7. Dezember 2009
Kreislaufbeschwerden äußern sich durch viele unterschiedliche Symptome. Oft können Kreislaufbeschwerden auch durch Hausmittel behandelt werden.
Patienten mit Kreislaufbeschwerden fühlen sich matt und schwindelig. Das Herz schlägt häufig sehr schnell und teils auch unregelmäßig. Die Patienten sind schnell müde und oftmals nicht voll belastbar. Zusätzlich bemerken die Betroffenen häufig Kopfschmerzen. Vielen Patienten ist übel und sie haben kalten Schweiß am Körper und besonders auf der Stirn. Im schlimmsten Fall kann es auch zu einer Ohnmacht kommen.
Kommen diese Symptome nur selten vor, kann sich der Patient meist auch selbst mit Hausmitteln helfen. Morgens nach dem Aufwachen sollten die Betroffenen nicht sofort aufstehen sondern sich erst einmal im Bett aufsetzen und die Füße nach unten baumeln lassen. So kann der Kreislauf in Schwung kommen. Nach dem Aufstehen helfen Wechselduschen gegen die Kreislaufbeschwerden. Dabei braust man sich zuerst mit warmem Wasser ab und beendet die Wechselduschen mit kaltem Wasser, das von unten (den Füßen) nach oben gespritzt wird. Grundsätzlich helfen auch eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft, um den Kreislauf in Schwung zu halten.
Helfen diese Hausmittel nicht, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser führt eine körperliche Untersuchung durch, hört dabei den Herzschlag des Patienten ab und misst den Blutdruck. Viele Patienten mit Kreislaufbeschwerden haben einen sehr niedrigen oder auch einen zu hohen Blutdruck.
Je nach Art der Erkrankung können häufig auch pflanzliche Medikamente helfen, den Kreislauf zu regulieren und ggfs. den Blutdruck auf ein Normalmaß anzuheben.
Kreislaufbeschwerden können jedoch auch der Vorbote oder ein Symptom einer ernstzunehmenden Erkrankung sein. Hier kann es notwendig sein, zum Beispiel so genannte Beta-Blocker einzunehmen, um die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles zu reduzieren.
Neben den Beta-Blockern können auch weitere Medikamente zur Behandlung der Grunderkrankung der Kreislaufbeschwerden eingesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel Schilddrüsenhormone oder Insulin bei Zuckerkrankungen.
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