6. Februar 2009
Die Therapie einer Blasenentzündung richtet sich nach dem auslösenden Erreger. Gegen die Entstehung einer Blasenentzündung kann man einiges tun.
Wird eine Blasenentzündung durch Bakterien verursacht, verordnet der Arzt ein Antibiotikum. Dieses wird bei akuten Blasenentzündungen über einige Tage lang eingenommen. Liegt bereits eine chronische Blasenentzündung vor, kann die Einnahme des Antibiotikums auch länger betragen.
Zusätzlich zum Antibiotikum gibt es auch Schmerzmittel, die die Krämpfe lösen können.
Um das Wasserlassen zu erleichtern, helfen auch Hausmittel, wie zum Beispiel eine Wärmflasche oder ein warmes Sitzbad. Oft erleichtert ein Sitzbad auch das Wasserlassen, da in dem warmen Wasser die Schmerzen als nicht so stark empfunden werden.
Sehr wichtig ist es auch, viel zu Trinken. Viele Betroffenen sind der Ansicht, je weniger man trinkt, desto weniger muss man auf die Toilette. Dies ist jedoch ein Irrglaube, denn je konzentrierter der Urin ist, desto schmerzhafter ist auch das Wasserlassen. Es sollten daher täglich mehrere Liter Wasser oder Tee getrunken werden.
Um einer Blasenentzündung vorzubeugen, sollte man auch grundsätzlich im gesunden Zustand ausreichend trinken, damit die Harnwege regelmäßig durchspült werden.
Besonders im Winter sollte man sich entsprechend den Temperaturen kleiden und nicht nur auf die Optik schauen.
Ferner sollten besonders Frauen darauf achten, die Intimregion am besten nur mit Wasser zu reinigen. Viele Hygieneartikel enthalten Parfüm, welches das Bakterienwachstum fördern kann.
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