung zum Beispiel in einem Sportverein aktiv waren oder ein Hobby betrieben haben, das der Partner nicht teilt, dann geben Sie dies nicht einfach für den Partner auf. Sonst verlieren Sie Dinge, die Ihnen wichtig waren.

Dadurch wird es Ihnen nicht nur langweilig, sondern Sie werden dem Partner früher oder später vorwerfen, dass Sie seinetwegen verzichten mussten. Denken Sie daran: Hobbys und Interessen schaffen auch neue Freunde, und diese beleben in der Regel ein Zusammenleben.

Hören Sie zu und bleiben Sie aufmerksam

Lernen Sie Ihren Partner kennen, aber lernen Sie auch, wann es Zeit ist, den anderen in Ruhe zu lassen und ihm die Privatsphäre zuzugestehen. Erdrücken Sie Ihren Partner nicht mit Ihrer Zuneigung und Ihrem Interesse.

Wenn Ihr Partner Sie im Rahmen des Familienlebens oder der Beziehung begeistert, dann sagen Sie ihm das im jeweiligen Moment. Es herrscht ein schönes Klima in der Beziehung, wenn man sich aufmerksam begegnet und ab und an anerkennend lobt.

Die Eigenarten des Partners im Laufe einer langlebigen Beziehung respektieren zu lernen, ist ein wertvoller Zugewinn in einer gesund, wachsenden Beziehung und der Garant für einen langlebigen Verlauf der Beziehung. Interessiertes und aktives Zuhören ist ebenso wichtig.

Achten Sie darauf, dass Sie im Laufe der Beziehung nicht dazu tendieren, in so starke Routinen zu verfallen, dass Sie, wenn es um schöne Dinge geht, nur noch in die Vergangenheit gehen müssen, weil es in der Gegenwart kaum mehr positive, eindrucksstarke Erlebnisse mit Ihrem Partner gibt. Sich einschleifende Langeweile kann sehr schnell zum Abtöten einer Beziehung führen.

Passen Sie daher auf, dass sich Ihr Liebesleben nicht zu einem Zusammenleben entwickelt, in dem man nur noch voraussetzt, dass der Partner sich wie gewohnt verhält und dass es ihm wohl gut geht. Interessieren Sie sich für Ihren Partner und auch für sich selbst.

Bleiben Sie immer damit beschäftigt, sich zu fordern und im Sinne der Verbesserung verändern zu wollen. Vertiefen Sie sich nicht in alten Erinnerungen und sehnen Sie sich nach alten intensiven Gefühlen und Geschehnissen. Nehmen Sie das Zepter in die Hand, öffnen Sie Ihre Gefühle und schaffen Sie sich Zeit, um innovativ und dynamisch und voller Gefühle zu sein, sodass Sie dem Leben und seinen Möglichkeiten offen und fröhlich begegnen können.

Vergeben Sie

Eine ganz wichtige Gabe in einer Beziehung ist das Vergeben. Natürlich fällt dies am Anfang einer Beziehung sehr schwer, weil die Verletzung so unerwartet und so tief kommt.

Innerhalb einer langjährigen Beziehung kann eine Verletzung trotzdem immer wieder unerwartet und tief auf den Partner treffen. Dennoch ist es wichtig, dass Sie die Fähigkeit erlernen, Ihrem Partner und sich selbst verzeihen zu können.

Vergebung und Entschuldigung arbeiten Hand in Hand. Verbitterung ist ein über die Zeit schwächendes Gefühl, das alles Schöne zerstören kann. Machen Sie sich in diesen Momenten bewusst, dass Sie nicht perfekt sind und Ihr Partner das auch nicht ist und auch nicht zu sein braucht.

Viele Beziehungen bieten durch das Vergeben die Möglichkeit, Fehler zu machen, aus seinen Fehlern zu lernen und es im nächsten Konflikt besser zu machen. Begreifen Sie, dass Konflikte nun einmal zu Beziehungen dazu gehören und versuchen Sie einen Weg zu finden, um Konflikte tolerieren zu können.

Sehen Sie sich inspirierende Filme und Videos an

Eine langjährige Beziehung ist keineswegs das Produkt einer glücklichen Schicksalsfügung. Es ist das Bewusstsein, dass man an einer Beziehung arbeiten muss, welches die Verbindung aufrecht erhält.

Sehen Sie sich Motivationsvideos für Paare an oder schauen Sie inspirierende Filme, in denen das Paar widrige Umstände des Lebens gemeinsam meistern muss. So arbeiten Sie aktiv an eine lange Lebensdauer ihrer Liebe.

Gemeinsames Porno-Schauen in einer Beziehung kann das eigene Liebesleben verbessern

Junges Paar in Unterwäsche, sie liegt auf ihm und will ihn küssen
couple foreplay #2 © Lev Dolgatshjov - www.fotolia.de

Ist es okay, wenn der Partner Pornos schaut, obwohl er in einer festen Beziehung lebt? Diese Frage stellen sich vor allem Frauen.

Gründe für das Anschauen von Pornos

Es gibt viele Gründe dafür, warum sich ein Mann Pornos anschaut, obwohl er das doch eigentlich nicht nötig hätte. Es könnte beispielsweise sein, dass er auf bestimmte Sexpraktiken und Wünsche steht, die ihm die eigene Partnerin nicht erfüllen will oder die er sich nicht traut anzusprechen.

Viele Frauen meinen dagegen, dass sich ihr Partner womöglich solche Schmuddelfilmchen anschaut, weil er die Darstellerinnen hübscher findet als sie selbst, was jedoch eher selten der Fall ist. Vielleicht liegt der Grund auch einfach nur darin, dass der Sex in der Beziehung mit der Zeit immer mehr zu kurz gekommen ist und er sich die Befriedigung, die er braucht, auf diese Weise beschafft.

Gemeinsames Schauen kann Lust anregen

Egal welcher Grund auch dahinter steckt, das Schauen von Pornos ist weder widerlich, noch unnormal und bedeutet auch nicht, dass die Beziehung auf der Kippe steht. Pornos können die Beziehung sogar ganz im Gegenteil bereichern. Das gemeinsame Schauen von Pornos kann nämlich die eigene Fantasie und Lust anregen und so wieder mehr Schwung ins Liebesleben bringen. Außerdem fällt es Partnern so meist leichter sich über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Klaren zu werden und auszutauschen.

Schaffen Sie alltägliche Rituale

Damit eine Beziehung lange Zeit bestehen bleibt, müssen beide Partner auch etwas dafür tun. Kleine Rituale versüßen den Alltag und fördern die Kommunikation.

Kleine (Liebes-)Botschaften

Kleine Rituale tragen dazu bei, die Liebe "frisch" zu halten. Gerade wenn beide Partner beruflich sehr eingespannt sind und sie sich an manchen Tagen vielleicht nicht oder nur kurz sehen, kann so ein kleines Zettelchen am Kühlschrank oft Großes bewirken.

Zettel am Kühlschrank oder Lippenstift am Spiegel

Wenn einer von beiden beispielsweise früh aus dem Haus gehen muss, so kann er einen Zettel an den Kühlschrank hängen mit einem lieben Guten-Morgen-Gruß und einem Küsschen-Smiley. Klassisch ist natürlich auch de Lippenstift-Botschaft von ihr am Spiegel. Was sich etwas kitschig anhört, trägt aber doch dazu bei, die Liebe nicht einschlafen zu lassen.

Außerdem müssen es nicht täglich fünf Liebesbotschaften sein, die man sich gegenseitig hinterlässt. Auch Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Information, wer heute mit dem Einkaufen an der Reihe ist oder dass sich morgens frische Brötchen im Backofen befinden, informieren den Partner und festigen die Beziehung.

SMS und Anrufe

Paare, die sich abends vielleicht nicht sehen können, können auch eine feste Zeit tagsüber ausmachen, in der sie sich eine SMS schicken, wenn schon keine Zeit zum Telefonieren ist. Die Kommunikation zwischen den Partnern ist wichtig, wenn eine Beziehung Bestand haben soll.

Familien mit Kindern

Gerade wenn Kinder da sind, ist es für das Paar besonders schwierig, Dinge zu besprechen. Hier kann als Ritual eingeführt werden, dass Mama und Papa sich jeden Tag für zehn Minuten an den Tisch setzen, gemütlich eine Tasse Kaffee trinken und über den Tag sprechen. In dieser Zeit haben die Kinder "Küchen- oder Esszimmerverbot", spielen im Kinderzimmer oder haben selber Besuch und lassen Mama und Papa in Ruhe reden.

Fazit

Letztlich ergeben sich die unterschiedlichen Rituale ganz von selbst und sind abhängig von der Partner- oder Familienkonstellation. Gerade wenn das Paar sich aufgrund beruflicher oder anderer privater Verpflichtungen nur selten oder unregelmäßig sieht, sollte man Rituale einführen.

Nur so hat eine Beziehung über viele Jahre hinweg eine Chance! Und wer freut sich denn nicht, wenn er morgens aufsteht, müde zum Kühlschrank schleicht und dort eine nette Liebesbotschaft findet?!

Für die Partnerbeziehung ist die Einschlafposition wichtig

Junges Paar liegt sich gegenüber im Bett und schläft
Couple lying in bed sleeping © Monkey Business - www.fotolia.de

Forscher sind der Meinung, dass die Einschlafposition etwas über die Partnerbeziehung und Sexualleben aussagt.

Hintern an Hintern sagt aus, das Vertrauen ist da und ein intensiver Sex. Aber Vorsicht bei der Löffelstellung, die eine Sex-Flaute bedeuten kann. Wenn kein Blatt zwischen den Partnern passt, so scheint das Sexleben in Ordnung zu sein.

Die amerikanischen Forscher Dr. Mark Goulston und Dr. Samuel Dunkell behaupten, wie man sich bettet, so liebt man. Als so genanntes Liebesbarometer des Ehelebens oder der Beziehung bezeichnen sie das Bett.

Tipps um für eine harmonische Beziehung

Junges Paar liegt auf Wiese und liest Zeitung
Just relaxed © Iryna Shpulak - www.fotolia.de

Alltag und Gewohnheiten schleichen sich früher oder später in jede Beziehung und sorgen dafür, dass Schmetterlinge im Bauch und die rosarote Brille verschwinden. Oftmals leidet auch das Liebesleben durch mangelnde Nähe des Partners. Doch wie man in einer Studie der University of Virginia herausgefunden hat, schafft man es mit wenig Aufwand, die Beziehung am Leben zu erhalten.

Nur drei Mal 90 Sekunden Aufmerksamkeit am Tag sollen dabei ausreichen, um die Nähe zu seinem Partner zu halten. Dabei sollten sämtliche Störfaktoren wie Handy, Fernseher, Computer und Co. abgestellt werden. In dieser Zeit sollte man sich seiner/seinem Liebsten zuwenden und ihm zeigen, dass man sich für ihn interessiert und ihn liebt.

Auch kleine Aufmerksamkeiten über den Tag verteilt stabilisieren die Beziehung. Zudem sollten regelmäßig Zärtlichkeiten ausgetauscht werden. Anerkennung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil.

Ebenso sollen Paare miteinander kommunizieren. Oftmals ist ein Mangel an Kommunikation die Ursache von Partnerschaftsproblemen. Man fühlt sich unverstanden, weil man nicht miteinander spricht. Dabei sollte nicht jedes kleine Problem ausdiskutiert werden, denn viele Kleinigkeiten erledigen sich ganz von allein. Wichtig ist es, sich drei Mal täglich nur um seinen Partner zu kümmern und mit ihm zu besprechen was einen gerade beschäftigt.

Wege zu einer glücklichen Beziehung: Wissenschaftliche Untersuchung filtert fünf Aspekte heraus

Junges Paar draußen, sie umarmt ihn von hinten
Smiling young couple having fun © Artur Gabrysiak - www.fotolia.de

Beziehungen bestehen nicht nur aus Chemie und Verliebtheit. Je länger eine Partnerschaft hält, desto besser lernt man sich kennen und desto mehr Fein-Tuning und Kompromisse sind nötig.

Forscher an der University of Illinois haben nun über 30 Studien und weitere 12.300 einzelne Forschungsartikel ausgewertet. Aus diesem Material kristallisierten sie fünf Grundregeln, die ein Beziehung erfolgreich werden lässt. Dazu gehören neben ähnlichen Interessen und einer grundsätzlich positiven Einstellung auch gemeinsame Freundeskreise, Offenheit sowie gegenseitige Rückversicherung.

Letzteres meint, dass beide Partner die Absicht haben sollten, eine lange, stabile Beziehung zu führen. Zur Offenheit wird eine gute und gesunde Kommunikation gezählt, was durchaus auch einmal Streit bedeuten kann. Hauptsache, man redet miteinander.

Der alte Grundsatz, nachdem sich Gegensätze anziehen, stimmt meistens nur für den Anfang einer Partnerschaft. Später können zu unterschiedliche Lebensstile und Interessen ein großes Problem werden.

Gibt es ein Patentrezept für Glück in der Beziehung?

Junges Paar umarmt sich auf Balkon, beide lächeln in Kamera
young couple on a french balcony © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Dazu muss man gleich zu Anfang sagen, dass es wohl nicht das eine Geheimrezept gibt, um lange in einer Beziehung glücklich zu sein, da jeder Mensch individuell ist und andere Vorstellungen von Glück und Zufriedenheit hat. Damit aber der Weg zum Glück in der Beziehung geebnet ist, sollten natürlich einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein.

Die wichtigste ist, dass beide Partner sich für die Beziehung entscheiden und auch intensiv an ihrem Glück arbeiten wollen. Weiterhin wichtig ist, dass beide Partner bereit sind, Kompromisse einzugehen, miteinander kommunizieren und sich gegenseitig vertrauen. Damit man eine gute Beziehung führen kann ist es wichtig, mit sich selbst im Reinen zu sein. Man sollte klar für sich definieren, was man von einer glücklichen Beziehung erwartet und das auch mit dem Partner besprechen.

Auch macht nicht nur Sex eine glückliche Beziehung aus, er lässt meist nach zwei Jahren etwas nach, weil andere Emotionen wichtiger werden. Dennoch gehört Sex zu einer harmonischen Beziehung dazu, da er ein Ausdruck von Emotionen dem Partner gegenüber ist. Sollte ein Partner mal nicht so zufrieden sein mit dem Sexleben, dann ist auf jeden Fall Reden angesagt.

Oft macht der Alltag Beziehungen kaputt, deswegen sollte man immer versuchen miteinander zu sprechen, wenn ein Partner unzufrieden ist. Auch die Zeit füreinander fehlt oft, deswegen ist es sinnvoll, sich bewusst füreinander immer mal wieder die besonderen kleinen Auszeiten zu gönnen.

Wenn beide Partner immer wieder an der Beziehung arbeiten und offen miteinander sind für die Sorgen und Wünsche des anderen, dann klappt es auch mit einer langen und glücklichen Beziehung.

Hinter einer gut funktionierenden Partnerschaft steckt auch viel Arbeit

Junges Paar beim Joggen am Strand
Young couple jogging on beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Manchmal fragt man sich, wenn man bereits lang verheiratete Paare so glücklich miteinander sieht, was das Geheimrezept ist. Gibt es überhaupt ein Geheimrezept für eine gut funktionierende Partnerschaft und eine lange Jahre glückliche Ehe?

Natürlich ist das mit dem Glück so eine Sache, es hält nicht automatisch lange Zeit, von Anfang an ist da viel Beziehungsarbeit notwendig meinen Experten. Manche sind der Ansicht, dass die Partnerschaft immer höchste Priorität besitzen sollte, auch indem man viel Zeit miteinander verbringt. Diesen Punkt sehen viele Menschen jedoch anders, denn für viele wird eine gute Beziehung auch dadurch definiert, dass der Partner auch einmal Zeit für sich verbringen und seinen Hobbies nachgehen kann.

Ein weiterer Punkt für eine glückliche Partnerschaft ist auch das nach einem Streit folgende gegenseitige Vergeben und Vergessen. Wichtig sind eigentlich nur zwei essentielle Dinge: Glückliche Paare haben dieselben Werte und der jeweilige Partner ist mehr bereit zu geben als zu bekommen. Dann klappt das auch mit einer langen und glücklichen Beziehung.

Wenig Sex, Streitereien, Ungleichheit - Das schweißt Paare wirklich dauerhaft zusammen

Älteres glückliches Paar, Gesicht an Gesicht, lächelnd
grandparents © Papirazzi - www.fotolia.de

Die Regale im Buchhandel sind mittlerweile regelrecht überfüllt mit Beziehungsratgebern, die Paaren immer die gleichen Tipps geben, wie sie ihre Beziehung auf Dauer festigen können.

Was Paare zusammenhält - neuer Beziehungsratgeber von Werner Bartens

Der Medizinjournalist Werner Bartens hält die meisten dieser Tipps jedoch für falsch und hat mit seinem neuen Buch "Was Paare zusammenhält. Warum man sich riechen können muss und Sex überschätzt wird" daher einen leicht überarbeiteten Beziehungsratgeber geschrieben, in dem er erklärt, warum das romantische Liebesideal vieler Paare heutzutage völlig überholt ist und was Paare auf Dauer wirklich zusammenhält.

Sex in einer Beziehung nicht so wichtig, wie angenommen

In dem Buch erklärt Bartens unter anderem, dass Sex in einer langjährigen Beziehung garnicht so wichtig ist, wie angenommen. Ihm zufolge ist es nämlich völlig normal, dass die sexuelle Leidenschaft mit den Jahren nachlässt, weil die Ausschüttung von Glücks- und Liebeshormonen in einer festen Beziehung nach spätestens vier Jahren automatisch eingeschränkt wird.

Das Problem vieler Paare, welches letztendlich auch zur Trennung führt, besteht ihm zufolge lediglich darin, dass die meisten Paare diese Entwicklung nicht einsehen wollen. Wenn die Leidenschaft im Bett nachlässt, muss die Beziehung folglich stärker auf die Freundschaft und das Vertrauen zwischen den Partnern bauen und das schaffen viele Paare einfach nicht.

Gleich und gleich gesellt sich gern?

Ein weiterer Ratgeber-Mythos ist das alte Sprichwort "Gleich und gleich gesellt sich gern", denn Bartens zufolge sind es nämlich gerade die Unterschiede, die Partner zusammenhalten. Partner, die andere Interessen, Freunde und Hobbies haben, ergänzen sich nämlich besser und können sich auch biologisch gesehen im wahrsten Sinne des Wortes besser riechen.

Evolutionsbedingt suchen sich Menschen nämlich Partner aus, deren Immunsystem sich von ihrem eigenen unterscheidet, um so möglichst gesunden und robusten Nachwuchs zu bekommen.

Kleine Streitigkeiten können zusammenschweißen

Eine weitere wichtige Eigenschaft für langanhaltende Beziehungen sind laut Bartens die kleinen Streitigkeiten und Nörgeleien im Alltag über schlechte Angewohnheiten und Eigenarten des Partners. Diese seien zwar negativ, würden aber immerhin zu Gefühlen in Bezug auf den Partner führen, die letztendlich wieder zusammenschweißen, so Bartens.

Tipps für eine gelungene Partnerschaft

Erwachsenes Paar sitzt lächelnd auf der Couch und blättert in einer Zeitschrift
Couple relaxing with a magazine and smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Kennen Sie das nicht auch? In ihrer eigenen Beziehung kracht´s irgendwie ständig, aber bei diesem einen Paar scheint quasi täglich Eitel Sonnenschein zu herrschen? Nun, natürlich können Sie einem schönen Schwindel aufliegen. Es kann aber auch sein, dass Ihre Freunde/Nachbarn/Verwandten einfach ein paar typische Beziehungsfehler sein lassen - und dafür beziehungsfördernde Tipps beherzigen.

Ehrlich mit Gefühlen umgehen

Der wohl wichtigste Tipp ist streng genommen gar keiner, sondern eine Selbstverständlichkeit: Lieben Sie den anderen! Das klingt leichter gesagt, als es im Alltag oft umgesetzt wird. Beweisen Sie Ihrem Partner, wie viel er Ihnen bedeutet - nicht ständig, aber doch immer wieder zwischendurch.

Und hinterfragen Sie auch Ihre eigenen Gefühle: Wenn sich die Liebe womöglich irgendwann einfach heraus geschlichen hat, dann machen Sie keinesfalls Ihren Partner hierfür verantwortlich - und lassen Sie Frust und Wut nicht an Ihm/Ihr aus. Überlegen Sie stattdessen, ob eine Beziehung noch sinnvoll ist oder nicht und bleiben Sie immer fair.

Konflikte bewältigen

Damit Konflikte nicht die Überhand gewinnen, schaffen Sie sich Auszeiten: Wenn beide von der Arbeit kommen oder sonntags gemütlich auf dem Sofa liegen, sollten Streitthemen wie Haushaltspläne und Finanzen besser nicht angesprochen werden. Besser suchen Sie sich feste Termine, an denen derlei in aller Ruhe besprochen werden kann. Ständige Vorwürfe haben in einer Beziehung ebenso wenig zu suchen wie eiskaltes Schweigen.

Auf gar keinen Fall aber dürfen Sie Ihren Partner vor anderen schlechtmachen - ein absolutes No-Go! Tipp: Egal, wie heftig der Streit auch war, versuchen Sie vor dem Einschlafen zumindest Waffenstillstand zu vereinbaren - so muss niemand mit schlechten Gefühlen ins Bett gehen.

Um die Beziehung in Schwung zu halten, sollten Sie den Alltag auch einmal draußen lassen können. Gemeinsame Unternehmungen wie ein toller Ausflug oder ein schickes Dinner wirken wahre Wunder. Ganz besonders Eltern sollten sich immer wieder auch als Partner und nicht nur als Erziehungsberechtigte wahrnehmen - also unternehmen Sie ruhig einmal etwas Aufregendes, ein Wochenende in einem Hotel oder eine lange Clubnacht, zum Beispiel!

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    Um diese Tipps zu beherzigen, sollte man auch wissen und spüren, was der Partner sich in der Beziehung wünscht...

    Was Männer sich von ihrer Partnerin wünschen

    Die körperliche Anziehung allein kann kein Fundament für eine erfüllende Beziehung sein. Zeigen Sie ihrer besseren Hälfte, dass sie sich zu 100 Prozent auf Sie verlassen kann.

    Und zwar in jeder Hinsicht. Dabei ist es völlig egal, ob es darum geht, alle aktuellen Sammelfiguren aus den Ü-Eiern zusammen zu naschen oder die Bewerbungsmappe für ein Vorstellungsgespräch zu perfektionieren.

    Was auch immer für Ihr Herzblatt wichtig ist, verdient Ihre Aufmerksamkeit. Sie dürfen das gleiche im umgedrehten Fall auch erwarten. Mit dieser Haltung stärken Sie ihre Beziehung um ein Vielfaches und sind durch kein Problem der Welt so leicht auseinander zu bringen.

    Leider ist besonders die Fähigkeit, dem Mann seine Wünsche von den Augen abzulesen, nur den wenigsten Frauen gewährt. Allein die gute Menschenkenntnis reicht nicht aus, um das Verlangen des Mannes zu erkennen.

    Sehr wohl ist jedoch sicht- und spürbar, ob es nun passend oder eher unangebracht war. Doch um wirklich verstehen zu können, was Mann will, muss Frau schon etwas mehr wissen.

    Verlassen Sie sich nicht auf Statistiken - lernen Sie Ihren Partner kennen

    Und zwar sollte die Frau ihren Mann kennen, denn sich nur auf repräsentative Statistiken aus Boulevard Zeitschriften zu verlassen, wird nur selten stimmig sein. Diese besagen nur, dass aus einer bestimmten Anzahl Männer einer XY-Gruppe, so und so viele diesen oder jenen Wunsch geäußert haben.

    Wäre eine andere Gruppe befragt worden, könnte das Ergebnis schon bedeutend anders ausfallen. Selbst wenn tatsächlich jeder einzelne Mann befragt worden wäre, erlangt man damit zwar eine recht genaue Gewissheit über das von Männern am meist Gewünschte, doch ob das auch wirklich auf den jeweiligen und vor allem eigenen Mann zutreffend ist, wird damit noch lange nicht garantiert.

    Auch wenn gewisse Reaktionen zutreffen, muss das nicht heißen, dass es dieselben Wünsche beinhaltet, die man zuvor noch aus der Zeitschrift entnommen hat. Eine pauschale Antwort daraus, was Männer sich denn nun wirklich von ihrer Partnerin erträumen und somit auch erwünschen, gibt es nicht.

    Interessen und Emotionen sind individuell - lernen Sie den Partner zu verstehen

    Da jeder hinsichtlich seines Verlangens nun mal ganz individuell ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Mann richtig verstehenzulernen. Gewiss gibt es Dinge, die so gut wie jedem Mann lieb sind, aber dennoch sollten spezielle Wünsche aufgrund dessen nicht pauschalisiert werden. Wer also nicht Gedankenlesen kann, muss schon etwas genauer nachforschen.

    Das Gespräch suchen

    Der schwierige Weg wäre den Mann zu fragen. Doch bereits hier ist Feingefühl gefragt. Kann man den Mann direkt auf die Thematik ansprechen oder ist er eher der Typ, bei dem die indirekte Frage angebracht ist, da er sonst verschreckt wird? Hier wird klar ersichtlich, dass selbst eine simple Frage sich schon zu einem Spießrutenlauf gestalten kann.

    Deswegen ist eine Grundkenntnis über den Mann unerlässlich. Wer weiß, wie man vorgehen muss, kann sich nicht nur unangenehme Momente ersparen, sondern wird sich im Sammeln der gewünschten Informationen recht leicht tun - die Kooperation des Mannes natürlich vorausgesetzt.

    Durch Ausprobieren Erkenntnisse gewinnen

    Die einfache Alternative dazu wäre das simple Ausprobieren. Welches wiederum eindeutig für Klarheit sorgt, aber leider bittere Momente der Enttäuschung mit sich bringen kann. Denn einmal falsch gelegen, kann schon eine unvergessliche Erinnerung heraufbeschworen werden, die nachhaltig für einen negativen Beigeschmack in der Beziehung sorgen könnte.

    Lassen Sie Ihren Mann auch mal Mann sein

    Lassen sie sich von ihrem Mann so richtig ausführen!
    Lassen sie sich von ihrem Mann so richtig ausführen!

    Frauen, die selbstbewusst durch das Leben gehen und beruflich gut aufgestellt sind, fällt es mitunter schwer, Männer ihre Männlichkeit ausleben zu lassen. Und das bezieht sich keineswegs auf das Gewühl zwischen Laken und Bettdecke, sondern auf bestimmte Gesten.

    Es sind Gesten, mit denen die Männer seit jeher ihr Interesse an einer Dame bekunden. Zum Beispiel indem sie das gemeinsame Abendessen bezahlen. Moderne Frauen sehen hierin oftmals ihre hart erarbeitete Unabhängigkeit herabgewürdigt.

    Für Männer ist es das Zahlen der Rechnung weniger ein politisches Statement, als vielmehr ein Symbol der Zuneigung. Erlauben Sie Männer richtige Männer zu sein, indem Sie ihnen die folgenden Dinge nicht übel nehmen:

    Er möchte die Rechnung bezahlen

    Das haben wir weiter oben schon kurz angesprochen. Für Männer ist das Bezahlen der Rechnung keineswegs ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass er Sie nicht für liquide hält. Vielmehr wollen sie zeigen, dass sie für Sie sorgen können und bereit sind, Opfer zu bringen, um es Ihnen gut gehen zu lassen.

    Die wenigsten Männer würden auf die Idee kommen, dass Sie lediglich darauf aus sind, sich von hinten bis vorn alles bezahlen zu lassen. Den Eindruck würden Sie nur erwecken, wenn Sie sich größere Dinge, wie zum Beispiel eine Reise oder Computer, in einer frühen Phase der Beziehung schenken lassen.

    Er möchte höflich sein

    Lassen Sie dem guten Mann um Himmels Willen Ihnen die Tür aufhalten. Ähnlich wie das Zahlen der Rechnung ist das nicht als Akt der Missachtung Ihrer Unabhängigkeit zu verstehen, sondern lediglich ein Weg, um ohne Worte zu sagen: "Ich passe auf Dich auf."

    Er möchte zuerst

    Männer sind Jäger und wollen erobern. Daran hat sich auch nach 2.000 jähriger Zivilisation nichts geändert. Wenn Sie gern ein Rendez-Vous mit jemand bestimmtes haben wollen, rufen Sie ihn nicht an, sondern signalisieren Sie schlicht Interesse und lassen Sie ihn zum Hörer greifen und das erste Date vorschlagen.

    Er möchte die Frage aller Fragen stellen

    Verwirrt von Beispielen der Hollywood-Stars neigen immer mehr Frauen dazu, ihren Männern einen Heiratsantrag zu machen. Für diesen Schritt besteht jedoch weder Grund noch Notwendigkeit.

    Wollen Sie wirklich einen Mann haben, der sich nicht traut, Ihnen einen Antrag zu machen oder im schlimmeren Fall, der Ihnen keinen Antrag machen möchte, weil Sie schlicht nicht die Frau seines Lebens sind? Wenn Sie fühlen, dass die Zeit reif für das Ehebündnis ist, belassen Sie es bei Andeutungen und winken Sie mit Zaunpfählen, aber machen Sie ihren potentiellen Göttergatten nicht zum ewigen Pantoffelhelden, der in ihrer Beziehung nicht die Initiative ergreifen kann, weil Sie ihn nicht lassen.

    Fazit

    Solange es noch keine ultimative Bedienungsanleitung für Männer gibt, wird der Frau nichts anderes übrig bleiben, als ihren Mann verstehen zu lernen und daraus ihre Rückschlüsse zu ziehen. Doch mit

    • etwas Geschick
    • weiblicher Intuition
    • dem guten Willen und natürlich
    • der nötigen Geduld

    wird die Fähigkeit, dem Mann seine Wünsche von den Augen abzulesen, schon bald in greifbarer Nähe sein. Kleiner Tipp: Sich Tipps von seinem besten Freund einzuholen, kann das "Verstehen" gleich viel einfacher machen.

    Bezogen auf bestimmte Situationen gibt es ebenso wertvolle Tipps, wie man seinen Partner unterstützen kann...

    So sind Sie Ihrem Partner eine echte Stütze

    Die folgenden Situationen sind typisch für den Alltag in einer Beziehung. So gehen Sie mit den Problemen am besten um:

    Den Partner in Problemsituationen zu unterstützen ist sehr wichtig für den Wert einer Partnerschaft
    Den Partner in Problemsituationen zu unterstützen ist sehr wichtig für den Wert einer Partnerschaft

    Ihr Partner hat einen wichtigen Tag auf der Arbeit

    Auch wenn Herzblatt am Frühstückstisch nicht mit einer gestressten Miene sitzt, seine Gedanken kreisen unausweichlich um die wichtige Präsentation, die es am Vormittag zu halten gilt.

    "Bist Du dafür bereit?"

    Wenn Sie eine moralische Stütze sein wollen, vermeiden Sie am besten Fragen wie: "Bist Du dafür bereit?" Diese Frage kann Ihr Partner im Prinzip nur mit einem "Ja" beantworten und muss sich damit automatisch vor Ihnen verschließen. Denn ein "Nein" wäre das Eingestehen des Scheiterns, bevor das Meeting überhaupt angefangen hat.

    "Wie fühlst Du Dich?"

    Stellen Sie daher lieber eine offene Frage wie zum Beispiel: "Wie fühlst Du Dich?" Das gibt Ihrem Partner die Möglichkeit, Punkte anzusprechen, die ihm möglicherweise Sorgen bereiten und Sie haben Gelegenheit, um Ihre Hilfsbereitschaft zu signalisieren. Machen Sie Ihrem Partner klar, dass Sie an ihn glauben und erinnern Sie ihn an die bisher erreichten Erfolge.

    Sie können auch anbieten, mit ihm die Präsentation durchzuspielen. Nutzen Sie dies jedoch nicht, um seine Präsentation in Grund und Boden zu kritisieren. Es ist ein Übungslauf, der Ihrem Partner mehr Sicherheit für den eigentlichen Vortrag geben soll.

    Ihr Partner hatte einen schlechten Tag

    Der Chef hat Ihren Partner zur Schnecke gemacht oder der Herzbube hat beim Einparken einen Kratzer in den Wagen gefahren.

    Egal was die Ursache ist, wenn Ihr Partner schlecht drauf ist, braucht er Sie.

    Mit einer Umarmung und einem Kuss kann der Tag für Ihr Herzblatt auf einen Schlag anders aussehen. Manchmal braucht es dafür auch ein Gläschen Wein.

    "Willst Du darüber reden?"

    Fragen Sie, ob Ihr Liebling über den Grund seiner schlechten Laune reden will. Manche wollen es, andere wiederum nicht. Beides ist vollkommen okay. Nach einer kurzen Weile wird sich die Stimmung bei Schatzi automatisch wieder heben.

    Vergessen Sie nie, dass der Frust nicht gegen Sie gerichtet ist. Also nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Schmusebär für eine kurze Zeit zum Brummbärchi mutiert.

    Es gibt Probleme in der Familie

    Die eigene Familie kann man sich nun einmal nicht aussuchen. Und in jeder Familie kann es zu mehr oder weniger großen Verwürfnissen oder Schwierigkeiten kommen.

    Wenn Ihr Partner in Problemen von seiner Seite involviert ist, können Sie wahrscheinlich wenig helfen. Aber fragen Sie trotzdem, ob Sie irgendwie helfen können. Das Hilfsangebot allein wird ihm helfen, mit dem Konflikt leichter fertig zu werden. Manchmal reicht es schon, wenn Sie ein offenes Ohr für ihn haben, wenn er sich über einen nervenden Verwandten auslassen muss.

    Wenn man sich streitet

    Wie kann man dem anderen eine Stütze sein, wenn man sich gerade mit ihm streitet? Eine gute Frage, die jedoch für eine dauerhafte und stabile Beziehung überaus wichtig ist. Auch wenn Sie sich uneinig über etwas sind, so ist es doch absolut unabdingbar, dass Sie ein Team bleiben und sich dies auch gegenseitig zeigen.

    Vermeiden Sie um jeden Preis sich gegenseitig mit Ausdrücken einzudecken oder anderen Gesten, die nicht mit einem respektvollem Miteinander einhergehen. Versuchen Sie so sachlich wie möglich zu argumentieren.

    Und wenn Sie sich festgefahren haben, dann sagen Sie einfach, dass Sie das Problem gerne besprechen wollen, aber es momentan nicht können, weil Sie zu aufgebracht sind. Ein Streitgespräch zu pausieren ist tausendmal besser, als es eskalieren zu lassen.

    Streitgespräche kommen in jeder Beziehung vor und sie sind wichtig, um unnötige Belastungen aus der Welt zu schaffen - darauf, wie eine Beziehung bei möglichen Veränderungen und Krisen standhalten kann, gehen wir im Folgenden ein...

    Eine glückliche Beziehung erfordert Arbeit - besonders auch in schwierigen Zeiten

    Zu lieben und eine Liebesbeziehung zu führen, ist kein Glücksfall, sondern setzt eine starke Kommunikationsbereitschaft und Konfrontation mit sich selbst voraus. Setzen Sie sich für Ihre Liebe und Ihre Beziehung ein und nehmen Sie Beziehungsarbeit an und Sie werden sich überwiegend in einer glücklichen Beziehung wiederfinden können.

    Hinter vielen langanhaltenden und lebendigen Liebesbeziehungen steht viel Arbeit eines oder beider Partner. Eine langanhaltende, liebevolle Beziehung erwächst nicht von selbst, sondern muss auch auf der harmonischsten Grundlage krisenfest sein und das Vermögen haben Misstrauen in Vertrauen wandeln zu können. Es ist ein Irrtum zu glauben, eine Beziehung steht und fällt mit dem richtigen Partner.

    Richtig dagegen ist, selbst beziehungsfähig zu sein und zu wissen, was man in einer Beziehung möchte und wie man in einer Beziehung mit Konflikten, Langeweile und den eigenen Eigenarten sowie den Eigenarten des Partners umzugehen versteht. Da jede Beziehung und Liebe für sich genommen einzig ist, stellt auch jede Partnerschaft eine Lernumgebung für beide Seiten dar. Je nach Ansprüchen an die Beziehung bringt sich der eine Partner mehr als der andere ein.

    Natürlich ist es vollkommen legitim, wenn Sie auch innerhalb einer Beziehung eine eigenständige Person mit einen eigenen Kopf bleiben. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass eine romantische Verbindung eine Mannschaftssportart ist, bei der es keinen Kapitän gibt.

    Eine Beziehung ist nicht einfach so glücklich und harmonisch. Es ist ein Produkt aus dem Zusammenspiel beider Partner. Und wenn Sie Dinge innerhalb Ihrer Ehe vermissen, liegt es an Ihnen, dafür gemeinsam mit Ihrem Partner eine Lösung zu finden.

    Daher ist es von grundlegender Bedeutung, dass Sie die Gefälligkeiten und liebevollen Gesten ihres Partners nicht als selbstverständlich betrachten. Wissen Sie die kleinen Dinge, die zu einer gemeinsamen Harmonie beitragen, zu schätzen. Wenn Sie sich gegenseitig als Liebende wahrnehmen, werden Sie als Paar wachsen und hinsichtlich des gegenseitigen Vertrauens und Zuversicht in die gemeinsame Zukunft ein neues Niveau erreichen.

    Leichtigkeit statt negativer Trübsinn

    Lassen Sie das Arbeiten an der Beziehung zu keinem Dauerthema werden. Einer der Partner neigt oft dazu, sich zu sehr auf die Verbesserungen der Partnerschaft zu fixieren. Der Negativeffekt ist leider, dass er die Beziehung ständig zum Thema macht.

    Sorgen Sie für Leichtigkeit in der Beziehung und freuen Sie sich durch eine entsprechende Formulierung mit Ihrem Partner an Veränderungen, die sich bereits positiv entwickelt haben. Viel zu oft vergessen Paare wie wichtig das gemeinsame Lachen und Spaß miteinander haben ist.

    Haben Sie einen Blick auf die Heiterkeit und gelöste Stimmung zwischen Ihnen. Reden Sie mit ihrem Partner über die positiven Einflüsse, die Sie in der Begegnung mit anderen Menschen haben. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen Ihr Partner interessiert zuhört und sich mit Ihnen freut.

    Die Grundlage: Kompromissbereitschaft

    Beziehungsarbeit kann wortwörtlich als Arbeit verstanden werden und wenn die Emotionen dabei sind als regelrechter Vollzeitjob verstanden werden. In jeder Liebesform ist es wichtig Kompromisse einzugehen und Unstimmigkeiten zur Ruhe kommen zu lassen – wenigstens vorübergehend.

    Zurückliegende Streitigkeiten und einhergehende Verletzungen müssen verziehen werden können, damit ein Zusammenleben wieder fröhlich und leicht werden kann. So manches Mal kann der Glaube an die große Liebe zerstört werden, wenn sich in der Beziehung mit der vermeintlichen großen Liebe ein Streit nach dem anderen anbahnt und man nahezu keine gemeinsamen Standpunkte mehr einnehmen kann. Aufgeben und die Beziehung beenden ist sicherlich in gewissen Phasen ratsam, doch vielmehr sind es die zurückliegenden Krisen, die das Zusammensein noch intensiver gestalten können und Partner noch enger zueinander bringen.

    Mit Streit und Konflikten umgehen lernen

    In jeder Liebe steckt wohlwissend ein Risiko und keiner kann absehen, wie lange eine Liebe anhalten wird. Doch machen Sie sich deutlich, dass jede Liebe, egal wie lang sie andauert, sich auf ihre ganz eigene Art und Weise lohnt.

    Stellen Sie sich also mit Beginn einer Beziehung darauf ein, dass Ihre Liebe nicht wie anfänglich vorhanden sein wird, sondern aufgrund von negativen Gefühlen im Streit oder in Unstimmigkeiten dem Partner gegenüber konfrontiert wird. Dann gilt, es die Liebe nach einer Krise oder, wenn die Kräfte vorhanden sind, auch während einer Krise sichtbar und fühlbar zu machen und das Band zwischen Ihnen und Ihrem Partner wieder stabil werden zu lassen. Geben Sie sich und Ihren Partner nicht auf, solange Sie sich mit Respekt begegnen können.

    Krisen mit sich und dem Partner klären

    Wird der Respekt durch Ablehnung ersetzt, dann nehmen Sie sich schnellstmöglich aus der Beziehung zurück, finden Sie für Ihre Gefühle Klarheit und verletzen Sie Ihren Partner nicht unachtsam. Gehen Sie in einer Beziehung mit Herz und Verstand vor und verletzen Sie Ihren Partner nicht unnötig oder lassen Sie sich nicht unnötig verletzen.

    In vielen Fällen ist der Partner der Blitzableiter für Sorgen und Unzufriedenheit im Alltag oder mit sich selbst. Es ist demnach wichtig, dass Sie sich nicht alles so sehr zu Herzen nehmen, was in einer Beziehung in Ihre Richtung geschoben wird.

    In wenigen Fällen hat das Thema tatsächlich etwas mit dem Partner zu tun. Es sind Mischformen aus vergangenen Beziehungen zu den Eltern, Geschwistern, Freunden, Verwandten oder Arbeitskollegen, die mitunter in Beziehungsmuster geraten können und erst in dieser Beziehung aufgearbeitet werden können.

    Krisen sollte man vernünftig klären lernen mit Gesprächen
    Krisen sollte man vernünftig klären lernen mit Gesprächen

    Gespräche fördern die Beziehung

    Eine Beziehung lebt vom Reden und dem richtigen Umgehen mit Problemen. Stehen Sie noch am Anfang Ihrer Beziehung, ist es ratsam, dass Sie lernen eine gemeinsame Sprache aufzubauen mit der Sie sich Ihrem Partner erklärbar machen können.

    Wortlosigkeit kann tiefe Wunden in das liebende Herz setzen. Reden Sie über Probleme und finden Sie Wege, um sich verständlich zu machen. Manche Themen wie das Thema Eifersucht, benötigen mitunter Jahre und hitzige Gespräche, um Sicherheit und Vertrauen aufzubauen und alte Wunden gesunden zu lassen.

    Konfrontationen bewusst eingehen

    Je mehr Sie kommunizieren, desto näher kommen Sie sich und fühlen einander. Gehen Sie Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg. Wenn Sie das Zimmer im Streit nicht verlassen und im Laufe des Streits verstummen, kommt dies dem Aussteigen aus der Auseinandersetzung gleich.

    Bringen Sie sich in das Gespräch mit ein, auch wenn es Ihnen schwer fällt, die Emotionen des anderen zu erfahren und Ihre eigenen Emotionen zu fühlen. Es ist wichtig, dass Sie sich und Ihren Partner auch in dieser Art der Auseinandersetzung ernst nehmen und die Gefühle respektieren.

    Auf diese Weise können Sie die Reaktionen und Forderungen Ihres Partners besser verstehen lernen. Sie werden sich besser in Ihren Partner einfühlen können und klarer mit ihm reden lernen.

    Vergangene Verletzungen ruhen lassen

    Ein wichtiger Aspekt für eine lange und stabile Beziehung ist es, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Projizieren Sie nicht die Fehler früherer Partner auf den Mann, mit dem Sie aktuell das Bett teilen. Nicht alle Männer sind gleich. Und selbiges gilt auch für Frauen.

    Was in der Vergangenheit passiert ist, können Sie nicht mehr ändern. Und wenn wir ehrlich miteinander sind, hat Vergangenes auch nur in wenigen Fällen eine Auswirkung auf die Gegenwart.

    Ist es wirklich von Bedeutung, wie viele Partnerinnen Ihr Freund vor Ihnen hatte? Und müssen Sie wirklich noch immer auf der Meinungsverschiedenheit von vor drei Wochen herumreiten? Wenn Sie sich zu sehr auf die Vergangenheit konzentrieren, haben Sie keinen Blick für das Glück in der Gegenwart und Zukunft.

    Schlechte Laune nicht am Partner auslassen

    Jeder von uns hat einmal einen schlechten Tag, an dem einfach nichts wirklich so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Natürlich dürfen Sie Ihrem Lebensgefährten ruhig zeigen, dass Sie gerade nicht so gut drauf sind. Nutzen Sie sein Verständnis und Mitgefühl jedoch nicht aus, um Ihren Unmut über die Welt an ihn auszulassen.

    Vergessen Sie bei aller Überlaunigkeit nie, dass auch Ihr Partner jeden Tag ein Päckchen voller Sorgen und Probleme zu tragen hat und dabei sein Bestes tut, diese Ihnen nicht in Form von Miesepetrigkeit aufzubürden. In einer romantischen Verbindung zu stecken, bedeutet nicht nur füreinander da zu sein, sondern auch große Anstrengungen zu unternehmen, die eigenen schlechten Seiten nicht dem Partner zu spüren zu geben.

    Immer nur derjenige zu sein, der mit romantischen Ideen das Feuer am Lodern hält oder andererseits den Partner mit einem Psychotherapeuten zu verwechseln, wird Sie auf lange Sicht nicht glücklich machen. Zu lieben bedeutet in erster Linie ein Gleichgewicht aus Fürsorge und sich fallen lassen.

    Wenn man es schafft, Kleinigkeiten möglichst schnell loszuwerden, verhindert man größere Streitigkeiten - doch auch das will gelernt sein...

    Spannungen auflösen, bevor sie zum Problem werden

    Ihre Partnerin beziehungsweise Ihr Partner sind bei genauerer Betrachtung Ihre wertvollsten Lehrer und Spiegel, wenn es um den Alltag geht. Kaum ein anderer Mensch ist Ihnen so nahe, interessiert sich so sehr für Ihr Innerstes und für Ihr Wohlbefinden.

    Beziehung kritisch hinterfragen

    Paaren wird oft erst im Laufe einer jahrelangen Beziehung bewusst, was sie aneinander haben und wie viel sie über die Zeit an Kräften für Erklärungen und Verständnis in die Partnerschaft eingebracht haben. Es ist immer von Vorteil, sich mit der eigenen Beziehung zu beschäftigen, mit ihrem Status und Verlauf:

    • Wie glücklich sind Sie selbst?

    • Wissen Sie oder können Sie einschätzen, wie glücklich Ihr Partner ist?

    • Welche Themen und Situationen sind wundervoll und welche könnten verbessert werden?

    Aus Negativbeispielen lernen

    Man ist zu Besuch bei Freunden oder bei Verwandten und auf einmal wird es zwischen einem Paar lauter. Ein heftiger Streit entbrennt und man kann nicht umhin dem Konflikt der beiden beizuwohnen. Meist handelt es sich bei den Themen um Kleinigkeiten, die sich für das Paar zu einem regelrechten Mammutproblem entwickeln.

    Für den Betrachter und dessen Beziehung können solche Augenblicke wahre Bewusstseinsverstärker sein. Diese Szene fühlt sich Ihnen so fremd an und bringt Sie näher an Ihren Partner, ganz egal, ob dieser der Situation beiwohnt oder nicht.

    An einem solchen Moment ziehen Sie eine Parallele zu Ihrer eigenen Partnerschaft und werden glücklich feststellen können, dass Sie sich mit Ihrem Partner nicht um derartige Kleinigkeiten die Köpfe raufen. Negative Beispiele für Partnerschaften können das Bewusstsein für die eigene Partnerschaft immens verstärken und das Zusammenleben und den gegenseitigen Respekt vor dem Partner steigern.

    Schlüsselproblem Kommunikation: erklären und zuhören lernen

    Um seine Beziehung zu verbessern gilt in erster Linie: Wer Intimität schenkt, wird Intimität zurückbekommen. Ein von beiden als erfüllt empfundenes Sexualleben hilft phasenweise über schwierige Beziehungsphasen hinweg, sollte aber nicht zu der einzigen intimen Verbindung innerhalb der Beziehung werden. Suchen und geben Sie sich auch emotionale Nähe und eine reichhaltige und tiefe Kommunikation.

    Kommunikationsprobleme sind oft der Anfang für Beziehungsprobleme. Zu häufig unterliegt man dem Glauben, dass wenn man etwas erklärt hat, das auch vom Partner verstanden wurde. Das Gegenteil ist die Regel.

    Lernen Sie, Ihre Gedanken so zu erklären, dass Sie dabei auf die Gedankenwelt Ihres Partners eingehen. Und lernen Sie die wichtige Eigenschaft, Ihrem Partner zuzuhören. Wenn Sie das gute Zuhören beherrschen, dann wird Ihnen das Verstehen Ihres Partners merklich leichter fallen.

    Das offene Ohr in der Partnerschaft

    Um die genaue Bedeutung des miteinander Redens zu verstehen, ist es erforderlich, dass wir uns mit der Erklärung auseinandersetzen. Man versteht darunter das aufrichtige und respektvolle Interesse an dem, was der Partner zu erzählen hat. Dieses Interesse wird durch adäquate Nachfragen gezeigt, was auch als aktives Zuhören beschrieben werden kann.

    Doch Zuhören ist nicht gleich Zuhören. Für den einen Partner ist es das gelegentliche Räuspern während des Gespräches, für den anderen ein deutlicheres Signalisieren, dass man im Gespräch ist und versteht, was erzählt wird.

    Auf welche Reaktionen gewartet wird

    Im Laufe des Kennenlernens sollte sich erfahren lassen, welche Reaktion Sie von Ihrem Partner benötigen und was umgekehrt die Erfordernis für ein Gespräch seitens Ihres Partners ist. Ein Gespräch ist nur dann schön und bereichernd, vor allem, wenn es um die alltägliche Nähebekundung innerhalb der Beziehung geht, wenn die Spielregeln der teilnehmenden Gesprächspartner gewahrt werden.

    Gesprächsanteile sind nicht immer gleich verteilt

    Eine Ausgewogenheit in der Verteilung der Gesprächsanteile ist wünschenswert, allerdings auch abhängig vom jeweiligen Rede- und Erzähltypus. Der eine Partner redet grundsätzlich mehr als der andere und der andere Partner hört tatsächlich viel lieber zu als selbst zu reden. Nicht selten finden sich Partnerschaften mit entsprechenden Veranlagungen zusammen.

    Aufeinander eingehen

    Sollte Ihr Partner Ihnen schon ein Mal oder sogar mehrfach deutlich gemacht haben, dass ihm Ihre Interaktion nicht gefällt, wenn er Ihnen gerade etwas erzählt, dann lassen Sie sich erklären, was Ihren Partner genau stört. Es ist wichtig, dass Sie auf Ihren Partner eingehen und sich nicht einen Spaß daraus machen, ihn mit der Zeit damit zu ärgern. Einander zuzuhören bringt eine tiefe Verbindung auf und zeigt dem der redet, dass er Ihnen wichtig ist und dass Sie ihn verstehen wollen.

    Nehmen Sie sich Zeit zum Reden

    Neben der körperlichen Zuwendung ist das miteinander Reden eine andere Variante, sich mit Aufmerksamkeit im Sinne des Erweiterns des Blickwinkels zu spüren, die Wichtigkeit des Partners zu zeigen und den anderen mit Worten zu liebkosen. Sorgen Sie dafür, dass, sobald sich ein Gespräch mit Ihrem Partner ergeben wird, Sie entweder signalisieren, dass Sie gerade müde sind und das Gespräch nachholen, wenn Sie wieder fit sind oder seien Sie wach und bereit, Ihrem Partner Ihre ganze Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

    Trinken Sie zusammen einen Kaffee oder essen Sie eine Kleinigkeit. Gehen Sie an die frische Luft oder öffnen Sie das Fenster, damit Sie Ihren Geist auffrischen und für ein schönes Gesprächsklima sorgen.

    Einander im Alltag verstehen

    Unterschätzen Sie das Zuhören durch den Partner nie. Hierbei zeigt sich der Redner Ihnen gegenüber offen und intim, was je nach Wortwahl, freigesetzter Emotionen und Ihren Nachfragen tiefer gehen kann. Sie erleben eine Vertrautheit und stärken Ihr Vertrauen in der Partnerschaft.

    So viele Alltagssituationen setzen sich aus einem Mix von Situationen zusammen. Nehmen Sie die Gespräche mit zu Ihrem Partner, aber belassen Sie diese einfach und ermöglichen Sie sich und Ihrem Partner, dass Sie zumindest in den Gesprächen miteinander für Ruhe und Stressfreiheit sorgen.

    Fazit

    Geben Sie sich beiden das Gefühl, dass Sie Ihre Zeit bewusst mit Ihrem Partner und seinen und Ihren Gedanken verbringen wollen. Lernen Sie immer besser zuzuhören und Sie werden schon bald eine Verbesserung in Ihrer Kommunikation und Bindungstiefe zu Ihrem Partner bemerken können. Und: Sie werden wie von selbst Ihren Partner auf einmal besser verstehen lernen und sein Wesen vollständiger sehen können.

    Das Bewusstsein schärfen

    Mit der Zeit kann es passieren, dass man sich seiner Partnerschaft zu sicher ist und ab und an dazu tendiert, eher die schlechten Aspekte als die guten zu sehen. Durch das Schärfen des Bewusstseins können Sie sich wieder der positiven Seiten besinnen und Ihre Partnerschaft mit stolzen und glücklichen Augen sehen. Auch das Beobachten einer Flirtsituation zwischen Ihrem Partner und einer Fremden kann zur Bewusstseinsschärfung der Partnerschaft dienen. Ärgern Sie sich nicht über das Zustandekommen der Situation, sondern sehen Sie zu, ob Ihr Partner sich von der Fremden anflirten lässt, aber nicht auf ihre Avancen eingeht und Ihnen nahe bleibt.

    Sollte sich in Ihrem Partner dagegen ein Mann verbergen, der nur noch keine Gelegenheit hatte, um einem Flirt zuzustimmen, dann stellen Sie ihn zur Rede. Nehmen Sie von außen kommende Situationen als Möglichkeiten, Reaktionen Ihres Partners und Ihre eigenen kennenzulernen.

    Nehmen Sie die Situationen als Anlass, um sich bewusst zu machen, was Sie in Ihrer Beziehung zulassen können und womit Sie auf keinen Fall zurechtkommen. Wettern Sie also nicht auf die Situationen selbst, sondern verstehen Sie diese als Chance, mit Ihrem Partner Ihre Beziehung zu verbessern und Ihren beiden Bedürfnissen entsprechend zu formen und zu verändern.

    Warum Geben und Nehmen niemals aufhören sollte

    Paare müssen ab und an überprüfen, ob Sie einfach nur aufgrund von Gewohnheit und der gemeinsamen Abhängigkeiten zusammen sind oder weil Sie einander etwas zu geben haben und zusammen sein wollen. Fragen Sie sich ab und an, welchen Anteil Sie in die Beziehung und in dem Moment des Zusammenseins beisteuern.

    Sollte Ihnen auffallen, dass Sie nichts Wesentliches hinzugeben, dann ändern Sie dies und gestalten Sie Ihre Beziehung vom nächsten Moment an mit. Machen Sie sich bewusst, dass das, wie Sie lieben aus Ihnen selbst heraus kommt und Sie sich nicht über die Liebe Ihres Partners zu definieren haben.

    Erkennen Sie die Tiefe und die Weite Ihrer Fähigkeit zu lieben. Die so genannte emotionale Intelligenz entwickelt sich mit jeder gemachten Erfahrung zu lieben. Keiner sollte Liebe geben, wenn er diese nicht auch im ungefähren Maß zurückerfährt.

    Gemeinsame Beziehungsarbeit

    Vergewissern Sie sich, dass Ihr Partner noch aktiv in der Beziehung ist. Setzen Sie sich zusammen und reden Sie bei Gelegenheit darüber, was Ihnen gut gefällt und was Sie stört. Überlegen Sie sich Möglichkeiten der Veränderung und geben Sie sich Zeit.

    Arbeiten Sie allein, im besten Fall zusammen, an der Verbesserung Ihrer Beziehung und nehmen Sie ihre gegenseitigen Gefühle ernst. Als nächstes übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre eigene Erotik. Fragen Sie sich, ob Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen und wenn nicht, entscheiden Sie für sich, was Sie tun können, damit Sie dies in absehbarer Zeit ändern können.

    Wenn das Problem in einem selbst zu finden ist

    Wenn Sie keine Lust auf Sex haben oder Sie sich beim Sex mit Ihrem Partner nicht wohlfühlen, dann liegt das nicht unbedingt an zu viel Stress oder an Ihrem Partner. Meist liegt der Grund ganz nah - nämlich in Ihnen selbst.

    Beschäftigen Sie sich in dieser Phase mehr mit sich. Spüren Sie sich wieder und entdecken Sie Ihre eigene Lust am Leben, der in Ihnen existierenden Leidenschaft und den Wunsch zu berühren und berührt zu werden.

    Auf die Unterstützung von Freunden setzen

    Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem Freundeskreis nicht nur Freunde aus dem eigenen Geschlecht haben, sondern auch vom anderen Geschlecht. Um Ihren Partner und damit auch Ihre Beziehung besser zu verstehen, ist es sehr hilfreich, wenn Sie sich an einen Freund wenden können, der den Blick für Ihren Partner und das eigene Geschlecht hat und Ihnen Reaktionen Ihres Partners, Wünsche oder Momente mit Ihrem Partner aus der Sicht des anderen Geschlechts erklären kann. Auf diese Weise können Sie eine Ihnen meist verborgene Perspektive erlangen, Ihren Partner besser verstehen, besser sortieren, was zu seiner Persönlichkeit und was zum geschlechtsspezifischen Verhalten zu zählen ist und auf diese Weise einen ganzheitlichen Überblick Ihrer Beziehung erhalten.

    Manchmal ist eine Krise vorhersehbar und dann stellen sich viele Paare die Frage, ob deren Partnerschaft so eine schwierige Phase überhaupt stemmen kann...

    Hält Ihre Beziehung einer Krise stand?

    Krisen können in einzelnen Lebensbereichen des jeweiligen Partners oder aber im Zusammenleben selbst eintreten. Um eine Krise bewältigen zu können, muss zuerst ein Erkennen und Anerkennen der Krise erfolgen.

    Problemformulierung

    Das Erkennen sollte hierbei so unbefangen wie möglich vonstattengehen und nicht zu emotional sein. Zu viele Emotionen sind handlungseinschränkend. Daher bietet es sich an, sich dem Thema der Problemformulierung zu stellen, wenn Sie einen klaren Kopf haben.

    Sortieren Sie das Problem danach, in wessen Lebensbereich es sich befindet:

    • in Ihrem Lebensbereich
    • im Lebensbereich Ihres Partners
    • in Ihrem gemeinsamen Lebensbereich
    Probleme im individuellen Lebensbereich

    Probleme, die sich im Lebensbereich des einen befinden, werden nicht immer mit dem Partner gelöst. Hier kann eine professionelle Hilfe oftmals weitaus mehr bewirken. Sollten Sie als Partner zum Beispiel Ihre Arbeitsstelle verlieren, dann hilft es eher sich mit dem Thema überwiegend an professionelle Personen zu wenden, als weiterbringende Hilfsmaßnahmen bei seinem Partner zu suchen oder einzufordern.

    Probleme in der Partnerschaft

    Probleme, die sich in der Partnerschaft gründen, sind mit dem Partner zu klären, wobei auch hier eine Ergänzung durch professionelle Einrichtungen und nahestehende Menschen möglich ist.

    Gönnen Sie sich Auszeiten

    Wenn Sie sich in einer Krise befinden, dann ist entscheidend, dass Sie sich und Ihrem Partner auch Auszeiten gönnen und das Zusammensein nicht durchgängig vom Thema der Krise bezeichnet ist. In der Partnerschaft wird oft der Fehler gemacht, dass die Last, der Frust und die Ängste auf die Schultern des anderen Partners gehoben werden. Dauert dieser Zustand über eine längere Zeit an, hat sich das Problem selbst selten verbessert, die Stimmung in der Beziehung allerdings verschlechtert und Ihr Partner wird unter der von Ihnen ausgehenden, zunehmenden Belastung immer schwächer.

    Das Gespräch suchen

    Eine Krise stellt immer eine Herausforderung dar. Und auch wenn das Überstehen und Beenden einer Krise kräftezehrend ist, so lohnt es sich, die Krise beim Namen zu nennen und daran zu arbeiten, damit Sie wieder leichter im Alltag sein können und vor allem mit sich und durch eigene Stärke vorangekommen sind. Jede Krise birgt das Potenzial an sich zu wachsen und einen Schritt nach vorne zu gehen.

    Stellen Sie sich Ihren Problemen und Gefühlen

    Vermeiden Sie in jedem Fall das Verschließen der Augen vor einer Krise und das Ausleben Ihrer Gefühle bei Ihrem Partner. Ihr Partner hat in dem Fall nichts mit Ihrem Problem zu tun, so dass Sie auch nicht den Frust bei ihm abladen dürfen.

    Bleiben Sie gerecht

    Verlieren Sie Ihren Partner trotz der Krise nicht aus den Augen und bleiben Sie innerhalb der Beziehung gerecht. Geben Sie Ihrem Partner Kraft, wenn dieser in einer Krise ist und unterstützen Sie ihn soweit es Ihre Kräfte erlauben.

    Nehmen Sie sich aber zurück, sobald Sie über Ihre Grenzen gehen oder dabei sind soweit auf Ihren Partner einzugehen, dass Sie das Problem in Stellvertretung seiner lösen. Es ist wichtig, dass jeder sein Problem selbst löst.

    Nehmen Sie sich Zeit

    Verlangen Sie nicht zu viel von sich oder Ihrem Partner, sowohl in individuellen Krisen als auch in einer gemeinsamen Beziehungskrise. Die Bewältigung einer Krise, vor allem, wenn diese mit Verhaltensänderungen einher gehen soll, kostet Zeit und braucht auch Ruhe. Nehmen Sie sich von Zeit zu Zeit aus dem Alltag und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Krisensituation, die Fortschritte und die Kraftreserven jedes einzelnen Beteiligten.

    Fazit

    Wenn Sie diese Ratschläge beachten, können Sie Krisen innerhalb einer Beziehung so behandeln, dass diese Ihre Verbindung zueinander nicht zusätzlich gefährden.

    Stabile Beziehung, ja oder nein? Eine mathematische Formel gibt Aufschluss darüber

    Schülerin an Tafel mit Matheformel denkt nach
    let's think © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

    Viele Menschen bemühen die Wahrsagerkugel oder die Tarotkarten, um zu erfahren, ob ihre Liebe ewig hält oder doch den Bach hinuntergeht. Wie es nun scheint, gibt es jedoch eine neue mathematische Formel, die genau über diese Thematik eine Vorhersage treffen kann.

    Professor James Murray, tätig an der Oxford-Universität in Großbritannien, hat hierzu eine relativ simple Formel entwickelt, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit voraussagen kann, ob eine Ehe zum Scheitern verurteilt ist. Rund 700 Paare, allesamt Flitterwöchner, wurden durch bestimmte Fragen getestet, deren Antworten in positiv und negativ eingeordnet wurden.

    In neun von zehn Fällen hatte der Professor mit seiner Prognose Recht. Für diese Entwicklung erhält nun Prof. James Murray von der renommierten Royal Society den Wissenschaftspreis.

    Handelt es sich um eine persönliche Krise, stellt der Partner eine wichtige Stütze dar...

    Ziehen Sie aus Krisen positive Effekte für Ihre Partnerschaft

    Eine negative Erfahrung kann einen Menschen für gewöhnlich nicht so leicht aus der Bahn werfen. Doch im Leben eines jeden kommt es dann doch zu dem negativen Erlebnis, bei dem man aus der Alltagsverantwortung aussteigen und seine Kräfte wiedererlangen muss. Und dann ist es eine Frage der Partnerschaft, ob man daran zerbricht oder gemeinschaftlich wächst.

    Sich vom Partner auffangen lassen können

    Auf den ersten Blick kann eine persönliche Krise eine Belastung der Beziehung auslösen. Sieht man jedoch genauer hin, dann kann diese Krise zu einer Festigung der Beziehung und Verbindung zum Partner führen. Kein Leben und keine Beziehung kommen ohne Krisen aus.

    Umso wichtiger ist es, sich auf den Partner verlassen zu können und sich im Fall der Niederlage oder persönlichen Krise fallen lassen zu können und zu erfahren oder zu wissen, dass Sie von Ihrem Partner aufgefangen und gestützt werden.

    Eine persönliche Krise kommt unvorhergesehen und zeigt Ihnen im Gefühl der Schwere, dass es einen Menschen an Ihrer Seite gibt, der Sie annimmt, wie Sie sind und bedingungslos für das liebt, was Sie sind, was Sie tun und wofür Sie stehen.

    Auch schwere Zeiten gemeinsam meistern

    Befinden Sie sich in einer Krise, kann es schnell passieren, dass Sie sich tage- oder wochenlang nicht wie gewohnt um Ihre Pflichten kümmern können oder wollen. Sie achten nicht auf Ihr Äußeres, vernachlässigen den Haushalt, kommen den Shopping-Wünschen der Kinder nicht nach und können, wenn überhaupt, sich nur um das Notwendigste kümmern.

    Die liegengebliebene Arbeit bleibt auf den Schultern Ihres Partners. In dieser Phase können Sie erkennen, dass Ihr Partner auch in schweren Zeiten für Sie da ist und Sie zu Ihrer Krise nicht auch noch mit dem Funktionieren im Alltag unter Druck setzt.

    Sehen Sie nicht zuletzt das Gute an der Krise, indem Sie sich klar machen, dass Ihr Partner Sie sehr liebt und sich in dieser Phase um Ihre Verpflichtungen kümmert. Diese Erfahrung kann Ihnen helfen schneller über die Krise hinweg zu kommen und sich mit Ihrem wundervollen Partner glücklich zu schätzen.

    Berufliche Niederlagen verarbeiten lernen

    Ähnlich einer persönlichen Krise kann auch eine berufliche Niederlage eine schwere Krise auslösen. Wenn Sie sich für einen wichtigen Posten beworben haben oder monatelang auf einen wichtigen Geschäftstermin hingearbeitet haben, kann die Enttäuschung maßlos sein, sobald Sie eine Absage oder zu starke Kritik erhalten. Was nun folgt, gleicht einem Teufelskreis:

    Von einem Moment zum anderen können Sie sich wie ein Versager fühlen und das, obwohl Sie dieses Gefühl bisher nie in sich wähnten. Sie fühlen sich dumm, nicht gebraucht, weggestoßen, verkannt und ungerecht behandelt und stellen Ihre berufliches Wirken und Ihre Arbeitsplatz in Frage.

    In dieser Situation ist es wieder Ihr Partner, der Ihnen den Rücken stärken kann und Ihnen auf seine Art und Weise Ihr Selbstvertrauen in sich und Ihre Arbeitsleistung bewusst machen kann. Partner können in der Lage sein, ihren Partner in dessen dunkelster Stunde aufzufangen – mit Worten, Berührungen oder Gesten – und den hart gefallenen Partner auf Federn zu betten und ihm die Zeit zur Regeneration zu geben.

    Aufeinander eingespielte Partner erkennen, wann der Partner was braucht: sei es

    • Ruhe
    • Zuwendung
    • eine Ablenkung
    • ein tiefes Wort oder
    • eine sanfte Berührung.

    Fazit

    Es sind die traurigen und tragischen Situationen des Lebens, in denen man sich der Bindung und der Tragfähigkeit der eigenen Beziehung bewusst wird und versteht, was der andere Partner im Stande ist einem zu geben.

    Lernen Sie demnach, schlechte Momente und Entwicklungen anzunehmen und die Stärke in Ihrer Partnerschaft zu sehen und zu erfahren. Mit diesem Blick auf das Leben können Sie schlechten Ereignissen mit einem gestärkten Ich gegenüberstehen.

    Um Streitgespräche und Krisen überhaupt erst gar nicht entstehen zu lassen, gilt es, Beziehungsfehler zu vermeiden...

    Veränderungen und drohende Krisen - typische Beziehungsfehler vermeiden

    Eine Partnerschaft kann von Anfang an oder mit der Zeit die Ebene erreichen, in der sich beide Partner so wohl miteinander fühlen, dass die Gefühle und die Worte fließend zwischen ihnen bewegen und ein Gefühl der Verbundenheit, Liebe und Nähe fühlbar macht. Haben Sie dieses Gefühl in Ihrer Partnerschaft? Dann schätzen Sie sich glücklich und bewahren Sie sich diese besondere Beziehungsform.

    Durch Stress und den fehlenden Blick für den Partner kann es passieren, dass dieses Band Risse bekommt und das dynamische Fließen der Gefühle und Wörter erschwert oder unmöglich wird. Wird ein Partner zunehmend belastet, kann dies schnell Auswirkungen auf die Partnerschaft haben.

    Es kostet mitunter viel Kraft, das Gleichgewicht vor dem Partner zu halten, wenn man seine Balance verliert oder durch ein Ereignis verloren hat. Dauert es lange, sein Gleichgewicht wiederzuerlangen, dann kann sich dies in einem gröberen Miteinander zum Partner niederschlagen.

    Man verliert den Blick für den Partner und dafür, wie man mit dem Partner umgeht. Meist liegt der Grund darin, dass man sich zu sehr darauf konzentriert, sein Gleichgewicht wiederherzustellen oder in dem Umstand steckt, nicht zu wissen, wie man wieder zur eigenen Balance zurückfindet.

    Man kann nicht immer 100% geben

    Die aktuelle Situation ist so, dass der eigene Partner gerade nicht im Stande ist, zu geben. Stattdessen kann es passieren, dass der eigene Partner ungerecht und unfair zum anderen ist, weil er sich selbst so unglücklich mit sich fühlt und in diesem Moment mit der Partnerschaft – im Sinne des Geben müssens – überfordert ist.

    Sie können Ihrem Partner helfen, wenn Sie ihm in einem direkten Gespräch sagen, dass Sie seine Situation und seinen Zustand sehen und auch verstehen, dass er Ihnen momentan nichts geben kann. Machen Sie Ihrem Partner deutlich, dass Sie bereit sind, für eine bestimmte Zeit zurückzustecken und ihm die Zeit und den Raum zu geben, damit er von Ihrer Seite aus nicht auch noch Druck erfährt.

    Die Gründe für so ein Ungleichgewicht sind unterschiedlicher Natur. Es gibt immer wieder Situationen im Leben, die dazu führen, dass man überfordert ist. Auch diverse Veränderungen gehören dazu - im Falle einer Partnerschaft kann dies beispielsweise die Schwangerschaft der Partnerin sein.

    Der Einfluss eines Babys auf die Partnerschaft

    Ein Kind verändert eine Beziehung vollkommen. Und wenn es in einer Beziehung schon vor und während einer Schwangerschaft gekriselt hat, dann wird ein Baby die Partnerschaft nicht retten können, im Gegenteil. Die Veränderung zum ersten Kind ist deutlich gravierender, als wenn sich ein Paar für ein weiteres Kind entscheidet.

    Probleme im Liebesleben

    Wenn das Baby geboren ist, ist erst einmal alles eitel Sonnenschein. Doch schon nach wenigen Tagen sind Vater und Mutter dank durchwachter Nächte übermüdet und gereizt. Das gesamte Leben wird von dem kleinen Wesen auf den Kopf gestellt und alles muss sich erst einspielen. Auch das Liebesleben.

    In den ersten Wochen oder sogar Monaten haben viele frischgebackene Mamas keine Lust auf Sexualität und bevorzugen eher das Kuscheln. Wenn der Partner dies nicht akzeptieren will, dann ist es häufig schwierig für die Beziehung.

    Besonders schwierig wird es für den frischgebackenen Vater, wenn er eifersüchtig auf das Baby wird, da dieses nun eine ganz enge Beziehung zur Mama aufbaut und der Papa sich oft wie das fünfte Rad am Wagen fühlt. Mit dem Baby schmust die Mama die ganze Zeit, sexuelle Gefühle dem Partner gegenüber haben viele Frauen in der Anfangszeit jedoch nicht.

    Das Baby bestimmt den Rhythmus

    Während ein Paar vor der Geburt ihres ersten Kindes praktisch tun und lassen kann, was es will, bestimmt nach der Geburt das Baby den Alltag. Alles wird auf den Rhythmus des Babys abgestellt. Einkaufen, kochen, wegfahren, kuscheln - alles muss sich nach dem Baby richten.

    Viele Paare haben damit anfangs Probleme und streiten sich oft. Je weniger sie miteinander sprechen, desto größer werden die Beziehungsprobleme. Paare, die sich schon in der Schwangerschaft auf diese Probleme einstellen, kommen häufig besser damit zurecht.

    Trotzdem bedeutet gerade das erste Kind eine große Umstellung. Wenn sich der Alltag jedoch eingespielt hat, festigt ein Baby die Beziehung zwischen Mann und Frau und einem zweiten Kind steht nichts mehr im Wege.

    Weitere Situationen, die eine Partnerschaft verändern können

    Neben dem Nachwuchs gibt es noch weitere Faktoren und Situationen, die eine große Veränderung der Beziehung mit sich bringen können. Mögliche Beispiele:

    • eine Beförderung
    • eine Kündigung
    • eine neue Arbeitsstelle, die einen Umzug erforderlich macht
    • neue Freunde
    • eine Krankheit
    • ein Heiratsantrag
    • ein Hauskauf

    Je nachdem, wie sehr eine solche Veränderung den Alltag beeinflusst und/oder wie unerwartet eine bestimmte Situation auftritt, dementsprechend stark kann auch der Effekt auf die Partnerschaft ausfallen. Wie dieser aussieht, hängt natürlich von der jeweiligen Lage ab.

    Eine Beförderung beispielsweise kann dazu beitragen, dass der Partner von nun an mehr Zeit im Büro verbringt, was dem anderen mit der Zeit gegen den Strich geht - die Beziehung wird irgendwann darunter leiden. Die Beförderung kann aber auch bedeuten, dass nun das Traumhaus in erreichbare Nähe rückt: hier stellt sich die Frage, ob beide Partner tatsächlich schon bereit sind für diesen nächsten Schritt. Gleiches gilt für den Heiratsantrag, der in manchen Fällen so unerwartet kommt, dass man gar nicht weiß, wie man darauf reagieren soll.

    Die Kündigung wiederum kann zu einem harten Rückschlag werden, sowohl finanziell, als auch psychisch. Verdient der andere Partner nicht genug, ist unter Umständen ein Wohnungswechsel angesagt. Die Jobsuche und Frustration bei einer Absage belasten die Partnerschaft zusätzlich. Steht ein Umzug an, weil der neue Job in einer anderen Stadt liegt, bedeutet dies, je nach Entfernung, Familie und Freunde zurück zu lassen und irgendwo einen Neuanfang zu wagen - nicht jede Beziehung wird diese Veränderung überstehen.

    Die Gründe für Veränderungen in einer Partnerschaft sind somit sehr vielseitig. Entscheidend ist, dass man mit seinem Partner darüber redet und versucht, eine Lösung zu finden, mit der sich beide Seiten identifizieren können - dazu gehören auch regelmäßige Gespräche über die Zukunft, um sicher zu gehen, dass sich beide in dieselbe Richtung bewegen.

    Wenn die Liebe Veränderungen erfahren muss

    Umzugstransporter auf Straße
    umzugstransporter © Maria.P. - www.fotolia.de

    Das Leben ist wie ein stetig fließender Fluss. Ständig finden Veränderungen statt, die auch auf das Paar starken Einfluss ausüben können. Oftmals zerbrechen Beziehungen an neuen Situationen. Ein Umzug in die Fremde und Veränderungen im Job können zu einer großen Belastung werden.

    Wichtig ist es immer, dass Paare miteinander sprechen und ihre Gefühle dem anderen offenlegen, denn manchmal zeigen sich an diesem Punkt Probleme, die mit der veränderten Lebenssituation nichts zu tun haben.

    Den Problemen gemeinsam auf den Grund gehen

    Hier zeigen sich schon gerne unterschiedliche Sichtweisen und Ziele, die bis dahin nicht zu erkennen waren. Bisher gut funktionierende Partnerschaften erleben durch räumliche Trennungen eine schwierige Lebensumstellung.

    Sicherheit kann hier durch Telefonate und den regen Austausch über SMS oder Email geschaffen werden. Machtkämpfe, die durch den Fall oder Aufstieg des Partners im Berufsleben entstehen, sind oft Auslöser für schwere Krisen. Neid und Unzufriedenheit sind die Folge davon, was vermehrt in Kreisen prominenter Menschen entsteht.

    Partner auf Augenhöhe bleiben

    Damit Veränderungen die Liebe nicht zum Sterben bringen, empfehlen Experten den richtigen Umgang mit der neuen Problematik. Der vermeintliche Unterlegene muss unbedingt sein Selbstwertgefühl wieder auf ein gesundes Maß bringen, denn die Gleichwertigkeit beider Menschen muss in der Beziehung gegeben sein. Zu überlegen ist, warum diese Veränderungen so sehr zu schaffen machen, denn an den Grundfesten einer gut funktionierende Liebe dürfte nicht zu rütteln sein.

    Keine Beziehung ist perfekt - dies wird einem beispielsweise immer wieder klargemacht, wenn man sich die Partnerschaften in der Welt der Prominenten ansieht...

    Beziehungsfehler der Stars und Sternchen

    In ihrer Kunst sind sie ganz oben und haben alles erreicht. Egal ob Filmstar oder hoch dekorierter Sänger, die meisten von ihnen sind alles andere als oben auf, wenn es um Herzensangelegenheiten geht. Hier finden Sie einige der prominentesten Romantikpannen der Stars und Sternchen aus Funk, Film und Fernsehen.

    Auf zur Nächsten

    Sie galten als das Traumpaar: Teenager-Schwarm Justin Timberlake ("Cry me a River") und Sexbombe Jessica Biel (A-Team, Blade). Nur eine Woche nach deren Trennung wurde Justin händchenhaltend mit Mila Kunis (Black Swan) gesehen. Obwohl es gut und notwendig ist, nach dem Ende einer Beziehung nicht den Kopf in den Sand zu stecken, bleibt fraglich, ob Justins blitzschneller Partnerwechsel tatsächlich hilft, die unvermeidbaren Wunden einer Trennung zu heilen.

    Ich heirate, ich scheide mich, ich heirate...

    Zu heiraten ist mehr, als das Tauschen von Ringen. Es ist das Versprechen, sich gegenseitig durch gute und schlechte Zeiten zu tragen.

    In Hollywood scheint von der ursprünglichen Romantik eines Eheversprechens nicht mehr viel übrig zu sein. Hier werden Ehen geschlossen, um kurz danach wieder beendet zu werden.

    Meistens sind bei der Hochzeit mehr Anwälte als Familienmitglieder anwesend, die dafür sorgen, dass man bei Bedarf so schnell und billig wie möglich aus der Ehe wieder heraus kommt. Obwohl Hollywood in vielerlei Hinsicht Träume erbaut, die uns Normalsterbliche motivieren und inspirieren, so sollten wir uns von den Stars nicht einreden lassen, dass eine Ehe nichts anderes als ein simples Date sei.

    Verkündung der wahren Liebe bevor sie es eigentlich ist

    "Ja, es ist Liebe", so oder so ähnlich lautet fast wöchentlich eine Schlagzeile der Boulevardblätter. Nicht selten ist die frisch verkündete Liebe in der folgenden Woche schon wieder passé. Während es für die filmschaffende und singende Prominenz durchaus zum Berufsbild gehört, mit solchen Geständnissen für Publicity zu sorgen, so trifft das auf "normale" Menschen nicht unbedingt zu.

    Preisen Sie Ihre Liebe auf Facebook und Twitter nur an, wenn es wirklich ernst geworden ist und beide Seiten eine dauerhafte Partnerschaft anstreben. Ansonsten wirkt das nicht nur kindisch, sondern kann auch potentielle Herzblatt-Kandidaten verschrecken.

    Verheiratet und niemand weiß es

    Okay, liebe Frau Janet Jackson, es ist schon zum Stirn runzeln, wenn man eine Ehe über 10 Jahre lang erfolgreich geheim hält, nur um die Scheidung dann so öffentlich auszutragen wie den Sex-Skandal um Bill Clinton.

    Während eine heimliche Hochzeit eine intime Erfahrung sein kann, die nur der engste Familienkreis teilt, ist eine heimliche Ehe doch schon eher ziemlich merkwürdig. Denn immerhin stellt man sich nach außen hin so dar, als ob man noch verfügbar wäre.

    Liebe aus dem Internet - Die virtuelle Partnersuche wird immer beliebter

    Junge Frau liegt mit Notebook auf schwarzer Ledercouch
    Chatten © Frank Eckgold - www.fotolia.de

    Als es noch kein Internet gab, hat es mit dem Kennenlernen und Verlieben ja offensichtlich auch funktioniert, dennoch geht der Trend bei der Partnersuche immer mehr in Richtung virtuelle Welt. Eine Studie der Stanford University zeigte, dass vor allem Homosexuelle meist lieber im Internet auf die Suche nach einem entsprechenden Partner gehen. Aber auch heterosexuelle Leute nehmen die zahlreichen Angebote von Online-Partnerbörsen gerne in Anspruch, vor allem wenn sie auf der Suche nach etwas Bestimmtem sind.

    Bisher liegt die Partnersuche im Freundeskreis immernoch an erster Stelle, was sich jedoch bald ändern kann und wahrscheinlich auch wird, denn die Studie zeigte auch, dass 82% der Menschen, die einen Internetanschluss zur Verfügung haben, in einer festen Beziehung leben, aber im Gegensatz nur 63% derjenigen, die über keinen Internetzugang verfügen.

    Machen Sie es besser - folgende Ratschläge können Ihnen dabei behilflich sein...

    Vier Kompromisse, die in einer Beziehung nicht nötig sind

    Ohne Kompromisse kann keine Ehe oder Beziehung funktionieren. Wir sind nun einmal alle unterschiedlich mit ganz eigenen Ansichten, Verhaltensweisen und spontanen Gefühlsausbrüchen. So gesehen bedeutet eine Partnerschaft, dass man jeden Tag auf den anderen zu geht und in vielerlei Hinsicht zu Zugeständnissen bereit ist.

    Wenn diese Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten in etwa gleich groß ist, steht einer Ehe, die von großer Nähe, unerschütterlichem Vertrauen und tiefen gegenseitigem Respekt gekennzeichnet ist, nichts im Wege. Es gibt jedoch Zugeständnisse, die man in keiner Beziehung machen sollte. Wenn diese doch erforderlich sein sollten, um Ihren Partner bei Laune zu halten, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken läuten.

    1. Geben Sie niemals Ihre Identität auf!

    Gehören Sie auch zu jenen Menschen, die ihren Freundeskreis, Karriere und Hobbys aufgeben oder den Wünschen ihres Partners anpassen, sobald Sie eine neue Beziehung beginnen? Diese schädliche Eigenart sollten Sie schnellstmöglich ablegen.

    Der Mensch an Ihrer Seite sollte Sie so akzeptieren, wie Sie sind. Immerhin hat er sich ja deswegen in Sie verliebt. Und wenn das nicht zutrifft, dann gibt es auch keinen Grund, eine Beziehung mit dieser Person einzugehen.

    Natürlich ist es wichtig für das Überleben und Vertiefen einer Beziehung, dass Sie gemeinsam Zeit miteinander verbringen. Aber um ihre eigene Unabhängigkeit zu bewahren, müssen Sie ihre sozialen Kreise auch außerhalb der Beziehung pflegen.

    2. Machen Sie nicht das Beste aus dem, was Sie haben!

    Insbesondere Frauen neigen dazu, sich nach einigen gescheiterten Beziehungen mit den Mindeststandard zufrieden zu geben. Dafür sollte jedoch niemals die Notwendigkeit bestehen.

    Natürlich ist kein Partner so perfekt, wie wir ihn uns in unseren Träumen ausmalen. Wenn Sie allerdings immer die einzige sind, die Kompromisse machen muss und er nur wenig Interesse für Ihre Anliegen zeigt, sollten Sie zu der Erkenntnis kommen, dass es Menschen gibt, die von Integrität und Charakter nicht viel halten. Es macht Sie auf Dauer nur unglücklich, wenn Sie an jemanden festhalten, der Sie nicht zu wertschätzen weiß.

    3. Versuchen Sie nie, durch Sex Liebe zu erzwingen!

    Eine weitere ungesunde Verhaltensweise ist der Versuch, das Herz des anderen durch sexuelle Hingabe zu gewinnen. Die traurige Tatsache ist jedoch, dass insbesondere Männer durchaus Sex haben können, ohne irgend ein tiefere Verbindung zu Ihnen fühlen zu müssen. Es macht daher keinen Sinn, mit einen Mann zu schlafen, wenn er lediglich auf schnellen und belanglosen Sex aus ist.

    4. Ignorieren Sie niemals die Warnzeichen!

    Wenn uns die andere Person wirklich am Herzen liegt und wir ernsthaft verliebt sind, sind wir dafür anfällig, jegliche Logik zur Seite zu schieben und das Desaster blindlinks auf uns zukommen zu lassen.

    Schützen Sie sich selbst und trauen Sie sich verdächtige Verhaltensweisen Ihres Partners zu hinterfragen. Muss er wirklich jeden zweiten Freitag bis tief in die Nacht an einer Präsentation für den kommenden Montag arbeiten?

    Vier Sätze, mit denen Sie Ihre Beziehung aufs Spiel setzen

    Gerade aufgrund der Tatsache, dass man sich schon lange kennt, verfällt man leicht dem Irrglauben, man könne dem anderen alles sagen. Ein solches Verhalten kann jedoch schnell das bisher friedliche Miteinander in einen schwelenden Beziehungskrach verwandeln. Die folgenden Sätze sollten Sie daher ihr ganzes Beziehungsleben lang vermeiden.

    1. "Warum muss sich eigentlich immer alles um dich drehen?"

    Es kann durchaus sein, dass Ihr Partner etwas egozentrisch ist und deshalb manchmal die Grenze zur sozialen Unverträglichkeit schrammt. Aber es bringt dann wenig, die Frage nach dem "Warum" zu stellen.

    Falls überhaupt eine Antwort hervorgebracht wird, mündet sie wahrscheinlich in einen Streit, weil Sie sich beleidigt fühlen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf den eigentlichen Konflikt. Wenn Ihr Partner sich wieder einmal weigert, zum Geburtstag Ihrer Großtante zu gehen, weil er es so schrecklich langweilig findet, machen Sie ihm klar, warum es Ihnen sehr viel bedeuten würde, wenn er trotzdem ginge.

    2. "Manchmal kannst Du mir echt auf die Nerven gehen!"

    Ja, Ehegatten und Lebenspartner können manchmal echte Nervtöter sein. Aber das trifft auf das Leben allgemein zu. Es gibt viele kleine Dinge, die nerven können. Der tropfende Wasserhahn, die klemmende Tür, der tägliche Feierabendstau.

    Anstatt Ihren Partner als komplette Nervensäge abzustempeln, sollten Sie eher klipp und klar sagen, was Sie an seinem Verhalten so sehr in Rage bringt. Wenn es Ihnen auf den Keks geht, dass Ihr Partner sein Handy immer auf der Kaffeemaschine liegen lässt, dann sagen Sie es ihm genau so und beleidigen Sie nicht seine gesamte Persönlichkeit.

    3. "Du bist so ein Ar***!"

    Ihren Partner mit Kraftausdrücken zu belegen, ist so ziemlich das Schlechteste, was Sie in ihrer Beziehung machen können. Niemand sieht sich gern vulgären Worten ausgesetzt. Machen Sie sich bewusst, was passieren würde, wenn ein Fremder Sie mit obszönen Beleidigungen attackiert. Entweder:

    • gehen Sie in die verbale Gegenoffensive
    • werden handgreiflich
    • tun diese Person schlicht als äußerst dummen Menschen ab

    Und keine dieser drei Reaktionen wollen Sie von Ihrem Partner sehen. Wenn Sie Ihre Beziehung nicht zerstören wollen, sollten Sie daher tunlichst von jeglichen Kraftausdrücken absehen.

    4. "Mir doch egal."

    Das Letzte, was Ihr Partner erwartet, wenn er sich Ihnen öffnet, ist ein abkanzelndes Schulterzucken. Jeder Mensch will von seiner besseren Hälfte verstanden werden. Wenn Sie sich für seine Gefühlslage nicht interessieren, sollten Sie die Beziehung beenden.

    Liebe kennt kein Alter – Senioren können spätes Glück stärker genießen

    Partnersuche und Liebesleben der Generation 50+

    Senioren, älteres Paar sitzt auf Parkbank oder auf dem Friedhof
    aged couple sitting on a bench in a cemetery © Ingo Bartussek - www.fotolia.de

    Liebe kennt kein Alter. Senioren können das Glück in einer neuen Partnerschaft sogar stärker genießen. Sie haben mehr Erfahrung und wissen deshalb besser, wer zu ihnen passt. Außerdem haben Frischverliebte über 50 mehr Spaß am Sex als Jüngere.

    Trotzdem bleiben viele ältere Frauen lieber allein: sie haben keine Lust mehr, einen Mann zu umsorgen und ihm den Haushalt zu führen.

    Partnersuche der Generation 50+

    Wer mit 50 oder 60 Jahren keinen Partner hatte, blickte früher einem einsamen Leben entgegen. Heute suchen selbst 70-Jährige noch aktiv nach einer neuen Liebe – ob im Internet, im örtlichen Sportverein oder bei Flirtkursen für Senioren.

    Rund 6 Millionen ältere Singles gibt es in Deutschland, und viele empfinden dies nicht als Schicksal sondern als Herausforderung. Online-Börsen und Foren für Bindungswillige der Generation 50+ boomen.

    Liebesleben und Zufriedenheit

    Glaubt man den Studien, sind ältere Verliebte dankbarer und zufriedener als jüngere Vergleichsgruppen. Das bezieht sich auch auf die körperliche Liebe: Viele empfinden den Sex im Alter besser als in jungen Jahren.

    Und das Glück hält länger an, da Senioren von Anfang an realistischere Erwartungen an einen Partner haben. Die Phase der Enttäuschung bleibt aus, entsprechend seltener trennt man sich wieder.

    Genderfrage und Eifersucht

    Ganz einfach ist aber auch die späte Liebe nicht. Mancher Mann hängt noch dem traditionellen Rollenbild an, und verlangt, dass seine Partnerin ihm den Haushalt führt und sich ansonsten unterordnet.

    Frauen neigen dagegen tendenziell stärker zur Eifersucht. Die Gründe liegen auf der Hand: da Männer aber einem gewissen Alter rar gesät sind, werden sie argwöhnisch kontrolliert.

    Frauen genießen Freiheit

    Je weniger Frauen auf die finanzielle Unterstützung angewiesen sind, desto stärker weichen jedoch die Geschlechterrollen auf. Eine zunehmende Zahl an Frauen will sich deshalb im Alter nicht mehr fest binden. Erst recht nicht, wenn die Herren nur umsorgt werden wollen.

    Das Kribbeln im Bauch bei einem Flirt genießen aber auch sie - man muss ja nicht gleich heiraten oder zusammenziehen.

    Vier Beziehungsregeln, die Sie brechen dürfen

    Wenn es zum Thema Liebe kommt, haben wir bestimmte Regeln im Kopf, die eine echte Beziehung erfüllend und beständig machen. Diese Regeln haben wir zumeist unbewusst angesammelt. Zum Beispiel, indem wir das Eheleben unserer Eltern als Standard wahrnehmen oder auch auf die Erfahrungen und Meinungen von Freunden hören, wenn es um Liebeskummer geht. Zumeist spielen beim Aufstellen von Regeln auch romantische Hollywood-Filme eine Rolle, die uns das Wesen einer perfekten Liebe diktieren wollen.

    Es ist nachvollziehbar, dass aus diesen bunten Reichtum an Einflüssen Verhaltensregeln entstehen, die eigentlich nicht wirklich für den Beziehungsalltag tauglich sind. Und diese wollen wir hier beim Namen benennen.

    1. Gehe niemals im Streit auseinander!

    Streit ist in einer Beziehung nie etwas, was beiden Parteien Vergnügen bereitet. Insofern wäre es natürlich perfekt, wenn sich ein Streit so schnell wie möglich beilegen ließe. Aber manchmal ist der Grund für die Meinungsverschiedenheit eben nicht einfach so aus der Welt zu schieben.

    Was macht es da Sinn, die Auseinandersetzung so lange am Laufen zu halten, bis einer von Ihnen aufgibt oder der Streit eskaliert? In solchen Fällen ist es einfach besser, wenn sich alle Beteiligten anderen Dingen zuwenden und etwas später das Thema mit beruhigten Gemütern erneut besprochen wird.

    2. Verliebte müssen mehrmals am Tag miteinander kommunizieren!

    Für einige Paare reicht es völlig aus, wenn sie am Ende des Tages kurz miteinander telefonieren, um über die Ereignisse des Tages zu kommunizieren. Viele junge Paare glauben jedoch, dass es ihrer Liebe schadet, wenn sie sich nicht mehrmals am Tag eine SMS schicken oder kurz anrufen.

    Dabei sollten Sie jedoch nicht vergessen, dass eine Liebesbeziehung keine elterliche Beziehung ist. Mit anderen Worten ausgedrückt, Sie müssen Ihren Partner nicht über jeden Ihrer Schritte informieren oder jede Stunde nachfragen, ob alles in Ordnung ist.

    Wenn Sie Ihren Schnuckelhasen nicht fünfmal am Tag anklingeln, bedeutet das nicht, dass Sie ihn nicht lieben, sondern schlicht mit anderen Dingen (Arbeit oder Hausaufgaben zum Beispiel) beschäftigt sind.

    3. Jeder wichtige Schritt in der Beziehung muss einen Jahrestag haben!

    Für ein Paar ist es wichtig, den Hochzeitstag oder den Tag zu zelebrieren, ab dem man die Beziehung begonnen hat. Immerhin wird so deutlich, dass ihre Zuneigung von Bestand ist.

    Aber müssen Sie wirklich den ersten Kuss, den ersten Sex, das erste Mal "Ich liebe Dich", den ersten Besuch bei Ihren Eltern etc. zum Jubeltag erheben, der jedes Jahr mit Geschenken und Restaurantbesuch gefeiert wird? Damit strapazieren Sie nicht nur ihren Geldbeutel, sondern reduzieren auch den Wert der wirklich wertvollen Jahrestage wie den Hochzeitstag.

    4. Mein Partner muss auch mein bester Freund sein!

    Wollen Sie Ihren Partner wirklich in diese Rolle zwingen? Einem Lebenspartner kommen andere Aufgaben zugute, die Sie von einem besten Freund nicht verlangen können. Und hierbei ist nicht nur das freudige Treiben zwischen Laken und Decke gemeint, sondern auch die Hilfestellung, Ziele erreichen zu können oder bei gesundheitlichen Problemen für den anderen Tag und Nacht da zu sein.

    Mit Ihrer besten Freundin tauschen Sie Klamotten und den neueste Tratsch aus der Nachbarschaft aus. Ihr Mann ist der Fels in ihrer Brandung.

    Romantischer Frühjahrsputz: So vermeiden Sie Beziehungskiller

    Versuchen Sie einmal für die nächsten Wochen die folgenden typischen Beziehungssünden zu umgehen. Sie werden sehen, dass Sie Ihre Partnerschaft in kürzester Zeit deutlich verbessert haben.

    1. Häufiger Gebrauch des Wörtchens "immer"

    Sätze wie "Immer machst du ..." oder "Du bist immer gleich eingeschnappt" sind verbale Beziehungstöter. Wenn Sie mit Herzblatt uneins sind, sagen Sie nicht, wie sich der Betreffende verhält und fühlt.

    Sprechen Sie eher in der Ich-Form und bringen Sie damit zum Ausdruck, was Sie eigentlich bewegt. Anstatt eines "Du bist immer gleich eingeschnappt" wäre "Ich wollte dich nur etwas aufziehen" eine harmonischere Option.

    2. Sie würdigen die drei Worte nicht

    "Ich liebe dich", sagt man nicht einfach so, um ein Telefonat oder eine SMS zu beenden. Diese drei Worte bergen mehr Bedeutung in sich als ein Satzzeichen.

    Sie haben lange darauf gehofft, jene Person zu finden, der Sie nun diese drei bestimmten Worte sagen können. Benutzen Sie "Ich liebe dich" auch häufiger einmal so, wie es gemeint ist: persönlich und aufrichtig.

    3. Ausschließlich getrennt duschen

    Es gehört zum alltäglichen Leben, dass wir uns aneinander gewöhnen. Dennoch sollten Sie aufhören, nebeneinander herzuleben, sondern sich wieder auf das Miteinander besinnen.

    Eine gemeinsame Dusche ist mehr als eine Form des sexuellen Vorspiels. Sich gegenseitig zu waschen und die speziellen körperlichen Eigenheiten des anderen zu betrachten, ist ein zutiefst intimer Moment, der mehr als pure Erregung bündelt, sondern schlicht in tiefes Vertrauen mündet.

    4. Kommunikation über soziale Netzwerke

    Finden Sie es nicht auch seltsam, wenn sich zwei Menschen, die zusammen Tisch und Bett teilen, sich gegenseitig Nachrichten auf Facebook schreiben? Bis zu einem gewissen Maße kann das Kommunizieren über die "Social Networks" wie Twitter oder Facebook durchaus unterhaltsam sein, aber es sollte kein Ersatz zur mündlichen Kommunikation werden. Wenn Sie Ihrem Liebling schon auf Facebook gepostet haben, dass Ihr Arbeitskollege wieder einmal Ihren Joghurt gegessen hat, was erzählen Sie Purzelbär dann, wenn Sie nach Hause kommen?

    5. Höfliche Formulierungen übersehen

    Im Zuge der täglichen Belastungen bleibt für höfliche Formulierungen nicht immer die Zeit oder der Nerv. Dennoch sollten wir nie vergessen, dass eine Liebesbeziehung kein gegebener Umstand ist. Es ist vielmehr ein Geschenk. Schätzen Sie es, indem Sie nicht auf Bitte und Danke in ihrer Kommunikation mit Schnuppelhase verzichten.

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: young couple © nsphotography - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Young couple playing © laurent hamels - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: portrait of a young couple © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: liebe © martin schmid - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Couple © Kurhan - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Couple Eating An Al Fresco Meal © Monkey Business - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Couple walking at beach smiling © Monkey Business - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: wima 13 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Healthy lifestyle © diego cervo - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Angry Couple © Jason Stitt - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Erdbeeren füttern © Kzenon - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Young couple in their new house © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Dessert verfüttern © Kzenon - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Attractive elegant young couple drinking a cocktail at the resta © pio3 - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Couple going through a rough patch © auremar - www.fotolia.de

    Autor:

    Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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