6. Februar 2009
Ursache für die Entstehung einer Blasenentzündung sind verschiedene Erreger. Wird eine Blasenentzündung rechtzeitig behandelt, heilt diese in der Regel folgenlos aus.
Eine Blasenentzündung entsteht durch Erreger wie Bakterien, Pilze und Viren. Bakterielle Blasenentzündungen entstehen meist durch Bakterien aus dem Fäkalbereich. Besonders Frauen sind hier gefährdet, da sich anatomisch die Harnröhrenendung in der Nähe des Afters befindet.
Eine Blasenentzündung durch Pilze oder Viren ist meist die Folge einer Antibiotikaeinnahme und kommt im Vergleich zur bakteriellen Blasenentzündung eher selten vor.
Besonders bakterielle Blasenentzündungen werden begünstigt, wenn sich der Urin regelmäßig über lange Zeit in der Harnblase befindet oder wenn er nie komplett entleert werden kann. Männer mit Prostataerkrankungen haben das Problem, dass sie ihre Harnblase nicht richtig entleeren können. Dies kann Blasenentzündungen begünstigen.
Auch Erkranken wie eine Querschnittslähmung können die Ursache einer Blasenentzündung sein. Hier liegen Schädigungen an den Nerven vor, die die Funktionsfähigkeit der Blase beeinflussen.
In der Schwangerschaft neigen Frauen ebenfalls häufig zu Blasenentzündungen. Aufgrund des wachsenden Babys kann der Urin nicht mehr so schnell durch die Harnröhre fließen, da das Baby sich den Platz nimmt.
Sehr häufig ist der Grund für eine Blasenentzündung auch eine Unterkühlung. Viele junge Mädchen laufen auch im Winter bei Minustemperaturen bauchfrei herum. Blasenentzündungen können die Folge dieses Leichtsinns sein.
Wenn der Arzt eine Blasenentzündung diagnostiziert hat, verordnet er Medikamente. Wird der Gang zum Arzt jedoch hinausgezögert, kann sich die Blasenentzündung auf andere Organe ausdehnen und so zum Beispiel schwere Nierenerkrankungen hervorrufen.
Wenn ein Betroffener sehr regelmäßig über lange Zeit Blasenentzündungen hat, kann dies zur Folge haben, dass das Gewebe abstirbt und die Harnblase ihre Funktion nicht mehr erfüllen kann. Die Folge kann dann eine operative Entfernung sein. Somit muss dann ein künstlicher Harnausgang gelegt werden.
Wird eine Blasenentzündung jedoch ärztlich behandelt, sind die Beschwerden nach einigen Tagen verschwunden, ohne dass Folgeschäden bleiben.
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06.01.12 | |
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