Massagen - Merkmale, Wirkung und Arten

Brünette Frau bei der Rückenmassage, der rechte Arm im Vordergrund, das Gesicht lächelnd auf dem Handrücken

Die wichtigsten allgemeinen Wirkungsweisen einer Massage auf den Körper und Geist

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Massage ist eine manuelle Behandlungsform, die der Beseitigung diverser Krankheiten und Unpässlichkeiten dient. Je nach Methode und unterstützend verwendeter Hilfsmittel lassen sich mit der Behandlung unterschiedliche Wirkungsweisen erzielen. Die Massage beseitigt nicht nur körperliche Probleme. Informieren Sie sich über die Merkmale und Wirkung unterschiedlicher Massagearten.

Massage - Generelle Merkmale

Die Massage ist eine traditionell überlieferte Behandlungsmethode, die im Laufe der Zeit auf der ganzen Welt durch

eine stetige Weiterentwicklung erfuhr, obwohl sie zeitweise in Vergessenheit geraten war. Inzwischen umfasst sie die unterschiedlichsten Massageformen, welche diverse Wirkungsweisen erzielen können.

Es handelt sich um eine Behandlung, bei der Muskeln, Bindegewebe und Haut beeinflusst werden. Es kommen Druck-, Zug- und Dehnungsreize zur Anwendung. Doch nicht nur körperlich kann man von einer Massage profitieren; auch die Psyche wird positiv beeinflusst.

Der Einsatz von Händen, Körper und Hilfsmitteln

Meist werden Massagen mit den bloßen Händen beziehungsweise mit den Armen des Masseurs ausgeführt. Einige Massageformen fordern auch den Einsatz des gesamten Körpers des Massierenden.

Um den Behandlungseffekt zu steigern, können diverse Hilfsmittel eingesetzt werden, beispielsweise Noppenbälle oder spezielle Bürsten. Auch der Wasserstrahl, der sich in seiner Intensität variieren lässt, kann für die Massage Anwendung finden.

Außerdem lassen sich Massagegeräte einsetzen, welche den mechanischen Reiz auf der Haut, dem Bindegewebe und der Muskulatur mit Strom, Wärme- oder Lichtenergie kombinieren. Zusätzlich können Kräuter- und Ölanwendungen dazu beitragen, dass mit der Massage ein ganzheitlicher Effekt erzielt werden kann. Beruhigende Zusätze beispielsweise wirken entspannend, ölhaltige Produkte hautpflegend und antiseptische Mittel desinfizierend.

Rückenmassage mit roter Rose im Vordergrund und einzelnen Rosenblättern
Rückenmassage mit roter Rose im Vordergrund und einzelnen Rosenblättern

Verschiedene Wirkungsweisen von Massagen

In erster Linie dienen heutige Massagen der Entspannung. Sie lösen muskuläre Blockaden und erhöhen die Beweglichkeit der Gelenke.

Insbesondere kann ein positiver orthopädischer Effekt erzielt werden, wenn die manuell angewandten Massagetechniken mit gymnastischen Übungen verbunden werden. Letztere tragen dazu bei, dass Dysbalancen des Körpers beseitigt und Muskeln gezielt aufgebaut werden. Zu den weiteren Vorzügen zählen

  • eine verbesserte Durchblutung
  • ein gesenkter Blutdruck
  • ein niedrigerer Puls
  • ein verbesserter Zellstoffwechsel im Gewebe
  • weniger Stress
  • eine schnellere Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Lösen von Narben und Verklebungen
Kopfmassage mit roten und weißen Rosenblüten im Vordergrund
Kopfmassage mit roten und weißen Rosenblüten im Vordergrund

Massagen nach Operationen

Gleichzeitig wird beim Massieren die Durchblutung der behandelten Körperregionen gesteigert. Dies bewirkt eine verbesserte Versorgung der Organe mit Sauerstoff sowie eine Anregung des Zellstoffwechsels.

Er garantiert eine schnellere Wundheilung, weswegen Massagen den Patienten häufig nach Operationen verabreicht werden. Außerdem sorgt das sanfte Massieren dafür, dass das Narbengewebe elastischer bleibt und dass Verklebungen vermieden werden. Durch Lymphdrainagen lassen sich gestaute Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe beseitigen. Beispielsweise kommt der Lymphdrainage eine besondere Bedeutung nach Tumoroperationen zu, bei welchen den Patienten Lymphknoten entfernt wurden.

Massagen gegen Schmerzen

Das Massieren löst auf der Haut gewisse mechanische Reize aus, welche über die Nervenbahnen an das Bindegewebe, die Muskulatur und an bestimmte Körperorgane weitergeleitet werden. Diese Reize können dazu beitragen, Schmerzsymptome auszuschalten oder zumindest für eine gewisse Zeit zu unterdrücken. Das Verhalten, schmerzende Körperregionen zu reiben, besitzt der Mensch wahrscheinlich ohnehin instinktiv.

Im Grunde genommen kann auch die Akupressur als Erweiterung der Massage angesehen werden, da auch diese Behandlungsmethode in unterschiedlicher Intensität ausgeführt werden kann. Dass gewisse Druckpunkte des Körpers in einem engen Zusammenhang mit den inneren Organen stehen, wird insbesondere in der alternativen Heilkunst geschätzt. Ein weiteres Beispiel für diese Verknüpfung ist die Reflexzonenmassage.

Beruhigung durch Massagen

Die psychisch beruhigende Wirkung von Massagen kann mit dem Streicheln verglichen werden, das man Kindern angedeihen lässt. Der Blutdruck kann auf ein Normalniveau sinken, auch die Pulsfrequenz reguliert sich.

Das vegetative Nervensystem kommt zur Ruhe, so dass der Einsatz von Psychopharmaka entsprechend gedrosselt werden kann. Auch nach einem arbeitsreichen Tag hilft die Massage dem Körper, Stress abzubauen und neue Energien aufzutanken. Letzteren Effekt nutzen unter anderem Wellnessanbieter aus, bei denen die unterschiedlichsten Massagen zum Standardangebot gehören.

Die Kunst der Massage - das körpereigene Immunsystem wird dadurch zu Höchstleistungen motiviert

Ein Plus an Lymphozyten - Durch eine Massage werden unsere Selbstheilungskräfte aktiviert

Massage - Junge Frau liegt mit Kopf auf weißem Handtuch und wird massiert
Getting a massage - with face © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Eine amerikanische Studie zeigt nun wieder einmal auf eindrucksvolle Weise, welche unglaubliche Wirkung eine richtige Massage auf den Menschen haben kann. 29 Probanden ließen sich von ausgebildeten Fachkräften 45 Minuten massieren. Vor der Behandlung, währenddessen und direkt danach wurden ihnen Blutproben entnommen, die dann im Labor untersucht wurden.

Entspannung und Immunabwehr

Das Ergebnis war ganz erstaunlich. Nach der Massage enthielten alle Blutproben deutlich mehr weiße Blutkörperchen als zuvor. Diese vielen Lymphozyten zeigen an, dass das Immunsystem besonders aktiv ist. Auch das Hormon Cortisol, das beim Menschen Stress auslöst, war plötzlich in deutlich geringer Konzentration vorhanden. Massagen entspannen also und regen gleichzeitig das Abwehrsystem im Körper an.

Massagen zur Selbstheilung

Die Studienergebnisse legen nahe, auch bei schweren Leiden wie Autoimmunerkrankungen Massagen zu verschreiben, damit der Körper sich selbst besser heilen kann. Wer viele Lymphozyten im Blut hat, kann sich besser vor Entzündungen und anderen körperschädlichen Prozessen schützen, denn die kleinen Blutblättchen streifen wie Polizisten durch den Organismus und suchen Feinde.

Massagen stärken das Immunsystem und bauen Stress ab

Eine regelmäßige Massage ist nicht nur eine Wohltat für die Seele und ein Mittel zur Entspannung, sie stärkt auch das Immunsystem und hilft dabei Stress abzubauen. Dies zeigte eine Studie am Cedars-Sinai-Medical Center in Los Angeles.

Die Forscher teilten die Probanden in zwei Gruppen ein, von denen die eine Massage erhielt, die andere nicht. Im Blut der massierten Teilnehmer fanden die Wissenschaftler einen geringeren Wert an Cortisol, welches allgemein als Stresshormon bezeichnet wird. Zudem war die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöht, ein Anzeichen für ein gesundes, aktives Immunsystem.

Massagen machen uns gesund und glücklich

Wer schon einmal in den Genuss einer Massage kam, möchte in der Regel immer wieder einmal massiert werden. Der Grund dafür ist einfach: Massagen fühlen sich gut an und verhelfen uns zur Entspannung.

Tatsächlich bildet die Massage einen klassischen Bestandteil der Medizin. Schon in der alten chinesischen Traditionsmedizin werden Massagen als Heilmittel eingesetzt. Durch gezieltes Stimulieren von Muskeln können nicht nur Verspannungen gelöst, sondern auch der gesamte Blutfluss angeregt werden. Professionelle Masseure können auch die Lymphsysteme so ansprechen, dass Symptome verschiedener organischer Krankheiten gelindert werden.

Aber auch gesunde Menschen sollten sich von Zeit zu Zeit eine Massage gönnen, denn die gezielte Berührung macht uns nachweisbar glücklich. Studien haben gezeigt, dass unter Massagen vermehrt Glückshormone ausgeschüttet werden. Besonders stark ist die Ausschüttung von Oxytocin, das sowohl unser Immunsystem stimuliert, als auch Gefühle wie Vertrauen und Glück fördert.

Natürlich können Massagen innerhalb einer Partnerschaft auch sehr erregend wirken.

Massageformen

Massage - Grünes Massageöl fließt aus einer Flasche in die aufgehaltene Hand
Massage - Grünes Massageöl fließt aus einer Flasche in die aufgehaltene Hand

Man unterscheidet mehrere Massageformen. Linderung bzw. Heilung können dabei auf zwei verschiedene Arten erzielt werden.

Im klassischen Fall behandelt man Muskeln und Haut dort, wo massiert wird, während man bei anderen Formen bestimmte Organleiden durch Behandlung entsprechender Meridiane ansprechen kann. Somit kann eine Unterteilung in direkte und klassische Massagen erfolgen; manche Massagen passen in beide Sparten.

Direkte Massagen

Zu den direkten Massagen zählen dabei

Junge Frau liegt auf dem Bauch und bekommt Schultermassage
Junge Frau liegt auf dem Bauch und bekommt Schultermassage

Esoterische Massagen

Zu den esoterischen Massagen gehören:

Schwarzhaarige Frau bei einer Schröpfbehandlung, drei Schröpfgläser auf dem Rücken
Schwarzhaarige Frau bei einer Schröpfbehandlung, drei Schröpfgläser auf dem Rücken

Erotische Massagen

Schließlich lässt sich noch eine Abgrenzung durch erotische Massagen vornehmen. Diese Massagen konzentrieren sich vorwiegend auf den Intimbereich; ein sexueller Höhepunkt steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Zu dieser Form der Massage zählen:

Erotische Paarmassage, Masseur mit nacktem Oberkörper und Masseurin in weißem Kleid massieren ein na
Erotische Paarmassage, Masseur mit nacktem Oberkörper und Masseurin in weißem Kleid massieren ein nacktes Paar am Rücken

Ein Überblick über Wirkung und Anwendung verschiedener Massagetechniken

Frau in blauer Kleidung bekommt eine Thai-Massage, die Arme nach hinten gestreckt
girl is relaxing from massage by professional therapists © chachanit - www.fotolia.de

Der eine hat’s im Nacken, der andere klagt über Rückenschmerzen und wiederum jemand möchte einfach nur entspannen – für alle drei Personengruppen gibt es eine Lösung: die Massage. Doch das Angebot an Techniken und deren unterschiedlichen Wirkungen ist enorm groß und kann schnell dazu führen, dass man den Überblick verliert. Welche Massage ist denn für welche Beschwerden geeignet?

Klassische Massage

Die klassische Massage wird auch als Schwedische Massage bezeichnet. Sie dient der Lockerung von Muskulatur und Förderung von Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel. Besonders bei Schmerzen im Bereich des Rückens uns Kopfes, aber auch bei Schlafproblemen oder depressiven Verstimmungen wird sie angewendet. Dabei kommen zum Teil auch etwas festere Handgriffe zur Anwendung, wie zum Beispiel durch Kneten, Streichen, Klopfen oder Reiben.

Lymphdrainage

Sanfter verläuft die Lymphdrainage. Hier werden leichte Pump- und Streichbewegungen ausgeführt um den Körper zu Entschlacken und die gestauten Körpersäfte wieder anzukurbeln. So eine Massage fördert das allgemeine Wohlbefinden, kann aber auch speziell zur Regeneration, zum Beispiel nach chirurgischen Eingriffen oder Sportverletzungen durchgeführt werden.

Lomi Lomi Behandlung

Deutlich exotischer ist die Lomi Lomi Behandlung aus Hawaii. Im Vergleich zur klassischen Massage verwendet der Masseur hierbei deutlich mehr (und häufiger) Massageöl und knetet, drückt und reibt nicht nur mit seinen Händen, sondern auch mit den Unterarmen und Ellbogen die Haut der zu massierenden Person. Durch diese Therapie kann die innere Ruhe gefördert werden, zudem löst sie auch sehr tief liegende Verspannungen. Verwendung findet Lomi Lomi am gesamten Körper, doch besonders an untypischen Stellen wie Handgelenken, Kniekehlen oder Achselhöhlen.

Fußreflexzonenmassage

Wie der Name schon verrät, kümmert man sich bei der Fußreflexzonenmassage um die Füße. Diese sind in bestimmte Reflexzonen eingeteilt, deren Behandlung Verspannungen und Beschwerden in verschiedenen Körperregionen lindern können. Diese verläuft durch ausübenden Druck auf die Fußsohle, und zwar mit den Daumenkuppen.

Shiatsu

Beim Shiatsu soll das Qi, die Lebensenergie, wieder zum Fließen gebracht werden; es gilt also, vorhandene Blockaden zu lösen. Die Massage, die aus drückenden, streichenden und reibenden Bewegungen besteht, kann dabei am gesamten Körper durchgeführt werden. Ein langes Gespräch vor der Massage verdeutlicht dem Masseur, in welchem Bereich sich die Blockaden befinden.

Thai-Massage

Auch die Thai-Massage wirkt sich positiv auf die Lebensenergie aus und hilft zudem bei Muskelverspannungen. Im Gegensatz zum Shiatsu werden hier deutlich kraftvollere Massagegriffe durchgeführt, und zwar nicht nur mit den Händen; auch Füße, Ellbogen und Knie kommen dabei zum Einsatz. Bei dieser Massage muss die behandelte Person verschiedene Positionen einnehmen.

Die Welt der Massagen – sind die Techniken wirklich medizinisch wertvoll?

Frau auf Holzliege liegend mit rosa Handtuch bekleidet bekommt ayurvedische Massage am Rücken von anderer Frau
ayurvedische massage 4 © Claus Mikosch - www.fotolia.de

Anfang des 19. Jahrhunderts hat die Schulmedizin die Massage als wirksames Heilmittel anerkannt. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Massagearten und –techniken, die entweder pur oder mit entsprechenden Hilfen wie Düften, Wärme oder Kälte kombiniert Anwendung finden. Dabei stehen eine Menge unterschiedlicher Handgriffe zur Verfügung, die sowohl der Entspannung dienen sollen, aber auch zahlreiche Leiden und Beschwerden lindern können. Doch welche Massagearten bringen wirklich einen medizinischen Nutzen mit sich?

Viele positive Nutzen für den Körper

Die Medizin ist sich zumindest in diesen Punkten einig: durch eine Massage – beispielsweise die traditionelle Form – werden Verklebungen in den Gewebeschichten gelöst, wird die Durchblutung gesteigert, wird Lymphe abgebaut und die Muskulatur entspannt. Auch eine Schmerzlinderung ist durch ein bestimmtes Reiben, Drücken und Streichen möglich. Besonders bei Kreuzschmerzen wird Patienten häufig eine Massage verordnet und die Mehrheit der Mediziner befürwortet diese Therapie auch. Doch dabei bleibt es Fakt, dass nicht alle Massageformen zur Schmerzlinderung geeignet sind.

Bei Rückenschmerzen zählt vor allen Dingen die Mobilisierung

Die Kräftigung der Muskulatur, die Verbesserung der Haltung und ausreichend Bewegung – dies sind Therapieansätze, die Ärzte bei Rückenleiden besonders verschreiben, denn diese seien deutlich wirkungsvoller, was im Gegensatz zu zahlreichen Massagen wissenschaftlich belegt ist. Dass eine Massage dem Patienten guttue, würde in vielen Fällen auch einfach daran liegen, dass er sich durch die individuelle Behandlung durch den Masseur oder Physiotherapeuten sehr wohl fühlt. Der menschliche Kontakt sei es demzufolge oftmals, der den positiven Effekt einer Massage mit sich bringt.

Wohltuende Techniken der Massagen aus aller Welt

Frau mit nacktem Oberkörper liegt auf Liege mit roten Rosenblättern und bekommt Rückenmassage
Rückenmassage © Kzenon - www.fotolia.de

Ob gegen Schmerzen oder einfach nur für ein Wellness Feeling – Massagen sind ein Genuss für Körper und Seele. Welche Massage-Technik könnte die Perfekte für einen selbst sein?

Thai-Massage und Lomi Lomi Nui Massage

Zum Beispiel ist für die Mobilisierung des Körpers eine Thai-Massage eine gute Wahl. Der Masseur löst mit ganzem Körpereinsatz Blockierungen. Dies geschieht durch die Kraft seiner Füße, Ellenbogen, Daumen, Handflächen und Knien. Bei einer klassischen Massage wird die Muskulatur gewalkt und geknetet. Klopfen und Vibrations-Griffe fördern Durchblutung sowie eine Auflockerung. Gegen Entzündungen und Verspannungen der Muskulatur wirkt sie sehr effektiv.

Von Hawaii kommt die Lomi Lomi Nui Massage. Zwei Stunden dauert diese Behandlung mit einem herrlichen Massageöl. Körper und Geist sollen behandelt werden. Eine intensive Behandlung der Schmerzen ist ebenso möglich wie ein reines Gefühl von Wellness. Emotionale Regungen lassen sich auf diese Weise auslösen.

Ayurveda-, Hot-Stone-, Aroma- und Klang-Massage

Als indische Heilkünste gelten die Ayurveda- und Hot-Stone-Massagen. Ayurveda Behandlungen versprechen die Anwendung von angenehm angewärmten Ölen. An erster Stelle stehen hier die Entspannung und ein allgemeines Wohlgefühl. Bei der Aroma-Massage verführen duftende Öle nicht nur die Nase. Vibrierender Schall hilft bei der Klang- Massage Traumata und Stress abzubauen, jedoch ist diese Variante nicht Jedermann Sache.

Thai Massage - Entspannung und Hilfe bei gesundheitlichen Beschwerden

Vier Massagestempel auf Bastmatte
Massage Stempel - Kräuterstempel © Daniel T. Seebacher - www.fotolia.de

Massagen sind seit Jahrhunderten ein sanftes und natürliches Mittel gegen eine Vielfalt von Beschwerden sowie eine hervorragende Möglichkeit Entspannung zu finden. Zu einer in Deutschland immer beliebter werdenden Massageformen zählt die Traditionelle Thai Massage, die besonders bei gesundheitlichen Beschwerden Linderung verschaffen kann. Entwickelt wurde die Thai Massage durch Jivaka Kumar Bhaccha, der einst Magadha-Königs Bimbisara zu Diensten war.

Unterschiede zur Ganzkörpermassage

Die Traditionelle Thai Massage unterscheidet sich gegenüber der am meisten in Deutschland praktizierten klassischen Ganzkörpermassage gleich durch mehrere Aspekte. So wird bei der Thai Massage nicht einfach nur massiert, sondern vielmehr eine Kombination aus Dehnen, Massieren, Akupressur sowie verschiedene Anwendungen aus dem Bereich Ayurveda durchgeführt.

Auflösung von inneren Energieblockaden und Linderung von Beschwerden

Wie bei allen Anwendungen der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM genannt, steht die ganzheitliche Betrachtung des Menschen im Vordergrund. Hierbei gehen die Masseure und TCM-Ärzte davon aus, dass Energieblockaden im Körper der Grund für viele Krankheiten und Beschwerden sind. Damit diese Beschwerden aufgelöst oder zumindest gelindert werden können sollten in erster Linie diese inneren Blockaden Auflösung finden. Die Thai Massage konzentriert sich auf diese Energieblockaden.

Die Massage findet zumeist auf dem Boden oder auf einem Futonbett statt, da der Masseur so deutlich mehr Kraft und Druck bei der Massage ausüben kann. Die Traditionelle Thai Massage kann bis zu zwei Stunden dauern und ist oftmals für Neulinge gewöhnungsbedürftig, da nicht wie gewohnt ein sanftes Massieren erfolgt. Durch Druck auf die unterschiedlichen Akupressurpunkte sollen Blockaden gelöst und zusätzlich eine tiefe Entspannung ermöglicht werden. Diese stellt sich oft schon während der Thai Massage ein und kann besonders Kopf- oder Rückenschmerzen rasch lindern. Diese Beschwerden gehören demzufolge auch zu denjenigen, die mittels Traditioneller Thai Massagen heilfördernd therapiert werden können.

Zusätzliche Anwendung von ayurvedischen Methoden

Zudem kann diese Massageform auch bei innerer Unruhe, Schlafstörungen, Migräne, Bewegungsstörungen, Arthrose und zahlreichen weiteren Beschwerden eingesetzt werden. Neben dem Dehnen, Kneten, Massieren und Drücken können zusätzlich Anwendungen durchgeführt werden. Hierzu zählen unter anderem Kräuterstempel, das Auflegen heißer Steine oder auch eine der ayurvedischen Anwendungen wie etwa das Gießen von Öl auf die Stirn.

Entspannung für Körper und Seele

Wie sich unschwer erkennen lässt handelt es sich bei der Traditionellen Thai Massage nicht einfach nur um eine Massage. Ob man sich einfach nur verwöhnen lassen oder gezielt gegen Beschwerden vorgehen möchte-die Thai Massage kann auf jeden Fall eine wunderbare Möglichkeit sein entspannt seiner körperlichen und seelischen Gesundheit Unterstützung zu bieten.

Grundinformationen zum Massieren

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Massage is wonderful © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Rückenmassage © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Nice brunette on antistress treatment in salon © Marin Conic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: massage öl © Hannes Eichinger - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful woman getting a massage © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Woman Getting Cupping Treatment At Spa © Andrey Popov - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Couple massage in progress © Couperfield - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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